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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von büchernarr:

Solider Thriller aus Dänemark

Leichenblume von Anne Mette Hancock

Die Journalistin Heloise Kaldan steht privat und beruflich vor eine schwierigen Entscheidung, als sie einen mysteriösen Brief erhält. Dieser ist von einer Frau geschrieben worden, vor einer Mörderin, die überall schon seit einigen Jahren gesucht wird. Sie soll einen Rechtsanwalt ermordet haben, was außer Frage steht denn sie wurde von den Überwachungskameras identifiziert.

Heloise, die eine Chance sieht die Jobkrise, die sie sich selbst eingeborgt hat, wieder gutzumachen beginnt eigenmächtig zu ermitteln. Im Nachhinein aber beschließt sie mit Kommissar Erik Schäfer zusammenzuarbeiten. Beide werden auf gut behütete, unaussprechlich schreckliche Geheimnisse stoßen.
Der Thriller „Leichenblume“ wurde hoch gelobt und landete direkt bei Erscheinen auf der Bestsellerliste Dänemarks. Ob das Lesepublikum von Deutschland dem Buch auch so positive Kritiken geben wird bleibt abzuwarten. Für mich persönlich war es ein solider Krimi aber nichts herausragendes.
Ich gebe dem zweiten Teil wahrscheinlich noch eine Chance, das Niveau der guten Krimis an sich ist dennoch recht hoch und deshalb hat man auch von einem gelobten Thriller dementsprechende Ansprüche.

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Rezensionen von büchernarr:

Ein guter Anreiz zum Lesen

Wie man seine Eltern erzieht (Eltern 1) von Pete Johnson

Da mein Enkel Vielleser ist und auch die Greg's Tagebuch Serie gelesen hat, fand er mit dieser Reihe einen würdigen Nachfolger. Auch dieses mal hat er mit oft Auszüge vom Buch vorgelesen, fand aber dass dieses eine Buch ein wenig schwächer war als seine Vorgänger. Trotzdem hat es so schnell ausgelesen und sich gut dabei unterhalten.

Das Hauptthema ist das Alltagsleben eines 12 jährigen Schülers mit den üblichen Problemen in denen die Eltern meist ein Handicap sind. Dieses Mal muss Luis umziehen, weil sein Vater einen neuen Job hat. Nur ist das Klima in seiner neuen Schule absolut streberhaft. Seine Mitschüler haben Bestnoten, lernen Fremdsprachen und nehmen Musikunterricht in ihrer Freizeit. Luis muss dringend etwas unternehmen will er sich doch nicht als cooler Teenager blamieren.
Das Buch ist für Jungs und Mädchen im Alter zwischen 9 und 13 Jahren zu empfehlen und obwohl diese Geschichte etwas weniger lustige Szenen beinhaltete als die Vorgänger ist sie doch auch Teil der Reihe und die Kids werden sie mögen, da man auch nach einem langen Schultag ein bisschen Unterhaltung braucht.

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Rezensionen von Lesemama:

Aimees Sam

Sprich mit mir von T.C. Boyle

Zum Buch:
Aimee ist Studentin, lebt eigentlich ein wenig in den Tag hinein und ist sehr schüchtern. Eines Nachts sieht sie im Fernsehen den Professor Guy Schermerhorn und seinen Schimpansen Sam. Von diesem Moment an ist sie total fasziniert von Sam.
Als studentische Hilfskraft heuert sie bei Guy an, um Sam nahe zu sein.

Denn Sam ist ein besonderer Schimpanse, er kann sich mit Gebärdensprache unterhalten ...

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, so ganz wusste Cover gar nicht, worum es in dem Buch überhaupt geht. Also ging ich total Urteilsverkündung an die Geschichte ran.
Die Story von Sam, Aimee und Guy wird in abwechselnden Kapiteln entweder aus der Sicht von Guy und Aimee erzählt oder aus Sams Sicht. Diese Kapitel sind kürzer und zeigen wie sehr Schimpansen in der Gefangenschaft leiden. Was man aber mittlerweile eh weiß.
Die Geschichte spielt meiner Meinung nach in den späten sechziger oder frühen siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts, genau weiß man es nicht, es wurde nie erwähnt.
Mich hat die Geschichte zwar einerseits sehr fasziniert, aber andererseits war es sich unheimlich langatmig und stellenweise auch etwas fad.
So ganz weiß ich immer noch nicht, was ich von dem Ganzen halten soll.
Ich fand es teilweise echt anstrengend zu lesen.

