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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von lanaliest:

Bakterien als Helden! Gibt’s das überhaupt?

Bakterien – die heimlichen Helden von Peter Wohlleben

Eigentlich haben Bakterien keinen guten Ruf … der Titel dieses Buches behauptet jedoch das Gegenteil und das Inhaltsverzeichnis gibt schon mal einen vielversprechenden Ausblick.
Das Cover ist ein typisches Sachbuchcover, das den Titel bildlich darstellt … einfach, nicht überladen, durch die Farben trotzdem nicht langweilig.

Das Cover stimmt auf das Thema ein.
Der Autor erklärt einfach und verständlich die vielen „Einsatzgebiete“ von Bakterien und ihre dortigen Aufgaben und Funktionen. Meiner Meinung nach muss man kein Kenner der Materie sein, um dem Text folgen zu können … ich finde, es ist alles gut erklärt. Was vielleicht noch ein tolles Goodie gewesen wäre, wären Fotos/Zeichnungen zu den im Buch vorkommenden Bakterien bzw. zu deren Aufbau/„Körperbau“ gewesen. Ich habe die beschriebenen Details/Mikroorganismen des Öfteren gegoogelt, weil mich ganz einfach interessiert hat, wie sie aussehen.
Der Autor beschreibt nicht nur heldenhafte Bakterien (zumindest für mich beschränkt sich die Bedeutung von „heldenhaft“ auf Bakterien, die uns im täglichen Leben unterstützen und uns Gutes tun), sondern auch die „bösen“ kleinen Kerlchen … Bakterien, die krank machen und Schaden anrichten können. Es ist also von allem etwas dabei.
Ich finde das Buch sehr gut gegliedert. Es gibt einen guten Überblick über das Leben, die Eigenschaften und „Aufgaben“/Funktionen von Bakterien und erläutert auch, wieso Bakterien diese Aufgaben erfüllen, wieso Bakterien das tun, was sie tun … Achtung Spoiler: auch Bakterien leben nicht altruistisch und wollen für ihre Dienste entlohnt werden. Mit seiner bildhaften lockeren Sprache, die oft von einem Augenzwinkern begleitet wird, schafft es der Autor die unscheinbaren Helferlein bzw. Widersacher ins Rampenlicht des Interesses zu befördern und zeigt sehr beispielhaft, wie aufregend das Leben von Mikroorganismen eigentlich ist und wie sehr sie unseren Körper und unser Leben beeinflussen.
Die Informationen, die das Buch liefert, wirken gut recherchiert und im Kapitel „Anmerkungen“ sind 24 Seiten an Quellenangaben zu finden. Ich bin keine Mikrobiologin, aber alles wirkt sehr stimmig und logisch.
Ich finde, alle Infos sind gut aufbereitet und wiedergegeben. Eine spannende Lektüre mit vielen neuen, aktuellen Forschungsergebnissen, die Bakterien für mich in einem neuen, bisher unbekannten Licht erscheinen lassen. In dieser Art und Weise habe ich Bakterien noch nie betrachtet und kennengelernt. Obwohl kein Krimi, ist dieses Buch für mich eindeutig ein Pageturner! … Auch wenn ich an manchen Stellen die Bilder vermisst habe.

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Rezensionen von mel:

School of Talents 9: Neunte Stunde: Schatzfieber! von Silke Schellhammer

Die School of Talents erlebt ein neues spannendes Abenteuer mit seinen einzigartigen Schülern, die alle ihre eigenen besonderen Fähigkeiten besitzen. Ob sich unsichtbar zu machen, sich in ein Tier zu verwandeln oder Dinge vergrößern zu können.

Das Cover ist schön gestaltet mit den verschiedenen Schülern bei einer Ausgrabung, die auch Thematik des Buches ist.

Es wirkt altersentsprechend gestaltet und die Integration des Titels in die Szene selbst finde ich ist eine coole Idee.

Die Schrift hat eine angenehme Größe, und relativ kurze Sätze, also perfekt geeignet für jüngere Leser oder zum Vorlesen durch die Eltern.

