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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Lesenswert

Mein geniales Leben von Jenny Jägerfeld

Zum Inhalt:
Sigge ist 12 und nicht gerade beliebt. Er schielt und bietet schon deshalb eine Angriffsfläche. Als er mit seiner Mutter und Schwester von Stockholm weg und zur Oma zieht, erscheint ihm das als die große Chance von vorne zu beginnen. Er hat 59 Tage bis die Schule beginnt und sich zu überlegen, wie er es schafft, beliebt zu werden.

Meine Meinung:
Dieser Countdown, der sich durch das Buch zieht, ist schon besonders. Er erhöht die Spannung, was Sigge sich so alles ausdenkt. Es ist eine Geschichte, wie sie anderen Kindern sicher auch passieren kann. Man möchte beliebt sein und weiß nicht, wie man das erreichen soll. Insgesamt ist eine interessante Geschichte, die auch gut geschrieben ist. Sie hat viel Humor, aber auch viel Herz. Der Schreibstil ist gut und liest sich sicher nicht nur für die Zielgruppe gut. Sigge hat mir gut gefallen, noch besser aber Sigges Oma, die so herrlich durchgeknallt beschrieben ist. Das Buch ist lesenswert.
Fazit:
Lesenswert

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Rezensionen von Lilli33:

Ich hatte mehr erwartet

Mein geniales Leben von Jenny Jägerfeld

Ich hatte mehr erwartet

Inhalt:
Jahrelang hat Patty Watts ihre Tochter Rose Gold krank gemacht und dafür fünf Jahre im Gefängnis gesessen. Nun muss sie wieder Fuß fassen und freut sich, dass sie zumindest vorübergehend bei Rose Gold und deren Baby unterkommen kann. Doch auch wenn das Verhältnis von Mutter und Tochter nach außen hin versöhnlich erscheint, brodelt es doch im Inneren auf beiden Seiten heftig.

Meine Meinung:
Zwar ist dieses Buch vom Verlag als Roman und nicht als Thriller eingeordnet. Trotzdem habe ich aufgrund des Klappentextes und der begeisterten Pressestimmen einen wesentlich spannenderen Roman erwartet. Hier wurde viel Potenzial verschenkt, denn die Handlung plätschert lediglich mit einer zwar stets vorhandenen, aber nur unterschwelligen Spannung dahin.

Stephanie Wrobel erzählt in ihrem Debütroman eine schlimme Geschichte aus zwei Perspektiven. Dabei erleben wir die Zeit nach Pattys Verurteilung aus Rose Golds Sicht. Sie berichtet, wie sie sich ohne ihre Mutter ein neues Leben aufgebaut hat und deutet an, wie sie sich für ihre verlorene Kindheit an Patty rächen will. Rose Golds Perspektive wechselt sich mit Pattys Erzählung über die Zeit nach dem Gefängnis ab. Beide Erzählstränge sind angereichert mit Rückblicken in die Vergangenheit, wo die Grundlagen für die psychischen Entgleisungen gelegt wurden. Häppchenweise offenbaren sie die bösartigen Gedanken und Ziele von Rose Gold und Patty, bis sie sich schließlich im Heute treffen.

Die beiden Frauen tänzeln umeinander herum, belauern sich und vertrauen sich kein Stück weit. Dies hätte psychologisch ausgefeilt dargestellt werden können, erschien mir aber relativ nüchtern erzählt, und das obwohl beide Perspektiven in Ich-Form geschrieben sind. Dass ich nicht wirklich mit einer der Protagonistinnen mitfiebern konnte, liegt sicher auch daran, dass weder die eine noch die andere sympathisch ist und es mir daher ziemlich egal war, welche am Ende obsiegen würde.

