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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Furbaby_Mom:

Solider Auftakt zum Romantasy-Unterwasser-Abenteuer mit kleinen Schwächen

Meeresglühen (Romantasy-Trilogie, Bd. 1) von Anna Fleck

Die Covergestaltung lässt sich mit einem Wort beschreiben: magisch! Das in betörenden Grüntönen wunderschön schimmernde Cover ist ein absoluter Hingucker im Bücherregal und passt mit den perlmuttfarbenen Schuppen auch inhaltlich optimal zur Story. Normalerweise nehme ich ein Buchcover eher nebenbei zur Kenntnis und fokussiere mich direkt auf den Klappentext eines Werkes, aber an diesem Eyecatcher aus dem Coppenrath Verlag kommt man einfach nicht vorbei!

Arzttochter Ella steht kurz vor ihrem Abitur und möchte die Ferien - wie jeden Sommer - im gemütlichen Häuschen ihrer leider inzwischen verstorbenen Oma in Cornwall verbringen.

Dort, wo die Brandung gegen die schroffen Klippen donnert, fühlt sie sich daheim – vereint mit ihrer besten Freundin Lisa und dem wuschelige Hund Snowflake. Doch in diesem Jahr ist alles anders, denn kurz nach ihrer Ankunft rettet Ella einen jungen Mann vor dem Ertrinken und schliddert in das größte Abenteuer ihres Lebens.
Aris, der attraktive Unbekannte, scheint nicht von dieser Welt zu sein, stellt Ella schnell fest, nachdem sie ihn aufgepäppelt hat. Er hadert mit der Sprache, trägt sonderbare Kleidung, hat noch nie eine Gabel benutzt und kennt weder Fußball noch die Bedeutung von anderen alltäglichen Gewohnheiten, Ländern oder Krankheiten. Zunächst spricht er in Rätseln, doch dann offenbart sich, dass Aris und alle, die ihm helfen, in größter Gefahr schweben. Er ist nur knapp seinen Entführern entkommen, die seiner Familie - den Herrschern eines unbekannten Reiches - Schaden zufügen wollen; nun versucht er verzweifelt, in seine Heimat zurückzukehren, um sein Volk zu warnen. Doch bis er dieses Vorhaben in die Tat umsetzen kann, sind die Verfolger ihm bereits dicht auf den Fersen und Ellas Herz schlägt immer heftiger für den Jungen mit der leuchtenden Haut und den meergrünen Augen…

Nachdem es ein Weilchen gedauert hat, bis ich ganz in der Story angekommen war, wurde es dann doch recht spannend. Die Disney-Vibes, speziell die Anspielungen auf "Arielle, die Meerjungfrau" waren unverkennbar und haben gut gepasst. Schon bei der ersten Beschreibung von Aris musste ich direkt an Prinz Erik denken. Sowohl Ella als auch Aris waren mir sympathisch, auch Aris' besten Freund mochte ich gern. Meine absoluten Lieblinge waren jedoch die rüstigen Seniorinnen Hildy und Helen; zwei Schwestern, die schon einige Abenteuer erlebt haben und die man am liebsten nur knuddeln möchte. In ihre kleine Pension würde ich sofort einziehen!

Aufgrund der eher einfachen Wortwahl merkt man schon deutlich, dass es sich um einen Jugendroman handelt, vor allem an Ellas mal witzigen, auf Dauer jedoch leicht anstrengenden Selbstgesprächen bzw. dem Duell mit ihrer inneren Stimme. Dennoch gibt es auch kritische Momente, wie z.B. eine Situation auf der Party des versnobten Unternehmersohns Tristan. Insgesamt empfand ich den Erzählstil, abgesehen von ein paar kleinen Längen im Mittelteil, als angenehm. Speziell die Elemente vom Unterwasser-Setting waren toll, hätten auch gerne noch etwas detaillierter bzw. intensiver beschrieben werden können. Ein großes Plus für mich war die Tatsache, dass die ganze Geschichte einzig aus Ellas Perspektive geschrieben worden ist; dadurch blieb Aris umso mysteriöser.

