Kunden em pfehlungen
Rezensionen von marcialoup:
Unsichtbar
Mit anderen Augen von Jane Tara
Tilda, eine Frau in den Fünfzigern, wird unsichtbar. Eines Tages ist ihr kleiner Finger nicht mehr sichtbar. Sie spürt ihn zwar, aber er ist äußerlich nicht mehr da und so verliert sie nach und nach weitere Körperteile. Die Diagnose ist Unsichtbarkeit in zweiten Stadium. Sie betrifft hauptsächlich Frauen um die Menopause, ist nicht heilbar und Forschung gibt es nicht.
Im vierten Stadium ist man komplett unsichtbar... Im ersten Stadium wird man von der Gesellschaft ignoriert...
Eine absolute Metapher die hervorragend in diesem Buch umgesetzt wurde. Letztendlich geht es um die Unsichtbarkeit im Leben und sicher sind alternde Frauen davon betroffen, wie im Buch beschrieben, sie werden nicht mehr gesehen oder übersehen, aber mir fallen hierzu noch viele weitere Möglichkeiten ein und ich sehe das Buch eher so, dass man auch mal an die Menschen denken sollte, die aus der Gesellschaft verschwunden sind. Personen die krank sind und das Haus nicht mehr verlassen können, fallen unter dieses Kriterium und eben weil man sie nicht mehr im Alltag der Gesellschaft "draußen" sieht, sind sie unsichtbar.
Menschen mit Long Covid oder ME/CFS, die zu krank, zu geschwächt sind, um in der Gesellschaft auftauchen...
Menschen mit einer Duftstoff-Allergie oder multiplen Chemikaliensensibilität, die wegen der Duftstoffe und anderer Trigger in der Öffentlichkeit nicht mehr am öffentlichen Leben teilhaben können...
Menschen mit Erkrankungen, die sie ans Bett oder Haus fesseln...
All diese Menschen - und es sind viele ! - fallen raus aus der Gesellschaft, sind verschwunden im öffentlichen Leben und damit unsichtbar!
Dieses Buch von Jane Tara, das übrigens interessant und leichtgängig, sowie auch gut unterhaltend geschrieben ist, legt den Finger genau in die Wunde, die die funktionsfähige Menschheit und auch der Staat lieber nicht genauer betrachten möchte!
Auch wenn das Buch darauf hinausläuft, dass die Protagonistin Tilda an sich selbst
arbeiten soll, um aus ihrem eigens zurückgezogenen Leben herauszukommen und proaktiv zu sein usw. ... ist dies für o.g. Gruppen oft nicht möglich obwohl sie es möchten.
Eine bemerkenswerte Stelle im Roman war für mich die Begegnung zwischen Tilda und Patrick. Sie verurteilte im Stillen Patrick, dass er beim Kennenlernen seine Sonnenbrille nicht abnahm. Wie sich nach ihrem ersten Gespräch herausstellte, ist Patrick blind.
Überraschend für Tilda war, wie gut Patrick Tilda wahrnahm, obwohl sie doch unsichtbare Körperteile hatte.
Patrick konnte das nicht sehen, wohl aber Tilda auf andere Art wahrnehmen die viel tiefer geht und viel wichtiger ist als die Oberflächlichkeit des Äußeren.
Dieses Buch ist wichtig und es sollte zum Umdenken bewegen...
Rezensionen von begine:
Vier Generationen Frauen
Unerwünschte Töchter von Miriam Carbe
Miriam Carbe stammt aus einer deutsch nigerianischen Verbindung.
In dem Roman „Unerwünschte Töchter“ verarbeitet sie ihre Familiengeschichte.
Ihre Großmutter und Urgroßmutter hinterließen ihr Tagebücher bis 1908.
Margarete, Marianne, Monika und die Schriftstellerin Miriam sind die Frauen in dieser Geschichte.
Margarete verlor im ersten Weltkrieg ihren ersten Mann und im zweiten Weltkrieg einen Sohn.
Mit Marianne erlebten wir die Nazizeit und den Krieg.
