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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nuean:

Einfach nur göttlich, ich freue mich auf den nächsten Teil????

Der Schwur der Göttin, Band 1: Beyond Eternity von Greta Milán

Wieder ein Buch an dem ich aufgrund des Covers und auch des Klappentextes einfach nicht vorbeigehen konnte!
Es geht um Nayla, die einen schweren Autounfall auf rätselhafte Weise unverletzt übersteckt. Nur der Schock darüber steckt ihr in den Knochen und sie kann den Unfall nicht so leicht abschütteln.

Obwohl ihre Eltern und Freunde sich um sie bemühen, merkt sie das irgendetwas nicht stimmt. Als plötzlich noch 2 neue, unwiderstehliche Mitschüler auftauchen, die ständig in ihrer Nähe sind, beginnt Nayla immer mehr darüber nachzudenken und kommt irgendwann einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur, dass ihre ganzes Leben verändert.
Ich mochte Nayla sofort, sie ist super sympathisch, liebt ihre Familie und ihre Freunde, kümmert sich aufopfernd um verletzte Tiere und ist mutig. Manchmal fand ich sie vielleicht etwas naiv bei offensichtlichen Geschehnissen, aber sie ist erst 17 und lebt in ihrer heilen Welt. Diese wird durch das Auftauchen ihrer neuen Mitschüler Cyrian und Phil auf den Kopf gestellt. Von Anfang an fühlt sie sich zu Cyrian hingezogen, der ihr aber die kalte Schulter zeigt, während Phil viel umgänglicher und freundlicher ist und sich sofort in Naylas Freundeskreis integriert. Der düstere Cyrian ist der typische Bad Boy, irgendwie unnahbar, aber doch da, wenn man ihn braucht und auch das Knistern zwischen ihm und Nayla ist spürbar. Phil ist ein Sunnyboy der immer da ist, lustige Sprüche reist und dem man nichts übelnehmen kann. Die Charaktere fand ich alle sehr gelungen, auch Dee und Matt habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Der Schreibstil hat mir auch wahnsinnig gut gefallen, locker, leicht, spannend und mitreißend. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Fazit: Ein toller erster Teil, der mich auf den zweiten hin fiebern lässt.

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Rezensionen von Claudia R:

fantasiereich ....

Kapitän Nauti und die Tochter des Wasserkönigs von Caro Sand

Klappentext:

Timmi spielt am Badesee mit seinem Boot im Wasser, als es im Schilf plötzlich zu blubbern beginnt. Neugierig geht er näher heran. Die Freude ist groß, als das Guckrohr eines Unterseebootes auftaucht: Es ist der Kater Kapitän Nauti, Neptuns erster und einziger U-Boot-Kapitän!
Kapitän Nautis erzählt Timmi seine spannende Geschichte, wie er vom gewöhnlichen Hafenkater zum U-Boot-Kapitän befördert wurde.

Eine Meerjungfrau, die Clowns der Lüfte, mit allen Wassern der Häfen der Welt gewaschene Hafenratten und natürlich Neptun persönlich sind maßgeblich daran beteiligt.

Cover:

Das Cover ist sehr schön gestaltet. In der Mitte ist ein Kater mit Zylinder, also Kapitän Nauti, erkennbar: Der Hintergrund zeigt ein Hafendeck mit Schiffen, Möwen und vielem mehr. Viele kleine Details, die man erst auf dem zweiten Blick erkennt.

Meinung:

Ein spannendes Wasserabenteuer, dass viel zu bieten hat. Dies ist bereits das zweite Abenteuer mit Kapitän Nauti, aber auch ohne den ersten band zu kennen, kommt man gut in die Geschichte und die Handlungen hinein. Die Bücher sind auch sehr gut unabhängig voneinander lesbar, da sie eine abgeschlossene Geschichte erzählen.

In diesem Abenteuer trifft Kapitän Nauti auf Fischer, Meerjungfrauen und sogar Neptun. Doch zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht nicht verraten, da ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte.

Ein spannendes Über- und Unterwasserabenteuer wartet hier auf kleine und große Landratten und Entdecker, die mit ihm in See stechen.