Fazit: Der Debütroman von Autorin Anna Fleck hat es thematisch in sich - eine mystische Unterwasserwelt, zahme Killerwale, ein Königshof voller Intrigen und Verschwörungen und natürlich eine ordentliche Portion Herzklopfen. Zu meinen persönlichen Highlights zählt es zwar nicht (- dafür konnten mich die beiden Hauptfiguren und ihre Love Story leider nicht genug catchen und meine Erwartungshaltung war nach vielen kürzlich gelesenen, herausragenden Büchern dieses Genres enorm hoch -), aber ich empfehle es gerne allen Fans von Jugendromanen und Romantasy-Werken, die eine Vorliebe für das Leben unter dem Meer haben.

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Rezensionen von Claudia R:

die Nordblut-Saga geht weiter ..

Nordblut 2 von Mira Valentin

Klappentext:

Hörst du das Flüstern der Götter? Dann sei bereit!
Dreieinhalb Jahre sind seit der Verbannung Eriks des Roten aus Island vergangen. Leif ist zum Mann gereift und trägt nun allein die Verantwortung für seine Familie. Einzig seine Halbschwester Freydis und das Götterpferd Sleipnir sorgen gelegentlich für Ärger mit der Wolfsklamm.

Dann jedoch überschlagen sich die Ereignisse im Breidafjord: Zwei seltsame Raben tauchen auf, die eindeutig auf der Seite der Schwarzalbin Mayleah stehen - und von Westen her nähert sich ein grünes Segel, welches so manch einer lieber auf dem Meeresgrund wüsste.

Cover:

Das Cover ziert eine Rabenstatuette, die die Blicke auf sich zieht. Auch hier werden nordische Verzierungen und und Symbole verwendet. Das Cover ist optisch sehr gut an das aus dem ersten Band angelehnt und es gibt hier auf jeden Fall einen Wiedererkennungseffekt. Auch farblich und von der Gestaltung finde ich dieses Cover sehr gelungen und passend.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Band der Notblut-Reihe. Spannend geht es in diesem zweiten Band weiter voran und daher kann ich nur empfehlen zuvor den ersten Band gelesen zu haben.

Auch in diesem zweiten Band gelingt der Autorin wieder eine fantastische Mischung aus Mythologie, nordischen Sagen der Götter, sowie Fakten und umfangreichem Wissen zur nordischen Kultur, der damaligen Zeit.

Nicht nur Wikinger und "Viking" Fans kommen hier auf ihre Kosten.

Die Autorin überzeugt auch hier durch eine fesselnde und spannende Schreibweise, die teils sehr temporeich und ereignisüberschlagend sein kann und im nächsten Moment wird an Tempo herausgenommen, doch allzu lange Durchatmen kann man hier meist nicht.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen.

Auch in diesem Teil hat mir die Entwicklung der Charaktere sehr gut gefallen und auch die wechselnden Perspektiven der unterschiedlichen Charaktere sorgen hier für zusätzliche Spannung.

Das Buch sorgt für unvorhersehbare Wendungen und hat allerhand zu bieten, sei es Mord, Intrigen, aber auch Liebe , Freundschaft und das Einmischen der Götter spielt hier eine Rolle. Ein sehr bunte und vielfältige Mischung, die hier sehr gelungen und stimmig rüber kommt.

Inhaltlich möchte ich auch bei dieser Rezension nicht allzu viel vorwegnehmen und daher nicht weiter darauf eingehen.

Rund wird auch dieses Buch durch das wundervolle Glossar und die Informationen zum Hintergrund, sowie die kurze Einführung in die Runen und das Verzeichnis der handelnden Personen.

Auch dieser zweite Teil der Nordblut-Saga konnte mich voll und ganz überzeugen und ich empfehle diese sehr gern weiter.

Fazit:

Auch im zweiten Teil der Nordblut-Saga wird einem wieder eine perfekte Mischung an Unterhaltung geboten.

