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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von greenpanda:

Gewohnt spannend

Mit kalter Präzision von Michael Tsokos

Michael Tsokos ist mittlerweile zu einem meiner liebsten Crime-Autoren geworden. Und das nicht nur weil er vom Fach ist und seine Expertise gekonnt in seine Geschichten einzuweben weiß. Sondern auch wegen seiner angenehmen und flüssigen Schreibweise und seinen kreativen Ideen, die ja schließlich das Leben schreibt.

Und genau das hat mich auch in seinem neuesten Werk "Mit kalter Präzision" wieder einmal überzeugt.

Zunächst ein paar Worte zum Cover, das auf den Blick schlicht und klassisch ist, wenn man das Buch aber in die Hand nimmt und über das Cover streicht, mit tollen Veredelungen ausgestattet ist, welche das Skalpell und den Titel noch einmal unterstreichen. Toll gemacht!

"Mit kalter Präzision" ist der Start einer neuer Reihe und damit auch einer neuen Ermittlerin: Dr. Sabine Yao ist Rechtsmedizinerin und bekommt einen besonders spannenden Fall auf den Tisch, der sie in die Welt der Schönheitschirurgie eintauchen lässt. Als sie die verstorbene Frau eines Schönheitschirurgen untersucht, ergibt sich für sie hinsichtlich des Todeszeitpunkts und der Totenstarre gleich ein sehr uneindeutiges Bild. Ihr Mann hat zwar außerdem ein Alibi, hat aber zumindest auf den zweiten Blick ein sehr skrupelloses Wesen und so einige Leichen und Geheimnisse im Keller...

Es gibt einige spannende Entwicklungen und Wendungen, die mich bis zum Schluss gefesselt haben und mitfiebern ließen. Fazit: Wieder ein spannender, gekonnt geschriebener und erdachter Thriller, bei dem ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung freue!

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Rezensionen von Petra:

Ein göttlicher Mensch

Kein guter Mann von Andreas Izquierdo


wiechmann8052vor einer Minute
Walter ist Postbote, so wie man ihn sich vorstellt, pünktlich, korrekt und penibel. Aber er ist auch ein Mensch der recht hat. Egal um was es geht, seine Meinung ist richtig. Schwierig für die Menschen in seinem Umfeld. Wenn ihm Unrecht geschieht, stellt er die Person zur Rede.

Soweit so gut aber dann artet es in einen Kleinkrieg aus und hat Konsequenzen für ihn. Er muss in eine Christkind-Filiale Dienst tun. Viele Kinder schreiben ihre Wünsche an das Christkind und bekommen eine Antwort. Walter findet das grenzwertig, angesichts der Wünsche der Kinder. Nur Ben möchte etwas anderes, einen Freund. Es fängt ein Briefwechsel zwischen den beiden an.

Es geht vordergründig um diese beiden Figuren beide besonders, in ihrer Art und Weise und durch die Geschichte im Hintergrund, die wir bei Ben ziemlich schnell erfahren und bei Walter in Rückblicken nach und nach. .Walter war mir von Anfang an sympathisch, einfach auf dem ersten Blick. Auch wenn ich lesen musste das er kein gutes Verhältnis zu seiner Familie hat.

Der Autor beschreibt ein Leben, dass durch eine sympathische für mich absolut richtige Lebenseinstellung aus den Fugen gerät. Gutmenschen haben es in unserer Gesellschaft oft schwer, sie werden ausgenutzt und missverstanden.

In diesem Buch muss erst ein Kind kommen um die Welt ein kleines bisschen wieder in Ordnung zu bringen.

