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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von CanYouSeeMe:

Róisín

Red von Louise Kennedy

"Red" von Louise Kennedy ist in der Hörbuchfassung von Inka Löwendorf gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit waren diese noch sehr angenehm zu hören.

Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt.
Red erzählt die Geschichte von Róisín über mehrere Jahrzehnte hinweg und zeichnet dabei ein stimmiges Bild einer bewegten Zeit. Besonders die Thematik und die zeitliche Entwicklung der Protagonistin haben mir gefallen. Die Geschichte entfaltet sich zu einem runden Gesamtbild, das die Lebensumstände und Herausforderungen der jeweiligen Zeit einfängt.
Den Zugang zu Róisín und ihren Gefühlen habe ich allerdings nur schwer gefunden. Auch die Bindung zwischen ihr und Red blieb für mich in ihrer Tiefe und Intensität nicht ganz greifbar. Dadurch konnte ich die emotionalen Beweggründe der Figuren nur bedingt nachvollziehen und den besonderen Reiz ihrer Geschichte nicht vollständig spüren. So bleibt Red für mich eine solide erzählte Geschichte vor einem interessanten historischen Hintergrund, die mich thematisch durchaus angesprochen hat, mich auf emotionaler Ebene jedoch nicht ganz erreichen konnte.

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Rezensionen von Snookie:

Düsterer Beginn, ernüchternder Verlauf

Played by the Piper − Die Unbeugsame von Raven Kennedy

In „Played by the Piper“ geht es um Esti, die in einer von Plagen heimgesuchten Welt lebt. Sie ist halb Fae und halb Bane (eine dämonische Kreatur), weshalb sie von den Fae verabscheut wird. Mehrere Plagen suchen die Stadt heim und das Überleben wird immer schwieriger. Als eine Rattenplage über die Stadt hereinbricht, erscheint der Rattenfänger und vertreibt die Tiere.

Sein Preis: 130 Bewohner der Stadt, darunter Esti. Varrik verfolgt damit eigene Ziele, deren Hintergründe sich nach und nach offenbaren. Esti versucht währenddessen alles, um zu ihrer Familie zurückzukehren. Gleichzeitig entsteht zwischen Esti und Varrik eine unerwartete Anziehung.

Der Einstieg in die Geschichte ist unglaublich düster und zeigt, wie Estis Welt von verschiedenen Plagen heimgesucht wird. Die Grundidee der Welt und der Geschichte an sich ist sehr spannend und vielversprechend. Die Atmosphäre wird zu Beginn sehr bildhaft und anschaulich vermittelt. Man erlebt die Welt aus Estis Perspektive und bekommt Einblicke in ihre Gefühle. Ich muss sagen, dass mich das wirklich gefesselt hat und ich gut mit ihr mitfühlen konnte. Das liegt vor allem am flüssigen Schreibstil, der sich angenehm liest.

Für mich war Esti zu Beginn des Buches eine sympathische, sehr zurückhaltende, nachdenkliche und reife Protagonistin (Mitte zwanzig). Danach wird sie zusammen mit anderen vom Rattenfänger entführt, und ab diesem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass sich ihr Charakter plötzlich komplett verändert. Meines Erachtens verhält sie sich völlig anders als zuvor. Das wirkte für mich sehr unauthentisch, und ich muss sagen, dass sie mir im Laufe des Buches zunehmend unsympathisch wurde und ich ihre Art irgendwann nur noch nervig fand. Das ist wirklich sehr schade, denn Esti hatte für mich am Anfang so viel Potenzial. Auch zum Rattenfänger Varrik konnte ich nur wenig Bindung aufbauen. Dafür kommen seine Hintergründe und die Szenen, in denen man ihn besser kennenlernen könnte, deutlich zu kurz. Allgemein blieb die Charakterentwicklung hier auf der Strecke, und es fehlte deutlich an Tiefe und Emotionen. Die Chemie zwischen Esti und Varrik konnte ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Ich hatte eher das Gefühl, dass der Enemies-to-Lovers-Trope sehr künstlich aufgebaut wirkte.