Die Geschichte wird sehr liebevoll und gut verständlich erzählt und beschrieben. man kann die Handlungen sehr gut folgen. Es wird alles sehr gut erklärt und erzählt, so das man gespannt der Geschichte folgt und an dieser regelrecht gefesselt wird.

Die Schriftgröße ist gut gewählt und altersentsprechend und eignet sich gut zum Selbstlesen, aber auch zum Vorlesen. Auch die Textlänge und die Abschnitte haben eine angenehme Länge um einen guten Lesefluss zu ermöglichen.

Die Geschichte ist spannend aufgebaut und sorgt für gute Unterhaltung. Fantasiereich und fesselnd wird man hier in einen Abenteuer verwickelt, dem man gern folgt und gern noch mehr erfahren möchte. Nauti und auch die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen und nebenbei erfährt und lernt man allerhand verschiedene Meeresbewohner und Sagengestalten kennen.

Auch die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen und dieses sind sehr schön und detailreich gestaltet. Die bunten Illustrationen laden zum Betrachten ein. Die Bilder veranschaulichen die Geschichte und runden diese sehr gut ab.

Ein tolles, fantasievolles und spannendes Abenteuer für Kinder ab 6 Jahren, zum Lesen, Anhören, Anschauen und Träumen. Man wird in eine wundersame und fantasiereiche Welt und Geschichte entführt, die gut unterhält.

Fazit:

Fantasiereiches, spannendes Abenteuer, dass zum Träumen einlädt und gut unterhält.

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Rezensionen von Anna625:

Tatsächlich ein recht langatmiger Tag

Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García von Moritz Rinke

Pedro ist Postbote auf Lanzarote. Doch schon lange besteht seine Hauptaufgabe nicht mehr im Austragen von Briefen, sondern vielmehr im Verteilen von Werbeprospekten, da kaum mehr jemand echte Korrespondenzen per Post führt. Um dennoch seinen Job behalten zu können, muss er den Schein wahren und mit seiner Dienst-Honda monatlich eine gewisse Streckenzahl zurücklegen, die er jedoch kaum erreichen würde, wenn er nur seinen normalen Arbeitsweg beim Postaustragen damit zurücklegen würde.

Und so fährt er regelmäßig mehrmals die Woche zu seinem zig Kilometer entfernt gelegenen Lieblingscafé, holt seinen Sohn Miguel von der Schule ab und ist auch sonst recht viel mit ihm unterwegs. Doch dann trennt sich Pedros Freundin und Mutter seines Sohnes von ihm und zieht mit dem Kind fort. Pedro ist am Boden zerstört und fsst erst wieder Hoffnung, als er auf Amado, einen Flüchtling, trifft. Gemeinsam mit ihm und seinem Freund Tenaro setzt Pedro nun alles daran, Miguel wiederzusehen.

Während Pedro mit der zunehmenden Digitalisierung und dem Verlust seines Sohnes kämpft, erfährt man nebenbei eine ganze Menge über die Geschichte der Insel, die schön in die Geschichte eingeflochten sind. Pedro und die anderen Figuren waren mir sympathisch, hätten aber durchaus noch tiefgründiger gestaltet werden können. Das Gefühl, dass sie wirklich individuelle Persönlichkeiten sind, hatte ich beim Lesen nicht - sie waren mir insgesamt einfach zu flach.

So schnell ich am Anfang des Buches in die Geschichte hineingefunden habe, so schnell wurde meine Lesebegeisterung dann auch wieder ausgebremst: Ich fand die Geschichte über weite Strecken viel zu langatmig und ohne erkennbaren Spannungsbogen, viele Ereignisse erschienen mir wahlweise irrelevant für den Fortlauf der Geschichte oder waren merkwürdig überspitzt dargestellt. Für meinen Geschmack hätte hier deutlich gekürzt werden können. So fiel es mir leider recht schwer, wirklich dranzubleiben, weil die Geschichte so gemütlich vor sich hingedümpelt ist ohne je wirklich an Fahrt aufzunehmen.

