Kunden em pfehlungen
Rezensionen von April1985 :
Lass uns schlafen gehen kleiner Bär
Dreh hin - Dreh her 1: Gute Nacht, kleiner Bär! von Sylvia Tress
Nachdem uns 'Aufgewacht, kleiner Bär' schon begeistert hat, durfte nun auch 'Gute Nacht, kleiner Bär' bei uns einziehen. Dieses Mal müssen wir dem kleinen Bären bei seiner Einschlafroutine helfen.
Den Schlafanzug anziehen, noch schnell etwas trinken, den Teddy suchen, und einen Gute-Nacht-Kuss geben.
Zieht man am Bändchen dreht sich die Scheibe und schon haben wir dem kleinen Bären geholfen.
Auch dieser Band der 'Dreh hin - Dreh her'-Reihe überzeugt uns mit seiner stabilen Aufmachung und ganz besonders den zauberhaften Illustrationen, die passend zur Geschichte gestaltet wurden. Die Bilder sind schön kuschelig und vermitteln eine heimelige Abendszenerie. Richtig toll!
Der Text selber ist sehr einfach und kurz gehalten, um die Aufmerksamkeit der lieben Kleinen nicht überzustrapazieren. Ich muss allerdings sagen, dass das Highlight für meine Tochter noch immer die Drehscheiben sind.
Fazit:
Ein interaktiver Lesespaß und toller Begleiter zum Erlernen einer Abendroutine. Wir lieben die Bücher mit dem Drehsystem und es macht Spaß von einer Szene in die nächste zu wechseln.
Die Illustrationen sind wieder einmal zuckersüß und die Geschichte einfach und kindgerecht. Absolute Empfehlung!
Rezensionen von Claudia R:
Urlaubsfeeling ...
Fischbrötchen und Salzkaramell von Jane Hell
Klappentext:
Das Survivaltraining in Eckernförde an der Ostsee soll eigentlich Katharinas Karriere vorantreiben und ihr die ersehnte Beförderung ermöglichen.
Stattdessen vereitelt der attraktive, aber chaotische Trainer Hannes das Projekt durch seine gemütliche Mentalität und spannt sie für seine ganz eigenen Zwecke ein: Sie wird Reiseleiterin auf einer Kaffeefahrt nach Dänemark.
Als Katharina sich auch noch als seine Untermieterin wiederfindet, ist das Durcheinander perfekt. In ihrer Zweck-WG kommen die beiden sich näher und zwischen Workaholic Katharina und dem Nordlicht sprühen die Funken.
Hannes entführt sie in ein Küstenleben voller Meerluft, Gemütlichkeit und Fischbrötchenessen.
Doch mit dringenden Aufgaben von ihrem Chef ist Katharina wieder völlig unter Wasser. Hat sie da noch Zeit für Hannes in ihrem hektischen Leben?
Ein Ostsee-Liebesroman über die Entscheidung zwischen strahlender Karriere und einem erfüllten Leben.
Alle Romane der Fördeliebe-Reihe sind eigenständige Geschichten und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Cover:
Das Cover ist sehr detailreich und macht Lust auf Urlaub und Mee(h)r! Ein Rücksack, Sahnekaramell und ein wundervoller Strand sind erkennbar. Ein Reise und Urlaubsfeeling geht von dem Cover aus und macht neugierig auf den Inhalt.
Meinung:
Auch wenn dies bereits der zweite Band der Reihe Fördeliebe war, so kam ich dennoch sehr gut in die Geschehnisse, Charaktere und Handlungen hinein. Die Bücher dieser Reihe sind auch sehr gut unabhängig voneinander lesbar, da diese in sich geschlossen sind.
Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle eigentlich gar nicht allzu viel verraten. Ich kann hier nur sehr gern empfehlen, diesen kleinen Kurzurlaub selbst zu erleben und zu genießen.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Diese sind sehr gut durchdacht und kommen sehr authentisch rüber. Sowohl Katharina, wie auch Hannes waren mir gleich sehr sympathisch, auch wenn beide sehr unterschiedlich vom Wesen und Charakter her sind.
