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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von signalhill:

Erschütternde Milieustudie

Shuggie Bain von Douglas Stuart

Erschütternde Milieustudie

Gut, dass ich mich doch noch entschieden hatte, mich auf Douglas Stuarts "Shuggie Bain" zu bewerben, nachdem ich das englische Buch in einer Buchhandlung in der Hand hatte. Das Buch fällt nicht ganz in mein "Beuteschema", aber auch nicht ganz heraus.

Irgendwie hat es mich magisch angezogen, sowohl die Leseprobe, als auch das Cover. Dass es auch recht viele autobiographische Züge trägt, finde ich besonders erschütternd.

Der kleine Shuggie Bain erlebt so ziemlich alles, was man als Kind nicht erleben sollte. Eine behütete Kindheit kennt er nicht, und sie ist vor allem erfüllt von dr Sorge um die Mutter. Da er einen weichen Charakter hat, treffen ihn die widrigen Umstände besonders; den Kampf um die Mutter verliert er. Er merkt außerdem bald, dass er nicht so ist wie die anderen Jungen.

Neben der Lebensgeschichte von Shuggie Bain und seiner Familie ist "Shuggie Bain" auch eine Milieustudie in den Arbeitervierteln von Glasgow. Alles ist grau in grau, das Leben eintönig und nicht wirklich lebenswert. Wer dem entkommen will, muss Charakterstärken und Entschlossenheit beweisen...

Besonders großen Respekt habe ich vor dem Autor selbst, denn Douglas Stuart ist ja quasi Shuggie Bain, aber er hat den Weg aus den Arbeitervierteln geschafft, ist Modedesigner geworden und lebt seine Homosexualität offen in New York. Er hat als Kind nichts von seinen Eltern mitbekommen, um ein starker Charakter zu werden. Er hat es neben dem Modedesign aber sogar auch noch geschafft, ein preisgekröntes Buch zu schreiben. Oft bedeuten diese Preise für die Qualität der Bücher nichts, aber Douglas Stuart und "Shuggie Bain" haben diesen Preis mehr als verdient.

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Rezensionen von signalhill:

Pappbilderbuch mit dicken Seiten und tollen Illustrationen

Little People, Big Dreams. Mini - Rosa Parks von Lisbeth Kaiser


Pappbilderbuch mit dicken Seiten und tollen Illustrationen

Rosa Parks ist eine wichtige Wegbereiterin auf dem Weg gegen Rassismus und allgemein für die Gleichberechtigung aller (amerikanischer Staatsbürger). Alle Kinder sollten sie kennen, und auch, wenn ich glaube, dass die ganz kleinen Zuhörer und Zuhörerinnen den Band "Rosa Parks" von Lisbeth Kaiser und Marta Antelo aus der Reihe "Little People, big Dreams" die Essenz des Handelns von Rosa Parks noch nicht verstehen können, so können sie doch schon den Mut der Frau, die im Bus ihren Platz nicht aufgeben wollte, verstehen.

Später werden die Leser und Leserinnen das Buch, das sich an Vier- bis Zehnjährige richtet, dann gut verstehen können, und auch für meinen Unterricht ist das Buch gut brauchbar. Dabei stechen vor allem die lustigen und besonders originellen Illustrationen ins Auge, die in diesem Band der Reihe besonders gut gelungen sind.

Die dicken Pappseiten sind besonders für die ganz Kleinen sehr gut, die Bilder bieten etwas für jedes Alter, der Lesestoff ja auch. Man kann auch die Bilder nutzen als Anregung und Diskussionsgrundlage.

"Rosa Parks" braucht auf jeden Fall Erwachsene, die dieses Buch mit den Kindern gemeinsam lesen. Zusammen mit den notwendigen Erklärungen hilft es hoffentlich, aus neugierigen Kindern mutige Erwachsene zu machen.

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Rezensionen von signalhill:

Nicht nur für Tennisfans

Julius oder die Schönheit des Spiels von Tom Saller

Von Tom Saller kenne ich bereits das Hörbuch "Wenn Martha tanzt" und fand das richtig gut. Den Autor mag ich gern und bin schon dadurch auf "Julius oder die Schönheit des Spiels" aufmerksam geworden. Bsonders interessiert hat mich aber hier die Haltung der Sportler im Nationalsozialismus, die Haltung derer, die doch eigentlich nur ihren Sport ausüben wollten und sich dann in den Zwängen des Regimes wiederfanden.