Das Worldbuilding fand ich zu Beginn sehr gut, jedoch verblasste es im Laufe des Buches zunehmend. Gerade die düstere Welt mit ihren unterschiedlichen Plagen hätte so viele Möglichkeiten geboten, die Geschichte weiterzuentwickeln. Umso enttäuschender fand ich, dass dieses Potenzial für mich nicht ausreichend ausgeschöpft wurde und sich der Plot im Verlaufe des Buches zunehmend verlor. Auf den rund 650 Seiten hätte ich mir deutlich mehr Fantasy-Inhalte gewünscht, denn die Romance steht hier für meinen Geschmack zu sehr im Vordergrund. Die eigentliche Handlung kommt kaum voran. Vor allem die ähnlichen Wortgefechte zwischen Esti und Varrik wirkten auf mich irgendwann sehr repetitiv und zogen die Geschichte unnötig in die Länge.

Insgesamt ist Played by the Piper für mich leider eine eher durchschnittliche Romantasy, die mit einer interessanten Grundidee daherkommt und zu Beginn sehr spannend ist. Leider verliert sich die Geschichte im Laufe des Buches. Weder die Handlung noch die Charaktere noch die Romance konnten mich wirklich überzeugen. Daher ist für mich noch unklar, ob ich den nächsten Band lesen werde.

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Rezensionen von Kwinsu:

Ein Naturkundemuseum für Zuhause

Das Museum der Vögel von Dominic Couzens; Teagan White

Selten hat mich ein Sachbuch so begeistert! Das liegt einerseits daran, dass das Optische und Haptische wirklich außergewöhnlich gestaltet ist - das Buch bietet außen und innen wunderschöne Illustrationen von unterschiedlichsten Vögeln, ist äußerst wertig und in einem extravaganten Großformat.

Nach einer kurzen Einführung, in der wir lernen können, das Vögel Nachfahren der Dinosaurier sind, starten schon die einzelnen Kapitel, die wie in einem Museum, in unterschiedliche Säle aufgeteilt sind. So gibt es insgesamt neun unterschiedliche Showrooms, die thematisch in die verschiedenen Lebensformtypen unterteilt sind. So werden beispielsweise in einem Saal flugunfähige Vögel charakterisiert, im anderen Tropenvögel oder samenfressende Vögel. In den Sälen wiederum werden dann die einzelnen Vogelarten beschrieben, die zuerst generell gestimmt werden und dann die einzelnen Unterarten in kurzen informativen Texten - so, wie man es in einem Naturkundemuseum oder einem Zoo findet. Die Beschreibungen finden sich meist auf der linken Seiten, wohingegen auf der rechten die wunderschönen, naturgetreuen Illustrationen zu den einzelnen Vögeln in ihrer Fauna zu finden sind.

Die Infotexte beschreiben den lateinischen Namen, die etwaige Größe und sonstige Kurzinfo, beispielsweise wie sich die einzelnen Vögel ernähren, was sie mit ihrem Schnabel anstellen können oder wie sie ihre Nester bauen. Die allgemeinen Texte informieren über Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Charakteristika der Vogelart.

"Das Museum der Vögel" ist ein interessantes, wertiges und anschauliches Sachbuch, das ich nur allen empfehlen kann, die sich für Vögel interessieren und es mögen, ab und an in einem wunderschön illustrierten Buch zu schmökern, um anhand von Kurzinfos Fakten über die gefiederten Tiere nachzulesen. Wenn man im Museum oder Zoo wieder einmal zu wenig Zeit hatte, die ganzen Infotafeln durchzulesen, kann man dies nun in Ruhe und umschmeichelt von schönsten Zeichnungen zuhause tun.

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Rezensionen von S.:

Brückenschlösser

Love Unlocked von Cecelia Ahern

Brückenschlösser
Sooo verliebt und noch mehr enttäuscht ist Al von seiner Ex- Verlobten. Auch Podcasterin Melody hat mit der Liebe so ihre Probleme. Viele Dubliner und Touristen allerdings nicht. Sie hängen Liebesschlösser an eine bedeutende Brücke und gefährden damit deren Stabilität. Also weg damit …
Damit fängt eine ganz bezaubernde Geschichte an.

