Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Schlafmurmel:

Ein fesselnder Ausflug in die Abgründe menschlicher Natur

Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück von Ulf Kvensler

Der Ausflug" ist ein Thriller, der von Anfang an fesselt. Das Cover, das die wilde Landschaft des hohen Nordens in Schweden zeigt, zog mich sofort in seinen Bann. Die knallgrüne Farbe auf der Buchvorderseite machte mich neugierig, und der Klappentext versprach eine spannende Geschichte, die ich unbedingt lesen musste.

Die Handlung dreht sich um eine Wandergemeinschaft bestehend aus Anna, Henrik und Melina, die bereits erfahren sind. Als Melinas neuer Freund Jakob sich der Gruppe anschließt und die Führung übernimmt, indem er eine komplett neue Route vorschlägt, nimmt die Geschichte Fahrt auf. Sie planen einen Ausflug in den Sarek Nationalpark, eine wunderschöne, aber auch gefährliche Gegend. Jakob ist ein Fremder für Anna und Henrik, und von Anfang an herrscht Misstrauen. Jeder scheint etwas zu verbergen, und die Dynamik zwischen den vier Charakteren wird geschickt enthüllt.
Die Geschichte wird aus Annas Perspektive erzählt, und das Misstrauen gegenüber Jakob ist von Anfang an spürbar. Die Erzählungen werden durch Polizeibefragungen ergänzt, die eine zusätzliche Spannungsebene bieten. Die Beschreibungen des Nationalparks sind fesselnd und lassen den Leser fast spüren, als wäre er selbst Teil der Wanderung. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und mitreißend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, bis ich es schließlich beendet hatte. Obwohl ich vorher noch keine Geschichten des Autors kannte, hat mich sein Schreibstil beeindruckt und ich konnte mir die Persönlichkeiten der Charaktere lebhaft vorstellen. Das schockierende Ende enthüllt die Wahrheit über das, was wirklich geschehen ist, und rundet den Thriller perfekt ab. "Der Ausflug" ist ein Thriller nach meinem Geschmack und verdient eine klare Leseempfehlung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Schlafmurmel

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein komplexer Krimi, bei dem wenig so ist, wie es scheint

Watermans Tod von Mara Laue

Ich mag Mara Laues Whisk(e)y-Krimis! Egal ob sie, wie jene Reihe rund um Privatdetektivin Rowan Lockart in Schottland oder wie dieser hier in der Republik Irland spielen. Das „Wasser des Lebens“ auf gälisch uisge beatha darf nicht fehlen.

Als Cian Waterman tot in seinem Pub Merman’s Song liegt, wundert das niemand, gilt er doch als raubeiniger Zeitgenosse mit vielen Feinden.

Dass man ihn allerdings gleichzeitig vergiftet, erstochen und zu guter Letzt noch den Schädel eingeschlagen hat, also gleich dreimal getötet hat, stellt Inspector Cathal O’Donovan vor eine große Herausforderung.

Also klappert er alle potenzielle Täter der Reihe nach ab: vorrangig natürlich die liebe Verwandtschaft wie Watermans Schwager, der den beabsichtigen Verkauf des Pubs verhindern wollte und die Kellnerin, von der behauptet wird, sie sei Cians Geliebte gewesen und die das Lokal dann auch noch erbt. Oder muss die Polizei doch die drei Männer, mit denen der Tote am Abend des Todes einen veritablen Streit hatte, ausforschen? Oder hat sich ein Teilnehmer am „Limerick-Bewerbs“, der regelmäßig im Pub stattfindet und angeblich von Cian manipuliert worden ist, gerächt? Und was hat die Lücke von zwei Jahren in Watermans Lebenslauf zu bedeuten? Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter? Ein tödliches?

Fragen über Fragen, die den sympathischen Ermittler ziemlich fordern, den kaum ist eine halbwegs beantwortet, taucht eine neue auf.

Meine Meinung:

Ich kenne ja schon einige Krimis aus der Feder von Mara Laue, die meistens klassische Ermittlerkrimis sind. Die Krimis sind, auch wenn sie nicht allzu viele Seiten haben, sehr gut strukturiert. Sie enthalten viel Lokalkolorit sowie Hinweise auf historische Ereignisse, die sehr gut recherchiert sind, und Auswirkungen auf das aktuelle Verbrechen haben. Nebenbei erfährt der Leser einiges über Land und Leute.

Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die Leser werden mehrmals auf falsche Fährten gelockt.
Die Charaktere haben so ihre Ecken und Kanten und sorgen, sowie wie Cian Waterman, für Überraschungen.

