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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra Sch.:

gelungener zweiter Teil um die Polizistin Hanna Ahlander

Tief im Schatten von Viveca Sten

4,5 Sterne

Februar 2020: Erst vor 2 Monaten hat Hanna Arlander, die neu in Åre ist, einen schrecklichen Mordfall zusammen mit ihrem Kollegen Daniel Lindskog aufgeklärt. Alle können Ruhe gebrauchen, denn Daniels Freundin hat es satt, allein mit dem gemeinsamen Baby zu sein, und außerdem beginnen die Sportferien in Schweden, wo im Skiort viel los sein wird und sich Hannas Schwester mit ihrer Familie angesagt hat (in deren Haus Hanna wohnt).

Doch eine nahe der Bundesstraße abgelegte Leiche macht den beiden einen Strich durch die Rechnung: der Tote entpuppt sich als der ehemalige Skirennläufer Johan Andersson. Wer hatte Grund, den allseits beliebten und immer fröhlichen Klempner zu töten?

In einem zweiten Erzählstrang erfährt man ab 2012 über das Leben von Rebecka, die in einer konservativen christlichen Gemeinde aufwächst und mit dem dortigen zukünftigen Pastor vermählt wird. Gleichzeitig mit dem Mord an Johan verschwindet die schwangere Rebecka.
Auch dieser Erzählfaden ist sehr spannend, denn die strengen und v.a. erzkonservativen Regeln dieser Kirchengemeinde ist einfach unvorstellbar in der heutigen Zeit. Man fiebert und leidet mit Rebecka mit.

Und man fragt sich auch: Was hat das Leben von Rebecka mit dem Mord an dem ehemaligen Schirennläufer zu tun?
Gekonnt verweben sich die Fäden und ab einem gewissen Zeitpunkt ist einem klar, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Auch den Mörder hat man bald auf dem Schirm. Doch Achtung: die Autorin weiß gekonnt zu überraschen!

Mit hat sehr gut gefallen, dass die Gegend um Åre und die schneebedeckte Landschaft so gut dargestellt ist, dass man alles genau vor Augen hat. Und man friert beim Lesen, weil die Eiseskälte und der Schnee einen komplett durchdringen.
Durch die kurzen Kapitel und den konstanten Spannungsbogen fliegt man nur so durch die Geschichte.
Die Entwicklung der beiden Polizisten hat mir gut gefallen: Hanna hat ihr Schicksal akzeptiert und ist nicht mehr weinerlich wie im ersten Band - im Gegenteil, sie ist taff und mutig und will Gerechtigkeit durchsetzen. Allerdings hatte diesmal Daniel die bessere Kombinationsgabe. Gemeinsam sind sie ein perfektes Ermittlerteam!
Gut wäre noch, wenn Daniel privat genauso kompetent und stark wäre wie als Gesetzeshüter.

Die beiden Karten von Åre im vorderen und der Gegend um den Schiort im hinteren Buchdeckel fand ich sehr hilfreich, um die Wege der Protagonisten nachzuverfolgen.


Fazit:
Gelungene Fortsetzung der schwedischen Krimireihe um eine -mittlerweile- taffe Polizistin mit großer Kombinationsgabe und einem spannenden Fall.

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Rezensionen von nanu?!:

Viele Backrezepte

Sweet Cooking von Julia Morat

Julia Morat kennt man vor allem in Italien, da betreibt sie nämlich einen recht erfolgreichen Foodblog.
Zwei Kochbücher hat sie bereits herausgebracht und sie fand, es sei nun höchste Zeit für ein reines Dessertbuch.

Eine offensichtliche Gliederung gibt es nicht in den Rezepten, denn die sind nach Arbeitsaufwand sortiert (außer die Desserts im Glas).