Das alle Bände einzelnd voneinander lesbar sind, finde ich sehr schön, da kann sich jedes Kind die Bücher raussuchen, die es thematisch am ansprechensten findet, anstatt über Themen zu Lesen, die es nicht interessant findet.

Die Geschichte selbst ist auch interessant geschrieben und die mysteriösen Vorkomnisse die sich um die Ausgrabungsstätte ranken und wie die Kinder diesem auf den Grund gehen.

Insgesamt ein spannendes Thema für jüngere Leser, mit einer Mischung aus Fantasie und Schulalltag, wo die Freundschaften klar im Fokus stehen, was ich als eine wichtige Thematik empfinde für die Altersgruppe.

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Rezensionen von askyfullofpages:

Das Leben lebt sich vorwärts

Fünf, sechs, sieben, acht von Ewald Arenz

Dieses Buch hat mich wirklich berührt. Vor allem durch die Frage, wie sehr einen vergangene Entscheidungen ein Leben lang begleiten können. Ich glaube, viele kenne dieses Gefühl, sich zu fragen, was gewesen wäre, wenn man sich damals anders entschieden hätte.

Mich hat vor allem die Frage beschäftigt, was passiert, wenn man zu lange an einer Vorstellung festhält, anstatt sich der Realität zu stellen.

Das Buch zeigt sehr eindrücklich, wie Erinnerungen und Sehnsüchte unser Leben beeinflussen können.

Sehr berührend fand ich, wie feinfühlig erzählt wird, dass Entscheidungen der Eltern ihre Kinder oft noch viele Jahre später prägen und dass manche Verletzungen mit der Zeit nicht einfach verschwinden.

Das Buch arbeitet nicht mit großen Dramen. Es erzählt einfach vom Leben. Es geht um Reue, Verantwortung, Beziehungen, dem Älterwerden und die Frage, ob man irgendwann lernt, die Vergangenheit loszulassen, um im Hier und Jetzt zu leben.
Am Ende hat mich das Buch daran erinnert, dass man das Leben nur vorwärts leben kann.

Ich kann das Buch allen empfehlen, die ruhige, tiefgründige Geschichten mit viel Gefühl mögen.

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Rezensionen von PMelittaM:

Ein Roman, der gut tut

Pina fällt aus von Vera Zischke

Pina Luxen lebt mit ihrem erwachsenen autistischen Sohn Leo alleine, während sie arbeitet, besucht er eine Werkstatt für behinderte Menschen. Einmal in der Woche geht sie für sich und ihre Nachbarin Inge einkaufen, so lange bleibt Leo bei Inge, viel länger als eine Stunde ist das aber nicht möglich, denn dann bekommt Leo Panik.

Eines Tages bricht Pina auf dem Nachhauseweg vom Einkaufen zusammen und landet im Koma auf der Intensivstation. Nun ist es an der Hausgemeinschaft, mit Leo klar zu kommen und sich um ihn zu kümmern.

Ich kann mir die Situation Pinas gut vorstellen, ich war auch einmal pflegende Angehörige, und wäre mir dasselbe wie Pina passiert, wäre mein Pflegling hilflos zu Hause gewesen. Auch hier weiß zunächst niemand, was überhaupt los ist, wo Pina bleibt, zum Glück ist Leo gerade nicht alleine. Aber Inge ist schon 86, Witwe und hat sich schon länger nicht wegen der Treppen aus dem Haus getraut. Auch die beiden anderen Hausbewohner, die das Problem nach und nach mitbekommen, haben ihre ganz eigenen Sorgen. Und dennoch rauft man sich irgendwie zusammen. Das war wirklich schön zu lesen.

Vera Zischke hat Erfahrung mit diesem Thema, sie hat aber nicht nur Leo und Pina authentisch dargestellt, sondern auch alle anderen Charaktere des Romans, manche Entwicklungen habe ich nicht kommen sehen, alles wirkte aber immer echt, wenn auch vielleicht manchmal ein bisschen überspitzt.