1945 kam Monika zur Welt. Ihre Kinderzeit mit alle ihren Emotionen und der Freundschaft mit Mireile war interessant. Leider wurde sie in der Jugend physisch krank. Als sie in Marburg studierte hoffte ich ja, das sie gesund wird. Als sie von ihrem nigerianischen Freund ein Kind erwartet, und sich durchsetzte um es zu behalten, sah-es doch erst gut aus.
Marianne war für eine Abtreibung, aber später war sie doch eine liebevolle Großmutter.
Das Alles hat Miriam Carbe mit ehrlicher Sprache zu Papier gebracht.
Es war ein eindrucksvolles Leseerlebnis.
Rezensionen von Piet1990:
Spannend bis zur letzten Seite
Alles ihre Schuld von Andrea Mara
„Alles ihre Schuld“ hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Die Geschichte beginnt mit dem Verschwinden eines Kindes und entwickelt sich schnell zu einem nervenaufreibenden Psychothriller, bei dem man ständig seine Meinung ändern muss. Immer wieder tauchen neue Hinweise und Verdächtige auf, sodass ich bis zum Schluss nicht wusste, wem ich eigentlich trauen kann.
Besonders gut gefallen haben mir die verschiedenen Perspektiven. Dadurch bekommt man Einblicke in die Gedanken und Motive der Figuren, ohne dass sofort klar wird, was wirklich passiert ist. Gerade dieses Spiel mit Schuldzuweisungen und Vorurteilen macht das Buch so spannend.
Der Schreibstil ist flüssig, die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man ständig weiterlesen möchte. Einige Figuren waren nicht unbedingt sympathisch, aber genau das hat sie für mich glaubwürdig gemacht.
Fazit:
Ein fesselnder Psychothriller mit vielen Wendungen und einer konstant hohen Spannung. Wer Geschichten mag, bei denen man bis zum Ende miträtselt und niemandem so recht vertrauen kann, wird mit „Alles ihre Schuld“ bestens unterhalten.
Rezensionen von Phija:
Liebe, Liebe, Mord, Liebe - warte was?
If Books Could Kill von Kate Eberle
In welchem Buch würdest du gerne leben? Für mich wäre die Frage gar nicht so leicht zu beantworten. Roxie in "If Books Could Kill" weiß es jedoch genau: In einem Buch ihrer Lieblingsautorin schnulziger Romane. Als ihr eines Tages der Wunsch erfüllt wird, im neusten Roman dieser Autorin zu leben, stellt sich zu ihrem Leid jedoch heraus, dass diese plötzlich statt von der großen Liebe über Mord schreibt.
Ihren Wunsch kann Roxie jedoch nicht rückgängig machen und so hat sie keine andere Wahl, als in diesem Thriller zu überleben. Zum Glück gibt es in der Geschichte auch den etwas tollpatschigen Grant, der sie dabei (unfreiwillig) begleitet.
Die Idee der Geschichte hatte mich wirklich vom ersten Moment an überzeugt. Ich liebe dieses kluge Zusammenspiel von Reflexion der Genres (Romance und Thriller) und den gleichzeitig wirklich witzigen Dialogen. Roxie und Grant haben eine tolle Dynamik, die einfach Spaß macht zu lesen. Die Dialoge sind für mich tatsächlich auch das Highlight an dem Roman. Sie sind irgendwie chaotisch, witzig und manchmal auch gesellschaftskritisch – einfach eine perfekte Mischung. Die Handlung an sich, ist jedoch leider eher vorhersehbar. Ich denke, das war für mich so auch das Problem, die Motivation zu finden, stetig weiterzulesen. Wenn ich einmal das Buch in die Hand genommen habe, hatte ich dabei total meinen Spaß, aber irgendwie hat die Geschichte es nicht geschafft mich wirklich am Lesen zu halten.
Auch wenn Roxie, Grant und alle anderen sehr sympathisch und liebenswert waren, fehlte mir manchmal ein wirklicher emotionaler Bezug. So ganz konnte das Buch es einfach nicht schaffen, mich wirklich zum Mitfiebern zu bringen, was ich schade fand. Ich glaube, damit das bei mir passiert wäre, hätte es für mich etwas mehr Tempo und etwas mehr Tiefe bei den Figuren gebraucht.