So gibt es nur vier Kapitel die da heißen: "Einfach und schnell", "Aufwendigere Rezepte", "Desserts aus dem Glas" und "Für besondere Anlässe".
Ich war überrascht wie hoch der Anteil an Gebäcken ist. Man sollte also gerne backen, wenn man sich dieses Buch zulegt. Im Kapitel "Desserts aus dem Glas" gibt es zwar einige Cremes, aber es sind insgesamt nur 12 an der Zahl. Mir ist das für ein Dessertbuch definitiv zu wenig.
Aber als positiv empfinde ich die große Auswahl an speziellen und wenig bekannten Kuchen. Wenn schon so viele Kuchenrezepte, sind sie wenigstens ausgefallen, und gesehen habe ich sie auch noch in keinem anderen Backbuch.
Kürbis-Schokoladen-Kuchen, Kastanien-Kaki-Plumcake, Schwarzteekuchen mit getrockneten Marillen und Pekannüssen, Welsh Cakes, ... nur um ein paar Beispiele zu nennen.
Es gibt aber auch noch "normale" Gebäcke wie saftige Strudel, gefüllte Knödel, originelle Gugelhupfe, Waffeln und Pancakes, Hefegebäcke, usw.
Für den besonderen Anlass finden sich lustige Kindergeburtstagstorten, Ostergebäck, Weihnachtsplätzchen und ähnliches.

Die meisten Kuchen, besonders die aus dem ersten Kapitel, sind wirklich kinderleicht nachzubacken. Einige der Süßspeisen hat die Autorin von ihren Reisen mitgebracht, deswegen auch die Gebäcke mit den unaussprechlichen Namen, unter anderem aus Finnland und Dänemark.
Sehr praktisch finde ich, dass man bei jedem Rezept auf den ersten Blick erkennt, ob das Dessert laktosefrei, glutenfrei oder vegan ist. Angegeben sind auch Zubereitungs- und Backzeiten, den Schwierigkeitsgrad und die Ruhe- und Kühlzeiten.
Die Anleitungen an sich sind klar und verständlich. Erklärt werden am Ende nochmal die verschiedenen Mehltypen, da die Autorin mit italienischen Mehlbezeichnungen arbeitet. Da kann es zu keiner Verwechslung bei der Zubereitung kommen.
Wären noch einige cremige Desserts mehr dabei, wäre das Buch für mich perfekt. So bin ich aber auch ganz zufrieden damit.

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Rezensionen von very_lovesreading :

Unglaublich tolle Märchenadaption

Ever & After, Band 1 - Der schlafende Prinz von Stella Tack

Ich liebe ja Märchen seit meiner Kindheit, besonders die von den Gebrüdern Grimm habe ich immer schon gemocht, auch wenn sie sehr brutal sind. Auf jeden Fall kam mir da diese Märchenadaption wie gelegen, da ich so eine Geschichte noch nie gelesen habe. Eins vorweg, diese Geschichte hat es in sich, ist super spannend und brutaler als gedacht.

Das World Building rund um die Geschichten der Gebrüder Grimm, deren Nachfahren und den seit Ewigkeit schlafenden Prinzen fand absolut gelungen. Trotz des oft grausamen Geschehens hat die Geschichte nie an Humor verloren.
Anfangs dachte ich wir finden uns in einem modernen romantischen Märchen wieder, wo die Protagonistin den schlafenden Prinz küssen muss, doch nachdem dies geschah bricht die Welt los. Rain muss sich gegen so viele Bösewichte bewähren und oft ist nichts so wie es scheint. Ich war fasziniert von dem Aufbau der Spannung, der oft unvorhergesehenen Wendlungen der Geschichte sowie über die Verwerbung der alten Märchen mit der jetzigen Zeit. Obwohl ich normal kein Fan von einem Love Triagle bin, hat es in dieser Geschichte wenig gestört und war aufgrund der Aufbruchstimmung sogar irgendwie nachvollziehbar in die Geschichte eingeflossen.
Selten konnte mich ein Buch in letzter Zeit so voll und ganz begeistern, ich konnte kaum aufhören zu lesen und war teilweise geschockt über das Geschehen, konnte aufgrund der doch humorvollen Szenen aber auch lachen. Ich habe hiermit mein nächstes Jahreshighlight gefunden und kann euch dieses brutale und super spannende Märchenadaption nur wärmstens ans Herz legen. Ich fiebere schon jetzt dem zweiten Teil entgegen.