Fazit:

Diesem klassischem Ermittlerkrimi, der uns ins irische Limerick mit erlesenem Whiskey und jenen fünfzeiligen Gedichten, eben Limericks, führt, gebe ich sehr gerne 5 Sterne. Sláinte!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bellis-Perennis

Rezensionen von heinoko:

Olaf wie er sein könnte

OLAF ERMITTELT – Der Kanzler-Krimi von Wolfgang Hofer


Dass sich ein erfolgreicher Schreiber von Musical- und Songtexten (Vater Abraham u.v.a.) und damit seine zweifellos reichlich vorhandene Kreativität in die Niederungen der Politik und sogar in das kriminelle Milieu schickt, war so nicht zu erwarten. Schon gar nicht in dieser außerordentlich witzigen Weise.

Aber alle Achtung, es ist Wolfgang Hofer ein Buch gelungen, das satirisch-humorvoll die auftretenden Akteure respektvoll entlarvend in eine Krimi-Handlung hineinzieht, die spannend und überraschend endet.

Olaf stolpert beim Gassi-Gehen mit Hund Schröder über eine Leiche. Und dieser überraschende Fund weckt die geheime Leidenschaft von Olaf, nämlich seinem kriminalistischen Spürsinn zu folgen. Ist ja irgendwie auch viel interessanter als das Regieren. Dass es zwei weitere Leichen gibt, fordert Olaf ganz schön heraus. Ein alter Freund aus Studienzeiten, der jetzt ein höheres Amt als Kriminaler bekeldet, eine Kellnerin und ein Kleinkrimineller unterstützen Olaf bei seinen Nachforschungen. Und wenn Frau Britta nicht gerade die Baerbock-Töchter hüten muss, ist auch sie eine große Stütze für Olav.

Dies ist die grob erzählte Handlung. Den eigentlichen Charme des Buches macht jedoch jenseits des Krimi-Geschehens aus, wie sich der Autor humorvoll-witzig den handelnden Personen nähert. Gerade die mit Klarnamen benannten Figuren aus der Politik bekommen eigenwillige und doch satirisch treffliche Attribute, über die ich so manches Mal laut lachen musste. Und genau diese unernste, aber niemals respektlose Erzählweise macht den Lesespaß aus. Leider verliert sich der Krimi im zweiten Drittel des Buches etwas zu sehr in ausufernde Detailberichte und in das Auftreten von zu vielen Personen, die zur Verwirrung führen. Auch wenn die Auflösung zum Schluss noch eine Überraschung bietet, halte ich das Krimi-Geschehen als solches für nicht so wesentlich. Wichtiger und gekonnter war für mich das permanente Augenzwinkern, mit dem der Autor Olaf selbst und sein Umfeld, politisch und privat, schildert.

Fazit: Niemand weiß, wie Olaf Scholz wirklich ist. Nach Lektüre dieses humorvollen Buches weiß man zumindest, wie er sein könnte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von heinoko

Rezensionen von Anndlich:

Fluch oder Segen?

Emblem Island - Der Fluch der Nachthexe von Alex Aster

Tors Schicksal ist seit seiner Geburt vorbestimmt, denn ein Emblem auf seinem Arm zeigt, dass er als Anführer geboren wurde und damit das Erbe seiner Mutter antreten soll. Beim jährlichen Neujahrsfest dürfen die Emblemträger einen Wunsch äußern und für Tor ist klar, dass er ein anderes Emblem auf seinem Arm tragen möchte.

Am nächsten Tag ist Tors Wunsch erfüllt und das Anführer-Emblem verschwunden, doch an seiner Stelle prangt nun ein düsteres Auge. Tor wurde von der Nachthexe verflucht und ist dem Tod geweiht.

Tor hat nur eine Chance, um diesem Schicksal zu entrinnen, er muss die Nachthexe finden und seinen Fluch aufheben. Gemeinsam mit seinem Freund Engle und seiner Klassenkameradin Grimelda macht er sich auf die Suche nach ihr und erlebt dabei eines seiner größten Abenteuer.

Emblem Island - Der Fluch der Nachthexe von Alex Aster ist der erste Teil einer Fantasyreihe für Kinder ab elf Jahren. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und dem Alter der Rezipienten entsprechend, dennoch erfordert das Buch eine gewisse Lesestärke, um dem Inhalt folgen zu können. Vor allem die Aufteilung des Buches kann weniger geübte Leser:innen vor Schwierigkeiten stellen, denn neben der Geschichte um Tor und sein verfluchtes Emblem, wird auch die Legende der Emblemträger, in einzelnen Kapiteln zwischen der Hauptgeschichte, erzählt.

Die drei Freunde sind mit ihren Emblemen, Fähigkeiten und Backgrounds interessant dargestellt und doch blieben sie zumeist eher unnahbar.
Die Geschichte um das verfluchte Emblem hat mir ausgesprochen gut gefallen, obwohl die Spannung eher gering blieb, auch weil ich den Klappentext und damit das Vorwissen schon sehr detailliert und weitreichend empfand, sodass auch das Ende mich nicht überzeugen konnte.

