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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Harakiri:

mitreißend

Tief im Schatten von Viveca Sten

In Nordschweden wird im Schnee ein Mann gefunden: grausam ermordet. Dieses Verbrechen sollen Hanna Ahlander und ihr Team aufklären. Doch erst als eine Frau spurlos verschwindet, kommen die Ermittler einen entscheidenden Schritt voran. Aber ist es nicht schon zu spät?
Bereits der zweite Fall für die sympathische Ermittlerin Hanna Ahlander.

Und ich fand ihn noch besser als Teil 1. Allein das Setting: tief im verschneiten Norden, eisige Kälte und Dunkelheit – so liest sich das Buch noch spannender und düsterer.
Die Handlung spielt auf zwei Ebenen: die Gegenwart, in der Hanna den Mord aufzuklären hat und ein paar Tage eher, aus Sicht von Rebecca. So hat man als Leser immer einen gewissen Wissensvorsprung.
Persönliche Probleme der Ermittler runden das stimmige Bild, das Sten in ihrem neuen Krimi entwirft perfekt ab.
Ich mag Stens Schreibstil sehr gerne. Anschaulich, atmosphärisch dicht und vor allem: mitreißend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es an einem Nachmittag verschlungen.
Fazit: ich fand es immer schade, dass die Reihe um Thomas Andreasson nicht fortgesetzt wird. Aber mit ihrer neuen Reihe versöhnt Sten mich mit dem Gedanken.

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Rezensionen von yellowdog:

Noir vom Feinsten

Die Höfe von A. F. Carter

An diesem Roman mag ich den Erzählstil mit wechselnden Perspektiven.
Die drei sehr unterschiedlichen Hauptfiguren wechseln sich ab mit dem Berichten der Handlung.

Der Anfang mit der Krankenpflegerin Git ist sogar eine Art Lebensbeichte.
Sie ist nicht weit entfernt von dem, was mit dem bösen Wort White Trash bezeichnet wird, doch immerhin ist sie tough.

Sie schuftet sich ab, um sich und ihre Tochter durchzubringen.
Dann verbringt sie eine Nacht mit einem miesen Typen, der am Morgen danach tot aufgefunden wird. Git hat Bedenken, für die Täterin gehalten zu werden.

Zweite Erzählerin ist Delia Mariola, die ermittelnde Kommissarin, die ebenfalls ein Kind hat.
Und dann gibt es noch den zynischen Connor, ein Drogendealer und ein Kumpel des ermordeten. Connor macht sich auf die Suche nach dem verschwundenen Drogengeld des Toten.

Der Handlungsort prägt die Stimmung des Buches mit. Es ist eine wirtschaftlich heruntergekommene Stadt namens Baxter.

Das Buch lässt sich gut und schnell lesen. Durch den Wechsel der Erzähler bleibt der Roman lebendig und einigermaßen temporeich.
A.F.Carter ist stark beim Entwerfen seiner Figuren und das Drama nimmt seinen Lauf.

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Rezensionen von Katja:

Wohlfühlgeschichte

In jedem Augenblick ein Wir von Jennifer Wiley

Schnell war ich im Geschehen der Geschichte und kam nur schwer von dem Buch wieder los.

Der Leser erfährt was damals alles passiert ist, wie es zu dem Streit von Jasper und Lewis kam. Acht Wochen sind schließlich vergangen und Jasper ist nicht mehr wieder zu erkennen, er kann es noch immer nicht fassen was mit seiner damaligen Liebe passiert ist und das Gerede seiner Mitschüler macht es nicht einfacher.

Während Lou sich in Arbeit stürzt und nie zur Ruhe kommt, da sie nicht an die Beziehung mit ihrem EX erinnert erden will Dabei wünscht sie sich nichts sehnlicher als alles hinter ihr zu lassen und sich in ein neues Abenteuer zu stürzten. Nun gehen Jasper und Lou auf einen Pakt ein um sich so gegenseitig aus der Misere herauszuhelfen.

