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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von C. P.:

Auf Forschungsreise mit K. O. Boldt

Fast verschwundene Fabelwesen. Die sagenhafte Expedition des Konstantin O. Boldt von Florian Schäfer

Als begeisterte Leserin fantastischer Literatur halte ich immer mal wieder Ausschau nach fiktiven Sachbüchern über mythische Wesen und verborgene Völker. Bereits von außen macht dieses Buch im schwarz-goldenen Design viel her. Im Inneren entdeckt man einen faszinierenden Expeditionsbericht des damaligen Naturforschers K.

O. Boldt, welcher im (fiktiven) Original vor rund 100 Jahren erschien und die Ergebnisse seiner vierjährigen Forschungsreise innerhalb Europas auf der Suche nach magischen Geschöpfen beschreibt.
Gestaltet ist das Buch wie ein Reisetagebuch der damaligen Expedition in einem unterhaltsamen Schreibstil, vielfach unterbrochen durch Bilder und Skizzen, Zeitungsausschnitte, Notizen, wissenschaftliche Einschübe sowie der Darstellung des Reiseverlaufs auf Landkarten. Wobei allem ein fantastischer Touch anhaftet, mal mehr, mal weniger. Okay, die Expedition verlief nicht immer problemlos und zwischendurch galt es so einige Hindernisse oder Gegner zu überwinden, doch im Großen und Ganzen erhält man ein faszinierendes Abenteuer zu lesen.
Zugegeben, mein Hauptaugenmerk galt den vielen Wesen und Kreaturen, welche im Buch behandelt werden. Ein erster Blick aufs Inhaltsverzeichnis lässt da bereits einiges erahnen. Und tatsächlich laden die vielen Zeichnungen und Beschreibungen der Wesen auch nach dem Lesen immer wieder zum Nachschlagen ein, ob so bekannte Wesen wie Einhorn und Greif oder weniger bekannte wie Trécouche und Gloson. Für mein Empfinden unnötig schwierig zu lesen sind einige Notizen in Schreibschrift, ebenfalls sind die Zeitungsauschnitte in altdeutscher Druckschrift evtl für mancheinen eine Herausforderung. Wichtig ist mir jedoch, dass das Buch dank seiner vielfältigen Gestaltung auch nach dem Lesen des Berichts immer wieder zum drin Stöbern einlädt, dazu sind die vielen Beschreibungen und Skizzen einfach zu faszinierend.
Diese wunderschön gestaltete Schmuckausgabe ist ein wahrer Augenschmaus für Fans magischer Wesen und Kreaturen, perfekt zum Selberlesen oder zum Verschenken.

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Rezensionen von C. P.:

Kurztrip nach Horror-London

Ein Fluss so rot und schwarz von Anthony Ryan

Nachdem ich bisher nur düstere Fantasy des Autors kenne, war ich auf seinen Thriller gespannt, der nicht minder düster ausfällt. Tatsächlich entwickelt sich der Roman schnell zu einem brutalen Endzeit-Szenario, in welchem ein halbes Dutzend Erwachsener ohne Erinnerungen an ihre Vergangenheit auf einem Militärboot erwacht.

Mit einem tätowierten Namen auf dem Unterarm und Fachwissen zu den unterschiedlichsten Bereichen ausgestattet erhalten sie nach und nach Anweisungen und Hilfsmittel via Satellitentelefon, durch welche sie in ein London gelangen, welches mit der heutigen Version nur noch wenig gemein hat. Und mit einem Feind, welcher einem Albtraum entsprungen scheint.
Stilistisch schreitet Anthony Ryan in seinem Roman schnell voran, hält sich nicht lang mit unnötigen Details oder Erklärungen auf und verzichtet auf Vor- und Nachspiel. Seine ProtagonistInnen sind ebenfalls erstaunlich schnell aufs Handeln fokussiert, Erkenntnisse und Vermutungen werden manchmal schon etwas vorschnell als Fakt akzeptiert. Und dennoch ist das Grauen spürbar, trotz des reduzierten, dafür manchmal erschreckend direkten Stils. Wer zum Kopfkino neigt könnte das Buch ab einem gewissen Punkt auch als Horror-Thriller bezeichnen, ein Teil des Grauens spielt sich beim Lesen zusätzlich im Kopf ab.
Auch wenn der Roman erstaunlich kurz ausfällt (eher wie eine Horror-Novelle) und der Autor auf allzu viele Ausschmückungen verzichtet, empfand ich die Bedrohung und das Grauen als ausreichend spürbar. Stellenweise knallhart und direkt, darf man sich auf einen etwas anderen Kurztrip in eine Horrorversion Londons freuen.

