Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Sieben Fragen führen zum Mörder
Roter Sand - Mord auf Gran Canaria von Eric Berg
Nach seinem frühen Karriereende als Inspector der Nationalpolizei auf Garn Canaria arbeitet Fabio Lozano, 33, den alle nur „Flaco“ nennen, jetzt als persönlicher Assistent bzw. Butler bei Doña Esmeralda Reyes Beltrán de la Cuestra, der Besitzerin des Siete Cielos Hotel Gran Canaria. Insgesamt zählt Doña Esmeralda auf jeder der 7 Kanarischen Inseln ein Hotel zu ihrer Flotte.
Als Flaco bei einem Abendspaziergang am Strand des Hotels einen Mann mit einer Pitchgabel in der Brust findet, den er auch noch kennt, wird er sehr schnell zum Verdächtigen. Um diesen Verdacht zu entkräften macht er sich selbst auf die Suche nach dem Täter. Wobei er mehr als einmal in tödliche Gefahr gerät.
Dies ist mein erstes Buch, das ich von Autor Eric Berg gelesen habe. Da mir sein bild- und beispielhafter Erzählstil richtig gut gefällt, und dies ja erst der erste Fall für den schlagfertigen neuen Ermittler Fabio Lozano auf den kanarischen Inseln ist, wird es nicht das letzte gewesen sein.
Es ist Januar und ohne Touristen ist es im Moment sehr ruhig auf der Insel Gran Canaria. Aber die Hibiskus- und Olianderbüsche und die Bougainvilleen blühen schon und ich meine ihren Duft in der Nase zu spüren. Genauso wie ich den kalten, nassen Sand unter den Füßen zu spüren glaube. Ganz schnell hat mich der Autor in die Geschichte und nach Gran Canaria hinein gezogen. Ich spüre beim lesen, dass er sich dort sehr gut auskennt und er seine Empfindungen über Land und Leute, die kanarische Einfachheit, die Leichtigkeit und die Gelassenheit in dieser Geschichte sehr gut unterbringt.
So habe ich mich mit Fabio „Flaco“ Lozano, den nichts und Niemand so schnell aus der Ruhe bringt, sehr schnell angefreundet. Er weiß genau was er will, kitzelt aus den Menschen immer wieder Informationen heraus, ohne dass sie es merken. Bringt sich aber auch immer wieder in Situationen, die mehr als gefährlich sind. Und er erzählt die ganze Geschichte aus seiner Sicht. So bin ich noch näher an seiner Gedanken- und Gefühlswelt dran.
Auch die anderen Menschen mit denen ich es hier zu tun bekomme, kann ich mir sehr gut vorstellen. Mein Kopfkino hat jeden von ihnen durch die detailreichen und lebensechten Beschreibungen schnell abspeichern können.
Mit einer stoischen Ruhe und Gelassenheit gehen auch Flacos „Ermittlungen“ voran. Zuerst hat mir da die Spannung etwas gefehlt. Aber eine Story nach der anderen, die er erzählt oder in die er sich hinein manövriert, ist so interessant, dass mir das dann doch fast nichts ausgemacht hat. Wobei die Spannung, je näher ich dem Ende und der Auflösung komme, immer weiter und rasant ansteigt. Als er den Täter dann mit seinen sieben Fragen stellt, kommt es auf dem Meer zu einem richtigen Showdown. Die Auflösung hat mich dann etwas überrascht, denn ich hatte mich auf einen ganz anderen Täter eingeschossen. Im Nachhinein gesehen hätte ich aber auch schon früher drauf kommen können. Für mich bei einem Krimi immer ganz wichtig: es löst sich alles nachvollziehbar und schlüssig auf. Da konnte ich Flaco bei seinem Monolog sehr gut folgen.
Im vorderen Umschlag finde ich zur Orientierung eine kleine Karte der Kanaren und eine große von Gran Canaria, wo alle wichtigen Orte eingezeichnet sind. Hinten finde ich zum einen eine Seite, auf der mir Eric Berg die Aussprache einiger spanischer Worte erklärt und auch ein Glossar mit spanischen Wörtern, die im Text immer mal wieder vorkommen. Sie geben der Geschichte zusammen mit kanarischen Spezialitäten das spezielle spanische Flair.