Besonders ist der Briefwechsel zwischen Walter der sich als Gott ausgibt und Ben ein kleiner einsamer Junge. Erst in handschriftlichen Briefen und dann in E-Mails ( die beides auch optisch so dargestellt werden ), es ist sehr persönlich obwohl sie sich nicht kennen. Beide gewinnen Zuversicht durch den anderen und das überträgt sich auch auf den Leser. Denn mittlerweile ist man so tief in die Geschichte eingedrungen, dass man jeden Schritt der beiden begleitet, mit leidet, sich ärgert und die anderen Protagonisten anschreien möchte: macht doch mal die Augen auf, hört endlich zu, die beiden sind besser als ihr alle zusammen.

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Rezensionen von Anno:

Nur ein Pusus

Ich, Sperling von James Hynes

Diese Geschichte zieht einen förmlich in eine andere Zeit. In die Zeit des spanischen Carthago Nova im 4. Jahrhundert n. Chr. Ein alter Mann Blick zurück auf sein entbehrungsreiches Leben. Doch entgegen meiner anfänglichen Annahme behandelt dieses Buch nicht das gesamte Leben des Jacob, sondern nur ein paar wenige Jahre seiner Kindheit.

Von seinem späteren Leben erfährt man leider nichts.
Als Sklave gekauft wächst der namenlose Junge im Bordell Carthago Novas auf. Anfangs findet er in der Küche Unterschlupf und in einer der Wölfinnen genannten Huren eine Vertraute und Mutter. Doch auch ihr ist es nicht möglich Pusus vor seinem Schicksal zu bewahren.
Die Sprache, die der Autor wählte ist schonungslos, nah und unglaublich ehrlich. Mich hat es noch nie so fasziniert von den vielen kleinen alltäglichen Dingen zu lesen. Es ist so unglaublich nahbar geschrieben, dass man förmlich mit Pusus dessen Leben und Aufwachsen zu teilen scheint. Man lernt dabei auch die häusliche Ordnung und das Machtgefüge der damaligen Zeit kennen, den „Wert der Dinge“ und die Huren und Sklaven als Menschen. Wie schon erwähnt beschreibt die Handlung nur einen kleinen, wenn auch bedeutenden Ausschnitt in Pusus‘ Leben. Gerne hätte ich erfahren, wie dieses weiter ging, was ihn noch erwartet hat und wie er sein biblisches Alter erreichen konnte. Aber vielleicht wird die Erzählung ja auch in einem Folgeband fortgeführt.
Für mich ist es jedenfalls eines der Bücher, die mich sehr beeindruckt haben und mir noch lange im Gedächtnis bleiben und mich beschäftigen werden.

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Rezensionen von Anndlich:

Wer wars?

Der war's von Juli Zeh; Elisa Hoven

Alle Kinder beneiden Marie um ihre tollen Supersandwiches, die ihre Mutter ihr jeden Tag mit in die Schule gibt und plötzlich verschwinden diese aus ihrem Rucksack. Diebstahl, ein Verbrechen, das geklärt werden muss. Schnell schießen sich die Schüler auf ihren Mitschüler Konrad ein, der nach über einem halben Jahr immer noch keine Freundschaften geschlossen hat.

Dieser macht sich auch noch besonders verdächtig, weil er seine Pausen am liebsten im Klassenzimmer verbringt, dort wo die Supersandwiches verschwinden. Doch Konrad möchte den Diebstahl nicht zugeben und bald kommen die Kinder auf die Idee, dass ein Gerichtsverfahren seine Schuld beweisen wird.

Der war’s von Julia Zeh und Elisa Hoven setzt sich mit vielen Themen auseinander, die in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert haben und auch im Klassenzimmer häufig anzutreffen sind. Dabei wird ohne erhobenen Zeigefinger aufgezeigt, dass Selbstjustiz in Form von Mobbing keine Form von Gerechtigkeit darstellt, egal ob das Mobbingopfer schuldig oder unschuldig ist. Gleichzeitig schaffen die Autorinnen es, dass kein Kind als durchweg ‚schlecht‘ oder ‚böse‘ dargestellt wird, sie schaffen viel mehr eine Klasse, die ihre Fehler reflektiert, aus ihnen lernt und einen anderen Umgang anstrebt.