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Rezensionen von Nicole Koppandi:

Tagebuch und Roman einer unerwarteten Zwillingsschangerschaft

Fremdlinge von Anna Katharina Laggner

Unerwartet wird Anna Katharina Laggner, die Autorin, schwanger. Sie hat bereits ein Kind und war im Kopf schon wo anders. Sie wollte wieder auf Reisen gehen, freute sich auf mehr Freiheit und Zeit für sich. Und dann wird sie plötzlich damit konfrontiert, ein Kind zu erwarten. Zuerst nimmt sie es einfach hin, jedoch als sie erfährt, dass sie zu Zwillingen schwanger ist, kommen ihr Zweifel, ob sie das möchte.

Sie überlegt einen Abbruch und führt Protokoll, ob sie dies bereuen würde in zehn oder zwanzig Jahren.

Ständig stellt sie sich die Sinnfrage, ob berufliches Weiterkommen sinnstiftend ist oder sind es Kinder, die dem Leben Sinn geben? Sie wägt für sich nachdenklich ab und führt intelligente Argumente an – für beide Optionen. In ihre Überlegungen fließen feministische Überlegungen ein, wie zB dass sich der Staat erstmals für ihren Körper aufgrund ihrer Schwangerschaft.

Wichtig aus meiner Sicht ist, dass sie mit diesen Zweifeln und Überlegungen nicht allein ist. Sie bespricht alles mit ihrem Partner. Wesentlich erscheint mir in diesem Buch weiters, dass auch Männer gerne Väter werden wollen; dass Abtreibung auch für sie Thema ist, da es sie betrifft und es für sie ebenso schmerzhaft ist, wenn ein von ihnen gezeugtes Kind abgetrieben werden soll.

Immer wieder hofft sie auch, dass ihr diese Entscheidung abgenommen wird, dass es einen natürlichen Abgang von einem der beiden Kinder gibt – so dass es für sie ohne ihr Zutun entschieden wird.

Der Roman führt das Für und Wider eines Schwangerschaftsabbruches und dessen Konsequenzen gut vor Augen. Es kommt deutlich zum Ausdruck, dass eine Abtreibung eine verantwortliche und wohlüberlegte Entscheidung ist.

Der Roman ist mit Humor gespickt und wahnsinnig gut geschrieben. Nachvollziehbar ist das Erleben einer Schwangerschaft dargestellt. Wie Fremde und Bekannte oftmals distanzlos sind. Besonders gut gefallen haben mir die Situationen im AKH, da hatte ich alles bildlich vor mir.

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Rezensionen von C. P.:

Klassisches Monster im neuen Gewand

Biblioteca Obscura: Frankenstein von Mary Shelley

Mir gefällt, dass einige Klassiker in optisch aufwendiger Ausstattung neu herausgebracht werden. Einer der empfehlenswerten Klassiker ist definitiv Mary Shelleys Frankenstein. Diese Ausgabe lässt bereits von aussen erahnen, in welchem Stil das Buch im Inneren optisch ausgestattet ist. Im düsteren, stimmungsvollen Gothic-Stil hat der Künstler kleine sowie ganzseitige Illustrationen in den Farben schwarz, grau, weiß und blutrot gestaltet, welche dem Roman die passende Atmosphäre verleihen.

Denjenigen, die die Story bereits kennen, kann ich dieses Buch aus optischen Gründen ans Herz legen. Wer meint, die Handlung bereits aus Verfilmungen zu kennen, sollte sich erst recht an diese stimmungsvolle Ausgabe heranwagen, da die Verfilmungen lediglich eine Interpretation mit verschobenem Schwerpunkt darstellen. Vielmehr stellt sich im Original die Frage, wer wirklich das Monster ist: Der junge, auftrebende Wissenschaftler Victor Frankenstein, der Gott spielt und eine Kreatur (nach seinem inneren Ebenbild) zum Leben erweckt, für welche er keine Verantwortung übernehmen will? Oder die namenlose Kreatur, welche rein aufgrund ihres abscheulichen Äußeren von allen missachtet und verstoßen wird, statt Liebe nur Hass und Gewalt erfährt und an seiner Einsamkeit verzweifelt?
Ein Leseerlebnis ist dieses Buch allemal, ob für Neu- oder Wiederholungsleser.

