Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
orkisch ....
Das Blut der Orks von Michael Peinkofer
Klappentext / Inhalt:
»Das Blut der Orks« ist der 7. Teil der humorvollen High-Fantasy-Saga von Bestseller-Autor Michael Peinkofer.
Ein blutjunger Drachenkaiser, untote Zwerge und unfreiwillige Helden: Die Orks sind zurück!
Eigentlich wollen die Ork-Könige Balbok und Rammar nach dem siegreichen Kampf um den Drachenthron nur auf ihre gute alte Insel zurückkehren.
Stattdessen steht ihre Welt plötzlich Kopf, und zwar wortwörtlich: Beim Transport durch ein magisches Kristalltor geht etwas gründlich schief, und bald darauf finden sich die Brüder über einem dunklen Gewässer hängend wieder, in dem irgendetwas Unappetitliches lauert.
Wie sich zeigt, haben es die Orks nicht nur mit einer alten Feindin, sondern auch mit einer Freundin aus früheren Zeiten zu tun - fragt sich nur, was schlimmer ist. Zumal, wenn auch noch untote Zwerge mitmischen und das Schicksal von ganz Erdwelt auf dem Spiel steht …
Ein Fantasy-Epos voller Humor und Abenteuer
Mit jeder Menge Spannung, Spaß und orkischem Humor schickt Michael Peinkofer Balbok und Rammar in ihr 7. Fantasy-Abenteuer. Die humorvolle High-Fantasy-Saga um die unfreiwilligen Welt-Retter ist in folgender Reihenfolge erschienen:
Die Rückkehr der Orks
Der Schwur der Orks
Das Gesetz der Orks
Die Herrschaft der Orks
Die Ehre der Orks
Die Welt der Orks
Das Blut der Orks
Cover:
Das Cover wirkt kämpferisch, düster und erschreckend. Durch die dunklen Farben wird eine düstere Atmosphäre erzeugt und auch die kämpfenden Kreaturen tragen dazu bei. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt. Auch durch die Gestaltung des Titels passt es gut zu den vorherigen Covern der Reihe und ein Wiedererkennungseffekt ist hier allemal vorhanden.
Meinung:
Dies ist bereits der siebente Band dieser Reihe und da mir der sechste Band so gut gefallen hatte, war ich hier schon sehr auf den siebenten Band und ein Wiedersehen mit Balbok und Rammar gespannt. Und auch hier werden die beiden Brüder wieder in einiges hineingezogen.
Inhaltlich möchte ich daher nicht allzu viel verraten und halte mich mit inhaltlichen Aspekten zurück.
Der Schreibstil ist auch hier sehr angenehm, gut und flüssig zu lesen. Man kommt schnell und gut in die Handlungen und Charaktere hinein. Die verschiedenen Geflechte und Handlungsstränge erzeigen Spannung und binden bzw. fesseln einen als Leser schnell an die Geschehnisse. Erst nach und nach wird dieser große Geflecht aufgeschlüsselt und einzelne Zusammenhänge klarer.
Toll und spannend vom Aufbau und Storygerüst. Wendungen und unvorhersehbare Entwicklungen machen hier einiges aus und auch die Charaktere und deren Entwicklungen sind gut durchdacht und haben mir gut gefallen.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge. Die Gestaltung und Gliederung ist gut gemacht. Die Anfänge sind gut erkennbar und durch die orkischen Überschriften gibt dies auch ersteinmal zu denken auf. Die Überschriften sind gut gewählt und verraten dabei nicht zu viel. Die orkischen Begriffe kann man hinten im Anhang nachschlagen. Den ausführlichen Anhang und auch das Personen Register zu Beginn finde ich sehr hilfreich und gut gemacht.
Die Geschichte selbst steckt voller Kreativität und Spannung und sogt für eine tolle Unterhaltung. Als Fantasy Fan kommt man hier voll auf seine Kosten. Mir hat es sehr gut gefallen und gern bin ich auch hier wider in die Welt der Orks und der Brüder Rammar und Balbok eingetaucht. Es ist sehr detailreich und einfach toll ausgearbeitet und es wird bildlich beschrieben, so dass man gut in diese Welt eintauchen kann.
Fazit:
Spannende und faszinierende Fantasygeschichte, die sehr detailreich und bildlich ausgearbeitet ist und so sehr viel Freude macht.