Trotzdem hatte ich am Ende Spaß. Und das ist doch alles was zählt, oder? Ich kann das Buch trotz der Kritik allen Romance- und Rom-Com-Fans wärmstens ans Herz legen. Für schöne Stunden zwischendurch ist dieser kurzweilige Roman wirklich eine erfrischende Abwechslung!
Rezensionen von DoraLupin:
Geheimnisse
Eine Liebe ohne Sommer von Timothy Paul
Der Klappentext hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht, denn ich mag Liebesgeschichten alla "Ps: Ich liebe dich" die eigentlich erst mit dem Tod einer Person starten. Nicht unbedingt romantisch aber oft interessant zu lesen. Ich war deshalb auch sehr auf dieses Buch gespannt.
Ein verregneter Tag, eine zufällige Begegnung: Als Rosa vor Nikolas steht, macht ihr Herz den ersten von vielen Sprüngen. Zwischen dem humorvollen Mann mit den perfekten Haaren und ihr funkt es gewaltig; sollte es da stören, dass er sie trotz großer Innigkeit nie seinen Freunden vorstellt? Doch dann stirbt Nikolas bei einem Unfall – und lässt Rosa mit zwei Fragen zurück: Was war das zwischen ihnen, und hat sie ihn überhaupt richtig gekannt? Auf der Suche nach Antworten trifft sie seine Exfreundin, seinen besten Freund, der überraschend feindselig ist, und ein Kind mit dem Charme einer Naturgewalt. So lernt Rosa eine neue Seite von Nikolas kennen: eine, die sie hätte lieben können?
Der Schreibstil liest sich meistens recht angenehm und verständlich, aber so richtig mitreißend und fluffig fand ich ihn, im Vergleich zu anderen Liebesgeschichten leider nicht, vielleicht weil es ein Mann geschieben hat? Ich weiss es nicht. Was mir dafür sehr gefallen hat ist, dass der Autor als Stilmittel SmS Verläufe und Notizbuch-Einträge verwendet hat, das gibt der Geschichte Abwechslung. Ausserdem wurde mal in der Vergangenheit erzählt wie die Protagonisten sich kennen gelernt haben; und dann begleiten wir Rosa in der Gegenwart nach dem Tod ihres Freundes.
Ich hatte erwartet das es sich mehr um die Zeit nach dem Tod dreht, aber das Buch spielt gut die Hälfte der Zeit in der Vergangenheit.
Die Geschichte beziehungsweise Nikolas sind oft geheimnisvoll und man weiss nicht so genau wohin das ganze führt. Im prinzip hatte Rosa nach dem Tod von Nikolas viele einzelne Puzzlestücke, die sie zusammenfügen musste um ein Bild von ihrem Freund zu bekommen. Ich habe immer wieder mit den Charakteren mitgefiebert und habe die Geschichte insgesamt gerne gelesen, es gab aber auch zähe Passagen dabei. Auch die Nebencharaktere sind mir nicht so nahe gekommen wie ich das gewünscht habe. Im letzten Drittel konnte mich die Geschichte dann wieder besser abholen.
Fazit: Insgesamt ist die Geschichte empfehlenswert und geheimnisvoll, manchmal aber für mich auch etwas zäh zu lesen gewesen. Daher vergebe ich 3,5 Sterne und eine Empfehlung für interessierte Leser.
Rezensionen von LeserinLu :
Spannend
Unerwünschte Töchter von Miriam Carbe
„Unerwünschte Töchter“ erzählt die Geschichte von vier Frauengenerationen und spannt dabei einen Bogen über fast ein ganzes Jahrhundert deutscher Geschichte. Im Mittelpunkt stehen Margarethe, Marianne, Monika und schließlich Miriam als Frauen, deren Leben von Kriegen, gesellschaftlichen Erwartungen, familiären Konflikten und dem Wunsch nach Selbstbestimmung geprägt sind.
Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, ist die Art, wie Miriam Carbe Familiengeschichte und Zeitgeschichte miteinander verwebt. Die historischen Ereignisse bilden nicht nur die Kulisse, sondern greifen tief in die Lebenswege der Figuren ein. Gleichzeitig zeigt der Roman eindrucksvoll, wie sich bestimmte Muster und Verletzungen von Generation zu Generation weitertragen, selbst dann, wenn die Töchter fest entschlossen sind, alles anders zu machen als ihre Mütter.
