Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Tolle Fortsetzung

Akademie Fortuna - Eine Vision zur richtigen Zeit von Sarah M. Kempen

Zum Inhalt:
Sorry hat die große Prüfung geschafft und so könnte jetzt das Schuljahr sehr entspannt weiter gehen könnte. Aber natürlich steht das nächste Abenteuer schon bevor. Eine alte Fehde zwischen den Wahrsagerfamilien spitzt sich zu und Ben wird vom eigenen Vater entführt. Sorry und ihre Freunde wollen ihn befreien und machen dabei eine ungeheure Entdeckung.

Meine Meinung:
Auch der zweite Teil der Serie hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte ist genauso fantasievoll wie der erste teil An die Namen hatte ich mich ja zum Glück schon im ersten Teil gewöhnt, so dass das hier nicht mehr so schwer viel. Die Illustrationen passen auch wie im ersten Teil sehr gut zur Geschichte und sind wieder wunderschön. Der Schreibstil ist wieder sehr sehr gut. Ich habe das Buch genossen.
Fazit:
Tolle Fortsetzung

im Shop ansehen weitere Rezensionen von brauneye29

Rezensionen von Ele:

Reisende in Sachen Schönheit

Ein Koffer voller Schönheit von Kristina Engel


Ein Koffer voller Schönheit, Roman von Kristina Engel, 432 Seiten, erschienen im Droemer TB-Verlag.
Die Geschichte einer der ersten Avon-Beraterinnen Deutschlands, ein lebendiges Stück Zeitgeschichte.
Anne Jensen war bisher eine typische Frau der 50er Jahre, ihr Ehemann Benno und die Zwillinge waren ihr wichtigster Lebensinhalt.

Als Benno mit einem Freund ein Möbelhaus eröffnet und er sich immer mehr verändert, will sich Anne auf Anraten ihrer Schwiegermutter ein eigenes Standbein schaffen, die Firma Avon sucht junge Frauen, die mit Kosmetik Kundinnen zuhause aufsuchen und ihnen die Schönheitsprodukte der amerikanischen Firma vorstellen. Anne zeigt großes Geschick, sie emanzipiert sich und hat bald viele Stammkundinnen, so findet sie Freundinnen und verdient auch gut dabei. Als das Möbelhaus nicht so vielversprechend läuft, hat Benno Probleme mit seiner erfolgreichen Frau. Kann Anne Job und Familie unter einen Hut bringen oder verliert sie dadurch den Mann ihres Lebens?
Das Buch spielt in den frühen Jahren des Wirtschaftswunders, der Inhalt bezieht sich auf die Zeit vom Frühjahr 59 bis zum August 61. Die Autorin hat sich für die auktoriale Schreibweise entschieden, sie schreibt mit viel Zeitkolorit, dadurch ist es dem Leser möglich das Geschehen von vielen Seiten zu betrachten. Rückblicke in die Kriegsjahre beleuchten Zugrundeliegendes umfassend. Die Kapitel sind mit Datumsangaben versehen. Schlagfertige Dialoge beleben das Geschehen. Die Charaktere sind zumeist sympathisch und handeln in die Zeit passend, nachvollziehbar. Besonders die weiblichen Charaktere sind absolut starke Frauen das hat mich ganz besonders fasziniert, allen voran meine Lieblingsfigur Margarete, die Mutter von Benno, die immer wieder für eine Überraschung gut ist. Ein Freigeist, die modern und ihrer Zeit weit voraus erscheint. Anne dagegen wirkte vor allem anfangs dagegen altbacken und bieder. Benno erscheint mir unsympathisch und rückständig, sein Machoverhalten hat ihm meist mehr geschadet. Vorschläge seiner Mutter und seiner Gattin hat er aus Trotz abgetan. Seine Kriegserlebnisse haben mich jedoch tief getroffen. Ganz widerlich fand ich den Geschäftspartner von Benno, den schmierigen Karl Steiner.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass bei uns, die Avon-Beraterin zu meiner Mutter und ein paar Nachbarinnen, die sich zum Kaffeekränzchen getroffen haben, gekommen ist. Ihr Koffer war für mich das Höchste, hinterher hab ich als Kind Avon-Beraterin gespielt. Aus nostalgischen Gründen wollte ich deshalb den Roman lesen und bin nicht enttäuscht worden, in Windeseile war das Buch gelesen für mich hätten noch unendlich mehr „Beratungsszenen“ dabei sein können. Nebenbei bekommt die Leserschaft auch noch ein tolles Familiendrama geliefert, geschmückt mit unvorhersehbaren Wendungen und ein dickes Ende das nachfolgt, hier überschlagen sich auf den letzten Seiten die Ereignisse geradezu, da war es fast schon des Guten zu viel. Insgesamt habe ich das Buch genossen, eine herrliche Unterhaltung und die Möglichkeit in vergangene Zeiten einzutauchen.
Eine Empfehlung für Leser die wie ich, die Bücher aus der Wirtschaftswunderzeit mögen. Trotz den familiären Problemen die besonders am Schluss, etwas zu dick aufgetragen sind, verleihe ich 4,5 also 5 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ele