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Rezensionen von cosmea:

Locked Room Thriller

The Institution von Helen Fields


In Helen Fields neuem Roman “The Institution“ geht es um einen Mord in einer speziellen Einrichtung für psychisch kranke Straftäter, der Parry Institution. Sie wurde auf den Resten einer alten Festung hoch über einem Stausee fern von jeglicher Zivilisation errichtet. Hier hat Dr. Connie Woolwine einen Einsatz als verdeckte Ermittlerin, zusammen mit ihrem Partner Brodie Baarda, der angeblich in seiner Zeit beim Militär schreckliche Verbrechen begangen hat und auf der Station H.

von ihr als Psychologin betreut werden soll. Sie wollen auf diese Weise herausfinden, wer die Krankenschwester Tara Cameron ermordet und ihr ungeborenes Baby entführt hat und sich nun mit Lösegeldforderungen an die Familie wendet.
Im Lauf des Romans führt Dr. Connie, wie sie genannt wird, Gespräche mit den fünf Serientätern und dem Personal. Fast jeder wirkt irgendwie verdächtig, und lange fehlt jede Spur. Die erfahrene Profilerin arbeitet unter Zeitdruck, weil sie überzeugt ist, dass die kleine Aurora lebt, als Frühgeburt jedoch spezielle Betreuung braucht. Connie vermutet, dass der Mörder einer der Serienkiller ist und Hilfe von jemand hatte, der zum Personal gehört.
In der ersten Hälfte des recht umfangreichen Romans passiert nicht allzu viel. Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte Fahrt auf, als ein schwerer Sturm dafür sorgt, dass es laufend Stromausfälle gibt und die Anstalt komplett von der Außenwelt abgeschnitten ist. Insgesamt ist der Roman interessant und spannend, auch wenn ich zum Ende hin nicht alle Wendungen glaubwürdig fand. Wegen der vielen grausamen Details der von den Insassen verübten Verbrechen ist der Roman für empfindliche Leser nicht so gut geeignet.

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Rezensionen von Lesemama:

Mehr als EINE Liebesgeschichte

Wo die Liebe dich findet von Katy Turner

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Buch:

Holly hat einen Plan. Sie möchte in einer modernen Tierarztpraxis anfangen und hat in London ihre Wohnung und ihren Job gekündigt. Dann kommt alles anders. Anstatt in die Praxis nach Ascot soll sie für ein Jahr in ein Dorf in Schottland um dort einem mürrischen Tierarzt als Assistentin helfen.

Dort angekommen lernt sie Greg kennen, aber ein Mann ist in ihrem Leben nicht geplant.


Meine Meinung:

Das Cover ist ein wenig kitschig, passt aber auch irgendwie zur Story. Zu Beginn geht Holly nach Schottland, wo sie zuerst die Mitarbeiter der Tierarztpraxis Chloe und Paolo kennenlernt, die drei verstehen sich gut, es beginnt eine Freundschaft. Und wir haben es in dem Buch dann nicht nur mit einer Liebesgeschichte zu tun, sondern quasi gleich mit drei, denn alle drei erzählen von ihrem Leben, von ihrer Liebe und von ihren Träumen, man kann nicht wirklich sagen dass es nur eine Protagonistin gibt. Soweit fand ich es ganz gut, aber dadurch blieb auch alles recht oberflächlich. Wir verbringen ein Jahr in dem Dorf, einzelne Situationen werfen genauer beschrieben, aber mir fehlte ein wenig das Gefühl. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse und man bekommt, wen hätte das überrascht, ein Happy End. Ich fand die Geschichte kurzweilig, humorvoll und unterhaltsam. Die Charaktere waren vielfältig und fast alle sympathisch. Ich habe es ganz gerne gelesen.