Das Cover des Buches sieht nett aus, aber auch sehr gestellt. Ich finde es schön und ansprechend, hätte mir aber auch eher ein Cover mit Originalfoto aus der Zeit gewünscht.

Das Buch interessiert nicht nur Tennisspieler - denke ich - denn dazu zähle ich mich nicht. Die blumige Sprache Sallers sorgt dafür, dass auch das Aufwachsen des Protagonisten spannend sind. Gut gefallen hat mir auch der Rahmen am Anfang des Buches, der schon hier auf dei Homosexualität eines alles bekannten Tennisspielers aus den 80er Jahren hinweist. Diese soll weiterhin im Buch thematisiert werden. Julius ist mittlerweile alt und nur noch Zuschauer.

In seinen Spielerjahren hat Julius mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen. Im Mittelpunkt des Geschehens steht das Davis-Cup Spiel 1937 mit einer tollen Schilderung. Aber stets geht es um so viel mehr um nur das Tennisspiel selbst.

Der Schluss des Buches trifft nicht ganz meinen Geschmack, soll aber hier nicht weiter erläutert werden. Auch zwischendurch gibt es ein paar Stellen, die für mich weniger von Interesse waren. Insgesamt freue ich mich dennoch bereits auf den nächsten Roman von Tom Saller.

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Rezensionen von yellowdog:

Emotionales Drama

Schöne Welt, wo bist du von Sally Rooney

Nach Gespräche mit Freunden und Normale Menschen erwartet man Sally Rooneys dritten Roman mit Spannung und wieder geht es um Beziehungen und Lebensgefühl der Generation, die jetzt Ende Zwanzig/Anfang 30 ist.

Der Roman beginnt mit einem Blind Date. Die Schriftstellerin Alice lernt Felix durch Tinder kennen, doch das Date läuft nicht besonders.

Doch als sie sich zufällig wiedersehen, kommen sie sich näher. Aber sie sind auch sehr unterschiedlich und es wird nicht leicht.
Die Handlung spielt sich an der irischen Küste ab.
Eine weitere wichtige Figur ist Alice Freundin Eileen. Sie lebt in Dublin und ist auf ihren Jugendfreund Simon fixiert. Doch zwischen ihnen ist es wohl nicht ganz klar, ob es mehr als nur Freundschaft ist.

Es gibt viele Mails zwischen Alice und Eileen, die zeigen, dass ihnen ihre Freundschaft wichtig ist. Ihre Gespräche sind ein wichtiger Bestandteil des Romans.
An einigen Stellen wirkt es aber so, als würde die Autorin ihre eigene Meinung mit transportiieren. Zum Beispiel bei den Klagen über den Literaturbetrieb. Das halte ich für eine Schwäche des Buches.
Dafür sind die Dialoge eine große Stärke von Sally Rooney und die psychologische Note ist überzeugend. Das gipfelt in einer großen Aussprache der vier im Finale.

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Rezensionen von Meli:

Spannend, aber zu oberflächlich

Boston Belles - Hunter von L. J. Shen

Hunter lebt wild und macht negative Schlagzeilen - und wenn er nicht will, dass ihm der Geldhahn zugedreht wird, dann muss er sich benehmen und bekommt dafür gleich eine Nanny an seine Seite, die gar keinen Spaß zu verstehen scheint ...

Sailor hat mich ein bisschen enttäuscht, denn ich habe sie wohl etwas falsch eingeschätzt.

Sie behauptet sich zunächst souverän gegen Hunter und zeigt ihre Stärke, aber nach diesem Start wirkt sie so oft alles andere als selbstbewusst und muss dann von Hunter gerettet werden. Sie trainiert hart, um als Bogenschützin an den olympischen Spielen teilnehmen zu können und kann sich gerade gar keine Ablenkung leisten, vor allem keinen so unverschämten Kerl wie Hunter.

Hunter hat auch positive Eigenschaften, er sagt auch mal etwas nettes und macht Sailor oft Mut, aber er nervt auch ziemlich. Seine Sprache ist vulgär und er denkt wirklich immer nur an Sex, selbst wenn es um Eltern oder Geschwister geht. Ich weiß nicht, ob es irgendeine Konversation gibt, in der er keine anzüglichen Kommentare unterbringt, egal, wie ernst es ist. Er hat Probleme mit seiner Familie, will gleichzeitig seinen Wert beweisen und dafür Aufmerksamkeit und Liebe bekommen, aber sein Vater und sein Bruder sind hart und abweisend.

