Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine Leseempfehlung
Der Gesang der See von Trude Teige
Mit diesem historischen Roman entführt uns die norwegische Autorin Trude Teige in die Welt des 19. Jahrhunderts, in das Dorf Kvalsivka, im Westen Norwegens. Hier wächst Kristiane, die Tochter des Lotsen, in dem kleinen Fischerdorf auf, dessen Wohl vom Fischfang und der eher kargen Landwirtschaft abhängt.
Das Leben der Menschen ist von harter Arbeit und den Sorgen um die Männer, die als Fischer allzu häufig von der erbarmungslosen See verschlungen werden, gekennzeichnet.
Als auch Kristianes Vater von einem Fischzug nicht mehr zurückkehrt, fühlt sie sich verpflichtet, ihr Versprechen ihm gegenüber einzuhalten, nämlich die begehrte Lotsennummer in der Familie zu behalten. Obwohl sie von ihrem Vater das Handwerk des Lotsen und alles über den Fischfang gelernt hat, ist es ihr als Frau verboten, als Lotsin zu arbeiten. Sie muss heiraten. Wenige Monate später, sie ist mit dem ersten Kind schwanger, kommt auch Anders um Leben.
Als auch ihr Mann Anders nicht zurückkehrt, wird sie von der Lotsenschaft dazu gezwungen, erneut zu heiraten. So heiratet sie Lars, den sie von klein auf kennt und der sie schon immer geliebt hat. Obwohl sie Lars auch liebt und braucht, gehört ihre wahre Leidenschaft einem anderen. Während der Lotsenhof immer mehr prosperiert, freundet sich Lars ausgerechnet mit dem Mann an, den Kristiane begehrt ...
Meine Meinung:
Dieser Roman ist der erste von Norwegens Bestsellerautorin Trude Teige, der erst vor kurzem ins Deutsche übersetzt worden ist. Schon bei diesem Roman ist das Potenzial der Autorin spürbar. Ihre Figuren, vornehmlich starke Frauen, die sich von Konventionen nicht von ihrem Weg abhalten lassen, sind sehr gut herausgearbeitet. Daneben kann man in die norwegische Gesellschaft des 19. Jahrhunderts eintauchen. Hier legt Trude Teige eine besonderes Augenmerk auf die harte Arbeit der Fischer, die den Naturgewalten ausgeliefert sind und wenn die Erträge des Fischfangs nicht ausreichen, vom kargen Boden einer kleinen Landwirtschaft leben müssen.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem eindrucksvollen historischen Roman 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Was für ein toller Wohlfühlroman !
Das Glück schmeckt nach Meer: Die Bonbonkocherei von Birte Stährmann
Mut, der Glaube an sich selbst und eine große Portion Menschenkenntnis – all dies zeichnen die Hauptfigur Annika in Birte Stährmanns Buch Das Glück schmeckt nach Meer / Die Bonbon-Kocherei aus. Alles hinter sich zu lassen, einen Neuanfang wagen, das wünscht man sich im tristen Alltag ja selbst ganz oft und Annika macht es.
Ihre Figuren zeichnet die Autorin sehr authentisch und bildhaft und mit Annika – aber auch allen anderen Charakteren – habe ich mich beim Lesen sehr wohlgefühlt. Alle Charaktere passen perfekt in die Geschichte und ich habe mich mit dem Schreibstil von Birte Stährmann auch direkt hineingezogen gefühlt.
Was mir besonders gefallen hat, war, dass sich sowohl Figuren, als auch Szenen und Örtlichkeiten so bildhaft lesen ließen, dass ich jederzeit ein Bild davon im Kopf hatte, richtig schön !
Spannend, Humorvoll, aber auch mit viel Tiefe hat die Autorin hier einen Roman geschrieben, den ich fast in einem Rutsch durchgelesen habe, weil er mich so gepackt habe. Ich konnte das Buch zeitweise nicht aus der Hand legen und habe mich so wohl mit Annika und ihren Bonbons gefühlt – besser geht es für mich als Leserin nicht !