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Rezensionen von yellowdog:

Eine ungewöhnliche Freundschaft

Der Dichter und der Neonazi von Thomas Wagner

Der Relevanz der Thematik dieses Buches liegt gerade heutzutage für mich auf der Hand. Zwar ist die Beziehung zwischen dem linken, jüdischen Dichter Erich Fried und einem damals bekannten Neonazis schon lange zurück, in der zweiten Hälfte der Achtziger Jahre, aber die Problematik ist immer noch ungelöst.

Mit Rechten reden! Soll man das und wenn ja, wie.
Ist ein offen geführter Streit der bessere Weg?

Erich Fried war bereit dazu und stand in einem freundschaftlichen Begegnungen und Briefwechsel mit einem Neonazi. Das ist natürlich erstaunlich, denn Fried musste selbst damals fliehen und einige seiner Familie wurden vergast.
Daher stieß diese „Freundschaft“ auf ein gewisses Unverständnis.

Um Hintergrunde zu beleuchten schreibt der Autor dieses Buches, Michael Wagner, auch über Erich Fried Kindheit/Jugend und schriftstellerische Karriere.
Auch das zweifelhafte Leben samt Gefängnisaufenthalten des verblendeten Neonazi Michael Kühnen werden erläutert.
Weiter bleibt aber die freundschaftliche Beziehung der beiden ein Rätsel, doch Michael Wagner findet schlüssige Zusammenhänge.

Teil des Buches ist auch den Geist der Zeit zu zeigen, beispielsweise den heißen Herbst im Jahr 1983.

Es ist alles andere als ein trockenes Buch und für mich war es interessant.

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Rezensionen von Claudia R:

Saga - nordische Götter

Nordblut 1 von Mira Valentin

Klappentext:

Was, wenn du nur eine Figur auf dem Spielbrett der Götter bist?
Island im Jahre 982 n. Chr: Der Wikinger Sven Olafsson tötet aus Gnade seine Frau Gyda im Kindbett. Für jene Tat will er sein Leben und das des Neugeborenen den Göttern darbieten. Doch diese verweigern beide Opfer und stellen Sven stattdessen vor die Aufgabe seines Lebens: Neun Jahre lang soll er ihren Prüfungen ausgesetzt sein.

Neun Jahre, die ihn und seine Kinder an die Grenze des Erträglichen führen. Doch es naht Hilfe aus Asgard - in Gestalt eines lautlosen Jägers auf vier Pfoten.

Cover:

Das Cover ist sehr mystisch und einfach fantastisch gestaltet. Runenhaft und mit vielen Verzierungen wirkt das Cover sehr mysteriös. Eine Wolfsstatue prägt das Cover. Auch der Hintergrund und die farbliche Gestaltung finde ich sehr gut gelungen.

Meinung:

Dies ist der Auftakt einer neuen nordischen Fantasy-Serie, die Mythen, Glaube, Legenden und Fakten miteinander vereint.

Der Schreibstil ist sehr fesselnd, aber auch lebendig und lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen.

Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven der verschiedenen Charaktere erzählt, was eine gewisse Spannung in diese Geschichte mit hinein bringt. Die verschiedenen Perspektiven tragen dazu bei, dass man sich besser in die einzelnen Charaktere hineinfindet und durch die Wechsel wird eine fesselnde Spannung aufgebaut.

Man kommt von Beginn an sehr gut in die Geschichte hinein und es wird alles sehr lebendig und bildhaft beschrieben, so dass man den Handlungen und Geschehnissen sehr gut folgen kann.

Auch ohne sich groß mit der nordischen Kultur auszukennen, findet man sich hier sehr gut zurecht, da alles sehr gut beschrieben wird und auch kleinere Erklärungen hier sehr gut mit eingebunden werden. Zudem gibt es ein Glossar, welches die wichtigsten Begriffe auch nochmal ausführlicher erklärt. Auch zum Hintergrund findet man am Ende eine sehr schöne Erklärung und ein Verzeichnis der handelnden Personen ist am Anfang des Buches zu finden.

