Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Caroline :
Ein toller Historical mit zwei hinreißenden Hauptfiguren
Die Rebellinnen von Oxford - Unerschrocken von Evie Dunmore
Lucie ist 27 Jahre alt und damit eine alte unverheiratete Jungfer. Sie will niemals heiraten, denn sonst müsste sie ihre so wichtige Aufgabe, rund um die Rechte der Frau, aufgeben und sich ihrem Schicksal als Ehefrau und Mutter ergeben. Ihre direkte und meist undiplomatische Art hat ihr auch so manchen fiesen Spitznamen beschert.
Sie lässt sich aber dadurch nicht beleidigen und kämpft um so härter.
Tristan, Lord Ballentine entspricht genau dem Anschein des englischen Lebemanns: reicher Erbe, der nicht zu arbeiten braucht, sich auf seinen Lorbeeren, die er sich in der englischen Armee erworben hat, ausruht. Als er jedoch wieder Lucies Weg kreuzt, muss er seine verdeckten Karten nach und nach aufdecken, denn sie geht ihm unter die Haut und das schon seit sehr langer Zeit.
Lucie möchte unbedingt einen Verlag kaufen, um in den Zeitschriften auf die Situation der Frau aufmerksam zu machen. Tristan ist am gleichen Verlag interessiert wie Lucie, aber er verfolgt ganz andere Ziele als sie.
Da sie sich immer wieder begegnen, lernen sie einander besser kennen, als ihnen lieb ist und Gefühle lassen sich nicht so einfach ignorieren.
Mein Fazit:
Nachdem mir Teil 1 der Reihe richtig gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Es ist völlig anders geschrieben. Ernsthafter, direkter und vor allem gibt es noch mehr Informationen zum Leben der Frauen im viktorianischen England. Natürlich ist dieses Buch mehr eine Liebesgeschichte aber dennoch gab es für mich einiges Neues zu erfahren.
Dazu noch die hinreißende Liebe zwischen Lucie und Tristan. Da Lucie mit ihrer modernen Einstellung so überhaupt nicht den Erwartungen ihrer Zeit entspricht, scheint die Liebe für sie nicht möglich zu sein.
Tristan ist in einer Familie ohne Liebe aufgewachsen und dennoch hat er sich einen liebevollen Kern bewahrt.
Beide glauben nicht für die Ehe geschaffen zu sein. Sie sind Einzelkämpfer für ihre Sache, die erst langsam begreifen, wie viel mehr sie zusammen erreichen können. Dazu müssen beide erst über ihre Situation nachdenken, sie neu bewerten und über ihre Schatten springen.
Ja, es gibt ein paar Längen - vor allem am Anfang - aber, die werden wett gemacht, durch eine tolle zweite Hälfte, mit allem was ein Historical so braucht: Missverständnisse, Intrigen, Lügen und natürlich die großen Gesten.
Rezensionen von Claudia R:
Vampirgeschichte der besonderen Art ...
Die Rebellinnen von Oxford - Unerschrocken von Evie Dunmore
Klappentext:
»Ich überlegte, ob ich zu der Schönheit hinüber gehen und sie in ein Gespräch verwickeln sollte. Ohne ihre Freundinnen wirkte sie schutzlos, angreifbar. Vielleicht hätte da selbst ein Loser wie ich eine Chance, bei ihr zu landen.«
Seit über 300 Jahren beherrschen Kälte und Blutdurst den Alltag von Loan Ryder und treiben den Vampir regelmäßig in die Bar Drunken Devil.
Dort begegnet er Sophia, die mit ihren Freundinnen in die Fänge der Jäger geraten ist. Ihre starke Ausstrahlung erweckt sein Interesse und er will mehr über sie erfahren. Dabei gerät er in das Visier des Ältesten Rates, der ihm ein erschütterndes Geheimnis anvertraut. Ein Geheimnis, das alles verändert. Nun muss er sich entscheiden – für die Liebe oder das Leben ...