Eine absolute Empfehlung gibt es von mir dafür – das Buch ist absolut lesenswert !
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine Leseempfehlung
FREI - Bester Anfang (FREI 3) von Sarah Welk
Dieses Buch ist der dritte Band der beliebten Jugendbuchreihe FREI und erzählt die bewegende Geschichte von Koray, der sich auf die Suche nach seinem Vater begibt und dabei nicht nur seine Freunde, sondern auch sich selbst besser kennenlernt.
Koray hat genug von Geheimnissen, von Halbwahrheiten und dem Lebensstil seiner Mutter.
Als die beiden, nachdem der letzte Lebensgefährte der Mutter deren Existenz als Influencerin zerstört und mit dem gesamten Vermögen verschwindet, in die alte Heimat Rottloch zurückkehren, will er endlich Antworten auf die Frage nach seinem Vater finden.
Dabei wird er von seinen Freunden Nico, Nasrin und Nina unterstützt. Dass er sich in Marc verliebt ist nicht vorgesehen, bringt aber ein weiteres Thema in die Geschichte, das sowohl für Leserinnen und Leser als auch für deren Eltern interessant zu lesen ist.
Koray und seine Freunde stoßen auf alte Fotos, auf Familiengeheimnisse anderer und letztlich auf die Erkenntnis, dass man nicht unbedingt blutsverwandt sein muss, um in einer Familie zu leben.
Meine Meinung:
Diese Geschichte vom Erwachsenwerden, erster Liebe und die Such nach den eigenen Wurzeln hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere der Jugendlichen wirken an einigen Stellen gereifter als Korays Mutter Chiara, die als Influencerin in anderen Sphären geschwebt ist und nun den Aufprall in der Wirklichkeit des Dorfes schlecht verkraften kann. Tja, der Umschwung von Abu Dhabi nach Rottloch ist schwierig. Stellenweise benimmt sich Chiara wie ein kleines Kind, wodurch sie mir nicht sehr sympathisch ist.
Korays Freunde zeigen, wie wichtig Zusammenhalt, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung sind. Jede Figur bringt ihre eigene Persönlichkeit mit ein, wodurch die Geschichte lebendig und vielseitig wird.
Der Schreibstil wirkt authentisch, ist wunderbar kurzweilig und angenehm zu lesen. Der Autorin gelingt es wunderbar, wichtige Themen wie Familie und Selbstfindung sensibel und modern zu vermitteln.
Fazit:
Gerne gebe ich dieser Coming-of-Age-Geschichte, die durch Humor, Tiefgang, Abenteuer und erste Liebe besticht 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Auftakt einer skurrilen Krimi-Reihe
Ziemlich beste Verbrecher von Sunil Mann
Dieser Krimi aus der Feder von Sunil Mann ist der Auftakt einer Reihe rund um die Pensionisten Alois Mistelzweig und Bertha Bartok, die in einer Art Schicksalsgemeinschaft in einer Villa, die ihrer früheren Arbeitgeberin gehört hat, zusammenleben. Ohne richtiges Einkommen schummeln sie sich durch allerlei Gaunereien durch das Leben.
Als sie dabei ertappt werden, einer augenscheinlich vermögenden Dame, das frisch abgehobene Geld aus der Handtasche zu ziehen, müssen sie wohl oder übel den Deal mit der Frau akzeptieren, um nicht bei der Polizei angezeigt zu werden. Die Bedingung lautet, ihre Freundin Emilie zu finden.
Die beiden ahnen nicht, in welches Hornissennest aus Intrigen, Korruption und Lügen sie stoßen werden. Auch einem Mord kommen sie auf die Spur, dabei haben Bertha und Alois im Garten der Villa, unter dem Birnbaum, selbst ein delikates Problem.
Meine Meinung:
Ich kenne den Autor Sunil Mann, Sohn einer in die Schweiz eingewanderten indischen Familie, schon von seiner Reihen rund um den Privatdetektiven Vijay Kumar sowie um das Ermittlerpaar Marisa Greco und Bashir Berisha.