Emblem Island - Der Fluch der Nachthexe hat interessante Ansätze, die das Gefühl übermitteln, dass wir es hier mit einer Einführung in die Welt zutun haben und die nächsten Teile spannender werden. Mit dieser Hoffnung freue ich mich auf den zweiten Band und bin gespannt, wie es für Tor weitergeht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Anndlich

Rezensionen von cr:

süßes Buch für Babys

ministeps Mein erstes Buggybuch: Guck mal! Erste Sachen - ab 6 Monate von Ava-Barb Yaga

süßes Buch für Babys

Oh was für ein gelungenes und äußerst Süßes Berühr- und Streichelbuch.
Das Cover und der erste optische Eindruck sind sehr vielversprechend - schon auf dem Cover kommt der Stoff zur Geltung, die Illustrationen am Cover, sowie auch im Buch sehr süß gelungen.

Das Buch ist robust, somit eignet es sich auch für die Zielgruppe von 6 Monate alten Babys, und damit es nicht verloren geht, ist die Buggy Sicherung gleich mit dabei. Das wirkt gut durchdacht und so kann man das Buch immer mitnehmen, ohne Angst haben zu müssen, dass es aus dem Kinderwagen fällt oder sonst wie verloren geht. Von den Fellen und Stoffen geht auch nichts ab.
Der Preis von rd. 8 Euro ist finde ich wirklich nicht so teuer für diese Bücher und mehr wie gerechtfertigt. Das Buch ist sehr klein mit 9x9 cm - aber geeignet für die kleinen Babyhände.
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von cr

Rezensionen von cr:

süßes Buch für Babys

Mein erstes Buggybuch: Fühl mal! Lieblingstiere von Ava-Barb Yaga

süßes Buch für Babys

Oh was für ein gelungenes und äußerst Süßes Berühr- und Streichelbuch.
Das Cover und der erste optische Eindruck sind sehr vielversprechend - schon auf dem Cover kommt der Stoff zur Geltung, die Illustrationen am Cover, sowie auch im Buch sehr süß gelungen.

Das Buch ist robust, somit eignet es sich auch für die Zielgruppe von 6 Monate alten Babys, und damit es nicht verloren geht, ist die Buggy Sicherung gleich mit dabei. Das wirkt gut durchdacht und so kann man das Buch immer mitnehmen, ohne Angst haben zu müssen, dass es aus dem Kinderwagen fällt oder sonst wie verloren geht. Von den Fellen und Stoffen geht auch nichts ab.
Der Preis von rd. 8 Euro ist finde ich wirklich nicht so teuer für diese Bücher und mehr wie gerechtfertigt. Das Buch ist sehr klein mit 9x9 cm - aber geeignet für die kleinen Babyhände.
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von cr

Rezensionen von cr:

eintöniges Debüt

Das Lächeln der Königin von Stefanie Gerhold

eintöniges Debüt

Nofretete steht in Berlin, seit über 1000 Jahren. Aber wie ist sie überhaupt nach Berlin gekommen? Die Antwort wird in diesem Buch behandelt.
Unternehmer und Mäzen James Simon hat als Geldgeber für Grabungen einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass Nofretete heute dort steht.

James Simon wird in den Mittelpunkt des Buches gestellt.

Für mich persönlich war James Simon etwas zu sehr im Mittelpunkt, ich habe mir eigentlich einen anderen Fokus erwartet. Man bekommt in der Erzählung auch sehr die Gier im 20. Jhd. zu spühren - wie sich die verschiedenen Länder mit Sensationsfunden aus Ägypten übertrumpfen wollten.
Mir hat hier sehr das historische Ägypten-Feeling gefehlt, das was ich mir eigentlich erwartet hatte. Auch vom eigentlichen Entdecker Ludwig Borchardt liest man hier viel zu wenig. Für mich war die Lektüre sehr langweilig und farblos. Von mir gibt es leider keine Empfehlung für das Buch.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von cr

Rezensionen von tonton:

Gutes Konzept, Umsetzung nicht überzeugend

Lesen NERVT! – Bücher? Nein, danke! (Lesen nervt! 1) von Jens Schumacher

Dieses Buch darf man nicht lesen. Also bitte aufhören. Jetzt sofort! Buch schließen und wieder ins Regal stellen! Warum bist du noch hier? 

Dieses Buch hat das Ziel, Lesemuffel zum Lesen aufzuregen, dadurch, dass es nicht gelesen werden will. Durch "reverse psychology" und witzige Texte soll das Interesse der Kinder geweckt werden.

