Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Guter Aufbau der Geschichte
Waldeskälte von Martin Krüger
Zum Inhalt:
Als in Eigerstal ein junges Mädchen spurlos verschwindet, wird Leutnant Valeria Ravelli aufgefordert die Suche aufzunehmen. Es ist ihr Heimatort und sie hat selbst noch eine Rechnung dort offen, denn sie hat genau das gleiche vorx21 Jahren erlebt, nur das damals zwei weitere Mädchen entführt wurden, die nicht überlebten.
Meine Meinung:
Mir hat das Buch gut gefallen, die Spannung baute sich immer mehr auf, ohne dass man erahnte, was wirklich hinter dem neuerlichen Fall und auch den Fällen damals steckte. Mir gefiel die Geschichte und der Aufbau, sehr gut gefiel mir auch die Figur der Valeria, die so wenig mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen hat und dadurch natürlich noch viel intensiver versuchte, den Fall zu lösen. Der Schreibstil war mitreißend und gut, ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Guter Aufbau der Geschichte
Rezensionen von brauneye29:
Schade, dass es nun vorbei ist
Die Wunderfrauen von Stephanie Schuster
Zu Inhalt:
Die Geschichte der Frauen geht weiter, mittlerweile Anfang der siebziger Jahre. Luise hat mit der Konkurrenz der Supermärkte zu kämpfen. Annabel holt die Vergangenheit ein und es droht ein großer Verlust. Marie beginnt für ihre Träume zu kämpfen und Helga gewinnt an Einfluss in der Klinik, aber ein Geheimnis wird alles verändern.
Meine Meinung:
Als erstes muss ich sagen, schade dass das nun der dritte Band der Trilogie war. Ich habe jedes Buch davon genossen und jedes Buch hatte einen besonderen Reiz. Gerade dadurch, dass wir die Frauen über so viele Jahre begleiten durften, wird auch ein schönes Bild geliefert, wie sich die Zeiten verändert und entwickelt haben. Ich mochte die Protagonisten sehr und habe sie gerne begleitet. Der Schreibstil war unverändert gut. Da ich die Chance hatte auch das Hörbuch zu hören, muss ich sagen, dass mit auch das Hörbuch extrem gut gefallen. Die Sprecherin war auch sehr gut.
Fazit:
Schade, dass es nun vorbei ist.
Rezensionen von C. P.:
Manchmal ist Blut dicker als das Strafgesetzbuch
Pirlo - Gegen alle Regeln von Ingo Bott
Autor Ingo Bott lässt seinen erfolgreichen Anwalt Pirlo tief fallen - und wie einen Phönix aus der Asche wieder auferstehen. Nachdem er seinen Job in einer hochangesehenen Anwaltskanzlei verloren hat, übernimmt er nach seinem Seelentief einen hochbrisanten, wenn auch zunächst aussichtslos wirkenden Fall: Marlene von Späth soll ihren Mann hinterrücks erstochen haben, einen reichen Unternehmer.
Für diesen Fall gründet Pirlo spontan eine Wohnzimmer-Kanzlei. Mit an Bord die clevere Junganwältin Sophie Mahler, die sich in der Upperclass bestens auskennt, während Pirlos familiäre Hintergründe auf der anderen Seite des Gesetzes liegen.
Ein spannender und abwechslungsreicher Roman mit einem etwas unkonventionell agierenden Anwalt. Um an wichtige Details für die Verteidigung der Angeklagten zu gelangen, gehen Sophie und Pirlo auch mal aussergewöhnliche Wege, wobei Pirlos kriminelle Brüder vielleicht ein klein wenig Einfluss auf sein Handeln nehmen, nicht zuletzt auch deswegen, weil sie Mist gebaut haben und Pirlo nun um Unterstützung bitten. Da ist Blut manchmal dicker als das Strafgesetzbuch.
Bereits Pirlos anfängliches Seelentief war recht beeindruckend, ebenso gefiel mir seine Zusammenarbeit mit Sophie, die einen ungewöhnlichen Start hat, sich aber dank der gut ausgearbeiteten Charaktere spannend entwickelt. Natürlich gibt es auch Szenen im Gericht, beeindruckend geschildert und hervorragend in die Gesamthandlung eingefügt, welche sich durchaus sehen lassen kann. Ebenso ist der Schreibstil recht angenehm, Pirlos etwas lockere und manchmal direkte Art scheint immer mal wieder durch und macht das Buch zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen.
Rezensionen von brauneye29:
Etwas verworren
Der Panzer des Hummers von Caroline Albertine Minor
Zum Inhalt:
Der Tod der Eltern hat dazu geführt, dass die drei Geschwister sich von einander entfernt haben und auch völlig andere Lebenswege eingeschlagen. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem sich die Geschwister mit ihrer Vergangenheit und ihrer Beziehung auseinander setzen. Was wird das für die Geschwister bedeuten.