Doch dieser Reihenauftakt ist ein wenig anders. Er zeichnet sich durch seinen durchaus humorvollen Grundton aus, auch wenn es stellenweise auch ernste Szenen gibt. Bertha, die ehemalige Köchin und der verhinderte Konzertpianist können sich eigentlich nicht ausstehen. Dennoch ermitteln sie gemeinsam, um Geld für den Unterhalt der Villa zu erhalten. Was es mit der Villa auf sich hat, müsst ihr selbst lesen.
Wer das Cover genau betrachtet, kann den Schatten zweier Personen entdecken, die im Garten ein Loch graben. Richtig geraten, das sind unsere Hobby-Schnüffler.
Der Cliffhanger deutet auf eine Fortsetzung hin. Möge sie bald erscheinen.
Fazit:
Wer einen Krimi mit skurrilen Ermittlern lesen möchte, ist hier genau richtig. Gerne gebe ich diesem Reihenauftakt 4 Sterne.
Rezensionen von buchina:
Düster und Spannend
The Crane and the Nightjar von Ada Bailey
Bei diesem Roman hat mich der Titel neugierig gemacht. Unter Crane und Nightjar habe ich mir zwei Fantasy Figuren vorgestellt und war dann im ersten Moment etwas enttäuscht, dass es die Namen der Protagonisten sind.
Es wird eine düstre und grausame Welt beschrieben, in dem der Großteil der Bevölkerung von Armut und Angst beherrscht wird.
Selbst kleinste Vergehen werden auf grausamste Weise bestraft. So erwischt es auch Crane und Nightjar, die sich kurz vor ihrer Gefangennahme zum ersten Mal sehen. Die Beschreibungen des Straflagers und der Hinrichtungen sind jedenfalls nichts für schwache Nerven.
Die Geschichte schreitet schnell voran und ist spannend. Nicht nur die Hauptcharaktere werden nachhaltig beschrieben, auch die Nebencharaktere erhalten Raum, damit sie für mich als Leser greifbarer werden. Die Schauplätze ändern sich schnell und ich hatte oft das Gefühl, dass ich gerne länger an einem Schauplatz verweilt hätte, um mehr dazu zu erfahren.
Im Buch gibt es immer wieder überraschende Wendungen und vor allem das Ende bietet einen unvorhersehbaren Plot Twist, der alles in ein neues Licht rückt und viel Spannung für den zweiten Teil verspricht.
Insgesamt fand ich das Buch sehr spannend und die Seiten flogen so nur dahin. Manchmal hätte ich mir mehr Hintergrundinfos gewünscht und auch einen etwas langsameres Worldbuilding. Den zweiten Teil möchte ich aber trotzdem unbedingt lesen.
Rezensionen von ingrid78:
Wettlauf gegen die Zeit
Noch fünf Tage von Helena Falke
Bei dem Buch sticht das Cover heraus, die spannende Leseprobe hatte mich neugierig gemacht. Es geht in der Story um die Weltklasseköchin Lis Castrop, die bei der Milliardärsfamilie Harman angestellt ist. Der Silvesterabend wird für Lis zum Alptraum, denn das Dinner, das sie zubereitet hat, wurde vergiftet.
Alle Gäste sind tot, Lis liegt mit einer Vergiftung im Krankenhaus.
Lis ist die Hauptverdächtige, ihr bleiben genau 5 Tage Zeit, bis sie selbst an der Vergiftung sterben wird. Fünf Tage die ihr bleiben um herauszufinden wer die Familie Harman töten wollte und das Essen vergiftet hat.
Ohne große Vorrede wird man in die Handlung katapultiert und begleitet Lis bei ihren Überlegungen, ihren Theorien zu dem Giftanschlag. Da Lis im Krankenhaus liegt rollt sich die Story über Lis Erinnerungen auf, Episoden aus der Vergangenheit. Lis ist tough, in ihrer Situation noch die Wahrheit herausfinden zu wollen, durch den Wettlauf gegen die Zeit ist die Geschichte spannend. Mit der Auflösung hätte ich so nicht gerechnet, damit hätte ich nicht gerechnet.
