Kunden em pfehlungen
Rezensionen von nishi93:
Epos in the making
Threads of Power von V. E. Schwab
Threads of Power spielt in einem Universum, in dem VE Schwab bereits eine Trilogie angesiedelt hat (Weltenwandler Trilogie). Diese habe ich nicht gelesen und entsprechende Startschwierigkeiten hatte ich hier leider.
Es gibt hier vier Parallelwelten, in denen unterschiedlich viel Magie vorhanden ist - schwarz, weiß, grau und rot.
Leider habe ich mir auch nach 730 Seiten nicht merken können, welche Welt welche war. Hier hätte ich mir am Anfang des Buchs ein paar Zeilen gewünscht, die den Leser abholen. Auch ein Personenverzeichnis wäre praktisch gewesen.
Die Personen werden in Threads of Power zwar noch mal eingeführt, jedoch gibt es wirklich viele, so dass auch da der Überblick schwer fällt.
Generell passiert hier sehr viel, was das Fundament der Geschichte angeht, aber dafür sorgt, dass die erste Hälfte des Buchs wirklich wenig passiert und erst die letzten 150-200 Seiten wirklich spannend sind. Da braucht man schon ein gewisses Durchhaltevermögen. Vielleicht hätte auch hier geholfen, die Charaktere vorher zu kennen, sodass auch kleine Nebenhandlungen interessanter wären.
Da das Ende aber wirklich sehr spannend war, vergebe ich dennoch 4 Sterne und freue mich auf die Fortsetzung.
Rezensionen von t3833:
Das perfekte Geschenk für Frankenstein Fans!
Biblioteca Obscura: Frankenstein von Mary Shelley
Die neue Schmuckausgabe von Mary Shelleys "Frankenstein", welche von Marcin Minor illustriert wurde, hat mir überaus gut gefallen.
Tatsächlich habe ich Frankenstein in meinen 25 Jahren noch nie gelesen, war aber natürlich mit der Geschichte vertraut. Dadurch hatte ich auch von Anfang an sehr große Erwartungen an die Geschichte, welche mich aber leider etwas enttäuscht hat.
Es hat sich meiner Meinung nach oft so angefühlt, als ob manche Passagen sich sehr gezogen haben, andere wiederum aber nicht ausführlich genug behandelt wurden. Dennoch ist der Schreibstil der Autorin sehr flüssig, sodass man der Geschichte leicht folgen kann.
Die zwischendurch eingebauten Illustrationen sind, meiner Meinung nach, sehr gut gelungen und haben die Handlungen der Geschichte perfekt eingefangen.
Besonders zu empfehlen ist diese Schmuckausgabe für Sonderausgaben-Sammler*innen und Liebhaber*innen der Geschichte Frankensteins. Ebenso ist diese Ausgabe als Geschenk für Freunde und Familie zu empfehlen, da sie rein optisch auf dem Bücherregal wirklich etwas hermacht.
Rezensionen von world-of-books:
Ein süßer Einstieg in die Welt der Bücher
Büchermenschen von Stéphanie Vernet; Camille de Cussac
Das Cover ist ganz schön gestaltet und zeigt, was für einen Illustrationsstil man im Buch erwarten kann. Der Illustrationsstil ist bestimmt nicht jedermanns Sache, aber mir gefällt er gut. Es ist farbenfroh und verspielt.
Als Buchliebhaber mag ich die Idee des Buches sehr. Genial finde ich es, dass die Schweizer Bindung gewählt wurde.
Passt perfekt zum Buch. Die Schrift hätte ruhig größer sein können, besonders bei der Größe des Buches. Dadurch das auf den Seiten viel los ist, beschäftigt man sich auch länger mit dem Buch.
Man lernt einige interessante Fakten und einige neue Autoren kennen. Zudem geht es wirklich um jeden Schritt des Werdeganges eines Buches, auch die nach der Produktion. (Wodurch der Titel leicht irreführend ist, aber er klingt gut.) Es ist aber kein Sachbuch, sondern ein Kinderbuch (für die ganz kleinen), wodurch die Informationen sehr klein gehalten sind.
Alles in allem ein schönes Buch. Es ist groß und stabil und eine nette Idee, um Kindern in die Welt der Bücher zu bringen.
Rezensionen von Claudia R:
toller Genre-Mix
Monsteranwalt von Royce Buckingham
Klappentext / Inhalt:
Daniel Becker ist der Anwalt, dem Monster vertrauen! Der zweite Band der neuen Urban-Fantasy-Serie von SPIEGEL-Bestsellerautor Royce Buckingham.
