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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Genuss statt Leistung

Skitouren-Schmankerl von Thomas Neuhold

Der Doyen des Alpinjournalismus, Thomas Neuhold, stellt in diesem Buch „seine“ liebsten 100 Skitouren vor. Dabei hat er - wie er sagt - eine höchst subjektive Auswahl getroffen. Sein Motto lautet: „Genuss statt Leistung“.

Seit einigen Jahren erfreut sich das Skitouren-Gehen immer größerer Beliebtheit.

Deshalb sind bereits zahlreiche Bücher über diesen, vom Hobby weniger Freaks zu einem Sport für viele, gewordene Freizeitbeschäftigung, erschienen. Leider zeigen es auch die Unfallzahlen, dass sich immer mehr Menschen in die verschneite Landschaft begeben, ohne ausreichend vorbereitet zu sein. Deswegen ist es Thomas Neuhold ein Herzensanliegen, den Skitourengehern, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, die wichtigsten Verhaltensregeln zu predigen. Ja, predigen ist wohl der richtige Ausdruck, denn man kann es nicht oft genug sagen: Auf die richtige Planung kommt es an. Was nützt die beste (teuerste) Ausrüstung, wenn man die Regeln Lawinen- und Wetterkunde nicht kennt? Eben!

Jede Tour enthält eine verbale Beschreibung, Informationen zu Ausrüstung und Einkehr, ein Foto und eine Kartenskizze, nicht ohne die nochmalige Aufforderung, jede Tour auch ordentlich zu planen.

„Gut geplant, gut vorbereitet und gut ausgerüstet macht eine Skitour in Summe einfach mehr Spaß. Risikomanagement hat auch einen hedonistischen Faktor. Lasst euch nicht stressen, auch von der Gruppe nicht. Das Leistungsprinzip soll im Tal bleiben, niemand muss dem anderen etwas beweisen. Im Gegenteil: Wer Bedenken oder eigene Probleme nicht thematisiert, handelt fahrlässig und gefährdet sich und andere. Die Anzahl der Herzerl und Likes stehen übrigens dann auch nicht auf dem Grabstein.“

Das Buch ist in Klappenbroschur erschienen und enthält auf Vorsatz- Nachsatzseiten jeweils eine Landkarte, in der die 100 Touren eingezeichnet sind.

Fazit:

Diesem Buch, in dem Thomas Neuhold seine 100 liebsten Skitouren zeigt, gebe ich gerne 4 Sterne.

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Rezensionen von froschman:

Politthriller

Skorpion von Matt Basanisi; Gerd Schneider

David Keller, Schweizer Bundesermittler sowie Mafia-Experte, und Andrea Monti von der DEA, der amerikanischen Drogenvollzugsbehörde, treffen sich mit einem Informanten in einer Kirche. Unmittelbar nach diesem Treffen wird der Informant vor der Kirche erschossen! In Antwerpen werden zeitnah drei Tonnen Kokain sichergestellt und in der Schweiz nimmt sich ein Pilot vermutlich das Leben.

Der Pilot war angeblich der Privatpilot des Schweizer Ex-Bankers Walter Baumann, der in Verdacht steht, mit Rauschgiftkartellen in Südamerika und Italien zusammenzuarbeiten.
Aus einem Routinefall wird ein komplexer Fall, der alle bisherigen internationalen Verschwörungen in den Schatten stellt, die Geheimdienste aller wichtigen Länder arbeiten mit- und gegeneinander, jeder will sein eigenes Süppchen kochen.
Basanisi und Schneider haben einen hervorragenden Thriller geschrieben, von Anfang an mit enormer Spannung. Vor allem David Keller hat große Sympathien hervorgerufen. Die Komplexität der Handlung erfordert eine große Konzentration, man wird allerdings mit einem gut durchdachten Thriller belohnt.

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Rezensionen von miriamB:

Irgendwie erwartet man mehr...

Regen von Ferdinand von Schirach

Ein Mann landet komplett durchnässt in einer Bar und beginnt einen Monolog.
Er erzählt, schwadroniert, wechselt das Thema, schweift immer wieder ab, redet, grantelt und lamentiert. Wichtiges vermischt sich mit Nebensächlichkeiten, Existenzielles wird ebenso erwähnt wie Erinnerungen, die nicht verblassen wollen – irgendwie geht es um alles.