Ein spannender, kniffliger und vor allem sehr interessanter erster Fall für den schlagfertigen neuen Ermittler, mit dem ich sehr gerne weiter auf Ermittlungstour gehen würde. Und Gran Canaria als Ort des Bösen finde ich einfach super.
Rezensionen von Claudia R:
Krimi mit Flair
3 Graffiti von Christa Glang
Klappentext / Inhalt:
Die Polizeikommissarin Andrea Hellier aus Braake/Aue ermittelt wieder. Sie steht vor einem Rätsel.
Drei Graffiti - Betrüger, Diebe, Mörder - tauchen nacheinander an der Hauswand in der Petergasse 4 auf. Kaum ist das Graffiti an der Wand, wird der Polizei die dazu gehörige Tat gemeldet.
Ist ein Künstler mit Insiderwissen im Ort, der die Polizei meidet?
Andrea Hellier und ihr Lieblingskollege Holger Meiners bilden ein Ermittlungsteam.
Die Kommissare kommen den Tätern zu Nahe und geraten dadurch in Gefahr! Sie lassen sich durch nicht abschrecken, sondern ermitteln mit Hochdruck weiter. Naht die Lösung am Bahnhof?
Ein spannender und amüsanter Wohlfühlkrimi.
Cover:
Das Cover ist mal was anderes und auf keinen Fall Mainstream. aber daher auch wieder besonders. Drei Schweinsköpfe werden hier in Szene gesetzt und der Titel bzw. die Schrift farblich unterschiedlich hervorgehoben. Optisch und Farbloch einfach, aber dennoch gut gemacht. Ich find es interessant und mal anders.
Meinung:
Ein weiterer Fall für Andrea Hellier und Holger Meiners. Aber auch ohne den vorherigen Fall der beiden zu kennen, kann man diese Krimis ganz unabhängig voneinander lesen, da die Fälle in sich geschlossen sind.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Man wird erneut nach Braake/Aue entführt und schnell in spannende Ermittlungen verwickelt. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel und so auch man selbst als Leser. Schnell wird man in die Handlungen involviert und durch die kurzen Kapitel erscheint es schnell rasant und spannend. Der Schreibstil ist beschreibend und bildlich. Man kann sich die Geschehnisse und Umgebungen, sowie Taten gut vorstellen. Auch in die Charaktere und Abläufe findet man sich schnell und gut hinein. Sachliche und direkte Beschreibungen machen es leicht und gleichzeitig auch interessant, dabei wird es aber nicht zu trocken. Durch die kurzen, schnell Kapitel wird Spannung erzeugt und auch der feine Humor kommt nicht zu kurz. Privates wird geschickt mit eingebaut und die Ermittlungen sind nachvollziehbar und spannend umgesetzt.
Die Gestaltung und Gliederung hat mir gut gefallen und auch die Storyline ist gut durchdacht.
Alles in allem ein spannender, unterhaltsamer und amüsanter Krimi, mit eigenem Flair. Mich konnte es begeistern und hat mir gute Lesemomente beschert.
Fazit:
Alles in allem ein spannender, unterhaltsamer und amüsanter Krimi, mit eigenem Flair.
Rezensionen von Meli:
Spannend, politisch, kompliziert - ziemlich perfekt!
Yellowface von R. F. Kuang
Die erfolgreiche Autorin Athena Liu stirbt vor Junes Augen und niemand außer June kennt Athenas bisher unveröffentlichtes Manuskript über chinesische Arbeiter während des Ersten Weltkriegs. Es ist viel zu gut, um nicht veröffentlicht zu werden und es zu überarbeiten fällt June viel leichter, als eine ganz neue Geschichte zu schreiben – und Junes eigene Bücher waren sowieso nie besonders beliebt.
Aber da sie das Manuskript überarbeitet hat, ist es nun Junes Werk, und nicht mehr Athenas, oder?