Ob Melody Al von seiner zwanghaften Fixierung auf seine Ex befreien kann?
Cecilia Ahern stellt mit Al und Melody zwei sehr spezielle Charaktere vor. Sehr. Speziell.
Ihre Erfahrungen, Vorstellungen, Rachegedanken sind ungewöhnlich. Cecilia Ahern beschreibt ausführlich und sehr gut vorstellbar, was ihre Helden empfinden, lässt sie echt wirken und erlaubt dem Leser, Anteil an ihrem Leben zu nehmen. Zwei Menschen, anders und doch nicht einzigartig, erleben … das Leben.
Originell, gut ausgedacht, voller Romantik und gut zu lesen!

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Rezensionen von Felix:

Gutes Fantasybuch

Die Bilderwandlerin von Stephen Alexandar

Das Cover hat mir schon gut gefallen und passt sehr gut zur Geschichte. Die Geschichte verbindet schön die reale Welt (wenn auch in einer anderen Zeitepoche) und die Fantasy-Welt. Deshalb kann man sich trotzdem gut in die Charaktere hineinversetzen. Alles in allem hat mir das Buch gefallen und würde mich über einen zweiten Teil freuen, da das Ende doch noch nicht alle Geheimnisse offenbart.

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Rezensionen von kaloy:

Erwachsen werden

A Song I Wrote for Charlotte von Caitlin Devlin

Die Protagonistin aus dem Roman von Caitlin Devlin - A Song I wrote for Charlotte - ist die musikalisch sehr begabte achtzehnjährige Connie Moore, deren Großmutter von ihr erwartet, dass sie an der Royal Academy of Music studiert. Connie wird jedoch abgelehnt, beschließt Literatur zu studieren und zieht in eine Wohngemeinschaft mit anderen Studenten.

Dort lernt sie die Musikproduktions-Studentin Charlotte kennen und verliebt sich nach und nach in die lebenslustige und extrovertierte Frau, die so ganz anders als sie selbst ist. Um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen und ihre Liebe zu zeigen, komponiert sie ein eigenes Lied für sie.Diese Coming- of- Age- Liebesgeschichte ist ein gut und humorvoll geschriebener Roman über das Erwachsensein und über die erste große Liebe. Der Schreibstil der Autorin ist ruhig und empathisch.

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Rezensionen von Odina:

Spannung pur

Gnadenopfer von Viveca Sten

In „Gnadenopfer“ von Viveca Sten, dem fünften Band der Reihe, stehen rätselhafte Todesfälle in Åre im Mittelpunkt. Die Opfer waren allesamt sehr alt und hilfsbedürftig, doch Hanna Ahlander glaubt nicht an Zufälle und vermutet Mord. Mit ihrem Verdacht steht sie zunächst allein da. Als schließlich ein weiteres Opfer gefunden wird, muss sie sich mit Daniel Lindskog versöhnen, um den Täter rechtzeitig aufzuhalten.

Da die persönlichen Entwicklungen der Figuren eine wichtige Rolle spielen, empfiehlt es sich, die Vorgängerbände zu kennen, um alle Zusammenhänge besser nachvollziehen zu können. Der Autorin gelingt es auch diesmal wieder von Beginn an eine dichte und fesselnde Atmosphäre zu schaffen. Ihr Schreibstil ist flüssig, packend und sehr angenehm zu lesen, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Handlung bleibt durchgehend spannend und wird durch überraschende Wendungen immer wieder vorangetrieben. Für mich deshalb ein echter Pageturner. Besonders gut gefallen haben mir die authentischen Dialoge und die klar gezeichneten Figuren. Hanna Ahlander habe ich erneut sehr gerne als Ermittlerin begleitet, da sie entschlossen, glaubwürdig und sympathisch wirkt. Auch mit Daniel Lindskog konnte ich mitfühlen und der Konflikt zwischen ihm und Hanna verleiht der Geschichte zusätzliche emotionale Tiefe. Ebenso überzeugend fand ich die Darstellung der älteren Menschen sowie der Figuren aus der Altenpflege, die lebendig und realistisch wirken. Insgesamt ist das Buch ein sehr gelungener Thriller, der mich bestens unterhalten und mir spannende Lesestunden bereitet hat.

