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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von MariasBooks:

Grandioses Buch

Die Burg von Ursula Poznanski

Ich bin bereits seit Erebos ein riesiger Fan von Ursula Poznanski. Deshalb war es für mich auch klar, dass ich unbedingt auch dieses Buch lesen wollte.

Die Burg begleitet eine Gruppe in "die Burg". Ein restauriertes Schloss, dass nun zu einem Escaperoom umgebaut wurde. Das Besondere ist dabei die KI und die Bildschirme, die die Story für jeden anders erstellt.

Doch als die Gruppe den Dungeon betritt, stellt sich bald heraus, dass etwas nicht stimmt.

Mich hat auch dieses Buch von der ersten Seite weg gecatched und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Ursula Poznanski schafft es mit ihrem detailreichen Erzählstil, dass man sich selbst als Teil der Gruppe fühlt und bis zum Schluss mitfiebert.

Die Auflösung fand ich gut gelöst, wenn auch der Escape an sich der Höhepunkt des Buches ist.

Für alle Fans von Poznanski und auch allen anderen ist dieses Buch eine absolute Empfehlung meinerseits.

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Rezensionen von Wetterfrosch:

Wunderschöne Inspirationen für alle Topfpflanzenliebhaber

Mein wunderbarer Topfgarten von Tina Ullmann

In diesem Buch spürt man sofort die große Liebe der Autorin Tina Ullmann zu ihrem Topfgarten. Die zahlreichen Fotos zu allen Themenbereichen des Buches zeigen die stilvollen Arrangements von unterschiedlichsten Pflanzen in dekorativen Pflanzgefäßen und in ihrer Kombination zueinander. Allein schon die Betrachtung dieser Fotos inspiriert jeden Pflanzenfreund zum Nachmachen und das kann wirklich überall verwirklicht werden.

Dazu gibt es im Buch jede Menge Tipps zur Grundausstattung, zu den Gefäßen und vor allem auch für die Bepflanzung und der Pflege der Pflanzen bis hin zum Winterschutz. Besonders gut gefallen mir die jahreszeitlichen Informationen, die Sichtschutzideen und das Obst im Topfgarten. Ich baue schon seit Jahren Gemüse in Töpfen an und auch dazu habe ich im Buch hilfreiche Tipps zu Pflege gefunden.
Das sehr ansprechende Cover weckt die Lust am Gärtnern und natürlich auch zum Lesen des Buches. Mir gefällt das Foto auf dem Cover wirklich sehr gut. Der Schreibstil im Buch ist sehr flüssig und die Inhalte sind leicht verständlich. Das zeigt sich vor allem auch bei den Informationen zur Schädlingsbekämpfung.
Im Herbst werde ich mit Sicherheit die Blumenzwiebel-Lasagne nachmachen. Diese Idee finde ich einfach super.
Ein sehr gelungenes Buch mit wunderschönen Ideen für jeden Garten und auch für jeden Balkon. Meine absolute Empfehlung für alle Pflanzenfreunde, die gerne auf Balkon oder Terrasse entspannen.

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Rezensionen von cosmea:

Der Elefant im Raum

Ein falsches Wort von Vigdis Hjorth


In ihrem Roman “Ein falsches Wort“ schreibt Vigdis Hjorth die Geschichte einer dysfunktionalen Familie aus der Sicht der ältesten Tochter Bergljot. Im Alter zwischen 5 und 7 wurde sie von ihrem Vater missbraucht, ein Trauma, das ihr ganzes Leben überschattete, obwohl sie nach Zusammenbrüchen durch eine Psychotherapie Hilfe suchte.