Besonders gut gefiel mir in der Geschichte das langsame Näherkommen der Beiden, das leise knistern das sie immer mal wieder umgibt. Sie harmonieren so gut zusammen und das macht das Lesen des Buches so angenehm.
Das Setting rund um die Lullaby University ist sehr gut beschrieben und man fühlt sich sogleich wohl darin. Die Umgebung hört sich einfach traumhaft an, man kann es sich bildlich vorstellen wie es dort aussieht. Ebenfalls sind die Charaktere gut gezeichnet und man kann sich gut in diese hineinversetzen.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten, die Sätze verständlich und deshalb ist es so angenehm diese Geschichte zu lesen.

Das Buch hat eine klare Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von Lerchie:

Ein böser Cliffhanger

Keeper of the Lost Cities – Sternenmond (Keeper of the Lost Cities 9) von Shannon Messenger

Black Swan möchte, dass Sophie sich ausschließlich auf ihre Vorhaben konzentriert. Doch die Instinkte führen Sophie in eine andere Richtung. Was verbirgt sich hinter Sternenmond? Ist es der Schlüssel zum Sieg über die Nerverseen? Doch Die Suche nach der Wahrheit fordert Opfer und die Pläne ihrer Feinde nehmen Gestalt an.

Daraufhin entspinnt sich ein Kampf, der nur einen Schluss zulässt, nämlich dass nichts je wieder so sein wird wie zuvor.


Meine Meinung
Dies ist der zehnte Band der Keeper of the lost Cities-Reihe, auch wenn er als Band neun erscheint. Denn der letzte Bank titulierte sich als Band 8.5, war also im Grunde der neunte Band. Ich bin nicht unbedingt ein Freund von solch langen Reihen bzw. Serien. Im Gegenteil, denn ich finde, eine Serie sollte höchstens sechs Bände umfassen. Aber immer wieder habe ich mich selbst überredet, den nächsten Band auch noch zu lesen, denn es war ja so spannend. Sogar den letzten Band, also 8.5 fand ich am Ende noch gut, auch wenn ich fand, dass die zig Seiten vorher überflüssig waren. Zumindest zum größten Teil. Auf die hätte ich gerne verzichten können. Aber dieses vorliegende Buch war wieder spannend, obwohl erst am Ende wirklich etwas passierte. Aber alles vorher war notwendig um zu diesem Ende zu führe. Ein Ende mit einem Cliffhanger, und zwar einem gewaltigen. Darüber habe ich mich nicht so sehr gefreut, doch obwohl ich zu Anfang mir selbst versprach, dass dieser Band der letzte sein soll, den ich von dieser Reihe lese, werde ich dieses Versprechen mir gegenüber letztendlich brechen, denn ich will definitiv wissen, wie es weitergeht. Ich hoffe jedoch, dass der nächste Band dann wirklich der letzte ist!! Also liebe Leser, wer wissen will wie es mit Sophie und ihren Freunden weitergeht, der sollte dieses Buch lesen und hoffen, dass es nicht allzulange dauert, bis Band 10 (der eigentlich Band 11 ist, ich finde die Bezeichnung Band 8.5 doof) erscheint. Ich bin schon sehr gespannt darauf. Von mir für dieses Buch die volle Bewertungszahl.

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Rezensionen von Euphoric :

Packender Einblick in die Nachkriegszeit

Als wir an Wunder glaubten von Helga Bürster

"Als wir an Wunder glaubten" erhält von mir eine Bewertung von vier Sternen. Helga Bürster entführt die Leser auf eine fesselnde Reise in die Nachkriegszeit des Jahres 1949 in einer norddeutschen Moorlandschaft. Die Geschichte von Edith, Anni und ihren Familienangehörigen ist einfühlsam erzählt und vermittelt authentisch die Herausforderungen und Hoffnungen dieser turbulenten Ära.