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Rezensionen von KimVi:

Intensiv erzählt, stellenweise aber etwas langatmig

Und plötzlich warst du fort von Alison Espach

Die Schwestern Kathy und Sally haben einige innige Beziehung zueinander. Sally bewundert ihre ältere Schwester sehr, denn Kathy scheint alles zu wissen. Als Kathy beginnt, für ihren späteren Freund Billy zu schwärmen, hört Sally beeindruckt zu und beginnt ebenfalls ihn heimlich anzuhimmeln. Doch plötzlich stürzt Sallys heile Welt zusammen, denn Kathy stirbt bei einem Autounfall und Billy wird dafür verantwortlich gemacht.

Doch ausgerechnet Billy kann am besten verstehen, welche Lücke Kathy hinterlässt und was das für Sally bedeutet. Obwohl ihre Eltern ihr den Kontakt mit Billy verbieten, lässt Sally ihn nie ganz abreißen....

Sally erzählt diese Geschichte selbst und spricht dabei ihre Schwester Kathy an. Dadurch bekommt man von Anfang an einen hervorragenden Eindruck, wie intensiv die Beziehung der beiden war. Sally schildert die Ereignisse so lebhaft, dass man alles mühelos vor Augen hat und sich vorstellen kann, wie sehr der Verlust nicht nur Sally, sondern die ganze Familie und natürlich auch Billy getroffen hat. Denn nach Kathys Tod ist nichts mehr so, wie es vorher war. Diese Tatsache schwebt immer zwischen den Zeilen. Doch Sally gelingt es auch, ihren ganz besonderen Humor aufblitzen zu lassen, wodurch die Geschichte zwar emotional, aber nicht zu schwermütig wirkt. 

Obwohl Sally anschaulich erzählt, hat man zuweilen das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Sie beschreibt alles ausufernd, wodurch die Geschichte relativ geruhsam dahinplätschert und stellenweise sogar etwas langatmig wirkt. 

Eine emotionale Geschichte, die zwar intensiv erzählt wird, aber stellenweise etwas langatmig wirkt. 

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Rezensionen von atlaentis:

Intensiv

GUY'S GIRL von Emma Noyes

Mit dem Cover musste ich zunächst warmwerden, doch je tiefer ich in die Geschichte eintauchte, umso passender fand ich Aufmachung und Titel des Werkes. Zum Einstieg gibt es zu sagen, dass man schnell in das Geschehen geworfen wird und mit den wichtigsten Charakteren konfrontiert wird. Der Anfang ist jedoch zugleich der größte Kritikpunkt am Buch, denn ich konnte mit Ginny überhaupt nichts anfangen.

Sie war mir zu sprunghaft und alles an ihr wirkte so, als habe sich die Autorin extra viel Mühe gegeben, um sie besonders zu machen, wobei mir das eine Spur zu viel und fast schon anstrengend war. Vielleicht ist das auch einfach der Tatsache geschuldet, dass Ginny anfänglich wenig Einblicke in ihre Emotionen erlaubte, aber letztendlich musste ich mich doch durch die ersten hundert Seiten quälen und war jedes Mal froh, wenn aus Adrians Perspektive erzählt wurde. Dementsprechend finde ich die abwechselnden Perspektiven gut gewählt und sehr erfrischend, wobei dies zugleich dazu beiträgt, dass man die Komplikationen der Beziehung aus jeder Sicht betrachtet.
Im Mittelteil ist mir Ginny dann schnell sympathischer geworden und die Handlung zog sich auch keineswegs in die Länge. Bei den verschiedenen Charakteren fiebert man nun allmählich doch fleißig mit, dass Ginny nicht in verzwickte Situationen gerät und sich lieber von manchen Personen fernhält. Im Übrigen möchte ich an dieser Stelle vor allem Clay positiv hervorheben. Er war mir von Beginn an super sympathisch, hatte immer passende Worte für Ginny und schafft es dennoch, die Freundesgruppe zusammenzuhalten, was mit Ginny und Finch definitiv keine leichte Aufgabe war. Auch Adrian als Protagonist hat mir sehr gefallen, da er einfach erfrischend ruhig war und doch seine Tiefen aufwies. Die Handlung als solche hat mir großartig gefallen, vor allem der Wechsel von New York nach Budapest, wo das Ganze dann seinen Höhepunkt erreichte. Die Themen Magersucht und Bulimie werden absolut ungeschönt vermittelt, weshalb man als Leser sehr intensiv in die Problematik gezerrt wurde. Folglich sollte man die Anmerkung der Autorin am Anfang des Buches beachten, denn selbst als Leserin, die noch nie mit diesen Problemen zu kämpfen hatte, hat mich das sehr mitgerissen. Gegen Ende hin habe ich regelrecht an dem Buch geklebt und die Seiten förmlich verschlungen. Der einfache Schreibstil hat dem beigetragen und somit war das Werk zum Schluss hin einfach nur noch ein absoluter Lesegenuss.
Abschließend lässt sich also festhalten, dass ich ein wenig gebraucht habe, um mit Ginny zurecht zu kommen, doch wenn sie ihre Gefühlswelt für den Leser öffnet, kann man sich gar nicht mehr von dem Buch lösen. Die angesprochenen Themen sind intensiv dargestellt und sollten zu Beginn des Werkes keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden.