Aber um alles immer nur ganz kurz. Nichts wird vertieft. Es gibt keine Antworten, keine Gegenrede.
Schirach reduziert sich auf gewohnt stilvolles, geistreiches und oft sehr melancholisches Gedankenkreisen.

Natürlich regt dieser Text zum Nachdenken an und - natürlich! - ist er sprachlich brillant und somit durchaus lesenswert (deshalb auch 4 Sterne), aber trotzden blieb ich nach 50 Seiten Monolog und 60 Seiten Interview irgendwie buchunzufrieden zurück.

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Rezensionen von Ruth:

Anspruchsvolle Lektüre

Unsereins von Inger-Maria Mahlke

Ein Roman, der in Lübeck Ende des 19. Jahrhunderts spielt, lässt unwillkürlich an „ Die Buddenbrooks“ denken. Mit dieser Assoziation liegt man nicht falsch, hat Inger- Maria Mahlke doch eine Art Gegenentwurf zu Thomas Manns weltberühmten Roman geschrieben.
Allerdings beschränkt sich die in Lübeck aufgewachsene Autorin nicht nur auf das gehobene Bürgertum der Stadt, sondern nimmt auch die Bediensteten in ihren Blick.

Die Erzählung setzt ein im Jahr 1890 und führt bis ins Jahr 1906. Im Zentrum steht die wohlhabende Familie Lindhorst, kinderreich, konservativ und kaisertreu. Friedrich Lindhorst ist Rechtsanwalt; mit seiner Frau Marie hat er sechs Söhne und zwei Töchter. Als Anwalt hat Lindhorst nicht den Stand, den ein reicher Kaufmann einnimmt und ein Hindernis für eine politische Karriere ist auch seine jüdische Herkunft . Diese Tatsache steht aber nicht so im Vordergrund, wie der Klappentext vermuten ließe, sondern wird von Inger- Maria Mahlke nur ganz subtil angedeutet. Marie Lindhorst ist von ihrer Aufgabe als Haushaltsvorstand und Mutter ( „ Irgendwann waren es zu viele, um alle zu lieben, wie man soll.“) überfordert; monatelang ist sie wegen psychischer Probleme in Sanatorien. Auch die Kinder weichen zum Teil vom vorgezeichneten Lebensweg ab, dabei fehlt es nicht an Tragik .
Die Autorin blickt mit einem leicht spöttischen Blick auf die Lübecker Gesellschaft. So ist Marie Lindhorst die „ Tochter des berühmtesten Dichters aller Zeiten“. Das Denkmal von ihm ragt hoch über den nach ihm benannten Platz in der Stadt. Stolz ist man hier auf den berühmten Sohn, auch wenn man sich außerhalb Lübecks über ihn nur lustig machen sollte. „ Millionen mit Keitels Worten bestickte Geschirrhandtücher können nicht irren.“ Tatsächlich ist dieser Dichter, im Roman heißt er Keitel, bei Thomas Mann Hoffstede, Emmanuel Geibel, den man heute lediglich als Verfasser des Liedes „ Der Mai ist gekommen“ kennt.
Noch weitere Familien und deren Lebenswege verfolgt die Autorin in ihrem Buch. Dabei zeigt sich das enge gesellschaftliche Korsett, in das letztendlich alle gezwängt sind. Frauen betrifft das allerdings in größerem Maße, auch das zeigt die Autorin . Vereinzelt gelingen Ausbruchsversuche, so z.B. einer jungen Frau, die nach dem Tod ihres Vaters über ein Erbe verfügt, das sie unabhängig sein lässt. Sie veröffentlicht kleine Geschichten aus dem Alltag einer Kurstadt, allerdings unter männlichen Pseudonym.
Der Roman erzählt auch von den wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen. So vom Bau des Kaiser - Wilhelm - Kanals, der die Nordsee und die Ostsee miteinander verbindet, was anfangs zu Widerstand in Lübecks Senat führt. Bekommt doch dadurch Hamburg einen direkten Zugang zur Ostsee. Auch wird die Einführung von Wasserclosetts in den Haushalten kontrovers diskutiert. Wenn, dann sollte nur die gehobene Bürgerschicht in den Genuss kommen, die Bedürfnisse der Arbeiterschaft kümmern die Herren Senatoren nicht.