Kurz vor Schluss gibt es eine unvorhersehbare Überraschung, die mir ein schadenfrohes Grinsen ins Gesicht trieb und damit den Roman rettete. Denn wie jede*r weiß, ist Schadenfreude doch die schönste Freude. ;-)

Fazit:
Die Idee hinter diesem Roman ist wirklich super und lesenswert. Allerdings ist die Umsetzung zu lasch, um die Leserschaft mitzureißen. Für einen Debütroman nicht schlecht, aber da ist noch Luft nach oben.

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Rezensionen von yellowdog:

Eine pointierte Biografie

Söder von Anna Clauß

Die Journalistin Anna Clauß ist Söderkennerin, dabei nie unkritisch, aber auch nicht unfair. In Söder – Die andere Biografie beweist sie das.

Anna Clauß schildert sehr zeitgemäß und legt den Schwerpunkt auf die Gegenwart und die letzten Jahre.

Das Buch macht wirklich Spaß. Gerade auch wegen dem entspannten, manchmal auch humorvollen Ton, den Anna Clauß hat.

Aber auch weil Markus Söder eine Type ist, die nicht langweilig ist.
Vieles was er in der Vergangenheit getan oder getönt hatte, weist ihn als Mann mit Hang zum Populismus aus. Er ist Macher wie Macker. Sein Fischen am rechten Rand sollte man nicht zu schnell vergessen, auch wenn er momentan eine andere Linie fährt.

Die Autorin benennt seine Eigenschaften treffend und manchmal kommt er nicht einmal so schlecht weg. Doch es gab auch zweifelhafte Vorhaben, für die er sich engagierte. Es bleibt die Hoffnung, dass der Kelch der Kanzlerschaft Söders an uns vorbeigeht.

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Rezensionen von yellowdog:

Kreuzende Wege in Paris

Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin von Delphine de Vigan

Delphine de Vigan zeigt einen Zustand einer Frau in einer entscheidenden Zeit ihres Lebens. Mathilde war erfolgreich im Leben und Beruf, aber in letzter Zeit wird sie von ihrem Chef gemobbt und das ist schwer auszuhalten. Das zeigt auch, wie wenig es braucht, um einen Menschen aus der Bahn zu werfen.

Am 20.Mai soll etwas entscheidendes passieren, so die Voraussage einer Wahrsagerin. Wir Leser folgen Mathilde durch diesen Tag. Zwischendurch gibt es aber auch Passagen mit Thibault, einem Rettungssanitäter, der gerade eine Trennung durchmacht. Man ist gespannt, ob und wann die beiden sich treffen werden. Zunächst kreuzen sich ihre Wege, ohne das sie einander begegnen.

Der gewählte Stil ist effektiv. Mathildes Emotionen werden spürbar. Sie ist alles andere als eine schwache Frau, kümmert sich auch um andere, aber gegen die immer perfideren Mobbingattacken kann sie sich nicht wehren.

Es ist ein intensives Buch mit einem brisanten Thema!

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Rezensionen von yellowdog:

Fließende Erinnerungen

Die Jahre ohne uns von Barney Norris

Es beginnt mit den Erinnerungen einer Frau in England. Das umfasst zum Beispiel die Gedanken an ihren Vater, der verschwand als sie sieben Jahre alt war. Später wurde sie auch von ihrem Mann verlassen.
Als sie in einer Bar eine Mann trifft, wechselt der Plot in dessen Erzählung. Und es ist eine ziemlich obskure Geschichte, die er erzählt.

In dritten Teil des Buches übernimmt wieder die Frau und formuliert ihre Reaktion auf das Gehörte.

Was dieses Buch so stark macht, ist der leicht melancholische Erzählton, der ganz durch das fließende Erzählen der Erinnerungen entsteht. Oft sind es einzelne Wörter, von denen sich die Erinnerungen ableiten. Wie Barney Norris das formuliert ist ausgewogen und originell, aber auch unaufdringlich. Daher bleibt es ein ruhiges Buch und wenn man sich beim Lesen nicht konzentriert, entgeht einen viel.