Fazit: Eine nette, sommerliche Lektüre für zwischendurch, aber die Tiefe und das entscheidende Etwas haben mir definitiv gefehlt.

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Rezensionen von Natalie:

Spannung & Humor = toller Krimi

Salzburger Rippenstich von Katharina Eigner

Wie gestaltet eine Arzthelferin ihre Freizeit? Richtig, sie geht auf Mörderjagd - zumindest wenn man Rosemarie Dorn heißt.

Als in Grödig ein Toter mit entstelltem Gesicht gefunden wird, dauert es nicht lange, bis Rosemarie’s Interesse geweckt ist und sie erste Theorien aufstellt. Auch die zweite Leiche lässt nicht lange auf sich warten, was die Ambitionen nur noch erhöht.

Die Spuren führen Rosemarie bis in ein kleines Dorf in Tschechien, aus dem die Vergangenheit immer noch bis nach Grödig nachzuwirken scheint…

Katharina Eigner hat einen Krimi geschrieben, welcher nicht nur auf Spannung setzt, sondern auch einiges an Humor zu bieten hat. Genau diese Kombination hat mir richtig gut gefallen. Spannung und Humor sind keine Wiedersprüche, sondern machen einen Krimi auch besonders. Der Schreibstil ist ansprechend und bildhaft, vor allem die unterschiedlichen Charaktere mit ihren teilweisen speziellen Eigenschaften kommen so richtig zur Geltung.

Für mich ein tolles Lesevergnügen, selten so oft bei einem Krimi schmunzeln müssen, was der Spannung aber keinen Abbruch tat. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von marsu:

Puzzle

Die andere Tochter von Dinah Marte Golch

Bei einem Arbeitsunfall verliert Antonia ihr Augenlicht, doch sie hat Glück, sie erhält eine Hornhauttransplantation und so erlangt sie ihre Sehkraft wieder. Antonia hat einen ausgefallenen Beruf, aber klar, so etwas muss es auch geben. Sie räumt die Wohnungen von Verstorbenen aus. Antonia reist nach Frankfurt, um sich bei der Familie der Spenderin zu bedanken.

Doch damit gerät sie in einen Strudel von Ereignissen, der auch die Geschichte ihrer eigenen Familie betrifft. Die Lektüre wird auf zwei Zeitebenen erzählt, die sich einander annähern und nach und nach rutschen immer mehr Puzzleteile an ihren Platz - was sich sehr gut auf dem Cover wieder findet. Meines Erachtens war hier das Thema Kunstraub zu Zeiten des Nationalsozialismus nicht so passend, denn es wirkte ein wenig aufgesetzt und das Buch hätte gut ohne auskommen können. Dennoch ein Buch, das man schlecht aus der Hand legen konnte, wenn man es einmal begonnen hatte.

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Rezensionen von Claudia R:

liebevolle Reimgeschichte

Igitt, Blätter mag ich nicht! von Sandra Schinnagl

Klappentext / Inhalt:

Im Kinder(vorlese)buch "Igitt, Blätter mag ich nicht" ist die Hauptrolle von einem kleinen, witzigen Faultier besetzt. Während die anderen tierischen Dschungelbewohner zur Dämmerstunde fleißig nach leckeren Beeren, frischen Kräutern und knackigen Käfern suchen, beobachtet Ferdinand das Treiben hoch oben von seinem Ast aus.

Erst zu später Stunde, als Affe, Papagei, Nasenbär& Co. bereits satt und zufrieden schlummern, klettert das Faultier langsam von seinem Ast herab...
Was es dort erwartet, wird sowohl großen als auch kleinen Lesern und aufmerksamen Beobachtern ein Schmunzeln in's Gesicht zaubern! (übernommen)

Cover:

Das Cover strahlt Ruhe und Gemütlichkeit aus. An einem Ast ist ein Faultier mit Früchten und Banane in der Pfote erkennbar. Es hängt locker am Baum und scheint sehr vergnügt zu sein. Optisch und auch vom Zeichenstil ist das Cover sehr schön gelungen.

