Kunden em pfehlungen
Rezensionen von mel:
Mrs Edie gewinnt im Lotto ... und verliert alles? von Jay McKenzie
Ein Lottogewinn der das Leben eines Ehepaares komplett von einem Tag auf den nächsten grundlegend verändert. Für Ron, den Ehemann ein Geschenk des Guten, der sich nun alles Leisten kann, was davor nur unerreichbare Träume waren. Für Edie, seine Ehefrau aber der Beginn der Unzufriedenheit und des Unglücks, da sie ihr vorheriges Leben so gut fand, wie es zuvor war, auch wenn es natürlich seine Probleme mit sich brachte.
Beziehungen, sei es die Ehe von Edie und Ron oder die Beziehung zu ihrem Sohn stehen klar im Mittelpunkt der Geschichte und wie sich ein Lottogewinn darauf auswirkt und man halt sein Glück nicht mit Geld erkaufen kann. Wie Beziehungen sich durch Geld verändern und welche Gefühle dann zum Vorschein kommen, sei es von sich selbst aber auch von Freunden.
Die Geschichte hielt einige interessante Thematiken bereit, wie das Leben der beiden vor und nach dem Lottogewinn sich verändert hatte und wie sich jahrzehntelange Beziehungen über die Zeit verändern.
Das Buch war angenehm geschrieben, von der dualen Zeitebene bin ich leider nie so richtig ein Fan von, da mich das immer etwas aus dem Lesefluss bringt. Dennoch ein tolles Erstlingswerk der Autorin.
A Song I Wrote for Charlotte von Caitlin Devlin
Das Cover passt thematisch perfekt zum Inhalt des Buches, da es sich viel um Musik dreht. Der gelbe Hintergrund fällt einem gleich ins Auge, erinnert mich etwas an Alice Osemans Büchercover, die zwar minimalistisch gestaltet sind aber trotzdem zu überzeugen wissen.
Man verfolgt die Protagonistin Connie in ihrem Beginn der Studienzeit in England und wie sie ihre neue Umgebung kennen lernt und dabei auf Charlotte trifft, ihre neue Nachbarin und die Connies ganzes Leben auf den Kopf stellt.
Erinnerte mich thematisch an Alice Osemans Werk "Loveless" wo die Protagonistin auch Aspekte ihre eigene Identität kennen lernt, von denen sie vorher nichts geahnt hatte.
Eine gute Mischung aus Thematiken wie Freundschaft, Musik, die eigene Identitätsfindung und das herauskommen aus sich selbst in der neuen Umgebung der Universität.
Jeder Mensch kann trauern von Eric Wrede; Fee Vogel
Der blaue ruhige Hintergrund gefällt mir gut, die orangene Schrift gefällt mir dagegen nicht so sehr, die wirkt etwas unpassend meiner Meinung nach. Die Schriftart wirkt etwas sehr schlicht, das Gesamtbild ist für mich nicht so stimmt. Da hätte ich mir entweder eine andere helle Farbe (gelb, grün) gewünscht.
Ein wichtiges Thema, das jeden und einen immer treffen kann: Trauer. Ob durch den Tod eines geliebten Menschen, durch körperliche und seelische Entfernung zu vorher bekannten Personen oder wegen anderen Gründen, Trauer ist jedem sicherlich schon auf die ein oder andere Weise begegnet.
Gepikt mit kleinen freien Flächen zum Gedanken und Gefühlen niederschreiben, vereint das Buch eine gute Mischung aus Erfahrungen der Autoren, medizinischen Aspekten und gesellschaftlichen Umgang mit der Thematik Trauer und in welchen unterschiedlichen Facetten sie sich zeigt.
Der Schreibstil ist flüssig geschrieben und man konnte dem Sachbuch gut folgen ohne das es überladen an Informationen wirkte.
Insgesamt ein interessantes Sachbuch, das einem das Thema Trauer näher bringen konnte, ohne zu überladen oder langatmig zu wirken, sondern ein tolles Gleichgewicht gefunden hat.