Der Roman zeichnet ein lebendiges Bild des Alltags in einer Gemeinde ohne Stromanschluss, geprägt von Aberglauben und Vorurteilen. Die verschiedenen Charaktere, darunter Bettys kindliche Unbeschwertheit und Josephs bewegende Rückkehr aus dem Krieg, verleihen der Geschichte Tiefe und Vielschichtigkeit.

"Als wir an Wunder glaubten" ist insgesamt eine mitreißende Lektüre, die den Geist der Nachkriegsjahre meisterhaft einfängt und den Leser in eine vergangene Zeit entführt.

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Rezensionen von Euphoric :

Verstrickte Geschichten

Hinter der Hecke die Welt von Gianna Molinari

Das Buch 'Hinter der Hecke die Welt' entfaltet eine faszinierende Erzählung aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. In einer Seite der Geschichte wird das Schicksal eines Dorfes mit einer ungewöhnlich großen Hecke geschildert, die um ihre Existenz kämpft und die Furcht vor dem Verschwinden des Dorfes hegt.

In diesem Kontext begegnen wir den beiden Kindern Pina und Lobo, die auf mysteriöse Weise aufgehört haben zu wachsen.

Die zweite Erzählstrang dreht sich um Pinas Mutter, eine Forscherin, die in der Arktis tätig ist. Diese Geschichte trägt zur Tiefe des Buches bei und verwebt sich geschickt mit der ersten Erzählung. Die Autorin versteht es meisterhaft, die Verbindung zwischen diesen scheinbar unabhängigen Geschichten herzustellen und damit ein komplexes Bild von Zusammenhängen und Abhängigkeiten zu zeichnen.

Das Buch berührt vielfältige Themen, darunter Wünsche, Erwartungen und die Bewältigung von Herausforderungen. Es widmet sich sensiblen Problematiken wie dem Aussterben der Arktis, dem demografischen Wandel und der Suburbanisierung. Durch die Vielzahl an aufgeworfenen Fragen lädt das Buch die Leserinnen und Leser dazu ein, intensiv über die behandelten Themen nachzudenken und eigene Interpretationen zu entwickeln.

Die Schönheit dieses Werkes liegt nicht nur in seiner tiefsinnigen Erzählung, sondern auch in der Art und Weise, wie es die Lesenden dazu anregt, über die vielschichtigen Aspekte unserer Welt nachzudenken. 'Hinter der Hecke die Welt' bietet keine einfachen Antworten, sondern ermutigt dazu, sich mit den komplexen Herausforderungen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Eine beeindruckende Lektüre, die zum Nachdenken anregt und lange in Erinnerung bleibt.

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Rezensionen von Birgit Hedemann:

Wunder und Aberglaube

Als wir an Wunder glaubten von Helga Bürster

Unnenmoor im Jahre 1949: Der Krieg ist vorbei, hat aber große und schlimme Narben hinterlassen. Annie und Edith haben Einiges gemeinsam: Sie mussten ihre Kinder alleine durch den Krieg bringen, weil ihre Männer eingezogen wurden. Und nun warten beide darauf, dass ihre Männer heimkommen. Doch nur einer kommt: Josef, der Mann von Annie.

Doch bis Josef weiß, dass er der Mann von Annie ist und wo er hingehört, vergehen Jahre. Er hat im Krieg nicht nur beide Beine verloren, sondern auch sein Gedächtnis. Jetzt ist er wieder zuhause und kämpft sich mühsam in seinen Alltag zurück. Sein bester Freund ist dabei der Alkohol. So wird das Leben von Annie schlimmer statt besser. Was liegt da näher, als dass sie und ihr Hof verflucht sind? Von einer Hexe? Von den Glöhnigen aus dem Moor? Ist Edith vielleicht diese Hexe? Und so sind die beiden Freundinnen von einst plötzlich bittere Feindinnen. Während der Fortschritt Einzug in Unnenmoor in Form von Strom und einem Mammut hält, verweilen die Alten noch in den Erinnerungen und Denkmustern von früher.

