Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Meine neue Freundin Keiko
Gib deinem Glück eine Chance, Keiko Carter von Debbi Michiko Florence
Alles neu in der siebten Klasse. So ist zumindest der Plan von Keiko und ihren Freundinnen Jenna und Audrey. Die beiden sind sich uneinig, wie es weitergehen soll und Keiko steht dazwischen. Dann muss soe noch das Date für den Ball klarmachen und so ganz nebenbei die Ehe ihrer Eltern retten.
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Eines meiner Lieblingsbücher ist "To all the Boys I've loved before" und daran hat mich alleine schon das Cover unheimlich erinnert. Auch der Inhalt ist ähnlich witzig und unterhaltsam. Keiko ist so wunderbar chaotisch, man muss sie einfach mögen. Sie hat ganz normale Teenieprobleme und versucht nur zu überleben.
Ich mochte den Schreibstil sehr gerne, es liest sich flüssig und ist sehr authentisch. Zumindest stelle ich mir das Leben so vor. Humorvoll romantisch und vor allem total unterhaltend. So macht es Spaß den Sommer zu genießen. Ein ganz wunderbarer Teenieroman mit viel Situationscomik.
Rezensionen von S.:
Baggerführer sein
Meine Schiebebahn-Pappe: Fahr mit auf der Baustelle von Debbi Michiko Florence
Ein neues Haus wird gebaut. Dafür wird eine Grube gebaggert, Beton geliefert, mit dem Kran Material transportiert, Boden planiert und ein Umzug durchgeführt. Für alles braucht man Fahrzeuge.
Realistisch gezeichnete Baufahrzeuge und die dazugehörigen Arbeiter zeigen die Abläufe. Schön, dass die Kinder jeweils ein Auto mit einem Finger vorwärts schieben können.
Leider geht das für kleine Finger schwer, das entsprechende Fahrzeug steht oft ungewollt Kopf oder kullert weg.
Die Bilder jedoch sind anschaulich, gut erkennbar, detailreich und in kräftigen Farben. Es gibt viel zu entdecken, Sprechanlässe sind reichlich vorhanden, die Thematik ist interessant und spricht Kinder an. Die Texte sind leicht verständlich und erklären den Baufortschritt in einfachen Worten.
Stabile Seiten halten eine Menge aus und lassen sich angenehm greifen.
Empfohlen ab 18 Monaten, ich würde einige Monate drauflegen.
Illustrationen von Lena Heger und Text von Julia Klee, herausgegeben vom Thienemann-Esslinger Verlag.
Rezensionen von manu63:
Die richtige Spannung fehlte mir
Dampfer ab Triest von Günter Neuwirth
Dampfer ab Triest ist ein historischer Roman des Autors Günter Neuwirth. Er vermischt hier Krimi mit Gesellschaftsroman was bei mir keine richtige Spannung aufkommen ließ. Der Triestiner Inspector Bruno Zabini soll inkognito einen Grafen und seine Tochter an Bord eines Dampfers begleiten. Er soll den Grafen vor einen Attentat schützen, was diesen nicht wirklich gefällt.
Das Leben an Bord und die angesteuerten Städte werden ausführlich beschrieben wobei das Krimihafte eher nebensächlich bleibt. Wer solche Beschreibungen mag wird diese Passagen genießen, ich fand sie zu ausführlich. Dank des Personenverzeichnisses am Anfang des Buches erhält man als Leser einen guten Überblick über die verschiedenen Charaktere. Auch der Anhang mit Erklärungen zu historischen Zusammenhängen sowie zu einigen Persönlichkeiten und geschichtlichen Hintergründen ist für daran Interessierte informativ. Die Handlung selber plätschert eher so dahin, mit wenigen Höhenpunkten. Für mich ein Buch das man entspannt lesen kann, das aber keine atemlose Spannung erzeugt.