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Rezensionen von Lese:

Unterhaltung für zwischendurch

Lindy Girls von Anne Stern

Anne Sterns "Lindy Girls" versucht, die lebendige Welt des aufstrebenden amerikanischen Swings im Berlin der 1920er Jahre einzufangen. Die Choreographin Wally gründet begeistert die Tanzgruppe „Lindy Girls“ und rekrutiert acht talentierte Tänzerinnen direkt von den Straßen Berlins.

Obwohl der historische Roman eine faszinierende Kulisse und starke weibliche Charaktere bietet, bleibt die Geschichte leider eher farblos statt schillernd. Das Setting im Berlin der 1920er Jahre gefällt mir persönlich sehr gut. Der sonst gewohnt emotionale und lebendige Schreibstil von Anne Stern wirkt hier jedoch ab und an eher gezwungen. Die Story erscheint mir an manchen Stellen zu oberflächlich und zu konstruiert, die Handlung bleibt leider wenig abgerundet.
Insgesamt bleibt "Lindy Girls" hinter meinen persönlichen Erwartungen zurück und die Potentiale des Settings und der Charaktere werden im Vergleich zu den anderen Werken der Autorin nicht vollständig ausgeschöpft. Als Unterhaltung für zwischendurch aufgrund des Settings und der gelungenen lebendigen und spürbaren Tanzfreude empfehlenswert.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Berührende Geschichte zwischen Mutter und Tochter

Paradise Garden von Elena Fischer

Die vierzehnjährige Billie lebt mit ihrer Mutter in einer Hochhaussiedlung. Am Ende des Monats ist das Geld knapp, dennoch sorgt Billies Mutter Marika dafür dass das Leben ihrer Tochter bunt ist. Dann reist die Großmutter aus Ungarn an und alles wird anders.


Ein typisches Diogenes Cover, es soll wohl Billie zeigen.

Die Geschichte ist sehr berührend, Billie, die die Enttäuschungen satt hat und alleine auf Roadtrip geht.
Die Chataktere von Billie und Marika, sowie auch alle anderen Personen, die mit der Story zu tun haben, sind authentisch und farbenfroh dargestellt, man kann sich als Leser gut in die Lage von Billie versetzen. Mich hat die Geschichte jedenfalls sehr berührt und nachdenklich gestimmt und dennoch gut unterhalten. Ich mochte den Schreibstil, konnte die Beweggründe gut nachvollziehen und habe das Buch sehr gerne gelesen. Ein kleines Highlight.

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Rezensionen von Sonnentiger:

Der wahre Sinn von Weihnachten

Talvis Weihnachten von Viktoria Nergiz

Der 9-jährige Talvi ist ganz schön sauer, denn dieses Jahr soll es zu Weihnachten keine Geschenke geben! Stattdessen wollen seine Eltern mit ihm den „wahren Sinn“ von Weihnachten feiern. Aber was soll der Sinn von Weihnachten sein, wenn es nichts zum Auspacken gibt? Dabei wünscht sich Talvi doch so dringend ein neues Handy, einen neuen Fernseher und noch so viel mehr!

Anstelle eines Wunschzettels soll er nun eine Dankbarkeitsliste schreiben.

Wie doof ist das denn? Schließlich kann man doch gar nicht Dankbar sein, wenn man keine Geschenke bekommt, oder?

Er muss seine Eltern doch irgendwie umstimmen können! Aber wie…

Ein wenig Ablenkung erfährt Talvi, als er die neuen Nachbarskinder Isa und Lyia kennenlernt. Er findet dabei heraus, dass diese aus ihrer Heimat flüchten mussten und kaum Gepäck mitnehmen konnten.

Auch bei Gesprächen mit seiner Lieblingsnachbarin, der bezaubernden Frau Lumi, und seinen Großeltern, die ihm immer mit Rat und Tat zu Seite stehen, wird ihm so langsam bewusst, dass materielle Dinge gar nicht für jeden so viel Bedeutung haben…

Ob es für Talvi doch noch ein versöhnliches und schönes Weihnachtsfest gibt?

„Talvis Weihnachten: Keine Geschenke – und doch so viele“, geschrieben von Viktoria Nergiz und illustriert von Victoria Florentina, ist eine tiefgründige und herzerwärmende Geschichte.

