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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Komplex & spannend

Die andere Tochter von Dinah Marte Golch

In „Die andere Tochter“ beschäftigt sich die in Berlin lebende Autorin Dinah Marte Golch mit mehrern interessanten Themen: Organtransplantation, Traumata und Kunstraub im Nationalsozialismus.

Durch einen Unfall mit ätzender Flüssigkeit ist Toni fast erblindet. Dank einer Hornhauttransplantation kann sie wieder sehen.

Von wem das Organ kam, unterliegt absoluter Anonymität, aber Toni hat die Möglichkeit den Angehörigen über das Deutsche Organsendezentrum einen Brief zukommen zu lassen. Obwohl es strenge Vorschriften gibt, meldet sich die Mutter der Verstorbenen bei ihr und es kommt zu einem Treffen. Toni möchte so viel wie möglich über ihre Spenderin erfahren, erhält nach und nach immer mehr Einblicke in deren Leben und hat gleichzeitig immer mehr Flashbacks. Bis sie erkennt das hier etwas nicht stimmt und es auch in ihrer eigenen Familie Geheimnisse gibt, steckt sie schon mitten in einem gefährlichen Spiel.

Die Geschichte wird nicht chronologisch erzählt, sondern beginnt im Oktober 2019, springt zurück in den April des Jahres und bewegt sich durchgehend zwischen diesen beiden Zeitebenen. Im Verlauf der Handlung nähern sich die Handlungsstränge an, bis zu schließlich komplett zusammenlaufen. Durch diesen Wechsel und die kurzen Kapitel wird eine enorme Spannung aufgebaut. Der Schreibstil ist flüssig, wendungsreich und leicht zu lesen.

Tonis Gefühle, ihre Probleme und die psychologischen Auswirkungen nach der Cornea-Transplantation sind nachvollziehbar und werden gut erklärt. Zusätzlich fließen dann noch die Vergangenheit von Tonis Familie und - ein weiteres interessantes Thema - der Kunstraub im Nationalsozialismus in die Handlung ein. Es dauert eine ganze Weile bis sich die verschiedenen Handlungsstränge Puzzleteil für Puzzleteil zusammenfügt, wodurch die Handlung sehr komplex und dicht wird.

Ich fand das Buch großartig, da hier mehrere interessante Themen geschickt vereint wurden und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

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Rezensionen von yellowdog:

Herr Schmidts Erkenntnisse

Barbara stirbt nicht von Alina Bronsky

Herr Schmidts Frau Barabara wird plötzlich krank und Walter, der nie im Haushalt geholfen hat, muss Einkaufen und Kochen lernen.

Der Roman ist auf dem ersten Blick durch den knurrigen Protagonisten trotz des Themas witzig, aber schon bald zeigt sich, dass es in der langjährigen Ehe durchaus Probleme und Unstimmigkeiten gab.

Der Roman ist raffiniert gebaut, da der Leser lange nicht alles weiß und die Figur, die wir die ganze Zeit begleiten, entzieht sich manchen und will nicht wahrhaben, dass seine Frau Barbara ernsthaft krank ist.
Sein Weg, sich zu ändern wird als Prozess beschrieben, der darin gipfelt, dass er doch manches aus seinem Leben erkennt und sich dem stellt. Sogar seinen erwachsenen Kindern kommt er näher.
Das ist sehr geschickt gemacht und zeigt Alina Bronsky in ihrem ganzen Können.

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Rezensionen von manu63:

Erfüllter Traum?

Desires of a Rebel Girl von Piper Rayne

Desires of a rebel girl ist der 6. Band der Baileys Reihe des Autorenduos Piper Rayne. In dieser Geschichte versucht Phönix sich ihren Wunsch nach einer Gesangskarriere zu erfüllen. Der Zufall bringt es mit sich, dass der bekannte Musikproduzent Griffin Thorne sie als Nanny für seinen Sohn einstellt.

Ist das Phönix Chance ihm ihren Gesang hören zu lassen?

Die Geschichte wird lebhaft erzählt und die beiden Hauptcharaktere erleben ihren Höhen und Tiefen, wie ich sie aus den Vorbänden kenne. Dabei wirkt die Geschichte stimmig und rund. Die bereits bekannten Charaktere bringen sich gut mit ein und ergeben ein sympathisches Gesamtbild. Explizite Stellen gibt es nur im geringen Maß und sie beherrschen nicht das Geschehen; eher geht es um die Entwicklung der Hauptakteure und die Änderung ihrer Sichtweisen was wirklich wichtig für sie ist. Insgesamt eine gut lesbare Geschichte mit passenden Charakteren und nach dem Epilog freue ich mich auf den nächsten Band.