Rechtsanwalt Daniel Becker würde zu gerne auch normale Menschen vor Gericht vertreten. Doch seit er sein persönliches Monster-unter-dem-Bett vor dem Gefressenwerden durch den noch monströseren Richter bewahrt hat, suchen immer skurrilere Gestalten seine Kanzlei auf.
Als Daniel einen Auftrag der Bürgermeisterin von Seattle erhält, hofft er, endlich in der normalen Welt den Durchbruch als Anwalt zu schaffen. Leider ist auch ihr Anliegen übernatürlicher Art – und es hat auf höchst unbürokratische Weise mit Tentakeln zu tun ...
Die skurrilen Fälle von Monsteranwalt Daniel Becker:
1. Im Zweifel für das Monster
2. Monsteranwalt
Cover:
Das Cover ist cool gestaltet. Hinter einer Aktentasche versteckt, erkennt man ein Monster, welches sich daran festbeißt. Diesmal ist der Hintergrund in grün gewählt. Vom optischen und den Elementen passt es sehr gut zu dem Cover des ersten Bandes und hat auf jeden Fall einen Wiedererkennungseffekt.
Meinung:
In Band 2 geht es gleich direkt zur Sache. Während man im ersten Band viel über die Charaktere und Hintergründe erfahren hat, geht es hier gleich spannender und rasanter zu, was dem Ganzen sehr gut tut.
Ich hatte den ersten Band erst kurz zuvor gelesen, so dass alles noch frisch war. Man kann die Bücher auch durchaus unabhängig voneinander lesen, um aber direkt mit den Figuren und Hintergründen besser klar zu kommen, ist ein lesen in Reihenfolge schon durchaus besser.
Inhaltlich möchte ich hier auch nicht allzu viel verraten. Daniel Becker hat auch hier alle Hände voll zu tun. Als Anwalt für Monster und Übernatürliches ist er durchaus sehr gefragt und das nicht nur in der Welt der Monster. Die Entwicklung von Daniel ist schon sehr bemerkenswert und auch die Charaktere sind echt toll durchdacht. Der Fall ist spannend und unterhaltsam zu gleich. Auch hier ist wieder eine tolle Mischung aus Humor, Crime, Unterhaltung mit Urban Fantasy Elementen gelungen.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge. Und auch die Anfänge sind hier gut erkennbar. Im zweiten Band gibt es nicht nur Überschriften, sondern zusätzlich werden hier die Kapitel durchnummeriert. Die Kapitelüberschriften sind gut gewählt, ohne zu viel vorweg zu nehmen.
Die Geschichte wird aus Sicht des Anwalts in der Ich-Perspektive erzählt. So findet man sich gut in Daniel und seine Handlungen hinein und kann diese gut nachvollziehen und auch seine Emotionen und Gedanken. Skurril, spannend und unterhaltsam geht es hier zur Sache.
Band 2 legt sogar noch mal um einiges zu und daher auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung. Eine tolle Reihe, die gute Unterhaltung bietet. Mir hat die Art von Humor und der Einbau verschiedener Genre Elemente gefallen. Ein gelungener Mix aus Crime, Urban Fantasy und Humor.
Fazit:
Gelungene Fortsetzung und toller Mix aus Urban Fantasy, Crime und Humor.
Rezensionen von Buchchecker :
Hexenjagd in Berlin: Spannendes Urban Fantasy-Abenteuer
Das Erbe des Hexenjägers von Matthias J. Diaz
"Das Erbe des Hexenjägers" von Matthias Diaz ist ein fesselnder Urban Fantasy - Roman, der zu Halloween in Berlin spielt. Das Setting wurde perfekt gewählt und verleiht der Geschichte eine mysteriöse Atmosphäre. Während des Lesens konnte ich förmlich die düsteren Gassen Berlins vor mir sehen und die bedrohliche Stimmung spüren.
...
Als der Protagonist und Berliner Student Robert Terwin unverhofft von seinem unbekannten, kürzlich verstorbenen Onkel Alois eine Villa in Zehlendorf erbt, kann er es kaum glauben. Um das Erbe anzutreten, muss er lediglich die Nacht vor Halloween allein in der Villa verbringen und darf niemanden einlassen. - Gesagt, getan! ... Kaum dort angekommen, findet er Aufzeichnungen von Alois, in denen dieser behauptet, dass Robert als jüngstes Mitglied einer gesegneten Blutlinie dazu bestimmt sein soll, im Kampf gegen dunkle Kreaturen anzutreten.
