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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

Spannung vor toller Kulisse

Wenn stille Wasser tödlich sind von Karen Finch

Dies ist mein erstes Buch von Karen Finch und ich war sehr neugierig darauf, denn der Klappentext hat mich sehr angesprochen.
So bin ich mit dem Buch gestartet und konnte mit dem Schreibstil von Karen Finch auch direkt in die Geschichte rein finden. Die Kulisse von Grishton Hall wird toll dargestellt und bildhaft erzählt und trägt – meiner Meinung nach – auch erheblich zur Stimmung der Geschichte bei.

Was erst nach einem Erb-Fall aussieht, entwickelt sich schnell zu einem Mordfall und schon sind wir mitten drin – tolle Charaktere, mitreißende Dialoge; all das machen die Geschichte aus. Die Autorin versteht es perfekt, den Leser / die Leserin mitzunehmen und mit ihren Figuren, die sie zum Leben erwachsen lässt, direkt mit in den Fall einzubeziehen.
Starke Wendungen und tolle zwischenmenschliche Dialoge, die das Geschehen sehr authentisch machen lassen einen förmlich durch das Buch fliegen. Ich konnte es stellenweise nicht zur Seite legen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht.
Spannender Cosy Crime mit wundervoller Kulisse und einer Prise Humor – mich hat die Autorin damit auf jeden Fall gewonnen. Deshalb gibt es von mir eine ganz klare Empfehlung für diesen tollen Krimi, der tolle Lesezeit garantiert !
Das Buch Wenn stille Wasser tödlich sind von Karen Finch ist am 26. Mai 2026 beim HarperCollins erschienen.

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Rezensionen von Buchseelensammlerin:

Mystisches Gothic-Märchenretelling

Ein Haus aus Salz und Tränen von Erin A. Craig

Bei "Ein Haus aus Salz und Tränen" handelt es sich um ein mystisches Gothic-Märchenretelling zu "Die zertanzten Schuhe" und den ersten Band einer Reihe.

Das Cover ist sehr schön und passend zur Geschichte gestaltet worden. Vor allem die verschiedenen Blautöne und die goldene Schrift wurden sehr gut gewählt.

Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und detailreich. Die Autorin hat hier eine mystische und düstere Atmosphäre geschaffen, die einen direkt in seinen Bann zieht, weshalb ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Gleich zu Anfang begleiten wir die Protagonistin Annaleigh und ihre sieben Schwestern auf die Beisetzung ihrer Schwester Eulalie, die bereits die Vierte ist, die auf mysteriöse Weise ums Leben kam.
Annaleigh wirkt für ihr Alter sehr reif und glaubt nicht daran, dass die Familie verflucht ist oder es sich beim Tod von Eulalie um einen Unfall handelte. Sie begibt sich auf die Suche und es ist interessant zu lesen, was sie dabei alles erlebt.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, vor allem weil für das Retelling keines der gängigen Märchen, wie z.B. "Die schöne und das Biest", gewählt wurde.
Zudem ist "Ein Haus aus Salz und Tränen" eine gute Mischung, da es Bereiche aus Fantasy, etwas Crime und Märchen beinhaltet.

Ich freue mich schon auf Band 2, der im Oktober erscheint.

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Rezensionen von ReiShimura:

Zwischen Küstenromantik und vorhersehbarer Handlung

Summer Tides von Sarah Fulmar

Sarah Fulmars Auftaktroman ihrer St. Ives Serie ist ein etwas flacher, aber dennoch unterhaltsamer Liebesroman. Das Buch ist perfekt für einen Strandtag an dem man seinen Kopf abschalten und dennoch etwas lesen möchte.

Das Cover des Buches ist ansprechend und passt hervorragend zum Handlungsort des Romans.

Da es sich um den Start einer Reihe handelt, habe ich damit gerechnet, dass sehr viele Personen vorgestellt werden, die dann in weiterer Folge die Hauptpersonen sein werden. Mit dieser Vermutung hatte ich Recht und die ersten Kapitel widmen sich vornehmlich der Personenvorstellung und -beschreibung.