Ein leichter und gut unterhaltsamer Urlaubsroman, der das Abenteuer und Strand- sowie Survivalfeeling nach Hause bringt. Die Erzählweise aus der Ich-Perspektive macht das Ganze noch glaubhafter und man kommt sehr schnell in die Charaktere und die Geschehnisse hinein. Die Gefühle und Emotionen werden durch die Erzählweise in der Ich-Perspektive aus Sicht von Katharina noch besser transportiert und kommen sehr glaubhaft und real rüber. Man kann sich gut in die Gedanken und Handlungen von Katharina hineinversetzen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, leicht und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen einen guten Lesefluss. Auch die kleinen Verzierungen zu Beginn der Kapitel finde ich sehr passend und runden das Ganze gut ab. Die Dialoge sind sehr gut aufgebaut und auch der Ablauf der Geschichte ist spannend und fesselnd geschrieben, so das hier gute Unterhaltung geboten wird. Ein wunderschöner, kurzweiliger und lockerer Liebesroman, der Urlaubsfeeling versprüht und gute Laune verbreitet. Eine klare Leseempfehlung von mir.
Fazit:
Ein leichter und gut unterhaltsamer Urlaubsroman, der das Abenteuer und Strand- sowie Survivalfeeling nach Hause bringt.
Rezensionen von inya:
sehr gelungen
Das Glashotel von Emily St. John Mandel
Das Glashotel ist ein berührendes Buch, welches durch seinen Schreibstil und seine Präzision überzeugt. Vorrangig dreht sich das Buch um die Protagonistin Vincent, welche sich schon früh in ihrem Leben auf sich allein gestellt sieht und ist und sich ihren Weg durch das Leben bahnen muss. Eine Station ist ein Hotel in einer Abgeschiedenheit, in dem sie als Barkeeperin arbeitet und dort einen scheinbar reichen Mann kennen lernt, der sie in die Welt der Reichen und Schönen einführt.
Doch diese fragile Scheinwelt hält nicht lange und Vincent ist wieder auf sich alleine gestellt. Neben Vincent lernt man noch viele andere Figuren kenne welche miteinander in dem Buch und der Geschichte verwoben sind. Dies gestaltet das Lesen als sehr spannend und mitreißend. Ich habe diese Lektüre sehr genossen und kann sie allen Literaturfans empfehlen.
Rezensionen von Claudia R:
kurzweilig, skurril und humorvoll
Barbara stirbt nicht von Alina Bronsky
Klappentext / Inhalt:
Herr Schmidt taut auf.
Walter Schmidt ist ein Mann alter Schule: Er hat die Rente erreicht, ohne zu wissen, wie man sich eine Tütensuppe macht und ohne jemals einen Staubsauger bedient zu haben. Schließlich war da immer seine Ehefrau Barbara. Doch die steht eines Morgens nicht mehr auf.
Und von da an wird alles anders.
»Barbara stirbt nicht« ist das urkomische Porträt einer Ehe, deren jahrzehntelange Routinen mit einem Schlag außer Kraft gesetzt werden, und ein berührender Roman über die Chancen eines unfreiwilligen Neuanfangs.
Cover:
Das Cover wirkt einfach uns schlicht. Eine Kanne Kaffe, Kaffeefilter und Kaffeelöffel machen dieses Cover aus und auch farblich ist dies in schlichten Gelbtönen gehalten. Einzig der Titel in einem Türkiston sticht heraus.
Meinung:
Lebensveränderungen und Verhaltensmuster werden hier humorvoll und charmant unterstrichen. Walter und Barbara sind ein eingespieltes älteres Ehepaar, bis Barbara erkrankt und sich für Walter einiges ändert.
Seine Art auf die Dinge und Situationen zu Blicken ist teils skurril, humorvoll, aber auch sehr distanziert und sachlich. Veränderungen stehen an und alte Verhaltensmuster werden hier gebrochen. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt und als Leser begleitet man Walter dabei mit und kann sich zeitweise ein Schmunzeln nicht verkneifen.