Rezensionen von manu63:
Personensuche
Donaumelodien - Totentaufe von Bastian Zach
Totentaufe ist der zweite Band der Donaumelodienreihe des Autors Sebastian Zach. In diesem Band sehen sich Hieronymus und Franz konfrontiert mit Morden an Doktoren und ihren Gehilfen. Bis sich Gemeinsamkeiten zwischen den Toten aufzeigen ist erst ein mal einiges an Recherche erforderlich. Diese führen Franz und Hieronymus in die Tiefen und Höhen der Wiener Gesellschaft und bringt beide in gefährliche Lagen.
Der Autor lässt die verschiedenen Erzählstränge langsam aufeinander zulaufen und erklärt dabei so einiges zur Gesellschaft der damaligen Zeit und die Lebensumstände der verschiedenen Gesellschaftsschichten. Wer ein rasantes Erzähltempo bevorzugt wird sich bei diesen Passagen eher langweilen, wer es lieber beschaulich und ausführlich mag wird es gerne lesen. Man kann Band zwei unabhängig vom ersten lesen, ich bevorzuge es lieber der Reihe nach zu lesen, so kann man die Entwicklung der einzelnen Charakter besser sehen. Typisch wienerische Begriffe werden sofort per Fußnote erläutert, aber es ergibt sich oft aus dem Zusammenhang was gemeint ist. Insgesamt ein gut lesbarer Historienkrimi der es etwas langsamer angehen lässt und der mit einem Cliffhanger zu Teil drei endet.
Rezensionen von Sorko:
Es ist fünf nach zwölf – aber vielleicht geht die Uhr ja ein wenig vor...
Noch haben wir die Wahl von Luisa Neubauer; Bernd Ulrich
Ein interessantes Gespräch, wie ich finde, dass nicht viel neue Erkenntnisse über die Klimakrise bringt. In vielen Punkten sind die junge und die etwas ältere Generation ja gar nicht so weit voneinander entfernt (jedenfalls bei diesen beiden Diskutanten). Es muss endlich gehandelt werden und nicht nur geredet.
Das stimmt. Doch leider steht uns dabei unser politisches System im Weg. Unsere gewählten Entscheider sind für jeweils vier Jahre im Amt und haben während dieser Zeit ein ziemlich privilegiertes Leben. Um dieses Leben weitere vier Jahre führen zu können, müssen sie erneut gewählt werden. Und das werden sie nur, wenn sie das tun, was ihren Wählern gefällt. Und das ist eben nicht immer das, was notwendig wäre. So bleiben viele notwendige Reformen und Entscheidungen auf der Strecke. Nur nach direkten Katastrophen fühlen sich die Entscheider genötigt, etwas schneller zu handeln.
Für die Klimakrise ist das meiner Ansicht nach keine gute Voraussetzung. Muss es erst zu einer klimabedingten Katastrophe kommen, damit notwendige Veränderungen durchgeführt werden? Ich befürchte, die Antwort auf diese Frage ist: JA. Bis dahin wird es nur vage Ankündigungen für die ferne Zukunft geben, die einen heute amtierenden Politiker nicht weiter belasten.
Will man wirklich schnelle Veränderungen, dann muss man unser System zuerst verändern. Und solange wir immer wieder die gleichen etablierten Parteien wählen, wird sich nicht wirklich viel ändern. Das heißt, die bekannten Kipppunkte werden demnächst erreicht werden, und die Katastrophe wird uns irgendwann erreichen. Meiner Ansicht nach ist diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten, aber ich würde mich gern vom Gegenteil überraschen lassen.
Es ist gut, immer wieder darüber zu reden. Wo es geht, sollte jeder entsprechend handeln. Wir werden die Katastrophe nicht verhindern können, aber dass wir mitunter glauben möchten, wir könnten es doch, kann auch nicht schaden.
Rezensionen von heinoko:
Ein Buch, das man nicht im Bücherregal verschwinden lassen sollte
Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte von Björn Natthiko Lindeblad; Caroline Bankler; Navid Modiri
Zunächst war ich misstrauisch dem Buch gegenüber. Denn ich fürchtete, darin allzu missionarischen Eifer zu finden oder den besserwisserischen Ton wie in der unendlichen Anzahl von pseudoklugen Selbsthilfebüchern. Lesen wollte ich von einem exzentrischen Autor und seinen individuell-persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen.
