Kunden em pfehlungen
Rezensionen von qq:
poetisch, aber hatte andere Erwartungen
Tasmanien von Paolo Giordano
poetisch, aber hatte andere Erwartungen
Der Wissenschaftler Novelli, ein Freund des Erzählers Paolo, Tasmanien wäre die letzte Rettung - also der letzte Zufluchtsort -> Süßwasserreserven, Temperaturen usw.
Paolo stürzt sich auf Grund privater Gründe in eine Krise - er sucht Antworten auf alle möglichen Krisen, nicht nur für seine eigenen, sondern die Welt betreffend.
So viel Verzweiflung.
Der Roman hat leider keinen roten Faden. Er springt hin und her - in Raum und Zeit, in verschiedenen Themen. Ich hatte mir hier inhaltlich definitiv etwas anderes erwartet. Es ist keine leichte Kost - die Sinnkrise von Paolo in Kombination mit den Krisen die die ganze Welt betreffen.
Der Schreibstil jedoch gefällt mir - schön poetisch.
Auch das Cover sagt mir von der Gestaltung her zu.
Mich persönlich hat das Buch schon angesprochen, es war jedoch anders wie erwartet und der rote Faden hat mir gefehlt.
Rezensionen von Claudia R:
malerisch ...
Wo die Libellen tanzen von Leonie Zenk
Klappentext / Inhalt:
Ein tiefgründiger Liebesroman vor malerischer Kulisse.
Valeria hat für ihren Partner Felix ihren Traumjob als Klavierlehrerin aufgegeben, aber mittlerweile steht ihre Beziehung auf wackligem Grund. Um herauszufinden, was sie wirklich will, reist sie zurück in ein kleines Haus im Harz.
Hier, mitten im Wald, hat sie die schönsten, aber auch die schwersten Momente ihrer Kindheit erlebt. Und hier ist sie im Begriff, sich neu zu verlieben, in einen Mann, der für sie die Freiheit schlechthin verkörpert. Valeria muss eine folgenschwere Entscheidung fällen.
Cover:
Das Cover ist sehr naturnah und atmosphärisch. Farblich und optisch sehr schön und ansprechend umgesetzt. Die schöne naturnahe Umgebung macht einen Wohlfühlcharakter aus, den das Cover herüber bringt.
Meinung:
Valeria ist ihrem Freund zu Liebe nach Berlin gezogen und gibt zugleich auch ihren Traumberuf als Klavierlehrerin auf. Inzwischen kriselt es jedoch in der Beziehung und Valeria zieht es in eine kleine Hütte im Wald, um herauszufinden wer sie wirklich ist. Ob sie sich dort ihrer bewusst wird?
Zu viel möchte ich hier jedoch noch nicht verraten und halte mich mit weiteren Details zu Sich zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. In die Charaktere und ihre Gedanken findet man sich schnell und gut hinein. Die Ich-Perspektive lässt tief in die Emotionen und Gefühle hineinblicken und bringt diese sehr gut und authentisch rüber. Durch die bildliche Erzählweise kann man man sich alles sehr gut vorstellen und auch die Hintergründe sind sehr gut durchdacht und beschrieben. Vor malerischer Kulisse erlebt man hier eine emotionale Geschichte, die so einige Auf und Ab´s und Gefühlsschwankungen mit sich bringt.
Die Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen und ist toll umgesetzt. Es ist in etwas längere Teile gegliedert und dieser wiederum in kürzere Kapitel, so dass es sich sehr gut und flüssig lesen lässt. Die Kapitelanfänge und auch die der Teile sind klar ersichtlich.
Die Geschichte selbst steckt voller Emotionen, hat zugleich aber auch eine gute Tiefe und lädt auch zum nachdenken ein. Ein wundervolles Wohlfühlbuch zum genießen. Tolle Atmosphäre, malerischer Hintergrund und liebenswerte Charaktere, die die Emotionen und Gefühle gut herüberbringen. Mir hat es gut gefallen und ich wurde von Anfang bis Ende mitgenommen und berührt.