Inhaltlich möchte ich hier eigentlich nicht allzu viel verraten. Wen es interessiert, sollte gern selbst hineinlesen und sich ein Bild davon machen.
An manchen Stellen sind die Charaktere und vor allem Herr Schmidt schon ziemlich schräg und ich brauchte eine Weile, um. mit ihm warm zu werden, da ich seine Ansichten nicht immer teilte.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die kurzen knappen Sätze bringen die Dinge auf den Punkt und wirken teils sehr sachlich direkt, was einerseits auch sehr gut passt, zeitweise dadurch aber auch ein wenig die Emotionen auf der Strecke bleiben.
Unterhaltsam, skurril und humorvoll regt dieser Roman durchaus auch zum Nachdenken an. Die Charaktere überzeugen auf ihre ganz eigene und besondere Art.
Eine Gliederung in Kapitel gibt es hier nicht. Abschnitte werden leicht eingeteilt, aber keine direkte Unterteilung oder Kapitelordnung. Dies hat mir ein wenig gefehlt.
Fazit:
Ein kurzweiliger, skurriler und humorvoller Roman, mit ganz eigenen und besonderen Charakteren.
Rezensionen von rewareni:
Horror
Zwielicht 14 von Achim Hildebrand
Das Horrormagazin Zwielicht beschert dem Leser in Band 14 wieder einige gruselige Gustostücke. 14 Kurzgeschichten und 2 interessanten Artikeln, die sich unter anderem mit Kannibalismus oder dem Filmklassiker ,, Was geschah wirklich mit Baby Jane “ befassen, lassen wieder einmal das Horrorherz höher schlagen.
Die Bandbreite reicht dabei von unheimlichen Begegnungen bis abgefahrenen höllischen Szenen.
Interessant war dabei unter anderem die Geschichte von Holger Voss in ,,Scullcity“ , wo man als Leser die Handlung rückwärts, also vom Ende bis zum Beginn lesen konnte.
Wer so wie ich keine Spinnen mag wird bei Harry Harrison Kroll in ,,Altweibersommer“ auf seine gruseligen Kosten kommen.
Es ist immer schön, wenn man bekannte und auch neue Autoren kennen lernen kann, sowie Geschichten von Altmeistern des gepflegten Horrors wie Algernon Blackwood. Viele Geschichten überraschen zum Schluss, wie die eigentlich süße Geschichte von Jesse Franklin Bone ,, Einfuhrverbot für Horgels. Wo man als Leser nie ahnen würde, wie sich diese entwickelt. Man findet berührende Geschichten wie von Karin Reddemann in ,,Weh Mutterherz“, die fast einer Tragikomödie ähnelt, aber auch unheimliche und blutige wie bei Sascha Dinse in ,, Mel“.
Die bunte Bandbreite an Geschichten macht die Zwielicht Reihe immer zu einem Lesevergnügen. Die Artikeln am Ende von Achim Hildebrand und Karin Reddemann lesen sich sehr spannend und sind informativ geschrieben, so dass man sie fast schon als eigene Kurzgeschichten lesen könnte.
Das toll gestaltete Cover von Björn Ian Craig passt perfekt zu der Zwielicht Reihe.
Rezensionen von Nele33:
Vielschichtiger, fantastischer Thriller
Pacific Crest Trail Killer von Christian Piskulla
Mit " Pacific Crest Trail Killer" hat der Autor Christian Piskulla einen Thriller geschrieben dem ein Preis gebührt.
Mark Stenton, ehemaliger Marine und Polizist nutzt eine Auszeit um den Pacific Crest Trail, kurz PCT genannt zu wandern. Doch schon bald entpuppt sich der Wanderweg als Mörderweg.
Ein Mörder treibt sein Unwesen und sucht sich alleine wandernde junge Frauen um sie bestialisch zu ermorden. Das FBI heuert Mark an und er wird als Wanderer an den Ermittlungen beteiligt. Sein erstes Bauchgefühl, dass ein Serienmörder hier leichtes Spiel hat bewahrheitet sich auf grausame Weise.
