Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Die Jagd
Trophäe von Gaea Schoeters
Der reiche Amerikaner Hunter White ist besessen vom Jagen. In Afrika schießt er diverse Tiere, wie Löwen, Elefanten, Nilpferd, Giraffe etc., bis er darauf gebracht wird, dass die Jagd auf einen Menschen einen großen Reiz ausmacht. Nur ist ein Mensch als Beute etwas anderes als auf Tiere, denn der Mensch kann vorausplanen.
Zusammen mit Dawid, seinem jungen Führer, jagt er einen Jungen.
Ein erschreckender Plot und Hunter ist alles andere als ein Sympathieträger. Dennoch ist es interessant zu folgen, wie Hunter die Jagd erlebt. Dabei macht er verschiedene Stadien des Zustands und Bewusstseins durch. Die psychologischen Momente hat die Autorin Gaea Schoeters gut ausgearbeitet so wie sie den ganzen Roman geschickt gestaltet hat.
Der Roman ist kraftvoll und hat Drive. Wegen des schlimmen Themas ist es natürlich kein reines Lesevergnügen, doch die Intensität nimmt im Verlaufe der Handlung immer mehr zu.
Unbedingt erwähnenswert ist das eindrucksvolle Cover.
Rezensionen von MeinSohnPrinzAndreas:
jugendlich anmutender Abenteuerroman mit bewegender Tiefe
James von Percival Everett
Hannibal, eine Kleinstadt am Ufer des mächtigen Mississippi: hier verbringt Jim seine Tage, verstellt sich, spielt eine Rolle, die nur diejenigen durchschauen, die ebenfalls eine Rolle spielen. Denn er ist nicht dumm, sondern ein dunkelhäutiger Sklave. Und so ist es für sein eigenes Wohlergehen das beste, wenn er die Weißen glauben lässt, er sei, ungebildet, dumm, einfältig und einfach nicht so viel wert, wie sie selbst.
Doch als er erfährt, dass er den Fluss hinab verkauft werden, von seiner Frau und seiner Tochter getrennt werden soll, nimmt er sein Schicksal selbst in die Hand. Er wagt die Flucht. Und von nun an erlebt er mit seinem jungen Freund Huck ein Abenteuer auf dem großen Strom nach dem anderen, immer kurz davor entdeckt oder getötet zu werden.
Auch wenn ich das Standardwerk Mark Twains noch nicht gelesen habe, wollte ich mich dennoch an diese Adaption, bzw. an diese Erweiterung des Tom Sawyer und Huckleberry Finn - Kosmos heranwagen. Und ich bereue es keineswegs, das Buch gelesen zu haben. Von Anfang an entwickelt der Schreibstil eine Sogwirkung, vor allem, da dieser recht Dialoglastig ist, und wir sehr viel Inhalt durch Gespräche, aber auch die Wahrnehmung von Jim, der unser Ich-Erzähler ist. Und so ist unsere Wahrnehmung einerseits sehr eingeschränkt, auf der anderen Seite liegt der Fokus wirklich nur auf den Geschehnissen und so entsteht dieses rasante Tempo eines jugendlich anmutenden Abenteuerromans. Dennoch hatte ich in der ersten Hälfgte des Romans zeitweise meine Probleme damit, dass man sich komplett in Zeit und Raum verliert. Auch werden manche Ereignisse für meinen persönlichen Geschmack etwas zu rasch abgehandelt. Bedingt durch die Erzählperspektive und die eingeschränkte Wahrnehmung, ist dies allerdings unabdingbar für die Geschichte und dementsprechend leicht verzeihbar.
Eine Besonderheit ist, dass viele der Dialoge versuchen, die Umgangssprache der Versklavten nachzustellen, mit der sich diese von der weißen Herrenrasse versuchten abzugrenzen. Gut gelungen, da sich nach einer kurzen Einstellungsühase sich diese Textstellen sehr flüssig lesen lassen, authentisch wohl kaum, da es immer einer Meisterleistung bedarf, dialektale Eigenheiten in einer anderen Sprache wiederzugeben. Wie dem auch sie, Gefühl und Botschaft, dass Sprache einerseits Gemeinschaft schafft, andererseits auch ausgrenzt und an Narrative verknüpft ist, werden uneingeschränkt vermittelt.