Cover:
Das Cover wirkt etwas mystisch und düster. Bei genauerer Betrachtung sind Rippenbögen erkennbar. Das Besondere, wenn man Vorder- und Rückseite auseinander klappt ergeben sie ein Ganzes. Die Farben sind recht dunkel gewählt und neben den Rippen sind auch noch eine Rose und der Titel des Buches erkennbar. Ein sehr fantasievolles und fantastisches Cover.
Meinung:
Eine gelungene Mischung aus Fantasy und Romantik, gepaart mit einer gewissen Form an Humor und einer besonderen Vampirgeschichte.
Man kommt schnell in das Geschehen hinein und die Schreibweisen aus der Ich-Perspektive ermöglichen einen nahen Kontakt zu den Charakteren. Während Loan zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig ist, mochte ich Sophia von beginn an. Auch die Entwicklung der Charaktere und die Hintergründe sind sehr gut durchdacht und haben mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und tragen zu einem guten Lesefluss bei. Die Perspektivwechsel zwischen den Protagonisten gibt dem Ganzen zusätzliche Spannung. Die Mischung aus Humor, Liebe und Vampirgeschichte hat mir hier sehr gut gefallen. Auch der Gedanke dahinter, dass aufgrund der Macht der Liebe Vampire zu Menschen werden können, hat mir gefallen und war mal ein anderer Ansatz und eine sehr originelle Idee.
Inhaltlich möchte ich jedoch an dieser Stelle nicht allzu viel verraten. Jedem Fantasy und Romantsy Fan lege ich dieses Buch gern ans Herz und empfehle es sehr gern weiter.
Die Idee dahinter hat mir sehr gut gefallen. An manchen Stellen hätte ich gern die Charaktere noch mehr greifen wollen, da hätte ich mir gern noch mehr Emotionen und Spannung gewünscht, aber dies ist durchaus Ansichtssache.
Eine Vampirgeschichte der besonderen Art, die unterhält und überzeugt. Humor, Spannung, Emotionen und Gefühle bilden hier eine gute Einheit.
Toll fand ich auch das Rezept und die Playlist zu Beginn. Eine tolle Idee und Einleitung, die das Ganze perfekt abgerundet hat.
Fazit:
Eine gelungene Mischung aus Fantasy und Romantik, gepaart mit einer gewissen Form an Humor und einer besonderen Vampirgeschichte.
Rezensionen von Lesemama:
Sommerliches Lesevergnügen
Mit dir leuchtet der Ozean von Lea Coplin
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Was tun, wenn das Studium nicht das ist was man will? Penny hat ihr Studium abgebrochen und ist nach Fuerteventura geflohen. Dort nimmt sie einen Job als Animateurin in einem Ferienclub an.
Dort angekommen landet sie in einem Zimmer mit Helena, mit der sie sich zum Glück prima versteht.
Aber Helena ist mit Milo zusammen, mit dem Milo, der früher auf der gleichen Schule war wie Penny und er küsst ganz wunderbar ...
Meine Meinung:
Ein etwas farbloses, fast langweiliges Cover, eben ein Cover, wie man es im Moment bei fast jedem Buch/Liebesroman sieht. Kein Augenfang. Eine Autorin von der ich schon den ein oder andern Jugendroman las, aber auch schon andere Romane, die unter einem anderen Namen veröffentlicht wurden.
Ein sehr angenehmer Schreibstil. In diesem Buch wird die Geschichte noch zusätzlich von Chat-Verläufen untermalt, was das Buch sehr kurzweilig macht. Es ist schnell gelesen und ganz unterhaltsam.
Ich mochte Die Geschichte sehr gerne, auch oder gerade weil nicht immer alles so ist wie es scheint. Wir schnell man Vorurteilen glaubt, wie schnell ein Ruf verdorben ist. Milo fand ich sehr authentisch und spannend, Penny war manchmal ein wenig farblos. Helena hingegen war mir ziemlich suspekt, ich mag so immer fröhliche Menschen nicht wirklich. Aber alle zusammen waren sehr spannend. Die Idee, den Roman in einer agierenanlage spielen zu lassen, gefiel mir richtig gut, wobei die Situation vielleicht in echt nicht ganz so entspannt ist.
Alles in allem ein wunderschöner Sommerroman in einem schönen Setting. Alles was man braucht um den Sommer zu genießen.