Meinung:

Das kleine Faultier seilt sich von seiner Gruppe ab und entdeckt viele andere Tiere im Dschungel und beobachtet diese aus Entfernung bei ihrem Essensgewohnheiten. Dabei lässt jedes der Dschungeltiere etwas übrig. Was das Faultier wohl aus diesen Erfahrungen lernt? Die Pointe kommt zum Schluss.

Doch zu viel vom Inhalt möchte ich hier noch nicht verraten. Lest am Besten selbst, was Ferdinand, das Faultier hier erlebt.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Geschichte ist in Reimform verfasst und dadurch auch sehr gut einprägsam. Zudem treten einige Wiederholungen auf, die einen gewissen Charme der Geschichte verleihen. Die Geschichte ist sehr niedlich und liebevoll aufgebaut.

Ferdinand das Faultier kommt sehr sympathisch, als stiller Beobachter, herüber. Die Charaktere sind alle sehr niedlich dargestellt und die Texte kindgerecht und altersentsprechend verpackt.

Die Bilder und Illustrationen sind sehr ausdrucksstark und wunderschön gestaltet. Sowohl der Zeichenstil, wie auch die Farbwahl sind sehr gelungen und auch viele kleine Details wurde gedacht. Die Bilder veranschaulichen die Geschichte und laden zum Betrachten ein. Wunderschöne Bilder, die sehr viel Freude machen.

Fazit:

Wunderschöne Illustrationen und eine Geschichte in Reimform, die sehr liebevoll erzählt wird und gut unterhält.

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Rezensionen von yellowdog:

Dallas-Police

Die Tote mit der roten Strähne - Thriller (Betty-Rhyzyk-Serie 1) von Kathleen Kent

Die Tote mit der roten Strähne ist ein unterhaltsamer Thriller, angesiedelt in Texas. Der Roman lebt von der Hauptfigur, Detective Betty Rhyzyk, einer Polizistin aus Brooklyn, die jetzt in Dallas Ermittlungen leitet.
Die Handlung wird stets aus ihrer Sicht gezeigt, entsprechend von ihren Gedanken kommentiert und gewertet.

Sie ist ein schräger Charakter, die selbstbewusst ist und auch mal einen Spruch heraushaut. Das gefällt mir.
Betty lebt in einer lesbischen Beziehung, die ihr Kraft gibt.
Kathleen Kents Stärken neben dem Entwurf ihrer einzigartigen Protagonistin liegt in den kraftvollen Darstellen der Szenen. Auch der Polizeitalltag wird in Ansätzen gezeigt.
Den Gesamtplot mit der Jagd auf einen Drogenbaron halte ich für nicht so originell und mit der Zeit auch nicht besonders spannend. Die anfänglichen Passagen, die Bettys nicht gerade einfaches Einleben in die texanischen Gepflogenheiten haben mir besser gefallen. Kathlee Kent ist selbst in Texas aufgewachsen. Ich halte daher viele Beschreibungen des Texas-Ambiente für wirklich glaubhaft.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Neues spannendes Luft-Abenteuer

Luftpiraten - Im Himmel ist die Hölle los (Luftpiraten, Bd. 2) von Markus Orths

Es geht wieder in luftige Höhen, zu den streitlustigen Luftpiraten und unseren Helden Zwolle, Franka und Co. aus dem ersten Band von Markus Orths. In der Fortsetzung „Im Himmel ist die Hölle los“ gibt es viele weitere unglaubliche Einblicke in die Welt der Luftpiraten und ihrer luftigen Geschöpfe.

Im Himmel hat sich eine Menge verändert… Adiaba strebt nun einen neuen Kurs in Ätheria an und will die gewaltige Wutkraft der donnernden Bewohner lenken: die Luftpiraten sollen den Unterschied zwischen einem sinnlosen und einem sinnvollen Streit lernen. Doch eine funktionierende Lösung ergibt sich erst auf ganz schicksalhafte Weise. Ab der Hälfte der Geschichte wird es so spannend, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte, um dann mit einem passendem Ende, belohnt zu werden. Wunderbar in die Handlung eingeflochten, erfährt man, was eigentlich mit Frankas verschollener Mutter Donna Brubu passiert ist und es wird das Geheimnis gelüftet, wo die Luftpiratenkinder herkommen, die per Luftpost verschickt werden.