Als sie sich in ihrer Kindheit und Jugend immer deutlicher an die Geschehnisse erinnerte, fand sie in ihrer Familie keine Unterstützung, im Gegenteil. Die Mutter beschützte sie nicht und ließ nicht zu, dass die Wahrheit ans Licht kam. Ein öffentlicher Skandal hätte ihr Ansehen beschädigt und das Ende ihrer Ehe bedeutet, die durch ihre Affaire mit Rolf Sandberg ohnehin gefährdet war. Stattdessen beschimpfte sie ihre Tochter als psychopathische Lügnerin, die nur Aufmerksamkeit erregen wolle, wann immer diese über das Geheimnis sprechen wollte. Deshalb hat Bergljot vor 23 Jahren jeglichen Kontakt mit ihren Eltern und ihren jüngeren Schwestern abgebrochen und ihr Elternhaus nie wieder betreten. Dann kommt es zu Streitigkeiten über das Testament des Vaters, der seinen beträchtlichen Besitz letztlich doch nicht gerecht unter seinen vier Kindern aufteilen wollte. Vor allem Bard, der älteste, kann sich mit seinem Wunsch, die beiden Hütten auf der Insel Hvaler allen Geschwistern und ihren Familien zugänglich zu machen, nicht durchsetzen. Bei einem Notartermin kommt es zum letzten Eklat, als Bergljot ihren vorbereiteten Text über den Missbrauch vorliest. Bis auf den Bruder Bard ist niemand auf ihrer Seite, und niemand ist bereit ihr zu glauben und ihr zuzugestehen, dass das Verbrechen ihres Vaters ihr Leben ruiniert hat. Das Unausgesprochene war bei jeder Begegnung mit der Familie für Bergljot präsent wie ein Elefant im Raum. Nach einer solchen Vorgeschichte ist Verzeihen und Vergessen nicht möglich.
Mir hat der wohl autobiografisch geprägte Roman gut gefallen, obwohl wegen der Technik des umgestellten Erzählens die zeitlichen Abläufe nicht immer klar sind. Da wird zum Beispiel über die Silvesterparty berichtet und danach ausführlich über die Beerdigung des Vaters im Dezember und das Weihnachtsfest. Es gibt wenig eigentliche Handlung im Roman. Dafür wiederholen sich Gedanken und Ereignisse in der Darstellung genauso, wie sie die Protagonistin in einer Art Endlosschleife quälen. Das ist nicht jedermanns Sache. Einwände habe ich im Übrigen gegen die sprachliche Qualität der Übersetzung. Die Übersetzerin, die so viele Sprachen beherrscht, hat das Deutsche wohl ein bisschen verlernt. Das ließe sich vielleicht bis zur Veröffentlichung im März noch korrigieren. Ansonsten durchaus empfehlenswert.

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Rezensionen von KimVi:

Startet etwas gemächlich, entwickelt sich dann aber zu einem spannenden Pageturner

Gestehe von Henri Faber

Der Wiener Star-Ermittler Johann "Jacket" Winkler ist das Aushängeschild der Polizei, seit ihm ein spektakulärer Schlag gegen die Organmafia gelang. Als er an einen Tatort kommt, glaubt er seinen Augen nicht zu trauen. Es ist  jedoch nicht die brutal zugerichtete Leiche der ermordeten Frau, die ihn ungläubig erstarren lässt, sondern die Tatsache, dass er genau diesen Tatort kennt, da er Teil seines neuen Buchs ist.

Allerdings ist es noch nicht veröffentlicht, wodurch niemand die Szenen daraus kennen und nachstellen kann...

Die Handlung wird in der Ich-Perspektive, abwechselnd aus der Sicht von Star-Ermittler Jacket, seinem bisher eher aufs Abstellgleis geschobenen Kollegen Mo und "Er", dem geheimnisvollen Unbekannten, geschildert. Da die Kapitel entsprechend gekennzeichnet sind, fällt die Orientierung leicht. 

Der Einstieg in die Handlung verläuft zunächst eher gemächlich, da die unterschiedlichen Charaktere eingeführt werden. Die Anzahl der Akteure ist relativ überschaubar, wodurch man sie recht schnell zuordnen kann. Allerdings haben auch einige Protagonisten Eigenschaften, die sie nicht besonders sympathisch wirken lassen. Dadurch beobachtet man das Geschehen anfangs etwas distanziert. 

