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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von eleisou:

Enttäuschend

Der Tod und das dunkle Meer von Stuart Turton

Nach "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" wollte ich dieses Buch lieben, war aber vom Ende so enttäuscht.. worum ging es da eigentlich? Ich m;chte hier keinen Spoiler einsetzen aber es schien, als könne der Autor keine clevere Idee entwickeln, also erfand er einfach ein lächerliches Szenario, dem alle Charaktere zustimmten.

Samuel Pipps der Hauptprotagonist, wird wirklich erst am Ende relevant und selbst dann verstehe ich immer noch nicht, warum dieses Buch diesen Charakter überhaupt brauchte. Ich hatte wirklich Mühe, die Geschichte zu beenden, und stellte fest, dass sich die Mühe nicht gelohnt hat. Turton ist ein sehr kluger Autor, aber man würde dies bei diesem Buch leider nicht feststellen können.
Ich mag es nicht, Büchern schlechte Kritiken zu geben, weil ich weiß, wie viel Arbeit in die Erstellung einer Geschichte steckt, aber es scheint, als hätte Turton seine Geschichte nach so vielen Seiten einfach satt und sich dann beeilt, sie zu beenden. Eine Mischung von Genres - historische Fiktion, Mysterium und Horror, ohne bei einem von ihnen wirklich erfolgreich zu sein. Schade.

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Rezensionen von eleisou:

Nicht ihr bestes Werk

Der Sucher von Tana French

Ich habe alle sechs Bücher der Dublin Murder Serie von Tana French mit abnehmendem Enthusiasmus gelesen. Als ich hörte, dass „der Sucher“ einen Ausstieg von der alten Serie in das versumpfte Dorfleben des irischen Westlandes versprach wollte ich unbedingt sehen, wohin uns die Geschichte führen würde.

Doch ich fürchte, sie führte nicht in eine positive Richtung. Die Autorin scheint kein Buch mit weniger als 450 Seiten zu schreiben, und hier erreicht sie das mit einer sehr einfachen ländlichen Geschichte, die auf halber Länge überzeugend gewesen sein könnte. Es gibt einfach nicht genug, um das man sich bei der Suche nach ihrem Helden Sorgen machen muss. Da ist auf der einen Seite ein pensionierter Chicagoer, der so gar nicht glücklich darüber ist, in der Pampa verpflanzt worden zu sein und sich in einer emotionalen Sackgasse befindet und auf der anderen ein 13-jähriges Kind, das ihn überzeugt nach dem älteren Bruder zu suchen. Die Entwicklung der Hauptfiguren - des Ex-Polizisten und des Kindes - ist minimal und vorhersehbar. Ich habe es endlich bis zum Ende geschafft, aber es war ein Versuch, den ich nur den geschworenen Fans von Tana French antun würde.

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Rezensionen von LadyIceTea:

Richtig sympathische Figuren

Boston College - Nothing but You von Cindi Madsen

Lyla Wilder dachte, dass am College alles besser wird. Aber es ist wie auf der Highschool: Sie bleibt eine Außenseiterin, die Nase immer in Büchern vergraben. Zum Glück lernt sie gleich zu Beginn ihres Studiums Beck kennen. Er ist das genaue Gegenteil von ihr: superheiß, beliebt und ein erfolgreicher Eishockeyspieler in der Collegemannschaft - und ihr bester Freund.

Nach einem der schlimmsten Dates ihres Lebens hat Lyla die Nase voll. Sie will sich ändern und endlich das tun, was alle Studierenden tun: das Collegeleben genießen, flirten, daten, Freunde finden. Bei ihrer Verwandlung soll Beck ihr helfen, doch der merkt bald, dass seine Gefühle für Lyla gar nicht mehr rein freundschaftlicher Natur sind.