Hinsichtlich der Figuren lässt sich sagen, dass einem vor allem die Hauptfigur sehr stark ans Herz wächst. Er ist das zentrum der Geschichte. Wir erfahren seine gedanken, seine Geschichte, seine Gefühle, durchleben mit ihm die Abenteuer und Gefahren. Die anderen, wie Huck sind nur Wegbegleiter, die kommen und gehen, oder bleiben. Doch Jim wird zu einem komplexen Kosmos der Gefühle, so nachvollziehbar, dass selbst Taten und Entscheidungen, die man unter objektiver Betrachtung als moralisch verwerflich oder gar falsch ansehen müsste, beim Lesen nicht angezweifelt werden.
Kurzum, ein Buch, das fesselt, kindliche Begeisterungsstürme für Schaufelraddampfer und Flussabenteuer lostritt, auch wenn es mir manchmal schon zu rasant vorbeizog. Die Botschaft über die Dummheit und Grausamkeit des Menschen bleibt dennoch klar und unverwaschen erhalten.
Rezensionen von Kwinsu:
Absurdität auf den Punkt gebracht
Content von Elias Hirschl
Elias Hirschls "Content" gleicht einem Feuerwerk der Absurdität. Die Leser:innen folgen einer Ich-Erzählerin, die ihren Alltag in der Smile Smile Inc. beschreibt - eine Firma, tief verstrickt ins internationale Konzernwesen, die massenhaft Content produziert - Memes und Listicles über alles was unwichtig und sinnlos ist oder Youtube-Videos, die die Betrachtenden sehen lassen, wie Dinge von anderen Dingen zerstört werden (also ebenfalls sinnlos) - alles nur um Clicks zu generieren.
Keiner der Mitarbeitenden scheint die Sinnhaftigkeit zu hinterfragen, alle sind mutmaßlich gescheiterte Existenzen, die wohl das falsche Studium gewählt hatten. Manche, auch die Hauptprotagonistin, scheinen schön langsam den Verstand zu verlieren. Ungünstigerweise sitzt die Smile Smile Inc. auch noch in einer Kohleabbauregion, die sich, aufgrund der Jahrzehnte vorherrschenden Untertunnelung, langsam aufzulösen droht. Doch alles wird ignoriert, denn schließlich gilt es: "Nummer 7 wird sie zum Weinen bringen!"
Zum Weinen gebracht hat mich "Content" nicht, dafür musste ich mich kontinuierlich wundern: als Digital Immigrant über den Wortschatz, der in der Content-Creator-Welt vorherrscht (etliches musste ich googlen); über die Tatsache, dass vieles, was in diesem Roman geschildert wird, zwar maßlos überspitzt, trotzdem aber so extrem realitätsnah ist; darüber, wie wir Menschen unsere Welt zugrunde richten und trotzdem immer so weitermachen wie bisher; über die Frage, warum für uns Menschen Sinnlosigkeit heutzutage so existentiell zu sein scheint; über meine eigene Feststellung, dass ich nun wohl auch anfange, Listicles zum kreieren und schließlich darüber, wie nervig ein Buch eigentlich sein kann und gleichzeitig so grandios!