Rezensionen von Tara:

Ein beeindruckendes Debüt

Greta und Jannis von Sarah Kuratle

„Greta und Jannis - Vor acht oder in einhundert Jahren“ ist das Debüt der Autorin Sarah Kurate, die mich mit ihrem wundervollem Schreibstil zutiefst beeindruckt hat.

Als Kinder hatten Greta und Jannis ein freundschaftlich-geschwisterliches Verhältnis zueinander, das irgendwann dem der ersten Verliebtheit wich, die nicht gewünscht war und nicht sein durfte.

Jannis zieht in die Stadt und Greta lebt mit ihrer Großtante Serverine in einem schwer erreichbaren Gebirgsdorf. Dort kümmern sie sich gemeinsam um unerwünschte Kinder.

Die Handlung beginnt mit der Reise in das Gebirge und endet mit dem Reise aus dem Gebirge. Die Kapitel dazwischen beziehen sich zeitlich immer auf einen Zeitpunkt nach der Apfelernte bzw. handeln vor acht Jahren. Zunächst fand ich das ein wenig verwirrend, aber im Nachhinein gut durchdacht, um dem Roman noch atmosphärischer zu gestalten.

Greta und Jannis sind sympathische Protagonisten, man erfährt aber ebenso viel über den Nachbarn Cornelio und die Kinder, um die sich Greta und Serverine kümmern.

Viel mehr als die Handlung hat mich jedoch der schöne poetische und melodische Schreibstil der Autorin für sich eingenommen. Die Beschreibungen sind nicht nur bildgewaltig, so dass beim Lesen direkt Bilder vor meinen Augen entstanden sind, sondern auch voller Düfte und Gerüche, so dass ich im Wechsel den Duft von Zimt, Frühling und Lavendel, den Geruch von Natur, Kühen und Kälbern und den Gestank von verwesenden Tieren in der Nase hatte. Ich denke, dass dies das erste Buch war, in dem mich der Schreibstil dermaßen beeindruckt hat, dass ich der Handlung weniger Bedeutung beigemessen habe als der Art wie diese transportiert wurde.

Das ist kein Buch für schnelle Leser, sondern für solche, die Sprache lieben und sich gerne ein wenig Zeit zum Lesen nehmen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara

Rezensionen von Lesestern:

Soko mit Handicap auf den Spuren der Vergangenheit

Soko mit Handicap: Aktion Licht von Thomas Franke

„Aktion Licht“ ist der zweite und finale Teil der „Soko mit Handicap“ von Thomas Franke und ist bei Gerth Medien im Juni 2021 erschienen.
Von vielen bereits sehnsüchtig erwartet, knüpft er zeitlich direkt an den ersten Band „der Tote und der Taucher“ an, den man zum besseren Verständnis zuvor gelesen haben sollte.

