Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von marsu:

Varnham's

Das Auktionshaus von Amelia Martin

London zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sarah arbeitet gemeinsam mit ihrer Mutter bei Mrs Weaver und hofft auf eine Anstellung als Näherin, doch vorher muss sie sich noch beweisen. Jedoch sieht sie an ihrer Mutter, wie schädlich diese Arbeit auf die Dauer für die Augen ist. Der Vater ist ein Trinker und behandelt Frau und Kinder schlecht.

Sarah ist die Älteste und kümmert sich um ihre jüngeren Geschwister. Ihr Freund Charley, ein Filou, beschützt sie und hätte gerne mehr als nur Freundschaft. Doch dann bietet sich für Sarah eine ungeahnte Chance. Lady Sudbury, eine Kundin, möchte Sarah als ihre Gesellschafterin einstellen. Und das, obwohl Sarah doch nur eine rudimentäre Schulbildung besitzt und aus einer ganz anderen Gesellschaftsschicht stammt. Sarah geht das Wagnis ein und lernt sich in einer neuen Welt behaupten. Recht bald bekommt sie Arbeit in einem Auktionshaus und entwickelt Talent für diese Aufgaben. Doch sie fühlt sich immer noch ihrer Familie und ihrer Herkunft verpflichtet. Ein interessanter Ausflug in die Welt der Auktionshäuser und ins London zu Beginn des 20. Jahrhunderts und in die Zeit des Ersten Weltkriegs. Das Ende kommt sehr plötzlich und lässt auf die baldige Fortsetzung hoffen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von marsu

Rezensionen von Petra Gruber:

Sehr tröstlich, sehr persönlich!

Was bleibt, wenn wir sterben von Louise Brown

Der Tod. Etwas, das uns alle erwartet, etwas, dem niemand entkommen kann, etwas, womit wir uns wohl viel mehr beschäftigen sollten. Mit dem Tod allgemein, mit dem eigenen Tod und vor allem auch mit dem Tod von geliebten Menschen und dem Weiterleben danach. Dabei weiß jede:r, der:die sich diesem Thema gestellt hat, darüber gesprochen hat (auch über die Ängste), sich damit beschäftigt hat, wie heilsam und wohltuend das ist.

Die Trauer wird deshalb nicht weniger, aber man kann anders damit umgehen, die Angst vor dem Unbekannten bleibt auch, aber sie wird leichter, wenn man sich damit auseinandersetzt.
In ihrem sehr persönlich gehaltenen Buch widmet sich die Trauerrednerin Louis Brown all diesen Themen. Ihr Zugang ist ein ganz persönlicher, denn ihr Weg als Trauerrednerin war nicht vorgezeichnet. Erst der Tod beider Eltern kurz hintereinander hat sie dazu gebracht, sich mit Tod und Trauer zu beschäftigen und später kam dann der Schritt, Trauerrednerin zu werden.
Was ich so schön finde an diesem Buch ist, dass es so persönlich gehalten ist und dass es kein Ratgeber sein will. Da erzählt einfach jemand von seinen persönlichen und beruflichen Erfahrungen mit Tod und Trauer, von Begegnungen mit Trauernden und davon, wie heilsam es ist, diesen Themen Raum zu geben und darüber zu sprechen. Sie gibt auch keine Anleitungen, wie man mit Trauer umzugehen hat, sondern es wird klar, dass das etwas sehr Persönliches und auch Individuelles ist. Und dass es keine Abkürzung gibt. So wie wir dem Tod nicht entkommen können, müssen wir auch unsere Trauer aushalten. Jede:r auf seine:ihre Weise.
„Was bleibt, wenn wir sterben“ ist ein Buch, das ich allen empfehlen kann, die gerade jemanden verloren haben, aber auch, wenn sie kurz davorstehen. Es ist aber auch ein Buch für Leser:innen, die sich einfach mit dem Thema Tod und Abschied beschäftigen wollen. Ich fand es sehr gelungen. Tröstlich, informativ und gut zu lesen!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra Gruber

Rezensionen von petris:

Sehr tröstlich, sehr persönlich!