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Rezensionen von Cornelia:

Wahre Liebe und Winter-Weihnachtsmärchen

Falling Like Snowflakes von Misty Wilson

Sloane und Asher sind beste Freunde, daher ist die Stimmung harmonisch. Die beiden unternehmen fast alles gemeinsam, haben Spaß miteinander und können sich aufeinander verlassen. Im Verlauf der Geschichte bringt Micah ein bisschen Unruhe hinein, Sloane wird erst nach und nach bewusst, dass sich ihre Gefühle für Asher verändern, aber sie hat Angst ihren besten Freund zu verlieren.

Der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam. Das Wintermärchen setting in der Kleinstadt Bramble Falls bringt mich schon in Weihnachtsstimmung, weihnachtliches Ambiente, viel Schnee und Eis.

Die Autorin erschafft mit den zahlreichen weihnachtlichen Aktivitäten eine stimmungsvolle Atmosphäre, ich wäre selbst gern dabei. Sogar das Cover passt zur Geschichte, die Eislauf-Szene machte mir beim Lesen besondere Freude.

Sloane und Asher waren mir von Beginn an sympathisch. Aufgrund ihrer humorvollen Art macht es Spaß Sloane zu begleiten. Ihre Mutter nutzt ihre Gutmütigkeit meiner Meinung nach zu sehr aus, sie ladet zu viel Ballast auf Sloane ab, das macht sie unsympathisch. Asher ist immer für Sloane da und liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab, genau solche Menschen wünscht sich jeder im Umfeld.

Falling like snowflakes empfehle ich sehr gern für warmherziges Lesevergnügen eingekuschelt in eine Decke.

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Rezensionen von Ameland:

Klufti und die Social-Media-Welt

Blendwerk (Kluftinger-Krimis 14) von Volker Klüpfel; Michael Kobr

Auf Kluftingers 14. Fall aus der Feder von Klüpfel/Kobr habe ich mich schon sehr gefreut. Beste Unterhaltung und ein Angriff auf die Lachmuskeln sind da garantiert.

Bei einem Familienausflug in den Eistobel entdeckt der japanische Besuch eine Tote im Wasser. Mit der Allgäu-Influencerin beginnt Kluftis persönlicher Albtraum.

Darknet, Content, Fake-Accounts und was das Internet noch alles zu bieten hat, bringen den etwas altmodischen Kommissar an seine Grenzen. Aber wer den Klufti schon länger kennt, weiß dass er sich auch durch den Irrsinn der Social-Media-Welt durchwursteln wird. Manchmal geriet der Fall scheinbar etwas ins Hintertreffen, aber die Autoren haben den roten Faden bis zum Ende nicht verloren.

Gleichzeitig muss er sich auch noch in sein neues Amt im Gemeinderat einfinden, seinen Vater zur Raison bringen und der Ehefrau gerecht werden. Als ihm dann noch daheim verhasste Kürbisspeisen vorgesetzt werden, platzt ihm der Kragen. Der arme Klufti weiß schon gar nicht mehr wo ihm der Kopf steht. Gerade die von den Autoren gewollt überspitzten Darstellungen sorgen bei mir ein ums andere Mal für laute Lacher.

Ein vergnüglicher Krimi, der nicht nur durch die Laubblätter auf dem Cover wunderbar in die Herbstzeit passt, sondern auch Kürbisse und Halloweenrummel gehören in diese Jahreszeit.

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Rezensionen von mel:

Mord in Notting Hill von May Wellington

Ein englisches Cover mit passender typischer Tür und einem Polizeiband, wodurch der Eingang versperrt wird. Wirkt sehr britisch und man erkennt gleich, das es sich um eine Kriminalgeschichte handelt.

Das die Protagonisten Hugh Grant und Julia Roberts und ihren Filmdreh von Notting Hill als Grundlage sind, fand ich eigentlich interessant aber irgendwie kam der Charme der beiden nicht klar zum Vorschein.

Wenn man seine Figuren schon an wahre Menschen anlehnt dann bitte etwas mehr wie entweder die realen Personen oder wie die Figuren im Film selbst.

Der Schreibstil konnte mich leider zudem nicht abholen, immer wieder werden die Namen der Protagonisten genannt, eigentlich nach jeder wörtlichen Rede, was sehr schnell repeptiv wurde, das hätte man vielleicht etwas anders lösen können. Gerade da die Geschichte doch relativ kurz ist.

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