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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Atmosphärisch

Unter Wasser Nacht von Kristina Hauff




„Unter Wasser Nacht“ von der Schriftstellerin Kristina Hauff spielt im Wendland.
Es ist ein berührender Roman. Die Personen werden mit Liebe, Trauer, Angst und Gewissensbissen versehen. Die Autorin schreibt mit psychologischem Fingerspitzengefühl.
Zwei Paare teilen sich einen Hof in idyllischer Lage.

Sie sind Freunde, bis ein Unglücksfall geschieht. Aaron, das einzige Kind von Sophie und Thies ertrinkt. Ihre Trauer ist groß und sie sehen immer die andere Familie, Bodo und Inga, mit ihren Kindern scheinen auch ihre Probleme zu haben.

Dahn kommt noch ein Ereignis aus Ingas Eltern zu Tage und es kommt noch zu mehr Verwicklungen.

Die Atmosphäre ist bedrückend und von der Autorin mit besonderem Gespür+r eingefangen.
Sie lässt die Emotionen abwechselnd von verschieden Personen erzählen.
Der Roman ist wunderbar gemacht und konnte mich gut unterhalten.

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Rezensionen von C. P.:

Wie wird man beliebt?

Mein geniales Leben von Jenny Jägerfeld

In Stockholm gehörte Sigge zu den Aussenseitern der Schule - die anderen Jungen hatten es einfach auf ihn abgesehen und ihn solange miesgemacht, bis auch sein einziger Freund nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte. Sowas prägt natürlich. Jetzt ist Sigge mit seiner Mutter und seinen Geschwistern zur Oma nach Skärblacka gezogen.

Alles auf Null, Neuanfang, hier kennt ihn noch niemand. Aber wie gewinnt man Freunde? Reichen ein cooler Haarschnitt und Markenklamotten, die sich Sigges Mutter leider nicht leisten kann? Oder sind doch andere Dinge entscheidend?
Auch wenn der 12-jährige Sigge sich als Freak sieht - in Wirklichkeit ist er ein kreativer und sympathischer Junge. Er weiß es nur noch nicht. Das jahrelange Mobbing der Mitschüler trägt da eine gewisse Schuld dran. Da Sommerferien sind, liest sich das Buch wie ein Countdown bis zum ersten Schultag in seiner neuen Schule. Bis dahin will er es schaffen, beliebt zu werden, sein großer Traum. Aber vielleicht muss man gar nicht beliebt sein, um glücklich zu sein? Sind gute Freunde nicht das Wichtigste? Aber wie findet man Freunde?
Das Buch liest sich erstaunlich amüsant und unterhaltsam, auch wenn Sigges bisherige Erfahrungen natürlich bedrückend sind. Eine wichtige Rolle spielt im Buch z. B. seine Oma, die ihr Hotel schließt, damit Sigge und seine Familie dort einziehen können. Die Oma ist selbstsicher, ein wenig ausgeflippt und kümmert sich nicht darum, was andere über sie denken könnten. Sie ist voll und ganz sie selbst. Etwas, was für Sigge nicht so einfach ist. Ausgefallen sind auch die weiteren Personen rund um Sigge, wobei ich beim Lesen immer mehr das Gefühl hatte, in einem Haufen von Freaks ist Sigge der Normalste von allen. Sehr lustig war zudem die Rolle des Gartenzwergs im Roman, der für einige Lacher beim Lesen sorgte und zeigte, wie einfallsreich Sigge doch in Wirklichkeit ist. Und die Quintessenz des Ganzen: Sei einfach du selbst und wenn die Menschen dich nicht mögen, sind es eben die falschen.
Ein Buch, welches mit ein wenig schwedischer Verrücktheit und Humor wichtige Jugendthemen wunderbar unterhaltsam behandelt. Lesenswert!

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Rezensionen von C. P.:

Erste Schritte der Zuversicht im Kampf gegen das Böse

Das Erbe der Macht - Band 26: Seelenträne von Andreas Suchanek

Die dritte Staffel steht noch in den Startlöchern, doch es geht voran. Zwei der sieben Ritter der Zitadelle wurden bereits erwählt, nun gilt es, die restlichen Essenzstäbe der Macht zu finden, welche einst in Raum und Zeit verwahrt wurden. Einen Hinweis liefert die Vision in grün, welche Alana hatte.