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Rezensionen von manu63:

Opulente Sprache

Die Sprache des Lichts von Katharina Kramer

Die Sprache des Lichts ist ein historischer Roman der Autorin Katharina Kramer. Er spielt in Europa des Jahres 1582 und die Autorin lässt in ihrer Geschichte die Charaktere nach der Sprache der Schöpfung suchen. Mit dabei sind die Spionin Margarete, der Sprachgewandte Jacob und der Alchemist Edward, die ein buntes Trio bilden.

Erzählt wird der Roman mit opulenter Sprache und mit vielen Details der Decodierung. Wer einen raschen Handlungsfortgang mag, wird die ausschweifende Sprachgebung nicht so richtig mögen, auch die Detailverliebtheit der Autorin wird manchen Leser an seine Grenzen bringen. Sprache und ihre mannigfaltige Form steht hier eindeutig im Vordergrund. Die verschiedenen Charakter geben der Geschichte Leben und ein Gesicht. Wobei sie noch viele Geheimnisse vor den Leser bewahren. Insgesamt eine gut recherchierte Geschichte mit einem umfangreichen Personenregister, Glossar und Anmerkungsteil. Man muss diese nicht lesen um mit der Geschichte klar zu kommen, sie sind aber interessant und informativ. Eher ein Buch für anspruchsvolle Leser als schnelle Konsumenten einer Geschichte.

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Rezensionen von manu63:

Schöner Einstieg

Das Kreuz des Pilgers von Petra Schier

Das Kreuz des Pilgers ist der erste Band der Pilger Reihe der Autorin Petra Schier. Reinhild verliert bei einem Raubüberfall ihren Ehemann Gottfried. Ihr ist klar was dies für ihre Zukunft bedeute, sie wird wieder heiraten müssen, doch es gibt Geheimnisse in ihrer Vergangenheit die dies beeinflussen wird, so erkennt sie schnell das es nur einen passenden Partner für sie gibt, auch wenn es ihrer Familie nicht gefallen wird.

Die Geschichte beginnt tragisch und mit Verlusten, Reinhild und ihre Art die Trauer zu bewältigen wird gut dargestellt. Es gibt immer wieder Hinweise auf Geheimnisse, welche von den Charakteren gehütet werden. Meine Vermutungen liefen in verschiedenen Richtungen, einiges wurde im Laufe der Geschichte geklärt. Da es sich um einen Auftaktband handelt gewinnen die einzelnen Personen erst nach und nach Tiefe und zeigen ihre wahren Einstellungen. Die Vielzahl der Akteure bereiteten mir kein Probleme. Wer den Überblick verliert kann sich schnell im vorangestellten Personenregister orientieren. Für mich ist Das Kreuz des Pilgers ein guter Auftaktband zu einer Trilogie auf deren Fortsetzung ich mich jetzt schon freue.

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Rezensionen von Hexenaugen:

Spannender Roman

Mitte von Kat Menschik; Volker Kutscher

Klappentext:

Fritze Thormann, Vielleser und begeisterter Sportler, gehört zu den Menschen, die das Pech haben, dass sie immer wieder zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Fritz wird zufälliger Zeuge eines Selbstmords, dessen Umstände mehr als fragwürdig sind. Doch die Polizei und sein Ziehvater glauben ihm nicht.

Schlimmer noch: die Gestapo will ihn für etwas drankriegen, das er nicht getan hat, sodass dem Jungen nichts übrigbleibt als zu fliehen und abzutauchen.
Mit gefälschtem Pass fängt Fritz beim Kohlenhandel Kleinfeldt in Berlin-Mitte an. Der Lohn stimmt, sein Chef ist in Ordnung, doch Fritz ist allein und vermisst seine Freunde. Vor allem Charly, die einmal seine Pflegemutter war. Und seine Schicksalsfreundin Hannah, von der er auch nur weiß, dass sie sich in Breslau unter falschem Namen versteckt. Und so beginnt Fritz aus seiner Tarnung heraus Briefe zu schreiben.

Meinung:
Das Buch ist ein kurzes Vergnügen, aber es ist ein Vergnügen es zu lesen.
Wer einen längeren Roman erwartet wird zwar enttäuscht aber die Art der Erzählung und die wirklich gelungenen Illustrationen machen das locker wieder wett.
Auch hier ist es spannend geschrieben, hat einen eigenen Stil, ist jedoch durchaus lesenswert.
Kat Menschiks Bilder bleiben dicht am Text und an der Zeit
und geben eine Ebene hinzu.
Ein Buch, dass man auch deshalb gern wieder zur Hand nimmt, wenn man es gelesen hat.

