Kunden em pfehlungen
Rezensionen von inya:
gut geschrieben
Rochade von Reinhard Tötschinger
Das Cover sieht sehr gut aus und zeigt genau das Bild, um welches in dem Buch geht. Das Buch handelt von einem berühmten Bild von Jan Vermeer und wie dieses Bild einem Anschlag zum Opfer fällt. Nach dem Anschlag kommt das Bild zu einem Restaurator, der die Geschichte in dem Buch erzählt. Denn das Bild soll so schnell wie möglich restauriert werden und dies passt dem Restaurator natürlich gar nicht.
Neben der Restauration bestehen auch Begierlichkeiten nach diesem Bild von seitens der Politik, welche auch näher beleuchtet wird. Ich finde das Thema allgemein des Buches sehr spannend und ich finde die Story auch sehr gut umgesetzt. Es lässt sich sehr gut lesen, da es sehr gut und flüssig geschrieben wurde. Ich kann es sehr empfehlen, da ich mich für Kunst interessiere und ich das Thema super spannend finde. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen.
Rezensionen von inya:
außergewöhnlich
Greta und Jannis von Sarah Kuratle
Dieses Buch ist wirklich außergewöhnlich, denn das Buch hat einen ganz besonderen Schreibstil. Es ist sehr poetisch geschrieben und die Gedanken der Protagonisten werden unvermittelt in den Text eingeflossen, so dass man sich erst einmal an den Schreibstil und die "Störungen" im Text gewöhnen muss.
Außerdem ist das Buch voller Poesie und es macht einfach nur Spaß als lesebegeisterter Mensch dieses Buch zu lesen, da jedes Wort mit Bedacht geschrieben wurde. Auch die Geschichte ist sehr interessant, da sie von einer verbotenen Liebe zwischen Greta und Jannis handelt, die in einem Bergdorf wohnen. Dort dürfen sie nicht zusammen sein, aber natürlich ist die Liebe stärker. Dieses kleine Büchlein ist für jeden Literaturfan eine Bereicherung und muss in jeder Buchsammlung im Bücherregal stehen. Ich kann es jedem empfehlen, der viel Wert auf einen guten Schreibstil achtet.
Rezensionen von manu63:
Überraschungen
Flüsterwald - Durch das Portal der Zeit: Ausgezeichnet mit dem LovelyBooks-Leserpreis 2021: Kategorie Kinderbuch (Flüsterwald, Staffel I, Bd. 3) von Andreas Suchanek
Durch das Portal der Zeit lautet der Titel des dritten Bandes der Flüsterwald Reihe des Autors Andreas Suchanek. Um den Professor zu befreien begeben sich die Freunde in die Vergangenheit und erleben dort etliche erhellende Momente mit vielen Überraschungen.
Die Geschichte rund um den Flüsterwald geht spannend weiter.
Bei ihrer Reise in die Vergangenheit ergeben sich Fragen und Geheimnisse werden aufgelöst. Die Szenen werden gut und bildhaft beschrieben und der Menok Rani sorgt für mehr als eine nicht immer angenehme Wendung der Ereignisse. Auch Felicitas bekommt Antworten auf Fragen der Gegenwart. Das Buch wird für die Zielgruppe ab neun Jahre empfohlen und ich finde die Empfehlung passend. Aber nicht nur junge Leser werden von der Geschichte in den Bann gezogen, auch ich als erwachsene Leserin habe die Geschehnisse rund um den Flüsterwald mit Genuss gelesen. Ein Buch das man gut gemeinsam mit seinem Kind lesen kann, mit spannenden Momenten, Humor und einer unerwarteten Wendung am Ende des Buches.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Glückssache?
Die Kunst, einen Elefanten zu reiten von Ronald Schweppe; Aljoscha Long
Das Cover ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet und auch im Buch finden sich kleine Zeichnungen wieder. Der Titel des Buches hat mich neugieirig gemacht - Gespräche über das Glück und das Leben - klingt vielversprechend.
Der tatsächliche Inhalt konnte mich dann aber leider nicht überzeugen.
Ich habe ich mir inhaltlich wesentlich mehr erwartet.