Vielleicht kann der Gedankenschreiber von Max weiterhelfen? Vor einem weiteren Problem steht Alex, der durch Zeitreisen Jens Seelensplitter in ihren früheren Inkarnationen sammeln will, um den Drachen aus ihrem Körper zu vertreiben. Doch worin sammelt man eine zersplitterte Seele? Zum Glück gibt es jemanden, der über eine große Quelle des Wissens verfügt - und diese Person hat auch bereits eine Idee, wenn auch eine äussert aussergewöhnliche.
Die Folge ist wieder voller Spannung und Abenteuer. Da es diesmal nur zwei Erzählstränge gibt, bleibt es angenehm übersichtlich. So verfolgt man zum Einen die Jagd nach einem weiteren Essenzstab der Macht, während Alex sich um ein Gefäß für Jens Seelensplitter bemüht. Vor allem hier hat mir die Idee rund um das Gefäß sehr gefallen. Und auch die Bedrohung durch die Macht des Anbeginns ist immer wieder in einigen Szenen spürbar.
Eine spannende und gut zu lesende Folge, es geht an mehreren Stellen vorwärts, auch wenn den Gegnern Merlins immer wieder Stolpersteine in den Weg gelegt werden.

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Rezensionen von C. P.:

Willkommen im Dorf der Totenbändiger

Das Erbe der Macht - Band 26: Seelenträne von Andreas Suchanek

Im zwölften Band der Urban Fantasy Serie um die Londoner Geisterjäger wird endlich das Geheimnis rund um das Totenbändiger-Dorf Newfield gelöst. Ist dort wirklich alles so friedlich, wie immer erzählt wird, oder lag Jaz mit ihren Befürchtungen richtig, dass Direktor Carlton dort eine neue Herrenrasse züchten will? Der Besuch Newfields sorgt auf jeden Fall für ein paar erstaunliche Überraschungen.

Ebenfalls, wer die Hunts und ihre Freunde zur Unterstützung begleitet. Dazu gibt es einige Rückblicke in die Vergangenheit der Hauptcharaktere. Und auch emotional steht die Folge den anderen in nichts nach.
Tatsächlich kommt Folge 12 ohne einen einzigen Geist aus - lediglich die Geister der Vergangenheit dürfen hier mitmischen. Und die können ganz schön grausam sein. Eine vielfältige und abwechslungsreiche Folge mal ausserhalb Londons, welche nicht minder spannend ist und neugierig auf die Fortsetzung macht.

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Rezensionen von BarbaraM:

Unfassbar, ehrlich, schonungslos und bewegend

Aufgetaucht von Andreas Suchanek

„Aufgetaucht: Locked In – Eine junge Frau kämpft sich zurück ins Leben“ von Victoria Arlen ist 2021 bei der SCM Verlagsgruppe/Gerth Medien erschienen und umfasst in der Taschenbuchausgabe 255 Seiten.
Die Autorin schildert hier ihre persönliche Geschichte. Mit 11 Jahren ist Victoria sehr schwer erkrankt.

Ihre Erkrankung gipfelte im sogenannten „Locked in“-Syndrom. Dies bedeutet, dass sie in ihrem eigenen Körper eingeschlossen war. Sie konnte sich weder verständlich machen, noch sich bewegen konnte, war jedoch bei vollem Bewusstsein. Sie war über Monate und Jahre vielen hilflos aufgeliefert – hierunter zählen Ärzte, Therapeuten, Betreuer. Getragen wurde sie von ihrer Familie, die sie niemals aufgab, und ihrem Glauben an Gott, der ihr Halt, Zuversicht und den Glauben an das Leben gab. Aufgrund einer eher zufälligen Medikamentengabe gelang es Victoria eines Tages durch ein erstes Blinzeln den Kontakt zu ihrer Mutter herzustellen und Victoria kämpfte sich mit unbändigem Willen zurück ins normale Leben.