Rezensionen von Gilasbuecherstube :
Eine etwas andere Art der Zeitreise
Love You in All Times von Regina Meißner
Raelyn nutzt jede Gelegenheit, um ihrem Schwarm Kiran nahe zu sein, auch wenn sie dazu in der Halloweennacht durch den verwunschenen Wald zu einer alten Ruine zu laufen muss.
Doch anstatt Kiran auf sich aufmerksam zu machen, steht in dem verlassenen Turm plötzlich ihr Mitschüler Braden vor ihr. Außerdem hört sie seltsame Geräusche und es geschehen ziemlich merkwürdige Dinge.
Bei einem erneuten Besuch der Ruine entdeckt sie auf dem Boden einen kleinen Handspiegel. Als sie nach einem Blick hinein erwacht, befindet sie sich in Schottland und ist als Zofe von Lady Alanna auf dem Weg nach Violet Court. Zunächst glaubt sie an einen besonders lebhaften Traum, doch immer wieder springt sie in das Leben der Zofe Blaire.
Mit der Zeit beginnt sie die Reisen in die Vergangenheit zu genießen. Doch dann lernt sie Adrik, den Mann, den Alannas Vater als zukünftigen Ehemann seiner Tochter erwählt hat, kennen und ihre Gefühle beginnen verrückt zu spielen. Auch Adrik stellt plötzlich das Leben, dass für ihn vorgesehen ist, infrage und die beiden kommen sich näher.
Aber warum sieht Adrik ihrem Mitschüler Braden so ähnlich? Die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit verschwimmen immer mehr.
Zitat:
„Um zu verstehen, was in der Gegenwart passiert, muss man manchmal einen Blick in die Vergangenheit richten.“
Das Cover des Buches gefällt mir ausgesprochen gut und der Handspiegel und die Veilchen spiegeln die Geschichte perfekt wider.
Ich liebe romantische Zeitreisegeschichten und als ich gelesen habe, dass es auch noch in die schottischen Highlands geht, stand schnell fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.
In letzter Zeit habe ich überwiegend Fortsetzungsromane gelesen, deshalb war es mal wieder schön, ein abgeschlossenes Einzelband in der Hand zu haben. Obwohl ich mich rückblickend über eine Fortsetzung freuen würde, denn ich denke, es gibt, gerade was die Aniteria betrifft, noch viel zu erzählen.
Der Schreibstil ist sehr leicht, flüssig und das Buch ist angenehm zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Raelyn. So gelang es mir von Anfang an, mich gut in sie hineinzuversetzen und ihre Gefühle und Emotionen zu spüren.
Die letzten drei Jahre waren schwer für die siebzehnjährige Raelyn. Sie trauert um ihren Vater und kommt mit diesem Verlust nicht zurecht. Sie zeigt ihre Emotionen offen und fühlt sich zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin- und hergerissen was ihre Gefühle betrifft.
Braden ist, im Gegensatz zu Adrik, ein sehr zurückhaltender Junge. Es fiel mir schwer, bei ihm hinter die Kulisse zu schauen und ich hatte teilweise das Gefühl, dass er etwas zu kurz kam.
Vielleicht wäre es schöner gewesen, wenn die Geschichte abwechselnd, aus beiden Perspektiven erzählt worden wäre.
Die Schauplätze sind detailliert beschrieben und gut ausgearbeitet ohne das sie zu kompliziert wirken. Ich hatte den verwunschenen Wald und Violet Court bildhaft vor Augen.
Etwas Probleme hatte ich mit den Aniteria. Irgendwie waren sie den Beiden keine richtige Hilfe und ich habe den Sinn und Zweck der Loge nicht so ganz verstanden.
Fazit
Regina Meißner vereint sehr anschaulich und atmosphärisch die unterschiedlichen Liebesgeschichten in Gegenwart und Vergangenheit. Durch den Wechsel der Zeiten wurde es zu keinem Zeitpunkt langweilig.
Die Handlung ist gut durchdacht, allerdings ging es mir am Ende etwas zu schnell und komplikationslos.
In diesem Fall wäre ein zweiter Teil, der ungeklärte Fragen beantwortet, schön gewesen.
Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Claudia R:
winter-, weihnachtlich ...
