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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :

Nur halb entflammt

Die Entflammten von Simone Meier

Die Geschichten von Vincent van Gogh und seinem ihn unterstützenden Bruder Theo sind mir bekannt. Doch über Theos Gattin Jo van Gogh-Bonger wusste ich bisher nichts. Dabei war sie es, die nach dem Tod der beiden das revolutionäre Werk Vincents durch unermüdlichen Einsatz erst weltberühmt machte.

Die Schweizer Autorin und Kulturjournalistin Simone Meier entwirft für ihre Doku-Fiction teils gelungene Sprachbilder, die im Gedächtnis bleiben, vor allem im historischen Teil. Der Titel „Die Entflammten“ könnte auch für die reale Autorin Meier passen, die im Roman die Kunststudentin Gina auf Stoff-Recherche gehen und immer mehr mit Jo zusammen wachsen lässt. Diese in der Gegenwart spielenden Passagen einer parallelen Familiengeschichte wirken für mich etwas zu aufgesetzt und vor allem am enttäuschenden Ende zu lang. Letztlich klappte ich das Buch nur halb entflammt zu.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein toller Einstieg in die Drachenschule

Die geheime Drachenschule - Feuerschattens erster Reiter von Emily Skye

Auf den ersten Seiten der Geschichte erfahre ich, wie Jeremias zum McBain-Clan gekommen ist. Aber er wird von den Mitgliedern anderer Clans nicht anerkannt, da kein McBain Blut in seinen Adern fließt. Um endlich dazuzugehören willigt er in eine Mutprobe ein. Er macht sich auf den Weg zu einer riesigen Feuerstelle, über die ein Drache wacht – und wird entführt.

Für mich ist dies das erste Buch von Emily Skye, das ich gelesen habe und jetzt noch einmal mit meinem Enkel gemeinsam lesen werde.
Sehr schön gestaltet finde ich die beiden Coverinnenseiten. Auf der vorderen Seite stellen sich die wichtigsten Mitwirkenden vor. Was den Einstieg in die Geschichte erleichtert und auch schon neugierig macht. Auf er hinteren Seite bekomme ich als cooles Goodie noch den Drachen Feuerschatten als Aufsteller.
Die einzelnen Kapitel der Geschichte sind angenehm kurz und auch für noch nicht so gute Leser gut zu bewältigen. Dazwischen lockern Comiczeichnungen oder kurze comicartige Ausrufe das zu lesende auf. Die vielen farbigen Illustrationen von Pascal Nöldner gefallen mir ausgesprochen gut und geben der Geschichte den letzten Schliff. Ganz besonders gut gefallen mir hier auch die verschiedenen Wappen, die jedes neue Kapitel einleiten. Die Seitenzahlen werden von einem kleinen Ritterschild umrahmt. Alles Kleinigkeiten, die den Charme und den Reiz dieser Geschichte unterstreichen.
Da die Spannung nicht ausufert, finde ich die Geschichte auch für 6-jährige schon gut zu verstehen und nicht erdrückend. Sowohl beim vorlesen als auch beim vielleicht ersten selbst lesen.

Eine wunderbare Drachengeschichte, die die Themen Freundschaft und Ausgrenzung mit viel Einfühlungsvermögen behandelt. Ein Buch, nicht nur für kleine oder auch große Drachenfans.

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Rezensionen von lesen=liebe:

Eine authentische Geschichte

Abenteuerspaß mit Conni 1: Conni im Ferienlager von Barbara Iland-Olschewski

Conni im Ferienlager ist ein tolles Kinderbuch von Carlsen, das sich für Kinder ab 8 Jahren zum Selberlesen, aber auch für jüngere Kinder zum Vorlesen, eignet.
In unserem Fall wurde das Buch zwei Jungs, 7 und 5 Jahre, vorgelesen. Beide sind hellauf begeistert von Conni. Conni verbringt eine Woche ganz alleine in einem Ferienlager.

Das ist ganz schön mutig von ihr. Im Ferienlager lernt sie viele neue Kinder kennen. Leider sind ihr nicht alle Kinder gleichermaßen sympathisch.
Die Geschichte ist aus dem Alltag gegriffen und beschreibt eigentlich eine stinknormale Woche im Ferienlager. Trotzdem sind die Kinder wie gefesselt von der Story. Keines von beiden war jemals in einem Ferienlager, schon alleine das macht das Buch so spannend, obwohl sie es eigentlich gar nicht ist. Ich selbst bin auch angetan von Conni, weil sie den Kindern zeigt, wie sie mit gewissen Situationen umgehen können und dass es immer wieder Kinder gibt, die aus der Reihe tanzen. Auch mir ist das schon oft passiert, dass man ausgerechnet mit diesen Menschen schlussendlich befreundet ist. Ganz nebenbei wird eine Menge über Nachhaltigkeit vermittelt, das zum Glück nicht gekünstelt oder aufdringlich rüberkommt.
Conni im Ferienlager ist eine gelungene, authentische Geschichte, die durch ihre Einfachheit besticht. Wir freuen uns schon auf Band 2.