Mit viel Feingefühl und ohne erhobenem Zeigefinger, schafft es die Autorin, den Leser daran zu erinnern, was wirklich wichtig ist im Leben.

In einer schnelllebigen Welt, in der sich alles um Konsum und die neuesten Trends dreht, geht das Miteinander Zeit verbringen, sich um andere sorgen oder mit anderen teilen, oft unter. Genau hier setzt die Geschichte an, stimmt nachdenklich und rüttelt uns wach.

Das Setting ist dabei einfach zauberhaft, man möchte am liebsten selbst in der Galanthusstraße wohnen! Die Charaktere sind allesamt sympathisch und liebenswert. Man kann sich wunderbar in die Gefühlswelt Talvis hineinversetzen. Ist er doch ein ganz gewöhnlicher Junge, der Wünsche hat, wie wir alle.

Die wundervollen Illustrationen im Watercolor-Stil, Großteils in Schwarzweiß, mit einigen größeren farbigen Bildern, vermitteln ebenso ein wohliges und heimeliges Gefühl. Sie erwecken die Geschichte zum Leben.

Ein Buch, nicht nur für Kinder ab 8 Jahren, das wirklich jeder zu Weihnachten gelesen haben sollte!

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Rezensionen von Sheilo:

Der ganz normale Behördenwahnsinn mit einer großen Prise Selbstironie

Da bin ick nicht zuständig, Mausi von Conny from the block

Mit dem Buch "Da bin ick nicht zuständig Mausi" gewährt uns "Conny from the Block", die sicherlich einigen aufgrund ihres Instagram-Kanals bereits bekannt ist, Einblicke in das Leben als Beamtin. Dabei werden im Buch auch ihre Kolleginnen vorgestellt, jede von ihnen ist auf ihre eigene Art und Weise besonders und zusammen ist das Team einfach total liebenswert.

Da ich selbst im öffentlichen Dienst arbeite weiß ich, dass vieles mit einer großen Portion Selbstironie beschrieben wird, aber auch, dass man viele der Ereignisse so in den Behörden erleben kann bzw. ich selbst schon erlebt habe. Natürlich darf man dabei nicht alle Beamten und Beamtinnen über einen Kamm scheren, da es solche Ausreißer sicherlich in jedem Unternehmen gibt.
Der Autorin gelingt es durch ihr Buch dem Leser bereits ab der ersten Seite ein Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern, welches bis zum letzten Kapitel anhält. Man sollte keine Scheu vor dem Berliner Dialekt haben, da dieses Buch zum überwiegenden Teil damit geschrieben wurde.
Was mich persönlich am Buch etwas stört ist, dass jedes Kapitel einzelne Ereignisse beinhaltet und es sich nicht wirklich um eine durchgehende Geschichte handelt. Angeschnittene Themen wurden dabei manchmal nicht zu Ende gebracht bzw. nicht wieder aufgegriffen wie beispielsweise, als eine ehemalige Kollegin plötzlich auftauchte.
Insgesamt bin ich aber sehr angetan von diesem Buch. Man sollte es jedoch nur lesen, wenn man auf diese Art von Humor steht und über die überspitzten Darstellungen lachen kann. Ein absolutes Highlight stellt für mich auf jeden Fall das Glossar am Ende des Buches dar. Ich denke das Buch ist eine super Geschenkidee für Freunde oder Familienmitglieder, die selbst im öffentlichen Dienst tätig sind.

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Rezensionen von Claudia R:

fesselnder Regio-Krimi

Alsterschatten von Leo Hansen

Klappentext / Inhalt:

Ein packender Kriminalroman mit psychologischem Tiefgang.
Hamburg wird von einer brutalen Mordserie erschüttert. Privatermittler Dr. Elias Hopp, Ex-Soldatin Janne Bakken und LKA-Profiler Zillinski arbeiten zusammen, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Der Schluss liegt nahe, dass ein Psychopath sein Unwesen treibt.

Doch um das perfide Spiel tatsächlich zu durchschauen, müssen die drei ihr ganzes Können aufbringen. Eine Informantin aus der Szene der »Neuen Rechten« bringt die Ermittler auf eine heiße Spur. Viel Zeit bleibt ihnen allerdings nicht, denn unter der Oberfläche ziehen gefährliche Gegner ihre Fäden.