Auch einige der Runen werden hier im Anhang erklärt. Solche Details und zusätzlichen Informationen machen das Buch rund.

Die Story selbst wird sehr spannend erzählt und das vom Anfang bis zum Ende. Ich habe mich sehr gut in das Buch hinein gefunden und auch die Charaktere haben mir das Lesen verschönert. Die Story ist rund und spannend und man folgt dieser wie gebannt. Die Mischung aus Legenden, Mythen, Magie, Glaube, Aberglaube und bewiesenen Fakten ist hier sehr gut gelungen und stimmig. Man kann hier sogar noch einiges über die nordischen Kulturen, Götter und Mythen lernen, verwoben in einer fantastischen und vielschichtigen Geschichte.

Fazit:

Ein fantastische und vielschichtige Geschichte, die die Mythen, Legenden, aber auch Fakten der nordischen Kultur vereinen und miteinander mischen.

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Rezensionen von Sago:

Wunsch oder Fluch

Das Reich der Schatten, Band 1: Her Wish So Dark (High Romantasy von der SPIEGEL-Bestsellerautorin von "One True Queen") von Jennifer Benkau

Mit diesem Buch hat es Jennifer Benkau endgültig geschafft, zu meinen liebsten Fantasy-Autorinnen zu gehören. Die One True Queen-Dilogie hatte mir bereits gefallen. Hier kehren wir nun in die Welt von Nemija zurück. Gleichzeitig ist es der Autorin gelungen, sich nach meinem Gefühl noch weiter zu steigern.

Schon lange habe ich bei keinem Buch mehr derartig mitgefiebert wie mit der verstoßenen Königstochter Laire und ihrem früheren Geliebten Alaric. Begeistert hat mich auch das Daemareich, ein äußerst düsterer Teil von Nemija, bevölkert von dämonenartigen Wesen, den Daema, Verfluchten und dem dunklen Daema-Lord. Hier landen Menschen, wenn sie von anderen verflucht werden. Werden sie nicht erlöst, werden sie selbst zu Daema. Doch es gibt noch eine Chance, sie vom Daema-Lord zurückzuverlangen, allerdings unter märchenhaft strengen Regeln. Wer sich auf diese Reise macht, riskiert sein eigenen Schicksal.

Dennoch macht sich Laire auf, ihren Verlobten Desmond aus den Fängen des Daema-Lord zu befreien. Wer Desmond verflucht hat und warum, bleibt lange ein Rätsel und hat mich schließlich einmal wirklich überrascht. Laire und ihren Freunden Vika und Jero schließt sich ausgerechnet Alaric an, der einst Laire unter mysteriösen Umständen das Herz gebrochen hat. Alaric trägt schwer an eigenen Plänen und Zaubern. Kann Laire ihm dennoch trauen? Und das im Daemareich, in dem Wünsche Wirklichkeit werden können und Fluch oder Wunsch manchmal kaum zu unterscheiden sind...

"Sorg dich nicht", sagte Jero schlicht. "Achte auf deine Ängste, damit sie nicht wie Wünsche klingen."

Ich gehöre nicht zu den euphorischen Rezensenten, die das inflatiönär schreiben, aber hier muss ich es auch einmal tun: Ich liebe das Buch! Alaric und Laire sind mir ans Herz gewachsen und ich kann den zweiten Teil kaum erwartet. Das Ende, das natürlich mit einem atemberaubenden Cliffhanger aufwartet, habe ich ausnahmsweise einmal nicht voraussehen können. Dass Jennifer Benkau auch düstere Welten und gebrochene Helden so wunderbar atmosphärisch dicht zu schildern vermag, hätte ich nicht vermutet. Bitte viel mehr davon!