„Boston College – Nothing but you“ von Cindi Madsen ist der erste Teil ihrer neuen College Reihe. Anders als der Klappentext vermuten lässt, steigen wir direkt bei dem katastrophalen Daten von Lyla ein. Sie und Beck sind schon längst gute Freunde und wir können ab da mitverfolgen, wie sie die Erfahrungsliste entwickelt und dank Beck lernt, aus sich herauszugehen und ihre Grenzen zu entdecken.
Lyla ist unglaublich sympathisch. Sie ist super süß, ein bisschen kauzig, richtig clever und unfreiwillig amüsant und auch mutig. Die Idee mit der Liste passt perfekt in ihre Nerdwelt hinein und ich hab unheimlich gerne verfolgt, wie sie Punkt für Punkt abhakt und sich auch von Niederlagen nicht abhalten lässt.
Beck ist typisch gutaussehender Sportler. Nur ist er kein Idiot, sondern richtig nett und fürsorglich und auch nicht auf den Kopf gefallen. Er und Lyla ergänzen sich einfach genial und er ist einfach so süß, wenn er Lyla bei ihrer Liste hilft.
Der Autorin ist besonders die langsame Entwicklung zwischen den beiden gelungen. Beide wollen es nicht wahrhaben und so passiert es mehr ausversehen, als plötzlich. Das hat mir sehr gefallen.
Die Geschichte dreht sich im Allgemeinen mehr um die Zeit, die die Zwei zusammen verbringen, als um das College aber ich finde, das hat auch mal seinen Charme.
Gegen Ende gibt es natürlich noch ein bisschen klischeebehaftetes Drama aber das war ok für mich. Habe ich erwartet und finde ich in Ordnung.
Abgesehen davon, hätte ich Lyla unheimlich gerne noch besser kennen gelernt.
Insgesamt hat mir das Buch aber echt gut gefallen. Ich bin auf die Fortsetzungen gespannt!

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Rezensionen von Wetterfrosch:

Kriegslast und wunderbare Natur

Fanzi von Elisabeth Schmidauer

Fanzi ist ein Roman, der den zweiten Weltkrieg aus einer bisher nicht beschriebenen Seite zeigt. Franz trägt das Leid und die Schuld des Krieges über Jahrzehnte in sich. Erst durch seine Enkelin Astrid lernt
Franz nach und nach sich vor dieser Last zu lösen.
Elisabeth Schmidauer erzählt immer im Wechsel aus der Sicht von Astrid der Biologin und von Franz ihrem Großvater, der so unendlich lange unter seinen traumatischen Erlebnissen gelitten hat.

Die detailgenauen Naturbeschreibungen lassen den Leser die Natur förmlich erleben. Gleichzeitig wird die Geschichte von Franz erzählt, der in einem kleinen österreichischen Dorf die Kriegszeit verbrachte.
In sehr fesselndem Schreibstil beschreibt Frau Schmidauer die große Liebe von Franz zu seiner kleinen Schwester Elfi, die ihn Fanzi nannte und damit den Titel des Buches kreierte. Durch eine Erkrankung muss sie die Familie verlassen und wird in ein Heim gebracht. Franz quälen deshalb ewige Schuldgefühle.
Sie gab ihm die Kraft, das Leid der Familie und des Krieges zu ertragen.
Gleichzeitig fühlte ich beim Lesen auch sehr stark, wie alltägliche Dinge das Leben lebenswert machen können.
Das sehr ansprechende Cover zeigt den nachdenklichen Franz alleine in der Natur.
Ein absolut lesenswertes Buch, das für mich auch geeignet wäre, im Schulunterricht zum Thema zweiter Weltkrieg eingesetzt zu werden.

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Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:

Kompliziert geschrieben

Der Kolibri von Sandro Veronesi

Dr. Marco Carrera ist Augenarzt in Rom. Dass ihn seine Frau Marina verlassen will, schwanger von einem anderen, erfährt er von unerwarteter Seite. Doch das ist nicht der erste Tiefpunkt seines Lebens.