Besorgt um den Geisteszustand seines Onkels richtet sich Robert für die Nacht ein und hofft auf sein schnelles Erbe. Doch schon bald merkt er, dass es Dinge gibt, von denen er nie zu träumen gewagt hätte und dass er nicht grundlos davor gewarnt wurde, jemanden hereinzulassen. …
Der Schreibstil ist angenehm, humorvoll und fesselnd. Die Beschreibungen sind lebendig und detailreich, sodass man sich mitten im Geschehen fühlt.
Besonders beeindruckend fand ich, wie der Autor historische Ereignisse in die Handlung eingewoben hat. Es war spannend zu sehen, wie sich das Übernatürliche mit realen geschichtlichen Ereignissen vermischt und dadurch eine einzigartige Atmosphäre entsteht.
Robert ist absolut authentisch dargestellt, sehr sympathisch und eben kein geborener Superheld, sondern ein ganz normaler Typ, der plötzlich und unerwartet mit dem Übernatürlichen konfrontiert wird. Seine Entwicklung im Laufe der Geschichte ist glaubhaft und nachvollziehbar. Man kann sich gut in ihn hineinversetzen und mit ihm mitfühlen.
Auch die anderen Figuren sind gut ausgearbeitet und bilden eine bunte Truppe. Sie sind schrullig, aber liebenswert und es macht Spaß, sie kennenzulernen und mit ihnen mitzufiebern.
Der Spannungsaufbau ist trotz einiger Längen gut gelungen. Der Autor schaffte es, mich bei Laune zu halten und immer wieder mit überraschenden Wendungen zu fesseln.
Besonders beeindruckend war für mich der Showdown. Die Action-Szenen sind packend beschrieben und lassen das Herz höher schlagen. Ich konnte förmlich spüren, wie sich die Spannung zuspitzt und auf den Höhepunkt zusteuert.
Das Ende des Romans ist offen gehalten. Es bleibt genug Raum für Spekulationen und lässt auf eine mögliche Fortsetzung hoffen.
Insgesamt hat Matthias Diaz mit "Das Erbe des Hexenjägers" ein gelungenes Urban Fantasy - Abenteuer geschaffen, das mich von Anfang bis Ende begeistert hat. Die interessanten Charaktere, die spannende Handlung und der fesselnde Schreibstil machen das Buch zu einem absoluten Lesevergnügen. Ich kann es allen Fans des Genres wärmstens empfehlen.
Rezensionen von Claudia R:
monsterstark ...
Im Zweifel für das Monster von Royce Buckingham
Klappentext / Inhalt:
Auch Monster haben Rechte! – Der neue Geniestreich von SPIEGEL-Bestsellerautor Royce Buckingham.
Daniel Becker ist Anwalt, und er ist moralisch flexibel genug, dass ihm eine steile Karriere vorgezeichnet ist. Bis ihn ein echtes Monster dazu bringt, es vor einem übernatürlichen Gericht zu verteidigen.
Zu seiner eigenen Überraschung ist Daniel erfolgreich, und sein Monsterklient gilt von nun an als unschuldig. Doch damit scheint das Schicksal von Daniels Karriere besiegelt zu sein. Nicht nur, dass sehr seltsame Gestalten in seiner Kanzlei auftauchen, die ebenfalls seine Hilfe wollen. Der monströse Richter verlangt auch von Daniel, dass er die wahren Schuldigen aufspürt – und macht deutlich, dass Versagen keine akzeptable Möglichkeit ist …
Lachen, bis der Anwalt kommt. Monstermäßig gut!
Cover:
Das Cover zeigt einen monstermäßigen Richter, welcher sehr beeindruckend von Gestalt und Gestik ist. Optisch und farblich toll umgesetzt, wird hier bereits die Neugier geweckt.
Meinung:
Daniel Becker ist auf dem besten Weg des Top-Anwalts und bringt alle Klischees mit. So wirkt er anfangs nicht gerade sympathisch. Denn karrieregeil und moralisch flexibel sind teils noch seine besseren Eigenschaften. Doch als er sich mit den Ängsten seiner Kindheit auseinandersetzen muss und dann auch noch plötzlich ein Monster vor einem übernatürlichen Gericht vertritt, ändert sich so einiges für ihn.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit genaueren Details dazu bedeckt. Wer skurrile Geschichten mag, sollte aber auch jeden Fall mal einen Blick hinein riskieren.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und locker lesen. In die Geschichte und Handlungen findet man schnell und gut hinein. Die Charaktere sind skurril, machen das Ganze aber aus und diese Besonderheiten sind irgendwie auch liebenswert.
