Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gerda:
Liebe und Krankheit
Kissing Chloe Brown von Talia Hibbert
"Chloe Brown ist chronisch krank. Nachdem sie fast von einem Auto überfahren wurde, fasst sie den Entschluss, sich von ihren Beschwerden nicht mehr einschränken zu lassen."
Ich war begeistert von der Leseprobe. Eine Frau mit einer schweren Erkrankung will ihr Leben ändern und sich viele Wünsche erfüllen.
Chloe leidet unter der Erkrankung Fibromyalgie. Mir war sie bisher nicht bekannt.
Alle Zutaten für ein interessantes Buch waren da. Leider, leider schwand mein Interesse immer mehr, je weiter ich las. Chloe und Red sind sehr sympathische Personen, aber warum konnte mich dieses Buch nicht fesseln? Ich denke, es lag an dem zuviel von Chloe. Es kreiste sich im Prinzip alles um sie. Ihre Wünsche und Sehnsüchte. Irgendwie verharrte die Geschichte auf der Stelle. Die Entwicklung der Protagonisten fand nicht statt.
Ich fand keinen rechten Zugang zu dieser Geschichte. Mir fehlte der Flair.
Rezensionen von Gerda:
Leben ändert sich
Bären füttern verboten von Rachel Elliott
"Sydney Smith ist Freerunnerin, doch an einen Ort wollen ihre Füße sie einfach nicht mehr tragen: nach St. Ives an der Küste Südenglands. Als sie an ihrem 47. Geburtstag endlich den Aufbruch dorthin wagt, wird sie nicht nur mit dem schmerzhaftesten Moment aus ihrer Vergangenheit konfrontiert, sondern auch mit einer Reihe skurriler Menschen"
Der Klappentext hat mich so richtig angesprochen.
Eine Frau, die versucht noch einmal durch zu starten. Auch das sie sich ihrem schlimmsten Moment im Leben stellen möchte.
Das Buch ist in kurzen Kapiteln unterteilt. Dadurch wurde ich doch im Lesefluss teilweise unterbrochen. Auch sprang die Erzählung hin und her. Ich konnte mir schwer die Personen vorstellen. Das Buch habe ich dann häufiger aus der Hand gelegt.
Dabei ist es eine positive Geschichte. Schön geschrieben, zum Schluss löste sich alles auf. Es gab ein stimmiges Ende.
Rezensionen von Nele33:
Macht Lust auf mehr
Der andere Sohn von Peter Mohlin; Peter Nyström
Das schwedische Autorenduo Mohlin-Nytröm hat mit „Der andere Sohn“ seinen ersten Kriminalroman verlegt.
Der FBI-Agenten John Adderley muss nach einem missglückten Undercover EInsatz das Land verlassen. Gegen den Widerstand des FBI setzt er durch, dass er in seinem Heimatland Schweden mit neuer Identität ein neues Leben anfangen kann.
Dies beeinhaltet auch einen Job als Kommissar im schwedischen Karlstad.
Dort angekommen, ermittelt er in einem Cold Case Fall, der 10 Jahre zurückliegt. Das besondere an diesem Cold Case Fall: Der Hauptverdächtige damals war sein Halbbruder.
Schon mit den ersten Seiten hat mich das schwedische Autorenduo gefesselt. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: 2009/2019.
Die Protagonisten sind super charakterisiert und lassen genügend Spielraum für eigene Gedanken. Dieser Krimi zeichnet sich durch unendlich viele Zwischentöne, die die Spannung aufrecht halten aus und hebt ihn angenehm von anderen Krimis ab. Auf den gesamten 524 Seiten hatte ich nie das Gefühl einen Wälzer zu lesen.
Toll fand ich persönlich auch die psychologischen Aspekte, die von den Autoren gekonnt eingesetzt wurden.
Der Cliffhanger am Schluss macht Lust auf mehr und ich freue mich schon auf den nächsten Band, der hoffentlich nicht sooo lange auf sich warten lässt.
Rezensionen von Bibliomarie:
Neuanfang zwischen Trümmern
Glückskinder von Teresa Simon
Wenn ich mich mit einem gut recherchierten historischen Roman unterhalten möchte, ist Teresa Simon für mich inzwischen immer die erste Wahl! Sie verbindet immer sehr gelungen packende Frauenschicksale mit einem genau und lebendig wiedergegebenen Zeitbild.