Dieser Thriller hat alles, was ich mir von einem Thriller wünsche: Spannung, verschiedene Perspektiven auf Opfer, Täter, Angehörige und Ermittler. Gleichzeitig hat es der Autor auch noch geschafft die tollen Naturphänome des PCT einzuflechten. Der Blick auf die Randgesellschaften in der reichen USA und deren menschenunwürdigem Leben in Trailer-Siedlungen oder Motels, in denen mehr Ungeziefer und Schmutz existieren als ausserhalb. Obdachlose werden gedemütigt und gequält.
Trotz den 640 Seiten blieb der Thriller durch die kurzen Kapitel und die Perspektivwechsel durchweg spannend und punktete zudem durch unerwartete Wendungen.
Beim Pacific Crest Trail Killer handelt es sich für mich um einen der wenigen Thriller, dem ich eine unbedingte Leseempfehlung gebe.
Rezensionen von Gavroche:
Zu klischeehaft
Der Schwur der Göttin, Band 1: Beyond Eternity von Greta Milán
Bereits seit einigen Jahren ist es bei Jugendbüchern in Mode gekommen, sich mit den Göttern der griechischen und/oder römischen Antike zu befassen und diese in ein modernes Setting zu "packen" oder zu verlegen. So auch bei diesem Buch. Es beginnt im kurzen Prolog in Karthago im Jahr 759 vor Christi.
Dieser Einstieg gefiel mir gut in der Leseprobe und darum war ich auch gespannt, wie das Götterthema hier weiter verfolgt wird. Doch leider gerät der mythologische Aspekt viel zu sehr zur Nebensache und spielt im weiteren Verlauf eher eine untergeordnete Rolle. Protagonistin Nayla überlebt wundersamer Weise einen Autounfall fast ohne Verletzungen. Was ist mit ihr? Eigentlich ist sie doch ein ganz normales, ähm überaus klischeehaftes Mädchen. Naja, und nach dem Unfall - angeblich konnte sie ausweichen, doch sie weiß, dass sie das andere Auto mit voller Wucht gerammt hat - kommen zwei neue Typen an ihre Schule. Und ja, sie entsprechen dem typischen Klischee. Warum nicht mal etwas Neues? Und warum keinen größeren Fokus auf die angekündigte römische Mythologie? Das Buch war mir leider zu klischeehaft, schade. 2,5 Sterne
Rezensionen von KimVi:
Unterhaltsames Lesevergnügen
Kleine Pfoten, großes Glück – Rückkehr auf die Insel von Bente Sommer
Clara ist Tierärztin und arbeitet und lebt in Berlin. Als sie eines Tages einen Anruf von ihrer Mutter erhält, in der die Mutter berichtet, dass sie Krebs hat, ist es für Clara selbstverständlich, nach Hause zurückzukehren. Denn Claras Mutter lebt auf Langeoog und vermietet dort Ferienwohnungen.
Diese soll Clara während der Therapie der Mutter betreuen. Außerdem gelingt es Clara, eine Halbtagsstelle beim Insel-Tierarzt Dr. Breden zu ergattern. Dr. Breden hat einen sehr guten Ruf, deshalb steht außer Frage, dass Clara von ihm noch einiges lernen kann. Allerdings wirkt er mehr als mürrisch und kurz angebunden. Schon am ersten Arbeitstag treibt er Clara mit seinem Verhalten zur Weißglut....
Die Handlung wird in der Ich-Perspektive, aus der Sicht von Clara, geschildert. Clara wirkt vom ersten Moment an sympathisch. Man merkt ihr an, dass sie ihren Beruf mit Leib und Seele ausübt. Man fühlt sich sofort wohl in der Handlung und ist gespannt, in welche Richtung sie sich entwickeln wird.