Hirschls Sprache ist rasant, passend zu der Thematik, scheinbar klopft er Wörter und Geschichten mit einer Geschwindigkeit heraus, die die Schnelllebigkeit in Überschall-Dimensionen hebt. Das Gelesene bereitete mir oftmals Kopfschmerzen - das Beobachten der Sinnlosigkeit und das Hineingerissenwerden in dieses atemberaubenden Tempo - das war teilweise so unerträglich, dass ich zwischendurch immer wieder pausieren musste. Das Erzählte wird von Seite zu Seite absurder, man fragt sich ständig, wohin das alles führen wird. Und doch hält die Story einen gefangen, ständig fragt man sich: wie kann sich diese Absurdität noch steigern, wie wunderbar ist diese nicht und wie schön sind auch die positiven Erfahrungen, die einige Protagonist:inen doch machen dürfen (um sie anschließend wieder auf den Boden der Realität zu holen, wenn auch versöhnlich). Der Autor hat eine Beobachtungsgabe für die Entwicklungen unserer Gesellschaft, vor der nur der Hut gezogen werden kann. Ich musste schon alleine deshalb zu Ende lesen, weil ich keine Vorstellung davon hatte, wie diese Geschichte wohl enden wird. Und es kam, wie es kommen musste: "Content" gipfelt in einem Finale, das standesgemäß mit einer Liste endet.
Mein Fazit: "Content" ist speziell. Es ist - nicht nur selbst beschreibend - eine Romansatire erster Klasse. Es ist sprachlich, thematisch und nervlich herausfordernd. Doch wer die Herausforderung annimmt, wird mit einem Leuchtfeuer der Absurdität - gepaart mit treffender Gesellschaftskritik - belohnt. Irgendwie ein Meisterwerk!
Rezensionen von evaki:
Ein Lese - Highlight: Aufregend, spannend, hochinteressant und hintergründig!
Die Spiele von Stephan Schmidt
Mein Leseeindruck hat nicht getäuscht! Ein Kriminalroman, der einen atemlos durch die Kapitel eilen lässt, um mehr über die Verstrickungen rund um die Vergabe der Olympischen Spiele zu erfahren. Stephan Schmidt traut sich da wirklich tief hinein, in die politischen Hintergründe, die, wenn auch fiktiv, mit Sicherheit einen wahren Kern in sich bergen.
Wir befinden uns in Shanghai im September 2021 kurz vor Bekanntgabe des Austragungslandes der nächsten Olympischen Sommerspiele durch das IOC. Der Medienrummel und die politischen Aktivitäten drumherum spitzen sich zu. Ein wichtiger IOC Funktionär aus Mosambik wird in seinem Hotelzimmer tot aufgefunden. Noch ist völlig unklar, ob er eines natürlichen Todes gestorben ist, oder ob es Mord war und ab da springen wir, genau wie die Ereignisse im Buch, zwischen den Kontinenten und den Jahrzehnten hin und her bis sich Puzzleteil um Puzzleteil zögerlich aneinanderfügt. Ich kann nur jeden Leser dazu ermuntern sich auf diese Reise zu begeben und sich gegebenenfalls Hintergrundinformationen selbst zu besorgen und nachzulesen. Sprach- und fassungslos erfährt man dann wahre Geschichte, die vom Autor unglaublich packend, an einigen Stellen sogar pikant heiter, zu einem genialen Roman verwoben wurde. Absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von Anno:
Enttäuschend
Mörderfinder – Stimme der Angst von Arno Strobel
Das vierte und neueste Band von Strobels Mörderfinderreihe habe ich als Hörbuch, welches , wie auch schon die vorangegangenen Bände, von Dietmar Wunder gesprochen wird, gehört. Mir selbst sagt seine gehetzte Vortragsweise, die insbesondere bei weiblichen Charakteren recht aufgesetzt wirkt, leider wenig zu.
Doch auch die Handlung konnte mich nach drei Bänden nicht mehr fesseln. Dieses Format ist so langsam ausgerutscht, die Wiederholungen langweilen und was anfangs noch interessant und spannend war beginnt nun zu nerven. Max verspielte zunehmend meine Sympathien und auch der Handlungshergang wirkt auf mich nicht mehr authentisch, recht einfach gestrickt und mit irgendwann sehr offensichtlichen Ende. Schade, doch für mich hat sich hiermit diese Reihe erledigt. Ich werde sie zukünftig nicht weiter verfolgen.