Durch geschickt angelegte Szenenwechsel und relativ kurze Kapitel, gerät man aber dennoch in den Sog der Ereignisse. Denn offenbar hat sich ein Serienkiller dazu entschlossen, die Morde aus dem unveröffentlichten Buch nachzustellen. Der Ich-Erzähler Jacket wirkt unzuverlässig, wodurch man schon bald nicht mehr weiß, was man glauben soll und wem man in dieser Story eigentlich vertrauen kann. Man wird dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen, die durch überraschende Wendungen aber immer wieder korrigiert werden müssen. Auch wenn man meint, dass man auf der richtigen Fährte ist, bleiben Zweifel, die dafür sorgen, dass man förmlich durch die Zeilen fliegt. Das Ganze gipfelt in einem hochspannenden Finale, das man gebannt verfolgt und wenn man schließlich wieder zu Atem kommt, gelingt es dem Autor, durch erneute Wendungen zu überraschen. 

Ein Thriller, der zunächst eher gemächlich startet, sich im weiteren Verlauf aber zu einem echten Pageturner entwickelt. 

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Rezensionen von tonton:

Mit dem Kind English lernen

Sachen suchen - Englisch lernen von Bea Zorell

"Sachen suchen: Englisch lernen" ist ein gelungenes Wimmelbuch des Ravensburger Verlags. Das Buch richtet sich an Kinder von 2 bis 4 Jahren alt, was ich durchaus passend finde. 

Ich mag dieses Wimmelbuch sehr. Das Buch ist sehr schön illustriert und die Bilder sind detailliert aber nicht überwältigend.

Ein kurzer Text dient als Einführung für jedes Bild. Das finde ich immer sehr hilfreich, weil ich mir nicht  selbst ausdenken muss, was ich zu den Bildern erzähle. Die "Sachen suchen" Sektion finde ich bei Wimmelbüchern auch sehr toll, weil die Kinder sehen können, was genau gesucht wird. Die Auswahl der Szenen ist auch gut: es gibt eine Vielfalt an Themen, die den Alltag betreffen (Spielplatz, Bahnhof, Kindergarten, Zuhause, Baustelle...).

In diesem Buch sind nicht nur die Vokabelwörter übersetzt, sondern auch die kleinen Texte. Ich finde es auch toll, dass in den Texten (im Deutschen und im Englischen) die gleichen Wörter in fett markiert sind. Damit kann man sich gut orientieren, auch wenn man nicht so gut Englisch kann.

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Rezensionen von cosmea:

Niemand ist ausschließlich gut oder böse

Notizen zu einer Hinrichtung von Danya Kukafka


In Danya Kukafkas Roman geht es um einen Serienmörder, der nach sieben Jahren Haft hingerichtet werden soll. Ansel Packer hat noch 12 Stunden zu leben, in denen der Leser ihn begleitet. Er will nicht sterben, hofft auf eine Begnadigung in letzter Minute oder auf eine gelungene Flucht mit Hilfe der Gefängnisaufseherin Shawna Billings, die von ihm fasziniert ist.

Ansel erinnert sich an die verschiedenen Phasen seines Lebens und erörtert den Inhalt seines Manuskripts über die Natur des Guten und des Bösen, die unzähligen Entscheidungen, die ein Leben ausmachen und die alternativen Leben, die jeder von uns führen könnte. Außerdem lesen wir die Geschichte der Frauen seines Lebens – nicht der Opfer -, die seine Biografie komplementieren. Da ist seine Mutter Lavender, die als junge Frau vor ihrem gewalttätigen Partner floh und ihre beiden kleinen Söhne zurückließ, dann Hazel, die Zwillingsschwester seiner Frau Jenny, und schließlich Saffy, die Ermittlerin, die als Kind in derselben Pflegefamilie wie Ansel lebte und Zeugin seiner grausamen Tierquälerei wurde. Sie hat sehr früh gewusst, dass Ansel als 17jähriger drei junge Mädchen ermordet hat, konnte sich aber in ihrem Team mit ihrer Überzeugung nicht durchsetzen, als Jahre später die Leichen gefunden wurden. Bis zu seiner Verurteilung waren Jahrzehnte seit seinen ersten drei Taten vergangen.
Kukafkas Roman ist kein Whodoneit. Es geht in der auf verschiedenen Zeitebenen und aus wechselnder Perspektive erzählten Geschichte um andere Dinge: um die Faszination, die Serienkiller wie Ansel Packer ausüben, wie nicht zuletzt real existierende Mörder wie Ted Bundy und Charles Manson beweisen, deren Geschichte unzählige Male beschrieben und verfilmt wurde. Auch wenn die Autorin diese Faszination kritisch sieht, können weder sie noch der Leser sich davon völlig befreien. Außerdem übt Kukafka deutliche Kritik am amerikanischen Justizsystem und insbesondere an der Grausamkeit der Todesstrafe durch die Giftspritze. Dem Zeitungsleser ist noch deutlich der aktuelle Fall des Häftlings im Gedächtnis, der reinen Stickstoff einatmen musste, als es in mehreren Versuchen nicht möglich war, ihm die Spritze zu setzen.
“Notizen zu einer Hinrichtung“ ist kein handlungspraller Reißer. Dafür sorgt schon die Erzählstruktur mit dem Wechsel der Zeitebenen und der Perspektiven. Der Roman hat durchaus Längen. Entbehrlich fand ich zum Beispiel die Ausführungen zu den ungelebten Leben der Opfer am Ende der Geschichte. Dennoch ein durchaus empfehlenswerter Roman, den ich gern gelesen habe.

