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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von aon.912401633@aon.at:

So lehrreich kann lesen sein!

Fürchtet uns, wir sind die Zukunft von Lea-Lina Oppermann

Theo studiert auf der Akademie Klavier. Er wohnt in einem kleinen Zimmer zusammen mit Panzer, einer Schildkröte. Dann lernt er Aida kennen, eine ausgeflippte Kommilitonin, welche ihn augenblicklich fasziniert. Sie führt ihn in die Gruppe „Wir sind Zukunft“ ein. Sie hat einen Hirntumor, ihr bleibt nicht mehr viel Zeit, aber sie will die Zukunft verändern.

Und mit ihr Valentin, Phyllis und Raul. Sie setzen verrückte Aktionen, welche ihnen Aida vorgibt. Panzer stirbt. Sein Klavierlehrer, Prof. Goldstein, meldet in bei einem renommierten Klavierwettbewerb an. Aber diese Proben dafür vernachlässigt er zugunsten der ZUKUNFT. Als er aber die Wahrheit hinter der ganzen Geschichte von ZUKUNFT entdeckt, bricht eine Welt für ihn zusammen. Ob er darüber hinwegkommt? Ein wunderbarer, einfühlsamer Roman, welcher leicht zu lesen ist, aber immer wieder zum Innehalten und Nachdenken anregt. Auch das ziemlich einfallslose Buchcover kann den ausgezeichneten Eindruck dieses Romanes nicht trüben. Einfach ausgedrückt, dieses Buch muss man gelesen haben.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Teenieroman anstatt Frauenroman

Erdbeerversprechen von Manuela Inusa

Ich habe ein ganz grosses Problem mit dem neuesten Band der "Kalifornische Träume"-Serie. Es geht nämlich kaum um Amanda, wie der Klappentext vorgaukelt. Auch fast nicht um Carter, den Amanda in der Trauergruppe kennenlernt. Vielmehr dreht sich circa 75% des Romans um die Teenie-Töchter von Amanda und Carter.

Um Jane und Samantha.

Beide haben ein Elternteil verloren, Jane vor 18 Monaten ihren Vater und Sam vor drei Jahren ihre Mutter. Wie sie mit dem Verlust und der Trauer umgehen, könnte gegensätzlicher nicht sein. Während Jane sich gehen lässt und eine unbändige Wut auf ihre Mutter hat, ist Sam zu allen nett und angepasst. Nett zu praktisch allen Leuten, vor allem zu ihrer kleineren Schwester Astor; angepasst vor allem in ihrer Clique, in der sich die It-Schüler der Montgomery School tummeln, zum Beispiel Lacrosse-Stars und Cheerleaders. Sams Freund Jeremy gehört zum Lacrosse-Team, sie ist Cheerleaderin. Jane besucht dieselbe Schule, gehört seit letztem Jahr aber zu den Freaks der Schule, und hat nur zwei Freunde. Cal und Aiden, wobei Jane praktisch nur mit Cal abhängt.

Als sich Jane und Sams Eltern sich daten, sind beide nicht begeistert. Es ist nicht der beste Zeitpunkt, denn beide Teenager leiden akut unter Liebeskummer. Ihre Eltern glücklich zu sehen, wenn sie selbst unglücklich sind und mehr denn je den zweiten Elternteil vermissen, ist schwer.

Die beiden Teenagerstorys werden durch einige wenige Kapitel unterbrochen, in denen es um Amanda und Carter geht. Ihre Geschichte ging mir viel zu schnell, sie hat auch keinen Platz um sich zu entwickeln, weil sich sonst alles um die Teenie-D(r)amen dreht.

Erzählt ist das Ganze sonst relativ okay, einiges war mir viel zu einfach gelöst und es waren einige Szenen dabei, die man hätte weglassen können. Die Sache mit Chino auf der Erdbeerfarm zum Beispiel. Zusätzliches Drama, das nirgends hinführte und für den Roman nichts tat.