Victoria stellt sich mit ihrem Buch ihre eigene Geschichte und verarbeitet sie auf diese Art und Weise. Es gelingt ihr in ihrem Roman den Leser durch ihren ehrlichen, flüssig zu lesenden und ruhigen Schreibstil in den Bann zu ziehen. Sie hat mich ab der ersten Seite sehr berührt. Victoria erzählt ihre Geschichte mit all ihren Höhen und Tiefen und verheimlicht nichts. Sie lässt den Leser in ihre Gedanken und ihr Leben eintauchen und schafft in meinen Augen so ein gewisses Verständnis für die Krankheit. Natürlich kann ich als Leserin ihre Situation niemals im Ansatz nachvollziehen. Ich bewundere jedoch ihren persönlichen Kampf, ihren Mut und ihre Kraft und hoffe sehr, dass sie weiterhin ihren Weg gehen wird und viele Menschen ermutigt, für sich einzustehen und niemals aufzugeben. Ich persönlich ziehe meinen Hut vor ihr!

Fazit: Mich hat diese sehr persönliche Erzählung unwahrscheinlich beeindruckt und dies von der ersten Seite an. Die Gedanken und Ausführungen von Victoria Arlen haben mich gepackt und machen den Roman so ehrlich und fesselnd.
Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus.

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Rezensionen von *RC*:

Lotte und Oma - ein tolles Team!

Lotte und die Freitags-Oma von Zedelius Miriam

Eine Hommage an die Großeltern!

„Lotte und die Freitags-Oma“ ist ein wunderschönes Vorlese-Buch für Kinder ab 4 Jahren.
Es ist daher auch ideal, da die kleine Protagonistin Lotte in dem Alter der Buch-Zielgruppe ist - sie geht in den Kindergarten - so dass sich die jungen Zuhörer auch gut mit der „Heldin“ identifizieren können und nachvollziehen können, wie Lotte durch den Alltag kommt.

„Freitags-Oma“ - mir gefällt dieses Wort! Freitag ist für Lotte immer ein besonderer Tag, denn da holt Oma sie vom Kindergarten ab, damit sie gemeinsam etwas unternehmen. Und welche Alltagsabenteuer auf Lotte warten, das erfährt man in den 18 kurzen kurzweiligen Geschichten, die durch einfache, freundliche rot-grünen Strichzeichnungen - es wird stets so nett geschmunzelt - die Erzählungen auflockern. Und was erlebt Lotte so? Sie gehen in den Zoo, fahren auf der Kirmes Karussell, machen eine kleine Paddeltour, gehen zum St. Martins-Zug. Neben diesen etwas größeren Unternehmungen wird aber einfach auch nur bei Oma gekocht, gepuzzelt oder Oma passt auf die kranke Lotta auf. Und Übernachten bei Oma, das ist doch fantastisch!
Lotte und Oma sind äußerst sympathische Figuren; Lotte ist neugierig und sehr hilfsbereit, die einfühlsame und geduldige Oma hat immer eine gute Idee auf Lager, wenn ein kleines Problemchen auftritt.
Punkten kann das Buch auch, da es auch pädagogisch sinnvoll ist. Es werden richtige und wichtige Verhaltensweisen unterschwellig aufgezeigt, wie dass man nicht über „Rot“ geht, dass man einen guten Beitrag leistet, wenn man Pfandflaschen sammelt oder dass alte Hausrezepte von Oma auch sehr gut sind.
Und schmunzeln kann man auch über die kleinen netten kindlichen „Wortneuschöpfungen“, die das Geschichtenbuch zwischendurch eine feine Würze geben.
Ich kann das Buch wärmstens empfehlen!

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Rezensionen von nil.salditt@googlemail.com:

Kein langweiliger Frauenschmöcker!

Kissing Chloe Brown von Hibbert Talia

Chick-Lit oder auch Frauenschmöcker genannt, lese ich höchst selten und dann eigentlich auch lieber in einer anderen Sprache, damit das ganze überhaupt einen Mehrwert hat. So, nun kennt ihr schon mal meine Grundeinstellung zum Thema…und daher ist es äußerst schwierig mich davon zu überzeugen das ein Liebensroman für Frauen gut sein kann!
„Kissing Chloe Brown“ fällt ohne Frage in die Kategorie Chick-Lit! Dann kommt ein dickes ABER, denn die Geschichte ist zwar was fürs Herz, aber nicht der übliche Null-Acht-Fünfzehn Kram.