Helga Bürster ist es wunderbar gelungen, in ihrem Buch die Menschen aus dem Oldenburger Land zu charakterisieren. Ich lebe selber in der Ecke und habe Viele/s wiedererkannt. Ich sehe meine Oma mit ihren großen Augen direkt vor mir. Aufgewachsen im Moor hat auch sie an böse Geister geglaubt. Und Wäsche hängt man hier bis heute nicht zwischen den Jahren auf. Sehr gut gefallen haben mir auch die plattdeutschen Phrasen, die immer wieder eingestreut werden. Das verleiht den Protagonisten eine besondere Stimme und lesbar bleibt der Text trotzdem. Insgesamt lässt sich das Buch flott und gut lesen. Ich konnte es kaum beiseitelegen. Eine volle Leseempfehlung für alle, die etwas über einen Ort wissen wollen, der sonst kaum Beachtung findet.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Ein toller Debütroman

Wo die Libellen tanzen von Leonie Zenk

Valeria hat ihrem Freund zuliebe ihren Job als Klavierlehrerin aufgegeben und ist mit ihm nach Berlin gezogen. Ihr neuer Arbeitsplatz in Berlin – Aushilfskraft im Supermarkt,was sie nicht wirklich ausfüllt.Die Beziehung zu Felix steckt inzwischen in einer Krise,den der gemeinsame Kinderwunsch will sich einfach nicht erfüllen.

Felix interessiert sich nur noch für seine Arbeit und nach einem Streit, packt sie ihre Tasche.Kurz entschlossen fährt Valeria in den Harz, wo ihre Familie eine kleine Ferienhütte besitzt. In der kleinen Hütte war sie seit 20 Jahren nicht mehr-seit ihr Vater gestorben ist. Sie hofft da zu sich selber zu kommen und zu endscheiden wie es weiter gehen soll.Hier, inmitten der Natur, lernt sie sich wieder kennen und muss sich mit der Frage beschäftigen, was sie von ihrem Leben erwartet.Sie trifft sie auf Georg, einem alten etwas brumigen Mann. Dieser repariert ihr altes Klavier in der Hütte und Valeria merkt, wie sehr sie das Klavierspielen vermisst hat.Und sie lernt Christian, der mit seinem Hund Harry in ihrem See badet kennen. Zwischen den beiden beginnt es zu knistert.Aber kann Valeria ihre Jugendliebe Felix vergessen und neu anfangen?

Die Autorin Leonie Zenk hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Durch ihre Erzählung sah ich die schöne Landschaft und die Hütte an dem kleinen See vor mir.An Valerias Seite merkte ich ihre Zerrissenheit und Trauer-aber auch wie sie langsam zu sich selber fand.Sehr gerne 5 Sterne für die berührende Geschichte.

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Rezensionen von atlaentis:

Gut, aber keine leichte Lektüre

Adam und die Jagd nach der zerbrochenen Zeit von G.Z. Schmidt

Das wunderschöne Cover und die hochwertige Aufmachung gefallen mir wirklich sehr, wobei das Titelbild einfach passend zum Inhalt der Geschichte ist. Ein Inhaltsverzeichnis finde ich meist für Sachbücher passend, aber weniger für Romane. Hier kann es aber durchaus wertvoll sein, da die Geschichte gegen Ende hin durchaus komplexer wird und es somit erleichtert wird, an eine Stelle zurückzukehren und nachzulesen.