 

Ich finde das Buch nur teilweise gelungen. Es macht es für Lesemuffel nicht einfach, es zu lesen. Die Seiten sind nicht so bunt wie das Cover. Stattdessen haben die Meisten einen braunen Hintergrund, als hätte man auf Packpapier gezeichnet. Den schwarzen Text auf braunen Papier fand ich ein bisschen schwierig zu lesen. Auf den ersten ZWÖLF Seiten wird auch immer mehr erläutert, warum Lesen doof ist und man das Buch einfach ablegen sollte. Ich glaube, echte Lesemuffel würden nicht mehr als zwei Seiten schaffen. 

Wenn man es doch geschafft hat, zu dem Hauptinhalt zu gelangen, bekommt man AUFGABEN. Echt jetzt?

im Shop ansehen weitere Rezensionen von tonton

Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:

"Er, Hunter, [wer oder was?]."

Trophäe von Gaea Schoeters

Der Roman erzählt von einer Jagd, die sich zwischen einem Satz des ersten Kapitels und einer Variation dieses Satzes im vorletzten Kapitel quasi aufspannt: "Das hier, das spürt er, bedeutet leben. Hier, die Gefahr zum Greifen nahe, kann er sein, wer er wirklich ist. Er, Hunter, Mann." (S.

27) und "[...] klammert sich mit aller Macht am Leben fest. Und lehnt sich auf. Er, Hunter, Mensch, wird nicht sterben." (S. 236)

Der erste Satz scheint das Psychogramm eines Mannes vom Typ Jäger und (Trophäen-)Sammler anzukündigen, wie ihn besonders Frauen kennen, und das nicht nur von Safaris. Die leicht veränderte Wiederholung des Satzes verschiebt seine Bedeutung ins Allgemein-Menschliche: hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Natur und Zivilisation, von animalischer Herkunft und humaner Zukunft, von Instinkt und Vernunft, Kolonisten und Kolonisierten, Großwildjagd und Artenschutz, Macht und Moral ...

Die Zugehörigkeit des Jägers, der aus der Familientradition heraus den sprechenden Namen Hunter erhalten hat, zu einem der Pole wirkt nur auf den ersten Blick eindeutig. So glaubt Hunter an die eigene Überlegenheit und die Überlegenheit moderner Technik über die "primitive" (Über-)Lebensweise der Buschleute. Andererseits will er jagen wie ein Tier unter Tieren und unterliegt dem Buschmann schließlich im Kampf ums Überleben. Dieser sucht seinerseits im "silbernen Vogel" einer Fluggesellschaft den Anschluss an die naturferne westliche Welt.

Diese grundlegende Ambivalenz verleiht den Schilderungen der Innenwelt des Menschen und seiner Wahrnehmung der äußeren Savanne in jeder Episode des Erzählens immer neue Faszination. So abstoßend die Verstümmelung der Beute durch wildernde Jäger, aber auch der Mord des zahlenden und daher "legitimen" Jägers auch ist, ich musste weiterlesen – und dies nicht nur, weil eine Rezension zu schreiben war. Ein fesselndes Buch, das einen auch nach dem Ende der Lektüre nicht mehr loslässt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse

Rezensionen von gerlisch:

Toller Island-Krimi

Blutrot von Lilja Sigurðardóttir

Nachdem mir der erste Teil „Höllenkalt“ schon gut gefallen hat, war ich sehr gespannt, wie es mit Áróra’s Suche nach ihrer verschwundenen Schwester Ísafold weitergeht.
Obwohl Aurora eigentlich Fälle von Wirtschaftskriminalität löst, wird sie von einem Freund gebeten Flosi zu helfen. Seine Frau Guðrun ist unauffindbar, das Haus wurde verwüstet und er wird aufgefordert Lösegeld zu zahlen.

Zusammen mit dem Polizisten Daniel macht sich Áróra auf die Suche nach Guðrun. Flori scheint etwas zu verschweigen und die beiden bringen Unerwartetes ans Tageslicht.
Diesen zweiten Teil der Trilogie kann man unabhängig vom ersten Band lesen, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Trotzdem empfehle ich den Vorgänger vorab zu lesen, da man dadurch die Charaktere besser kennenlernt und das Private Umfeld der Protagonisten besser versteht.
Die Autorin hat mit den Beschreibungen der atemberaubenden wilden Landschaft Islands eine stimmungsvolle Kulisse geschaffen. Kleine Puzzleteile in Form von Informationen, meist zum Ende eines Kapitels lassen nach und nach ein Bild entstehen und halten so die Spannung. Die Handlung ist unvorhersehbar und wartet zum Schluss noch mit einer unerwarteten Wendung auf.
Trotz eines etwas steifen Erzählstils, ein paar Wiederholungen und teilweise leicht übertriebenen Verhaltens seitens der Protagonisten hat mir dieser atmosphärische Krimi gut gefallen und ich bin sehr gespannt auf den Abschluss dieser tollen Island-Trilogie.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von gerlisch