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Rezensionen von Lesestern:

Auf den Punkt gebracht- der BasisBibel Wochenkalender

Die Jahre ohne uns von Barney Norris

Ein außergewöhnlicher Blickfang als Aufstellkalender mit frischen Impulsen, passenden Bibelzitaten und ausdrucksstarken Fotos.



" Typisch - der BasisBibel Wochenkalender" ist eine farbenreich - aussagekräftige Mischung von Bildern, Schlagworten und Bibelversen, die in direktem oder indirektem Zusammenhang miteinander stehen.

Der Kalender hat ein quadratisches Format mit einer stabilen Spiralbindung, die das Umblättern erleichtert. Die Fotos und der Druck sind auf mattem und hochwertigen Papier dargestellt und sorgen für eine lese- und betrachtungsfreundliche Optik.

Mein Fazit:

Ein Kalender der optisch wie inhaltlich ins Auge fällt.

Jedes Blatt stellt entweder Alltagssituationen, Gefühle oder einfach nur Begriffe, die auf Ein- Wort reduziert wurden da und verbindet es mit einem bekannten oder auch unbekannten Bibelwort.

Bei 52 Wochenblättern ist dies weitgehend gelungen, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, deren Sinnzusammenhang sich mir noch nicht erschlossen hat.

Aber was nicht ist, kann ja noch werden...

Denn es ist ja auch ein Instrument, das zum Nachdenken inspiriert und vielleicht auch Lust macht, über das Bibelzitat hinaus im Buch der Bücher zu lesen.

Die hier verwendeten Bibel- Zitate entstammen der neuen zeitgemäßen, wissenschaftlich fundierten und zugleich leicht verständlichen Übersetzung der BasisBibel, von der der Kalender auch seinen Namen hat.



So ist ein ausgefallener, aufs Wesentliche reduzierter Impulsbegleiter entstanden, der Humor und Nachdenklichkeit wunderbar kombiniert und durch seine tolle Gestaltung zum Blickfang und Inspirator wird.

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Rezensionen von brauneye29:

Toller Schreibstil

Die Jahre ohne uns von Barney Norris

Zum Inhalt:
In einer Hotelbar treffen sich zwei Menschen, ein Mann und eine Frau, bei schon in den Siebzigern und sie erzählen sich die Geschichte ihres Lebens. Wir dürfen die beiden durch ihr Leben begleiten und erfahren viel über die eigentlich wesentlichen Dinge.
Meine Meinung:
Was mich am meisten an dem Buch gefallen hat, ist die wortgewaltige Art der Erzählung.

Ich habe das Buch wirklich genossen und kann das Buch jedem empfehlen. Die Geschichte berührt auf eine ganz besondere Art ohne dass man ganz genau sagen kann, was es eigentlich ist oder war. Aber das muss man auch nicht erklären, man muss ein Buch genießen und im Zweifel noch etwas für sich selbst mitnehmen.
Fazit:
Toller Schreibstil

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mir gefallen

Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin von Delphine Vigan

Zum Inhalt:

Als Witwe mit drei Söhnen hat Mathilde es nicht leicht gehabt, hat aber dennoch ihre Jungs gut erzogen, so dass sie gut im Leben zurecht kommen. Eigentlich kam Mathilde auch gut zurecht bis sie ihrem Chef in einer Besprechung widersprochen hat. Seitdem landen, wenn überhaupt, nur belanglose Dinge auf ihrem Tisch.

Wie soll sie das nur wieder richten? Sie sucht Rat bei einer Wahrsagerin, die ihr eine besondere Begegnung für den 20. Mai vorhersagt. Was wird an diesem Tag geschehen?

Meine Meinung:

Mir hat das Buch gut gefallen. Die Autorin hat einen besondere Art Geschichten zu erzählen, die mir gut gefällt. Am Anfang musste ich mich ein wenig ran kämpfen, da ich immer Schwierigkeiten mit der Gegenwartsform habe. Dies aber mal überwunden, entwickelt sich eine Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Mathilde hat mir als Typ auch gut gefallen, auch ihre Art zu kämpfen hat mir gefallen. Mir war das Ende ein wenig abrupt aber insgesamt betrachtet ist es ein gutes Buch.