Fazit:
Tolle Atmosphäre, malerischer Hintergrund und liebenswerte Charaktere...
Rezensionen von Goejos:
Nichts hat sich geändert
Hashtag #DDR von Holger Kreymeier
Ein irres Buch. Es schildert das Leben im Jahre 2023 in der DDR. Deutschland ist noch immer geteilt. Die DDR ist finanziell am Boden, Gorbatschow ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Aber der Wiederstand in der DDR gegen das Regime ist nach wie vor ungebrochen. Dank moderner Medien, aus der BRD eingeschleust, gelingt es Dank You-Tube dem Blogger Lonzo mit seinem Video "Die Zerstörung der DDR" die wahren Zustände aufzuzeigen.
Dadurch erhält er auch Unterstützung in der westlichen Presse. Da die DDR fast Pleite ist, hofft sie beim einem Treffen der beiden deutschen Regierungschefs in Ost-Berlin auf eine milliardenschwere Finanzunterstützung um den Staat zu sanieren. Doch die Untergrundorganisationen planen auch hier wieder ihre Eingriffe. Da aber Lonzo auch Material gegen den westlichen Regierungschef in der Hand hat, wird er auch hier zum politischen Spielball. Hinzu kommt noch, dass man Niemandem trauen kann. Nicht mal in der eigenen Familie. Dem Autor gelingt es hervorragend, die fiktiven Ereignisse lebensecht darzustellen und auch eine gewisse Prise Humor in die oft Angst einflößende fiktive Handlung hinzuzufügen. Ein Buch, flüssig zu lesen und mit einem fantastischen Finale.
Rezensionen von Marie aus E.:
Liebesgeschichte und historischer Tunnelbau - spannend verknüpft
Bergleuchten von Karin Seemayer
Ich frage mich oft, wenn wir durch einen langen Tunnel durch einen Berg fahren, wie das wohl in damaligen Zeiten überhaupt möglich war.
Jetzt habe ich ein wenig Einblick bekommen und meine Achtung ist noch größer geworden.
Es geht um den Bau des Gotthard-Tunnels zu einer Zeit, in der man Waren und Menschen mit Pferdefuhrwerken über die Berge transportierte.
Der geplante Tunnelbau hat in der betroffenen Gegend alles andere als Freude ausgelöst - schließlich sind danach Arbeitsplätze überflüssig. Aber auch die vielen fremden Arbeiter, die zum Tunnelbau kommen, schüren Ängste.
Das Buch hat mich von Beginn an gefesselt und im weiteren Verlauf immer mehr begeistert.
Die Autorin hat es geschafft, auch viele technische Informationen zum Tunnelbau einzuarbeiten, ohne dass es auch nur eine Spur langweilig oder zu komplex wurde.
Besonders gut hat mir der Mix gefallen: ganz viele Informationen über den Tunnelbau, aber auch über die Lebensumstände in der damaligen Zeit.
Die Position der Frau, die Erwartungen der Dorfbevölkerung, die schlimmen Folgen von Krankheiten und Unfällen, für die es noch keine adäquate medizinische Versorgung gab.
Dann die Ängste und Vorurteile den fremden Arbeitern gegenüber - und die schlimmen Arbeitsbedingungen, unter denen die Arbeiter Schwerstarbeit leisten mussten. Aber auch der Blickwinkel auf das, was passiert, wenn kleine Dörfer und Gegenden mit einer extrem großen Menge an temporär Zugezogenen konfrontiert werden, ohne entsprechende begleitende Maßnahmen. Alles weiterhin aktuell.
Begleitet und später auch dominiert wird das Ganze von einer Liebesgeschichte, die zugegebenermaßen sehr vorhersehbar ist.
Aber ich will ehrlich sein: auch wenn es manchmal schon etwas dick aufgetragen war, es hat gepasst und meine Leseerwartungen erfüllt.
Nicht zu vergessen die Beschreibung der Bergwelt - einfach schön!