Rezensionen von Katrin:
Große Gefühle und schwungvolle Nähte
Fäden des Glücks von Marit Warncke
Das Cover finde ich sehr schön, da mir alte Nähmaschinen immer schon sehr gefallen haben. Ansonsten ist es weder sehr auffällig noch ein besonderer Hingucker.
Story:
Karla verliert ihren Job und da das noch nicht genug ist, liegt daheim im Postkasten ein Vollstreckungsbrief des Finanzamtes. Die ausstehende Grundsteuer für ein Haus, dass ihr Vater ihr vererbt hat, ist fällig.
Das große Gutshaus steht in Lüttenbü, einem Ort, der einmal Karlas Traum war.
Ihre Familie und sie machten dort jedes Jahr Urlaub. Doch das Haus war nicht nur eine Freude, sondern auch Bürde. Ihr Vater liebte es. Renovierte immer wieder etwas. Ihre Mutter teilte diese Begeisterung nicht.
Zuletzt waren sie vor 13 Jahren im Haus. Danach folgte die Scheidung der Eltern und niemand kümmerte sich mehr.
Schnell entschlossen fährt Karla nun selbst zum Haus um es für den Verkauf vorzubereiten.
Als sie ankam war alles wie immer, es war modrig, staubig und man merkte, der Aufbruch damals war übereilt.
Plötzlich stand sie Knöcheltief im Wasser - ein Rohrbruch und sie lief voll Panik in die Drogerie um um Hilfe zu bitten. Und dann stand er vor ihr, Rasmus, ihre Jugendliebe die ihr vor Jahren das Herz gebrochen hatte. Er half ihr und auch bei der weiteren Renovierung ging er ihr immer wieder zur Hand.
Nach und nach kommen Details ans Licht und verändern den Lauf der Geschichte...
Fazit:
Anfangs war ich nicht wirklich begeistert, es war etwas zäh, aber nach etwa 50 Seiten war ich dann drin. Vollkommen in der Geschichte eingetaucht, las ich es auf einen Sitz. Es ist also wirklich schön zu lesen. Der detailreiche Schriftstil gefällt mir sehr gut und ich konnte mich mit Karla sehr gut identifizieren. Was mir besonders gefiel, war der Wechsel der Jahre, man erfuhr so noch mehr Details rund um die Familie und das Haus.
Rezensionen von ekiam:
Schwierige Protagonistin, verschenktes Potenzial
The Dirty Version von Turner Gable Kahn
Autorin Tash soll ihren feministischen Erfolgsroman für eine Serienadaption durch eine Hollywood-Produktionsfirma „sexier“ gestalten. Widerwillig stimmt sie zu und bekommt mit Caleb, einem Intimitätskoordinator, Unterstützung bei der Ausarbeitung der Drehbuchszenen. Schon bald knistert es nicht nur zwischen den Serienfiguren, sondern auch zwischen den beiden.
Die Ausgangsidee und insbesondere die Dynamik zwischen Tash und Caleb haben mir gut gefallen. Die beiden bringen eine interessante Chemie mit, die der Geschichte einige schöne Momente verleiht.
Leider wurde mir der Zugang zur Geschichte jedoch durch Tash selbst erschwert. Ihre impulsive und oft wütende Art sowie ihre starke Fixierung auf ihren Roman haben mich zunehmend gestört. Ihr Verhalten wirkt stellenweise wenig reflektiert und wiederholt sich in ähnlichen Mustern, was es mir schwer gemacht hat, mit ihr mitzufühlen.
Auch der dystopische Roman innerhalb der Handlung konnte mich nicht überzeugen. Er nimmt viel Raum ein und hat für mich nicht gut zur erwarteten Liebesgeschichte gepasst.