Aber ich hätte niemals damit gerechnet, einen Teenieroman vorgesetzt zu bekommen. Wenn ich sowas lesen will, bediene ich mich im Kinderzimmer im Bücherregal, oder geh in die Jugendbuchabteilung in den Buchhandlungen. Aber im "Frauenromanregal" würd ich nie vermuten, dass sich da ein Teenieroman versteckt, genauso wenig würde ich hinter einer Tofu-Verpackung Fleisch erwarten.

Daher ist und bleibt der beste Roman der Serie "Orangenträume", dort stimmt alles.

Fazit: Wer Jugendbücher gerne liest, ist gut aufgehoben mit "Erdbeerversprechen". Wer einen Frauenroman lesen will, muss zu anderen Romanen greifen.
3 Punkte.

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Rezensionen von KimVi:

Faszinierender Auftakt

Meeresglühen (Romantasy-Trilogie, Bd. 1) von Anna Fleck

Genau wie in jedem Jahr, verbringt Ella ihre Ferien in Cornwall, im Cottage ihrer Großmutter. Bei einem Strandspaziergang entdeckt sie einen scheinbar bewusstlosen Surfer auf seinem Brett. Ohne groß nachzudenken, stürzt Ella sich in die Fluten und rettet den jungen Mann. Sie ahnt nicht, dass sich damit ihr ganzes Leben verändert.

Denn der geheimnisvolle Aris ist nicht von dieser Welt....

Die Handlung wird in der Ich-Form, aus der Sicht von Ella, geschildert. Ella wirkt vom ersten Moment an sehr aufgeschlossen und sympathisch. Sie erzählt die Geschichte mit einem lockeren und humorvollen Unterton, wodurch man das Gefühl hat, ihr direkt gegenüber zu sitzen und ihrer Erzählung zu lauschen. Durch die verwendete Perspektive kann man nicht nur hautnah an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben, sondern auch den äußerst amüsanten Diskussionen, die sie oft mit ihrer inneren Stimme führt, folgen. Der Einstieg in dieses Jugendbuch, das Einblicke in eine fantastische und faszinierende Welt gibt, gelingt deshalb mühelos. 

Die Autorin versteht es hervorragend, Handlungsorte und Protagonisten so zu beschreiben, dass man alles lebhaft vor Augen hat und ganz ins Geschehen eintauchen kann. Gemeinsam mit Ella erfährt man nach und nach mehr über Aris Geheimnis und entdeckt dabei eine faszinierende Welt. Die Handlung startet spannend und geheimnisvoll. Im Mittelteil plätschert sie dann zwar eher etwas gemächlich vor sich hin. Das wird allerdings durch die eindrucksvollen Beschreibungen der fremdartigen Welt gut ausgeglichen. Im weiteren Verlauf steigt die Spannung stetig an, um schließlich in einem atemberaubenden Finale zu gipfeln, das den Wunsch weckt, sofort zum nächsten Band der Trilogie zu greifen. 

Ein eindrucksvoller Auftakt der Meeresglühen-Trilogie, der durch lebendige Charaktere und eine faszinierende Welt überzeugt. 

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Rezensionen von Mondtaube:

Der Alltag vieler Frauen

Kim Jiyoung, geboren 1982 von Nam-joo Cho

Kim Jiyoung, eine junge Frau, glücklich verheiratet und Mutter einer jungen Tochter. Man könnte glauben, ihr Leben wäre perfekt. Doch als sich bei ihr Anzeichen einer Persönlichkeitsstörung zeigen, zerbricht dieses perfekte Scheinbild in Scherben.

Am Anfang der Geschichte werden wir direkt in eine Situation geworfen, in welcher wir das Ausmaß der gespaltenen Persönlichkeiten von Kim Jiyoung miterleben.