Rezensionen von Claudia R:
tiefgreifend ....
Ich heiße Billy Plimpton von Helen Rutter
Klappentext:
Billy Plimpton liebt es, Witze zu erzählen – für jede Situation hat er den passenden Witz auf Lager. Doch Billy hat ein großes Problem: Er stottert. Damit er an der neuen Schule nicht selbst zur Witzfigur wird, versucht er, einfach gar nichts zu sagen. Aber eigentlich will Billy alles andere als unsichtbar sein.
Sein großer Traum ist es, als Komiker auf der Bühne zu stehen und die Menschen zum Lachen zu bringen. Doch wie soll er das schaffen, wenn er nicht bis zum Ende des Satzes kommt und damit ständig seine Pointen versaut? Deshalb fasst Billy einen Entschluss: Er wird sein Stottern loswerden und am Ende des Jahres als Komiker beim Talentwettbewerb der Schule auftreten. Er hat auch schon einen Plan. Aber dann läuft nichts so, wie er sich das vorgestellt hat …
Cover:
Das Cover zeigt einen Jungen auf einer Bühne, der vor vielen Kindern eine Rede oder Ähnliches hält. Er wirkt dabei etwas unsicher. Das Cover ist schön gezeichnet und macht von der Farbgebung und der Gestaltung einen guten Eindruck.
Meinung:
Billy Plimpton ist ein ganz besonderer Junge. Er stottert und erzählt für sein Leben gern Witze und würde gern Komiker werden, doch durch das Stottern ist dies auf einer großen Bühne gar nicht so leicht. Wird er seinen Traum verwirklichen können?
Billy Plimpton ist anders und manchmal tut er einem auch leid, aber durch sein Anderssein gibt er vielen auch sehr viel Mut und Hoffnung. Er entwickelt sich zu einem mutigen und toughen Jungen und seine Entwicklung ist sehr schön mit anzusehen.
Das Buch wird aus der Sicht von Billy in der Ich-Perspektive erzählt, so kommt man sehr gut und schnell in die Gedanken und Emotionen von Billy hinein. Manchmal ist es nicht leicht und auch sehr berührend, da Billy so einiges durchmachen und ertragen muss.
Toll sind aber auch seine Tipps und seine Gedankengänge. So erfährt man mehr übers Stottern und auch wie man sich möglichst unauffällig verhält oder versucht das Stottern zu vermeiden. Das Buch ist sehr tiefgründig und enthält viele wichtige und pädagogische Botschaften und Werte.
Zugleich ist das Buch humorvoll, aber auch sehr gefühlvoll und bewegend aufgebaut. Emotionen, Charme und Humor spielen hier eine große Rolle. Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und Billy hat mir persönlich sehr gut gefallen.
Inhaltlich möchte ich hier eigentlich gar nicht allzu viel verraten, ad ich nichts vorweg nehmen möchte.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich sehr leicht und locker lesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und löst sich sehr gut und flüssig. Zu Beginn der Kapitel findet man immer einen tollen Spruch bzw. Witz, der das ganze einleitet. Die Erzählweise aus der Ich-Perspektive macht das Ganze sehr persönlich und die kleinen Tipps und Anmerkungen von Billy runden das Ganze sehr gut ab. Unterhaltsam, berührend und tiefgreifend, ein Buch in dem sehr viel steckt.
Fazit:
Ein bewegendes, berührendes, aber auch humorvolles und sehr tiefgreifendes Buch mit pädagogischen Werten und Vermittlung.
Rezensionen von Miro:
Herr Schmidt lernt sich selbst zu versorgen
Barbara stirbt nicht von Alina Bronsky
Herr Schmidt ist bereits Rentner, als er eines Tages aufwacht und alles ist anders. Er riecht keinen Kaffee und hört kein Hantieren aus der Küche. Wo steckt nur Barbara, seine Frau, die immer sein Leben organisierte.
Doch Barbara ist im Bad umgefallen und fühlt sich nicht gut. Herr Schmidt hilft ihr auf und führt sie ins Bett, wo sie quasi liegen bleibt.