Warum das Buch "Der Kolibri" heißt, erklärt sich im Laufe der Geschichte. Ein sehr schönes Sinnbild! Es gibt viele Situationen, die durch dieses Sinnbild einen guten Rahmen bekommen und greifbar werden.

Dies ist umso wichtiger, da die Erzählung sehr wechsel- und bruchstückenhaft ist.
Die Geschichte baut sich in vielen parallel verlaufenden Erzählsträngen auf, springt in die Vergangenheit und wieder zurück. Dann verlaufen die vielen Erzählstränge nicht einmal linear. Es geht zwar immer um Marco, aber es ist schwer die unterschiedlichen Perspektiven auf ihn mit seiner Person zu vereinbaren. Das wird mit der Zeit leichter, weil zwischen den Bruchstücken Bezüge sichtbar werden. Vieles bleibt im Unklaren und distanziert. Teilweise wirkt die Erzählung wie eine Story auf einer Theaterbühne, erzählt aus dem Hintergrund. In wenigen Situationen kam wirklich Stimmung auf, die mich berühren konnte. Die ewiglangen Schachtelsätze haben auch nicht gerade zum Lesefluss beigetragen, geschweige denn Emotionen transportiert. Vielleicht ist dies gut, da die Geschichte ein einziges Drama ist. Alles ist irgendwie kompliziert und anstrengend, das Lesen mühsam. Beinah hätte ich das Buch vorzeitig weggelegt. Die ungewöhnlichen Situationen, denen sich Marco stellen muss haben mich wohl davon abgehalten. Immer auf der Spur des Unglücks. Auch die Charaktere haben so ihren Reiz, haben was Schillerndes.

Lesen oder nicht? Schwer zu sagen. Komplizierte Erzählung über das Drama eines Lebens.

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Rezensionen von Lilli33:

"Mogelpackung"

Schwarzwälder Kirschmorde - Isabella und das tödliche Geheimnis von Jana Fallert

„Mogelpackung“

Inhalt:
Isabella betreibt in dem fiktiven Schwarzwalddorf Zapfbach das Café ihrer Oma weiter und backt für ihre Kunden die köstlichsten Kuchen. Beim Entrümpeln des Kellers stößt sie auf ein gruseliges Geheimnis. Damit nicht genug, wird sie ohne ihr Wissen bei einer TV-Backshow angemeldet.

Und auch hier geschieht ein Verbrechen. Isabella ist hin und her gerissen zwischen Kuchenbacken und ihren beiden Verehrern, zwischen denen sie sich nicht entscheiden kann.

Meine Meinung:
Für mich entpuppte sich dieses Buch leider als Mogelpackung. Auf dem Cover ist eine Ansicht von Ettlingen zu sehen und ich freute mich darauf, einen Roman zu lesen, der in diesem mir gut bekannten Städtchen handelt. Leider wird Ettlingen nur einmal kurz nebenbei erwähnt und spielt überhaupt keine Rolle.

Sodann wird das Buch als Schwarzwald-Krimi angepriesen. Die Krimielemente muss man allerdings fast mit der Lupe suchen. Den weitaus größeren Anteil haben hier Isabellas Backkünste und ihre romantischen Gefühle. Leserinnen von seichten Liebesromanen sind mit diesem Buch gut bedient. Wer einen wirklichen Krimi mit ernsthaften Ermittlungen sucht, sollte sich besser woanders umsehen. Ich würde diesen Roman nicht einmal als Cosy Crime einordnen. Es ist einfach zu wenig Krimi.

Zudem haben sich einige Fehler eingeschlichen. Eigentlich nehmen sechs Kuchenbäcker*innen an dem Backwettbewerb teil, doch dann sind es plötzlich nur fünf, später wieder sechs. Weiter werden hier die Begriffe „Beton“ und „Zement“ synonym verwendet - das sind jedoch unterschiedliche Dinge. Diese Fehler mögen nicht schlimm sein, aber mich ärgern solche Nachlässigkeiten, fühle ich mich doch dadurch als Leserin nicht ernst genommen.