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Rezensionen von Anndlich:

Wette auf das Leben

Die Dämmerung von Marc Raabe

Im Königswald wird die Leiche der gefeierten Wohltäterin Charlotte Tempel gefunden, die aufgrund ihres Engagements für den Medienpreis „Hirsch“ nominiert war. Ausgerechnet ein Hirschgeweih soll ihre Leiche verstümmeln und zu ein groteskes Zeichen setzen. Hat der Mord etwas mit ihrem sozialen Einsatz zutun oder mit dem schlechten Verhältnis zu ihrer Tochter?

Denn Leo Tempel sieht in ihrer Mutter nicht die Wohltäterin.

Die 21-jährige ist rebellisch und undurchschaubar, zudem gibt es einige Indizien, die für sie als Täterin sprechen. Doch im Gegensatz zu seinen Kollegen hat Art Mayer Zweifel an ihrer Schuld.

Als die zweite Leiche auftaucht, scheint sich das Blatt zu wenden, doch dann taucht eine belastende Kassette auf, die alles ins Wanken bringt.

Die Dämmerung von Marc Raabe ist der zweite Band der Thriiler-Reihe um das Ermittlerteam Artur ‚Art‘ Mayer und Nele Tschaikowski und wie bereits im ersten Band, kann ich die Chemie zwischen dem Ermittlerteam immer noch nicht einordnen. Dennoch gefallen mir auf jeden Fall die Ansätze, vor allem, dass die beiden trotz ihrer großen charakterlichen Unterschiede, auch Gemeinsamkeiten besitzen, die sie in wichtigen Momenten zusammenschweißt.

Leider ist für mich wieder ein (großer) Kritikpunkt, dass Art Mayer wieder ein Dreh- und Angelpunkt der Story wurde. Den Fall fand ich von der ersten bis zu letzten Seiten super spannend und interessant, aber am Ende wirkte es wieder viel zu stark inszeniert. Das hätte die Thematik, des Falls, aber gar nicht nötig, um Spannung aufzubauen und zu fesseln. Denn der Fall selbst ist eine überragende Idee, die Darstellung klasse und somit ein spannendes Unterfangen.

Den Thriller erleben wir aus verschiedenen Perspektiven, besonders gut hat mir dabei die Perspektive von ‚Bell‘ gefallen, die wir über die Kassettenaufnahme herangetragen bekommen. Auf diesen Seiten wurden viele Emotionen geweckt und ein unglaubliches Tempo erschaffen.

Generell ist der Schreibstil des Autors gewohnt flüssig und rau, sodass man nur so durch die Seiten fliegt und förmlich in einen Sog gezogen wird. Zu Beginn empfand ich den Inhalt etwas zu derb, weil ich nicht unbedingt ständig Sexszenen/-phantasien benötige, die der generellen Story keinen Mehrwert versprechen.

Insgesamt konnte mich Die Dämmerung jedoch sehr gut unterhalten, sodass ich (möglicherweise auch, weil ich mittlerweile mit inszenierten Auflösungen rechne) nur so durch die Seiten geflogen bin.

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Rezensionen von Anja S:

Wichtige Botschaft

Und alle so still von Mareike Fallwickl

Der neue Roman von Mareike Fallwickl mit einer sehr wichtigen Botschaft.

Was wäre, wenn alle Frauen aufhören nur noch zu funktionieren? Wie gehen die Männer damit um? Wer kümmert sich um die Kinder und kranken Menschen? Genau darum geht es hier. Ein wichtiges Buch mit einer wichtigen Botschaft an alle!

Wie gewohnt von der Autorin lässt sich das Buch gut lesen, einige sprachlich wunderschöne Passagen gibt es aber mir ist der Roman auch manchmal etwas zu direkt und für mein Empfinden etwas zu viel.

Die Story war in Ordnung aber auch sehr fiktional. Wenn es diese Solidarität zwischen Frauen geben würde wäre das ganz wunderbar aber leider gibts da auch so diverse Charaktere, dass diese Verbundenheit für mich fast an ein Wunder grenzen würde.

Wunderbar geschrieben ist ein Abschnitt über einen behinderten Sohn von einer Protagonistin. Das hat mich unheimlich berührt.

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Packendes Meisterwerk

James von Percival Everett

In seinem neuen Roman "James", der im Hanser Verlag erschienen ist, erzählt der amerikanische Schriftsteller Percival Everett, der auch als Professor für Englisch an der University of Southern California lehrt, Mark Twains "Die Abenteuer von Huckleberry Finn" aus Sicht des Sklaven Jim neu.