Zu Beginn werden alle Charaktere einmal vorgestellt, was den Einstieg erleichtern und ein Lesen ohne Vorkenntnisse möglich machen soll. Es ist aber empfehlenswert, die Reihe in chronologischer Reihenfolge zu lesen, um die Charaktere, ihre Entwicklung und die Botschaft dahinter besser zu verstehen. Der zweite Band konzentriert sich mehr auf den Zusammenhalt der Helden, um die dunkle Bedrohung noch rechtzeitig abzuwenden zu können. Große Hoffnung ruht dabei auf dem einzigen Weißen Luftpiraten Zwolle, der sich seiner Angst stellen muss, um seine Freunde zu retten. Es wird auch wieder etwas unheimlich, aber es bleibt der Zielgruppe angemessen. Wie bereits im ersten Teil ist die Geschichte voller wunderbare Wortspielereien, sprachgewaltiger Wortgefechte und erfinderischer Kreationen bekannter Redensarten. Ein bisschen poetisch und mit Humor lässt Markus Orths sogar die Liebe ins donnernde Himmelreich einziehen und zeigt Seiten, die zuvor verborgen blieben. Es gibt also viel Neues und es wird nicht langweilig. Mit dabei sind auch wieder die 2-farbigen Illustrationen von Lena Winkel, die einen Einblick in diese faszinierende Wolkenwelt gewähren und auf einzigartige Weise, Szenen und Figuren einfangen.

Fazit: Wer den „Luftpiraten“ erst einmal verfallen ist, den wird auch die Fortsetzung begeistern können. Ungeklärte Fragen werden aufgegriffen und es gibt neue Orte und Wesen in der luftigen Fantasiewelt. Ein spannender Spaß zum Mitfiebern für Kinder und Erwachsene und eine besondere Leseempfehlung für geübte Selbstleser oder zum energiegeladenem Vorlesen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Aus dem wahren Leben

In allen Punkten von Helmut Wlasak

Vor seiner Arbeit als Strafrichter in zahlreichen Drogen-, Wirtschafts-, Mord- und Totschlag- und Dschihadistenprozessen war der in Graz als Suchtgiftrichter bekannte Autor Helmut Wlasak Gendarmeriebeamter unterwegs. Aus seiner jahrelangen Erfahrung hat er in diesem Buch 30 Geschichten aus seinem Richteralltag aufgeschrieben, die ich als sehr lesenswert empfinde.

So erfahre ich, wie Hans anhand der Aufzeichnung von Autokennzeichen in den Knast kommt; wie Edith und Erika, denen ihre Geldknappheit und ihre plötzliche Liebe zu Gartenzwergen zum Verhängnis wird; wie Anna ihre nicht frisierten Haare zum Verhängnis werden; wie Günther seine Flucht nach 18 Jahren beendet und wie Louis, der einmal etwas erleben will, dann meint, er habe einen Mord begangen. Ich lerne Dr. med. SA, der fast nackt ein Magenleiden diagnostiziert, kennen; erfahre, warum Jan von „seiner“ Marinella und seinen Freunden Silviu und Lorand zutiefst enttäuscht ist und warum Gerald schon zum vierten Mal vor Gericht steht und auch Franz das Gefängnis schon gut von innen kennt. Ich bin bei einem aberwitziges Gespräch zwischen Ivan und seinem Richter dabei und kann den Richter immer wieder den Kopf schütteln sehen, wenn es um 50 verkaufte Würschtl mit 1500 Senfgurken und 30kg Senf geht. Bei dem Fall von Dietmar und Gerhard habe ich schlucken müssen. All diese Menschen geraten in die Fänge der Justiz. Alle haben die verschiedensten Gründe. Die einen sind einfach etwas dumm oder naiv, die anderen wollen einfach ihre Begierde stillen oder etwas Gutes tun, ohne an die Folgen zu denken. Wieder andere lassen sich ausnutzen oder geraten einfach an die falschen Menschen, die ihnen nicht gut tun. Alle hatten sie sich ihr Leben bestimmt anders vorgestellt.