Daraufhin beginnt erst die eigentliche Geschichte, in welcher wir das komplette Leben der Protagonistin, von Kindheit an, miterleben dürfen. Denn wie konnte es überhaupt erst so weit kommen?

Auf die, in der Inhaltsangabe angegebenen, verschiedenen Persönlichkeiten von Kim Jiyoung wurde in dem Buch, abgesehen vom Anfang, nur noch einmal ganz kurz am Schluss eingegangen. Wer sich also aufgrund dieses Themas für das Buch interessieren sollte, wird eventuell von dem Inhalt enttäuscht sein.
Anfangs dachte ich mir, dass dieses Thema aufgrund dessen, dass es anscheinend keine größere Rolle in dem Roman einnimmt, überflüssig wäre. Um so mehr ich darüber nachdenke, um so mehr wurde mir jedoch bewusst, wie passend es ist. Das Kim Jiyoung sich als mehr als eine Person sieht, kann nämlich sinnbildlich dafür gesehen werden, dass es sich hierbei nicht nur um die Geschichte einer Frau handelt, sondern um die Geschichte tausender verschiedener Frauen. Ebenfalls sehr passend dafür ist auch das Buchcover selbst, auf dem eine Gesichtslose Frau zu sehen ist. Denn die eigentlichen Themen des Buchs sind Belästigung, Misogynie und die Diskriminierung von Frauen in unserer Gesellschaft. Themen, welche leider zum Alltag von Frauen überall auf unserer Welt gehören.

Trotz der Thematik möchte die Geschichte nicht mit besonders tragischen Momenten schockieren, sondern nur den normalen Alltag einer jungen Frau zeigen. Obwohl die Geschichte in Südkorea spielt und dort die Problematik noch größer zu sein scheint, als zum Beispiel in Deutschland, findet man dennoch erschreckend viele Parallelen.
So liest man zum Beispiel von einigen Momenten im Leben von Kim Jiyoung, in denen sie aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert und belästigt wird. Das erschreckende daran ist jedoch nicht, dass diese Vorfälle passieren. Das erschreckende ist, dass einem als Leser diese Vorfälle fast schon normal vorkommen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wirklich jeder Leserin einige Situationen aus diesem Buch (egal ob selbst erlebt oder von anderen mitbekommen), sehr bekannt vorkommen werden.

Sehr gut gefallen hatte mir auch, dass man während des Lesens immer wieder kleine Anmerkungen finden konnte. Durch diese wurde noch einmal genauer, zum Beispiel durch das Erwähnen von Studien, auf die angesprochene Thematik eingegangen. Dadurch wurde noch mehr verdeutlicht, dass dieses Buch nicht einfach nur ein Buch ist, sondern sich genau solche Geschichten tagtäglich in unserem Leben wiederfinden.

Fazit:
Anhand der Geschichte von Kim Jiyoung wird aufgezeigt, mit welchen Situationen tagtäglich tausende von Frauen zu kämpfen haben. Besonders die Selbstverständlichkeit und Normalität, mit welcher die Geschichte erzählt wird, schafft es zu berühren. Das Buch regt zum Nachdenken und vergleichen mit selbst erlebten Situationen im eigenen Leben an.
Ob das Buch einem selbst gefallen wird, kommt darauf an, warum man es lesen möchte. Das heißt, wer sich vor allem wegen der gespaltenen Persönlichkeit von Kim Jiyoung für das Buch interessieren sollte, wird vollkommen enttäuscht werden. Wer sich jedoch mit Feminismus auseinandersetzt und mehr über die alltägliche Diskriminierung von Frauen erfahren möchte, wird gefallen an diesem Buch finden.

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Rezensionen von S.:

Wie werde ich beliebt?

Mein geniales Leben von Jenny Jägerfeld

Sigge ist zwölf. Der Umzug in das ungewöhnliche Haus seiner durchgeknallten Großmutter kommt ihm gerade recht. In seiner alten Schule wurde er gemobbt, jetzt hat er die Chance, alles anders zu machen und kann sich neu erfinden! Aber wie wird man beliebt? Sigge hat eine Menge Ideen, um wahnsinnig beliebt zu werden.