Lowinda Löwenzahn und der verschwundene Wunschzettel von Marikka Pfeiffer
Klappentext / Inhalt:
Band 4 der zauberhaften Reihe um die kleine Blumenfee Lowinda Löwenzahn und ihre Feenwächter Polli und Luk.
Es ist Winter geworden im geheimen Feengarten. Polli und Luk sind voller Vorfreue – in der Schule soll ein Weihnachtstheaterstück aufgeführt werden, und natürlich haben die beiden ihre Freunde, die Blumenfee Lowinda Löwenzahn und den Heuspringer Herrn von Gomp, dazu eingeladen! Doch als Polli bei der Generalprobe den Wunschzettel vorlesen soll, auf dem alle Wünsche der Kinder verzeichnet sind, ist er auf einmal verschwunden! Ob der Feenjunge Wido Weihnachtsstern etwas damit zu tun hat? Polli und Luk müssen den Wunschzettel unbedingt rechtzeitig finden, um die Aufführung zu retten! Doch dafür müssen sie tief in die magische Welt des Feengartens eintauchen .
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Cover:
Das Cover ist zauberhaft und wunderschön gestaltet. Es gibt die winterliche Atmosphäre sehr gut wieder. Toll sind auch die silbernen Schneeflocken und die weiteren Elemente, welche mit silberner Folie hinterlegt sind, diese geben dem Ganzen einen wunderschönen Glanz. Optisch und farblich wundervoll umgesetzt und zudem sehr detailreich.
Meinung:
Eine wunderschöne magische, winter-, weihnachtliche Geschichte. Man taucht ein in die Welt der Feen und der Natur und lernt das Feenmädchen Lowinda Löwenzahn kennen und erlebt mit Luuk, Polli und den anderen ein spannendes Winter-Weihnachts-Abenteuer.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Dies ist bereits der vierte Band der Lowinda Löwenzahn Reihe. Aber man kann die einzelnen Bücher und Abenteuer unabhängig lesen, da diese in sich geschlossen sind.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Man kommt schnell in die Geschichte und Charaktere hinein. Die einzelnen Kapitel haben eine gute Länge und ermöglichen so einen angenehmen Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind deutlich und gut erkennbar auch die Überschriften sind passend, ohne zu viel zu verraten.
Wunderschön sind die vielen kleinen und etwas größeren schwarz-weiß Zeichnungen. Diese runden das Ganze sehr gut ab und lockern das Schriftbild auf. Die Illustrationen sind sehr gut gelungen und machen sehr viel Freude beim Betrachten. Die Illustrationen runden das Ganze perfekt ab und unterstützen zudem die Stimmung und Atmosphäre.
Schön fand ich auch die Vorstellung der Charaktere durch kleine Illustrationen und einigen kurzen Angaben zu den Personen. Dies ist sehr hilfreich, besonders, wenn man die vorherigen Bände noch nicht kennt.
Die Gliederung und Gestaltung ist richtig gut gelungen und macht sehr viel Freude. Auch die Storyline ist gut gemacht. Die Geschichte steckt voller Spannung und guter Unterhaltung. Zudem macht sie gute Laune und Lust auf die Winter-Weihnachtszeit. Gerade jetzt also ideal zum Lesen oder Vorlesen.
Rundum gelungene weihnachtliche Geschichte, die die Vorfreude weckt und diese durch Spannung und gute Unterhaltung noch weiter schürt.
Fazit:
Eine wunderschöne magische, winter-, weihnachtliche Geschichte.
Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:
Unterhaltsame "Schau" der menschlichen Seele
Das Buch der Phobien und Manien von Kate Summerscale
In diesem äußert hübsch gestalteten Buch finden sich Geschichten, Deutungen und Betrachtungen zu Phobien und Manien. Wissenschaftlich scheinen die Beschreibungen nicht belastbar. Zudem werden nicht alle hier vorgestellten Erscheinungsbilder menschlicher Eigenheiten medizinisch als Manie oder Phobie eingeordnet.
Insofern ist der Buchtitel etwas irreführend. Wer darauf nicht vorbereitet ist, kann dies auch als unangebrachtes Zurschaustellen menschlicher Ängste verstehen. Die Autorin hat in der Einführung dazu eine Erklärung geschrieben, die mir jedoch nicht ausführlich genug ist.
Was jedoch die soziologischen, geschichtlichen und psychologischen Aspekte ihrer Beschreibungen angeht, ist das Buch sehr spannend. Es ist aber wirklich eher als "eine Geschichte der Welt" zu lesen, wie es der Buchtitel sagt, als ein zuverlässiges Lexikon.