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Rezensionen von büchernarr:

Perfekt für die heutige Jugend

Wie man seine peinlichen Eltern erträgt (Eltern 2) von Pete Johnson

Diese Rezension ist zusammen mit meinem Enkel geschrieben worden, der nach Gregs Tagebuch sich die Reihe von Pete Johnson vorgenommen hat. Obwohl die Art von Büchern eigentlich für Lesemuffel gedacht sind, weil sie mit weniger Text und auch einigen Illustrationen die Geschichte aufpeppen, finde ich sie auch angenehm für Vielleser, weil sie halt lustig sind und die Heranwachsenden sich amüsieren können.

Wie auch bei der vorigen Bücher vom Autor, hat das Grundthema mit einem Jungen im Teenager Alter zu tun, der sich über seine Eltern und deren Verhalten ziemlich aufregt. Diesmal sind es die Eltern die auf cool "machen", was Luis fast einen Nervenzusammenbruch erleiden lässt.
Der Jugend gefällt diese Reihe sehr gut, somit auch meinem Enkel, der es sich auf der Couch oder in seinem Zimmer gemütlich macht und nicht ohne das Buch gelesen zu haben wieder rauskommt. Ab und an hört man ihn noch laut auflachen, das weiß man, die richtige Wahl ist getroffen worden.
Er warten schon sehnlichst auf die nächste Fortsetzung und meint das Buch ist ebenso ein Muss wie auch seine Vorgänger!

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Rezensionen von büchernarr:

Eine beeindruckende Familiengeschichte über vier Generationen

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid von Alena Schröder

Der ungewöhnliche Titel und das wunderschöne Coverbild machten mich auf das Buch aufmerksam. Die 27 jährige Hannah Borowski macht sich in diesem Buch auf der Suche nach ihren Wurzeln. Sie steht kurz vor ihrer Promotion als Germanistikstudentin. Trotzdem findet sie aber immer wieder Zeit ihre Großmutter Evelyn zu besuchen, welche in einem Seniorenheim lebt.

Bei einem dieser Besuche fällt Hannah ein Brief einer israelischen Anwaltskanzlei in die Hände. Ihre Oma soll die einzig lebende Erbin des 1942 von den Nazis ermordeten Kunsthändlers Itzig Goldmann sein und hat somit seine umfangreiche Kunstsammlung geerbt. Hannah, die nicht einmal wusste, das sie zum Teil Jüdin ist, versucht ihrer Familiengeschichte näher zu kommen, die Oma ist dabei aber nicht sehr gesprächig. Doch nach und nach erfährt sie mehr über ihre Mutter und das Schicksal ihrer Urgroßeltern.
Der Roman umfasst eine Zeitspanne von fast 100 Jahren und der Schreibstil ist einfach umwerfend. Die Figurenzeichnung ist meiner Meinung nach ich sehr realitätsnah und die Vergangenheit wird mit der Gegenwart so verbunden, dass alles al Ende eine Einheit bildet. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was mir noch mehr gefallen hat, das man besser auf die vielschichtigen Charaktere eingehen kann. Ich habe die Lektüre sehr genossen und kann den Roman nur wärmstens empfehlen.

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Rezensionen von büchernarr:

Schöne Erzählung

Die Kannenbäckerin von Annette Spratte

Ich lese sehr gerne ab und zu historische Romane. Dieser spielt in den Westerwald zur Zeit des 30-jährigen Krieges. Die 13-jährige Johanna Hatterod hat im Mittelalter ihre gesamte Familie an der Pest verloren. Sie soll nun bei einem ihr unbekannten Onkel im Kannenbäckerland arbeiten. Deswegen verkleidet sie sich als Junge um es leichter zu haben.