Talia Hibbert hat es sich zur Aufgabe gemacht auch Minderheiten mit Liebe zu beglücken. Nicht nur Schöne und Reiche sollten in Liebensromanen vorkommen, sondern eben auch die Randgruppen. Klar, sie schreibt auch die klassischen Frauenromane, also nicht alles was sie zu Papier bringt fällt in diese Kategorie, aber es ist mal ein Anfang.
Nun aber zu Chloe Brown. Eine chronisch kranke Frau, die fast stirbt und das als Initialzündung sieht ihr Leben zu ändern und schreibt erst einmal eine „To Do“-Liste – was sonst! Da stehen dann Dinge drauf, die ihr sonst nicht so liegen wie: Einen Camping Trip machen. Und vor allem zieht sie endlich aus dem großen Haus der Eltern aus und findet eine Wohnung. In diesem Apartmenthaus gibt es den Hausmeister Redford Morgan, den sie zunächst „observiert“ und der ihr erst gar nicht wohlgesonnen ist durch ihren Famiienreichtum. Aber es kommt ja dann (zum Glück) doch anders.
Gut, finde ich, dass die Charaktere nicht klischeehaft und eindimensional gezeichnet sind. Das hat mir in der Tat gut gefallen. Zudem wird man gut unterhalten und einen Lacher entlockt das Buch einem auch noch an der ein und anderen Stelle.
Fazit. Wenn schon ein Liebensroman, dann bitte Talia Hibbert!

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Rezensionen von melanie82:

Die Liebe und der Alltag

Heimweh nach uns von Helen Schreiber

In „Heimweh nach uns“ geht es um Lena und Malte, die schon lange verheiratet sind und sich im Alltag mit Kindern, Jobs zunehmend aus den Augen verloren haben. Alles ist streng durchgetaktet und mit Stress behaftet - wer holt die Kinder ab, wie lässt sich das mit der Arbeit organisieren - da bleibt man als Paar schnell auf der Strecke und verlernt, sich wirklich bewusst Zeit füreinander zu nehmen und über Small Talk und Organisatorisches hinaus zu sprechen.

Die Geschichte wird aus dem Blickwinkel von Lena erzählt und man wird durch die Schreibweise sofort auf ihre Seite gezogen und zumindest ich konnte mich in sie und ihre Gedanken einfühlen.
Lena merkt eigentlich schon lange, dass nicht alles in Ordnung ist, fühlt sich von Malte nicht mehr wahrgenommen und von ihrem Job nicht erfüllt. Dennoch denkt sie, dass sie funktionieren muss, was aber auch die Distanz zu Malte letztlich nur verstärkt. Als ihre Schwester ihr schließlich Yoga-Stunden schenkt, um etwas für sich und ihren Rücken zu tun, fühlt sich Lena von ihrem Yoga-Lehrer Reik verstanden und zu ihm hingezogen. Sie kann mit ihm scheinbar besser reden als mit Malte, der nur oberflächlich fragt, wie es ihr geht und dabei den Blick schnell wieder auf den Arbeits-Computer schweifen lässt. Ihr wird immer klarer, was sie lange nicht eingestehen wollte: dass sie nicht mehr glücklich ist. Wie kann es nun weitergehen für Lena und Malte? Können die beiden wieder zusammenfinden und gemeinsam in die Zukunft blicken, statt nur zu funktionieren?

Das Buch ist wahnsinnig intensiv geschrieben und es steckt so viel dahinter - vom Klappentext hatte ich eine nette, aber eher seichte Geschichte erwartet, aber ich wurde sehr positiv überrascht und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Selbst wenn man in einer völlig anderen Lebenssituation ist als Lena, bringt es einen zum Nachdenken, ob man selbst in seinem Leben glücklich ist und ob die eigenen Bedürfnisse ausreichend zum Tragen kommen.

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Rezensionen von renate:

Ungeklärter Todesfall

Unter Wasser Nacht von Kristina Hauff

Ein Kind, das dreizehn Monate vor Beginn der Handlung im Buch auf rätselhafte Weise ertrunken ist. Die Eltern des Kindes und die Nachbarsfamilie, sind die Hauptpersonen dieses Romans. Hinzu kommt eine mysteriöse Fremde, die sich schnell mit den Familien anfreundet.
Aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten, wird die Geschichte erzählt.