Ein rundes Buch, das es geschafft hat, mich völlig mitzunehmen. Nicht nur eine ideale Urlaubslektüre, falls man den Tunnel auf der Reise durchfährt oder in der Ecke Urlaub macht.
Atmosphärisch, spannend, lehrreich, unterhaltsam und mit einer schönen Portion Herz-Schmerz.
Rezensionen von aon.912401633@aon.at:
Nichts hat sich geändert
Hashtag #DDR von Holger Kreymeier
Ein irres Buch. Es schildert das Leben im Jahre 2023 in der DDR. Deutschland ist noch immer geteilt. Die DDR ist finanziell am Boden, Gorbatschow ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Aber der Wiederstand in der DDR gegen das Regime ist nach wie vor ungebrochen. Dank moderner Medien, aus der BRD eingeschleust, gelingt es Dank You-Tube dem Blogger Lonzo mit seinem Video "Die Zerstörung der DDR" die wahren Zustände aufzuzeigen.
Dadurch erhält er auch Unterstützung in der westlichen Presse. Da die DDR fast Pleite ist, hofft sie beim einem Treffen der beiden deutschen Regierungschefs in Ost-Berlin auf eine milliardenschwere Finanzunterstützung um den Staat zu sanieren. Doch die Untergrundorganisationen planen auch hier wieder ihre Eingriffe. Da aber Lonzo auch Material gegen den westlichen Regierungschef in der Hand hat, wird er auch hier zum politischen Spielball. Hinzu kommt noch, dass man Niemandem trauen kann. Nicht mal in der eigenen Familie. Dem Autor gelingt es hervorragend, die fiktiven Ereignisse lebensecht darzustellen und auch eine gewisse Prise Humor in die oft Angst einflößende fiktive Handlung hinzuzufügen. Ein Buch, flüssig zu lesen und mit einem fantastischen Finale.
Rezensionen von Goejos:
Nichts hat sich geändert
Hashtag #DDR von Holger Kreymeier
Ein irres Buch. Es schildert das Leben im Jahre 2023 in der DDR. Deutschland ist noch immer geteilt. Die DDR ist finanziell am Boden, Gorbatschow ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Aber der Wiederstand in der DDR gegen das Regime ist nach wie vor ungebrochen. Dank moderner Medien, aus der BRD eingeschleust, gelingt es Dank You-Tube dem Blogger Lonzo mit seinem Video "Die Zerstörung der DDR" die wahren Zustände aufzuzeigen.
Dadurch erhält er auch Unterstützung in der westlichen Presse. Da die DDR fast Pleite ist, hofft sie beim einem Treffen der beiden deutschen Regierungschefs in Ost-Berlin auf eine milliardenschwere Finanzunterstützung um den Staat zu sanieren. Doch die Untergrundorganisationen planen auch hier wieder ihre Eingriffe. Da aber Lonzo auch Material gegen den westlichen Regierungschef in der Hand hat, wird er auch hier zum politischen Spielball. Hinzu kommt noch, dass man Niemandem trauen kann. Nicht mal in der eigenen Familie. Dem Autor gelingt es hervorragend, die fiktiven Ereignisse lebensecht darzustellen und auch eine gewisse Prise Humor in die oft Angst einflößende fiktive Handlung hinzuzufügen. Ein Buch, flüssig zu lesen und mit einem fantastischen Finale.
Rezensionen von greenpanda:
Gewohnt spannend
Mit kalter Präzision von Michael Tsokos
Michael Tsokos ist mittlerweile zu einem meiner liebsten Crime-Autoren geworden. Und das nicht nur weil er vom Fach ist und seine Expertise gekonnt in seine Geschichten einzuweben weiß. Sondern auch wegen seiner angenehmen und flüssigen Schreibweise und seinen kreativen Ideen, die ja schließlich das Leben schreibt.
Und genau das hat mich auch in seinem neuesten Werk "Mit kalter Präzision" wieder einmal überzeugt.
Zunächst ein paar Worte zum Cover, das auf den Blick schlicht und klassisch ist, wenn man das Buch aber in die Hand nimmt und über das Cover streicht, mit tollen Veredelungen ausgestattet ist, welche das Skalpell und den Titel noch einmal unterstreichen. Toll gemacht!