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Rezensionen von Schlafmurmel:

Spannung von der ersten Seite bis zur Letzten Seite.

Notizen zu einer Hinrichtung von Danya Kukafka

Die Geschichte entführt den Leser auf eine atemlose Reise durch düstere Geheimnisse und unerwartete Gefahren. Das Cover, das ein rotes, festungsähnliches Gebäude zeigt, vermittelt bereits die beklemmende Atmosphäre eines Sturms, der die Gemüter und die Küstenlinie gleichermaßen bedroht - eine passende Kulisse für einen packenden Thriller wie diesen.

Der hochverschuldete Privatdetektiv Liam Hopkins erhält eine Einladung des Leiters der Psychiatrie auf der abgelegenen schottischen Insel Widow Peak. Das plötzliche Verschwinden von drei Mitarbeitern innerhalb weniger Tage weckt seine Neugier und lockt mit einem verlockenden Honorar, das seine Schulden bei Varga begleichen könnte. Doch schon vor seiner Abreise erfährt er von Sonja, einer mysteriösen Frau mit einem gefährlichen Tattoo und einer noch gefährlicheren Pistole, dass sein Auftrag einen lebensbedrohlichen Twist hat: Er soll die Aufklärung des Falls unter strenger Beobachtung von Vargas Schergen durchführen, die ihn im Notfall töten sollen. Die Insel, isoliert durch eine Explosion, zwingt Liam und Sonja in eine gefährliche Allianz, während die Geheimnisse der anderen Insassen und auch ihre eigenen immer bedrohlicher werden. Die Beschreibungen sind so lebendig, dass man sich mitten in der Szenerie wiederfindet, die Spannung ist greifbar und die Charaktere sind undurchsichtig und gefährlich.
"Küstenwahn" ist ein perfekter Thriller, der den Leser von der ersten Seite an fesselt und bis zum überraschenden Finale nicht mehr loslässt. Eine Empfehlung für alle, die sich gerne in rätselhafte und gefährliche Welten entführen lassen.

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Rezensionen von l'etoile_filante:

Wichtige Themen sehr einfühlsam erzählt

Notizen zu einer Hinrichtung von Danya Kukafka

In diesem Buch schildert Lea-Sophie Schwarzat die Geschichte von Lou und Naomi, zwei Mädchen, die sich nicht gesucht, aber dennoch gefunden haben.
Lou ist erst sehr mit sich selbst beschäftigt und hält andere Menschen gekonnt von sich fern. Dies ändert sich erst, als Naomi in ihr Leben tritt, weshalb sie sie anfangs auch wegstößt.