Fazit:

Wer ein ungewöhnliches Buch mit dreifarbigen Zeichnungen und ganz viel 20er Jahre-Atmosphäre haben möchte, sollte es kaufen!
Man kann Mitte nur empfehlen

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Rezensionen von nil_liest:

Kalimera Norbert!

Ein Zwergmammut verschenkt man nicht von Knut Krüger

Das wäre doch was! Ein Zwergmammut als Haustier! Abgefahren und genau so ist es und zwar bei Henry. Bei ihm lebt das niedliche Tier namens Norbert und fühlt sich da seit Band 1 ‚Nur mal schnell das Mammut retten‘ (den wir nicht kennen) pudelwohl! Machte gar nix, dass wir erst zu der jüngeren Fangemeinde gehören und die Vorgeschichte noch nicht kannten, denn auf den ersten Seiten wird für eingefleischte Fans wiederholt und für Frischlinge ein wenig Einblick gegeben was im ersten Band geschah.

In ‚Ein Zwegmammut verschenkt man nicht‘ fliegt Henry mit seiner Granny (Oma) und Norbert nach Kreta und erkundet die Heimat der Zwergmammuts. Dort will der König dieses seltene Exemplar am liebsten für sich behalten und Harry kommt ganz schön ins Schwitzen, dass zu verhindern. Was der Situation nicht sonderlich hilft, aber das Chaos komplett macht: Norbert verschwindet und Henry wird sehr traurig. Findet selbst heraus, ob Henry es mit Hilfe seiner neuen Bekannten Aliki schafft Norbert wieder zu finden und ob das Zwermammut am Schluss in Griechenland bleibt oder wieder mit Henry nach Hause fliegt!
Knut Krüger hat ein wirklich niedliches Kinderbuch vorgelegt. Er hat wunderbar das Geschehene beschrieben und die Gefühle, die Sorgen und Ängste nachvollziehbar transportiert. Wirklich eine rundum gelungene Geschichte!
Das bringt mit dazu die Altersempfehlung von 8 Jahren des Verlags nur als Anhaltspunkt zu betrachten. Denn, dieses Buch kann wunderbar zum Vorlesen als Familienlektüre genutzt werden, wenn verschiedene Altersspannen beieinander sitzen und einer Geschichte lauschen wollen. Hier nehmen schon die 4-5jährigen was mit und die „Großen“ mit 8 Jahren sehen ganz andere Aspekte und können sich mit Henry und Aliki identifizieren. Zum Selbstlesen in der Grundschule sollten die Lesekenntnisse schon fortgeschritten sein, denn es ist recht viel Text und minimal bebildert – eigentlich gar nicht – zu Beginn des Kapitels.
Wer Lust hat sich noch intensive zu informieren vor oder nach der Lektüre, dem ist die eigens für das Mammut eingerichtete Website zu empfehlen:
https://www.dtv.de/special-knut-krueger-nur-mal-schnell-das-mammut-retten/start/c-1349

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Die Hacienda in Ecuador

Das Parfum der Liebe von Hanna Caspian

Zum 175jährigen Jubiläum hat der Droemer Knaur Verlag sechs Jubiläums-Ausgaben gedruckt, allesamt Kurzromane von ihren Stamm-Autor*innen und als "Sehnsuchtsromane" beschrieben.

Einer davon sprach mich sofort an, Hannah Caspians "Das Parfum der Liebe". Dieser Kurzroman spielt im Jahr 1904, knapp 120 Jahre vor unserer Zeit - und spielt somit 55 Jahre nach der Verlagsgründung.

Die Autorin nimmt uns mit nach Ecuador, ein eher seltenes literarisches Reiseziel, und bringt den Leserinnen die farbenprächtige ecuadorianische Pflanzenwelt den Leserinnen näher.

Auf der Reise durch Südamerika begleitet Viola ihren Onkel, der als Apotheker nach seltenen Pflanzen sucht, und hat die Aufgabe übernommen, diese Blumen zu zeichnen. An einem Abend lernt sie Adrian kennen, ein Parfümhersteller - die beiden sind anfangs gar nicht gut aufeinander zu sprechen, doch bald ist Adrian fasziniert von der mutigen und begabten Viola. Die damaligen gesellschaftlichen Zwänge machen es ihnen aber nicht leicht aufeinander zuzugehen, zu viele Hindernisse stehen vorerst zwischen ihnen.

Hannah Caspian schafft es, auf wenigen Seiten (128) eine vollständige Geschichte mit interessanten Charakteren zu erzählen. Es fehlt nichts und man hat auch nicht das Gefühl, dass etwas zu kurz kam. Ausser dass man die Reise der Beteiligten am liebsten noch viel länger verfolgen würde, denn die ist spannend aufgebaut.