Die Beschreibungen sind bellestristisch orientiert und als Ausdruck früherer Zeiten zu verstehen. Es werden Aberglauben und früherer Ansichten z.B. über den Penisneid angebracht. Beispiele aus Film und Fernsehen und anderen gesellschaftlichen Kontexten über Entstehung, Einordnung und Umgang mit den Obsessionen machen das Ganze interessant und anschaulich. Jedoch wird nicht über jede vorgestellte Obsession gleichermaßen viel und auch nicht durchgehend komplett zu Entstehung, Erscheinungsbild und Behandlung berichtet. Diese Sammlung dient also der Unterhaltung, nicht zuletzt durch die detaillierten Zeichnungen und die nachfühlbaren Beschreibungen von Ängsten.
Mir fehlt in dieser Sammlung, in der Einführung wird dies nur angedeutet, die kritische Einordnung und Reflektion der Beschreibungen. Die Obsessionen werden häufig kurz angerissen und beinhalten hauptsächlich die Erlebnisberichte.
99 unterhaltsame Geschichten über Obsessionen, jedoch ohne kritische Betrachtung.
Rezensionen von Natalie:
Eine besondere Geschichte
Das Gemälde von Geraldine Brooks
Worum gehts?
Basierend auf der wahren Geschichte des berühmten Rennpferd Lexington, wird über drei Zeitebenen sein Leben und vieles darüber hinaus beleuchtet.
Kentucky, 1850: Jarret, ein versklavter Junge, nimmt sich einem Fohlen seines Herrn an und baut nicht nur ein unerschütterliches Vertrauen zwischen den beiden auf, sondern soll es auch zum besten Rennpferd Amerikas machen…
Ein junger Künstler freundet sich mit Jarret an und hält mit seinen Gemälden den Werdegang des Rennpferdes fest…
New York, 1954: Martha, eine Galeristin bekommt durch Zufall ein altes Ölgemälde eines Pferdes in die Hand und beginnt zu Recherchieren…
Washington D.
C., 2019: Theo, nigerianisch-amerikanischer Kunsthistoriker, fischt ein Pferdegemälde aus dem Müll und kommt so mit Jess, einer Wissenschaftlerin, welche gerade die Knochen eines berühmten Pferdes untersucht, in Kontakt. Durch ihr gemeinsames Interesse kommen sie sich auch privat näher…
Mein Fazit:
Wer denkt, es handelt sich hier rein um die Geschichte eines berühmten Rennpferdes aus dem 19. Jahrhundert, der liegt falsch. Die Autorin zeigt mit dem Werdegang von Lexington im Rennsport und der Pferdezucht und der Verbindung dessen von 1850 bis in die Gegenwart so einige gesellschaftsrelevante Themen auf. Sei es die Versklavung und der Bürgerkrieg oder der Rassismus in der heutigen Zeit - sie trifft es mit dem Roman auf den Punkt, ohne dabei anklagend zu werden. Die Protagonisten sind unglaublich toll ausgearbeitet und machen es einen leicht, sie über die drei Zeitebenen und fast 600 Seiten zu begleiten. Der Roman hat mich auf vielen Ebenen berührt, besonders aber der Erzählstrang von Jarret und Lexington. Diese Verbindung der beiden über alle Konventionen und Hürden hinweg ist einmalig. Die wahre Geschichte über Lexington, kombiniert mit den weiteren fiktiven Geschehnissen hat mich tief berührt und ich kann den Roman einfach nur empfehlen - für mich ein Lesehighlight in diesem Jahr.
Rezensionen von Claudia R:
faszinierend ....
Die Sonnenfeuer-Ballade 1: A Song to Raise a Storm von Julia Dippel
Klappentext / Inhalt:
Manchmal reicht ein Funke, um einen Sturm zu entfachen.
Städte, Siedlungen und Straßen gehören den Menschen, die Wälder jedoch sind das Reich der Qidhe, der magischen Wesen. So will es das umstrittene und streng durchgesetzte Friedensabkommen. Aber Sintha pfeift auf diese Gesetze.