 
 
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Sklave James, der von allen nur "Jim" genannt wird. Als ihm zugetragen wird, dass Miss Watson ihn verkaufen will, lässt er seine Frau Sadie und die gemeinsame Tochter Lizzie zurück und flieht in Richtung Norden in der Hoffnung auf Freiheit. Schon bald kreuzt sich sein Weg mit dem von Huck, der seinen eigenen Tod vorgetäuscht hat, um seinem gewalttätigen und alkoholkranken Vater zu entkommen. Wir begleiten Jim und Huck auf ihrer Reise mit einem Boot und einem Floß auf dem Mississippi. Ständig sind sie neuen Gefahren und Herausforderungen ausgesetzt, Stürme und Überschwemmungen setzen ihnen zu, sie werden getrennt, finden wieder zueinander. Jim wird zur Arbeit in einem Sägewerk und auf einem Schaufelraddampfer gezwungen und an eine Minstrelgruppe verkauft, in der er einen Weißen darstellt, der einen Schwarzen mimt.
 
Der Autor lässt den Ich-Erzähler Jim in zwei Sprachen reden. Mit anderen Sklaven unterhält Jim sich vollkommen normal, schaltet aber sofort in eine andere Sprache um, sobald Weiße in der Nähe sind. Obwohl er intelligent ist, lesen und schreiben kann, stellt er sich dumm. Die Weißen sollen sich nicht unterlegen fühlen, deshalb spricht Jim dann in einer Art Slang, den er auch die Kinder der Sklaven lehrt. Er bringt ihnen bei, wie sie sich im Beisein Weißer zu verhalten haben, dass sie Blickkontakt vermeiden sollen und nie reden dürfen, ohne gefragt worden zu sein. Nikolaus Stingl, der Übersetzer des Buches, hat diesen ganz speziellen Slang der Sklaven großartig und nachvollziehbar umgesetzt.  

Percival Everetts Buch ist in intelligenter und mitreißender Sprache geschrieben, es hat mich gefesselt und betroffen gemacht. Der Autor schildert eindrucksvoll den Rassismus des 19. Jahrhunderts in den Südstaaten Amerikas und führt dem Leser die Unmenschlichkeit und unvorstellbare Grausamkeit der Sklaverei vor Augen. Der Roman ist keine leichte Kost, er ist spannend, herzzerreißend und oft nur schwer zu ertragen. Das Ende ist hoffnungsvoll, und es kommt zu einer mich vollkommen überraschenden Enthüllung.

Absolute Leseempfehlung und 5 Sterne für diesen erschütternden Roman über eines der dunkelsten Kapitel in der amerikanischen Geschichte, der mich noch lange beschäftigen wird.

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Rezensionen von Michaela:

Eintauchen in Vidas Gefühlswelt

Was das Meer verspricht von Alexandra Blöchl

Der Schreibstil von Alexandra Blöchl gefällt mir sehr gut. Er ist kurz und prägnant und schafft es wahnsinnig gut die verschiedenen Stimmungen zu erzeugen. Ich kann beim Lesen fast Vidas Emotionen spüren.

Am Anfang war ich von der Geschichte gefesselt - die mutige, unangepasste Marie und die kontinuierlich, ruhige Vida.

Die klar ihr Leben vor Augen sieht. Wie werden sich die beiden beeinflussen? Was können sie von einander lernen? Zwischenzeitlichen dachte ich mir, wie kitschig und klischeehaft sich die Geschichte gewandelt hat und war fast etwas genervt, dass aus dem spannenden Beginn nicht mehr gemacht wurde. Um dann wieder voll in die Geschichte hineingezogen zu werden, mit Wendungen, welche für mich nicht vorhersehbar waren.

Mein Fazit: Ein guter und lesenswerter Roman, auch wenn er bei mir widersprüchliche Gefühle auslöst.

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Rezensionen von Lesestern:

Mega- Spaß für kleine Bibelentdecker

Das mini Megabuch - Jesus von Alexandra Blöchl

Der neue Band der „Mini Mega Buch“ Reihe enthält ausgewählte Jesus-Geschichten und ist im Oktober 2023 bei der Deutschen Bibelgesellschaft erschienen.
Wie kann man Kindern im Grundschulalter einen zeitgemäßen Zugang zu biblischen Geschichten ermöglichen?
Das ist eine Frage, die viele bewegt und die mit Hilfe dieser neuartig konzipierten Reihe unterstützt und vielleicht sogar beantwortet werden kann…
Der Ansatz bei diesem außergewöhnlichen Bibelbuch zielt auf Kreativität und interaktive Beschäftigung, um bereits bekannte Geschichten neu zu beleben und in den Alltag von Kindern zu übertragen.