Was bleibt, wenn wir sterben von Louise Brown

Der Tod. Etwas, das uns alle erwartet, etwas, dem niemand entkommen kann, etwas, womit wir uns wohl viel mehr beschäftigen sollten. Mit dem Tod allgemein, mit dem eigenen Tod und vor allem auch mit dem Tod von geliebten Menschen und dem Weiterleben danach. Dabei weiß jede:r, der:die sich diesem Thema gestellt hat, darüber gesprochen hat (auch über die Ängste), sich damit beschäftigt hat, wie heilsam und wohltuend das ist.

Die Trauer wird deshalb nicht weniger, aber man kann anders damit umgehen, die Angst vor dem Unbekannten bleibt auch, aber sie wird leichter, wenn man sich damit auseinandersetzt.
In ihrem sehr persönlich gehaltenen Buch widmet sich die Trauerrednerin Louis Brown all diesen Themen. Ihr Zugang ist ein ganz persönlicher, denn ihr Weg als Trauerrednerin war nicht vorgezeichnet. Erst der Tod beider Eltern kurz hintereinander hat sie dazu gebracht, sich mit Tod und Trauer zu beschäftigen und später kam dann der Schritt, Trauerrednerin zu werden.
Was ich so schön finde an diesem Buch ist, dass es so persönlich gehalten ist und dass es kein Ratgeber sein will. Da erzählt einfach jemand von seinen persönlichen und beruflichen Erfahrungen mit Tod und Trauer, von Begegnungen mit Trauernden und davon, wie heilsam es ist, diesen Themen Raum zu geben und darüber zu sprechen. Sie gibt auch keine Anleitungen, wie man mit Trauer umzugehen hat, sondern es wird klar, dass das etwas sehr Persönliches und auch Individuelles ist. Und dass es keine Abkürzung gibt. So wie wir dem Tod nicht entkommen können, müssen wir auch unsere Trauer aushalten. Jede:r auf seine:ihre Weise.
„Was bleibt, wenn wir sterben“ ist ein Buch, das ich allen empfehlen kann, die gerade jemanden verloren haben, aber auch, wenn sie kurz davorstehen. Es ist aber auch ein Buch für Leser:innen, die sich einfach mit dem Thema Tod und Abschied beschäftigen wollen. Ich fand es sehr gelungen. Tröstlich, informativ und gut zu lesen!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von petris

Rezensionen von heinoko:

Das zauberhafteste Kinderbuch seit langem

Anouk, die nachts auf Reisen geht (Anouk 1) von Hendrikje Balsmeyer; Peter Maffay


Als ich las, dass es sich um ein Buch handelt, das die Lebensgefährtin von Peter Maffay zusammen mit ihm geschrieben hat, war ich erst einmal etwas misstrauisch. Wenn Prominente mit eigenen Büchern winken, wurde ich schon oft von deren Inhalt enttäuscht. Aber dieses absolut hinreißende Buch über Anouk und ihre nächtlichen Reisen hat mich restlos verzaubert und begeistert.

Dezenter Goldflimmer (Sternenstaub?) auf dem Cover weist bereits auf die sehr aufwändige, sorgsame und liebevolle Gestaltung des ganzen Buches hin. Durchweg dezent farbige Illustrationen im Buch, auch auf den Vorsatzseiten, hochwertiges festes Papier – alles macht den Eindruck, dass der Verlag an nichts gespart hat. Besonders hervorzuheben sind im Übrigen die wunderbaren, detailreichen, herzberührenden Zeichnungen von Joelle Tourlonias, die sehr fein die Wertigkeit des Buches vermehren. Auf so mancher Seite huscht sogar Tabaluga ins Bild. Und wenn man ganz genau hinschaut, findet man winzige Konterfeis des Autorenpaares. Solche dezent-humorigen Kleinigkeiten verstärken noch den Eindruck der Liebe, mit der das Buch gestaltet wurde.