Dazu hat er jetzt 70 Tage Zeit. Der Countdown läuft, die Tage werden heruntergezählt. Ob er sein Ziel mit Tricks wie Kaugummiverschenken, fünf Leute ansprechen, witzig sein und keinesfalls zuzugeben, dass man Eiskunstlauf liebt klappt, wird man sehen.
Mir gefällt das Haus der unkonventionellen Oma voller
Krempel, Uhren, ausgestopfte Tiere, die Oma und die anderen Familienmitglieder selbst auch.
Jenny Jägerfeld hat ein wirklich gutes Jugendbuch geschrieben, ihr Sigge ist sehr sympathisch, seine Probleme sind nachvollziehbar beschrieben. Nicht alles läuft rund, aber dadurch wird Sigges Geschichte umso glaubhafter. Lesenswert!
Aus dem Schwedischen übersetzt von Birgitta Kicherer, verlegt von Urachhaus.

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Rezensionen von Lesestern:

Werden zu dem, was wir in Gottes Augen schon sind: "Saints" - Heilige

Saints von Addison Bevere

"Saints - verwegen glauben und heilig leben" von Addison Bevere ist im Dezember 2020 im Asaph Verlag erschienen.

In mehreren Lektionen entfaltet Addison Bevere, Gottes Bild von uns und lädt uns ein, unsere Bestimmung als Gottes Heilige und damit Anteilseigner an seiner wunderbaren Herrlichkeit zu entdecken und zu leben.

Anhand seiner eigenen Biographie und seinen Glaubenserfahrungen nimmt Bevere uns mit auf eine Reise zu unserem wahren Selbst.

Voraussetzung dafür, ist für ihn, dass wir unser altes Selbst, das von weltlichen Ansprüchen und Vorstellungen geprägt ist, loslassen, um Raum zu schaffen, für das, was Gott bereits in uns angelegt hat und unseren göttlichen Charakter ausmacht.

Dieses wahre Selbst ist mit nichts, was wir von uns aus anstreben zu vergleichen und kostet uns alles. Auch wenn der Preis sehr hoch ist und der Weg dahin auch schmerzhaft ist, lohnt es sich unsere göttliche Bestimmung zu finden,da sie die in uns angelegte Sehnsucht nach Höherem vollends stillen wird.



Mein Fazit:

Ein Buch, in dessen Thematik ich schnell eingetaucht bin, das aber dann von Seite zu Seite intensiver und anspruchsvoller wurde.

Keine leichte Lektüre, bei der die anfangs noch aufgelockerten begleitenden Beispiele aus seinem Leben immer weniger wurden und der Fokus immer mehr auf die sehr ausführlich beschriebenen Erklärungen zu unserer wahren göttlichen Identität ging.

Zahlreiche Bibelstellen, die in diesem Zusammenhang aufgeführt wurden, haben mich zum intensiven und zeitaufwendigen Bibelstudium geführt.

Es war für mich nicht immer leicht, Beveres Rückschlüsse zu verstehen.

Vieles habe ich mehrmals gelesen und mich auch über die Leserunde hinaus mit anderen Christen, insbesondere meinem Mann darüber ausgetauscht.

Im gemeinsamen Reflektieren ist dann vieles klarer geworden.

" Saints" ist eine in die Tiefe führende beherzte Lektüre, die unsere Identität als Heilige Gottes deutlich vor Augen führt und uns als solche in die Verantwortung ruft.

Wer offen ist, sein christliches Leben durchleuchten zu lassen und sich echter und persönlich herausfordernder Nachfolge zu stellen, in dem er in die Fußstapfen Jesus tritt, der hat in " Saints" einen wertvollen Begleiter.