Max und Balduin treffen sich regelmäßig in einem Wiener Kaffeehaus und sprechen über Glück. Häufig treffen sie Freunde und Bekannte, es gibt (sehr!) kurze Ankedoten und daraus wird ein Weg zum Glück abgeleitet. Dieser abschließende "Glücksspruch" ist meist ganz nett und kann für den/die Leser/in eine schöne Inspiration bieten.
Für mich wirken diese aneinandergereihten Begegnungen schon ein wenig zu konstruiert - jeder Mensch den die beiden treffen oder kennen hat ein sehr eingängiges Schicksal, aus dem kurzerhand eine Ableitung fürs Glücklichsein gezogen werden kann. Das fand ich an einigen Stellen zu übertrieben, bzw. sehr stark vereinfacht, so dass es für mich nicht mehr authentisch war...
Da wurden viele Schicksale angeteasert und ethische Diskussionen eröffnet ohne dass ich mit der Ausführlichkeit der Bearbeitung dessen zufrieden war. Ich hatte häufig das Gefühl, dass wichtige Sichtweisen oder Standpunkte einfach übergangen wurden, nur weil es dann besser zum "Glücksspruch" gepasst hat. Es scheint irgendiwe eher, als sei eine Geschichte um den "Glücksspruch" herum entwickelt worden.
Auch wenn ich die Idee der Treffen und den eher seichten Schreibstil ansprechend finde, bin ich mir nicht so sicher, ob die gesammelten Wege zum Glück "einfach nur" Ideen der Autoren sind, oder ob die herausgearbeiteten Dinge allgemeingültig sind und z. B. auf wissenschaftlichen Erkenntnisse beruhen.
Das Buch lässt mich insgesamt eher unzufrieden zurück. Ich hätte mir weniger Oberflächlichkeit gewünscht. Vielleicht liegt das auch am grundsätzlichen Thema des Buches - Glück ist am Ende des Tages für jeden individuell...
Rezensionen von Lerchie:
Spannender Auftakt einer neuen Trilogie
Das Kreuz des Pilgers von Petra Schier
Die junge Grafentochter Reinhild wird auf ihrer Reise nach Koblenz von Wegelagerern übermann und denkt sie sei dem Tode nah. Doch der Pilger Palmiro und sein Gefährte Conlin kommen ihr zu Hilfe und bringen die Übeltäter zur Strecke. Jedoch kommt für ihren Mann jede Rettung zu spät. Palmiro und Conlin begleiten die junge Frau in ihre Heimat nach Koblenz.
Reinhild entdeckt Gefühle für Conlin, doch weiß sie, dass ihr Vater diese Verbindung nicht gutheißen würde. Und Palmiro führ tauch noch einen Schatz mit sich, der sie aller wieder in Gefahr bringen kann.
Meine Meinung
Eine neu historische Trilogie von Petra Schier! Ihre Bücher haben mir bisher immer super gefallen, so auch dieses. Es ließ sich bedingt durch ihren unkomplizierten Schreibstil, der keine Leseflussunterbrechung durch Unklarheiten im Text zulässt, leicht und flüssig lesen. Ich war schon sehr gespannt auf dieses Buch und meine Erwartungen haben sich – wie immer bei Petra Schier – voll erfüllt. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Reinhild, die bei dem Überfall ihren Mann verloren hat und nun mit einem kleinen Kind zur Witwe geworden ist. Damals konnte eine Frau nicht auf Dauer allein leben, gerade dann nicht, wenn sie von Stand war. Auch in Conlin konnte ich mich hineinversetzen, der nur Ärger mit seinem Bruder hatte. In Palmiro, der auch ein Geheimnis hütete. Diese neue Trilogie baut schon irgendwie auf die Kreuztrilogie von Petra Schier auf. Diese Bücher sind: Die Eifelgräfin, Die Gewürzhändlerin und Die Bastardtochter. Jedoch muss man diese Trilogie nicht unbedingt gelesen haben um dieses Buch zu verstehen. Es ist schon eine eigenständige Trilogie. Jedoch entgeht einem einiges, wenn man die genannte Trilogie nicht liest. Jeder der dieses Buch liest oder die genannte Trilogie kennt, wird verstehen was ich meine. Dieses Buch ist spannend, es hat mich gefesselt, liest sich flott, hat mir sehr gut gefallen und mich genauso gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung und verdiente volle Bewertungszahl.