Anouk ist ein fantasievolles Kind, das das Herz auf dem rechten Fleck hat. Aber sie findet auch, dass Eltern ganz schön anstrengend sein können. Besonders wenn Mama zum Schlafengehen ermahnt, obwohl Anouk doch noch Affi füttern muss. Als Anouk jedoch schließlich im Bett liegt und durch einen Türspalt Licht entdeckt, da muss sie natürlich nachsehen und findet sie sich plötzlich in einer anderen Welt wieder. Sie lernt Kenai, den Indianerjungen, kennen und hilft ihm, seine mutige Seite zu entdecken. Am nächsten und an den folgenden Abenden geht Anouk sehr, sehr gerne schlafen, denn Nacht für Nacht erlebt sie neue Abenteuer und findet neue Freunde, denen sie helfen kann. Zum Beispiel besteht Luka, der Piratensohn, dank Anouks Hilfe seine Piratenprüfung. Levi, der Zirkusjunge, findet endlich sein wahres Talent. Leo, der Musikersohn, überwindet sein Lampenfieber. Und so finden sich insgesamt sieben aufregende Vorlesegeschichten, die allesamt Mut machen, auf die eigenen Stärken zu vertrauen, dabei aber auch stets Verständnis für andere zu haben.

Fazit: Ein feines, kluges und liebevoll gestaltetes Vorlesebuch, das mich restlos verzauberte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von heinoko

Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:

Eindrucksvoll!

Der Kolibri von Sandro Veronesi

Durch seine wirklich bemerkenswerten Rückblenden gelang dem Autor ein unglaublich einfühlsamer Roman über Marco Carrera, einen Augenarzt, seine Eltern, Geschwister und zuletzt seine Enkelin. Er fügt sie so in das Leben Marcos ein dass sie nahezu lebendig werden. Sein Lebensinhalt wird schließlich seine Enkelin und nach einem schmerzhaften Leben beschließt er, seinem Leben ein Ende zu bereiten und das zelebriert er auf außergewöhnlich eindrucksvolle Weise.

Sehr, sehr zu empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger

Rezensionen von Karo:

Glasgower Tristesse

Shuggie Bain von Douglas Stuart

Shuggie Bain” versetzt uns ins Glasgow der 80er Jahre. Die Wirtschaftskrise hat die schottische Stadt schwer getroffen und Armut, Tristesse und Sorgen liegen über der Stadt. In diesen Umständen lernen wir unseren Titelcharakter Shuggie Bain kennen. Shuggie ist der Sohn von Agnes und Shug Bain. Der Vater ist narzisstisch und gewalttätig.

Er zeigt keine Liebe für seine Familie und betrügt Agnes ganz in aller Öffentlichkeit. Agnes versucht sich in den Alkohol zu flüchten - schließlich hängt sie in einem Leben fest, dass sie so nie erleben wollte.
Shuggie muss schnell feststellen, dass er so ganz anders ist als sein Umfeld und keine Unterstützung durch die Menschen um ihn finden wird. Er ist zart und fantasievoll; tanzt lieber als Fußball zu spielen oder sich auf der Straße zu raufen. Er passt zwar nicht in sein Umfeld aber er findet seine Lebensbestimmung in der Sorge um seine Mutter. Tagelang bleibt er mit ihr in der Wohnung und lässt sie nicht aus den Augen - aus Angst, dass sie sich im Rausch etwas antut. Diese toxische Beziehung zwischen Mutter und Sohn belastet Shuggie und prägt ihn in Formen, die so nicht sein sollten.