Der Schreibstil war stellenweise sehr metaphorisch und wirkte insgesamt eher distanziert, er konnte mich nicht wirklich fesseln. Zudem sind die Kapitel recht lang, was den Lesefluss für mich zusätzlich gebremst hat.
Insgesamt eine Geschichte mit einer spannenden Grundidee und einigen gelungenen Ansätzen, die mich jedoch nicht vollständig abholen konnte.
Rezensionen von Annaja:
Auf andere achten
Ferri von Gertraud Mesner; Beate Welsch
Ein Buch für die Kleinen, das Ausgrenzung und Mobbing gut erklärt.
Ferri, ein kleiner Fisch, der sehr gerne laut singt, freut sich seines jungen Lebens, doch es gibt auch Tiere im Meer, wie zum Beispiel Rocho, der Roche, Krabbi, die Krabbe und einige andere, die das anders sehen und Ferri auslachen, sich lustig machen über ihn.
Eingeschüchtert und traurig erzählt dieser aber zuhause nichts von seinen Sorgen. Zum Glück gibt es aber auch unter Meeresbewohnern, Lebewesen, die gut beobachten und sich einsetzen, um den bösen Treiben ein Ende zu setzen. In dieser warmherzigen, lehrreichen Geschichte ist es Wali, der Wal, der helfen will. Er erklärt, dass jemand, der sich negativ verhält und schadenfroh ist, selbst Probleme hat und Aufmerksamkeit braucht. In dem Buch schlägt nun Wali ein Spiel vor, bei dem alle Meerestiere mitmachen können.
Eine kluge Lektüre, pädagogisch wertvoll, zeigt Kindern auf, wie gut es sein kann, wenn man anderen seinen Freiraum lässt, das Anders sein einfach akzeptiert.
Ein tolles Buch, das ich gern weiter empfehlen kann.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Hat mich leider nicht überzeugt
Die Familie sehen und sterben von Toni Rivera
Dieser Krimi, der im Tessin angesiedelt ist, und Auftakt einer Reihe ist, hat mich nicht ganz überzeugt. Warum?
Das Leben von Capitano Enzo Rossi sowie seiner Schwester, die ein Restaurant führt, das nur so recht und schlecht geht, plätschert so vor sich hin, während der gemeinsame Bruder Fabrizio ein Leben in Saus und Braus führt, eine gelangweilte Ehefrau und Privatjet inklusive.
Als dann zwei Leichen, weit voneinander entfernt entdeckt werden, scheint ein wenig Action in den behäbigen Alltag von Enzo Rossi einzudringen, was ihm auch nicht ganz so recht ist, schielt doch seine ehrgeizige Kollegin Gemma Crivelli auf seine Position und versucht die Ermittlungen an sich zu reißen.
Es dauert eine geraume Zeit, bis Rossi bemerkt, dass seine Familie in die beiden Verbrechen verwickelt sein könnte.
Soll oder muss er diese Ermittlungen wegen Befangenheit abgeben?
Meine Meinung:
Die Abwandlung des Sinnspruches „Neapel sehen und dann sterben“ zu „Die Familie sehen und sterben“ hat mich auf diesen Krimi aufmerksam gemacht. Doch leider bin ich mit diesem Ermittler nicht wirklich warm geworden. Enzo Rossi macht auf mich den Eindruck eines desillusionierten Ermittlers, der die letzten beiden Jahre bis zur Pensionierung nur mehr absitzen will.
Ja, es mag schon sein, dass über diverse Verstrickungen der Familie nicht gesprochen wird und dass, das eine oder andere Geheimnis nicht aufgedeckt werden soll. Letztlich steht La Famiglia vor einer Zerreißprobe.
Auch das offene Ende hat mich diesmal gestört. Für mich persönlich wirkt es als eine etwas aufdringliche Aufforderung, das nächste Buch zu kaufen.
Fazit:
Dieser Reihenauftakt hat meiner Meinung noch ein wenig Luft nach oben, weshalb es nur 2 Sterne gibt.