Die aber haben ihre Fürsprecher in der aufkommenden Sozialdemokratie. Im Buch ist deren Vertreter ein ehemaliger Metallarbeiter, „ Unser aller Unheil“, wie Lindhorst seinem Sohn erklärt.
Inger - Maria Mahlke gibt dieser gesellschaftlichen Gruppe den gebührenden Raum. Hier treten Bedienstete nicht nur als Nebenfiguren auf. Das Dienstmädchen Ida im Hause Lindhorst begleitet uns die ganze Zeit. Ausführlich wird deren tägliche mühselige Arbeit beschrieben, Tag und Nacht muss sie bereit stehen für ihre Herrschaft. Verständlich, dass sie davon träumt, diesen Verhältnissen zu entkommen. Im Arbeiterbildungsverein lernt sie heimlich Tippen und Stenografie und hofft auf eine Anstellung als Tippmamsell.
Oder der Lohndiener Charlie Helms, der mit seiner Liste der für den gesellschaftlichen Verkehr in Frage kommenden Familien eine wichtige Rolle spielt. Doch er stürzt über seine homosexuellen Neigungen.
Auch der Ratsdiener Isenhagen bekommt neben seiner Arbeit ein aufregendes Privatleben bei Inger- Maria Mahlke.
Thomas Mann darf im Roman natürlich nicht fehlen. Als eitler und arroganter Schüler , Pfau“ genannt, hat er seinen Auftritt; im Schlepptau immer einen Mitschüler, seinen „Schatten“. Jahre später kehrt er als erfolgreicher Jungschriftsteller in seine Heimatstadt zurück und liest aus seinem Werk. Der Roman „ Die Buddenbrooks“ sorgt für Unruhe in Lübeck, da einige sich darin wiedererkennen. „ Es ist das Spiel der Saison. Bei jedem Dinner werden nach dem Dessert Papier und Stifte ausgeteilt. Wer- ist- wer im Roman.“ In Buchhandlungen gibt es sogar „ sogenannte Lektürehilfen“ zu kaufen.
Die Erzählweise ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Sprachlich orientiert sich die Autorin an dem Stil von Thomas Mann, auch an dessen Ironie, unterbricht dabei immer wieder den altertümlichen Duktus mit modernen Wendungen. Die Vielstimmigkeit vermittelt zwar ein breites Panorama, erschwert es dem Leser aber, den Überblick zu behalten.
Hat Inger- Maria Mahlke in ihrem 2018 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman „ Archipel“ eine ungewöhnliche Struktur gewählt, die Geschichte wurde rückwärts aufgerollt, so folgt sie hier ganz traditionell der Chronologie. Dabei gibt es immer wieder Sprünge innerhalb des Erzählten.
Von einer intensiven Recherche zeugt der Detailreichtums des Romans. So entsteht ein plastisches Bild jener Zeit und von den verschiedenen Gesellschaftsschichten.
Dem Roman vorangestellt ist ein ausführliches Personenverzeichnis, auf das man während der Lektüre immer wieder zurückgreifen muss.
Zu loben ist der Verlag für die Buchgestaltung. Das Vorsatzpapier zeigt zwei alte Stadtpläne von Lübeck.
Trotz kleiner Kritikpunkte ist der Autorin mit „ Unsereins“ ein umfassendes Porträt der Lübecker Gesellschaft zur Kaiserzeit gelungen , eine anspruchsvolle Lektüre, die einen aufmerksamen Leser erfordert.

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Rezensionen von Tara:

Gute Ansätze

Good Inside - Das Gute sehen von Becky Kennedy

„Good Inside - Das Gute sehen“ ist ein interessanter Erziehungsratgeber der Psychologin und Mutter Dr. Becky Kennedy.
Da ich selbst drei Kinder habe und jeden Tag vor neuen Herausforderungen stehe, war ich sehr gespannt auf das Buch.

Zunächst geht es um die Grundprinzipien guter Erziehung und im Anschluss, wie sich Verbundenheit aufbauen lässt und Verhaltensweisen verändern lassen.

Dabei wird eine Vielzahl von wichtigen Themen angesprochen, bei denen mit Sicherheit jede Mutter und jeder Vater innerlich schon einmal um Hilfe gerufen hat.