Der Schreibstil ist locker und einfach, die Handlung schlüssig. Wie gesagt, wenn man gerne seichte Liebesromane liest, kann man gut zu diesem Buch greifen.

Die Reihe:
1. Isabella und die Tote im Café
2. Isabella und das tödliche Geheimnis

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Rezensionen von yellowdog:

New Work

Jacob träumt nicht mehr von Clemens Bruno Gatzmaga

Clemens Bruno Gatzmagas Debütroman zeigt den Zustand, den Menschen im modernen Arbeitsalltag geraten können. Der erfolgreiche Teamleiter Jakob, Ende Zwanzig, Workaholic und aufstrebende Führungskraft, arbeitet in einer Agentur, als er an einem Arbeitstag, an dem es ihm nicht gut ging, in die Krise gerät.

Er musste eine Präsentation für einen wichtigen Auftrag bei einer Bank verlassen. Am Ende des Tages bricht er zusammen und wenig später kündigt er schließlich, weil er innerlich aus dem Tritt geraten ist. Wer auch nur einmal nicht funktioniert ist in der New Work nicht mehr zuverlässig.

Auf der Suche nach dem Normalzustand besucht er seinen Vater und seine Großmutter auf dem Land. Er denkt an seine Kindheit, bei der er früh seine Mutter verlor.

Gatzmaga hat den Arbeitsalltag einer Agentur treffend mit all seinen Begriffen und Gepflogenheiten dargestellt. Aber auch das imposante Finale des Buches ist nicht zu verachten.
Es ist immer wieder interessant, einen neuen Autoren mit Potenzial zu entdecken.

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Rezensionen von April1985 :

Historische Fantasy mit Steampunk-Elementen und einer technikbegabten Protagonistin

Florance Bell und die Melodie der Maschinen von Steenbergen Carsten

Zugegeben, Florance Bell und die Melodie der Maschinen musste ich in erster Linie wegen des grandiosen Covers lesen. Dieses schreit nach Streampunk und damit nach mir. Und ich habe das Buch auch wirklich gerne gelesen. Der erhoffte Wow-Effekt ist allerdings ausgeblieben.

Dabei habe ich mit ziemlich großer Begeisterung in die Geschichte gestartet.

Carsten Steenbergen hat nämlich ein wirklich spannendes Szenario geschaffen. Eine alternative Vergangenheit Anfang des 19. Jahrhunderts. Napoleon ist am Höhepunkt seiner Macht und hat England eingenommen Die Industrialisierung und der Maschinenbau werden immer bedeutungsvoller. Die 15-jährige Waise Florance ist ebenfalls sehr technikbegabt und verfolgt den großen Traum ein Technikstudium zu beginnen. Doch als Engländerin bleibt ihr dieser Wunsch versagt. Ihre Begeisterung und ihr Talent fürs Basteln und Schrauben kann Florance allerdings bei ihrem Gönner, dem Meistermechaniker Monsieur Pignon auf Birch Manor ausleben. Als eine Gruppe Rebellen das Anwesen stürmt und eine von Pignos Konstruktionen stiehlt, wird versehentlich auch Florance entführt, die gerade an der Maschine gearbeitet hat. Von einem Moment auf den nächsten ist Florance selbst Teil der Revolution.

Bis zu diesem Punkt konnte mich das Buch auch so richtig fesseln. Das historische Setting, die Steampunk-Elemente und ein junges Mädchen, dass sich gegen eine Bande Rebellen behaupten muss, bilden eine unglaublich gute Vorlage für ein rasantes und actionreiches Abenteuer. Leider hat sich allerdings nach und nach eher eine gewisse Langatmigkeit breit gemacht, die auch dazu geführt hat, dass ich den roten Faden hin und wieder verloren habe. Für meinen Geschmack hat der Autor einfach zuviel auf einmal gewollt, vorallem wenn man die Altersgruppe ab 12 Jahren bedenkt, ist die Geschichte doch sehr komplex konstruiert. Der politische Hintergrund und die gesellschaftskritische Message kommen zwar durchaus bei mir an, gingen aber zu sehr zu Lasten der Handlung, die mich dann doch teilweise sehr verwirrt hat.