Der Schreibstil der Autorin ist im Großen und Ganzen sehr angenehm. Besonders genossen habe ich die ausführlichen Beschreibungen der Landschaft und Umgebung von St. Ives. Obwohl ich Cornwall bis dato noch nicht bereist habe, ist mir bewusst, dass dies landschaftlich ein besonders schöner Fleck ist. Weniger gut gefallen hat mir die Einflechtung von zu vielen englischen Begriffen, an Stellen, an denen dies nicht notwendig ist.

Mit der weiblichen Hauptperson, Scarlett, hatte ich von Anfang an so meine Schwierigkeiten. Viele ihrer Unsicherheiten und Probleme habe ich nachvollziehen und verstehen können. Dennoch war sie für ihr Alter und ihre Berufserfahrung dann für meinen Geschmack doch ein wenig zu naiv. Ich hatte gehofft, dass Scarlett im Laufe des Buches eine ordentliche Charakterentwicklung durchmachen wird. Diese war zwar vorhanden, aber nicht in dem notwendigen oder erwarteten Ausmaß.
Jonah war mir deutlich sympathischer als Scarlett, aber auch mit ihm hatte ich so meine Probleme. Sein innerer Konflikt wurde von der Autorin zunächst überdramatisiert, nur um ihn wenig später recht schnell wieder aufzulösen. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass sie Jonah diese Schwierigkeiten nur gegeben hat, damit sie das Thema Therapie und mentale Gesundheit einbinden kann.

Ein Spannungsbogen ist kaum vorhanden und recht schnell ist klar, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Der Weg dahin hätte ein wenig spannender und fesselnder sein können. Der Roman ließ sich zügig lesen und hat mich phasenweise gut unterhalten. Es gibt aber deutlich stärkere Bücher in diesem Genre.

Trotz vieler kleiner Mängel und Schwächen hat die Autorin es geschafft mich neugierig auf die weiteren Bände der Reihe zu machen. Ich möchte die Reihe all jenen empfehlen, die einen leicht lesbaren Liebesroman suchen.

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Rezensionen von DoraLupin:

Interessanter Krimi zur Zeit von Kaiserin Sisi

Der Fotograf der Kaiserin - Funke einer neuen Zeit von Tom Sacher

Da ich historische Kriminalromane sehr gerne lese, war ich auf dieses Buch gespannt, denn bereits der Klappentext hat mich sehr neugierig darauf gemacht. Obwohl es sich hier um den zweiten Teil einer Reihe handelt, hatte ich überhaupt keine Probleme in die Geschichte reinzufinden und konnte das Buch gut auch eigenständig ohne Vorwissen lesen.

Der Autor führt den Leser nach Wien in die 1880er-Jahre. In einer Zeit des Aufbruchs versetzt der verheerende Brand des Ringtheaters die Stadt in Schockstarre. Aus den Flammen wird die Schauspielerin Lolo von Trotta gerettet. Ihre Karriere ist zerstört, ihr Ruf bereits seit einem skandalumwitterten Treffen mit dem hawaiianischen König im Prater ruiniert. Wenige Monate später stirbt eine Tänzerin aus dem Gefolge der Schwester des Königs während einer Vorstellung. Besteht eine Verbindung zu Lolo?
Kaiserin Sisi lässt ihre Kammerdienerin Liesel und den Hoffotografen Viktor Angerer diskret ermitteln. Ihre Nachforschungen führen von den Salons Wiens bis in die dunklen Ecken des höfischen Lebens - und tief in die Schatten der Belle Époque.

Der Schreibstil war locker und einfach zu lesen und deshalb habe ich schnell in die Geschichte reingefunden. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass der Autor immer wieder den Wiener Dialekt mit in die Story aufgenommen hat, dies hätte noch etwas mehr sein dürfen für meinen Geschmack, da es die Geschichte authentisch macht.

Ich habe immer wieder spannende Einblicke in das Leben zu der damaligen Zeit erhalten und einiges dazugelernt, was für mich ein absoluter Pluspunkt ist. Gerade den Alltag der Kaiserin Sisi wurde sehr anschaulich beschrieben.