Der Ratgeber ist sehr gut strukturiert, so dass es gut möglich ist sich für bestimmte Situationen gezielt zu suchen. In den beschrieben Situationen wird sich sicherlich jedes Elternteil mal mehr und mal weniger wieder finden. Dr. Becky Kennedy zielt immer wieder darauf ab, seinen Kindern mit Liebe und Respekt zu begegnen und weniger ihnen Grenzen zu setzen. Das gefiel mir sehr gut.
Was mir weniger gefiel, war, dass sie den Eltern unterstellte in viele Situationen erst einmal eher negative Gedanken gegenüber ihren Kindern zu haben, ich aber glaube, dass die meisten zunächst versuchen sich in ihre Kinder hineinzuversetzen.

Insgesamt bietet der Ratgeber eine Menge Input und auch wenn ich nicht in allen Punkten mit der Autorin übereinstimme, konnte ich einiges für mich mitnehmen.

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Rezensionen von Christa :

Spannend schönes Buch...

Good Inside - Das Gute sehen von Becky Kennedy

für die Kleinen und die Großen. Die Bilder in leuchtenden Goldtönen bringen alle Kinderaugen zum Strahlen. Eine tolle Geschenkidee. Sehr empfehlenswert.

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Rezensionen von brauneye29:

Guter historischer Roman

Lindy Girls von Anne Stern

Zum Inhalt:
Choreografin Wally ist fasziniert von dem neuen Tanz aus den USA und gründet eine Tanzgruppe, die Lindy Girls. Doch der Zugang zu den Tanzpalästen bleibt ihnen verschlossen, haben doch Männer dort das Sagen. Erst die Industriellentochter Thea und ihre Kontakte öffnen ihnen Türen.
Meine Meinung:
In diesem historischen Roman erleben wird durch die Geschichte der Lindy Girls viel von dem damaligen Zeitgefühl in den goldenen Zwanzigern.

Eine Art Aufbruchstimmung, die gerade auch die Frauen erfasst, die nicht mehr nur von Männern dominiert werden wollen, aber immer wieder an ihre Grenzen stoßen. Die Entwicklung der Frauen in dieser Stimmung ist bemerkenswert und gut erzählt. Die Charaktere haben mir gefallen. Mir haben sowohl Buch als auch Hörbuch gefallen, wobei ich beim Hörbuch die Sprecherin ein wenig anstrengend fand, weil sie extrem langsam sprach.
Fazit:
Guter historischer Roman

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Rezensionen von dorli:

Fabelhaft!

Fast verschwundene Fabelwesen. Die sagenhafte Expedition des Konstantin O. Boldt von Florian Schäfer

In ihrem Fantasy-Buch „Fast verschwundene Fabelwesen“ laden Autor Florian Schäfer und Illustratorin Elif Siebenpfeiffer ein, den Naturforscher Konstantin O. Boldt auf einer sagenhaften Expedition zu begleiten und gemeinsam mit ihm magische Geschöpfe in ihrem natürlichen Umfeld zu entdecken und zu erforschen.

Wir schreiben das Jahr 1862. Konstantin O. Boldt interessiert sich schon von Kindesbeinen an für Fabelwesen aller Art und ist mittlerweile eine Koryphäe auf diesem Gebiet. Seine umfangreichen theoretischen Kenntnisse über die mythischen Kreaturen sollen durch eine umfangreiche Expedition erweitert werden. Boldt hat es sich zur Aufgabe gemacht, neues Wissen über die schwindende Population der Fabelwesen ans Licht zu bringen und damit einen Beitrag zu ihrer Rettung und Erhaltung zu leisten. Eine ereignisreiche Reise voller spannender und dramatischer Momente quer durch Europa beginnt…

Florian Schäfer und Elif Siebenpfeiffer warten mit einer Vielfalt auf, die mich durchweg begeistert hat. Historische Fakten und das Wissen über Fabeltiere aus Sagen, Mythen und Legenden wurden miteinander verflochten und bilden die Grundlage für diesen abwechslungsreichen Reisebericht. Bevor es richtig losgeht, erfährt man einiges über die Hintergründe, die Vorbereitungen und den Ablauf der außergewöhnlichen Expedition. Im Folgenden ist man dann hautnah dabei, wenn es um das Aufspüren und Erforschen der Geschöpfe geht. Die Ereignisse werden lebhaft und mitreißend geschildert, so dass man schnell mittendrin im abenteuerlichen Geschehen ist und sich als Teil des bunt gemischten Expeditionsteams fühlt.