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Rezensionen von liesmal:

Augustus - ein bemerkenswerter Herrscher

Augustus und die verlorene Republik von Maria Regina Kaiser

Mit „Augustus und die verlorene Republik“ ist es Maria Regina Kaiser wieder einmal gelungen, mir einen großen Mann der Weltgeschichte auf sehr unterhaltsame Weise näherzubringen. Einen hohen Anteil daran hat der Sklave Xanthos, Vorleser bei Augustus, den die Autorin einen wichtigen Teil Geschichte aus seiner Sicht und seinem Erleben erzählen lässt.

Xanthos will die Geheimnisse seines Herrschers ergründen. Er erzählt einfach, humorvoll und spannend. Ich glaube, dass es ihm mit seiner liebenswerten Art gelingt, nicht nur mich, die Seniorin, zu begeistern, sondern dass er auch junge Erwachsene und Kinder zu fesseln weiß. Einfache Illustrationen von Heribert Schulmeyer bilden eine tolle Ergänzung zu der lockeren Geschichte.
Am Ende eines jeden Kapitels gibt es einen übersichtlich gestalteten informativen Sachteil. Den Schluss des Buches bilden ein umfangreiches Glossar sowie eine anschauliche Tafel mit Zeitangaben und Namensänderungen.

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Rezensionen von signalhill:

Der Klassiker ist immer noch aktuell

Die Biene Maja - Die schönsten Gutenachtgeschichten von Carla Felgentreff

Nachdem meine Freundin "Die Biene Maja - Die schönsten Gutenachtgeschichten" von Carla Felgentreff beendet hatte, wollte ich auch wissen, was meine Stars der Kindheit heute machen. Und wenn eine Honigbiene im wahren Leben nicht mal dreißig Tage schafft, so hat die Biene Maja als Film- und Comicfigur schon über 50 Jahre auf dem Buckel.

Und sie hat nichts an ihrer Faszination eingebüßt.

Die Gutenachtgeschichten beginnen mit der Geburt der kleinen Biene und dem baldigen Kennenlernen ihres Freundes Willi. Lebhaft ist dargestellt, welch unterschiedliche Charaktere die beiden Freunde darstellen. Da ist der gefräßige, verträumte Willi und die stets neugierige, lustige Maja. Doch auch das Leben der Bienen wird dargestellt, von der Geburt in der Wabe über die Königin, die Arbeiterinnen und dem Lebensalltag der Bienen. So können Kinder gleich auch etwas über Bienen lernen.

Doch hier liegt auch mein kleiner Kritikpunkt. Einerseits hat man als erwachsener Leser oder Vorleser auch das Gefühl, das Buch möchte auch gern Sachwissen über Bienen vermitteln. Andererseits stimmt das so gar nicht, denn obwohl vieles zum echten Leben im Bienenstock passt, ist anderes so gar nicht korrekt. So kann Willi als Drohne ja weder selbst fressen, noch würde er als männliche Biene Waben bauen.

So lassen mich die wunderschönen Gutenachtgeschichten etwas zweigeteilt zurück. Entweder bekommt man einfach nur fiktive Geschichten, dann ist das alles so in Ordnung. Wenn das Buch aber den Anschein macht, den Kindern auch Wissen über Honigbienen vermitteln zu wollen - und diesen Anschein macht das Buch auf mich - dann doch bitte auch korrekt, denn Kinder können nicht unterscheiden, was hier stimmt und was nicht. Abgesehen davon bin ich aber Maja-Fan und Fan dieses Buches.

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Rezensionen von signalhill:

Krasse, unreife Selbstdarstellung

Die Biene Maja - Die schönsten Gutenachtgeschichten von Carla Felgentreff

Nachdem die Leseprobe von Bill Kaulitz' "Career Suicide" so kurz und wenig aussagekräftig war, habe ich mich hier nicht darauf beworben, aber aufgrund der sehr stark auseinander gehenden Meinungen musste ich es dann doch lesen, nachdem ich es aus Zufall doch in die Hand bekommen habe. Die mediale Aufmerksamkeit galt dem Buch sowieso, man kam schon fast gar nicht dran vorbei.

