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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

augenöffnend ...

Klappentext:

Der kleine Tigerhase mault über Langeweile, seine Pausenbrote und mag sein Zimmer nicht aufräumen. Als im Haus gegenüber neue Nachbarn einziehen, lernt er Benno kennen. Benno ist blind. Durch diese Freundschaft gelangt der kleine Tigerhase zu neuen Ansichten und merkt, dass er eigentlich alles hat, was er braucht.

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich gestaltet. Zwei kleine Hasen beim Spielen snd dabei erkennbar. Das Cover wirkt fröhlich und ist sehr liebevoll und einfach wunderschön gezeichnet und gestaltet.

Meinung:

Dies ist bereits dies zweite Geschichte von kleinen Tigerhasen, aber auch ohne die erste Geschichte zu kenne, kann man dieses Buch sehr gut lesen. Denn die Geschichten sind unabhängig voneinander.

Der kleine Tigerhase scheint zu Beginn sehr unzufrieden. Man kann ihm nichts richtig recht machen und dann zieht auch noch ein Hasenkind ins Nachbarhaus ein, dass ihm nicht zurück winkt. Da ist der kleine Tigerhase erstmal beleidigt. Ob aus den beiden Hasenkindern noch Freunde werden?

Die Geschichte ist sehr liebevoll, emotional und herzerwärmend erzählt und beschrieben. Auch wenn der kleine Tigerhase erst ein wenig verstimmt ist, so kann man sich sehr gut in diesen und seine Gefühle hineinversetzen. Jeder ist mal grummelig und das macht das Ganze auch sehr sympathisch und authentisch. Denn man ist nicht immer gleich gelaunt.

Sowohl der kleine Tigerhase, wie auch das neue Hasenjunge sind zwei ganz besondere und sehr liebevolle Charaktere.

Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und übermittelt sehr wichtige und pädagogische Werte. man sollte nicht immer auf den ersten Eindruck hören und es ist wichtig Dinge auch mal aus einer anderen Perspektive zu sehen und zu betrachten.

Eine sehr liebevolle und herzerwärmende Geschichte, die sehr gut unterhält und wichtige Werte weiter gibt.

Der Text ist gut verständlich und hat eine angenehme Länge, so dass man diesem gut folgen kann. Die Dialoge sind verständlich und sehr gut nachvollziehbar. Eine kindgerechte und altersentsprechende Geschichte, die aber nicht nur die kleinen Leser und Zuhörer begeistert, sondern auch als Erwachsener findet man hier sehr schöne und liebevolle Botschaften.

Wunderschön sind auch die Zeichnungen. Man merkt, wieviel Liebe zum Detail in den Zeichnungen und Illustrationen steckt und diese unterstreichen das Buch und den Text zusätzlich. Die Bilder veranschaulichen die Geschichte und sind wunderschön gezeichnet. Man merkt das Herzblut, das in diesem Buch und der Geschichte steckt und dies wird hier sehr schön vermittelt.

Auch Themen wie Freundschaft, Blindheit, Dankbarkeit und Sehen mit dem Herzen werden hier angesprochen.

Fazit:

Eine sehr liebevolle, augenöffnende und herzerwärmende Geschichte, die sehr gut unterhält und wichtige Werte weiter gibt.

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Rezensionen von readpassion9:

zwei Schwestern

SCHWEIG! von Judith Merchant

"Schweig" beleuchtet die toxische Beziehung der Schwestern Esther und Sue, mehr Persönlichkeitsstudie denn Thriller. Auf den ersten 200 Seiten passiert nicht viel, in abwechselnden Kapiteln der jeweiligen Schwester lernt man die beiden kennen, erfährt was an diesem Tag vor Weihnachten passiert, wobei es in Rückblicken auch immer wieder in die Kindheit geht.

Was an sich hätte spannend sein können, liefert auf 200 Seiten leider nicht mal den Ansatz von Spannung, die kommt erst im letzten Drittel auf. Viel zu spät und zu wenig für ein Buch, das in das Genre Thriller fällt.