Rezensionen von Anno:
Beeindruckend
Wir werden jung sein von Maxim Leo
Vier Personen werden als Teil einer Studie mit einem neuartigen Medikament versorgt. Was als letzter Ausweg ihr Leben retten soll, stürzt sie in das wohl turbulenteste Abenteuer ihres Lebens. Denn, nicht nur ihre Symptome verschwinden und Krankheiten heilen aus, nein ihr gesamter Körper verjüngt sich.
Doch so rosig wie das auf den ersten Blick wirken mag ist es jedoch nicht. Nicht nur weil sie körperlich und psychisch unter der Situation zu leiden beginnen, nein ihr Fall zieht globales Interesse nach sich. Und ethische Fragen nach dem Für und Wider werden laut.
Fesselnd und in gewisser Weise auch beängstigend beschreibt der Autor eine Situation, die so weit gar nicht hergeholt zu sein scheint. Das Setting wirkt äußerst real und bringt durch die verschiedenen Charaktere und deren Vorgeschichten eine erstaunliche Bandbreite an Empfindungen, Erfahrungen und Lebensgeschichten ein. Doch besonders haben mich auch die ethischen Überlegungen angesprochen, die mich zeitweise das Buch zur Seite lege ließen um das Gelesene für mich einzuordnen. Wow! Ein wirklich beeindruckendes Buch, dass sich nicht nur leicht und flüssig liest, sondern auch zum Nachdenken animiert. Unbedingt lesen!
Rezensionen von Marie aus E.:
Für mich als Anfängerin zu unkonkret
Einfach gärtnern! Naturnah und nachhaltig von Horst Mager
Ich bin Gartenanfängerin und schon der Titel hat mich sehr angesprochen Einfach Gärtnern" - ja, feine Sache.
Horst Mager beginnt auch mit dem Anfang - ein Garten ist neu anzulegen. Wege und Beete anlegen, Sitzplätze anlegen - und zuerst einfach beobachten.
Diesen Tipp haben mir auch meine Gartennachbarn zum Einstieg gegeben und auch den hilfreichen Tipp, alles im Jahr eins zu fotografieren (wenn man kein Brachland übernimmt), denn in der nächsten Saison weiß man sicher nicht mehr genau, was denn nun wo wächst.
Die Buchgestaltung ist total schön. Das Buch besteht aus hochwertigem Papier und sehr ansprechenden Fotos.
Gut gefällt mir auch die Pflanzenvorstellung - es sind unheimlich viele Pflanzen enthalten, auch mit Empfehlungen, was gut harmoniert.
Besonders gut hat mir das ausführliche Tomatenkapitel gefallen - und der Erfahrungsbericht mit Wühlmäusen und Co. Sehr beruhigend, dass es auch bei Profis so ist und gut zu wissen, dass ich mir die Mühe mit sämtlichen Verbrämungschnickschnack sparen kann.
Insgesamt ist das Buch aber für mich eher ein Lesebuch als ein konkreter Ratgeber. So ganz hat es mich nicht erreicht, ich habe leider kein "ich will sofort loslegen und habe einen Plan-Gefühl" durch das Buch bekommen. Wenn ich ehrlich bin, war das aber schon meine Erwartung.
Ein schönes Buch - aber für mich eher kein Ratgeber für komplette Anfänger, eher eine Hinführung, ein Hineinschuppern.
Rezensionen von froschman:
Fantasy-Krimi
Der Spurenfinder von Marc-Uwe Kling; Johanna Kling; Luise Kling
Die zwölfjährigen Zwillinge Ada und Nauru wohnen mit ihrem Vater Elos von Bergen, dem berühmtesten Spurensucher bzw. Spurenfinder, wie er sich selbst immer bezeichnet, im langweiligsten Dorf des Königsreiches, nämlich in Friedhofen. Dort leben sie deshalb, weil Elos bei seinem letzten Fall sich selbst sowie die Kinder in Lebensgefahr brachte.