Mord in Notting Hill von May Wellington
Ein englisches Cover mit passender typischer Tür und einem Polizeiband, wodurch der Eingang versperrt wird. Wirkt sehr britisch und man erkennt gleich, das es sich um eine Kriminalgeschichte handelt.
Das die Protagonisten Hugh Grant und Julia Roberts und ihren Filmdreh von Notting Hill als Grundlage sind, fand ich eigentlich interessant aber irgendwie kam der Charme der beiden nicht klar zum Vorschein.
Wenn man seine Figuren schon an wahre Menschen anlehnt dann bitte etwas mehr wie entweder die realen Personen oder wie die Figuren im Film selbst.
Der Schreibstil konnte mich leider zudem nicht abholen, immer wieder werden die Namen der Protagonisten genannt, eigentlich nach jeder wörtlichen Rede, was sehr schnell repeptiv wurde, das hätte man vielleicht etwas anders lösen können. Gerade da die Geschichte doch relativ kurz ist.
Serpentis 1. Das Rätsel der Schlangen von Silja Sillanpää
Ein richtiges cooles Cover mit dem schlangenähnlichen Zug in dunklen grüntönen gehalten gefällt mir richtig gut und wirkt mysteriös und einladend.
Die Geschichte selbst ist spannend geschrieben rund um die geheimnisvollen Unterwelt und natürlich den Zug. Der Protagonist Stein ist sympathisch und erlebt in der mysteriösen neuen Welt einige spannende Geheimnisse und Rätsel rund um Schlangen.
Dabei lernt man Steins Vergangenheit kennen und was ihn ausmacht.
Dabei gibt es natürlich einige Mysterien und Überraschungen, dabei wird die Handlung durch zahlreiche wunderschöne Illustrationen ergänzt, die Kapitel sind dabei relativ kurz gehalten, sodass man schnell voran kommt in der Handlung.
Haptisch fühlen sich die Seiten qualitativ hochwertig an, dickeres Papier, das heutzutage leider doch eher eine Seltenheit geworden ist.
Insgesamt hat mir der Einstieg in die Welt gut gefallen und ich bin gespannt wie die Geschichte fortgeführt wird, da der Band doch spannend endet.
DunkelZone von Vojtech Matocha
Ein atmosphärisches Cover gehalten in dunklen grüntönen und einem Blitzeinschlag im Hintergrund und den beiden Protagonisten im Vordergrund, wirkt passend für ein Jugendbuch.
An die Namen der Protagonisten musste ich mich erst einmal gewöhnen, da ich tschechischen Namen bisher noch nicht oft begegnet bin und auch Geschichten, die dort spielen.
Viel Spannung und Action in der in Prag spielenden Geschichte mit sympathischen Charakteren, die für die Altersgruppe sicherlich zu überzeugen weiß. Der Vergleich mit Dan Browns "Da Vinci Code" passt meiner Meinung nach gut, viele Geheimnisse und Rätsel.
Das wichtige Viertel Prašina ganz ohne Strom und Elektrizität mit vielen Besonderheiten wurde gut in die Geschichte mit ein geflochten, seien es die verlassene Bibliothek mit hunderten von Büchern oder ein leerstehendes Theater, alles bot eine tolle Atmosphäre und wurde so bildlich beschrieben, das man sich alles gut vorstellen konnte.
Somit ein toller Einstieg in die Reihe und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.
Die Katze, die den Mönch das Leben lehrte von Bokyeong Sunim
Ein wunderschönes Cover, das eine ruhige Atmosphäre vermittelt, durch den schönen rosanen Farbtonen und den beiden Protagonisten im Mittelpunkt, der Mönch im Tempel und der Katze auf dem Dach, wobei sich ihre Blicke anscheinend begegnen, gefällt mir sehr gut.
Die Beziehung zwischen der Katze und dem Mönch steht klar im Mittelpunkt der Handlung und wie ihr alltägliches Leben sie nachhaltig verändert haben und was der Mönch in dieser Zeit alles durch die Freundschaft zu der Katze gelernt hat.
Wäre das so geblieben, hätte mich das Buch sicherlich mehr überzeugen können, als es am Ende der Fall war.