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Rezensionen von Claudia R:

Fantasy-Lovestory

Elloani von Anke Becker

Klappentext:

Liebe und Krieg in einer magischen Welt vor atemberaubender Natur.
Mitreißender 1. Teil einer Romantasy-Dilogie für Erwachsene.
In der alljährlichen Maskennacht bricht Königin Kaila aus ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen aus. Sie trifft auf Airy, einen geheimnisvollen jungen Mann.

Nach einer Liebesnacht trennen sie sich, ohne zu wissen, wer der andere ist.
Sie begegnen sich wieder - auf gegnerischen Seiten in einem Krieg, in dem Kaila Airy und sein Volk unterwirft. Schafft er es, ihr sein Land näherzubringen und ihr die Augen zu öffnen? Oder ist ihre Liebe von Anfang an dem Untergang geweiht?

Cover:

Ein wunderschönes Cover welches die Blicke auf sich zieht. Strukturen und Elemente werden hier sehr schon miteinander verwoben und miteingebunden. man erkennt eine Frau und einen Mann, die sehr schön in den Hintergrund eingefügt werden. Zudem ist ein großer herausstechender Kristall mit verschiedenen Verzierungen erkennbar. Auch die Farbwahl und die Gestaltung finde ich hier sehr schön.

Meinung:

Auf den ersten Blick scheint das Buch recht umfangreich zu sein, doch hat man erst einmal mit der Geschichte begonnen, so nimmt einen diese regelrecht gefangen.

Königin Kaila bricht in der alljährlichen Maskennacht aus ihren gesellschaftlichen Zwängen und Verpflichtungen aus und trifft dabei auf den geheimnisvollen Airy. Als sie sich dann im Krieg als Gegner gegenüberstehen, erfahren sie, wer der jeweils andere ist. Wird ihre Liebe einen Weg finden die unterschiedlichen Seiten zu einen, oder ist ihre Liebe dem Untergang geweiht?

Zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten. Dies findet doch am Besten selbst heraus.

Mir haben die beiden Charaktere Airy und Kaila sehr gut gefallen. Sie sind beide sehr gut durchdacht und stimmig umgesetzt. Sie sind zudem sehr facettenreich und vielfältig gestaltet und haben auch so ihre Ecken und Kanten, die hier zum tragen kommen. In beide Charaktere findet man sich sehr gut hinein. Da hier abwechselnd aus den beiden Sichtweisen von Airy und Kaila in der Ich-Perspektive erzählt wird. Dadurch werden dessen Emotionen und Gefühle, aber auch ihre Handlungen und Geschehnisse sehr stimmig wiedergegeben und man kann sich sehr gut in diese hineinversetzen.

Auch das Setting wird sehr gut wiedergegeben. Detailreich und bildlich findet man sich in dieses hinein und kann es sich regelrecht vorstellen. Auch die verschiedenen Denkweisen, die Zwänge, gesellschaftlichen Normen und Verpflichtungen werden hier sehr gut aufgegriffen und wiedergegeben. Man merkt auch den Zwist in den beiden stecken und versuchen auszubrechen.

Emotionen und Gefühle werden hier sehr gut vermittelt und zum Ausdruck gebracht, dennoch bleieben die Handlungen und Taten authentisch und nachvollziehbar.

Von Beginn an spannend, bleibt es bis zum Ende interessant und wird durch ein fanatisches Ende abgerundet, dass neugierig macht auf den zweiten Teil dieser Dilogie.

Fazit:

Eine gelungene Mischung aus Fantasy und Lovestory, die hier sehr schön miteinander vereint wird.

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Rezensionen von Claudia R:

humorvoller Krimi

Zicke, zacke, tot von Ingrid Werner

Klappentext / Inhalt:

Ein uriges Volksfest voller Intrigen, Erpressung, Mord - und die Ermittlerin sieht rosarot.
Heilpraktikerin Karin Schneider glaubt nie und nimmer, dass sich ihre zugegebenermaßen durchgeknallte Patientin umbringen wollte. Schon bald findet sie ein Motiv für den Mord sowie mehrere Verdächtige, die sie zwischen Achterbahn, Schießbude und Bierzelt befragt.