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Rezensionen von MariasBooks:

Toller Abschluss!

Daughter of Heaven 2: When Demons Rise von Magdalena Gammel

When Demons Rise ist der zweite Teil der Daughter of Heaven-Dilogie von Magdalena Gammel.

Das Buch setzt direkt Ende an seinen Vorgänger an.
Bei mir lag ein recht länger Zeitraum zwischen den beiden Teilen, doch wurde am Beginn des zweiten Teiles sehr viel wiederholt, was einem einen guten Einstieg in die Story wieder ermöglichte.

Nachdem sich die Fronten nach den Geschehnissen von Band 1 verhärtet haben und nun bekannt ist, Wer und Warum die Antragonisten sind, geht es in diesem Buch jetzt immer Schlag auf Schlag und es bleibt einem kaum Zeit zum Verschnaufen.
Wer also Action und schnelle Handlung mag, kommt hier auf seine Kosten.

Mir hat die Entwicklung von Elodie in diesem Buch sehr gut gefallen. Die verlief kontinuierlich und stets nachvollziehbar, vor allem nach dem Plotttwist in der Mitte des Buches, dessen Umsetzung mit sehr gut gefallen hat.

Auch die Beziehungen der Charactere untereinander war sehr gut ausgearbeitet und sehr gut nachvollziehbar.

Das Ende war actionreich, emotional und ein sehr guter Abschluss für diese Reihe, der alle Fäden zu einem guten Ende zusammengeführt hat.

Wer auf actionreiche Urban Romantasy mit Engeln und Hexen steht, wird diese Reihe lieben.

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Rezensionen von Streiflicht:

Das Glück des Selbermachens

Käseglück von Marlene Kelnreiter

Schon seit langem backe ich sehr gerne, auch Brot und Brötchen. Ans Käsemachen hab ich mich nie getraut, obwohl wir schon oft darüber philosophiert haben. Unser Tagtraum ist ein kleines Häuschen auf einer Insel mit Ziegen im Garten (der natürlich riesig ist) und wir machen Käse ... Nun ja, bis es soweit ist, können wir ja schon mal üben.

Als ich dieses Buch sah, wusste ich, dass ich es unbedingt haben will. Aus dem Verlag hab ich schon mehrere Bücher und war immer sehr begeistert und zufrieden. Ich mag die unaufgeregte, authentische und ehrliche Art sehr.

Nun also ein Buch, um Käse einfach selber zu machen. Und siehe da, es scheint gar nicht so kompliziert zu sein, wie man auf den ersten Blick denken mag. Natürlich gibt es verschiedene Sorten und manche sind in der Herstellung schon recht aufwändig, anderes aber ist einfach - man muss sich einfach nur trauen.

Mir gefällt die Aufteilung des Buchs mit den persönlichen Geschichten am Anfang, den vielen Hinweisen und Infos, was man alles braucht, um Käse zu machen und welche Zutaten wichtig sind. Die Erläuterungen sind einfach und nachvollziehbar. Alles ist gut struktuiert, so sind zum Beispiel die jeweiligen Zutaten für den Käse übersichtlich und auch die Zubereitungs- und Reifezeiten sind auf den ersten Blick sichtbar.

Ein tolles Buch für Einsteiger und alle, die immer schon mal Käse machen wollten. Ich freu mich drauf und kann sagen, der Paneer hat gut funktioniert!

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