Mir hat es gut getan, diesen Roman zu lesen, und ich hoffe, dass er viele Leser:innen findet, von mit gibt es auf jeden Fall eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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Rezensionen von askyfullofpages:

Schulter an Schulter

Unshame von Louisa Dellert

Unshame ist für mich ein unglaublich wertvolles Buch. Louisa Dellert verbindet ihre persönlichen Erfahrungen mit fundierten Informationen und lädt immer wieder zu Gedankenexperimenten ein, die zum Nachdenken anregen. Gleichzeitig gibt sie konkrete Impulse, wie man den eigenen Blick auf den eigenen Körper, die Körper anderer Menschen und auf sich selbst verändern kann.

Ich glaube, was mich am meisten beschäftigt hat, war die Erkenntnis, wie selbstverständlich weibliche Scham für viele von uns geworden ist. Als Frau wächst man eigentlich damit auf, dass der eigene Körper ständig bewertet wird. Diese Bewertung kommt nicht nur von außen, sondern irgendwann auch von einem selbst. Genau davon leben das Patriarchat und eine riesige Industrie. Frauen wird eingeredet, sie seien nicht gut genug, nicht schön genug oder müssten sich ständig optimieren. Wenn man permanent mit solchen Unsicherheiten beschäftigt ist, bleibt wenig Raum für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Das fand ich unglaublich erschreckend.

Das Buch macht deutlich, wie schwer es ist, sich von diesen Denkmustern zu lösen, wenn man mit ihnen aufgewachsen ist. Gerade deshalb fand ich die Botschaft des weiblichen Schulterschlusses so wichtig. Statt Körper zu bewerten oder Bodyshaming zu betreiben, sollten wir uns gegenseitig unterstützen, mehr Mitgefühl füreinander entwickeln und uns gegenseitig feiern.

Ich glaube, dass dieses Buch nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer lesenswert ist. Es hilft zu verstehen, welchen gesellschaftlichen Druck und welche Grenzüberschreitungen viele Frauen tagtäglich erleben. Wer sich bereits intensiv mit Körperakzeptanz, Body Positivity und Feminismus beschäftigt hat, wird vielleicht nicht ausschließlich Neues finden. Trotzdem schafft es Louisa, bekannte Themen so persönlich und nahbar zu erzählen, dass ich das Buch mit großem Interesse gelesen habe und immer wieder neue Denkanstöße mitnehmen konnte.
Ein wirklich tolles, intimes und eindrückliches Buch, das mich hoffentlich langfristig zu mehr Selbstreflexion, Mitgefühl und einem liebevolleren Umgang mit mir selbst bewegt.

Ich möchte unbedingt noch anmerken, dass Louisa die liebenswürdigste Danksagung geschrieben hat. Allein diese hat mich wirklich zu Tränen gerührt.
Vielen lieben Dank, liebe Louisa, für deine ehrlichen, zutiefst authentischen und ermutigenden Worte!
Ab jetzt Schulter an Schulter ✨

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Rezensionen von KersG:

Erinnerungen und Neuanfang

Genug für ein halbes Leben von Evann Normandin

Das Cover passt einfach perfekt zum Buch. Mit den verschwommenen Gestalten. Wie Erinnerungen, die langsam verblassen und doch irgendwie noch da sind.
Landon und Rose. Sie lernen sich kennen und lieben. Es scheint alles perfekt zu sein. Doch Rose entschließt sich dazu, ihr bisheriges Leben zu vergessen.

Keine Erinnerungen mehr. Sie weiß nicht mehr, wer Landon ist. Was sie verbindet. Doch Landon will das nicht so einfach hinnehmen. Im Gegensatz zu ihr erinnert er sich an alles. Es hat etwas Schmerzhaftes an sich, in seine Erinnerungen an ihr gemeinsames Leben einzutauchen. In die Höhen und Tiefen.
Ich konnte sehr gut nachvollziehen, dass Landon all das nicht so einfach hinnehmen wollte. Dass er das gemeinsame Leben nicht aufgeben wollte.
Es ist ein Buch voller Traurigkeit und Schmerz, aber dazwischen ist da auch noch die immerwährende Hoffnung. Die Hoffnung darauf, dass alles gut wird.
Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen. Das hin und her zwischen Gegenwart und Vergangenheit war anfangs etwas verwirrend für mich. Als ich mich an den Schreibstil gewohnt hatte, fiel es mir leicht, der Geschichte zu folgen. Man bekommt durch diesen Schreibstil einen sehr guten Einblick, sowohl in die Vergangenheit als auch in die Gegenwart.
Kann man vor der eigenen Vergangenheit wirklich davonlaufen? Sie auslöschen? Das Buch beschäftigt sich mit einigen ernsten Themen.
Vieles hat mich überrascht und kam für mich unerwartet. Aber das macht den Reiz dieses Buches für mich aus.