Dabei hat mich „Unerwünschte Töchter“ von Anfang bis Ende gefesselt. Das Buch liest sich angenehm flüssig, verbindet persönliche Schicksale mit gesellschaftlichen Entwicklungen und regt immer wieder dazu an, über die eigene Familiengeschichte nachzudenken. Ein spannender Familienroman über Frauenleben, Generationenkonflikte und die Frage, wie viel Vergangenheit in unserer Gegenwart steckt.
Rezensionen von Aileen:
Nette leichte Liebesgeschichte
Die Bücherfreundinnen - Ein neues Kapitel von Marie Bernstein
Ein Ort der sich gefühlt um Bücher dreht und doch gibt es gerade beim Verkauf dieser Probleme. Aber zum Glück hat Aurora eine Idee den kleinen Buchladen zu retten, doch dazu braucht sie die Hilfe von Lukas - ihrem „Erzfeind“ seit der Schulzeit. In allem stehen ihr ihre Freundinnen zur Seite.
Ich muss gestehen, am meisten hat mir die Freundschaft der drei Mädels gefallen.
Wie sie füreinander da sind und sich für die jeweils andere freuen. Genau so wünscht man es sich und es passt einfach perfekt zum Buchreihennamen. Christoph finde ich irgendwie auch ganz interessant, sein Umgang mit der Kundschaft ist schon einzigartig. Ich bin trotzdem der Überzeugung, er könnte mir keinen Thriller aufschwatzen. Lukas fand ich eigentlich von Anfang an okay, irgendwie glaube ich stellt ihn Aurora viel schlechter da, als er eigentlich ist.
Mein größtes Manko ist eigentlich der Schreibstil. Zum Teil lag es sicher daran, dass einige Begriffe und ähnliches aus der Schweiz verwendet werden und man so immer wieder auf kleine Diskrepanzen stößt. Außerdem werden immer Gegebenheiten eingebaut, die nicht 100%ig notwendig wären und meiner Meinung nach weggelassen werden hätten können. Ein flüssiger und runder Stil wären sicher eine Verbesserung und hätten zumindest mir geholfen, schneller voranzukommen und das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können.
Gleichzeitig fehlte mir immer wieder die emotionale Tiefe, die ja gerade super in einen Liebesroman passen würde. Die Vorhersehbarkeit war irgendwie zu erwarten, gleichzeitig hab ich irgendwie gehofft, die Autorin schafft es noch eine unerwartete Wendung einzubauen.
Alles in allem ein netter Liebesroman, mit einem großen Fokus auf die Liebe zu Büchern (was gerade mein Interesse am Buch wecken konnte). Aber es gibt noch Luft nach Oben, was gerade den Schreibstil angeht.
Rezensionen von Stern567:
Ein Erstlesebuch voller Magie!
Leserabe 1. Lesestufe Kurz und leicht - Das Einhorn und der Zauber-Traum von Anja Kiel
„Das Einhorn und der Zauber-Traum“ von Anja Kiel, liebevoll illustriert von Elke Broska, ist ein gelungenes Erstlesebuch, das junge Leserinnen und Leser in eine fantasievolle Welt voller Magie und Abenteuer entführt. Bereits das wunderschön gestaltete Cover mit seinen vielen Farben und der zauberhaften Illustration weckt Neugier und lädt zum Entdecken der Geschichte ein.
Die Erzählung rund um das kleine Einhorn Ela ist klar strukturiert und leicht verständlich aufgebaut. Kurze Kapitel, große Schrift und kindgerechte Texte sorgen dafür, dass Leseanfänger schnell Erfolgserlebnisse haben. Die farbenfrohen Illustrationen unterstützen das Textverständnis und machen das Lesen zusätzlich attraktiv. Damit ist das Buch perfekt für Erstleser geeignet. Eine bezaubernde Geschichte, die Lesefreude weckt und zum Weiterlesen motiviert.
Rezensionen von Sonne89:
Gut, mit kleinen Schwächen
Crown of War and Shadow von J. R. Ward
Der erste Teil der Romantasy-Reihe überzeugt und macht Lust auf mehr.