Bei „Aktion Licht“ geht es nun weiter mit dem besonderen und sympathischen Ermittlerteam um Theo, einen an Muskeldystopie erkrankten jungen Studenten und seine Freunde aus der Wohngemeinschaft für behinderte Menschen. Lina, Theos ältere Schwester, unterstützt die Truppe tatkräftig als Polizistin.
Nachdem nun klar ist, dass der Mord an Mike, Theos bestem Freund in der WG, eine Verwechslungstat war und eigentlich Theo selbst galt, versucht Lina ihren Bruder fernab von Berlin in Sicherheit zu bringen.
Für Theo ist es ein großes Rätsel, dass er das Zielobjekt einer kriminellen Bande sein soll und dass sein vor 17 Jahren plötzlich verschwundener Vater eine Schlüsselfigur darin spielt.
Nachdem Lina entführt wird, ist er und seine Crew nicht mehr zu bremsen und es entwickelt sich eine gefährliche Verbrecherjagd.
Was ist in der Vergangenheit passiert und wieso steht Theo plötzlich im Fokus der Ereignisse?
Und was ist so wertvoll, dass es nach vielen Jahren immer noch ein Höchstmaß an krimineller Energie produziert?
Fragen über Fragen, deren Antworten weit zurückreichen und sich erst langsam Stück für Stück zu einem Gesamtbild zusammensetzen.
Mein Leseeindruck:
Die Fortsetzung der „Soko mit Handicap“ ist bestens gelungen und der Spannungsbogen wurde gegenüber dem Vorgänger nochmal erhöht.
Zusammen mit der Crew um Theo ist man als Leser mittendrin im Geschehen, leidet mit, wenn diesen besonderen Menschen und wunderbaren Protagonisten Gewalt widerfährt.
Zugleich steht aber auch der Obdachlose, den wir bereits im ersten Band kennengelernt haben im Fadenkreuz der Geschichte. Schritt für Schritt erinnert er sich wieder und erlangt sein Gedächtnis nach jahrelanger Amnesie wieder zurück.
Der Schreibstil von Thomas Franke ist wie bei seinen anderen Büchern auch gewohnt flüssig und die Seiten ziehen beim Lesen vorbei. Handlung und Charaktere sind gut ausgearbeitet und auch der historische Hintergrund wird ersichtlich.
Man folgt gebannt, teilweise mit angehaltenem Atem der Auflösung des Plots und wird mit einem großartigen Finale belohnt.
Fazit:
Ein besonderes Leseerlebnis, mit einem außergewöhnlichen Ermittler-Team und einem Geschehen, das in unsere jüngste Vergangenheit hineinreicht.
Und damit ein Roman, der ein eigenes Genre schafft, das Krimi, Historie, Sozial-Ethik und christliche Werte verbindet.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lesestern

Rezensionen von Natalie:

Raue Insellandschaft und ihre Bewohner

Das Tal in der Mitte der Welt von Tallack Malachy

Shetland… eine Insel inmitten des Atlantiks, abgelegen und ruhig. Mit dem Buch wird der Leser in eine raue und karge Insellandschaft mitgenommen, in der ein paar wenige Einwohner den Gegebenheiten trotzen - gemeinsam.

Wir begleiten einige Talbewohner in ihrem Leben und lernen sie so nach und nach kennen.

Hilfsbereitschaft und Gemeinschaft wird hier groß geschrieben. Beschaulich und ruhig fließt das Buch dahin, benötigt keine Aufreger. Wer in diesem Buch auf DAS große Ereignis wartet, wird nicht belohnt werden. Jedoch wird man mit einem Buch belohnt, welches Ruhe ausstrahlt und manchmal fast eine meditative Wirkung auf den Leser hat.

Wer die Bewohner Shetlands und ihre Landschaft kennenlernen möchte und sich darauf einlässt, wird mit einem ruhigen, aber tollem Buch über das Leben belohnt - Heimat, Liebe, Freundschaft und Neuanfänge.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Natalie

Rezensionen von Natalie:

vermeintliche Ruhe in den Schweizer Bergen

Piz Palü von Marie Brunntaler

Ein Traditionshotel in den Schweizer Alpen - Treffpunkt Reicher, Prominenter und Bergfanatiker. Sie alle suchen die Ruhe in den Bergen. Im Sommer 1957 wird daraus aber nichts, als sie beiden Kinder der Hotelbesitzer spurlos verschwinden. Komplett vorbei ist es mit der Ruhe, als auch noch ein Mord geschieht…

Das Buch erzählt Lebensabschnitte der Protagonisten, welche sich mal mehr, mal weniger ineinander verweben.