Ihr neuester Roman „Glückskinder“ ist in München unmittelbar nach dem Ende des 2.
Weltkriegs angesiedelt. Die Versorgungslage ist schwierig und Toni versucht so viel wie möglich auf dem Schwarzmarkt zu organisieren. Zusammen mit der Mutter und der Schwester lebt sie bei Tante Vev, genau wie eine weitere Tante und ihr Sohn. Man rückt eben zusammen weil die eigenen Wohnungen schon längst den Bomben zum Opfer fielen.
Griet van Mook hat als Zwangsarbeiterin den Krieg überstanden und auch den letzten Marsch aus dem Gefangenenlager überlebt. Entwurzelt strandet auch sie München und wird bei Tante Vev einquartiert. Es ist eine Zwangsgemeinschaft, Griet und Toni stehen sich sehr ablehnend gegenüber.
Ich bin immer wieder auf’s Neue erstaunt, wie lebendig Teresa Simon den geschichtlichen Hintergrund ihrer Romane gestaltet. Das setzt nicht nur Kopfkino in Gang, Immer wenn ich das Buch aufgeschlagen habe, bin ich auf einer Zeitreise gewesen und ganz in der Geschichte aufgegangen. Das setzt natürlich eine sorgfältige Recherche voraus und bei der Autorin, eine studierte Historikerin, kann man sich darauf verlassen. Dass dieses Buch in ihrer Heimatstadt München spielt, merkt man an den vielen kleinen Anekdoten, die diesen Frauenroman bereichern.
Die Geschichte ist emotional und aufwühlend erzählt, den Protagonisten und ihrem Schicksal konnte ich mich nicht entziehen, ich habe mit ihnen gehofft und gebangt. „Glückskinder“ bleiben sie trotz aller Schicksalsschläge, denn sie haben den Krieg überlebt und die Hoffnung auf einen Neuanfang nicht aufgegeben.
Teresa Simon hat ein Gespür dafür, ein Zeitbild zu entwickeln und die Leserinnen mitzunehmen, ihnen eine Welt nahezubringen, wie es einem reinen historischen Bericht nie gelingen kann. Das macht den verdienten Erfolg ihrer Bücher aus.
Der Verlag hat durch seine schöne Umschlaggestaltung dem Buch auch noch den passenden Rahmen mitgegeben.
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Rezensionen von heinoko:
Herzerfrischend komisch und klug
Mein geniales Leben von Jenny Jägerfeld
Ein Jugendbuch von ganz besonderer Qualität, wie ich finde. Mit herzerfrischend komischen Szenen, herzerfrischend liebevoll geschilderten Familienmitgliedern und herzerfrischend klugem Umgang mit einigen schwierigen Themen. Einzig das Cover finde ich persönlich außerordentlich hässlich und irreleitend.
Dieses tolle Jugendbuch hätte ein kreativeres und passenderes Cover verdient!
59 Ferientage liegen vor Sigge, eine schier grenzenlose freie Zeit, in der es Sigge gelingen muss, nein gelingen wird, sich völlig neu zu erfinden. Denn Sigge möchte nicht mehr gehänselt und gemobbt werden, er möchte beliebt sein, Freunde haben, einfach ungezwungen plaudern können mit anderen, ohne sich qualvoll jedes Wort überlegen zu müssen. Gar nicht so einfach, dieses Vorhaben! Sigge, 12, ist mit seiner Mutter und seinen beiden Schwestern von Stockholm in den kleinen Ort Skärblacka ins Hotel seiner Großmutter gezogen. In 59 Tagen muss er in eine neue Schule, in eine neue Klasse, und bis dahin muss die Mission „ich bin beliebt“ gelungen sein.