Und genau das Erhoffte bot mir das Buch in sehr angenehmer und nachdenkenswerter Weise.
Björn Lindeblad war sowohl beruflich als auch materiell erfolgreich. Doch er spürte: Erfolg ist nicht Glück. Und so begann er seine persönliche Suche nach dem, was inneren Frieden und persönliche Freiheit schenkt. Er ging seinen Weg über die Meditation hin zum buddhistischen Waldmönch und weiter zum Anbieter von Vorträgen und Seminaren. Auch jetzt, erkrankt an ADL, geht er gelassen weiter. Geschrieben ist das Buch hauptsächlich von Caroline Bankler, überarbeitet von Navid Modiri, ergänzt von Lindeblads persönlichen Einschüben und Gedanken. Sehr einfühlsam wird der Werdegang Lindeblads, insbesondere seine geistig-spirituelle Entwicklung, geschildert, dabei wurde – für den Leser sehr angenehm – die Form des Erfahrungsberichtes gewählt. Damit bleibt es dem Leser selbst überlassen, ob und welche Anregungen eventuell auch für ihn von Wert sein könnten. Kleine Geschichtchen, kleine Weisheiten, unauffällig und geradezu demütig eingestreut, manchmal mit leisem Humor verbunden, finden ohne Zeigefinger den Weg zum Leser. Für mich persönlich steckt dieses Buch voller nachdenkenswerter Gedanken. Besonders haften bleibt mir, dass es uns allen ganz gut täte, sich selbst, seine Meinungen und Gedanken nicht so wichtig zu nehmen. Da Buch wird seinen ganz individuellen Platz bei mir finden, damit es immer wieder einmal aufgeschlagen werden kann…
Rezensionen von Meli:
Vater gesucht, Liebe gefunden
Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte von Björn Natthiko Lindeblad; Caroline Bankler; Navid Modiri
Gabriella kommt nach Deutschland, um ihren Vater zu treffen, dessen Identität ihre Mutter ihr nie verraten hat. Sie beginnt, in seinem Catering-Unternehmen zu arbeiten und hofft, ihn so ein bisschen kennenzulernen, bevor sie ihm enthüllt, dass sie seine Tochter ist. Doch leider ist der Geschäftsführer fast nie da .
.. wer aber da ist: Ein ziemlich attraktiver Koch, den sie schon im Flieger von Brasilien nach Deutschland kennengelernt hat und dem sie schon etwas näher gekommen ist. Doch Anton wurde schon mal verletzt und hält Gabriella lieber auf Abstand.
Gabriella war mir schon sofort sympathisch, weil man ihre Gefühle bezüglich ihres Vaters so gut nachvollziehen konnte. Obwohl der Vater gerade am Anfang der Geschichte kaum auftaucht, ist ihre Suche nach ihm ja das, was sie antreibt, auch wenn das Buch letztendlich eine Liebesgeschichte ist. Man kann so gut spüren, wie sie sich immer einen Vater gewünscht hat, und wie viel ihr die Chance bedeutet, ihn zu treffen. Man konnte bei ihr auch ihre brasilianische Herkunft immer wieder sehen, aber auch, wie die deutsche Kultur sie wegen ihres Vaters schon immer angezogen hat. Sie lebt sich auch gut ein, dabei sind ihre Mitbewohnerinnen, mit denen sie sich schnell anfreundet, natürlich auch behilflich.
Die Liebesgeschichte hat mir aber auch gut gefallen, auch wenn Anton doch ein kleines bisschen genervt hat. Er hat aufgrund des Ruhms seines Vaters schon schlechte Erfahrungen gemacht, ist ziemlich abweisend und neigt zu vorschnellen Urteilen. Man spürt schon im Flugzeug bei ihrer ersten Begegnung die Anziehung zwischen den beiden, aber Antons Vergangenheit und ihre gemeinsame Arbeit bilden dabei überzeugende Hindernisse für ihre Beziehung.