Dadurch wird der Roman etwas unübersichtlich, da er auch von den zurückliegenden Monaten berichtet.
Von den Eltern, die sich in der Verzweiflung und in den Fragen nach dem Warum immer weiter voneinander entfernen und die die Leser wissen lassen, dass ihr Kind, weit mehr als nur ein Problemkind war.
Meiner Meinung nach fehlte der richtige Spannungsaufbau, da vieles in der Geschichte mangelhaft und nicht tiefergründig erklärt wird. Das Buch hat für mich leider nicht das gehalten, was es im Klapptext versprochen hat.

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Rezensionen von Claudia R:

ideenreiche Räubergeschichte

Der kleine Räuber Rapido 3. Der schlimme Zahn von Nina Rosa Weger

Klappentext/Inhalt:

Ein bisschen Wickie. Ein bisschen Robin Hood. Und ganz viel Räuberhauptmanns-Sohn Rapido.
Was ist schlimmer als ein Wirbelsturm im Räuberwald? Oder eine Badewanne voll mit blumig duftendem Schaumbad? Richtig: ein Räuberhauptmann mit Zahnschmerzen! Damit steht die neue Räuberaufgabe fest: Der kleine Räuber, dem es gelingt, den schlimmen Zahn aus der Räuberklappe von Hauptmann Rigoros zu ziehen, bekommt die nächste Räuberwurst.

Das ist gar nicht so einfach für Rapido, denn auch die anderen kleinen Räuber haben gute Ideen. Aber zum Glück kennen Rapido und sein Freund, der Waschbär Störenfried, den geheimnisvollen Kiefer-Knacker. Ob der ihnen helfen kann?

Cover:

Das Cover wirkt einerseits recht fröhlich, aber auch abenteuerlich. Man sieht den kleinen Räuber Rapido auf einer lustigen Konstruktion sitzen mit einem Seil welches im Mund des Räuberhauptmannes sein Ende findet. Was er wohl vor hat? Spannend und lustig sieht es schon mal aus. Ein farbenfrohes und fröhliches Cover, dass auf jeden Fall das Interesse weckt.

Meinung:

Dies ist bereits die dritte Geschichte rund um den kleinen Räuber Rapido. Die Geschichten sind in sich geschlossen und daher auch sehr gut unabhängig voneinander lesbar.

Ich kannte jedoch bereits das erste Abenteuer vom kleinen Räuber Rapido und habe mich daher sehr auf dieses hier gefreut.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nichts verraten, ad ich keine Details vorweg nehmen möchte. Sondern empfehle hier einfach selbst zu lesen bzw. vorzulesen.

Auch in dieser Geschichte geht es wieder sehr humorvoll und lustig zu. Mehrfach musste ich herzhaft lachen, über die tollen Ideen und Einfalle des kleinen Räubers, aber auch über die tollen Wortschöpfungen.

Das Buch eignet sich sehr gut zum Vorlesen, aber auch zum Selbstlesen. Die Schriftgröße und Absatzlänge ist altersentsprechend und kindgerecht gewählt. Die Texte sind toll geschrieben und verbreiten Spannung, aber auch durch die humorvolle Art sind diese zudem sehr unterhaltsam.

Neben der Spannung und dem Humor werden hier aber auch Dinge wie Freundschaft und Zusammenhalt vermittelt und geschickt mit eingebaut. Diese liebevolle und humorvolle Geschichte transportiert dadurch auch sehr gut verschiedene Emotionen und Gefühle und ist auch an einigen Stellen recht lehrreich.

Toll sind auch die wunderschönen bunten Illustrationen, die das Ganze sehr gut abrunden und das Gelesene wundervoll veranschaulichen. So kann man sich die Situationen noch besser vorstellen.

Auch die Charaktere haben mir in diesem Band wieder sehr gut gefallen und diese sind sehr liebevoll und gut durchdacht.

Das Ganze wird perfekt abgerundet durch einige tolle Rezepte und Bastelideen am Ende des Buches. Solche Extras sind sehr beliebt und machen das Ganze stimmig.

Fazit:

Ideenreiche, humorvolle und spannende Räubergeschichte mit tollen Illustrationen, und wundervollen Extras.

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