Ich finde es sehr faszinierend, dass Rebecca F. Kuang bisher drei inhaltlich sehr unterschiedliche Projekte veröffentlicht hat, es aber jedes Mal geschafft hat, verschiedene Aspekte des Rassismus zu beleuchten und dabei auf eine spannende Art zu verpacken. Hier ist besonders kulturelle Aneignung ein Thema und ich fand es sehr interessant, Junes Gedanken und Rechtfertigungen zu den verschiedenen Vorwürfen zu sehen. Insgesamt gab es schon ein paar Punkte, bei denen ich auch mal fand, dass sie nicht unrecht hatte, aber gleichzeitig weiß man ja, dass ihre politische Meinung sich nur an ihrem persönlichen Vorteil orientiert, daher hat alles einen unangenehmen Beigeschmack. Natürlich ist sie in ihren eigenen Augen auch keine Rassistin, aber …
In einer Hinsicht war das Buch etwas anders als erwartet, denn June hat nicht wirklich viel getan, damit die Öffentlichkeit denkt, sie sei Chinesin. Zwar haben sie sich für ihren Künstlernamen entschieden, der wie ein asiatischer Nachname klingt, aber eigentlich ihr zweiter Vorname ist, aber darüber hinaus tut sie eigentlich nicht, um ihre Identität zu verschleiern. Wer sich nicht wirklich informiert, kann aber trotzdem annehmen, dass sie einen bestimmten ethnischen Hintergrund hat, was dann zu vielen komplizierten Situationen führt.
Interessant fand ich auch die Darstellung von Athena, auf deren Werk sich June nun ihre Karriere aufbaut. Natürlich rechtfertigt sich June innerlich für ihre Taten; sie sieht es nicht als Diebstahl, sondern redet sich schon ein, dass es zum größten Teil ihre Leistung ist. Trotzdem gehört es auch dazu, Athenas Fehler aufzuzeigen. Obwohl Athena hier das Opfer ist, vermitteln Junes Gedanken schon, dass Athena das auch verdient hätte, daher überzeugt June sich selbst, dass das alles irgendwie gerecht wäre, aber es ist und bleibt Diebstahl geistigen Eigentums.
Mir hat auch gefallen, wie gut moderne Themen eingearbeitet wurden, wie die Möglichkeit von Sensitivity Readern, um problematische Darstellungen anderer Kulturen zu vermeiden, und auch besonders, welche Rolle Social Media für Autoren spielt und wie wichtig es (für June) ist, dort Gesprächsthema zu bleiben.
Zum Ende hin war ich mir nicht ganz sicher, wo die Geschichte hinführen soll und war auch erst skeptisch, aber da war es dann wieder der Schreibstil, der mich überzeugen konnte, und dazu kamen noch ein paar letzte clevere Wendungen, die das Buch perfekt abgeschlossen haben.
Fazit
Insgesamt ist das Buch spannend durch Junes Geheimnis und durch die unberechenbaren Reaktionen der Öffentlichkeit, emotional mit jeder Menge Verleugnung und auch voller aktueller politischer Themen.
Rezensionen von Claudia R:
spannende Fantasy
Calidragos 2. Auf den Spuren der Bestie von Viktoria Etzel
Klappentext / Inhalt:
Ein mysteriöses Familiengeheimnis
In Tobys Leben kehrt einfach keine Ruhe ein! Nachdem die gefürchtete Verbrecherin La Primera Bonfire Bay verlassen hat, erhält er einen geheimnisvollen Brief von der rätselhaften Gilde. Wer steckt hinter dieser mysteriösen Organisation und was wollen sie von ihm? Zusammen mit seinem treuen Drachen Lou und seinen Freunden Ellie und Mango begibt sich Toby auf eine abenteuerliche Reise, die ihn tief in die Geheimnisse seiner Familie und seiner Heimatstadt führt …
Der zweite Band der Calidragos ist ein magisches Tierwandler-Abenteuer für Kinder ab 10 Jahren, das ganz nebenbei wichtige Werte wie Tierschutz vermittelt.
Eine actiongeladene Geschichte voller Spannung, Freundschaft und Magie!
Calidragos: Spannende Tierwandler-Fantasy
Die geniale Reihe für Tierfans: Magische Tierabenteuer für Kinder ab 10 Jahren.
Spannender Lesespaß: Eine actionreiche Geschichte mit Gestaltwandlern, einer wichtigen Tierschutzbotschaft und einer Prise Magie.
Voller magischer Tiere: Die Reihe „Calidragos“ entführt in eine fantastische und abenteuerliche Welt voller Tierwandler, Drachen und Magie.
Starke Themen: Freundschaft, Magie und Tierschutz.
Cover:
Magisch und fantasievoll wirkt das Cover dieses Buches und es passt zudem sehr gut zu dem anderen Cover dieser Reihe. Ein Wiedererkennungseffekt ist hier allemal vorhanden. Optisch und farblich finde ich es wundervoll umgesetzt.