Von den Schwestern, beide nicht sonderlich sympathisch, die gegensätzlicher nicht sein könnten, hatte ich ein ganz gutes Bild. Allerdings zieht sich die Handlung wie Kaugummi, weil einfach nichts passiert. Das Wort "Schnecke" habe ich gefühlt hundertmal gelesen, es hätte nicht viel gefehlt und ich hätte das Buch in die Ecke geworfen. Nervfaktor hoch zehn!

Sprachlich lässt sich das Buch flüssig lesen, inhaltlich hat es mich nur enttäuscht. Ich kann das Buch, das für mich kein Thriller ist, leider nicht empfehlen.

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Rezensionen von Sago:

Bleischwere Hoffnungslosigkeit

Die vier Winde von Hannah Kristin

Kristin Hannahs Romane sind für mich eigentlich immer etwas Besonderes. Ich lese sonst eher andere Genres, aber bei ihr mache ich stets eine Ausnahme.

Auch dieser Roman ist wieder virtuos verfasst und bewegend. Allerdings muss ich sagen, hier mutet Hannah ihren Protagonisten so viel zu , dass es nur schwer zu ertragen ist.

Einfach alles scheint für Elsa schief zu gehen. Ungeliebt von ihren Eltern, angeblich wegen Unscheinbarkeit und Kränklichkeit, lässt sie sich schwängern und wird nun auch noch verstoßen. Auch wenn die Ehe nicht glücklich wird, findet sie liebevolle Schwiegereltern und Trost in der Liebe zu ihren Kindern Loreda und Anthony. Doch dann bricht 1934 die Weltwirtschaftskrise herein und nicht nur die Farm der Schwiegereltern, sondern ganz Texas wird Teil der sog. Dust Bowl, nicht mehr zu bewirtschaften und von vernichtenden Sandstürmen geplagt. Elsa verlässt die Farm nicht einmal, als ihr Mann plötzlich auf und davon ist. Erst viel später macht sie sich mit ihren Kindern auf nach Kalifornien. Dass dort nicht Milch und Honig für Zugezogene fließen, sondern Ausgrenzung und eine Armut herrschen, die mich selbst beim Lesen bleischwer heruntergezogen hat, müssen die drei schmerzlich erfahren.

Auch in "Liebe und Verderben" ließ Hannah ihre Protagonisten gegen allmächtige Naturgewalten kämpfen. Aber an eine solche Ausweglosigkeit erinnere ich mich dort nicht. Auch wenn Elsa und Loreda eine beeindruckende Entwicklung durchmachen, war der Preis, der hier zum Ende für Zivilcourage und Kampf gegen Ungerechtigkeit gefordert wurde, in meinen Augen zu hoch. Die Hoffnung, die in der Inhaltsangabe beschworen wird, habe ich nicht nachhaltig gespürt.

Ich habe viel über die USA in der Weltwirtschaftskrise gelernt und war stets gefesselt. Dennoch habe ich Kristin Hannahs andere Romane mehr genossen.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Schöner Naturschutz-Roman, aber kein Krimi

Dicke Biber von Bettina Balàka

„Es gibt nichts schöneres für Kinder als ein Leben in der Natur.“

Der dreizehnjährige Pico hätte lieber Urlaub in einem Hotel gemacht, stattdessen sitzt er nun in einer alten Hütte am Lackelwasser fest. Als er die Nachbarstochter Juanita kennenlernt, ist jedoch sein Interesse geweckt, und er lässt sich von ihr die Natur zeigen, während der Unmut der Anwohner gegen die Biber wächst.

Jeder findet einen andern Grund, um ihnen am liebsten das Fell über die Ohren zu ziehen. Scheinbar setzt sich nur der Umweltbiologe David für die Biber ein, denn „Biber sind große Philosophen und echte Vorbilder. Quasi Guru’s“, die es zu schützen gilt.