Mehr und mehr werden vermeintlich vergessene (Familien-) Geheimnisse aufgedeckt oder drängen an die Oberfläche. So schafft es die Autorin schlussendlich ein rundes Bild entstehen zu lassen und die Hintergründe des Mordes aufzudecken.

Der Schreibstil ist unaufgeregt und flüssig zu lesen. Obwohl zwei Kinder verschwinden und ein Mord geschieht, handelt es sich um keinen Krimi, sondern einen Roman. Der Hauptaugenmerk liegt auf den einzelnen Personen und ihren Geschichten, die Krimi-Aspekte ergänzen diese und das Ende des Buches deckt auf, wie alles zusammenhängt.

Auch wenn hier nicht die Spannung eines Krimis zu erwarten ist, schafft es die Autorin geschickt, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und den Leser immer wieder neue Fragen aufwerfen zu lassen.

Für mich ein entspanntes Lesevergnügen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Natalie

Rezensionen von Lilli33:

Ein großartiger Blick auf das Alter

Herrenabend von Groen Hendrik

Ein großartiger Blick auf das Alter

Inhalt:
Hendrik Groen ist inzwischen stolze 90 Jahre alt und erfreut sich des Lebens, auch wenn vieles nicht mehr so ist, wie er es sich wünscht. Immer öfter passieren ihm Fehler, und er muss sich eingestehen, dass er unter einer Demenz leidet. Dies wird im Verlauf der etwa neun Monate, die dieses Tagebuch umfasst, immer deutlicher.

Meine Meinung:
Dies ist das 3. und letzte Tagebuch des Hendrik Groen. Natürlich kann man es auch lesen, ohne die ersten beiden zu kennen, doch vieles wird man vielleicht nicht so leicht verstehen, wenn man die beteiligten Personen nicht von früher kennt. Zudem sind auch die Vorgängerbände absolut lesenswert, also sollte man nach Möglichkeit doch lieber bei Band 1 beginnen.

Was die Tagebücher des Hendrik Groen ausmacht, ist, dass sie wunderbar zeigen, dass es möglich ist, in Würde zu altern. Hendrik Groen hat das große Glück, so lange wie möglich selbstständig leben zu dürfen. Das Pflegepersonal, Freunde, aber auch sein Hund Fräulein Jansen sowie die kleine Frida unterstützen ihn dabei.

Es tut weh, zusehen zu müssen, wie der distinguierte alte Herr immer mehr abbaut, aber es erweckt auch Hoffnung und macht Mut, dass er dabei seinen Humor nicht ganz verliert. Die Einblicke in das Leben eines Alzheimer-Patienten aus Sicht des Erkrankten wirken sehr authentisch und beschönigen nichts, auch wenn so manche Szene mit einem Augenzwinkern erzählt wird.

Die Tagebücher des Hendrik Groen:
1. Eierlikörtage
2. Tanztee
3. Herrenabend

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lilli33

Rezensionen von Natalie:

Cambridge und die griechische Mythologie

Die verschwundenen Studentinnen von Michaelides Alex

Trauma-Therapeutin Mariana wird von ihrer Nichte Zoe um Hilfe gebeten, als ihre Freundin und Studentin Tara spurlos verschwindet und kurz darauf ermordet aufgefunden wird. Obwohl Mariana noch nicht über den Tod ihres Mannes Sebastian hinweg ist, und viele Erinnerungen des gemeinsamen Lebens in Cambridge liegen, eilt sie ihrer Nichte zu Hilfe und beginnt bald auf eigene Faust zu ermitteln…

Der Thriller begleitet Mariana durch ihre „privaten“ Ermittlungen und gibt auch immer wieder Einblicke in ihre Vergangenheit.