Mir hat Shuggie Bain gut gefallen, allerdings fand ich es nicht so berührend, wie einige andere LeserInnen. So verschiedenen Momenten kam es vor, dass ich es aus der Hand gelegt habe und es eingekochte gar nicht nochmal weiterlesen wollte. Douglas Stuart hat mit Shuggie Bain einen gelungenen Einblick in das Leben einer Arbeiterfamilie im Glasgow der 80er Jahre geschrieben und aufgezeigt, wie Alkoholismus und weitere Probleme das Leben einer Familie zerstören können. Eine emotionale Bindung zu Shuggie konnte ich allerdings nicht aufbauen, auch wenn sehen Lebensgeschichte unglaublich schwer war. Da mir diese emotionale Bindung fehlt und somit das Buch keinen besonderen Wiedererkennungswert hat, vergebe ich 3,5 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Karo

Rezensionen von C. P.:

Spannend und äusserst perfide

Die Nacht – Wirst du morgen noch leben? von Beck Jan

Ein neuer Fall für Europols Super-Recognizerin Inga Björk: Fünf Personen wurden entführt und in Glasröhren gesteckt, über online gestellte Aufgaben können andere Menschen über deren Schicksal mitentscheiden: Leben oder Tod? Weder ist klar, was hinter dieser perfiden Tat steckt noch ob die Opfer zufällig ausgewählt wurden.

Mit ins Boot holt sich Inga Björk wieder Christian Brand, der dank seiner schnellen Auffassungsgabe und effektiven Entscheidungen die Ermittlungen zügig vorantreibt.
Ein Thriller, der Spannung bis zur letzten Seite verspricht. Der Leser erhält vom Autor Andeutungen, welche erste Vermutungen ermöglichen - nur, um diese wieder über den Haufen werfen zu müssen, weil ein Detail noch nicht so recht passt. Sämtliche Hintergründe, welche zu der aussergewöhnlichen Tat führten, sind durchdacht und spannend inszeniert, die Ermittlungen wirken authentisch und professionell.
Auch im zweiten Band des Ermittlerteams gibt es wieder einige Einblicke in deren Persönlichkeit, eine Kenntnis des ersten Bandes ist jedoch nicht notwendig. Besonders gefallen hat mir neben dem recht komplexen Fall die aussergewöhnliche Durchführung der Entführung, da haben sich Täter und Autor etwas ziemlich Ausgefallenes einfallen lassen.
Ein äusserst spannender und abwechslungsreicher Thriller mit sympathischen Ermittlern und einem aussergewöhnlichen Fall, der zum Mitermitteln einlädt. Definitive Leseempfehlung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von C. P.

Rezensionen von brauneye29:

Toller Schreibstil

Greta und Jannis von Sarah Kuratle

Zum Inhalt:

Greta und Jannis waren früher Nachbarskinder und sie hatten ein besonderes Verhältnis. Denn sie fühlten sich wie Geschwister. Irgendwann küssten sie sich und verliebte sich auch, aber sie durften kein Liebespaar werden. Jahre später lebt Jannis in der Stadt, Greta in einem Dorf im Gebirge, wo sie sich mit ihrer Großtante um ausgesetzte Kinder kümmert.

Meine Meinung:

Ich bin ja irgendwie hin und her gerissen von diesem Buch. Die Geschichte, die erzählt wird, fand ich irgendwie schon sehr, sehr seltsam und weiß auch immer noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Was mir aber total gut gefallen hat ist der Schreibstil, der so eine eigene Art hatte und auf diese besondere Art richtig gut ist. Man wird durch diesen besonderen Schreibstil sehr in den Bann gezogen und genießt trotz der seltsamen Geschichte das Buch.

Fazit:

Toller Schreibstil

im Shop ansehen weitere Rezensionen von brauneye29

Rezensionen von brauneye29:

Spannend

Der Tod und das dunkle Meer von Stuart Turton

Zum Inhalt:
Im Jahr 1634 ist ein Schiff auf dem Weg von Indonesien nach Amsterdam und diese Reise seht unter keinem guten Stern. Unerklärliche Morde geschehen und ein Flüstern weht über das Schiff, dass die an Bord befindlichen Menschen dazu verführt ihren dunkelsten Wünschen nachzugeben. Das Rätsel muss gelöst werden, bevor womöglich das Schiff sinkt und alle in die Tiefe reißt.