Fazit: Eine schöne Geschichte über zwei junge Gleichgesinnte.
4 Punkte.

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Rezensionen von C. P.:

Zuviel Erzähltes statt spannende Erlebnisse

Knochenblumen welken nicht von Eleanor Bardilac

Alice findet im Haus ihrer Eltern einen Ermordeten - eines von vielen Opfern einer ganzen Mordserie. Durch die polizeiliche Befragung kommt heraus, dass Alice eine Magiebegabte ist, was ihre Eltern bisher erfolgreich zu vertuschen versuchten. Denn im magiefeindlichen Vhindona haben Magiebegabte keinen besonders beliebten Stand.

Fortan kommt Alice beim Nekromanten Marius Cinna in die Lehre und lernt endlich die vielfältige Welt de Magie kennen.
Auch wenn das Buch zunächst ganz spannend beginnt mit dem Mord, dessen Zeugin Alice mehr oder minder wird, hat der weitere Verlauf meine Erwartungen nicht erfüllen können. Ein Großteil des Romans besteht aus Erzählungen über die Welt der Magie, was man damit machen kann und was es für Götter gibt. Selbst die Gespräche drehen sich primär um derartige Themen, eine richtige Handlung, die dem Ganzen etwas Spannung verleiht, habe ich nicht wahrnehmen können. Vielmehr begleitet man Alice beim Lernen und Entdecken und wie sie langsam aus sich herauskommt. Selbst der Kriminalfall, die zu klärende Mordserie, läuft nur im Hintergrund ab und wird am Schluss mal eben schnell geklärt. Zwar lässt sich deutlich erkennen, dass die Autorin sich Gedanken um die Welt gemacht hat, ebenso wäre der Nekromant als recht zynischer und aussergewöhnlicher Charakter für so manche Überraschung prädestiniert gewesen. Leider hat sich die Autorin den Hinweis „show, don’t tell“ nicht zu Herzen genommen und die Welt in ihrem Roman nur gezeigt und erläutert, statt die Charaktere wirklich viel erleben zu lassen. Schade um die wirklich guten Ideen, aber die Umsetzung war auf Dauer einfach langweilig und die Auflösung der Mordserie kam ohne großen Einsatz irgendeines Spürsinns daher.

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Rezensionen von Sorko:

Mutig sein heißt, die Angst zu ignorieren

Die vier Winde von Kristin Hannah

Ein sehr bewegender Roman um eine bewundernswerte Frau. Was Elsa erlebt hat, ist eigentlich unbeschreiblich. Wie können Eltern ihr Kind so behandeln? Doch sie hat noch Glück im Unglück, dass sie von der Familie ihres Geliebten aufgenommen wird. Anfangs nicht gerade freundlich, doch das ändert sich im Verlauf der Jahre.

Als ihre Tochter Loreda zur Welt kommt, ist sie in die Familie Martinelli voll integriert. Alles scheint nun gut zu laufen, doch das nächste Unheil wartet schon vor der Tür.
Während der großen Depression in den Dreißiger Jahren gab es in den USA, in den Great Plains, tatsächlich eine verheerende Dürre mit furchtbaren Staubstürmen, die die Weizenerträge dieser Region fast vollständig vernichteten. Die Farmer warteten verzweifelt auf Regen, doch der kam nicht. Viele gerieten in Existenznot und machten sich auf in den Westen, wo sie sich ein besseres Leben erhofften. Auch die Familie Martinelli hat es hart getroffen. Elsa und ihre inzwischen zwei Kinder sehen keinen anderen Ausweg mehr. Sie machen sich auf nach Kalifornien.

Beim Lesen dachte ich auch ständig, wann gehen sie nun endlich los. An die Pazifikküste, wo das Klima besser ist, wo sie im Winter nicht mehr bei Eis und Schnee frieren müssen. Was sie dann allerdings dort erleben mussten, hatte ich nicht erwartet. Elsa wächst über sich hinaus und wird zu dem Menschen, der sie eigentlich nie sein wollte: zu einer starken Kämpferin.

Großartig geschrieben und sehr bewegend! Auch wenn die Figuren und Orte zum Teil fiktiv sind, ist die Rahmenhandlung doch an die tatsächlichen Ereignisse von damals eng angelehnt. Und Vieles dürfte dem heutigen Leser ja auch bekannt vorkommen. Anhaltende Hitzewellen, Flüchtlingsbewegungen und deren Folgen, politische Untätigkeit und menschliche Not.
Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn ich mir ein etwas anderes Ende gewünscht hätte. Aber das Leben ist eben kein Wunschkonzert. Sehr empfehlenswerte Lektüre!

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