Hilfe bekommt sie vom Luftballonverkäufer Max und dem gutaussehenden Brauereibesitzer Georg, der ihr gehörig den Kopf verdreht. Gerade als sie glaubt, auf der richtigen Spur zu sein, geschieht der nächste Mord. Kann sich Karin auf die Mörderjagd konzentrieren oder übersieht sie vor lauter Verliebtheit das Wichtigste?
Zicke, zacke, tot: Der dritte Fall für Karin Schneider bietet bayrisch rustikales Volksfestvergnügen und feinsten Humor.
Ich bin keine Privatdetektivin!, schreie ich und lasse mich fallen. Aber die beiden Frauen sind kräftig, sie ziehen mich einfach wieder auf die Füße.
Der Dreckskerl, sagt Frau Ilzdorfer. Na, dann geben wir ihr was zu berichten.
Ein locker leichter Lesespaß, nicht nur für Rottaler
Feuilleton der Passauer Neue Presse zu Karpfhamer Katz
Achtung Neuauflage! Dieses Buch ist unter dem Titel Karpfhamer Katz schon im Emons Verlag erschienen.

Cover:

Das Cover der älteren Auflage zeigt einen Schießstand mit allerhand Plastikblumen, wie man sie auf Volksfest oder Rummel finden kann. Das neuere Cover zeigt ein Riesenrad auch dieses ist passend für ein solches Volksfest. Beide Cover finde ich sehr stimmungsvoll und passend. Daher wurden durchaus durch beide Cover mein Interesse geweckt.

Meinung:

Dies ist bereits der dritte Fall für die Heilpraktikerin Karin Schneider. Auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, kommt man hier sehr gut in die Geschichte hinein, da die Fälle in sich abgeschlossen sind.

Die Unterteilung der Kapitel passiert hier in Wochentagen. Die Kapitel selbst sind hier sehr lang, werden aber in kleinere Abschnitte zwischendurch unterteilt.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ließ sich angenehm und flüssig lesen. Zudem fand ich den Humor und auch die Art der Ermittlung sehr interessant und konnte hier an einigen Stellen herzhaft lachen.

Man kommt leicht und schnell in das Buch und die Geschichte hinein. Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und der Fall ist in sich schlüssig und stimmig gestaltet.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten, da ich keine Details vorweg nehmen möchte.

Die Ermittlungen der Heilpraktikerin und Hobbyermittlerin Karin Schneider haben mir sehr gut gefallen, auch wenn ich nicht immer mit ihr konform war. An manchen Stelle hat sie ein wenig an Niveau verloren, aber dies ist durchaus Ansichtssache.

Im Großen und Ganzen aber ein sehr ansprechender Krimi, mit der richtigen Prise Humor. Der mir gut gefallen hat und mich sehr gut unterhalten konnte.

Fazit:

Ansprechender Krimi mit der richtigen Prise Humor, der für gute Unterhaltung sorgt.

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Rezensionen von Lesemama:

Weckt falsche Erwartungen

Happy Life Diät von Shermine Shahrivar

Zum Buch:
Shermine Shahrivar ist Modell und hat während einer Schwangerschaft viel zugenommen, danach war nichts mehr wie später.
Mit ihren sechs Säulen will sie helfen zu einem gesunden Gewicht zu finden und zu einem glücklichen Leben.

Meine Meinung:
Ich finde, der Titel hätte nicht blöder gewählt werden können.

Denn mit Happy Life oder gar einer Diät hat das Buch nicht wirklich viel gemeinsam.
Zu Beginn war es erstmal Jammern auf hohem Niveau und macht zumindestens bei mir keinen guten Eindruck.
Im Endeffekt ist es ein Autobiografie der Autorin über ihr Leben, was ihr geholfen hat.
Das war zwar vielleicht interessant zu lesen, aber mehr auch nicht.
Ich wüsste nicht inwieweit es irgendwie hilfreich sein sollte. Es war nichts neues dabei, braucht man ja auch nicht, im Prinzip weiß man ja selber auf was man achten soll.
Für mich war das Buch eher eine Vermarktung der Person die es geschrieben hat
Es weckt völlig falsche Erwartungen und ist in meinen Augen nutzlos. Also zumindest für mich.
Lebensratgeber und ich finden wohl nicht zusammen ...