Der Einstieg in die Geschichte ist spannend und wird dank des lockeren Schreibstils erleichtert. Die mysteriöse Stimmung zu Beginn gelingt gut, wobei die Atmosphäre über das gesamte Buch hinweg positiv hervorzuheben gilt. Die herbstliche und weihnachtliche Stimmung wird erfolgreich erschaffen und durch den Bäckereizauber ausgeschmückt, sodass man sich selbst gerne in das Setting versetzt. Adam ist ein sympathischer, wenn auch wenig zurückhaltender Protagonist, aber das bietet auch für einige Kinder Identifikationspotential. Mit seiner Klugheit und Neugierde macht es Spaß, seinen Abenteuern zu folgen und sich mit ihm in verschiedene Zeiten zu begeben, die ebenfalls ausführlich und toll gestaltet werden, sodass man sich genau hineinversetzen kann. Dabei hat mich jedoch von Beginn an eines durchwegs verwirrt: Warum wird die Ausgangssituation im Jahre 1999 verortet, wenn bereits ständig Zeitsprünge vorliegen? Für mich war es zunächst unbegreiflich, warum nicht einfach die Gegenwart gewählt wurde, aber dafür erfolgt doch noch eine Auflösung auf den letzten Seiten und mit dieser bin ich sehr zufrieden.
Der Schreibstil ist für Kinder passend sowie Wortschatz und Syntax leicht gestaltet. Die Erzählperspektive hingegen finde ich einfach großartig! Die Vorausdeutungen des Erzählers wecken das Interesse und halten die Spannung hoch. Ebendem tragen auch die verschiedenen Gegenstände bei, mit denen die Zeit erkundet werden kann, insbesondere da einer von ihnen mit einer wenig guten Eigenschaft verbunden ist. Diese sorgt dafür, dass das Unausweichliche am Ende eintritt, auch wenn man als Leser mitbangt und hofft, dass es nicht stimmen kann. An Spannung hat es gegen Ende hin definitiv nicht gefehlt, und auch M trägt von Anfang an der Spannung bei, dennoch finde ich persönlich das Ende zu komplex. Der Kreislauf schließt sich zwar und all die Begegnungen sind untereinander miteinander verstrickt, doch für die Altersgruppe ab zehn Jahren ist es doch ein wenig zu anspruchsvoll. Auch die einzelnen Vergleiche, beispielsweise mit der Orangenschale, dürften für jüngere Leser nicht leicht zu verstehen sein. Das einzig beruhigende daran ist, dass auch Adam damit zunächst Schwierigkeiten hat, was ihn noch sympathischer und vor allem authentischer macht.
Schön finde ich dennoch, dass besondere Elemente, beispielsweise die Zeitungsartikel, anders gestaltet und formatiert sind. So wird das Lesen aufgelockert und mit Abwechslung versehen, was insbesondere Kindern zugutekommt.

Trotz der doch gegen Ende hin komplexen Geschichte handelt es sich um eine unterhaltsame Lektüre, die nicht nur eine tolle Moral besitzt, sondern auch interessante Themen wie Freundschaft oder auch Magie anspricht und somit für jüngere Lesende durchaus zum Genuss werden kann und nicht nur die Kleinen fesselt.

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Rezensionen von Anno:

Unausgereift

Kaya Silberflügel - Das Geheimnis der magischen Federn von Nelly Möhle

Leider wurde ich mit diesem Buch ganz und gar nicht warm. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, dadurch und dass sich die Handlung nur langsam entfaltet, war ich drauf und dran das Buch zur Seite zu legen. Lange Zeit geschieht nicht wirklich etwas. Dazu ist alles etwas wirr. Kaya hat kaum Informationen über das Volk der Avanoste, aber agiert wie selbstverständlich in ihren Reihen.

Auch die anderen Charaktere wirken eher flach und unausgereift. Milan wechselt problemlos die Seiten, die beste Freundin hilft ohne zu hinterfragen. Ich weiß nicht recht… Und dann ist da dieses Amulett, das auf mich sehr stöhnend wirkte. Die Idee dahinter mag interessant sein, doch die Umsetzung ist seltsam. Warum bitte soll ein Vogel mit Amulett fliegen? Wie soll das gehen? Das ist doch alles sehr umständlich und auch auffällig. Ja, für mich ist diese Geschichte nicht ganz ausgereift und hat mich weder gut unterhalten noch beflügelt.

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