Cover:

Ein Tunnelschaft hell beleuchtet, zieht die Blicke auf sich. Ein weiteres sehr gelungenes emons Cover. Optisch und farblich sehr schön umgesetzt.

Meinung:

Dies ist für mich und auch für die Ermittler Dr. Elias Hopp, Ex-Soldatin Janne Bakken und LKA-Profiler Zillinski ihr zweiter Fall. Man kann die Bücher aber sehr gut unabhängig voneinander lesen, da die Fälle in sich geschlossen sind und man so keine Vorkenntnisse benötigt.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel vorweg nehmen oder gar verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und locker lesbar. Bildlich und detailreich findet man schnell in die Handlungen und auch in die Geschehnisse hinein. Ein wundervoller und spannender Regionalkrimi, der in der Hansestadt Hamburg spielt.

Die Geschehnisse und auch das Drumherum wurden sehr gut ausgearbeitet und man merkt auch, dass hier so einiges sehr gut recherchiert wurde. Die Ermittlungen sind gut durchdacht und nachvollziehbar und man kann diesen gut folgen. Die Charaktere sind facettenreich und auch die Hintergründe haben es in sich. Ein Krimi mit Tiefgang, Spannung und einer Portion schwarzem Humor.

Die einzelnen Abschnitte haben eine gute Länge und die kurzen Kapitel tragen zu einem angenehmen Lesefluss bei. So wird zudem Spannung erzeugt und auch das Tempo hoch gehalten.

Nach und nach fügen sich die Stränge und Ereignisse zusammen und man erlebt hier so einiges an Brutalität, Spannung und Emotionen. Ein sehr authentischer und realistischer Krimi. Man kann sich gut hinein versetzen und auch die Nachvollziehbarkeit ist hier gegeben.

Fazit:

Ein Krimi mit Tiefgang, Spannung und einer Portion schwarzem Humor.

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Rezensionen von Claudia R:

Stipendiums Wettbewerb

Cliffworth Academy – Between Lies and Love von Jennifer Wiley

Klappentext / Inhalt:

Lügen, Intrigen, Machtkämpfe – und eine Liebe gegen alle Widerstände: Willkommen an der Cliffworth Academy in Wales! »Between Lies and Love« ist der erste New-Adult-Roman von Jennifer Wileys Dark-Academia-Duett »Cliffworth Academy«.
Die Chance auf ein Stipendium, das ihre Träume erfüllen könnte: 14 College-Absolvent*innen haben einen der begehrten Plätze im Sommerprogramm der Cliffworth Academy ergattert, wunderschön gelegen in einem altehrwürdigen Gebäude aus dem 16.

Jahrhundert an der Küste von Wales.
Unter ihnen sind auch die ehrgeizige Vada McGowen und die schüchterne Macy Moore, die sich trotz aller Unterschiede zueinander hingezogen fühlen. Doch schon am ersten Tag werden sie in zwei Gruppen eingeteilt und erfahren, dass nur eine Gruppe am Ende des Programms mit Stipendien für die renommierte Cliffworth University belohnt wird.
Ein erbitterter Konkurrenzkampf entbrennt, der mit immer dunkleren Methoden geführt wird. Vada und Macy stehen sich plötzlich als Feindinnen gegenüber – und können ihre Gefühle füreinander doch nicht leugnen. Hat ihre Liebe eine Chance gegen Lügen, Intrigen und skrupellose Machtspiele?
Die Dark-Academia-Romance von Jennifer Wiley begeistert mit einem atemraubenden Setting und einer queeren Liebe, die sich gegen Geheimnisse und düstere Machenschaften behaupten muss.
Lust auf mehr? Entdecke auch die zweite Romance des Duetts: »Cliffworth Academy – Between Shadows and Light«.

Cover:

Das Cover ist recht einfach und schlicht gehalten und hat daher seine ganz eigene Elegance. Das Wappen der Academy ziert die Front und der Hintergrund ist in einem schönen lila violetten Ton gewählt. Von der Haptik her ist es toll, da verschiedene Elegante unterschiedlich hervorgehoben werden und daher ist die Haptik hier sehr faszinierend umgesetzt.