Die Hauptdarstellerin Sorrell hat eine Gabe in sich und macht sich aus der Not heraus auf den Weg ihre Bestimmung zu finden. Dabei trifft sie auf den Söldner Merc und zwischen beiden entspinnt sich eine langsame Liebesgeschichte.
Einfühlsam erzählt mit kleinen sexy Momenten.
Das Fantasyreich wird gut beschrieben, auch durch die im Buch hinterlegte Karte findet man sich schnell zurecht. Zeitweise erinnert es auch an das Mittelalterliche Leben, nur gepaart mit viel Fantasy, da unter anderem auch Magie und Drachen eine Rolle spielen.
Sorrell legt eine wirklich tolle Entwicklung hin und wird zur starken Protagonistin, die auch für sich alleine sorgen kann.
Die Abenteuer unterwegs sind sehr actionreich und die Spannung bleibt erhalten..
Manche Passagen haben mir dennoch zu lange gedauert – das Buch ist mit über 600 Seiten entsprechend umfangreich.
Auch die sich entwickelnde Beziehung zwischen Sorrell und Merc hätte für mich an der ein oder anderen Stelle optimiert werden können.
Der Schreibstil weist teilweise Fehler und Schwächen auf.
Im Großen und Ganzen aber ein guter Start in die neue Reihe.
Rezensionen von Lesestern:
Wertvolle Gedanken und Reflexionen in der zweiten Lebenshälfte
Neuanfang im Ruhestand von Martin Knispel
"Neuanfang im Ruhestand" ist ein ganzheitlicher Lebensratgeber, der alle wichtigen Punkte beleuchtet, die uns helfen, aktiv diese neue Lebensphase zu gestalten.
Autor ist der Religionspädagoge und Theologe Martin Knispel, der durch seine aktuell beratende Tätigkeit dieses komplexe Thema mit allen wichtigen Aspekten umfassend aufbereitet.
Und erschienen ist es im Frühjahr 2026 bei Francke Buch.
Darin geht es um die Veränderungen, wenn neue Lebensphasen eintreten und uns herausfordern. Dann wird die Sinnfrage des Lebens neu gedacht und die Offenheit sich Glaubensfragen zu stellen ist plötzlich da. Es beginnt ein neues Kapitel mit der Erwartung die Seiten dieses letzten Lebensabschnitts sinnvoll zu füllen.
Mein Leseeindruck:
Mit großem Interesse und Gedanken an meinen eigenen zukünftigen Ruhestand habe ich dieses Buch begonnen zu lesen und war erstaunt, wie mich die einzelnen Themen bereits jetzt schon berühren.
Martin Knispel gelingt es mit seinen eigenen authentischen Erfahrungen in bezug auf Veränderungen, Sensibilität für Umbrüche zu wecken und sie als Realität anzuerkennen. Gleichzeitig ermutigt er sich dann den sogenannten " Stürmen" in bezug auf physische, emotionale und auch materielle Änderungen zu stellen und der Sinnfrage des Lebens Raum zu geben.
Mit seinem einfühlsamen und angenehm zu lesenden Schreibstil öffnet Martin Knispel Wege, sich gedanklich auf das zentrale Thema des Buches, den Ruhestand zu bewegen.
Bei der Frage, was jetzt noch kommt, wird deutlich, welche Perspektive wir für unser Leben haben und was uns durch diese zweite Lebenshälfte tragen kann.
Mit persönlichen Erlebnissen, ermutigenden Impulsen und vielen Beispielen von Menschen, die in ihrem Ruhestand, Neues gewagt und Aufbrüche erlebt haben, lädt er ein, den Anker im christlichen Glauben zu setzen, neu Beziehung zu Gott, unserem Schöpfer zu entdecken oder zu vertiefen und von einem Glauben getragen zu werden, der auch diese herausfordernde Lebensphase begleitet
Mein Fazit:
Eine wertvoller Ratgeber, der durch seine mutmachende empathische Schreibweise ein hilfreicher Begleiter durch lebensverändernde Stationen werden kann und den man bereits vor dem " Ruhestand" lesen sollte.