Zahlreiche Kurznachrichten zwischen Pico und seinem Freund Batman bilden eine Nebenhandlung, die für humorvolle Abwechslung sorgt. Im Fokus steht aber die Freundschaft zwischen Pico und Juanita. Zwei Charaktere, die prima harmonieren. Juanita stellt sich als Biologie-Ass heraus und mit ihrer direkten Art weist sie auch gesellschaftskritisch auf Missstände hin. Pico nimmt die neue Denkanstöße dankend an und berichtet von bedenklichen Anekdoten aus seiner Familie. Einige heimische Tiere haben ihren Auftritt und auch Themen wie Tod und Sterben werden abseits der Biber behandelt.

Leider weckt der Klappentext falsche Erwartungen. Der erwähnte Tod des ältesten Biber-Männchens Flumy, von dem man annimmt, das er in der Geschichte kriminalistisch untersucht wird, spielt eigentlich keine Rolle (Achtung Spoiler: erst am Schluss gibt es dazu ein paar Seiten). Das war sehr enttäuschend, da es sich doch, laut Untertitel, um einen Naturschutz-Krimi handeln sollte. Spannung sucht man aber leider vergebens. Auch die aufkommenden Geheimnisse verdächtiger Ereignisse werden unspektakulär und ohne Belang aufgeklärt. Dabei ist „Dicke Biber“ trotzdem ein unterhaltsamer und gut geschriebener Roman, mit dem Fokus Naturschutz und Freundschaft, der mit seinen originellen, farbigen Illustrationen und s/w-Vignitten genauso überzeugt wie mit trockenem Humor, lebendigen Charakteren und Wissenswertem über die Natur - vor allem Biber - und kultivierte Ausdrücke. In der Aufmachung ganz auf die junge Leserschaft zugeschnitten sind die Protagonisten allerdings mit dreizehn Jahren etwas älter als das angegebene Lesealter von zehn Jahren, weshalb man „Dicke Biber“ als einen Coming-of-Age Sommerroman bezeichnen könnte, bei dem auch die erwachsene Leserschaft noch etwas lernen kann.

Fazit: Unterhaltsamer Naturschutz-Roman mit lebendigen Charakteren und viel Wissenswertem über das Leben und die Natur. Unter dieser Prämisse kann ich das Buch empfehlen. Wer einen spannenden Krimi erwartet, wird jedoch enttäuscht werden.

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Rezensionen von Claudia R:

feuriger Auftakt

Funken von Isabella Mey

Klappentext:
Ein gefühlvoller Fantasy-Liebesroman
Inea führt scheinbar ein ganz normales Leben. Allerdings nimmt sie Dinge wahr, die andere nicht sehen, und hält sich deshalb für verrückt. Als auch noch zwei rätselhafte Männer auftauchen, gerät ihr bisheriges Leben vollkommen aus dem Ruder.

Cover:
Das Cover macht einen wunderschönen und etwas mystischen Eindruck. Eine tanzende Frau umsäumt von Feuer, zieht die Blicke auf sich. Die flammende und in Feuer stehende Tänzerin ist sehr schön und eindrucksvoll gezeichnet. Ein Cover, das neugierig macht und das Interesse weckt.

Meinung:
Fantasievoll, magisch und emotional, hat diese Geschichte ein Gefühlschaos vom Feinsten zu bieten und sorgt für richtig gute Unterhaltung.

Man kommt sehr gut und leicht und die Geschichte hinein. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Inea und Torin erzählt. So kommt man sehr gut und schnell in die Charaktere und deren Gefühle und Handlungen hinein. Die Perspektivwechsel sind teils sehr spannend und bauen einen fesselnden Plot auf, an manchen Stellen wiederholen sich dort jedoch auch die Ereignisse und Geschehnisse und man hat das Gefühl, das es künstlich in die Länge gezogen wird.
Emotionen und Gefühle werden sehr gut transportiert und man taucht ein in eine fantastische und fantasievolle Geschichte, die so einiges zu bieten hat.

Mir hat das Buch einige schöne Lesemomente beschert und ich bin sehr gespannt, wie es mit dem Schattenlord, Inea, den Zwillingen und all den anderen weitergeht.