Fazit:

Hat mir gefallen

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Rezensionen von brauneye29:

Gutes Buch

Die Angehörigen von Katharine Dion

Zum Inhalt:
Genes Frau ist plötzlich gestorben und nun fragt Gene sich, ob Maida eigentlich glücklich mit dem gemeinsamen Leben war. Durch Gespräche mit Freunden und seiner Tochter merkt er wie wenig er seine Frau und auch seine Tochter kannte und wie viele Geheimnisse es im Leben seiner Frau gab.

Meine Meinung:
Das Buch hat mir gut gefallen. Es zeigt, wie sehr der Tod eines geliebten Menschen das eigene Leben verändern kann und zwar in beide Richtungen, in die gute und in die böse Richtung. Was mir sehr gut gefallen hat, war der Schreibstil, der einen trotz der teilweise schwermütigen Gedanken durch das Buch getragen hat. Ich konnte mich auch teilweise in die Gedankenlage des Protagonisten hinein versetzen. Das man plötzlich ein Leben hinterfragt, dass einem durchaus glücklich vorkam, aber dann durch eine Veränderung alles in Frage stellt.
Fazit:
Gutes Buch

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Ein herrlicher Ausflug in den berühmten Märchenwald

Geschichten mit Herrn Fuchs und Frau Elster - von Heinz Fülfe

Schon als Kind habe ich die niedlichen Geschichten von Herrn Fuchs und Frau Elster geliebt, sie gehören zu meinen schönsten Erinnerungen aus der unbeschwerten Sandmännchen-Zeit. Daher war ich ganz selig, als ich entdeckte, dass einige der Kurzgeschichten mittlerweile als Hörbuch-Download bei Random House Audio zur Verfügung stehen.

"Kreuzspinne und Kreuzschnabel!" – Ausgerechnet im idyllischen Märchenwald, wo alle Tiere miteinander befreundet sind, einander helfen und respektieren, treibt scheinbar ein Dieb sein Unwesen. Der kleine Igel Borstel ist untröstlich, als ihm sein Körbchen gestohlen wird, das bis zum Rand mit Köstlichkeiten für den erkälteten Onkel Uhu gefüllt war. Dabei hatte er nur ganz kurz nicht aufgepasst und mit seinen Freunden im frisch gefallenen Schnee gespielt, der so schön glitzerte. Zum Glück helfen Kater Mauz und Hase Hoppel dem traurigen Igelchen sofort bei der Suche und entdecken auch prompt eine verräterische Spur… Was wohl der schlaue Herr Fuchs zu den Ereignissen sagen wird? Das fragt sich auch die neugierige Frau Elster, der das Verhalten ihres guten Freundes höchst verdächtig vorkommt. In der zweiten Kurzgeschichte geht es weitaus gemütlicher, aber nicht minder unterhaltsam zu, denn ein Talentewettbewerb steht an und versetzt alle musikbegeisterten Bewohner des Märchenwaldes in helle Aufregung. – Natürlich bereiten auch Frau Elster und Herr Fuchs einen Auftritt vor, wobei sie unterschiedliche Auffassungen vom Begriff 'Talent' haben.

Mit viel Humor, Spannung und wunderbarer stimmlicher Interpretation durch Heinz Schröder, Heinz Fülfe und Friedgard Kurze ist dieses 45-minütige Werk ein absolutes Hörvergnügen und vermittelt Kindern (Höralter: ab 3 Jahren) auf spielerische Art wichtige Werte. Mein einziges Manko betrifft den technischen Aspekt: Das Hörspiel ist in mehrere MP3-Dateien unterteilt; hier hätte ich mir der Einfachheit halber pro Geschichte jeweils nur eine einzelne Datei gewünscht, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Fazit: Ein entzückender Hörgenuss für Jung und Alt!

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