Was die Leser in diesen 59 Tagen mit Sigge und seiner ziemlich schrägen Familie erleben, ist so berührend und komisch zugleich, dass man beim Lesen ständig wechselt zwischen Lachen und mitfühlenden Gedanken. Der so überaus liebenswerte leicht schielende Außenseiter Sigge rührt an in seinem nicht endenden Bemühen zu gefallen. Cool will er sein und sozial und Witze machen und nicht zu viel mit den Händen herumfuchteln. Er beobachtet sich selbst, er überfordert sich ständig und scheitert immer wieder, bis etwas geschieht, was seine Blickrichtung völlig verändert. Sigge stellt fest, dass es richtig wichtig ist, Freunde zu haben, auf die man sich verlassen kann. Diese Entwicklungsgeschichte ist wunderbar ideenreich erzählt, mit urkomischen Dialogen versehen und mit originell-schrägen Menschen und Tieren ausgeschmückt, wobei das ausgestopfte Zebra im Flur nicht das Seltsamste in Sigges Leben ist. Eine großartige Mischung von Spaß und Ernst, die Jenny Jägerfeld hier gelungen ist.
Rezensionen von nil_liest:
Lecker & gut umsetzbar
Iss besser! von Tarik Rose; Matthias Riedl
Wir alle haben uns schon sooooo oft den Vorsatz gegeben: ich muss mich gesünder ernähren! Und weil es so einen starken MUSS-Charakter hat, erstickt der gute Vorsatz im Keim.
Wir sollten das Ganze eher spielerischer sehen und uns auch mal auf was Neues einlassen. Klar, gesund ist IMMER besser, aber es kann auch super lecker sein! Und somit die Palette der Lebensmittel die wir konsumieren erweitern und uns ungeahnt bereichern.
Danach mag man gar nicht mehr ohne bunt! Man wird die große Palette vermissen.
„ISS BESSER! Einfach gesund kochen“ hört sich so simple an und wisst ihr was? Ist es auch! Dieses Kochbuch von den beiden bekannten Autoren aus gleichnamiger NDR-Fernsehserie Tarik Rose & Ernährungs-Doc Dr. Matthias Riedl kann hier helfen.
Es enthält eine Einführung für alle die noch etwas unsicher unterwegs sind, die hilfreiches Wissen transportiert. Aber das Schöne an dem Buch ist, dass man gleich in die Rezepte eintauchen kann und bei jedem Gericht gibt es ein „Dr. Riedls Iss-besser-Tipp“. Kurz und knackig, dass kann man sich gut merken. Sprich, wenn man sich mal ein erstes Rezept raussucht, es kocht und den Tipp liest, dann bekommt nicht nur der Magen & Darm gutes Futter, sondern und unser Hirn bekommt auch was zum Kauen!
Klar, auch hier sind exotische (auf den ersten Blick) Gewürze und Lebensmitte enthalten, aber einfach mal machen. Nicht abschrecken lassen!
Die Rezepte sind in Gruppen zusammengefasst:
- Klein, aber fein
- Aud Feld und Flur
- Aus Fluss und Meer
- Aus Weide und Wald
- Süßes für die Seele
Und hinten drin gibt es einen schönen übersichtlichen Saisonkalender und das klassische Register nach Hauptinput sortiert.
PS: Mein großer Favorit ist momentan der Linsensalat und das Ofenhähnchen mit Sesam und Gemüse (was der Sesam für einen Unterschied macht, unglaublich!!!)
Rezensionen von chipie2909:
Naturverbundenheit mal anders
Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler (Fesselnde Gestaltwandler-Romantasy) von Stefanie Lasthaus
Das Cover von Touch Of Ink fällt sofort auf und als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich dieses Werk unbedingt lesen. Die deutsche Autorin Stefanie Lasthaus war mir bisher unbekannt und ich fand es spannend, dass das Setting in dieser Geschichte auf Vancouver Island spielt. Dieser Ort ist nämlich auf meiner Reiseliste ganz ganz weit oben.
Doch um was geht es denn in dieser Story überhaupt?