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Rezensionen von Karo:

Sci-Fi für ein jüngeres Publikum

Red Star Rebels von Amie Kaufman

Red Star Rebels klang für mich nach einer spannenden Sci-Fi-Geschichte mit Mars-Setting, Geheimnissen und einer Überlebensmission. Der Einstieg hat mir auch tatsächlich gut gefallen: Man wird direkt ins Geschehen geworfen, als Cleo und Hunter nach einer Evakuierung auf einer Marsstation zurückbleiben und schnell merken, dass nicht alles so ist, wie es scheint.

Dadurch kommt anfangs ordentlich Spannung auf.
Leider konnte mich das Buch danach nicht wirklich überzeugen. Für mich wirkte die Geschichte insgesamt sehr auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten. Wer bisher wenig Berührungspunkte mit Science-Fiction hatte, findet wahrscheinlich einen guten und leicht zugänglichen Einstieg. Mir persönlich fehlte jedoch etwas die Tiefe – sowohl bei der Welt als auch bei den Figuren.
Besonders mit Cleo und Hunter wurde ich nicht richtig warm. Obwohl man im Laufe der Handlung mehr über ihre Vergangenheit erfährt und die Kapitel abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählt werden, blieben sie für mich emotional eher auf Distanz. Auch die sich entwickelnde Liebesgeschichte konnte mich nicht mitreißen. Viele Entwicklungen wirkten vorhersehbar, und die Gefühle zwischen den beiden kamen für mein Empfinden teilweise etwas plötzlich.
Die Handlung selbst hatte einige interessante Ideen, zog sich für mich aber stellenweise in die Länge. Gleichzeitig wurden manche Ereignisse recht hektisch abgehandelt, sodass ich manchmal das Gefühl hatte, wichtige Hintergründe würden eher vorausgesetzt als erklärt. Gerade bei einem Science-Fiction-Roman hätte ich mir etwas mehr Zeit für die Welt und ihre technischen Aspekte gewünscht.

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Rezensionen von bus:

Erinnerungen

Unerwünschte Töchter von Miriam Carbe



Die Autorin Miriam Carbe hatte das große Glück, mehrere Kisten mit Notizbüchern ihrer Urgroßmutter, Großmutter und Mutter geerbt zu haben.
Ein wertvoller Familienschatz, an dem sie ihre Leser teilhaben lässt. Sie erzählen die Familiengeschichte bis zurück ins Jahr 1908. Ohne diese Erinnerungen, wäre ein großer Teil, auch ihrer eigenen Vergangenheit, wahrscheinlich unwiederbringlich verloren gewesen.

Für sie ist es nicht bloß eine Erinnerung, es ist auch eine Aufarbeitung ihrer Geschichte.
Für mich als Leser ein informatives, spannenden und unterhaltsames Leseerlebnis. Eine Zeitreise, auf die uns die vier Frauen, vier Generationen, Margarethe, Marianne, Monika, Miriam, mitnehmen.
Hundert Jahre Zeitgeschichte aus dem Blickwinkel einer Familie

Ein sehr umfangreiches Buch, dass mir sehr gut gefallen hat.

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Rezensionen von Leser:

Tolles Buch!

The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro

Das wunderschöne Buchcover mit Farbschnitt hat mich magisch angezogen.
Die Buchbeschreibung weckte meine Neugier und am Ende der Geschichte kann ich sagen, es war ein toller Lesespaß!