Meine Meinung:
Das war ja mal ein Wälzer, solche Ausmaße ist man ja kaum noch gewöhnt. Das Buch ist irgendwie ein Mischwerk aus Abenteuerroman und Thriller mit einem großen Schuss Historie. Ich musste mich erst ein wenig in das Buch einfinden, aber als dass das gelungen war, ging das Buch flott von der Hand. Ich fand, dass die Geschichte ganz schön vielschichtig war und das man schon dran bleiben musste, damit man nichts wesentliches verpasst. Ich hatte Spaß an der Lektüre und kann es empfehlen.
Fazit:
Spannend

im Shop ansehen weitere Rezensionen von brauneye29

Rezensionen von Anna625:

Wunderbar erzählt, man muss sich nur darauf einlassen

Greta und Jannis von Sarah Kuratle

Greta und Jannis wachsen gemeinsam auf. Sie sind wie Bruder und Schwester füreinander, bis sie sich eines Tages zum ersten Mal küssen - und sich sofort Hals über Kopf ineinander verlieben. Doch was sich für beide so richtig anfühlt, darf niemals sein, denn es gibt ein lange gehütetes Geheimnis in der Familie, das Greta eine Beziehung zu Jannis verbietet.

Also zieht sie fort in die Berge, ins allerletzte Dorf, das von außen noch erreichbar ist, und bringt die gewaltigen Berge zwischen sich und ihn. Dort lebt sie fortan bei Tante Severine und zieht mit ihr gemeinsam ausgesetzte Kinder auf. Doch so unüberwindbar das Gebirge wirkt, so sehr sind es auch Gretas und Jannis' Gefühle füreinander.

Was jedem, der diesen Roman aufschlägt, zweifelsohne als erstes auffallen wird, ist der Erzählstil, denn dieser erinnert das komplette Buch über sehr an einen Bewusstseinsstrom. Gretas Eindrücke werden unmittelbar wiedergegeben, wörtliche Rede ohne Abgrenzung durch Interpunktion in den Satz eingefügt, nur mittels Kursivierung kenntlich gemacht. Oft verbinden sich in einem Satz Indikativ und Konjunktiv, oder es verschmelzen gleich zwei ganze Sätze zu einem, weil sich Gretas Gedanken plötzlich etwas anderem zuwenden und dabei kaum Rücksicht auf die Satzkonstruktion nehmen. Das gestaltet den Text sehr anspruchsvoll, dafür liest er sich aber auch wirklich schön. Man braucht Zeit und Konzentration für diesen Roman, zumindest, wenn man nichts verpassen will. Lässt man sich jedoch voll und ganz auf den Erzählstil ein, wird man feststellen, wie bildgewaltig und einfühlsam "Greta und Jannis" geschrieben ist.

Dank der speziellen Erzählweise fühlt man sich Greta als Protagonistin sehr nahe. Ihre Wut und Verzweiflung darüber, nicht mit demjenigen zusammensein zu dürfen den sie liebt, weil in der Vergangenheit Fehler begangen und nicht rechtzeitig offenbart wurden, wird sehr greifbar beschrieben. Und doch ist es vor allem die Stille der Berge und der Natur, die den Roman auszeichnen. Die Nähe der Figuren zu den Bäumen und Tieren, die sie tagtäglich umgeben, macht einen essentiellen Teil der Geschichte aus. Sie sind Quelle der Ruhe, bieten die Geborgenheit, die den Figuren sonst verwehrt bleibt.

So wird "Greta und Jannis" zu einem sehr nachdenklichen Roman, der gekonnt zwischen Tragik und Stille balanciert und, sobald man sich darauf eingestellt hat, mit seiner poetischen Sprache überzeugt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Anna625