Man muss auch tatsächlich eine gewisse Vorliebe für Technik mitbringen, um die Geschichte komplett genießen zu können. Der Autor blüht bei den durchaus anspruchsvollen Beschreibungen der Maschinen regelrecht auf. Dieses gewisse Etwas hat mir wieder den notwendigen Aufschwung verliehen am Ball zu bleiben. Und es hat sich für mich auch gelohnt.

Wirklich toll finde ich an dieser Stelle auch die Tatsache, dass mit Florance ein Mädchen ins Rennen geschickt wird, würde man als Maschinenbauer doch eher einen Jungen erwarten. Aber warum eigentlich? Auch Mädchen sollten sich für Technik begeistern dürfen!

Florance ist die wirklich toughe, kluge und mutige Heldin der Geschichte. Sie verfolgt zielstrebig ihre Träume, lernt mit den Ereignissen, denkt nach und wächst über sich hinaus. Leider wurde mit Florance auch der einzige Charakter geschaffen, der mir wirklich ans Herz gewachsen ist. Der Autor hat ihr sämtliche Authentizität verliehen und hatte für die restlichen Charaktere dann keine mehr übrig. Zumindest wirken die weiteren Protagonisten ziemlich blass neben Florance.

Die zum Teil fehlende Charakterstärke hat mich aber nicht wirklich gestört. Das Buch lebt einfach durch Florance und die tolle Steampunk-Atmosphäre.

Fazit
Florance Bell und die Melodie der Maschinen kann mit einer interessanten alternativen Vergangenheit, einer tollen Steampunk-Atmosphäre und einer toughen Heldin punkten. Die Handlung selbst ist doch sehr anspruchsvoll und leider teilweise auch verwirrend. Zudem zieht sie sich zwischendurch immer wieder mal in die Länge. Nichts desto trotz habe ich das Buch sehr gerne gelesen.

Leseempfehlung gibt's allerdings dieses Mal nur eingeschränkt. Man sollte nämlich schon eine gewisse Technikvorliebe mitbringen.

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Rezensionen von nuean:

Einfach nur göttlich, ich freue mich auf den nächsten Teil????

Der Schwur der Göttin, Band 1: Beyond Eternity von Greta Milán

Wieder ein Buch an dem ich aufgrund des Covers und auch des Klappentextes einfach nicht vorbeigehen konnte!
Es geht um Nayla, die einen schweren Autounfall auf rätselhafte Weise unverletzt übersteckt. Nur der Schock darüber steckt ihr in den Knochen und sie kann den Unfall nicht so leicht abschütteln.

Obwohl ihre Eltern und Freunde sich um sie bemühen, merkt sie das irgendetwas nicht stimmt. Als plötzlich noch 2 neue, unwiderstehliche Mitschüler auftauchen, die ständig in ihrer Nähe sind, beginnt Nayla immer mehr darüber nachzudenken und kommt irgendwann einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur, dass ihre ganzes Leben verändert.
Ich mochte Nayla sofort, sie ist super sympathisch, liebt ihre Familie und ihre Freunde, kümmert sich aufopfernd um verletzte Tiere und ist mutig. Manchmal fand ich sie vielleicht etwas naiv bei offensichtlichen Geschehnissen, aber sie ist erst 17 und lebt in ihrer heilen Welt. Diese wird durch das Auftauchen ihrer neuen Mitschüler Cyrian und Phil auf den Kopf gestellt. Von Anfang an fühlt sie sich zu Cyrian hingezogen, der ihr aber die kalte Schulter zeigt, während Phil viel umgänglicher und freundlicher ist und sich sofort in Naylas Freundeskreis integriert. Der düstere Cyrian ist der typische Bad Boy, irgendwie unnahbar, aber doch da, wenn man ihn braucht und auch das Knistern zwischen ihm und Nayla ist spürbar. Phil ist ein Sunnyboy der immer da ist, lustige Sprüche reist und dem man nichts übelnehmen kann. Die Charaktere fand ich alle sehr gelungen, auch Dee und Matt habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Der Schreibstil hat mir auch wahnsinnig gut gefallen, locker, leicht, spannend und mitreißend. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Fazit: Ein toller erster Teil, der mich auf den zweiten hin fiebern lässt.