Meinung:
Dies ist bereits der zweite Band der Reihe und da die Handlungen an die Ereignisse des ersten Bandes anknüpfen, würde ich hier schon empfehlen, den ersten Band zu kennen. Auch wenn dieser bei mir bereits eine zeitlang her ist, kam ich dennoch gut hinein und die Erinnerungen kehrten nach und nach zurück. Fürs Verständnis sind Vorkenntnisse hier allemal von Vorteil. In Tobys leben kehrt weiteren keine Ruhe ein und so ist es auch hier weiterhin sehr spannend.
Zu viel vom Inhalt sei hier jedoch noch nicht verraten und daher halte ich mich mit weiteren Informationen und Details zur Geschichte bedeckt.
Der Schreibstil ist angenehm und locker. Er lässt sich gut und flüssig lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Auch die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Spannung wird schnell aufgebaut und auch der Spannungsbogen hält bis zum Schluss an. Die Charaktere und deren Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Durch die Ich-Perspektive findet man sich gut in Toby, aber auch die anderen hinein. Die Handlungen sind nachvollziehbar und man wird hier sehr gut unterhalten.
Auch das Einfügen der Briefe und weiterer Informationen ist toll gelungen und umgesetzt. Der Lesefluss ist hier sehr gut gegeben und die Story macht viel Freude.
Ein spannendes, magisches Abenteuer, das mitreißt und man schnell in der Story ankommt. Gelungenes Fantasy für Kids ab 10 Jahren. Toll umgesetzt und durch den Cliffhanger am Ende, bin ich sehr gespannt und hoffe auf einen baldigen dritten Band.
Fazit:
Spannende Fantasy mit tollen Charakteren und mitreißender Storyline.
Rezensionen von yellowdog:
gediegen
Frauen, die beim Lachen sterben von Alexandra Stahl
Frauen, die beim Lachen sterben ist ein handlungsarmer Roman über eine orientierungslose Frau. Zu den Stärken der Autorin Alexandra Stahl gehört eine Genauigkeit in den Beschreibungen, doch die literarische Fallhöhe bleibt niedrig. Die Sprache hat einen durchgehenden Ton. Das trägt zum Stil bei.
Mich wundern die Zitate und kulturellen Bezüge, die die Autorin immer wieder setzt. Ein wilder Mix von Simpsons bis Max Frisch.
Es ist kein schlechter Roman, zeigt aber wenig Höhepunkte.
Rezensionen von liesmal:
Kurz und bunt
Kurz und Gut von Wolfgang Heithoff; Markus Fischnaller; Thomas Manderley
Das Buch umfasst nicht mal 200 Seiten und hat dennoch viel zu bieten, und zwar in Form von Kurzgeschichten. Drei Autoren haben zu insgesamt zehn Themen jeweils eine Geschichte geschrieben. Daraus ist eine Sammlung von 30 Geschichten entstanden.
Für mich war es sehr spannend zu sehen, welche unterschiedlichen Gedanken verschiedene Autoren zu einem bestimmten Thema haben.
Es gibt fröhliche, traurige, poetische, spannende Geschichten, Fabeln und Gedichte. Viele sind darunter, die ich nicht nur selbst lesen, sondern auch in einer Gruppe vorlesen möchte. Und einige regen auch zum Nachdenken und zum Darüber-Reden ein.
Mir gefällt’s und ich empfehle das Buch gern weiter.
Rezensionen von Duffy:
Leben auf dem Bauernhof
Mühlensommer von Martina Bogdahn
Maria kommt aufgrund eines Unfalls ihres Vater um auszuhelfen auf den elterlichen Bauernhof zurück. Damit kommen auch ihre Erinnerungen an ihre Kindheit auf dem Hof der Eltern zurück. Der Leser erlebt hier das normale Leben auf einem Tierhof, wo ja auch die Tiere geschlachtet werden. Nicht schön zu lesen, aber das ist so auf einem Bauernhof.
Also wir hier das normal Landleben beschrieben. Es ist trotzdem alles wunderbar in Szene gesetzt durch die vielen lustigen Erinnerungen die Maria wieder durch den Kopf gehen.
Fazit:
Habe den Roman in einem Rutsch gelesen, schade das er dann so abrupt endet. Irgendwie ist das Ende doch noch offen. Wird Maria wieder auf den Hof zurückkehren und mit ihrer Mutter dort neue Wege gehen? Trifft sie Jan wieder? Auf jeden Fall eine sehr schöne Geschichte.