Eine geniale Mischung aus Humor, Spannung und monsterstarker Geschichte.
Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge stechen gut hervor und auch die Kapitelüberschriften passen gut, ohne dabei zu viel zu verraten.
Es wird aus der Sicht des Anwalts Daniel Becker in der Ich-Perspektive erzählt. So findet man sich schnell und gut in diesen und seine Handlungen hinein. Diese sind teils skurril, aber auch gut nachvollziehbar.
Die Geschichte ist toll und etwas besonderes. Mir hat sie viel Freude gemacht und ich empfehle sie gern weiter.
Fazit:
Monstermäßige Geschichte mit viel Humor und guter Unterhaltung.
Rezensionen von Tiroler Zeilenreisende:
A Breath of Winter von Carina Schnell
Für mich war dies der erste Romantasy-Roman, den ich gelesen habe. Der Fokus liegt in diesem Buch eindeutig auf der Romantik. Kampfszenen werden teilweise etwas kurz gehalten, aber es gibt zu meiner Zufriedenheit auch ein paar ausgewogen beschriebene.
Der Schreibstil ist angenehm und erlaubt es, durch die Seiten zu fliegen, ohne dabei zu flach oder zu kompliziert zu sein.
Erzählt wird in der dritten Person, wechselnd aus der Sicht der zwei Hauptprotagonisten Gent und Smilla.
Die Charaktere sind durchwegs sympathisch. Man lernt alle Mitglieder der Wilden Jagd ein wenig kennen, wobei um den einen oder anderen noch Geheimnisse ranken. Allen voran die Beweggründe von Leif, dem besten Freund des männlichen Hauptprotagonisten bleiben im Nebel. Ich hätte große Lust, von jedem der Personen mehr zu lesen.
Die Handlung ist in der Mitte des Buches ein wenig spannungsarm, dafür aber romantisch. Am Schluss wird aufgeholt und es kommt zu einem schockierenden Ende. Das Warten auf den zweiten Band der Dilogie wird einem schwer gemacht. Dieser ist für September 2024 vorgesehen. Trotzdem würde ich mit dem Kauf des ersten Bandes nicht warten, denn die Overlaypages gibt es nur in der ersten Auflage. Von mir gibt es an dieser Stelle eine Leseempfehlung für alle, die Fantasy und dramatische Romance mögen.
Rezensionen von Lesebienchen36:
Eine berührende und wahre Geschichte
In Liebe, deine Lina von Barbara Leciejewski
Inhaltsangabe:
Lina Borger ist ein kleiner Wildfang und nichts liebt sie mehr, als mit den Dorfkindern in der freien Natur herumzutoben. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter scheint für sie die Welt stehen zu bleiben, aber ihre Familie und Freunde geben ihr den nötigen Halt. Besonders der Kaufmannssohn Albert Lehnert ist für sie da und aus der einstigen Freundschaft wird Liebe.
Als Lina bemerkt, dass sie schwanger ist, will Albert sie heiraten, aber seine Eltern stimmen der Heirat nicht zu. Ihre Tochter Charlotte wird als „Bankert“ geboren und von da an beginnt ein Spießroutenlauf für Lina. Im Dorf wird sie gemieden und zur Außenseiterin, bis eines Tages Karl Schäfer vor ihrer Tür steht. Er will sie mit nach Bremen nehmen, wo sie ein gemeinsames Leben aufbauen wollen. Sie verlassen Mühlbach, aber Linas Sehnsucht nach Familie und Heimat ist so groß, dass sie beschließen, dem Dorf einen Besuch abzustatten. An einem Urlaubstag passiert das, was eigentlich nicht passieren durfte. Eine Begegnung lässt die glückliche Familie fast zerbrechen.
In Liebe, deine Lina ist das neuste Werk von Barbara Leciejewski, dass im Oktober 2023 im List Verlag erschienen ist. Leider muss gestehen, dass ich weder die Autorin kenne, noch einen ihrer Romane gelesen habe. Dies sollte sich aber schlagartig ändern, denn sowohl das Cover als auch der Klapptext haben meine Neugierde mehr als nur geweckt.