Die Aufmachung des Buches ist außen wie innen ein echter Hingucker. Vor allem die Gestaltung im historischen Design hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die Beschreibungen über Aussehen, Verhalten und Lebensraum der Fabelwesen werden genau wie die fesselnden Tagebucheinträge durch Fotos, Skizzen, Zeitungsartikeln, handschriftliche Anmerkungen, Landkarten und Dokumente ergänzt und machen aus dem Reisetagebuch ein Buch zum immer wieder Anschauen.

Es hat mir großen Spaß gemacht, „Fast verschwundene Fabelwesen“ zu lesen. Ich habe mit Spannung die Höhen und Tiefen dieser abenteuerlichen Entdeckungsreise verfolgt, konnte dabei durchweg mit den Protagonisten mitfiebern und habe die vielfältigen Einblicke in die Welt der Fabelwesen genossen.

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Rezensionen von MariasBooks:

Spannender Serienauftakt

A Breath of Winter von Carina Schnell

A Breath of Winter ist ein Fantasy Roman aus der Feder von Carina Schnell. Es ist das erste Buch, dass ich von dieser Autorin lese und ich war deshalb schon sehr auf den Schreibstil gespannt.

Bereits vom ersten Moment an, verliert man sich in der magischen Welt der nordischen Mythologie, die mit Witcher-Vibes und Wintersetting perfekt für Leseabende im Winter passt.

Eine große Stärke dieses Buch sind die abenteuerliche Handlung, die großartig ausgearbeiteten Charactere und das wunderschön eingefangene Setting der nordischen Welt.
Ich empfehle während des Lesens eine Playlist mit nordischer Musik laufen zu lassen, denn in Kombination mit dem bildgewaltigen Schreibstil der Autorin verliert man sich binnen Sekunden in der Geschichte und will gar nicht mehr auftauchen.

Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit der Menge an Namen, aber dies legte sich bald. Hier hilft es die offizielle Character-Art der Gruppe anzusehen, die btw wunderschön ist.

Das Ende war actionreich, fulminant und überraschend, auch wenn ich den einen oder anderen Plottwist bereits erahnt hatte.
Der Auftakt der Rabenwinter Reihe ist sehr gut gelungen und ich kann gar nicht erwarten, was im nächsten Band passieren wird.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Spekulatius, der Weihnachtsdrache. Spekulatius und das Lebkuchenwunder von Tobias Goldfarb

Spekulatius erlebt nun mehrere Weihnachten, an denen er wieder zu den beiden Kindern Mats und Mathilda kommt. Doch dieses Mal soll es nur für einen Tag sein. Spekulatius muss in den Norden zu den Wichteln, um in der Backstube für die Prüfung alles zu lernen, was ein Weihnachtsdrache lernen muss. Mats und Mathilda sind traurig.

Doch diesen Tag wollen sie besonders begehen. Sie machen sich auf den Weg zum Weihnachtsmarkt, um gemeinsam einen tollen Tag zu erleben. Spekulatius riecht dabei besonders leckeren Lebkuchen und so landen sie in der kleinen, aber feinen Bäckerei "Zucker und Zimt". Doch auch dort ist die Stimmung betrübt, denn die Inhaberin muss ihre Bäckerei an eine große Kette verkaufen, da keiner ihre Backwaren kauft ... Oh es für alles eine Lösung gibt?

Spekulatius ist wieder ein Adventkalenderbuch. Das mögen meine Kinder immer besonders. Jeden Tag wird ein Kapitel des Buches gelesen, und am Ende der Adventszeit hat man das Buch gelesen. Mir gefiel die Geschichte sehr gut, was gerade bei mehreren Bänden einer Serie nicht so selbstverständlich ist. Oft hat man das Gefühl, den Autoren gehen die Ideen aus und die Originalität kann nicht behalten werden. Nicht so bei Spekulatius. Es ist wieder eine originelle Geschichte mit liebevollen Charakteren, weihnachtlichen Ambiente und einigen überraschenden Wendungen. Auch der Ausgang der Geschichte gefiel mir sehr gut, weil ich zwischendurch auch etwas anderes erwartet habe als Ende und das für mich nicht so stimmig gewesen wäre. Dieser Band beinhaltet noch eine Besonderheit: ganz viele Keksrezepte. Noch hab ich diese nicht ausprobiert, aber die Anleitungen klingen sehr verständlich und die Schritte gut gegliedert. Die Kekse entstammen der Geschichte, sodass die Geschichte mit dem Backen ein Stück weit zum Leben erwacht. Wieder eine tolle weihnachtliche Geschichte!

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