Meine Meinung:
So richtig gepackt hat mich das Buch nicht, was auch sehr stark damit zu tun hat, dass mich dieses eher offene Ende unbefriedigt zurück gelassen hat. Was auch erschwerend hinzu kam waren die vielen Personen, die ich mitunter kaum zusammen bekam und auch mehrfach zurück lesen musste. Irgendwie hatte ich so ein Gefühl, dass dem Buch der rote Faden fehlte. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist der Schreibstil, der etwas besonderes hatte aber leider am Ende nicht alles rausreißen konnte.
Fazit:
Etwas verworren
Rezensionen von brauneye29:
Beeindruckend
Junge mit schwarzem Hahn von Stefanie vor Schulte
Zum Inhalt:
Martin, erst elf Jahre, wird von den Dorfbewohnern gemieden, denn er ist anders als sie. Er besitzt nur die Schen, die er am Leib hat und einen schwarzen Hahn. Und auch der Hahn ist etwas besonderes. Die Dorfbewohner behandeln ihn lieber schlecht als herauszufinden, wie er wirklich ist. Schließlich zieht Martin mit einem Maler weiter und wird zum Retter für noch schwächere.
Meine Meinung:
Was für ein beeindruckendes Buch. Diogenes hat wirklich eine Talent besondere Geschichten von besonderen Autoren zu finden. Dieses Buch hat mir richtig gut gefallen. Es hat eine gute und wirklich wunderbare Geschichte, die ans Herz geht und nebenher auch noch eine gute Botschaft im Gepäck hat. Der Schreibstil ist außergewöhnlich gut und das Buch ist dadurch wirklich fix gelesen. Ich hätte mir durchaus gewünscht, dass das Buch noch etwas länger gewesen wäre.
Fazit:
Beeindruckend
Rezensionen von brauneye29:
Tolles Zeitzeugnis
Die Hebamme von Edvard Hoem
Zum Inhalt:
Die Ururgroßmutter des Autors ist eine starke Frau, die alles möglich auf sich nahm um Hebamme zu werden. Sie übte ihren Beruf mit Leidenschaft aus und hatte als Ziel, Frauen zu helfen. Die Geschichte zeigt aber auch, wie Hebammen arbeiteten, wie die Ururgroßmutter lebte und wie viel Frauen früher leisten mussten und dennoch kaum anerkannt wurden.
Meine Meinung:
Was muss das für eine starke Frau gewesen sein, die so für ihre Leidenschaft kämpfte! Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich finde der Autor hat seiner Ururgroßmutter schon eine Art Denkmal gesetzt, denn er hat einen Roman, eine Hommage über eine starke Frau geschrieben. Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen. Was ich ein wenig bemängeln würde, ist das Cover. Es passt zwar zur Geschichte, würde mich aber in einer Buchhandlung niemals anspringen und das wird dem Buch einfach nicht gerecht.
Fazit:
Tolles Zeitzeugnis
Rezensionen von brauneye29:
Erschreckend realistisch
Systemfehler,2 Audio-CD, 2 MP3 von Wolf Harlander
Zum Inhalt:
Plötzlich fällt in mehreren europäischen Staaten das Internet aus. Behörden und Unternehmen kommen nicht mehr an ihre Daten, Flugzeuge nicht mehr landen, Ärzte nicht mehr operieren und die Kommunikation bricht komplett zusammen. Schnell befinden sich ganze Länder im Ausnahmezustand.
Was steckt dahinter? Ist es gezielter Angriff oder nur ein zufälliger Fehler im System?
Meine Meinung:
Das schlimme an diesem Buch ist tatsächlich, dass einem bei der Lektüre sehr bewusst wurde, was alles mit Ausfall des Internets oder auch des Stromnetzes nicht mehr funktionieren würde. Man nimmt das alles für sehr selbstverständlich wahr, aber im Grunde ist alles ein sehr fragiles System. Mir hat das Buch echt gut gefallen, auch wenn ich zum Ende hin manches in der Story ein wenig unlogisch fand, aber grundsätzlich war das Buch einfach nur spannend und erschreckend realistisch. Ich hatte die Hörbuchversion und war sehr angetan vom Sprecher, der sehr gut gelesen hat.
Fazit:
Erschreckend realistisch
Rezensionen von brauneye29:
Eher für Ältere
Wie man einen Tiger fängt von Tae Keller
Zun Inhalt:
Lily zieht mit ihrer Familie zur kranken Großmutter, der Halmoni. Dort taucht plötzlich ein Tiger auf, ein die aus Halonis koreanischen Märchen, der sprechen kann und nur Lily kann ihn sehen. Der Tiger behauptet, dass Halmoni Geschichten gestohlen und in Gläser gesperrt hat. Wenn Lily die Geschichten zurückholt, wird angeblich die Großmutter gesund, aber kann man dem Tiger trauen.