Herrn Schmidt ist das alles ein Rätsel. Sie war doch immer gesund, hat sich nie beklagt. Wer soll den jetzt für ihn kochen und seinen Tag strukturieren?
Mühsam lernt Herr Schmidt auf eigenen Füssen zu stehen und beginnt dabei Barbaras Tätigkeiten endlich zu würdigen. Nicht alles gelingt ihm auf anhieb, aber er bessert sich.
Wenn Herr Schmidt von seiner Frau spricht, dann hat man als Leser*in das Gefühl, er spricht von einem Haustier. Er erzählt davon, wieviel Geduld er anfangs mit ihr hatte, weil das Essen nicht so schmeckt wie bei Mutti und ist stolz darauf, dass er sie nie geschlagen hat. Das liest sich streckenweise schon sehr heftig, aber man liest auch zwischen den Zeilen, dass sich Barbara ihr Leben wohl organisiert hat und nicht nur auf das Wohlwollen ihres Mannes angewiesen war. Manche seiner Aussagen jagen mir einen Schauder über den Rücken, aber über manche kann man auch schallend lachen. Er ist ein Urdeutscher, der es einfach nicht schafft, ein bisschen Weltoffenheit in sein Leben zu lassen.
Extrem amüsant fand ich, wie Harr Schmidt über seine Tochter denkt, die mit ihrer "besten Freundin" zusammenlebt. Auf den Gedanken, dass seine Tochter eine Frau hat, kommt er nicht einmal ansatzweise.
Doch Herr Schmidt beginnt mit seinen Aufgaben zu wachsen. Er öffnet seinen Geist, sein Horizont wird weiter und es könnte Sympathie für ihn aufkommen, bis es ihm wieder einen typischen Altnazisatz raushaut. Er kann eben doch nicht aus seiner Haut.
Wäre der Anlass nicht so traurig, würde es richtig Spaß machen, ihn bei seiner Entwicklung zu begleiten. Doch auch davor verschließt Herr Schmidt seine Augen, denn Barbara stirbt nicht!
Mit diesem Buch beschäftigt sich Alina Bronsiky, wie schon in den Vorgängern mit den Verschrobenheiten der älteren Generation. Doch diesmal setzt sie einen Großvater ins Zentrum und tut das mit gewohntem Wortwitz, kritisch und dennoch sensibel. Sie gibt diesem typischen Rollenbild eine Stimme; zeigt, dass auch unter der rauesten Schale ein weicher Kern stecken kann und dass man nie zu alt für Veränderung sein kann.
Mir hat das Buch hervorragend gefallen. Ich mag diesen schwarzen Humor und habe mich gut amüsiert bei der Lektüre, auch wenn ich mir manchmal dachte, dass man besser hinter vorgehaltener Hand lachen soll. Daher vergebe ich 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!
Rezensionen von yellowdog:
herausfordernd
Nil von Anna Baar
Nil von Anne Baar ist ein rätselhaftes Buch, in der eine Autorin von Fortsetzungsromanen ein schnelles Ende finden muss.
Die Figuren nehmen Außenseiterpositionen ein, das gilt insbesondere für den Sonderling Sobek.
Mit ihm zusammen schreibt sie an ihrem Finale.
Aber darf man das geschilderte einfach glauben.
Ich denke, nein, denn es gibt einige Widersprüchlichkeiten und in diesen Überlegungen liegt ein Teil des Reizes des Buches.
Sprachlich ist das herausfordernde Buch bemerkenswert, es gibt immer wieder Sätze, die man so noch nicht gelesen hat. Dieses Jahr sind einige ungewöhnliche Bücher beim Österreichischen Buchpreis nominiert und Nil gehört dazu.
Rezensionen von Hennie :
Die Haßliebe zweier Schwestern
SCHWEIG! von Judith Merchant
Das weiße Cover, sparsam illustriert mit Vögeln in der Luft und Bäumen, die aus den Buchstaben des Titels wachsen, paßt in seiner Schlichtheit sehr gut zur Geschichte. Es ist ein Hingucker und fällt in den Buchhandlungen sofort ins Auge!