Denn neben den Hauptcharakteren sind hier auch die Nebencharaktere sehr gut ausgearbeitet und man möchte stets wissen, wie es an den unterschiedlichen Strängen weitergeht.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Dieser lässt sich sehr gut und locker lesen. Auch die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Zu Beginn der Kapitel steht aus welcher Sichtweise dieses Geschrieben ist. Meist aus der von Inea oder Torin in der Ich-Perspektive. Dadurch werden die Gefühle und Emotionen der Beiden sehr gut greifbar und vermittelt. Auch die Kapitelanfänge haben mir sehr gut gefallen. Die kleinen Verzierungen sind sehr schön gestaltet und auch die Kapitelüberschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten.

Der erste Teil überzeugt durch eine fesselnde Story, emotionale Momente, Magie und Mystik, sowie wundervolle Charaktere, die gut unterhalten. Ich bin sehr auf die weiteren Bände gespannt. Der Auftakt der Reihe ist gelungen und macht neugierig auf mehr.

Das Buch beinhaltet ein Glossar und ein Inhaltsverzeichnis. Beides finde ich sehr hilfreich und gut gelungen. Dies rundet das Buch zusätzlich sehr gut ab.

Fazit:
Der erste Teil überzeugt durch eine fesselnde Story, emotionale Momente, Magie und Mystik, sowie wundervolle Charaktere, die gut unterhalten.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Motivation für die Morgenroutine

Power Hour von Adrienne Herbert

Das Versprechen der „Power Hour“: investiere nur eine Stunde des Tages in dich selbst und du wirst Erstaunliches erreichen. Die Autorin Adrienne Herbert motiviert andere Menschen leidenschaftlich über verschiedene Medien, sich selbst zu verwirklichen, und ihre Motivation ist auch in diesem Buch spürbar ansteckend.

Sie zeigt unterschiedliche Herangehensweisen, um sich über die persönlichen Ziele klar zu werden und in die Umsetzung zu kommen. Themen wie Routine, Selbstvertrauen, Bewegung, Schlaf und Unterstützung spielen eine tragende Rolle und werden kapitelweise ausführlich behandelt. Die Themen Bewegung und Schlaf haben mir dabei am besten gefallen, weil hier mehr Veränderungspotenzial steckt, als man zuerst meinen mag und die Autorin das gut transportiert hat.
Beginnend mit den Worten „Werde die Person, die du schon immer sein wolltest“ wirkt der Klappentext klischeehaft und unerreichbar. Tatsächlich schreibt die Autorin aber so authentisch, motivierend, humorvoll und ansprechend, dass man merkt, sie ist wirklich davon überzeugt, diese Veränderung in ihren Leserinnen bewirken zu können. Ich verstehe dieses Buch allerdings vorwiegend als einer Sammlung von Informationen aus empfehlenswerten Publikationen und vieles davon war mir bereits bekannt. Außerdem nutzt die Autorin das Buch auch mehrfach für ihr eigenes Marketing, was mich irgendwann gestört hat, weil es oft wiederholt wird. Daher hätte ich mir anschaulichere Beispiele und mehr praktische Tipps gewünscht, die im letzen Kapitel einfach zu kurz kamen. Es werden vorwiegend prominente Beispiele herangezogen, was auch nachvollziehbar ist, aber eine Distanz schafft, bei der man sich von den Erfolgsgeschichten nicht wirklich angesprochen fühlte. Die Komplexität und Unplanbarkeit des vielschichtigen Lebens gerät dabei etwas in den Hintergrund.

Die Message von „Power Hour“ finde ich gut und es gibt viel Wissen, dass einen nachhaltigen Effekt erzielen kann, sollte man nach dem Lesen auch tatsächlich ins Tun kommen. Der Untertitel „Wenig ändern, alles erreichen“ ist allerdings zu schön, um wahr zu sein. Leider konnte mich letztlich die Umsetzung nicht ganz überzeugen, weil ich mir einfach neue Ideen, Lösungsvorschläge, mehr Individualität und Kreativität gewünscht hätte. Die „Power Hour“ ähnelt dem Prinzip von „Miracle Morning“, einem Ratgeber von Hal Elrod und bietet damit ein Pendant für die weibliche Leserschaft, vor allem als selbstverwirklichender Einstieg in die Selbsthilfeliteratur.