Meine Meinung:
Das Cover des Buches hatte es mir sofort angetan, ich wollte es unbedingt lesen. Ich habe mich allerdings am Anfang irgendwie sehr schwer getan, was sich etwa durch ein Drittel des Buches gezogen hat. Dann hatte ich mich irgendwie gewöhnt und das Buch begann mir zu gefallen. Die Geschichte ist ganz schön tiefgründig und zeitweise hatte ich gar nicht das Gefühl, dass es sich ja eigentlich ein Kinderbuch ist. Mein Gefühl ist, dass das Buch eher für eine ältere Zielgruppe geeignet ist, insgesamt betrachtet fand ich es ganz okay
Fazit:
Eher für Ältere
Rezensionen von KimVi:
Gelungener Finalband
Die Wunderfrauen, Freiheit im Angebot von Stephanie Schuster
Luise Dahlmanns kleiner Laden läuft immer schlechter. Denn die Supermärkte locken immer mehr Kunden an. Um Luises Ehe ist es außerdem sehr schlecht bestellt. Doch auch im Leben ihrer drei Freundinnen ereignet sich einiges. Helga träumt davon, ihrer Karriere als Ärztin eine entscheidende Wendung zu geben und Marie hat einen Reiterhof eröffnet.
Annabel setzt ihre detektivische Spürnase ein, um in alten Familiengeheimnissen zu graben. Es läuft nicht immer glatt für die Freundinnen, doch sie können sich aufeinander verlassen...
"Freiheit im Angebot" ist der Finalband der Wunderfrauen-Trilogie. Man kann den aktuellen Ereignissen sicher auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil dieser Reihe gelesen hat, allerdings empfiehlt es sich, die Reihenfolge einzuhalten, da die Handlungen aufeinander aufbauen. Außerdem kann man die ganz besondere Freundschaft, die die vier Frauen verbindet, besser nachvollziehen, wenn man die Entwicklung von Anfang an beobachtet. Denn die vier Frauen haben schon einiges zusammen durchgestanden.
Auch dieses Mal wird die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, wobei die Frauen abwechselnd im Zentrum der Ereignisse stehen. Die Autorin versteht es wieder hervorragend, eine ganz besondere Atmosphäre zwischen den Zeilen schweben zu lassen. Man kann den damaligen Zeitgeist nachempfinden und sich ganz auf die Handlung einlassen. Dabei freut man sich über das Wiedersehen mit den bereits liebgewonnenen Charakteren und beobachtet gespannt, was sich in der Zwischenzeit getan hat und wie es nun mit den vier Frauen weitergeht. Auch wenn ihre Freundschaft tief ist, herrscht doch nicht immer eitel Sonnenschein zwischen ihnen. Doch auch die Differenzen, die sich dadurch ergeben, kann man mühelos nachvollziehen, ohne dabei Partei für eine der Frauen zu ergreifen.
Das Schicksal hält wieder einiges für die Frauen bereit. Diese Geschichten wirken wie aus dem Leben gegriffen und passen gut in die damalige Zeit. Deshalb verfolgt man gebannt dem Geschehen und ist am Ende traurig, weil man die sympathischen Frauen, die einem mittlerweile an Herz gewachsen sind, verlassen muss.
Der gelungene Finalband eine wunderbaren Trilogie!
Rezensionen von yellowdog:
Martins Weg
Junge mit schwarzem Hahn von Stefanie vor Schulte
Der 11jährige Martin lebt irgendwann im Mittelalter ärmlich in einem Dorf. Er ist Waise, offenbar hat der Vater die ganze Familie umgebracht und nur Martin überlebte. Den abergläubischen Dorfbewohnern ist der Junge unheimlich, da er ständig einen schwarzen Hahn mit sich trägt.
Als Leser ist man durch die wunderbare Sprache der Autorin Stefanie von Schulte sofort in die Geschichte eingesogen und man folgt dem klugen Martin gerne durch den Roman.
Man ist aber auch wütend auf die rückständigen Dorfbewohner, die Martin schlecht behandeln und ihn als billige Arbeitskraft ausnutzen. Schließlich zieht Martin mit einem herumziehenden Maler mit, doch die Zeiten werden schlechter. Zudem werden häufig kleine Kinder in der Umgebung entführt.
Martin ist nur ein Junge, aber durch seinen Anstand und Mut fühlt er sich verpflichtet, etwas dagegen zu tun.
Natürlich ist Martin eine überhöhte Figur, aber das ist Programm in diesem Buch. Der schwarze Hahn ist möglicherweise ein Symbol für sein Schicksal, das er tragen muss, dass ihm aber auch Kraft verleiht.
Mich erinnert der Roman an Charles Lewinskys Buch Der Halbbart aus dem letzten Jahr. Er hat ähnliche Qualitäten.