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Rezensionen von Claudia R:

fesselnder Jugendthriller

Perfect Storm von Dirk Reinhardt

Klappentext:

LFF – das sind Dylan, Luisa, Felix, Boubacar, Kyoko und Matthew. Die jungen Hacker aus der ganzen Welt haben sich online bei einem Computerspiel kennengelernt und angefreundet. Als sie von Menschenrechtsverletzungen im Kongo erfahren, in die zwei US-Konzerne verwickelt sind, beschließen sie, sich in deren Netzwerke einzuhacken.

Sollte es ihnen gelingen, belastendes Material öffentlich zu machen, könnten die Enthüllungen einen weltweiten Sturm der Empörung auslösen. Doch ein junger Agent des amerikanischen Geheimdienstes ist ihnen auf der Spur …
Ein packender Thriller über sechs Jugendliche, die nicht tatenlos dabei zusehen wollen, wie skrupellose Konzerne mit menschenverachtenden Methoden Milliardengewinne machen.

Cover:

Das Cover finde ich durch die verzerrte Optik sehr gut gestaltet und es zieht dadurch durchaus die Blicke auf sich. Eine bekuttete Gestalt, die verzerrt wie Mehrere wirkt, ist hier im Vordergrund erkennbar. Der Hintergrund ist recht düster gestaltet und durch eine Vergitterung wird hier der verzerrte Blick ermöglicht. Farblich schwingen hier leichte grün und blau Töne mit.

Meinung:

Der Einstieg in diese Geschichte ist mir diesmal nicht ganz so leicht gefallen aufgrund der vielen unterschiedlichen Perspektiven, Schreibstiele und Zeitstränge. Das macht es zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, verleiht dem Ganzen aber auch eine zusätzliche Spannung.

Vor allem die Chats und die verschiedenen Schreibstile machen das Ganze hier sehr interessant und diese Stilmittel machen es auch ein wenig besonders.

Wenn man sich einmal in diesen Stil hineingefunden hat, so wird man an die Geschehnisse und die Geschichte gefesselt.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Auch wenn dies Teens, jeder für sich sehr eigen und unterschiedlich sind, so waren sie mir dennoch sehr sympathisch und sich konnte ihnen sehr gut und gern folgen.

Die Geschichte scheint von Beginn an sehr brisant und aktuell und enthält auch viele wichtige Botschaften, die nachdenklich stimmen und zudem auch zum Nachdenken anregen.

Die jungen Hacker Dylan, Luisa, Felix, Boubacar, Kyoko und Matthew stoßen auf Menschenrechtsverletzungen im Kongo und beschließen dagegen etwas zu unternehmen. Was es genau damit auf sich hat und was dahinter steckt, sei hier noch nicht verraten. Denn zu viel vom Inhalt möchte ich hier noch nicht erzählen, dies lest am Besten selbst.

Die Story ist gut durchdacht, auch wenn ich bereits recht zeitig eine gewisse Spur hatte, blieb es weiterhin sehr spannend, denn das "Wie" erschloss sich mir noch nicht ganz. Und nach und nach werden auch hier die Fäden zusammengeführt, auch wenn es mir am Ende, an einigen Stellen ein bisschen zu schnell ging und ich mir noch ein bisschen mehr Informationen gewünscht hätte, so hat mir die Geschichte und die Idee dahinter sehr gut gefallen und die Story selbst wurde sehr packend und fesselnd erzählt.

Auch das Glossar am Ende sehr gut gefallen und auch dies war an einigen Stellen sehr hilfreich.