Ich kenne ja schon einige Bücher der Autorin und ich glaube, es wird vielleicht langsam Zeit für mich, auf Bücher mit solchen Bad Boys zu verzichten, denn leider finde ich das in dieser Art einfach nicht anziehend. Der Ton schwankt sehr stark zwischen sexy-vulgär und dramatisch-traurig, beides fand ich wenig überzeugend.

Die Liebesgeschichte konnte ich schon ein bisschen verstehen, denn die beiden leben zusammen, sind so gegensätzlich und man kann auch spüren, wie sie sich näher kommen. Da ich die Protagonisten aber nicht so richtig sympathisch fand, konnte sie mich nie so richtig packen.

Fazit
"Boston Belles - Hunter" bietet eine Liebesgeschichte um einen Bad Boy und ein eher schüchternes Mädchen, das aufpassen soll, dass er sich benimmt. Unterhaltsam, aber auch ziemlich oberflächlich und vulgär.

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Rezensionen von April1985 :

Eine Geschichte, die voller Überraschungen und Wendungen steckt. Mitreißend!

Die Stadt ohne Wind 1 − Arkas Reise von Éléonore Devillepoix

Es gibt einfach Verlage, bei denen man schon im Vorfeld weiß, dass sie ganz außergewöhnliche Geschichten für uns Leser bereitstellen. Der Insel Verlag gehört definitiv dazu. Allein schon beim ersten Blick auf das Cover habe ich gespürt, dass dem Buch eine ganz besondere Magie innewohnt.

Ja, dass eine ganz besondere Geschichte darauf wartet von mir gelesen und geliebt zu werden. Und wie ich es vorhergesehen habe, bin ich bereits nach den ersten Seiten aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen und habe mich in dem faszinierenden Debüt von Éléonore Devillepoix verloren. Ein grandioses Worldbuilding,
außergewöhnliche Charaktere, ein sehr spezielles Magiesystem, Weissagungen, tötliche Flüche und politische Intrigen machen Die Stadt ohne Wind - Arkas Reise zu einem mitreißenden Pageturner.

Die französische Autorin öffnet uns die Tore zu einer wirklich außergewöhnlichen Welt. Éléonore Devillepoix hat einfach großartiges geschaffen. Eine faszinierende Welt, die die Grenzen der Physik auslotet und die Naturgesetze außer Kraft setzt. Eine Welt mit einem komplexen politischen und gesellschaftlichen System. Eine Welt in der die Magie eng mit den Elementen der Erde verknüpft ist. Es ist einfach alles wahnsinnig gut durchdacht und perfekt ausgearbeitet. Und durch die bildhaften und sehr detaillierten Beschreibungen ist eine fantastische Landschaft vor meinen Augen entstanden.

Inmitten des rauen, eisigen und von Wind gepeitschten Ryphäengebirges liegt die von einer Kuppel geschützte Stadt Hyperborea. Erbaut auf sieben Ebenen ist die Stadt ohne Wind die letzte Stadt der Welt, in der Magie noch erlaubt ist. Genau dorthin zieht es die 13-jährige Arka auf ihrem Pony Zwerg. Denn Arka möchte endlich ihren Vater, einen Magier, finden und dafür muss sie es von den Slums der ersten Ebene in die siebente Ebene, wo die mächtigsten Magier leben, schaffen. Dank Arkas Verbissenheit, ihren Ideenreichtum und einer gehörigen Portion Glück wird sie sogar als Elevin an der Magierschule aufgenommen und findet in ihren Mentoren Lastyanax einen Verbündeten. Oder sagen wir mal so, Lastyanax schickt Arka wenigstens nicht gleich zum Teufel. Der ehrgeizige und im Ministerrat oft belächelte Magier hat nämlich eigentlich gar keine Zeit für seine nervige Schülerin. Er ist nämlich auf der Suche nach dem Mörder seines Mentors.

Arka und Lastyanax sind zwei großartige Protagonisten, die ich beide trotz ihrer Eigenheiten ins Herz geschlossen habe. Die beiden sind wie Feuer und Wasser. Auf der einen Seite steht der strebsame und leicht aus der Fassung zu bringende Lastyanax, auf der anderen Seite die quirlige, mutige und hitzköpfige Arka. Die beiden sind ein ungleiches Duo, dass erst lernen muss miteinander zu arbeiten und die nach und nach immer mehr zusammenwachsen, wenngleich sie auch immer wie Katz und Maus bleiben. Ich hatte furchtbar viel Spaß mit den beiden und wie sie sich gegenseitig auf die Palme bringen.