Rezensionen von lesen=liebe:
Eine Mutmachgeschichte
Hilda Hasenherz. Das Abenteuer im Fuchswald von Tobias Goldfarb
Hilda Hasenherz ist jeden Tag damit beschäftigt Möhren für den Baron auszugraben. Hilda sehnt sich aber sehr danach, die Welt kennenzulernen und eines Tages beschließt sie einen Tunnel zu graben. Für sie beginnt ein großes Abenteuer, auf dem sie mehr als einmal Mut und Stärke beweist.
Obwohl das Buch als Vorlesebuch tituliert ist, ist es eher für Kinder im Lesealter geeignet.
Der Text ist zwar wunderschön, aber doch eher anspruchsvoll. Mein jüngerer Sohn (5) konnte sich bald nicht mehr auf das Gelesene konzentrieren und für ein Vorlesebuch mangelt es auch an Bildern.
Die Geschichte selber ist nett, aber sie hat mich nicht restlos überzeugt. Teileweise wirkt sie etwas langatmig und im Grunde genommen fehlt es an Raffinesse. Dennoch übermittelt das Buch eine bzw. mehrere wichtige Messages. Nämlich, dass man ruhig mal über den Tellerrand sehen soll und man nicht immer alles glauben darf bzw. als gegeben hinnehmen soll, dass man etwas verändern darf, auch auf die Gefahr hin, dass man sprichwörtlich auf die Nase fällt.
Rezensionen von lesen=liebe:
Umweltfreundliche Sachbücher
Kennst du mich? Ich bin ein Kaninchen! von Andrea Weller-Essers
Die neue Sachbuchreihe – Kennst du mich? – ist bei Fischer und Sauerländer erschienen. Hier erfahren die Allerkleinsten, auf 8 Doppelseiten, Wissenswertes über Waldbewohner. Besonders toll ist, dass die Bücher mit umweltfreundlichen Materialen und mineralölfreier Farbe gedruckt worden sind. Wahrscheinlich wirken die Farben deshalb etwas blasser und die Buchseiten glänzen nicht, so wie man es von anderen Pappbüchern gewohnt ist.
Die Illustrationen selbst sind aber sehr kindgerecht gestaltet und auch die Texte sind einfach und dennoch sehr informativ.
Wir haben das Buch über Kaninchen und Bären gelesen. Mir gefallen die Bücher grundsätzlich richtig gut. Beim Buch über die Bären finde ich es etwas schade, dass nicht deutlicher hervorgehoben wird, dass Bären sehr gefährlich sind. Im Gegenteil, er wird im Buch sehr verniedlicht. Hier gäbe es Tiere die deutlich präsenter in unseren Wäldern sind. Das Buch über die Kaninchen finde ich deutlich besser.
Rezensionen von tonton:
Perfekt als Geburtstagsgeschenk
Leserabe 1. Lesestufe - Ein fantastischer Geburtstag von Maja von Vogel
Dieses Buch ist das perfekte Geburtstagsgeschenk für ein Kind in der ersten Klasse. Das Cover ist kunterbunt und zeigt drei Kinder bei einer tollen Geburtstagsparty.
Das Geburtstagskind ist Finn. Er wird sieben und feiert mit seinen Freunden Dana und Selim. Finns Mutter hat für die Kinder eine Schatzsuche vorbereitet, wobei sie ein Einhorn, einen Drachen und einen Piraten treffen.
Die Geschichte ist phantasievoll und nicht besonders kompliziert. Der Fokus bleibt also auf dem Lesen. Die Aufmachung entspricht den Erwartungen für ein Buch der "Leserabe"-Reihe. Die Sätze sind kurz, ebenso die Zeilen. Die Schrift ist groß und die Vokabeln sind passend für die Zielgruppe. Auch sehr schön sind die Aufkleber als Belohnung, bestimmte Seiten erreicht zu haben.
Durch die Themen (Einhorn, Pirat) hat man das Gefühl, dass das Buch sowohl an Mädchen als auch an Jungen gerichtet sein soll. Doch das Cover ist eher rosafarbig und ich bin nicht sicher ob es viele Jungs anspricht, auch wenn zwei der Hauptfiguren männlich sind.