Unterstützt wird die Geschichte durch Illustrationen von Lena Hesse, die farblich sehr orangenastig sind. Dies hat mich zu Beginn der Story noch irritiert, wurde dann aber ein schönes Merkmal dieses Buches.

Nebenbei lernt man spielend etwas über unser Rechtssystem. Dieses Wissen wird nach der Geschichte nochmal gefördert, indem einige Fragen zu diesem Thema beantwortet werden.

Julia Zeh und Elisa Hoven haben mit Der war's ein tolles Buch geschaffen, das inhaltlich für Kinder ab acht verständlich sein wird, sprachlich könnte es jedoch noch zu einigen Schwierigkeiten führen, sodass es nicht für jedes achtjährige Kind zum alleinigen Lesen geeignet sein dürfte. Generell kann ich das Lesen jedem empfehlen und vor allem dann, wenn Mobbing, Vorurteile und Anschuldigungen gerade ein aktuelles Thema in der Lebenswelt des Kindes sind.

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Rezensionen von yellowdog:

wenzel und Killer

Drifter von Ulrike Sterblich

Drifter ist der zweite Roman der Berliner Autorin Ulrike Sterblich.
Im Mittelpunkt Wenzel und Marco Killmann, genannt Killer. Sie kennen sich schon lange und sind Freunde.
Es ist anfangs nicht ganz einfach, sich auf das Buch einzulassen. Mein Hauptproblem war, dass die Protagonisten zunächst wie Jugendliche wirkten.

Mit der zweite konnte ich mehr mit ihnen anfangen. Ich mocht an Wenzel, der auch der Erzähler ist, z.B. dass er ein Leser ist.
Das führt zu einem weiteren zentralen Punkt: ein Schriftsteller namnes K:B Drifter, dessen Identität unbekannt ist. Seine Bücher sind exzentrischer Art.

Es ist ein rätselhaftes Buch, spielerisch und ideenlastig. Leser, die schräge Stories mögen, kommen vielleicht auf ihre Kosten.
Das Ganze ist schon ganz gut gemachtr, aber es fehlt ein roter Faden. Davon abgesehen hat der Schreibstil einen gewissen Drive.

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Rezensionen von Judith:

Tolles Büchlein

Geschichten in vollen Zügen. Life is a Story - story.one von Valentin Huber

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es sind zwar nur 12 Kurzgeschichten, aber spannend und unterhaltsam erzählt und mit viel Inhalt. Verschiedene Themen werden völlig wertfrei beleuchtet....man entdeckt auch beim 2ten oder 3ten Mal Lesen noch Neues....kann ich jedem nur empfehlen

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Rezensionen von Lilo:

sehr empfehlenswert

Geschichten in vollen Zügen. Life is a Story - story.one von Valentin Huber

Ein tiefgründiges Buch, das zum Nachdenken anregt, trotzdem kommt der Unterhaltungswert nicht zu kurz. Aktuelle und zeitlose Themen sind verpackt in einer angenehmen Sprache und einem flüssigen Schreibstil. Ein Buch zum Weiterschenken sowie für den eigenen Bücherschrank als tolle Bereicherung. Gerne mehr davon.

....

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Rezensionen von Petra:

Historischer Kriminalroman

Helle Tage, dunkle Schuld von Eva Völler

Der von Eva Völler geschriebene Kriminalroman basiert auf eine wahre Begebenheit. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurden weit über dreißig Zwangsarbeiter von Essener Gestapo-und sonstigen Polizeibeamten erschossen. Leitende Gestapo-Beamte wurden zu langjährigen Haftstrafen verurteilt, wohingegen die in die Tat verstrickten Polizisten straffrei ausgingen.