Rezensionen von Tintenteufel:
Viel Atmosphäre, wenig Handlung
Waldeskälte von Martin Krüger
Nach vielen Jahren kehrt Leutnant Valeria Ravelli in ihre alte Heimat, das kleine Bergdorf in den Schweizer Alpen, zurück, um die dortige Polizei bei der Suche nach einem jungen Mädchen zu unterstützen. Damit taucht sie zugleich in die Schatten ihrer eigenen Vergangenheit ein, an welche sie jede Erinnerung sorgsam verdrängt hat.
Den Leser erwartet eine düstere Geschichte voll atmosphärischer Dichte und dunkler Ahnungen. Nur ganz langsam lichtet sich das Dunkel, erste Zusammenhänge werden erkennbar. Dies ist die Stärke und zugleich die Schwäche des Buches: Es fängt die unheimliche Atmosphäre dieses abgelegenen Bergdorfes in detaillierten Beschreibungen und Bildern sehr gut ein und nimmt den Leser gefangen. Doch streckenweise droht die Dichte zu einem Dickicht zu werden, in dem sich der Leser verfängt und den Faden zu verlieren droht. Dies mag als Analogie zur Situation der Protagonistin willkommenes Stilmittel sein, stört aber den Lesefluss.
Mir persönlich wäre etwas weniger Atmosphäre und etwas mehr Handlung lieber gewesen. Und anstelle der beständig wiederkehrenden Schilderungen von Nebel und Düsternis der Umgebung hätte ich mir mehr Einblicke in die Psyche von Valeria Ravelli gewünscht, der ich die erfolgreiche komplette Verdrängung ihres Traumas in der Fremde nicht glauben kann.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Der perfekte Kreis
Der perfekte Kreis von Benjamin Myers
Nachdem mich bereits "Offene See" vom Autor Benjamin Myers begeistern konnte, war ich sehr auf sein neues Werk gespannt. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Schreibstil des Autors ist gleichzeitig poetisch und klar. Das Buch ist duchzogen von bildlichen und teils beinahe schon ausufernden Bescheibungen.
Generell ist die Sprache poetisch, unaufgeregt und trifft dabei genau auf den Punkt. Das Buch ist ein eher ruhiges, die Handlung fließt vor sich hin, es gibt keine großen Ankündigungen und Trubel. Große Spannungsgefälle gibt es nicht - sie würden ohnehin nicht zur Stimmung passen.
Handlung und Personen mich positiv überrascht, sowohl Redbone als auch Calvert sind zwei überaus charmante und eigenbrötlerische Charaktere, von denen ich gern noch viel mehr gelesen hätte. Die Kapitelaufteilung nach angelegten Korn-Kreisen und die originellen Namen haben mir gut gefallen, genauso wie die kurzen Auschnitte der Berichterstattungen darüber. Auch wenn die beiden und ihr Streben nach immer fantastischeren Kornkreisen im Fokus des Buches stehen, wird die Charakterentwicklung und das eigentliche Ziel hinter den Aktionen sehr subtil herausgearbeitet.
Dieses Buch ist leise und trifft dennoch genau ins Schwarze. "Der perfekte Kreis" ist ein Buch, dass ich defnitiv noch öfter lesen werde!
Rezensionen von Tara:
Was bleibt nach 30 Jahren Ehe ?
Der Brand von Daniela Krien
„Der Brand“ ist ein vielschichtiger Roman der Autorin Daniela Krien.
Rahel und Peter wohnen in Dresden, sind Mitte 50, seit fast 30 Jahren verheiratet und haben zwei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder. Im Laufe der Zeit ist die Liebe im Alltag untergegangen. Ein gemeinsamer Sommerurlaub soll eine Bestandsaufnahme ihrer Beziehung und für ihre Zukunft werden.
Aber ihr Ferienhaus brennt ab. Stattdessen ergibt sich kurzfristig die Möglichkeit in die Uckermark zu fahren, um sich um den Hof einer Freundin von Rahels verstorbenen Mutter zu kümmern, die ihren Mann nach einem Schlaganfall zu einer Reha begleiten soll.