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Rezensionen von Claudia R:

fantasiereich ....

Kapitän Nauti und die Tochter des Wasserkönigs von Caro Sand

Klappentext:

Timmi spielt am Badesee mit seinem Boot im Wasser, als es im Schilf plötzlich zu blubbern beginnt. Neugierig geht er näher heran. Die Freude ist groß, als das Guckrohr eines Unterseebootes auftaucht: Es ist der Kater Kapitän Nauti, Neptuns erster und einziger U-Boot-Kapitän!
Kapitän Nautis erzählt Timmi seine spannende Geschichte, wie er vom gewöhnlichen Hafenkater zum U-Boot-Kapitän befördert wurde.

Eine Meerjungfrau, die Clowns der Lüfte, mit allen Wassern der Häfen der Welt gewaschene Hafenratten und natürlich Neptun persönlich sind maßgeblich daran beteiligt.

Cover:

Das Cover ist sehr schön gestaltet. In der Mitte ist ein Kater mit Zylinder, also Kapitän Nauti, erkennbar: Der Hintergrund zeigt ein Hafendeck mit Schiffen, Möwen und vielem mehr. Viele kleine Details, die man erst auf dem zweiten Blick erkennt.

Meinung:

Ein spannendes Wasserabenteuer, dass viel zu bieten hat. Dies ist bereits das zweite Abenteuer mit Kapitän Nauti, aber auch ohne den ersten band zu kennen, kommt man gut in die Geschichte und die Handlungen hinein. Die Bücher sind auch sehr gut unabhängig voneinander lesbar, da sie eine abgeschlossene Geschichte erzählen.

In diesem Abenteuer trifft Kapitän Nauti auf Fischer, Meerjungfrauen und sogar Neptun. Doch zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht nicht verraten, da ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte.

Ein spannendes Über- und Unterwasserabenteuer wartet hier auf kleine und große Landratten und Entdecker, die mit ihm in See stechen.

Die Geschichte wird sehr liebevoll und gut verständlich erzählt und beschrieben. man kann die Handlungen sehr gut folgen. Es wird alles sehr gut erklärt und erzählt, so das man gespannt der Geschichte folgt und an dieser regelrecht gefesselt wird.

Die Schriftgröße ist gut gewählt und altersentsprechend und eignet sich gut zum Selbstlesen, aber auch zum Vorlesen. Auch die Textlänge und die Abschnitte haben eine angenehme Länge um einen guten Lesefluss zu ermöglichen.

Die Geschichte ist spannend aufgebaut und sorgt für gute Unterhaltung. Fantasiereich und fesselnd wird man hier in einen Abenteuer verwickelt, dem man gern folgt und gern noch mehr erfahren möchte. Nauti und auch die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen und nebenbei erfährt und lernt man allerhand verschiedene Meeresbewohner und Sagengestalten kennen.

Auch die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen und dieses sind sehr schön und detailreich gestaltet. Die bunten Illustrationen laden zum Betrachten ein. Die Bilder veranschaulichen die Geschichte und runden diese sehr gut ab.

Ein tolles, fantasievolles und spannendes Abenteuer für Kinder ab 6 Jahren, zum Lesen, Anhören, Anschauen und Träumen. Man wird in eine wundersame und fantasiereiche Welt und Geschichte entführt, die gut unterhält.

Fazit:

Fantasiereiches, spannendes Abenteuer, dass zum Träumen einlädt und gut unterhält.

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