Sollte man aber.

Bill Kaulitz präsentiert eine krasse Selbstdarstellung von einem Jungen, der nie erwachsen geworden ist. Soll man nun Mitleid haben mit dem reichen Jungen, der soviel hat durchmachen müssen? Wenigstens sprachlich hätte ich ein wenig mehr erwartet. Oder kann man jetzt davon ausgehen, dass im Familienclan Kaulitz-Klum immer so gesprochen wird?

Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Promi-Kasse wieder einmal gefüllt werden sollte. Und das wird sie auch, mit einem Buch, das so stark polarisiert. Ich gebe zwei Sterne, weil ich das Buch immerhin nicht abgebrochen, sondern beendet habe. Es wird aber sicher auch ganz schnell in Vergessenheit geraten, ebenso sein Autor, der scheinbar immer noch von seinen frühen Erfolgen zehrt und sich bei Gelegenheit immer mal wieder in die Öffentlichkeit begibt. Seine arbeitssame, energiegeladene Schwägerin ist dafür eine gute Hilfe und ein gutes Aushängeschild.

Mein Fazit ist, dass selbst ein Kaulitz-Fan dieses Buch nicht gelesen haben muss, wenn er/sie sein gutes Bild vom Autor behalten möchte. Ich war kein Fan, hatte aber großes Interesse am Buch. Man sollte dafür aber auf keinen Fall Geld ausgeben.

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Rezensionen von Lesemama:

Für Einsteiger und Fortgeschrittene

Homefarming von Judith Rakers

Zum Buch:
Homefarming - Ein Traum von Judith Rakers wird wahr.
Selbstversorgung mit Obst und Gemüse, ein kleine Hühnerschar für Eier. Mehr braucht es nicht. Sagt zumindest die Autorin...

Meine Meinung:
Mich stört schon der Begriff Homefarming. Vor allem da auf den ersten Seiten von einem Beet auf dem Balkon oder gar im Wohnzimmer die Rede ist.

Das hat mir Farm nichts zu tun.
Selbstversorger wäre wohl der bessere Titel gewesen.
Aber egal. Wenn man das Buch liest, könnte man tatsächlich meinen, es ist aller so einfach.
Ich kann aber auch jahrelangem Selbstverscuh sagen, ist es NICHT. Als Tochter einers Hobbygärtners, der den Garten nicht mehr alleine schaffen kann, kann ich euch sagen, am Ende des Sommers kann keiner in der Familie mehr Gurken oder Tomaten sehen. Zucchini haben wir nur zweimal angebaut und so geht es gerade weiter.
Denn auch wenn schon im Vorwort steht, ernten, wenn es reif ist, nach und nach verbrauchen, oder ernten wie man es braucht ... Es funktioniert so nicht. Nach den ersten Tagen mir Salat, wo man darauf warten den ersten zu ernten, werden dann alle gleichzeitig reif. Und das ist nur EIN Beispiel.
Aber darum geht es gar nicht. Die Idee ist gut, die Beschreibung wie man was machen soll ist Anfängerfreundlich. Sie erklärt verschiedene Erdsorten, wie man am besten dürft und ma Ende sind noch ein paar Rezepte, wie man die Lebensmittel, also das Obst und Gemüse, verarbeitet und haltbar macht für den Winter. Denn das ist tatsächlich das beste an der Selbstversorgung. Man weiß wo das Gemüse herkommt, wie es gedüngt wurde und man kann es einfrieren oder einkochen. Perfekte Vorratshaltung. Und das wird in dem Buch wirklich sehr gut erklärt und beschrieben.

Wer also nachhaltig und selbstständig leben möchte, kommt am Homefarming wohl nicht vorbei. Und dafür ist das Buch echt gut geeignet.

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