Von Onkel und Tante wird sie freundlich aufgenommen, trotzdem gibt sie sich als Mädchen nicht zu erkennen. Die gewonnene Freiheit als Junge gefällt ihr und ihr Talent als Töpfer(in) wird schnell von ihren neuen Familie anerkannt.
Annette Spratte benutz einen flüssigen Schreibstil und hilft somit den Leser sich in die Zeit der Ereignisse hineinzuversetzen, die Herausforderungen und Schicksalsschläge der Hauptperson Johanna mitzuerleben und das nicht immer harmonische Dorfleben zu verfolgen. Johanna wächst zu einer selbstbewussten jungen Frau heran. Als aber die Wahrheit ans Licht kommt, verändert sich alles.. Die Einblicke in das Leben von damals haben mir sehr gefallen zumal das eine zeit ist, von der ich noch nicht so viele gelesen haben. Auch die Einblicke in das Töpferhandwerk zur damaligen Zeit haben mir gut gefallen auch wenn ich nichts von der Technik verstehe. Insgesamt eine spannende historische Erzählung, die mich auf die Autorin aufmerksam gemacht hat.

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Rezensionen von Gerda:

Miss Benson folgt ihrem fast vergessenen Traum

Miss Bensons Reise von Rachel Joyce

„Margery Benson hat einen großen Traum: den goldenen Käfer in Neukaledonien zu finden, den ihr Vater ihr einst in einem Naturkundebuch gezeigt hat. Doch dieser Traum ist über die Jahre hin genauso verdorrt wie Margery selbst. Bis an einem grauen Londoner Morgen mit einem Schlag alles anders wird.

“

Margery führt ein schreckliches Leben. Abgestumpft durch die Kriegszeiten, es gibt keine Möglichkeit Gegenstände des täglichen Lebens zu ersetzen, es ist ein depressives Leben. Und dann kommt dieser eine bestimmte Tag an dem sich alles ändert. Sie wird von den Schülern sehr verletzt, danach wird sie zur Diebin und trifft daraufhin eine folgenreiche Entscheidung.

Sie macht sich auf die Suche nach dem goldenen Käfer. Aber nicht allein, sondern mit Enid Pretty. Diese beiden Frauen sind sehr gegensätzlich, aber diese Expedition schweißt sie zusammen. An ihre Fersen heftet sich Mundic. Ein verstörter kaputter Kriegsheimkehrer.

Der Roman hat mich angesprochen. Hier entsteht eine Freundschaft, die beiden erleben eine eindrucksvolle Reise. Der Roman ließ sich wunderbar lesen, die Personen sind gut beschrieben und leicht skurril.

Leider war das Ende nicht so meins. Es passte meiner Meinung nach nicht so recht. Irgendwie schade, etwas positiveres hätte mir mehr gefallen.

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Rezensionen von S.:

Dabei sein zählt

Leserabe Vor-Lesestufe - Die Tierolympiade von Henriette Wich

Wenn Tiere Langeweile haben, ist ein sportlicher Wettbewerb eine tolle Idee. Das kleine Pony, der schlaue Affe und der schöne Flamingo rennen, schwimmen spielen Fußball. Nicht jeder kann alles gut, aber jeder kann einmal glänzen, eine tolle Idee!
Große Schrift und eingesetzte Bilder regen an, eine Geschichte selbst zu erzählen.

Redewendungen wie: „Das war der (???? )“ oder „Jetzt haben wir den (????)“ lassen rätseln, andere Zeichnungen sind einfach schön bunt und lustig. Die Tiere sind liebenswert gestaltet, agieren lebendig und anschaulich. Auf jeder Seite passiert eine Menge, vielfältige Sprechanlässe sind programmiert, am Wortschatz wird gearbeitet.
Tolle, vielfältige Knobelaufgaben im Anhang machen Spaß.
Die Wörterliste am Ende eignet sich sehr gut zum Lesen üben.
Ein schönes und unterhaltsames Leseabenteuer für die Vorlesestufe. Der Text ist von Henriette Wich, die Bilder sind von Dominik Rupp gut erkennbar und witzig gezeichnet. „Die Tierolympiade“ wurde verlegt von Ravensburger.
Empfohlen von „Stiftung Lesen“.