"Mit kalter Präzision" ist der Start einer neuer Reihe und damit auch einer neuen Ermittlerin: Dr. Sabine Yao ist Rechtsmedizinerin und bekommt einen besonders spannenden Fall auf den Tisch, der sie in die Welt der Schönheitschirurgie eintauchen lässt. Als sie die verstorbene Frau eines Schönheitschirurgen untersucht, ergibt sich für sie hinsichtlich des Todeszeitpunkts und der Totenstarre gleich ein sehr uneindeutiges Bild. Ihr Mann hat zwar außerdem ein Alibi, hat aber zumindest auf den zweiten Blick ein sehr skrupelloses Wesen und so einige Leichen und Geheimnisse im Keller...
Es gibt einige spannende Entwicklungen und Wendungen, die mich bis zum Schluss gefesselt haben und mitfiebern ließen. Fazit: Wieder ein spannender, gekonnt geschriebener und erdachter Thriller, bei dem ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung freue!
Rezensionen von Petra:
Ein göttlicher Mensch
Kein guter Mann von Andreas Izquierdo
wiechmann8052vor einer Minute
Walter ist Postbote, so wie man ihn sich vorstellt, pünktlich, korrekt und penibel. Aber er ist auch ein Mensch der recht hat. Egal um was es geht, seine Meinung ist richtig. Schwierig für die Menschen in seinem Umfeld. Wenn ihm Unrecht geschieht, stellt er die Person zur Rede.
Soweit so gut aber dann artet es in einen Kleinkrieg aus und hat Konsequenzen für ihn. Er muss in eine Christkind-Filiale Dienst tun. Viele Kinder schreiben ihre Wünsche an das Christkind und bekommen eine Antwort. Walter findet das grenzwertig, angesichts der Wünsche der Kinder. Nur Ben möchte etwas anderes, einen Freund. Es fängt ein Briefwechsel zwischen den beiden an.
Es geht vordergründig um diese beiden Figuren beide besonders, in ihrer Art und Weise und durch die Geschichte im Hintergrund, die wir bei Ben ziemlich schnell erfahren und bei Walter in Rückblicken nach und nach. .Walter war mir von Anfang an sympathisch, einfach auf dem ersten Blick. Auch wenn ich lesen musste das er kein gutes Verhältnis zu seiner Familie hat.
Der Autor beschreibt ein Leben, dass durch eine sympathische für mich absolut richtige Lebenseinstellung aus den Fugen gerät. Gutmenschen haben es in unserer Gesellschaft oft schwer, sie werden ausgenutzt und missverstanden.
In diesem Buch muss erst ein Kind kommen um die Welt ein kleines bisschen wieder in Ordnung zu bringen.
Besonders ist der Briefwechsel zwischen Walter der sich als Gott ausgibt und Ben ein kleiner einsamer Junge. Erst in handschriftlichen Briefen und dann in E-Mails ( die beides auch optisch so dargestellt werden ), es ist sehr persönlich obwohl sie sich nicht kennen. Beide gewinnen Zuversicht durch den anderen und das überträgt sich auch auf den Leser. Denn mittlerweile ist man so tief in die Geschichte eingedrungen, dass man jeden Schritt der beiden begleitet, mit leidet, sich ärgert und die anderen Protagonisten anschreien möchte: macht doch mal die Augen auf, hört endlich zu, die beiden sind besser als ihr alle zusammen.
Rezensionen von Anno:
Nur ein Pusus
Ich, Sperling von James Hynes
Diese Geschichte zieht einen förmlich in eine andere Zeit. In die Zeit des spanischen Carthago Nova im 4. Jahrhundert n. Chr. Ein alter Mann Blick zurück auf sein entbehrungsreiches Leben. Doch entgegen meiner anfänglichen Annahme behandelt dieses Buch nicht das gesamte Leben des Jacob, sondern nur ein paar wenige Jahre seiner Kindheit.