Dabei werden aktuelle und beliebte Methoden, wie Labyrinthe, Tatort-Suche oder Escape als Grundlage genutzt, um biblische Inhalte darzustellen.
So werden Kinder herausgefordert, sich selbstständig mit den hier aufbereiteten Jesus Erzählungen und Gleichnissen zu beschäftigen.
Das Buch ist als Softcover erschienen und die Comicartigen Illustrationen sind alters- und zeitgemäß gestaltet.
So ist wieder ein großartiges neues Buch der Mini Mega Reihe entstanden, das mit Spaß, Spannung und Kreativität, Kinder für Jesus begeistert.

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Rezensionen von Petra:

zu seicht

Sommerhimmel über dir und mir von Jenny Colgan

Angesichts des regnerischen Wetters habe ich mich auf diesen Roman gefreut. Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und konnte über Humor, Liebe und viel Sonne schmunzeln, es war einfach eine leichte Lektüre für zwischendurch, nichts zum Nachdenken sondern um die Seele baumeln zu lassen.

Diesmal war ich restlos enttäuscht.
Die Heldin hat ein traumatischen Erlebnis hinter sich. Anstatt zu den Problemen durch die Belastung zu stehen, Belügt sie alle um sich herum, damit sie ja den Traumjob behalten kann und außerdem auch noch Karriere macht. Dieser unverantwortliche Eigennutz war für mich absolut unverständlich in so einem Roman. Dann die ständigen Wiederholungen, wie sehr sie ihren Beruf liebt, das es Tradition in ihrer Familie ist zu fliegen damit war das erste Drittel des Buchs gefüllt. Dann der Freund ein ganz toller Langweiler. Diese Kombination an Eigenschaften fand ich dann doch sehr ungewöhnlich. Entweder ist er toll oder er ist langweilig. Auch wie sie ihrer Umwelt mitteilt das sie in einer Beziehung ist, klingt eher nach einer Sechsjährigen die mit ihrem Kindergartenfreund angibt.
Der nächste Traummann ist nicht weit. Auch hier sind Eigenschaften als besonders hervor gehoben, die ich nicht nachvollziehen kann, eher wären sie für mich abschreckend.
Die ganze Geschichte war so seicht, wäre sie ein Gewässer könnte niemand auch mit dem Gesicht nach unten nicht darin ertrinken. Die paar Nebenfiguren waren so blass und hölzern, auch sie konnten die Story nicht retten.
Die Sprecherin Nina Reithmeier gibt sich große Mühe dem Buch Struktur und Spannung zu geben. Ihre Stimme ist angenehm, gut an zu hören. Deshalb konnte ich der Geschichte auch folgen und habe hin und wieder die Augen verdreht. Diese Stimme hat den Stern bekommen, ansonsten hätte ich das Buch abgebrochen.

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Rezensionen von Lilli33:

Mehr Roman als Krimi

Der Nachtläufer Eddie Feber von Karin Fossum

Mehr Roman als Krimi

Inhalt:
Meidel Jonsson ist gerade 18 Jahre alt, als sein Großvater Lennart plötzlich stirbt. Sein Vater ist im Gefängnis, die Mutter in einer Psychiatrischen Klinik. Ganz auf sich allein gestellt, kommt der Junge auf eine abstruse Idee …

Der Nachtläufer besucht die Menschen mitten in der Nacht, zielt mit einer Pistole auf sie und drückt ab.

Doch nicht jede*r muss sterben. Eddie Feber macht sich auf die Jagd nach dem mysteriösen Einbrecher.

Meine Meinung:
„Der Nachtläufer“ ist der Auftaktband der Eddie Feber-Reihe, konnte mich aber leider nicht vollends überzeugen. Ich hatte wohl falsche Erwartungen, hatte mir einen handfesten Krimi erhofft. Aber eigentlich ist es mehr ein Roman, dem viel von der möglichen Spannung genommen wird, nachdem die Leserschaft schon früh erfährt, wer der Täter und was sein System ist. Lediglich die Polizei hinkt dem hinterher.

Ein Großteil des Buches wird aus der Perspektive des Täters erzählt. Seine Gedanken, Gefühle, Ängste und Erwartungen konnten mich jedoch nicht immer erreichen. Es war einfach nicht mein Ding. Viel lieber hätte ich mehr über die polizeilichen Ermittlungen gehört, die interessant und auch authentisch dargestellt werden.

Am besten gefielen mir noch die Verwicklungen, die sich gegen Ende ereignen. Hier bekommt ein Bösewicht im übertragenen Sinn ordentlich was auf die Mütze, was ich ganz witzig fand.

Das ungekürzte Hörbuch wird von Frank Stieren gelesen. Er macht seine Sache recht gut. Die Stimme fand ich angenehm und fesselnd.

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