So herrlich witzig manche Dialoge auch sind, so spannend ist auch die Handlung. Ich hatte zahlreiche Gänsehautmomente bei der Jagd nach dem Mörder, der Arka und Lastyanax gefährlich nahe kommt. Éléonore Devillepoix überrascht mit einer Wendung nach der anderen, und erzeugt damit eine unglaubliche Sogkraft. Es ist wie ein wilder Ritt auf Arkas Pony mit zahlreichen Hürden, die es zu überwinden gilt. Und mit jeder Hürde treten neue Erkenntnisse zu Tage und es werden neue Wahrheiten aufgedeckt. Fein gesponnene Intrigen, Verräter in den hohen Kreisen, Bauernopfer, Marionetten, totbringende Flüche, die Geister der Vergangenheit und vieles mehr! Ein nervenaufreibender Pageturner, der unglaublich Lust auf die Fortsetzung macht.

Fazit

Die Stadt ohne Wind - Arkas Reise ist das großartige Debüt von Éléonore Devillepoix. Die Autorin hat ein High Fantasy Abenteuer mit unglaublicher Sogwirkung zu Papier gebracht, das besonders durch das grandiose Worldbuilding glänzt. Dazu gesellen sich spezielle und außergewöhnliche Charaktere, ein Magiesystem, das die Gesetze der Physik aushebelt, totbringe Flüche, Intrigen und Verrat in politischen Kreisen und eine mitreißende Mörderjagd.

Mich konnte das Buch absolut begeistern und ich fiebere jetzt schon der Fortsetzung entgegen. Leseempfehlung!

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Rezensionen von v_im_wunderland:

das Schaf im Zirkus

Spielst du mit, kleines Schaf? von Zedelius Miriam

Ich finde das Cover sehr gut gestaltet und es macht direkt Lust auf das gesamte Buch. Und wie der Titel schon beschreibt, geht es in diesem Buch um das kleine Schaf. Die Handlung ist eigentlich sehr einfach. Alle Tiere treffen sich im Park und etwas ähnlichen und sie wollen zusammen spielen. Da jedes Tier unterschiedliche Interessen hat, ist es gar nicht einfach zu entscheiden welches Spiel sie spielen sollen.

Da kommt einem Tier eine tolle Idee, sie sollen alle Zirkus spielen und das vorführen was sie am besten können. So fangen alle Tiere begeistert an zu üben und zu zeigen. Nur das kleine Schaf nicht, denn es weiß nicht was es vorführen soll und hat auch gar keine Lust aufzutreten. Doch das wollen die anderen Tiere nicht akzeptieren und sagen dass es jetzt nicht mehr mitmachen darf. Doch als das Schaft weg ist fällt auf, dass ein Zirkus ohne Zuschauer auch doof ist. Eine schöne Geschichte über den Mut Nein zu sagen und für sich einzustehen und darüber dass nicht jeder aktiv bei allem dabei sein muss. Sehr schön gestaltet.

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Rezensionen von Tara:

Hier wird ein Stück Zeitgeschichte lebendig – die 60er Jahre in Deutschland

Ein Koffer voller Schönheit von Kristina Engel

„Ein Koffer voller Schönheit“ ist ein interessanter historischer Roman der Autorin Kristina Engel, in dem die Geschichte der ersten Avon-Beraterinnen lebendig wird.

Wie es in den 60er Jahren üblich war, kümmert sich Anne Jensen um den Haushalt und die Kinder während ihr Mann Benno für das Familieneinkommen zuständig ist.

Obwohl sie schon vor vierzehn Jahren mit ihrem Mann nach Lüneburg gezogen ist, fühlt sie sich dort als Fremde. Ihre Ehe läuft längst nicht mehr so gut wie zu Beginn, ihre Zwillinge befinden sich in der Pubertät und Anne ist einfach unzufrieden. Einen Hoffnungsschimmer findet sie durch ihre Schwiegermutter Margarethe, die einen Friseursalon betreibt und ihr Mut macht, etwas eigenes zu machen. Als Avon-Beraterin könnte sie andere Frauen beraten, ihnen Kosmetikprodukte vorführen und sie schminken. Benno ist kritisch, gibt aber sein Einverständnis, dass Anne mit der Tätigkeit als Avon-Beraterin beginnen kann. Es dauert nicht lange bis Anne in ihrer Tätigkeit aufgeht.