Liesel und der Hoffotograf Viktor Angerer sind sympathische Protagonisten, mit denen ich schnell mitfiebern und mitermitteln konnte.

Der Krimianteil hat mir anfangs sehr gut gefallen, ab der Mitte des Buches ungefähr wurde es mir aber etwas viel, viel Action, viele Namen und viele Kriminalfälle. Da wäre etwas weniger auch mehr gewesen. Nichtsdestotrotz habe ich den Krimi sehr gerne gelesen und auch einige für mich neue historische Details erfahren. Ich vergebe 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für Fans von historischen Krimis.

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Rezensionen von Emmmbeee:

Zweite Chance?

Weißer Sommer von Eva Pramschüfer

Den ersten Teil des Romans würde ich am liebsten mit „Distanzen, wohin ich sehe“ übertiteln. Es friert mich fast. Jede Person steht ganz allein für sich da, mit viel Abstand rings um sich: in der Vergangenheit Eltern zu ihren Kindern, Almas Großvater zur Familie sowie Théo zu seinem Vater, aktuell die beiden Protagonisten.

Verbundenheit zeigt sich noch am ehesten zur längst verstorbenen Großmutter, die zwischen dem allzu strengen, narzißtischen Großvater (ein bis ins Mark korrekter Jurist) und der Familie zu vermitteln versucht hatte.
Beim Anlass seines Todes sehen sich Alma und Théo zum ersten Mal. Jahre später sind sie im südfranzösischen Haus von Almas verstorbenen Großeltern wieder beisammen, acht Tage lang. Zwar sind sie miteinander in der Zwischenzeit eine Liebesbeziehung eingegangen, doch die hat sich zerschlagen. Sie lieben sich noch, und doch tauchen grundlegende Fragen auf. Was spricht für eine Trennung, was für ein erneutes Bemühen um das vorherige Glück? Ist eine Investition in eine gemeinsame Zukunft zum Scheitern verurteilt, oder könnte ihre Liebe wie Phönix aus der Asche neu auferstehen? Fürs erste sind die beiden jungen Menschen allein im Haus, auf Abstand bedacht, vorsichtig alles hinterfragend.
Erst allmählich konnte ich mein anfängliches Frieren ablegen und bin mit dem Kennenlernen der näheren Umstände ihres Annäherns und Auseinanderdriftens zusehends aufgetaut. Abwechselnd wird aus Almas und Théos Sicht erzählt. Beide studieren (sie Kunst, er Architektur) und sind sehr sensibel, aber auch introvertiert, sodass es leider an klärender Kommunikation zwischen ihnen fehlt. Manchmal hätte ich am liebsten helfend eingegriffen, denn der Liebe muss doch geholfen werden, wenn sie schon einmal da ist. Aber daneben muss ich nun am Schluß der Lektüre sagen: Vom einen oder anderen hätte ich schon mehr gewusst, um noch besser zu verstehen. Dass die Autorin genauer auf die Personen eingeht, sie noch mehr herausmodelliert, ihnen die eine oder andere Ecke und Kante mehr gibt, mehr Vertiefungen. So ist Eva Pramschüfer für meinen Geschmack ein wenig zu sehr an der Oberfläche geschwommen, um das Coverbild mit einzubeziehen.
Dennoch, ein gelungenes Debut. Von dieser Autorin möchte ich gerne mehr lesen.

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Rezensionen von Dorsay:

Eine unkonventionelle Weltreise

Truck It! von Bobby Bolton

Das Leben von Bobby Bolton ist ein einziger Scherbenhaufen. Seine langjährige Gefährtin gab ihm den Laufpass, die Firma, die er sich aufgebaut hatte, erleidet Schiffbruch, er muss Konkurs anmelden. So nimmt er all seinen Mut zusammen, verkauft seinen gesamten Besitz, baut einen alten LKW zu einem Wohnmobil um und erfüllt sich einen lag gehegten Traum, eine Weltreise mit seinem Hund Red zu starten.