Ab der ersten Seite konnte mich der flüssige und leichte Schreibstil der Autorin begeistern und so tauchte ich rechtschnell in Linas Geschichte ein und ab. Während des Lesens merkte ich, wie mich die Handlung immer mehr und mehr in seinen Bann zog und ich kaum das Buch noch aus den Händen legen wollte. Aber nicht nur mit ihrem Erzählstil konnte Barbara Leciejewski punkten, sondern auch mit den authentischen und facettenreichen Charakteren. Bei mir entstand das Gefühl, dass ich die Menschen aus Mühlbach schon seit ewigen Zeiten kennen würde. Dazu gesellte sich die wunderschöne Kulisse des Dorfes, die mir ein wahres Kopfkino bescherte. Die Handlung ist eine historische Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit basiert und genau diese Art von Romanen liebe ich. Die Zeit zwischen 1883 – 1914 wurde brillant eingefangen und wieder gespiegelt und dies ist den zahlreichen Recherchen über das damalige Dorfleben, die die Autorin betrieben hat, zu verdanken. Sie erzählt nicht nur Linas Leben, sondern auch von den alltäglichen Sorgen der Mühlbacher und der politischen Lage vor dem ersten Weltkrieg und genau dies unterstreicht die Authentizität der Geschichte. In jeden Satz spürte ich mit wieviel Herzblut sie diesen Roman geschrieben hat. Berührend und einfühlsam hat sie die Geschichte ihrer Urgroßmutter zu Papier gebracht, die sie jetzt mit ihrer Leserschaft teilen möchte. Zum Glück, denn für mich ist sie eine wunderschöne (Liebes-) Lebensgeschichte, die erzählt werden will.
Eine wahre Geschichte, die emotional berührt und die unbedingt gelesen werden will!
Voller Vorfreude warte ich auf das Frühjahr 2024, denn da erscheint die Fortsetzung „Für immer, dein August“.
5 von 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung obendrauf!
Rezensionen von Manfred Fürst:
Genial
Eine Geschichte, die uns verbindet von Guillaume Musso
„Realität … Fiktion … Mein ganzes Leben lang hatte ich die Grenze zwischen beiden Ebenen als sehr fließend empfunden. Nichts ist dem Wahren näher als das Falsche. Und niemand irrt sich mehr als jene, die glauben, nur in der Realität zu leben, denn in dem Moment, da die Menschen bestimmte Situationen für real halten, werden diese real in ihren Konsequenzen.
“ (S. 306).
Nichts kann Mussos Roman besser beschreiben, als diese Gedanken der Hauptperson, des Pariser Romanautors Romain Ozorski.
Mein vierter Musso – ein typischer Musso. Musso mag man oder nicht. Ich bin voreingenommen, ich liebe Musso. Nebenbei „Das Atelier in Paris“ ist eines der schönsten Bücher je gelesen.
Brooklyn: Flora Conway ist eine erfolgreiche walisische Romanautorin. Sie leidet jedoch unter einer Sozialphobie, lebt zurückgezogen und meidet jeden Medienrummel. Ihre Verlegerin Fantine de Vilatte vertritt sie dagegen liebend gern in der Öffentlichkeit. Floras Lebensmittelpunkt ist Tochter Carrie. In ihrer Wohnung, während eines, bei beiden beliebten Versteckspiels, verschwindet Carrie spurlos aus dieser und ist unauffindbar. Flora hat das Gefühl, dass sie nur eine Figur in einem Spiel ist und jemand anderes über ihre Geschichte bestimmt. Aber wer? Um das herauszufinden, steigt Flora auf das Dach ihres Hauses und fordert das Schicksal heraus. Sie will sich vom Dach ihres Hauses stürzen…
Paris: Währenddessen sitzt Erfolgsautor Romain an seinem neuen Manuskript und weiß nicht mehr weiter. Seine Hauptfigur ist Schriftstellerin und Mutter, deren Kind spurlos verschwunden ist und die gerade am Abgrund steht...
Romain, ebenfalls am Abgrund, kämpft um das Sorgerecht seines Sohnes mit seiner Ex-Frau.
Unzählige Literaturzitate ergänzen die beiden Handlungssträngen, gekonnt baut Musso die Spannung auf und kommt in die Nähe eines Krimis.
Weit entfernt von dem was irgendwie nach 08/15 riecht, ein typischer Giullaume Musso, genial. Es ist wie, wenn aus einem Film die Personen von der Leinwand „herausspringen“.
Rezensionen von H.Müller:
Zauberhaft
Eine Geschichte, die uns verbindet von Guillaume Musso
Wunderschöne Geschichte und wundervolle Bilder! Ich musste es wieder und wieder vorlesen. Der Feuervogel war besonders beliebt ????Absolut empfehlenswert!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von H.Müller