Der Leser lernt Quinn kennen, die schon immer ein Tattoo im Nacken trägt. Doch es ist unbekannt, woher dieses Muster stammt, selbst ihre Adoptiveltern sind hier überfragt. Quinn entscheidet sich nach der Schule für ein Studium in Vancouver Island, wo sie bei ihrer Schwester wohnt. An der Uni trifft sie auf Nathan, der ebenfalls an der Vancouver Island University studiert. Von der ersten Sekunde an fasziniert sie Nathan und sie merkt schnell, dass hinter der Fassade des Studenten viel mehr steckt. Doch sie hat keinen blassen Schimmer, dass sein Geheimnis etwas mit den seltsamen Attacken zu tun hat, die sie seit einiger Zeit verfolgen…
Mein Eindruck vom Buch:
Wow!! Mega mega mega!! Ich habe das Buch gerade beendet und ich bin begeistert! Ich liebe Bücher aus Sicht der Protagonisten, weil man sich viel viel mehr mit den Personen identifizieren kann und Stefanie Lasthaus hat hier wirklich Figuren erschaffen, die einen unter die Haut gehen. Der Leser schlüpft abwechselnd in die Charaktere Quinn und Nathan und ich habe beide sofort gern gehabt. Emotionen pur, man kann total gut nachfühlen, wie sehr es Quinn belastet, nicht richtig zu wissen, woher sie kommt und für was sie bestimmt ist und auch Nathans Verantwortungsbewusstsein und sein Hadern damit ist richtig greifbar. Die Geschichte ist flüssig geschrieben, so dass man wirklich über die Seiten fliegt und hier passt der Spruch vollkommen, wenn man sagt: Ich konnte das Buch echt nicht mehr aus der Hand legen. Aber nicht nur die Story an sich ist mega spannend. Ich fand es auch unheimlich schön, dass Vancouver Island wunderbar beschrieben wird. Das hat mein Fernweh gesteigert und während der Lesepausen habe ich auch immer wieder im Internet nachgestöbert, wo Quinn und Nathan sich gerade befinden. Gut, ich gestehe, ich habe mal ganz ganz kurz an die Biss-Reihe denken müssen, dennoch findet man hier eine komplett andere und extrem faszinierende Geschichte. Es wurde eine tolle Welt erschaffen und sollte es mich irgendwann nach Vancouver Island verschlagen, werde ich mit Sicherheit desöfteren an Quinn und Nathan denken und vielleicht sogar Orte besuchen, die für die beiden eine Rolle gespielt haben. Die Altersempfehlung liegt bei diesem Buch bei 14 Jahren und älter. Dieses Alter habe ich schon laaaaaaaaaaange hinter mir und kann definitiv sagen, dass auch Erwachsene jeden Alters dieses Buch lieben werden. Macht euch aber drauf gefasst, dass ihr nach dem ersten Band auch unbedingt den zweiten lesen wollt!
Fazit:
Touch Of Ink ist definitiv eines meiner Highlights dieses Jahr! Ich habe nur einen einzigen kleinen Kritikpunkt: Das Buch war viiiiiiieeel zu schnell zu Ende! ???? Ich freu mich wahnsinnig auf den zweiten Band, der am 01. Juli 2021 erscheinen wird.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Rückkehr ins Comfort Food Café
Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler (Fesselnde Gestaltwandler-Romantasy) von Stefanie Lasthaus
Wie sehr hatte ich mich darauf gefreut, ins beschauliche Budbury zurückzukehren, ins malerische Dorset mit seiner wildromantischen Schönheit und vor allem ins Comfort Food Café, dessen Name Programm ist: hier findet jedes gebrochene Herz, jede traurige Seele Trost und ist sich der Unterstützung einer liebenswerten Dorfgemeinde gewiss.
In diesem Band, der stets mit einem bezaubernden Cover verzierten Buchreihe, tauchen wir via Ich-Perspektive in das Leben von Auburn Longville ein, einer jungen Frau, die es nach Jahren wilder Party- und Drogenexzesse zurück in den Schoß ihrer Familie verschlagen hat, wo sie nun ein weitaus gemäßigteres (wenn auch weiterhin dem Alkohol nicht abgeneigtes) Dasein führt. Ihre Schwester Willow, jener Frohgeist mit den leuchtend bunten Haaren, und ihre demenzkranke Mutter, kannte ich bereits aus Band 1. Für lange Zeit hatte Willow sich allein um die Pflege der Mutter gekümmert, während Auburn von Rausch zu Rausch durch die Welt geflattert war, allerlei Drogen ausprobierte und ganz nebenbei einen weiteren Nachtschwärmer geheiratet hat – den attraktiven, ebenfalls drogensüchtigen Seb. Das alles liegt jetzt weit hinter Auburn, sie genießt ihr 'ruhiges' Leben und hat sogar einen wundervollen, vernünftigen Freund gefunden, mit dem sie ungewohnt glücklich ist: Finn. Während der Vorbereitungen zur Hochzeit ihrer Freundin Laura wird Auburn allerdings mit der Tatsache konfrontiert, dass sie nie die Scheidung von Seb eingereicht hat, woraufhin sie Nägel mit Köpfen macht – nicht ahnend, dass dieser kurz darauf – clean, seine früheren Fehler einsehend und sein einstig manipulatives Verhalten bereuend – als geläuterter Mann in Budbury auftaucht und ihrer Beziehung eine zweite Chance geben möchte. Doch was will Auburns Herz…?