Halb Mensch, halb Qidhe muss sie sich ohnehin mit dem Misstrauen beider Welten herumschlagen – besonders mit dem der Vakàr, einem dunklen magischen Volk, das die Einhaltung des Friedensabkommens erbarmungslos überwacht. Als eines Tages ein Schneesturm aufzieht und Sintha gezwungen ist, in einem menschlichen Gasthof Schutz zu suchen, ändert sich für sie alles. Denn in dem eingeschneiten Dörfchen ist ein Mord geschehen und ausgerechnet der gefürchtete Anführer der Vakàr ist gekommen, um ihn aufzuklären. Mit Sintha im Sturm gefangen, wirft Arezander nun jedoch nicht nur ein Auge auf ihre ganz speziellen Fähigkeiten …
In A Song to Raise a Storm öffnet Julia Dippel die Pforten zu einer bildgewaltigen Fantasy-Welt mit vielschichtigen Wesen, gefährlichen Intrigen, einer prickelnden Liebesgeschichte und einem blutigen Mordfall, dessen Aufklärung Sintha und Arezander mehr kostet, als sie bereit sind zu geben.
***Wer es spicy mag, findet im Buch einen QR-Code, der zu einem Bonuskapitel führt – aber Achtung, hier wird's heiß***
***Mit wunderschön gestaltetem farbigen Buchschnitt von Alexander Kopainski in limitierter Auflage.***
„A Song to Raise a Storm“ ist der erste Band der Sonnenfeuer-Trilogie.
Cover:
Das Cover ist geheimnisvoll, faszinierend und wunderschön gestaltet. Das Gesicht der Frau wirkt einerseits zerbrechlich und zart und dennoch ist da eine Düsternis und Begierde und so viele mehr. Optisch und farblich sehr schön und detailreich umgesetzt. Ein Cover, welches die Blicke auf sich zieht.
Meinung:
Allein vom Optischen überzeugt das Buch durch einen wunderschönen farbigen Buchschnitt und einem dunkelroten Lesebändchen. Auch die einzelnen Kapitel und Verzierungen sind sehr schön gemacht und die Karten am Anfang und Ende runden das Ganze zusätzlich ab.
Schnell lernt man Sintha und auch Arezander kennen. Die Magie und auch die Faszination für die Storyline wird hier schnell geweckt und man wird von dieser schnell gefangen genommen.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist bildgewaltig und toll zu lesen. Man kommt schnell in die Beschreibungen und Handlungen hinein. Es wird hauptsächlich aus der Sicht von Sintha kurz Sin in der Ich-Perspektive erzählt. So findet man sich besonders in sie und ihre Gedanken sehr gut hinein. Sin ist offen und anfangs noch recht unerfahren, was ihre Magie betrifft, während Arezander eher verschlossen wirkt. Nach und nach lernt man sie mehr und mehr kennen und beide machten einen sympathischen Eindruck auf mich, so dass ich beide durchaus schnell in mein Herz geschlossen habe.
Wundervoll sind auch die Verzierungen und die komplette Gestaltung des Buches. Die einzelnen Kapitel haben eine gute Länge und auch die Überschriften sind gut gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Die kleinen optischen Verzierungen sprechen an und runden das Gesamtkonzept sehr gut ab. Auch die Karten und Glossar ergänzen das Ganze perfekt und machen es rund.
Die Geschichte selbst ist spannend und emotional aufgebaut. Als Leser findet man schnell hinein und begleitet die Protagonisten bei ihren Handlungen und Entwicklungen und empfindet mit ihnen mit.
Am Ende wird nochmals die Neugier geschürt und auf den zweiten Band geweckt, durch einen Cliffhanger. Ich bin schon sehr auf den zweiten Band gespannt.
Fazit:
Spannender und emotionaler Auftakt der Sonnenfeuer-Balladen-Trilogie.
Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:
Atmosphärischer japanischer Krimi
Mord auf der Insel Gokumon von Seishi Yokomizo
In diesem zweiten Kriminalroman um den Privatdetektiv Kosuke Kindaichi geht es um grausame Morde auf der abgelegenen Insel Gokumon. Geschickt von seinem, während der Heimkehr aus dem Krieg, verstorbenen Freund macht sich Kindaichi auf Weg das grausame Schicksal der Inselbewohner abzuwenden.
Ohne den Vorgängerband gelesen zu haben, kam ich schnell im Geschehen an.
Anscheinend lassen sich die Bände gut unabhängig voneinander lesen, auch wenn alte Bekannte wieder auftauchen.