Die weiteren Personen werden dem Leser je nach Relevanz für die Geschichte mehr oder weniger nahe gebracht. Zusätzlich gibt es weitere Rückblenden des Mörders. Die Spannung liegt vor allem darin, dass immer wieder neue Fährten gelegt werden und gerade zu Beginn des Buches fast jeder verdächtig wirkt.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, manche Infos zur griechischen Mythologie neu und interessant zu erfahren und auch die psychologischen Aspekte passen meiner Meinung nach gut, da wir mit Mariana ja eine Therapeutin begleiten.

Der Titel des Buches hat für mich eigentlich eine etwas andere Geschichte erwarten lassen, was ich auch als Kritikpunkt sehe - der Titel passt meiner Meinung nach nicht zum Verlauf des Buches und weckt andere Erwartungen, schade.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und ich wollte zu jedem Zeitpunkt wissen, wie es weitergeht. Das Ende hält nochmal eine Überraschung bereit, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Für mich immer ein Pluspunkt, wenn mich das Ende eines Buches nochmal überraschen kann.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Natalie

Rezensionen von Pearl:

Das Kreuz des Pilgers

Das Kreuz des Pilgers von Petra Schier

Hier hat man es mit dem Auftakt einer Triologie zu tun. Es beginnt damit, das Reinhild sich mit ihrem Ehemann einer Handelkaravane anschließt um wieder in ihre Heimat nach Koblenz zu kommen. Damit nimmt das Schicksal ihren Lauf, denn die Karavane wird überfallen und dabei kommt Reinhilds Ehemann leider zu Tode.

Wie geht es ohne Mann weiter für Reinhild? Aus der Not heraus muss sie wieder heiraten. Doch es ist nicht der Mann den sie liebt. Reinhild wird als taffe Frau beschrieben die ihr Leben nach dem Tod des Ehemann souverän in die Hand nimmt.
Favit
Das Cover paßt hervorragend zum Thema dieses historischen Romanes, aus der Feder der bekannten Autorin Petra Schier, die bereits viele gute historische Romane geschrieben hat. Sie hat es wieder erneut geschafft ein spannendes historisches Epos zu schreiben. Für Liebhaber diese Genres einfach ein Muss.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Pearl

Rezensionen von marsu:

Anouk

Anouk, die nachts auf Reisen geht (Anouk 1) von Hendrikje Balsmeyer; Peter Maffay

Vorbild für die Anouk, die im Buch 7 Jahre alt wird, ist die Tochter von Hendrikje Balsmeyer und Peter Maffay, die jedoch erst zwei Jahre alt ist. Wie so viele Kinder mag Anouk abends nicht schlafen gehen, denn es gibt doch noch so viel zu tun, zum Beispiel muss Affie doch erstmal gefüttert werden.

Aber dann geschieht etwas und Anouk geht von nun an gerne ins Bett. Denn sobald sie eingeschlafen ist, erwacht sie wieder und befindet sich jede Nacht in einer neuen Welt und hilft immer einem anderen Kind, mehr Selbstvertrauen zu bekommen, sich etwas zu trauen, eine für das Kind scheinbar ausweglose Situation zu meistern. Fünf Jungen und zwei Mädchen sind es, denen Anouk hilft. Sie reist zu Indianern, zu Rittern, auf ein Piratenschiff, zu Eskimos (ja, man sagt das nicht mehr, das wird auch erklärt, aber warum steht nicht in der Überschrift "Inuit" und dann wird es erklärt?), in einen Zirkus, auf eine Konzertbühne und auf einen Bauernhof. Anouk ist mir für ihre sieben Jahre oftmals zu kindlich. Sie geht schon in die Schule, wirkt aber jünger. Schade auch, dass die Kinder aus ihren "Träumen" immer nur einmal auftauchen und die Geschichten immer nach demselben Muster ablaufen. Die Zeichnungen passen gut zu dem Text und zu Beginn eines nächtlichen Abenteuers gibt es immer eine ganzseitige Zeichnung, auf der gefragt wird, wohl Anouk sich wohl befindet.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von marsu