Es war herrlich, all die liebgewonnenen Figuren aus früheren Bänden wiederzusehen, allen voran Laura, die mittlerweile schwanger mit Zwillingen ist, und die legendäre Cherie Moon, der das Comfort Food Café gehört. Allerdings blieben viele Nebenfiguren, deren Schicksal sonst auf berührende Weise in die jeweilige Geschichte eingebunden worden war, dieses Mal tatsächlich nur Randfiguren. Auch das traumhafte Comfort Food Café konnte seine Magie nicht wie gewohnt wirken lassen, obwohl natürlich einige Szenen dort spielten. Erst auf der letzten Seite fand ich eine Beschreibung, die so gewinnend formuliert war (und auch auf dem vorderen Innencover als Klappentext eingefügt worden ist), dass ich diesen zauberhaften Ort wieder richtig vor Augen hatte.
Mit Auburn hatte ich von Anfang an Schwierigkeiten, wurde nicht warm mit ihr und muss gestehen: ich fand sie schlichtweg unsympathisch – und das war bereits ihr 'verbessertes', drogenfreies Ich. Die Kombination aus ihrer oftmals derben Wortwahl sowie die Erwähnung von allerlei tagesaktuellen, von der Presse ohnehin schon überbewerteten Themen (z.B. die Reality TV-Show Love Island oder Prince Harrys und Meghan Markles Hochzeit) passten für mich irgendwie nicht in die Idylle des Settings bzw. des Romans an sich. Spannungstechnisch passierte in der Handlung kaum etwas, damit konnte ich allerdings leben, da ich es einfach schön fand, wieder zurück in Budbury zu sein. Doch die überwältigenden, mitreißenden Emotionen blieben bei dieser Geschichte aus.
Debbie Johnsons toller Schreibstil ist mit seinen detaillierten Beschreibungen und realistischen Dialogen natürlich nach wie vor ein Garant für angenehme Lesestunden, was letztlich ausschlaggebend für meine Bewertung war (drei Sterne).
Fazit: In einer Buchreihe voller hochemotionaler Entwicklungen ist es vielleicht auch mal ganz angenehm, wenn man es ohne eine Packung Taschentücher durch die Story schafft – es muss nicht immer in einem Tränenmeer enden. Und wer freche, sehr direkte Figuren bzw. Antihelden mag, findet gewiss Gefallen an Auburn, auch wenn sie nicht mein 'Cup of Tea' war. Für alle, die das Comfort Food Café ebenso lieben wie ich, gibt es keinen Weg vorbei an diesem Roman – schon allein deswegen nicht, weil wir doch alle Lauras und Matts Hochzeit miterleben möchten.
Rezensionen von ClaudiaWirth@t-online.de:
Naturverbundenheit mal anders
Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler (Fesselnde Gestaltwandler-Romantasy) von Stefanie Lasthaus
Das Cover von Touch Of Ink fällt sofort auf und als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich dieses Werk unbedingt lesen. Die deutsche Autorin Stefanie Lasthaus war mir bisher unbekannt und ich fand es spannend, dass das Setting in dieser Geschichte auf Vancouver Island spielt. Dieser Ort ist nämlich auf meiner Reiseliste ganz ganz weit oben.
Doch um was geht es denn in dieser Story überhaupt?