Ich finde die hier angesprochenen Fälle alle sehr unterhaltsam. Ich habe manchmal geschmunzelt, hier und da den Kopf geschüttelt und ich war auch mal baff. Warum? Das kann jeder in dieser Kurzgeschichtensammlung selbst heraus finden.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Kurzweilige Beziehungsratgeber-Geschichte mit Lösungsansätzen

Die Berge, der Nebel, die Liebe und ich von Tessa Randau

Worum gehts? Eine Ehepaar macht Urlaub in den Bergen. Aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen, wie sie die Zeit verbringen könnten, kommt es zum Streit. Als Konsequenz daraus verbringen sie den Tag getrennt voneinander und die Frau trifft auf ihrer Wanderung einen alten Mann, der sie nicht nur begleitet, sondern sich auch als verständnisvoller und kluger Gesprächspartner entpuppt.

Die Ich-Erzählern schildert Enttäuschung, Wutausbrüche und Streit mit ihrem Mann Chris, und fragt sich, was mit ihrer Liebe in den letzten Jahren passiert ist, während der alte Mann wie ein Therapeut nachfragt und ihr hilft, den Kern des Problems zu finden. Durch die leichte und eingängige Sprache wird schnell klar, wo das Problem liegt. Doch gerade diese vorhersehbare Oberflächlichkeit macht irgendwie auch den Charme aus. Die umperfekte Protagonistin, die sich emotional hochschaukelt, Fehler macht, aber bereit ist, über ihr Verhalten zu reflektieren, ist sowohl interessant als auch tröstlich. Verpackt in die heilsame Kraft der Berge und die Wirkung einer erschöpfenden Wanderung in der Natur.
Der alte Mann suggeriert Vertrautheit, es gibt wenig Informationen über die Protagonisten. Tessa Randau konzentriert sich hier ganz auf die emotionale Reise ihrer Ich-Erzählerin. Dadurch wirken die Dialoge teilweise unnatürlich und konstruiert. Die Protagonisten bleiben auf Distanz, was schade ist. Dafür gibt es keine ausschweifenden Nebensächlichkeiten und das Buch ist in kurzer Zeit gelesen. Neben den auflockernden, minimalistischen Illustrationen ist die gute Verständlichkeit ein großer Pluspunkt. Das Ende fand ich gut gelungen. Die Ich-Erzählerin kommt allerdings unnatürlich schnell zu ihren Lösungen, für die Menschen in der Regel einige Therapiesitzungen benötigen.
Den ersten Roman von Tessa Randau „Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich“ kenne ich nicht, bin nun aber neugierig. Ich war skeptisch und habe auch meine Kritikpunkte an dem Buch, muss aber zugeben, es hat sich gelohnt, dafür offen zu bleiben und ohne Erwartung mit dem Lesen zu beginnen. Die Geschichte war gut geschrieben, hat mich berührt und war eine kurzweilige und angenehme Lektüre, mit wertvollen Denkanstößen, die in jeder menschlichen Beziehung hilfreich sein können. Belletristik erlaubt es, die Komplexität des Lebens besser zu verstehen. Setzt man sich mit den vorgestellten Ideen auseinander, bliebt vermutlich eher ein sprachliches Bild im Kopf hängen, als eine Liste aus einem Selbsthilfebuch.

Ich glaube, dass „Die Berge, der Nebel, die Liebe und ich“ bei vielen Lesern und Leserinnen einen nennenswerten nachhaltigen Effekt haben könnte, und wenn es nur gute Unterhaltung oder die Inspiration zum Wandern ist. Deshalb würde ich das Buch denen empfehlen, die in ihrer Beziehung einen Rat brauchen und statt ein Sachbuch lieber eine Geschichte lesen möchten. Selbst für glückliche Paare könnte sich ein Blick lohnen. Da nicht jeder gerne Selbsthilfebücher liest, ist es eine tolle Möglichkeit über solche Bücher von Lösungswegen und Denkanstößen zu erfahren.

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