Fazit:

Ein Jugendthriller mit aktuellem Bezug und brisanten Themen, der sehr gut durchdacht ist und für jüngere und ältere Leser fesselnd gestaltet wurde.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Ein senfgelber Mantel sorgt für Herzklopfen

Wie sagt man ich liebe dich von Claudia Winter

Maelys und ihre Tante Valérie ist den Leserinnen bekannt aus "Die Wolkenfischerin", wo die Geschichte von Maelys Schwester Claire erzählt wird. Maeyls beeindruckte schon damals. Am Ende zog die begabte Künstlerin zu ihrer Tante Valérie nach Paris, um ein Kunststudium zu beginnen.

Nachdem sie aber vor kurzem eine zweifelhafte Beurteilung des Schulleiters bekam und etwa zeitgleich merkte, dass Valérie nach einem Armbruch nicht nur die Miete nicht mehr zahlte, lässt die gehörlose Maelys das Studium schleifen und arbeitet Mittags in einem Imbiss als Geschirrspülerin und zeichnet Nachmittags auf dem Place du Tertre Porträts von Touristen.

Genau hier entdeckt der Portugiese Eduardo Maelys - und wird dabei an eine andere junge Frau im senfgelben Mantel erinnert. Einige Wochen später denkt er noch immer an diese Begegnung zurück, und möchte, dass sein Enkel Antonio die unbekannte Frau in Paris sucht.

Schnell ist man eingetaucht in den Roman. Auch in jene, die von Valérie handelt, als sie noch ein junges Mädchen war und aus der Bretagne in die Grossstadt Paris zog. Ihre Geschichte ist sehr interessant und als Leser ist man gespannt, wie sie endet, auch wenn man es schon ahnen kann - was überhaupt nicht stört und dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut. Der Klappentext ist leider sehr vage, denn der Hauptteil der Story macht die Vergangenheitsgeschichte aus, und nicht diejenige von Maelys.

Das macht aber gar nichts. Antonio und Maelys sind zwei tolle Charaktere, beide überaus sympathisch. Eduardo hingegen mimt den starrköpfigen Alten, der mich aber oft zum Lachen brachte. Valérie kommt in der Gegenwart aus Gründen nicht so sympathisch rüber wie 1966, als sie eine witzige und entdeckungsfreudige junge Frau war, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Butler Albio ist der allgegenwärtige Schatten, dem man viele Schmunzler verdanken kann.

Mit am besten hat mir eine klitzekleine Szene gegen Ende des Roman, die kurz in Eduardos Kindheit blickt, gefallen.

Ein klarer Minuspunkt ist leider das grässlich gelbe und nichtssagende Cover. Paris? Lissabon? Sieht man darauf nirgends. Ich vermisse die erste Fassung des Covers, auf dem durch die blauen Azulejos im Vordergrund und den Tejo im Hintergrund auf den ersten Blick klar ist, wo sich der Roman abspielt. Und wenn sich dann der Verlag für eine Verschlimmbesserung, total nullachtfünfzehn, entscheidet, kann ich nur den Kopf schütteln. Auch wenn es auf die beschriebenen Seiten hinter dem Umschlag drauf an kommt, muss für mich auch das Äussere mit dem Inhalt zusammen passen.

Für den Coverwechsel kann die Autorin zwar nichts, aber ich hatte aufgrund des langweiligen Covers monatelang absolut keine Lust den Roman zu lesen, auch wenn ich mir sicher war, dass die Geschichte mindestens genau so gut ist wie die bereits erschienenen Romane der Autorin.

Denn das ist er, der Roman mit dem schönen Titel "Wie sagt man ich liebe dich", in dem eine sympathische junge gehörlose Frau und eine kämpferische andere junge Frau im Vordergrund stehen, gepaart mit einer tollen, emotionalen Geschichte, die an zwei sehenswerten Schauplätzen - drei, wenn man die Bretagne mit zählt - angesiedelt ist.

Fazit: Claudia Winter präsentiert einmal mehr ein wunderschönes Leseabenteuer, in das man so richtig versinken kann.
5 Punkte.

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