Meinung:

Macy und Vada sind ihrem Traum von einem Stipendium für die Cliffworth Academy ganz nah. Doch müssen sie plötzlich in unterschiedlichen Teams um ihren Stipendiumsplatz kämpfen und das obwohl es zwischen ihnen beiden eigentlich knistert.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details uns Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist locker leicht und angenehm lesbar. Man kommt schnell in die Charaktere und Handlungen hinein. Besonders in Macy und Vada findet man sich schnell hinein. Es wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonistinnen in der Ich-Perspektive erzählt. So kann man ihre Gefühle und Emotionen sehr gut nach empfinden. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge und auch die Anfänge sind gut erkennbar. Durch kleine Symbole und den jeweiligen Namen, kann man gleich sehen, aus welcher Sicht erzählt wird.

Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Auch die Emotionen und Gefühle kommen sehr gut herüber.

Spannung und Emotionen werden mehr und mehr aufgebaut und man merkt das Knistern, welches dazwischen den Beiden liegt. Der Wettbewerb bleibt hingegen ein wenig blass und auch das Setting hätte ruhig noch detaillierter gekennzeichnet werden dürfen. Manches war zudem recht vorhersehbar. Da hätte ruhig noch etwas mehr Spannung und Zwist sein dürfen. Dafür war die Romance sehr schön und fein herausgearbeitet.

Fazit:

Alles in allem ein wunderschöner Auftakt und Start in ein spannendes Stipendiums Duell....

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Rezensionen von MarcoL:

Spannung. Unterhaltung. Bücherliebe. In den Wirren der Zeit von 1913-1957

Die Bibliothek im Nebel von Kai Meyer

Kai Meyer entführt uns in seinem neuesten Roman wieder in das Graphische Viertel von Leipzig. In jenes Mekka der Buchbranche mit unzähligen Verlagen und Druckereien.
Er schafft es wieder aufs Neue, die Liebe zu den Büchern darzustellen und auf die Leser:Innen zu übertragen, wie schon im fantastischen Vorgängerroman „Die Bücher, der Junge und die Nacht“ (den man aber nicht gelesen haben muss für diesen Roman (aber sollte)).

Doch diesmal beschränkt er sich nicht nur auf Leipzig. Er entführt uns mit seinen Worten nach St. Petersburg in den Vorabend der Russischen Revolution. Büchermenschen hatten damals einen schwierigen Stand, und mussten teilweise um ihr Leben zittern. Oder flüchten, wie der junge Bibliothekar Artur.
Ein weiterer Schauplatz ist die Cote d'Azur. Die reichen Russen pflegten damals, die Wintermonate dort zu verbringen. So auch die russische Familie Kalinin. Dort trafen sie sich mit der Leipziger Verlegerfamilie Eisenhuth. Es entspann sich eine gewisse Freundschaft. Es war auch geplant, dass Artur, angenommenes Kind der Familie Kalinin, nach Deutschland geht, um Frederik Eisenhuth mit dem Verlegen von Märchen behilflich ist. Und dann war da noch Mara, ebenfalls von den Kalinins aufgenommen, welche eine besondere Gunst ereilte. Um sie rankten sich damals schon Mythen, wer sie sei, woher sie kam. Und noch viele andere spannende Geschichten. Sie wird quasi Dreh- und Angelpunkt des ganzen Romans, wie auch ein bestimmtes Buch.
Es ist ein Familienepos, erstreckt sich von 1913 bis 1957. Die Hotelbesitzerin Liette, selbst mit bewegten Kindheitserlebnissen, geht 1957 auf die Suche nach dieser ominösen Mara, um einem Freund einen gefallen zu tun. Wie es ausgeht? Wird natürlich nicht verraten.
Dieser Roman ist sehr vielschichtig, gliedert die Historien der drei Familien (Kalinin, Eisenhuth, Liette) geschickt in die Erzählung ein. Viele Details, welche das Buch anfangs vielleicht etwas in die Länge zogen, entpuppten sich später als äußerst wichtig für den kompletten Handlungsverlauf. Und es wird von Kapitel zu Kapitel spannender, denn bis zum Schluss bleiben die Geheimnisse gut verborgen.
Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

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