In Frankreich lernt er Marie mit ihrer Hündin Rubia kennen, die beiden schließen sich spontan Bobbi an und begleiten ihn. Was für eine Ereignisreiche Reise voller Abenteuer, Komplikationen, Ängste aber auch freundliche offenen Menschen, die Essenseinladungen aussprechen, Freundschaften werden geschlossen. Bobbi verliebt sich neu, und zwar in seine Begleitung Marie. Leicht zu lesender Reiseberich. Ich hätte mir allerdings die Ereignisse in chronologischer Reihenfolge gewünscht. Gefehlt haben Fotos und Kartenmaterial zum besseren Verständnis. Trotzdem alles in allem eine spannende Schilderung der Ereignisse.

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Rezensionen von Shilo:

Bewegend, atmosphärisch und voller Herz

Die vergessene Tochter von Soraya Lane

Charlotte ist eine Figur, deren Weg neugierig macht. Kaum hält sie das Kästchen mit dem Ring und dem Wappen in den Händen, beginnt eine Suche, die immer weitere Kreise zieht. Dabei wird nach und nach sichtbar, wie viel von Amalies Vergangenheit noch bis in die Gegenwart hineinwirkt.
Besonders die Kapitel aus den fünfziger Jahren sind mir noch lange im Gedächtnis geblieben.

Amalie erlebt Dinge, die das weitere Leben prägen, und manches davon geht näher, als zunächst erwartet. Gerade weil nicht sofort alles offengelegt wird, entsteht ein ständiger Wunsch weiterzulesen.
Charlotte versucht gleichzeitig, ihren eigenen Platz zu finden. Die Arbeit im Hotel, die Rückkehr nach Norwegen und die Begegnungen mit Menschen aus ihrem Umfeld fügen sich ganz selbstverständlich in die Geschichte ein. Dadurch geht es nicht nur um alte Familiengeheimnisse, sondern auch um neue Entscheidungen.
Was mir an diesem Band gefallen hat, war die ruhige Art des Erzählens. Die Handlung braucht keine übertriebenen Wendungen, um interessant zu bleiben. Vieles entwickelt sich Schritt für Schritt. Das passt gut zu der Geschichte und ihren Figuren.
Auch die norwegische Kulisse bleibt nicht bloß Beiwerk. Die Fjorde, die Atmosphäre und die Verbundenheit vieler Figuren mit ihrer Heimat verleihen dem Roman eine besondere Stimmung. Manche Szenen wirkten dadurch fast so, als würde man selbst mit auf die Reise gehen.
Am Ende fügen sich die einzelnen Teile zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Einige Antworten überraschen, andere machen nachdenklich. Vor allem aber zeigt die Geschichte, wie lange Entscheidungen nachwirken können und wie eng verschiedene Generationen miteinander verbunden bleiben.
5 Sterne.

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Rezensionen von Petra Sch.:

eine aufregende Klassenfahrt mit den Tierischen Sechs!

Zelten mit Juli von Petra Eimer

Im 7. Band der Juli-Reihe geht es auf Klassenfahrt - und zwar ALLE der tierischen Sechs fahren mit! (jaaa, auch die Ponys) :D

Es ist wieder so schön, auf die Freunde zu treffen - Paul, der die Geschichte aus seiner Sicht in ich-Form erzählt, seine Nachbarin Anna und sein Freund Max.
Und der tierische Teil der Bande sind Pauls Pony Juli, ihr Fohlen Juno (das jetzt Anna gehört), und Max' Hund Watson.

Alle Charaktere werden zu Beginn vorgestellt, sodass auch neue Leser leicht in die Geschichte finden; und Geschehnisse aus einigen Vorgängerbänden werden immer wieder kurz erwähnt, sodass man Lust bekommt, diese zu lesen.