Seither hat er das Spurenfinden an den Nagel gehängt und schreibt nur mehr an seinen 20-bändigen Memoiren.
Ausgerechnet hier in Friedhofen kommt es zu einem rätselhaften Mord am Dorfvorsteher Emmet und Elos muss wieder seine Tätigkeit als Spurenfinder aufnehmen, doch seine Kinder wollen nicht alleine bleiben und gehen mit dem Vater mit. Ada ist ruhig und clever, Naru ist etwas tollpatschig, aber mit einem Zeichentalent ausgestattet. Es kommt, wie es kommen muss, die Kinder werden in die Geschichte einbezogen, werden bedroht, aber helfen auch dem Vater aus der Not.
Bei diesem Buch von Marc-Uwe Kling handelt es sich um einen gelungenen Genre-Mix aus Krimi, Jugendbuch und Fantasy, bei dem ich anfänglich Schwierigkeiten hatte, mich reinzulesen. Die vielen Wendungen regen zum Miträtseln ein, die zahlreichen Illustrationen lockern das Buch auf. Alles in allem gelungen.
Rezensionen von v_im_wunderland:
super interessant
Kackadiesisch! Darwins großes Regenwurm-Spektakel von Polly Owen
Also Charles Darwin ist mir dank der Evolutionstheorie natürlich ein Begriff und deshalb fand ich das Thema des Kinderbuches auch total interessant. Und das Cover und vor allem der Titel des Buches sind natürlich total auffallend und absolut lustig und spannend für Kinder. Doch der Inhalt hat uns noch mehr überzeugt.
Es zeigt wie Charles Darwin sich für diese kleinen Lebewesen interessiert und nicht locker lässt, da er in seinem Inneren weiß, dass diese Kreaturen etwas Besonderes sind und auch können. Auch als er von der Außenwelt für sein Handeln belächelt wird, gibt er nicht auf. Dies ist auch eine sehr schöne Botschaft für die Kinder und ich denke, dass dieses Buch sehr vielen Familien Spaß machen wird. Die Illustrationen passen ebenfalls sehr gut zu dem Inhalt und sind sehr lustig anzuschauen. Ein sehr gelungenes Wissensbuch für Kinder.
Rezensionen von Petra:
War es wirklich gut oder schlecht in der Kindheit?
Mühlensommer von Martina Bogdahn
Maria wächst zusammen mit ihrem Bruder auf einem einsamen Hof auf. Typisches Landleben in einer Mehrgenerationenfamilie. Als Kind ist sie glücklich, als Teenager unzufrieden und geht sobald es möglich ist und kommt sehr lange nicht zurück. Jetzt hatte ihr Vater einen schweren Unfall und ihre Mutter braucht Hilfe auf dem Hof.
Also kehrt Maria mit ihren zwei Töchtern zurück und fällt sofort wieder in den bekannten Trott. Es ist nicht alles wie früher, sie ist verändert, ihr Bruder ist nicht mehr derselbe und die Oma hat Demenz.
Ich habe selber auf dem Land meine Kindheit verbracht und habe ähnliche Erinnerungen wie Maria. Wir sind früh in die Stadt gezogen und ich hatte lange Heimweh nach dem Dorf. Genau diese Gefühle wurden bei dem Buch wach. Der Geruch nach Erde, Heu, Äpfeln und Kartoffelfeuer kam zurück. Der Regen ist anders, all das beschreibt die Autorin nicht nur mit Worten, sie lässt Eindrücke entstehen die auch Menschen die schon immer in der Stadt leben nach empfinden können. Das Buch weckt eine Sehnsucht nach dem anderen Leben egal wo man gerade ist. Es wird verständlich warum manchmal das Gefühl da ist, das man sein Leben komplett umkrempeln muss und das im Nachhinein nicht immer alles schlecht war und man nie zu alt ist für diese Erkenntnis.