Manchmal war mir der Umgang mit der Kater etwas zu naiv, wie der Mönch erwartet hat, dass der Kater sich menschlicher verhalten sollte und ihn getadelt hat, wenn er tote Mäuse oder anderes Katzenhaftes Vehalten gezeigt hat. Also so ein bisschen Differenzierung zwischen Tier und Mensch sollte man schon machen.
Die kleinen Zeichnungen und Illustrationen zu der Katze haben mir natürlich am besten gefallen, einfach nur niedlich.
Insgesamt habe mir etwas mehr vom Buch versprochen, da mir der Mönch als Protagonist manchmal etwas zu schwierig war mit seinen Ansichten gegenüber der Katze. Trotzdem war es ein angenehmes Leseerlebnis.
Landleute von Daniel Mason
Ein Cover, das einem direkt ins Auge fällt, durch seinen coolen Effekt, der das doch eher schlichte Bild des Waldes aufpeppt aber durch den Hund am Rand des Kreises nochmal etwas einzigartiges zeigt. Das Originalcover hat aber trotzdem noch etwas mehr Charme für mich.
Ein satirischer Blick auf das Landleben alles etwas viel überschmückt und übertrieben, lies sich aber gut Lesen, halt genauso wie man sich das immer vorstellt, malerische Atmosphäre in kleinen Städten, so wie bei Gilmore Girls, halt alles perfekt, obwohl hier der Schein trügt, so hat es sich auch die Familie des Buches vorgestellt, wo der Ehemann Miles so einige Gepflogenheiten der Einheimischen kennenlernt und auch ihre anderen Seiten.
Das es aber wenige Absätze in den Kapitel gab fand ich aber etwas störend beim Lesen, da hätte man meiner Meinung nach etwas schöner machen können.
Insgesamt eine interessante Geschichte, obwohl mir manchmal der rote Faden etwas verloren gegangen ist.
Fantastic Friends 1: Tausche Mathe gegen Drache von Sabrina J. Kirschner
Lautes gepolter und seltsame Spuren in dem Laden, über dem Matteo mir seiner Familie lebt und als dann auch noch Drake auftaucht sein Brieffreund ist das Geheimnis gelüftet, da sich Drake als Drache entpuppt und sich in unsere Welt verirrt hat und Matteo ihm nun helfen soll, wieder ins seine Welt zu kommen und diese zu retten vor bösen Mächten.
Unterstützt durch Zeichnungen mancher Szenen, ist es insgesamt ein interessantes Kinderbuch, mit tollen magischen Aspekten und wie Matteo probiert Drake zu helfen in seiner heiklen Situation. Natürlich kommt es immer wieder zu Situation, wo Matteo die Identität von Drake geheim halten muss, da er sich natürlich nicht in der Welt der Menschen aus kennt und so einige Probleme bereitet.
Der Schreibstil ist altersentsprechend verfasst und flüssig geschrieben, sodass die Leser gleich in die Geschichte abtauchen können.
Und es wird trotzdem wieder Sommer werden von Sebastian Becker
Das Cover ist schlicht gehalten mit dem blassen Blauton und der Fotografie des wolkenverhangenen Himmels in der Mitte, gefällt mir ganz gut wirkt nicht aufdringlich und passt zur Thematik, da es etwas ruhiges ausstrahlt.
Kurze Kapitel, die dennoch viel Gefühl vermitteln. Trauer, Verlust und wie man mit diesen Gefühlen umgeht, wenn sie einen überrumpeln und ganz unerwartet auf einen hineinbrechen.
Man lernt vergangene Erinnerungen des Autors mit seinem Vater kennen aber auch die schwere Zeit nach seinem plötzlichen Tod. Also leichte Momente, in den geschwelgt wird aber auch harte und schwierige Phasen, die emotionale Ebene wurde meiner Meinung nach gut vermittelt und man konnte gut mit fühlen, wie der Autor sich in diesen Momenten gefühlt hat.
Insgesamt ein tolles Sachbuch, da Trauer in schwierigen Momenten oft erschlagend wirkt, es aber auch immer wieder Hoffnung geben wird, auch wenn es manchmal so scheint, als würde sie nie eintreten.