Ich mag die Sprecherin Yeşim Meisheit sehr gerne und auch hier lieh sie einer mutigen Protagonistin ihre sympathische Stimme, der man gerne stundenlang zuhört.
Fazit
"Vielleicht jetzt" bietet eine süße Liebesgeschichte, aber mir hat auch besonders gut gefallen, wie gut man spüren kann, wie sehr sich die Protagonistin nach ihrem Vater sehnt.
Rezensionen von Bücherwurm78:
Kann Kluftinger den alten Fall lösen?
Funkenmord von Klüpfel Volker; Kobr Michael
Funkenmord ist der 11. Fall für Kommissar Kluftinger im Allgäu. Bereits im Vorgängerbuch wurde angedeutet, dass sich Kluftinger auf der Suche nach dem wahren Mörder von Karin Kruse, die vor 35 Jahren ermordet wurde, begibt. Zusammen mit der neuen Kollegin versucht er dem Mörder auf die Spur zu kommen.
Wie auch die anderen Bücher hat mir Funkenmord auch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist wie gewohnt, flüssig, es gibt keine langweiligen Passagen im Text. Beim Lesen habe ich auch immer irgendwie alles bildlich vor mir. Besonders sympathisch ist natürlich Kluftinger mit seiner ganz speziellen Art. Es gefällt mir auch, dass es bei diesen Krimis immer zwei Seiten gibt. Die Fall der gerade gelöst werden muss, aber auch die private Seite von den Beteiligten.
Fazit: Wieder ein sehr gelungener Krimi von Klüpfel und Kobr, freue mich schon jetzt über einen neuen Fall.
Rezensionen von brauneye29:
Heftig und spannend
Eis. Kalt. Tot. von Anne Nordby
Zum Inhalt:
In Kopenhagen werden grausam zugerichtet Leichen gefunden, die scheinbar etwas mit der Sagenwelt der Grönländer zu tun haben. Zunächst findet sich kein Zusammenhang zwischen den Leichen, bald aber findet sich eine Verbindung, der Ermittlungen werden intensiver und verlangen den Beteiligten alles ab.
Meine Meinung:
Dieses Buch ist nichts für zartbesaitete Seelen, denn was einem hier präsentiert wird, ist ganz schön hart und wird auch sehr deutlich beschrieben. Der Spannungsbogen ist enorm hoch und einmal mit dem Buch begonnen, will man nicht mehr aufhören zu lesen. Auch das Setting und das mystische macht das Buch nochmal interessanter. Man spürte manchmal fast die Kälte. Der Schreibstil ist sehr gut und mitreißend. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Heftig und spannend
Rezensionen von Liliane Schemeth:
Realitätanahes Thema
Die Karte von Andreas Winkelmann
„Die Karte“ ist ein weiterer Band rund um das Ermittlerduo Jens Kerner und Rebecca Oswald. Für mich war es das erste Buch von Andreas Winkelmann. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und spannend geschrieben. Interessant finde ich die verschiedenen Erzählperspektiven, darunter auch die des Täters.
Die Protagonisten waren authentisch und konnten mich überzeugen. Ich mochte das Ermittlerteam sehr gerne. Obwohl dies der vierte Band der Reihe ist, hatte ich keine Probleme die Geschichte zu verfolgen, da es ein in sich abgeschlossener Fall ist. Lediglich die private Beziehung von Jens und Rebecca geht weiter aber damit bin ich sehr gut zurechtgekommen und ich hatte nicht das Gefühl, ich hätte etwas Großes verpasst.
Es werden zunächst einige Handlungsstränge eingebracht, die erst einmal nichts miteinander zu tun haben. Im weiteren Verlauf der Geschichte kann man die Puzzleteile aber schon zusammensetzen und daher fand ich das Buch nicht sehr überraschend, eher vorhersehbar. Der Fall an sich war gut und auch spannend, ich konnte auch mitfiebern und habe mitgerätselt aber er hat mich nicht von den Socken gehauen.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Es war spannend wenn auch etwas vorhersehbar.