Im Jahr 1948 wird dem Kriminalbeamten Carl Bruhns, der im Essener Polizeipräsidium arbeitet, der Fall einer tot aufgefundenen Frau übertragen. Es ist die Mutter des flüchtigen SS-Verbrechers Arnold Hoffmann , den man beschuldigt zahlreicher Zwangsarbeiter erschossen zu haben.
Bruns war während der Nazizeit nicht im Polizeidienst. Sein Großvater war Jude. Er erfährt erst jetzt von dieser schrecklichen Tat.
Im Zusammenhang mit dem Fall findet Bruns seine Jugendliebe Anne wieder, die Hoffmann nur allzu gut kennt.
Spannend und voller überraschender Wendungen bis zum Schluss

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Rezensionen von rewareni:

Der Horror kommt auf leisen Sohlen

Zwielicht 17 von Algernon Blackwood

In der Taschenbuchausgabe ,, Zwielicht 17“ entführen die Herausgeber Achim Hildebrand und Michael Schmidt in gewohnter Weise ihre Leser in eine Welt, wo Horror, Science Fiction und Gänsehautgefühl vorprogrammiert sind.
15 Geschichten laden dazu ein, sich entführen zu lassen auf eine geheimnisvolle Insel oder Zeuge zu werden, wie sich eine verlassene Frau an ihrem Mann rächt.

Aber auch der Gedanke, dass Dinge nicht immer dem Menschen wohl gesonnen sind können schon ein mulmiges Gefühl beim Lesen auslösen, aber mehr noch, wenn man plötzlich einem Dämonen gegenüber steht.
Wie immer in einer Kurzgeschichtensammlung findet man als Leser seine Lieblingsgeschichten, die einen begeistern, wo vor allem wieder einmal der verstorbene Autor Algernon Blackwood zeigt, dass man nur mit Bildern, die im Kopf entstehen, den Leser unterhalten kann.
Am Ende findet man auch hier wieder spannende Artikel, die den Band gut ausklingen lassen.
Das Titelbild von Björn Ian Craig ist ebenfalls wieder einmal gut gelungen und man freut sich als Leser, wenn man in die Welt des Horrors eintauchen kann.

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Rezensionen von liesmal:

Die Bibel (neu) entdecken

Ein Buch wie kein anderes von Tricia Lott Williford

Wenn das Buch von Tricia Lott Williford den Titel trägt „Ein Buch wie kein anderes“, dann spricht sie von der Bibel, die es als Wegbegleiter und Kraftquelle im Alltag zu entdecken gilt.
Doch auch dieses Buch ist wie kein anderes, was Form und Inhalt angeht: ein praktischer Ratgeber, mit einfachen Worten geschrieben.

Obwohl ich mich häufig mit der Bibel oder mit einzelnen Bibelzitaten beschäftige, habe ich hier nochmal neue Wege und Möglichkeiten der Annäherung gefunden. Williford erzählt vieles aus ihrem eigenen Leben und von ihrem Glauben. Man findet Zitate anderer Persönlichkeiten und vor allem zu jedem Abschnitt „Ein paar Ideen für deinen Alltag“.
Da gibt es zum Beispiel eine Anleitung zu der Idee, seine eigene Lebensgeschichte aufzuschreiben. Faszinierend und nachahmenswert ist für mich auch der Vorschlag, im Atemrhythmus in der Bibel zu lesen oder Gebete zu sprechen.
"Wenn Menschen Partei ergreifen und andere mit Steinen der Kritik bewerfen, dann schau du stattdessen auf diejenigen, die in der Schusslinie stehen..." Auch aus der Bibelstelle der Ehebrecherin ist ein Tipp entstanden, den ich zu beherzigen versuche. Es tut gut, sich immer wieder daran zu erinnern.
Sehr gern empfehle ich dieses Buch nicht nur denen, die sich mit der Bibel gar nicht auskennen und vielleicht sogar Berührungsängste haben, sondern auch allen, die sich gern mit der Bibel beschäftigen und Lust auf neue Wege haben.

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