Von seinem späteren Leben erfährt man leider nichts.
Als Sklave gekauft wächst der namenlose Junge im Bordell Carthago Novas auf. Anfangs findet er in der Küche Unterschlupf und in einer der Wölfinnen genannten Huren eine Vertraute und Mutter. Doch auch ihr ist es nicht möglich Pusus vor seinem Schicksal zu bewahren.
Die Sprache, die der Autor wählte ist schonungslos, nah und unglaublich ehrlich. Mich hat es noch nie so fasziniert von den vielen kleinen alltäglichen Dingen zu lesen. Es ist so unglaublich nahbar geschrieben, dass man förmlich mit Pusus dessen Leben und Aufwachsen zu teilen scheint. Man lernt dabei auch die häusliche Ordnung und das Machtgefüge der damaligen Zeit kennen, den „Wert der Dinge“ und die Huren und Sklaven als Menschen. Wie schon erwähnt beschreibt die Handlung nur einen kleinen, wenn auch bedeutenden Ausschnitt in Pusus‘ Leben. Gerne hätte ich erfahren, wie dieses weiter ging, was ihn noch erwartet hat und wie er sein biblisches Alter erreichen konnte. Aber vielleicht wird die Erzählung ja auch in einem Folgeband fortgeführt.
Für mich ist es jedenfalls eines der Bücher, die mich sehr beeindruckt haben und mir noch lange im Gedächtnis bleiben und mich beschäftigen werden.
Rezensionen von Anndlich:
Wer wars?
Der war's von Juli Zeh; Elisa Hoven
Alle Kinder beneiden Marie um ihre tollen Supersandwiches, die ihre Mutter ihr jeden Tag mit in die Schule gibt und plötzlich verschwinden diese aus ihrem Rucksack. Diebstahl, ein Verbrechen, das geklärt werden muss. Schnell schießen sich die Schüler auf ihren Mitschüler Konrad ein, der nach über einem halben Jahr immer noch keine Freundschaften geschlossen hat.
Dieser macht sich auch noch besonders verdächtig, weil er seine Pausen am liebsten im Klassenzimmer verbringt, dort wo die Supersandwiches verschwinden. Doch Konrad möchte den Diebstahl nicht zugeben und bald kommen die Kinder auf die Idee, dass ein Gerichtsverfahren seine Schuld beweisen wird.
Der war’s von Julia Zeh und Elisa Hoven setzt sich mit vielen Themen auseinander, die in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert haben und auch im Klassenzimmer häufig anzutreffen sind. Dabei wird ohne erhobenen Zeigefinger aufgezeigt, dass Selbstjustiz in Form von Mobbing keine Form von Gerechtigkeit darstellt, egal ob das Mobbingopfer schuldig oder unschuldig ist. Gleichzeitig schaffen die Autorinnen es, dass kein Kind als durchweg ‚schlecht‘ oder ‚böse‘ dargestellt wird, sie schaffen viel mehr eine Klasse, die ihre Fehler reflektiert, aus ihnen lernt und einen anderen Umgang anstrebt.
Unterstützt wird die Geschichte durch Illustrationen von Lena Hesse, die farblich sehr orangenastig sind. Dies hat mich zu Beginn der Story noch irritiert, wurde dann aber ein schönes Merkmal dieses Buches.
Nebenbei lernt man spielend etwas über unser Rechtssystem. Dieses Wissen wird nach der Geschichte nochmal gefördert, indem einige Fragen zu diesem Thema beantwortet werden.
Julia Zeh und Elisa Hoven haben mit Der war's ein tolles Buch geschaffen, das inhaltlich für Kinder ab acht verständlich sein wird, sprachlich könnte es jedoch noch zu einigen Schwierigkeiten führen, sodass es nicht für jedes achtjährige Kind zum alleinigen Lesen geeignet sein dürfte. Generell kann ich das Lesen jedem empfehlen und vor allem dann, wenn Mobbing, Vorurteile und Anschuldigungen gerade ein aktuelles Thema in der Lebenswelt des Kindes sind.