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Rezensionen von Gerda:

Ein verfluchter Schotte

Tinte & Siegel von Kevin Hearne

„Tote Schüler sind auf Dauer schlecht für den Ruf.“

Dieser Satz hat mich sehr angesprochen. Urban Fantasy vom Feinsten. Al MacBharrais ist ein kauziger älterer Mann. Er ist ehrbar und sehr genau. Und er übt neben seiner Druckerei einen ungewöhnlichen Beruf aus. Mit selbst hergestellten Tinten schreibt er Zaubersprüche.

Aber über ihn liegt ein Fluch. Er kann mit Personen nicht mündlich kommunizieren. Dauert ein Gespräch etwas länger, würde derjenige ihn hassen. So benutzt er eine Sprachapp.

Ein ungewöhnliches Setting mit einem Anti-Held. Der Anfang war etwas langatmig, aber je mehr ich von der Vergangenheit von Al erfuhr wurde es interessanter. Al MacBharrais mit seinem schönen Schnurrbart und seinen ungewöhnlichen Helfern, dieses tolle magische Universum, das alles hat mich angesprochen. Es ist mein erstes Buch dieses Autors, es wird nicht das letzte sein.

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Rezensionen von gletscherwoelfchen:

Lustig, verrückt und unterhaltsam!

Das ungeheimste Tagebuch der Welt!, Band 1 - Wie mein bescheuerter Bruder Klassensprecher in meiner Klasse wurde ....Bd.1 von Anja Fröhlich; Patrick Krause

Nachdem Karlines Stiefbruder Paul sitzenbleibt und deswegen gemeinsam mit ihr in eine Klasse kommt, ahnt sie Schlimmes. Und dann wird ausgerechnet er der neue Klassensprecher. Eigentlich wollte doch Karline unbedingt Klassensprecherin werden - sie hatte das perfekte Programm vorbereitet!
Zum Glück hat Paul sein Logbuch, in dem super geheime Geheimnisse stehen, nicht allzu gut versteckt.

So weiß Karline stets, was er gerade plant...

Gleich zu Beginn des Buches sind uns die unterschiedlichen Schriftarten und kleinen Bildchen ins Auge gesprungen. Sie sind total passend platziert und lassen den Text nicht nur sehr dynamisch und lebendig wirken, sondern geben dem Leser auch das Gefühl, gerade ein richtiges Tagebuch zu lesen.
Das liegt auch an dem sehr modernen und authentischem Schreibstil, der perfekt zu den Protagonisten gepasst hat.

Diese haben das Buch zu etwas ganz Besonderem gemacht. Ihr Verhältnis wurde überaus passend beschrieben, eben ganz so, wie man sich zwei Geschwister in dem Alter vorstellt. Typische Zankereien und Seitenhiebe kommen hier nicht zu kurz und der Leser erhält so hautnah einen Einblick in die Vor- und Nachteile des Geschwisterdaseins.
Neben diesem Einblick sorgen Karline und Paul auch für zahlreiche herrlich witzige Momente - die Knibbeleien zwischen ihnen sind einfach phänomenal!

Und obwohl die Geschichte sich mit (scheinbar) harmlosen und gewöhnlichen Alltagsgeschichten beschäftigt, wird es nie auch nur ein wenig langweilig. Dafür sorgen einerseits die beiden unterschiedlichen Perspektiven, aus denen erzählt wird, andererseits aber vor allem spannende Wendungen. Diese kommen oft sehr überraschend. Als Leser hat man immer mal wieder den Eindruck, dass jetzt doch endlich alles gut werden müsste, wird dann allerdings von dem ein oder anderen Stolperstein überrumpelt.

Wir hätten nie gedacht, dass Alltagsgeschichten so unterhaltsam, abenteuerlich und spannend sein können. "Das ungeheimste Tagebuch der Welt!" zeigt, dass es auch anders geht! Selten haben wir so viel Freude beim Lesen eines Kinderbuches empfunden und sind nach wie vor hellauf begeistert davon.
Von uns gibt es eine absolute Leseempfehlung, gerne auch für Lesemuffel, die durch das hohe Maß an Dynamik sicherlich gut vorankommen werden.
5/5 Sterne

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