Das der Autor Seishi Yokomizo insgesamt 77 Kriminalfälle um den Privatdetektiv geschrieben hat, finde ich beachtlich. Nach dem Lesen dieses Buches möchte ich auf jeden Fall noch alle weiteren 76 Bücher lesen.
Der Roman hat mich mit seiner authentischen Darstellung der japanischen Kultur, der interessanten Charaktere und des etwas eigenwilligen Privatdetektivs begeistert. Es ist beim Lesen schnell eine Atmosphäre entstanden, die mich in sich aufgenommen hat. Nun bin ich zurück von der Insel, auf der es schauerlicher nicht hätte zugehen können. Spannend und vorallem eindrücklich fand ich die Schilderungen über die Zurückgebliebenen, die auf die Rückkehr ihrer Angehörigen aus dem Krieg hoffen. Die Stimmung war stellenweise bedrückend auch das Resümee, in einen sinnlosen Krieg geschickt worden zu sein.
Auch wenn die Charaktere sicher noch vielfältiger beleuchtet werden könnten, haben sie mir doch in der ungeschönten Darstellung gefallen.
Die Erzählung ist sachlich und teilweise romantisiert bis blumig. Das hat mir gut gefallen, weil es das Ganze lebendiger macht.
Im Übrigen hat mich die Auflösung sehr beeindruckt, auch wenn es nicht vollkommen überraschend kam. Über die Wahl von Motiv und Täter ließe sich viel sagen und es hat aus meiner Sicht auch große Aussagekraft über unsere Gesellschaft. Der Roman wirkt noch nach.
Sehr gelungener zweiter Kriminalroman um Privatdetektiv Kosuke. Spannend und vergnüglich.
Rezensionen von Elesga:
Ein Gedicht? Ein kleines Theaterstück? Eine Geschichte für Kinder? Eine Rechenaufgabe?
Herkules und Matilda im Klopffieber von Alexandra Rosakis
Es ist schwer, das neue Werk von Alexandra Rosakis in eine Kategorie einzuordnen, was aber die ganze Sache für uns Leser noch interessanter macht. Mit Tempo, Reim, lustigen Illustrationen und sogar kleinen Multiplikationsrechnungen beschreibt die Autorin die Enthüllung eines unerwarteten vierbeinigen Mathegenies und natürlich die Reaktion der Betroffenen.
Herkules, das kleine Pony, hilft Matilda und der ganzen Klasse mit seiner Klopfmethode und alle schaffen es am Ende mit dem Multiplizieren.
Ob als Kindergeschenk, Familien- oder Klassenlektüre, das Buch eignet sich für viele Zwecke und lässt sich vielfältig bearbeiten und nutzbar machen. Man kann es als Bilderbuch mit Kleinkindern geniessen, als Geschichte für Kinder oder junggebliebene Erwachsene lesen oder natürlich als Lehrkraft in der Klasse interdisziplinär einsetzen, da das Buch sowohl sprachliche als auch mathematische Kenntnisse harmonisch kombiniert. Es verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen und ist eine Leistung von hoher Kreativität und Pioniergeist der Schriftstellerin.
Auf jeden Fall lesenswert!!
Rezensionen von brauneye29:
Schöner Auftakt
Im Herzen so kalt von Sandra Åslund
Zum Inhalt:
Krimimalinspektorin Maya wird gemeinsam mit Partner Pär nach Nordschweden gerufen, weil dort ein bekannter Umweltaktivist erschossen wurde. Sie treffen auf eine Mauer aus Schweigen und während sie in den verschneiten Wälder ermitteln wird Maya durch den Übergriff auf ihre Freundin auf ein altes Geheimnis aufmerksam und erst nach und nach erkennt sie einen Zusammenhang mit dem aktuellen Fall
Meine Meinung:
Was mir schon mal sehr an dem Buch gefallen, ist das Setting in der bitterkalten schwedischen Landschaft.
Da ich selbst schon mal dort war, konnte ich mir das sehr gut vorstellen. Die Story, gerade auch der Teil um Frieda, war sehr interessant und spannend, gerade auch als sie verschwunden war. Maya und Pär bilden ein Klasseteam, sie ergänzen sich nahezu perfekt. Der Schreibstil war sehr gut und das Buch liest sich wirklich gut.