Der erste Band der Trilogie führt nach Rainshadow City. Einer düsteren Stadt, in der jenseits des prunkvollen Palastes, Armut und Ungerechtigkeit herrschen.

Die kriminelle Untergrundorganisation Lucky Crows verbreitet Angst und Schrecken.

Eine bildgewaltige Geschichte mit dunkler Atmosphäre, die besonders durch ihre verschiedenen Charaktere glänzt.

Die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei, die ums Überleben und Gerechtigkeit kämpfen, sowie Haru und Theo, sind interessante, vielschichtige Figuren, die der Geschichte Leben einhauchen. Ihnen zu folgen ist ein aufregendes, spannendes Erlebnis.
Der Einfluss der japanischen Mythologie ergibt eine tolle Kombination mit den Zukunftstechnologien.

Detailliert, umfangreich, lebendig. Etwas Futurismus, etwas Magie, Fantasy, Dystopie und Krimielemente. Unterhaltsam und fesselnd!

Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen!

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Rezensionen von annaja:

Sowjetisches Ballett und ihre Schüler

Maja & Natascha von Elyse Durham

Von annaja
Von annaja

Ein hübsches, farbenfrohes Cover mit den schwebenden Ballettfiguren passt hervorragend zum Inhalt des Buches.
Die Geschichte erzählt vom Leben zweier Schwestern, die als Zwillingsmädchen 1941 in Leningrad (St.Petersburg) als uneheliche Töchter einer Balletttänzerin geboren wurden, die sich nach deren Niederkunft das Leben nahm.

Die Waisenmädchen wuchsen bei der Freundin ihrer Mutter auf und kamen dann in ein Ballettinternat. Sie träumten von einer großen Karriere und Auftritten in Amerika. Beide waren sehr talentiert, wenngleich sie sehr ungleich waren. Ihre Konkurrenz, die Beziehung zueinander und ihre Unterschiedlichkeit sind in der gesamten Story greifbar.
Wie schwer es athletische TänzerInnen hatten und noch haben, welche enorme Leistung und Fitness hier erforderlich ist, welche Entbehrungen es auszuhalten galt und gilt und welchen Druck man ständig aushalten muss, damit es überhaupt jemals zum Erfolg führen kann, ist hier Mittelpunkt der Erzählung.
Die politische Lage der damaligen Zeit, die Situation zwischen den Mächten Russland und den USA, die extrem unsichere Lage, kann man ebenfalls ganz deutlich spüren.
Ein einfühlsames, wie atmosphärisch gut getroffenes Buch mit angenehmen Schreibstil, lässt wunderbare wie unterhaltsame Lesestunden zu.
Ein hübsches, farbenfrohes Cover mit den schwebenden Ballettfiguren passt hervorragend zum Inhalt des Buches.
Die Geschichte erzählt vom Leben zweier Schwestern, die als Zwillingsmädchen 1941 in Leningrad (St.Petersburg) als uneheliche Töchter einer Balletttänzerin geboren wurden, die sich nach deren Niederkunft das Leben nahm. Die Waisenmädchen wuchsen bei der Freundin ihrer Mutter auf und kamen dann in ein Ballettinternat. Sie träumten von einer großen Karriere und Auftritten in Amerika. Beide waren sehr talentiert, wenngleich sie sehr ungleich waren. Ihre Konkurrenz, die Beziehung zueinander und ihre Unterschiedlichkeit sind in der gesamten Story greifbar.
Wie schwer es athletische TänzerInnen hatten und noch haben, welche enorme Leistung und Fitness hier erforderlich ist, welche Entbehrungen es auszuhalten galt und gilt und welchen Druck man ständig aushalten muss, damit es überhaupt jemals zum Erfolg führen kann, ist hier Mittelpunkt der Erzählung.
Die politische Lage der damaligen Zeit, die Situation zwischen den Mächten Russland und den USA, die extrem unsichere Lage, kann man ebenfalls ganz deutlich spüren.
Ein einfühlsames, wie atmosphärisch gut getroffenes Buch mit angenehmen Schreibstil, lässt wunderbare wie unterhaltsame Lesestunden zu.

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