Die Geschichte beginnt damit, dass Esther einen Tag vor Heiligabend zu ihrer jüngeren Schwester fährt, um ihr ein Geschenk und eine Flasche Wein zu bringen.
Obwohl Esther im vorweihnachtlichen Stress steckt, noch tausend Dinge zu tun sind, macht sie sich auf. Sue ist frisch geschieden, wohnt mutterseelenallein in einem riesigen Haus mitten im Wald. Kaum angekommen, merkt Esther, dass sie nicht willkommen ist. Die kleine Schwester, um die sie sich seit der Kindheit kümmert, will sie ganz schnell wieder loswerden. Doch sie bleibt, es kommt zur Aussprache und es endet in einem Fiasko...
Judith Merchant entwirft die Psychografien zweier Schwestern, die ihre traumatischen Kindheitserlebnisse nie verarbeitet haben. Die Analyse durch die Autorin erfolgt sehr geschickt, in dem sie die Geschehnisse aus verschiedenen Aspekten des Erlebten ableitet.
Aus der Sicht dreier Personen entwickelt sich schnell eine beklemmende Dynamik. Da sind zum einem vornehmlich die Perspektiven von Sue und Esther, aber auch Martin, der Ehemann Esthers kommt zu Wort. Aus dem jeweiligen Blickwinkel liest man deren Wahrheit. Eine unheimliche Stimmung wird dadurch erzeugt, die durch die äußeren Umstände noch verstärkt werden - die Winterlandschaft, der Schneesturm, das einsame Haus im Wald...
In kurzen Kapiteln werden Gedanken, Beweggründe aufgeworfen, Begebenheiten aus der Vergangenheit erzählt. Und dann ist es doch anders als vermutet.
Mit klarem Schreibstil führt die Autorin den Leser zielgerichtet auf das überraschende Ende hin, das sehr abrupt kommt. Mir ist das nicht ganz einleuchtend bei dem emotional schwierigen Verhältnis der beiden Schwestern.
Fazit:
Mit wenigen Personen wird ein Psychothriller geformt, der durch zwischenmenschliche Beziehungen der besonderen Art zur Katastrophe führt.
Rezensionen von Claudia R:
humorvoll, belebend ...
Komm mit zu den Portalen der Zeitenwelt von Betty van Birnhelm
Klappentext:
Plötzlich öffnen sich Portale. Ein Übergang zwischen der Zeitenwelt und der Erde tut sich auf - ein Austauschprogramm wird auf die Beine gestellt. Doch urplötzlich werden die Portale wieder geschlossen: Nach anfänglicher Neugier und Begeisterung hatte die Skepsis überhandgenommen.
Aber was ist mit denen, die nicht rechtzeitig in ihre Welt zurückkehren konnten? Wie sollten sie in der fremden Welt zurechtkommen? Begleite die Gute Menschin von Anderswo auf ihrer Suche nach einem Weg zurück auf die Erde. Begleite sie, wenn sie auf neuen Wegen neue Freunde und ein neues Leben findet. Betty van Birnhelm berichtet mit ihrem ureigenen Humor von den Anfängen - von der Zeit, als sich die Portale zum ersten Mal öffneten - und davon, was man finden kann, wenn man sich auf eine Reise begibt und sucht.
Cover:
Interessant, detailreich und ein wenig verspielt wirkt das Cover und passt perfekt zu dem Cover der ersten Episode. Hier gibt es auf jeden Fall einen Wiedererkennungseffekt. Hinter einer geöffneten Tür ist die Erde erkennbar und auf dem Fluss hinauf ein Mann in seinem Boot. Eine wündervolle Atmosphäre geht von dem Buch aus und auch optisch ist sehr sehr schön gezeichnet und ausgewählt.
Meinung:
Dies ist bereits die zweite Episode der Zeitenwelt, aber durchaus auch ohne Vorkenntnisse lesbar.
Diese Episode spielzeitlich vor dem ersten Buch und kann trifft hier auf viele neue Charaktere. Da die Episoden zeitlich voneinander verschoben sind und hier auch viele Sachen sehr gut erklärt werden, ist es durchaus möglich die Bücher unabhängig voneinander zu lesen.