Fazit:
Schönen Auftakt
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Spezieller Humor
Da bin ick nicht zuständig, Mausi von Conny from the block
Ich bin der Kunstfigur Conny, die wohl auf diversen Social-Media-Kanälen und in der Stand-up-Comedy-Szene bereits eine größere Nummer zu sein scheint, erstmals in diesem Werk begegnet. Witziger Buchtitel, passendes Cover, durchwegs amüsanter Einstieg in die Handlung - noch dazu in herrlich sympathischem Berliner Dialekt … 'Kiekste dir ma näher an!', dacht ick mir.
Man spürt direkt ab der ersten Zeilen, dass die Autorin bzw. Connys Schöpferin selbst mal Beamtin war, obendrein (wie die weibliche Hauptfigur) in der schönen Landeshauptstadt Berlin - theoretisch könnte das Ganze also glatt als persönlicher Erfahrungsbericht durchgehen. Mein Gefühl beim Lesen war jedenfalls: Dit is allet echter als echt - der janz normale alltägliche Wahnsinn uff'm Amt.
Ich behaupte jetzt einfach mal: Jeder Mensch, der jemals Kontakt mit irgendeiner Art von deutscher Behörde gehabt hat, wird den einen oder anderen stereotypischen Charakter aus "Da bin ick nicht zuständig, Mausi" garantiert wiedererkennen. Geht gar nicht anders. Ausnahmslos jede der Figuren ist ein wandelndes Klischee - enorm überspitzt dargestellt, hin und wieder auch bewusst provokant, jedoch trotzdem irgendwie liebenswert. … solange man sie nicht auf dem falschen Fuß erwischt, aus Versehen gegen eine ihrer goldenen Regeln verstößt (niemals in der Mittagspause anklopfen, sonst droht Tacker-Wurf) oder aus sonstigen Gründen bei ihnen in Ungnade fällt, insbesondere nicht am "Schlado" (aka dem sch…-langen Donnerstag). Da kennen Conny, Gisela und Petra nämlich kein Erbarmen und ihr könnt nur hoffen, dass ihr stattdessen eine Dilara oder eine Ronja vor euch sitzen habt. Wat ick damit nu schon wieder meine?! Lest selbst!
… und damit bin ich bei meinem einzigen Kritikpunkt angelangt. Der Humor ist speziell, keine Frage, und jeder hat einen anderen Geschmack, fair enough. ABER: Ich hätte es klasse gefunden, wenn die Autorin die Gelegenheit genutzt hätte, mit ein paar negativen Beamten-Vorurteilen aufzuräumen, anstatt diese zu bestätigen bzw. noch hervorzuheben. Eine meiner liebsten Freundinnen arbeitet seit über 25 Jahren bei einer städtischen Behörde - sie ist eine der fleißigsten, warmherzigsten, emphatischsten und hilfsbereitesten Personen, die ich kenne, und reißt sich regelmäßig ein Bein aus, um jedes noch so komplizierte Bürger-Anliegen zu erfüllen. Jemanden wie sie in diese nicht gerade schmeichelhafte Beamten-Schublade zu stecken, fühlt sich sehr ungerecht an.
Was mir hingegen gut gefallen hat:
Ganz entzückend fand ich Connys türkische Nachbarin Gül (= Dilaras Mutter), die für ihre Gastfreundschaft, ihre Liebe zu dramatischen Telenovelas und natürlich für ihre legendären Kochkünste bekannt ist. Und das Beste ist: Ihr dürft euch sogar auf Rezepte freuen!
Ein weiteres tolles Feature: das Glossar im Anhang, in welchem uns diverse kurios klingende Begriffe aus dem oftmals für den Laien verwirrenden Behördendeutsch auf humorvolle Weise verständlich gemacht werden. (Besonders schmunzeln musste ich über "Lautraum" und "raumübergreifendes Großgrün".)
Mich hat das Werk in puncto außergewöhnlicher Erzählton gaaaanz entfernt an eine andere (in meinen Augen wesentlich liebenswertere) Berliner Kunstfigur erinnert: die Online-Omi Renate Bergmann, die man einfach nur knuddeln möchte.
Fazit:
Kurzweilige Unterhaltung - Amtsalltag, mit einem Augenzwinkern erzählt. Ideal für Fans vom Berliner Dialekt.