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Rezensionen von Jennspie:

Magisch, spannend und überraschend gut

Crave von Tracy Wolff

Nach dem Tod ihrer Eltern zieht Grace mehr oder weniger freiwillig zu ihrem Onkel und ihrer Cousine nach Alaska. Ihren Schulabschluss macht Grace daher in dieser eisigen Landschaft auf der Katmere Academy, wo ihr Onkel Direktor ist. Dabei geht es in diesem Internat sehr mystisch zu, denn auch die Bewohner scheinen alle ein Geheimnis zu verbergen.

Nicht zuletzt Jaxon Vega, vor dem jeder an der Academy Respekt haben zu scheint.

Gemeinsam mit Grace gehen wir auf Entdeckungsreise durch dieses Internat, oder besser gesagt dieses Schloss. Sie ist, für ihre Liebe zur Serie "Legacies", sehr oft naiv und verschließt die Augen vor der Wahrheit. Wo man als Leser eindeutig schon weiß was vor sich geht, oder es zumindest vermutet, tappt Grace immer noch im dunkeln. Trotz allem bleibt aber die Spannung aufrecht.
Jaxon ist ganz der Bad Boy der Story und durch diese unwiderstehliche Anziehung zwischen den beiden kommen sie sich doch immer näher. Dabei scheint er sie mehr als lästig zu empfinden, und versucht sogar sie loszuwerden. Bad Boy hin oder her, irgendwie scheint er trotz allem fest entschlossen Grace zu beschützen.

"Ich habe ein Monster erschaffen! Und ich liebe es."

Der Schreibstil ist sehr humorvoll und ironisch. Besonders toll waren hierbei auch die Kapitelüberschriften, die einem zusätzlich das eine oder andere schmunzeln ausgelöst haben. Die Geschichte mag jetzt nicht außergewöhnlich sein, aber hat auf jeden Fall einen Unterhaltungsfaktor. Interessantes Setting, mit angenehmen humorvollen Erzählstil, der bereits jetzt Lust auf die Fortsetzung macht.

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Rezensionen von brauneye29:

Nicht schlecht

The promises we made. Als wir uns wieder trafen von Simona Ahrnstedt

Zum Inhalt:

Wie gehst du damit um, wenn du deine Jugendliebe wieder triffst, diese Liebe aber zerbrochen ist. Dessie ist mittlerweile eine erfolgreiche Sicherheitsexpertin, Sam ein erfolgreicher Mann mit einem Hotelimperium. Und ausgerechnet sie soll Sam beschützen. Schnell merken beide, dass die Anziehungskraft nichts von damals verloren hat.

Meine Meinung:

Zum Teil war das Buch schon sehr klischeehaft, gerade die angeblich so toughe Dessie schmilzt dahin, als gäbe es kein morgen. Und die Sexszenen werden schon sehr deutlich beschrieben. Dennoch habe ich mich insgesamt gut unterhalten gefühlt, denn besonders auch die Auflösung, wer hinter den Intrigen steckt, war schon interessant und unerwartet. Der Schreibstil ist gut, das Buch liest sich sehr flott weg. Wie schon gesagt ,Dessie fand ich nicht so touch, eher ein wenig naiv. Sam ist schon sehr dominant.

Fazit:

Nicht schlecht

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Rezensionen von Natalie:

top aktuelles Sachbuch zu (Gesundheits-) Themen

Der neue Optimismus – Die Gesundheit der Zukunft von Sanitas Health Forecast

Die 2021 Edition befasst sich in diesem umfangreichen Sachbuch aus der Schweiz mit 4 große Themen: Körper, Mental Health, Sexualität und Umwelt.

Diese Themenblöcke sind jeweils in mehrere Unterthemen gegliedert, welche mal als Artikel, mal als Interview oder auch als Auflistung von kurzen Überblickspunkten dargestellt werden.

Ergänzt wird dies immer wieder durch Potcast-Folgen, die ein Thema nochmal mit Experten vertiefen. Auch der Hinweis auf den dazugehörigen YouTube Channel ist eine weitere tolle Ergänzung zum Buch.