Ich kannte die erste Episode bereits und habe mich daher sehr gefreut in diese fantastische Welt erneut einzutauchen.
Der Schreibstil ist wieder fantastisch. Mit Wortakrobatik und dem gelungenen Gebrauch verschiedener Stilmittel gelingt es der Autorin eine hinreißende und einfach fantastische Welt und Atmosphäre zu erschaffen. Man wird in eine besondere Welt und Zeit katapultiert, die durch skurrile und humorvolle Elemente das Ganze belebt und dadurch sehr unterhaltsam und charmant rüber kommt.
Die Charaktere sind zauberhaft und sehr besonders, manchmal auch sehr eigen. Es gibt viele besondere Orte und Gegebenheit und das Ganze weit einen sehr besonderen Humor und lädt des häufigeren zum Lachen und Schmunzeln ein. Humorvoll, belebend und einfach fantastisch... wurde ich hier sehr gut unterhalten.
Die Kapitel sind recht kurz und haben eine angenehme Länge. Es lässt sich sehr locker und leicht lesen. Man kommt sehr schnell und fließend voran. Auch die Kapitelüberschriften sind kurz und knapp, passend gewählt, ohne zu viel zu verraten. Als Fussnoten bekommt man teils kleine Anmerkungen, die gut erklärt sind.
Lasst euch entführen und genießt die Reise in die Zeitenwelt. Ich empfehle dies gern weiter.
Fazit:
Humorvoll, belebend und einfach fantastisch... wurde ich hier sehr gut unterhalten.
Rezensionen von Petra:
Sehr spannend
Das letzte Bild von Anja Jonuleit
" Das letzte Bild " ist ein Roman, den ich sehr spannend fand.
Eva, eine deutsche Schriftstellerin entdeckt in der Zeitung ein Phantombild einer in Norwegen ermordeten Frau. Mit Entsetzen stellt sie fest, dass diese Frau ihrer Mutter auffallend ähnelt. Aber ihre Mutter reagiert auf diese Tatsache eigenartig.
Das lässt Eva keine Ruhe und sie veranlasst einen DNA Abgleich, der ein verwandtschaftliches Verhältnis der Toten mit Eva beweist.
Sie reist nach Norwegen, um das Geheimnis ihrer Familie aufzudecken.
Die Autorin wählt zwei Erzählstränge. In einem folgt der Leser Eva auf der Suche nach der Wahrheit. Im anderen Erzählstrang wird das dramatische Leben der Margarete Gruber erzählt, die ihren Tod in Bergen findet.
Besonders interessant finde ich, dass Anja Jonuleit einen tatsächlichen Mordfall , der in Norwegen passierte und nie aufgeklärt wurde, als Grundlage für das Buch wählt. Sehr gekonnt werden hier Fiktion und Wirklichkeit verknüpft.
Rezensionen von Streiflicht:
Unterhaltsam und spannend bis zum Schluss
Der Himmel über Nordfriesland von Gerd Kramer
Da ich bereits den Vorgängerroman als Quereinsteiger gelesen hatte und sehr mochte, war ich natürlich gespannt, wie es weitergeht. Besonders Leon, den überirdisch begabten Musiker mag ich sehr. Für mich könnte er durchaus noch eine stärkere Rolle spielen und öfter vorkommen, aber das ist auch schon der einzige Kritikpunkt, den ich habe.
Das Buch war sehr spannend und stark – für mich noch mehr als der Vorgänger.
Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich habe lange mitgerätselt, wer der Täter ist und warum er das alles tut. Ich habe erst auf den letzten Seiten erkannt, wie alles zusammenhängt und das fand ich echt spannend. Gut geschrieben und interessant bis zum Schluss – so muss ein guter Krimis sein.
Ich mag die Gegend, in der die Buchreihe spielt, ich mag die Figuren und das ganze Ambiente. Sehr gut gefallen hat mir auch die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Es ist interessant mitzuverfolgen, wenn sich die einzelnen Erzählstränge miteinander verbinden und zu einer runden, logischen Geschichte werden.
Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht mit den beiden unterhaltsamen Ermittlern und ihrem unermüdlichen Helfern!