Das Buch ist nur ein kurzer Auszug aus dem Leben von Rahel und Peter, aber man erfährt eine Menge über ihre Vergangenheit und ihre Familie. Da ist ihre Tochter, mit ihren beiden recht wenig erzogenen Kindern, die ebenfalls Eheprobleme hat, die früh an Krebs verstorbene Mutter von Rahel, ihr unbekannter Vater und viele andere. Rahel und Peter geht es von außen betrachtet sehr gut. Peter ist Literaturprofessor und Rahel ist Psychologin. Sie führen ein gesellschaftlich angesehenes Leben und sind gut aufgestellt.
Die Geschichte ist sehr einfühlsam geschrieben. Der Schreibstil von Daniela Krien lässt sich angenehm leicht lesen. Obwohl die Situation zwischenzeitlich recht bedrückend ist, gibt es auch immer wieder humorvolle Stellen. Die Charaktere sind allesamt sehr vielschichtig und die Atmosphäre der Uckermark wird bildhaft und lebendig beschrieben. Besonders interessant fand ich, dass die Autorin immer wieder Bezug auf aktuelle Themen wie z. B. die Coronakrise und die Genderdebatte nimmt und gleichzeitig auch leichte Gesellschaftskritik einfließen lässt, die zum Nachdenken anregt.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
Rezensionen von Tara:
Fantasievoll, magisch und bewegend
Wie man einen Tiger fängt von Tae Keller
„Wie man einen Tiger fängt“ ist ein sehr fantasievoller Roman von der Autorin Tae Keller für junge Leser ab elf Jahren, bei dem eine Menge zwischen den Zeilen steckt.
Die Protagonistin Lily fährt mit ihrer großen Schwester Sam und ihrer Mutter zu ihrer kranken Großmutter, ihrer Halmoni. Dort begegnet sie einem Tiger, einem magischen Tiger, der sprechen kann und der Lily einen Vorschlag macht.
In einer sehr schönen eingängigen Sprache erzählt die Autorin, dass Lily über die Geschichten, die ihre Halomi ihr erzählt hat, wächst. In diesen werden sehr unterschiedliche Themen behandelt. Liebe, Verbundenheit, Verlust, Abschied, Freundschaft, Hoffnung, Vertrauen und vieles mehr werden ebenso thematisiert wie die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Mit 46 Kapiteln auf 350 Seiten sind die Kapitel alle recht kurz, was sich zum Einen gut für junge Leser eignet aber zum Anderen auch die Möglichkeit bietet über das Gelesene in Ruhe nachzudenken ohne an einer ungünstigen Stelle zu unterbrechen.
Dieses Buch hat wirklich etwas Magisches und ist unglaublich vielseitig. Meiner Meinung nach ist es ein wunderschönes Buch, das junge Leser wohl erst nach und nach in Gänze erfassen können, was aber auch vollkommen okay ist, da es zum teil auch um sehr komplexe Themen geht.
Mich hat dieses Buch begeistert und ich kann es nur empfehlen.
Rezensionen von Bücherwurm78:
Die Vergangenheit ruht nicht
Waldeskälte von Martin Krüger
Valeria Ravelli arbeitet bei Interpol, als ihr alter Freund Elias sie anruft. Seine Nichte Nora ist verschwunden. So kehrt sie zurück in ihr altes Heimatdorf Eigerstal. Denn vor 21 Jahren sind ihre besten Freundinnen ermordet wurden, Valeria hat überlebt, kann sich aber seit dem an nichts erinnern.
Waldeskälte ist ein richtig guter Thriller, der Name passt auch zum Buch. Die Inhaltsbeschreibung klang interessant und dieser Thriller war es auch von der ersten Seite an bis zum Schluss. Für mich hat die Spannung auch an keiner Stelle im Buch nachgelassen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, flüssig, ohne dass es langwierige Passagen gab. Die Story fand ich gut durchdacht und umgesetzt. Valeria kam bei mir als Leser sehr sympathisch und authentisch an.
Auch das Cover des Buches hat mir gut gefallen und passt auch zum Inhalt.