Der Leser lernt Quinn kennen, die schon immer ein Tattoo im Nacken trägt. Doch es ist unbekannt, woher dieses Muster stammt, selbst ihre Adoptiveltern sind hier überfragt. Quinn entscheidet sich nach der Schule für ein Studium in Vancouver Island, wo sie bei ihrer Schwester wohnt. An der Uni trifft sie auf Nathan, der ebenfalls an der Vancouver Island University studiert. Von der ersten Sekunde an fasziniert sie Nathan und sie merkt schnell, dass hinter der Fassade des Studenten viel mehr steckt. Doch sie hat keinen blassen Schimmer, dass sein Geheimnis etwas mit den seltsamen Attacken zu tun hat, die sie seit einiger Zeit verfolgen…
Mein Eindruck vom Buch:
Wow!! Mega mega mega!! Ich habe das Buch gerade beendet und ich bin begeistert! Ich liebe Bücher aus Sicht der Protagonisten, weil man sich viel viel mehr mit den Personen identifizieren kann und Stefanie Lasthaus hat hier wirklich Figuren erschaffen, die einen unter die Haut gehen. Der Leser schlüpft abwechselnd in die Charaktere Quinn und Nathan und ich habe beide sofort gern gehabt. Emotionen pur, man kann total gut nachfühlen, wie sehr es Quinn belastet, nicht richtig zu wissen, woher sie kommt und für was sie bestimmt ist und auch Nathans Verantwortungsbewusstsein und sein Hadern damit ist richtig greifbar. Die Geschichte ist flüssig geschrieben, so dass man wirklich über die Seiten fliegt und hier passt der Spruch vollkommen, wenn man sagt: Ich konnte das Buch echt nicht mehr aus der Hand legen. Aber nicht nur die Story an sich ist mega spannend. Ich fand es auch unheimlich schön, dass Vancouver Island wunderbar beschrieben wird. Das hat mein Fernweh gesteigert und während der Lesepausen habe ich auch immer wieder im Internet nachgestöbert, wo Quinn und Nathan sich gerade befinden. Gut, ich gestehe, ich habe mal ganz ganz kurz an die Biss-Reihe denken müssen, dennoch findet man hier eine komplett andere und extrem faszinierende Geschichte. Es wurde eine tolle Welt erschaffen und sollte es mich irgendwann nach Vancouver Island verschlagen, werde ich mit Sicherheit desöfteren an Quinn und Nathan denken und vielleicht sogar Orte besuchen, die für die beiden eine Rolle gespielt haben. Die Altersempfehlung liegt bei diesem Buch bei 14 Jahren und älter. Dieses Alter habe ich schon laaaaaaaaaaange hinter mir und kann definitiv sagen, dass auch Erwachsene jeden Alters dieses Buch lieben werden. Macht euch aber drauf gefasst, dass ihr nach dem ersten Band auch unbedingt den zweiten lesen wollt!
Fazit:
Touch Of Ink ist definitiv eines meiner Highlights dieses Jahr! Ich habe nur einen einzigen kleinen Kritikpunkt: Das Buch war viiiiiiieeel zu schnell zu Ende! ???? Ich freu mich wahnsinnig auf den zweiten Band, der am 01. Juli 2021 erscheinen wird.
Rezensionen von EdVanSchleck:
Erschreckend aktueller Klimathriller
2,5 Grad - Morgen stirbt die Welt von Noah Richter
"2,5 Grad- Morgen stirbt die Welt" ist ein fesselnder Thriller, dessen Thematik aktueller nicht sein könnte. Nach dem Tod ihres Freundes erfährt die werd
Das Buch ist fesselnd geschrieben und der Autor schafft es den Leser nach nur wenigen Seiten völlig mitzureißen. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und es wird oft zwischen verschiedenen Handlungssträngen hin und her gesprungen.
Zwar ist das eine sehr geschickte Möglichkeit, die Spannung stets aufrecht zu erhalten, aber die Anzahl an Akteuren ist relativ groß. Daher ist auch die Anzahl der Handlungsstränge größer, was gerade am Anfang leicht zu Verwirrung führen kann. Diese Unklarheit vergeht aber nach kurzer Zeit und was bleibt ist ein nie enden wollender Spannungsbogen.
Fazit:
"2,5 Grad- Morgen stirbt die Welt" ist ein absolut spannender Umweltthriller mit hochaktuellem Bezug.