Klassenfahrt (und Zelten) ist ein Thema, das viele Kids betrifft. Schön ist, dass die Schultiere hier auch mitfahren dürfen. Dass dabei Chaos vorprogrammiert ist, ist ja klar.
Die Freude wird jedoch sofort getrübt, denn im Camp der guten Hoffnung wird von den Leitern Annika und Thomas erstmal eine elendslange Liste an Regeln (und Verboten) vorgelesen. Und das Schlimmste: schwimmen im See ist verboten, denn darin sowie am Strand befinden sich aus unerfindlichen Gründen Unmengen an Plastikmüll. Und im Camp wird doch überall auf Plastik verzichtet?!
Klar, dass die Bande selbst auf Verbrecherjagd gehen muss, denn schließlich soll die Klassenfahrt toll werden!

Ich fand es sehr gut gelungen, wie das wichtige Thema Umweltschutz umgesetzt wurde - gerade Thomas und Annika, die immer mit dem Finger zeigen und als unsympathische Menschen polarisieren, regen zum Diskutieren und Nachdenken an. Auch wichtige Regeln für das Zelten werden so spielerisch nähergebracht.
Weitere zentrale Themen sind Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und Zusammenhalt.
Die Auflösung war übrigens toll, und trotz einiger Hinweise lag ich falsch ;)
Die farbenfrohen Illustrationen sind wieder wundervoll, ich finde sie ganz großartig! Diesmal sind sie noch detaillierter, teilweise wie ein Wimmelbild.
Der Text im Comic-Stil animiert zum (weiter-)lesen.


Fazit:
Ein aufregendes 7. Abenteuer der Tierischen Sechs, das wichtige Umweltschutz-Themen mit einem spannenden Krimi vereint.

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Rezensionen von praja:

Ich musste mich nicht lange überreden lassen bei dem Thema

Dragon Cursed – Zeig keine Gnade (Deluxe-Ausgabe) von Elise Kova

Dragon Cursed hatte mich natürlich direkt bei Drachen. Ich meine: Drachen, tödliche Prüfungen, eine verfluchte Protagonistin und Slow Burn? Da muss man mich jetzt auch nicht lange überreden.

Ich mochte die Grundidee wirklich sehr und fand die Welt spannend, auch wenn sie für mich nicht ganz an Kovas stärkste Bücher herankommt.

Man merkt schon, dass es ein Auftakt ist, weil vieles erstmal aufgebaut wird und einige Fragen offenbleiben. Trotzdem hatte das Buch durch die Trials, die Gefahr der Dragon Curse und diese ständige Unsicherheit einen guten Sog.

Isola mochte ich als Protagonistin, weil sie nicht einfach nur stark ist, sondern auch Angst hat und trotzdem weitermacht. Die Romance war eher langsam und nicht zu viel, was hier gut gepasst hat. Für mich war es kein perfektes Buch, aber ein sehr unterhaltsamer Auftakt mit Drachen, Spannung und einem Ende, nach dem man Band 2 definitiv braucht.

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Rezensionen von praja:

Nicht perfekt, aber atmosphärisch richtig stark

Weavingshaw von Heba Al-Wasity

Weavingshaw ist definitiv kein Buch, bei dem man eine schnelle, actionreiche Romantasy erwarten sollte. Die Geschichte ist langsam, sehr atmosphärisch und lebt für mich vor allem von ihren düsteren Gothic-Vibes. Dieses verfluchte Anwesen, die Geheimnisse, die Geister und diese schwere, unheimliche Stimmung haben mich total abgeholt.

Leena mochte ich sehr, weil sie nicht perfekt oder übermächtig wirkt, sondern verletzlich ist, zweifelt und trotzdem weitermacht. Und St. Silas? Ja gut. Morally grey, geheimnisvoll, gefährlich und verschlossen — damit hatte er mich natürlich recht schnell.

Die Dynamik zwischen den beiden ist sehr Slow Burn und passiert eher in kleinen Momenten, Blicken und unausgesprochener Spannung. Das mochte ich total. Trotzdem hat sich das Buch stellenweise gezogen, weil lange nicht wirklich viel passiert und viele Fragen offenbleiben. Nicht perfekt, aber atmosphärisch richtig stark.

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