Naomi gib jedoch nicht so schnell auf und die beiden bemerken, dass sie doch mehr gemeinsam haben als anfangs gedacht. Ihre Gefühle für einander werden jedoch auf eine harte Probe gestellt, da psychische Probleme allgegenwärtig sind. Ich halte es daher für wichtig, vor dem Lesen, einen Blick auf die möglicherweise triggernden Themen zu werfen.
Der Autorin ist es gelungen, sehr schwierige, aber extrem wichtige Themen, einfühlsam zu verpacken. Die Verzweiflung in vielen Situationen ist spürbar, gleichzeitig merkt man aber auch die Empathie von Lous Mutter. Sie macht sich Sorgen, zeigt Grenzen auf, lässt ihrer Tochter aber den Freiraum, den sie braucht, um diese schwierige Zeit zu überstehen.
Es wird deutlich, dass es keine Schande ist, sich Hilfe zu holen, wenn es einem psychisch nicht gut geht und wie man im nahen Umfeld bestmöglich auf die betroffene Person reagieren kann. Insgesamt ein sehr gut gelungenes Werk, das sich nicht nur als Jugendbuch, sondern auch als bedeutsame Lektüre für Erwachsene herausstellt, weil es zeigt, wie wichtig es ist, psychische Gesundheit nicht als Tabuthema zu sehen.

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Rezensionen von liesmal:

Spring, eine der vier Schwestern

Season Sisters – Frühlingsgeheimnisse von Anna Helford

Den Auftakt eines Vierteilers bildet „Spring“. Sie ist eine von vier Schwestern aus einer eher ungewöhnlichen Familie. Ich bin nicht unbedingt ein Freund von Mehrteilern, doch die Buchbeschreibung, die die Geschichte einer besonderen Freundschaft verspricht, hat mich neugierig gemacht.
Mit 16 hält es Spring nicht mehr zu Hause aus.

Sie brennt nach London durch, gerät auf die schiefe Bahn und wird wegen Drogenmissbrauchs zu Sozialstunden verurteilt. Widerspenstig tritt sie ihre Strafe bei der strengen achtzigjährigen Sophia Fowler an.
Sophie beweist ein gutes Fingerspitzengefühl im Umgang mit dem rebellischen Mädchen und so wachsen in Spring langsam Vertrauen und Zuneigung zu der alten Dame.
Die Autorin Anna Helford versteht es, mich an ihr Buch zu fesseln, das in verschiedenen Zeitebenen spielt. Sophias Geschichte wird eine Reise in die Vergangenheit und beginnt mit ihren Vorfahren vor 150 Jahren. So erfährt man langsam und in kleinen Häppchen die Wahrheit über ihr tragisches Schicksal.
Sehr gut gefällt mir der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen dem Leben in der besseren Gesellschaft von Sophia und der Geschichte von Spring. Man wird konfrontiert mit Intrigen und Lügen, doch auch die Liebe kommt nicht zu kurz.
Mir hat das Buch unterhaltsame und spannende Lesestunden geschenkt, auch wenn ich im späteren Verlauf der Geschichte auf einen bestimmten Teil gern verzichtet hätte, was Machtgier und Lügen angeht. Leider kann ich das nicht näher beschreiben ohne zu spoilern.
Dennoch freue ich mich auf den nächsten Teil der kurzweiligen, fesselnden Geschichte.

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Rezensionen von Petra:

Freundinnen

Sturmmädchen von Lilly Bernstein

Es ist das Jahr 1933 als sich drei Freundinnen in einem kleinen Ort in der Eifel schwören immer füreinander da zu sein.
Die Außenseiterin Elli, die ein verkrüppeltes Bein hat, das jüdische Mädchen Margot und die Frohnatur Käthe.
Doch die immer stärker werdenden Nationalsozialisten bringen die Freundschaft der jungen Mädchen auseinander.

Die aus armen Verhältnissen kommende Käthe ist angezogen von der Ideologie der Nazis. Sie hofft auf ein besseres Leben und bricht mit der Jüdin Margot.
Die aus einer wohlhabenden Familie stammende Margot muss unter den Nazis schreckliches erleben und um ihr Leben fürchten.
Elli, die von den Dorfbewohnern nur das Hinkemädchen genannt wird, lebt mit ihrer Mutter , die als Hebamme arbeitet, in ärmlichen Verhältnissen. Trotz ihrer Behinderung lässt sie sich nicht unterkriegen und kämpft mutig für die Sicherheit von Margot und ihrer Familie.
Ein Roman, der mich gefesselt hat und den ich unbedingt empfehlen möchte.

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