Der Schreibstil der Autorin liest sich flüssig und angenehm. Der Zeitgeist der 60er Jahre wird gut beschrieben. Durch die wechselnden Perspektiven erhält man einen guten Einblick in die Gefühlswelt von Benno und Anne. Annes neue Aufgabe verleiht ihr Energie und Elan. Mit ihrer Tätigkeit verkauft sie nicht einfach nur ein Produkt, sie verkauft den Frauen Luxus, Schönheit und ein neues Stück Selbstbewusstsein. Sie geht in ihrer Tätigkeit als Avon-Beraterin auf. Gleichzeitig kämpfen die Eheleute um den Erhalt ihrer Ehe, da sie sich immer mehr auseinandergelebt haben.

Neben dem Leben von Anne erfährt man auch viele historische Hintergründe zu der Firma Avon und ihrer Entwicklung. Das ist interessant in die Handlung eingebaut. Auch die Beschreibung der Unterschiede zwischen dem Stadt- und Landleben der Frauen ist gut gelungen.

„Ein Koffer voller Schönheit“ ist eine interessantes Stück Zeitgeschichte, das ebenso unterhaltsam wie informativ ist und das ich gerne gelesen habe und empfehlen kann.

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Rezensionen von Tara:

Fesselnd und berührend

Das Buch der verschollenen Namen von Kristin Harmel

„Das Buch der verschollenen Namen“ ist ein historischer Roman mit wahrem Hintergrund der Autorin und Journalistin Kristin Hamel.

Die Handlung beginnt im Jahr 2005. Eva Abrams entdeckt in der New York Times ein Buch, dass ihr vor über 60 Jahren gehörte „Das Buch der verschollenen Namen“ in dem so viele Geheimnisse stehen auf die sie nie eine Antwort erhalten hat.

Der Bibliothekar Otto Kühn sucht den Besitzer. Eva beschließt dem Aufruf in der Zeitung zu folgen und macht sich auf den Weg nach Berlin, da nur sie das Buch entschlüsseln kann.

Der Roman wird in zwei Handlungssträngen erzählt. In dem einen erfährt man, was sich in Frankreich zur Zeit des Zweiten Weltkriegs abgespielt hat und der andere berichtet in der Gegenwart.

Das Leben von Eva im Zweiten Weltkrieg ist sehr berührend. Auch wenn inzwischen längst bekannt ist, wie viele grausame Taten sich damals ereignet haben und dass es trotzdem viele mutige Widerstandskämpfer gab, die sich unerschrocken zur Wehr gesetzt haben, ist es jedes Mal wieder erschütternd dies anhand einzelner Schicksale zu erfahren. Eva ist eine ganz starke Protagonistin die mich mit ihrer Vergangenheit ebenso beeindruckt hat, wie sie es in der Gegenwart tut.

Dieses Buch macht sprachlos und gibt gleichzeitig Hoffnung. Es zeigt, dass es sich lohnt zu kämpfen und Aufgeben keine Option ist. Mir bleibt nur eins zu sagen: Unbedingt lesen.

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Rezensionen von qq:

Toller Thriller für die Herbst/Winterzeit

SCHWEIG! von Judith Merchant

Toller Thriller für die Herbst/Winterzeit

Da die Geschichte am 23.12. startet, war es für mich Anfangs etwas seltsam diese jetzt Anfang September zu lesen - wenn wir die letzten Sommertage genießen.
Aber das hat das Lesevergnügen nicht geschmälert - ich glaube für die kommende Zeit, wirklich ein perfekter Thriller für Liebhaber dieses Genres.

Sue lebt alleine in einer sehr großen Villa mitten im Wald - ihr Leben ist nicht so verlaufen, wie sie es sich eigentlich vorgestellt hatte.

Diese Ausgangslage ist schon einmal perfekt für einen Thriller - ein einsames Haus im Wald - der Spannungsbogen steigt sofort.

Ihr Schwester Esther stattet ihr einen Weihnachtsbesuch ab - und dieser ist anders verlaufen wie man es erwarten würde.

Für mich ein wirklich klasse Thriller, geschrieben mit einem super zu lesenden Schreibstil. Der Aufbau des Buches ist spannend gelungen - das ganze wirkt authentisch. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen - von mir gibt es eine Empfehlung.
Auch optisch finde ich das Cover absolut gelungen.

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