Als Abrundung wird noch die Sanitas-Gesundheitsstudie angeführt. Zwar wurde diese rein im der Schweiz durchgeführt, jedoch finde ich sie durchaus repräsentativ. Genauso wie das gesamte Sachbuch ja aus der Schweiz ist, jedoch stört das überhaupt nicht. Alle Fakten und Themen sind allgemein gültig und auch für Nicht-Schweizer top aktuell.

Alles in allem ein Sachbuch, welches mir extrem gut gefallen hat. Die Themen sind toll ausgewählt und ausgearbeitet, die Artikellängen optimal. Spannend fand ich auch noch eine Variante als Ausblick in unsere Zukunft anhand einer Familie.

Mit über 400 Seiten handelt es sich auch um ein nicht nur hochwertiges, sondern vor allem auch umfangreiches Sachbuch auf das ich sicher immer wieder zurückgreifen werde.

Eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Wenn man nicht mehr weiß, wem man trauen kann

Die andere Tochter von Dinah Marte Golch

Antonia „Toni“ Petzold verdient sich ihr Geld mit der Wohnungsräumung Verstorbener. Hierbei verliert sie durch eine Verkettung unglücklicher Umstände ihr Augenlicht und ist auf eine Hornhautverpflanzung angewiesen. Die bekommt sie recht schnell durch eine bei einem Autounfall verstorbene junge Frau.

Obwohl gesetzlich der Kontakt zwischen Implantatempfänger und den Angehörigen untersagt ist, gelingt es Toni Kontakt zur Mutter der Verstorbenen aufzunehmen. Damit begibt sie sich in ein Netz von Verstrickungen, aus dem sie fast nicht mehr entkommt.

Das Cover mit den vielen Puzzleteilen und dem sich dahinter verbergenden Foto und der Klappentext machen gleich neugierig. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, stelle ich fest, dass das Cover perfekt zur Geschichte passt, was leider nicht immer der Fall ist.

Nachdem ich mit dem Buch angefangen hatte, ist es mir sehr schwer gefallen, es doch immer mal wieder zur Seite zu legen. Es entwickelt mit jeder Seite, mit jedem Puzzleteil, das aufgedeckt wird, einen stärkeren Sog. Und es werden viel Puzzleteilchen aufgedeckt. Was sich dahinter versteckt, ist nicht immer schön.
Dinah Marte Golch versteht es, mich an die Geschichte zu fesseln. Kurze, knappe Sätze treiben die Spannung immer weiter in die Höhe. Ich darf die Protagonisten einmal ab April 2019 begleiten, ab dem Zeitpunkt von Tonis Sehkraftverlustes. Ab Oktober 2019 erzählt Toni die Geschichte in der Ich-Form, was weitere Spannung schafft. Hier geht es hauptsächlich um den Mordversuch an ihrer Mutter Brigitte. Ganz langsam nähern sich die beiden Zeiten an und ergeben zum Schluss ein schlüssiges Ganzes.
Die einzelnen Figuren, denen ich hier begegne, sind sehr gut ausgearbeitet und erscheinen menschlich und greifbar. Besonders Antonia, um die es ja auch hauptsächlich geht, bin ich hier emotional sehr nahe gekommen. Immer kann ich ihr Handeln aber nicht verstehen.
Sehr interessant finde ich die Gespräche über die psychologischen Auswirkungen ihrer Cornea-Transplantation, die Toni mit ihrem Psychiater führt. Ein weiteres Thema, der Kunstraub im Nationalsozialismus in Berchtesgaden, von Bildern, die in Goebbels Besitz übergingen, hat mir dagegen in diesem Zusammenhang nicht gefallen. Das war mir dann doch etwas zu viel und zu weit her geholt.

Es gibt einige Erzählstränge und Wirrungen, die sich aber gekonnt und vor allen für mich nachvollziehbar zu einer Geschichte zusammenfügen. Bis auf den einen angesprochenen Kritikpunkt hat mir das Buch, das sich wie ein Krimi liest, sehr gut gefallen.

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