Das Insel-Feeling von Langeoog wird hervorragend vermittelt. Man kann beinahe den Wind auf der Haut spüren und ist sich der Gefahr, dass das Wetter jederzeit umschlagen kann, stets bewusst. Dadurch wirkt die Hintergrundkulisse äußerst gelungen. Die Charaktere werden ebenfalls so beschrieben, dass man sie vor sich sieht. Allerdings kann man nicht einordnen, warum Dr. Breden sich so abweisend verhält. Durch die Ich-Perspektive weiß man nicht mehr als Clara und beobachtet ihn deshalb eher distanziert.
Sein Fachwissen ist allerdings enorm. Es gelingt der Autorin hervorragend, dieses zu vermitteln, denn die Arbeit mit den Tieren wird glaubhaft beschrieben und entwickelt sich stellenweise sehr emotional. Dadurch hat dieser Roman deutlich mehr zu bieten, als eine ganz normale Lovestory. Der Liebesanteil wirkt zwar sehr authentisch, doch zunächst kochen die Gefühle eher auf Sparflamme. Dennoch ist die Geschichte durchgehend interessant. Denn es macht einfach Spaß, den Aufenthalt auf Langeoog zu genießen und die beiden Tierärzte zu beobachten.
Ein unterhaltsames Lesevergnügen, das den Zauber von Langeoog vermittelt.
Rezensionen von Gavroche:
Sophies Geheimnis
Keeper of the Lost Cities - Der Aufbruch (Keeper of the Lost Cities 1) von Shannon Messenger
Diese neue, magische und phantastische Buchreihe, wurde groß angekündigt und hat im englischsprachigen Raum wohl schon viel positive Beachtung gefunden. Der Haupthandlungsort dieses Buch ist eine Elfenschule. Sophie wusste lange nichts von ihrer Zugehörigkeit zu diesem Volk und hat ihre Fähigkeit Gedanken zu lesen für sich behalten.
Bis sie auf Fitz trifft und dann geht es los zur Elfenschule. Allerdings muss sie dafür ihre menschliche Familie verlassen. Und auch auf der neuen Schule ist sie anders und es stellt sich die große Frage, warum sie überhaupt in der menschlichen Umgebung geradezu versteckt wurde. Hier an der Schule gibt es tolle Fächer, es geht manchmal hoch her und recht actionreich, dann gibt es wieder ruhigere Momente; eine gute Mischung, um alles kennen zu lernen. Aber natürlich gibt es auch Geheimnisse aufzudecken. Ich fand es gut, dass der Band nicht mit einem allzu gigantischen Cliffhanger endet, sondern dass hier schon viel geklärt wurde. Aber ich bin schon gespannt auf weitere Abenteuer aus dieser Reihe.
Rezensionen von Gavroche:
Ninas Bemühen
Das Versprechen Løftet von Steffen Jacobsen
Nina wird überraschend vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen, doch das geht ihr gehörig gegen den Strich, denn sie fühlt sich verantwortlich für die junge Gabriela, die gemeinsam mit ihr verhaftet wurde. Selbst eine spontane Aktion am Vorabend der Entlassung reicht nicht aus. Und so kommt sie bei der Familie ihrer Schwester unter, die sie seit Jahren nicht gesehen hat.
Ihr Neffe und ihre Nichte wussten noch nicht einmal von ihrer Existenz. Die Vergangenheit von Nina wird erst nach und nach gelüftet und so hat man das Gefühl, ein Puzzle wird nach und nach zusammen gesetzt. Zwischendurch geht es recht brutal zur Sache. Insgesamt gesehen fehlte es mir jedoch manchmal ein wenig an Spannung; vielleicht lag es auch an der Kürze des Hörbuchs oder daran, dass einige Seitenstränge auch noch recht viel Platz einnahmen. Doch immer wieder geht es um die Befreiung von Gabriela. Der Sprecher Josef Vossenkuhl gefiel mir gut, auch wenn ich ihn bisher noch nicht kannte. Ich konnte seiner angenehmen Stimme gut folgen.











