Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Peachy_Bookdreams:

Wenn ein Bunker ein Zuhause wird

The Fort von Gordon Korman

Inhalt: Canaan ist verwüstet, nach einem Hurrikane herrscht Chaos. Auch der Rückzugsort der vier Freunde Evan, C.J, Mitchell und Jason liegt zertrümmert im Wald. Doch als der Neuling Ricky eine unglaubliche Entdeckung macht, ist nichts mehr wie zuvor. Ein versteckter Bunker wird mehr als nur ein Rückzugsort … er wird ein Zuhause.

Fazit. Ein unfassbar tolles Jugendbuch, das mich zutiefst berührt hat. Jeder der fünf Jungs hat mit eigenen Problemen zu kämpfen. C.J dessen Stiefvater gewalttätig ist, Evan mit seinem, Bruder der auf die falsche Spur geraten ist und ihnen das Leben schwer macht , Jason den die Scheidung seiner Eltern belastet, Mitchell und seine Zwänge und die Finanzielle Lange seiner Mutter und Ricky der sich erst unter den Jungs beweisen und durch seine Hochbegabung ausgeschlossen wird. Man liest in fünf verschiedenen Perspektiven und bekommt so noch einen tieferen Einblick in die Protagonisten. Der Zusammenhalt der Jungs hat mich sehr emotional gemacht und ich musste auch weinen. Diese Geschichte wird mir noch lange im Kopf bleiben. Ein grandioses Buch, das ich auch erwachsen ans Herz legen möchte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Peachy_Bookdreams

Rezensionen von Hennie :

Rätsel um die schweigenden Mönche

Das Verbot: Thriller von Catherine Shepherd

Auch „Das Verbot“ wurde von der Autorin nach dem mittlerweile vertrauten und ebenso bewährten Muster geschrieben. Die Übeltäter verbergen sich bis zuletzt und können ihre grausamen, irren Taten vollbringen. Sie tarnen sich wie Wölfe im Schafspelz. Ich wundere mich nur immer im nachhinein, wie ruhig und unauffällig sich die Täter verhalten haben.

Auch hier versteckte Catherine Shepherd diese Typen mit ihren wahnwitzigen und kranken Ansichten wieder unübertrefflich in der Handlung, legte falsche Spuren und führte mich erneut lange an der Nase herum. Überraschende Wendungen tragen dazu bei, dass ich den Thriller nur ungern beiseite legte. Leider ist es ja selten, dass nur Lesezeit angesagt ist!

Die Spannung beginnt schon mit dem Prolog und wird bis zum Ende gehalten.

Sowohl in der Gegenwart als auch im Zons vor 500 Jahren werden die Opfer auf brutale Weise ermordet und mit ausgebreiteten Armen (wie ein Kreuz) drapiert. Das Motiv für die Handlungsweise bleibt lange im Verborgenen, ebenso die Mörder, und ihre grausamen Taten finden glaubhafte, nachvollziehbare Auflösungen.

Fazit:

Erneut eine Zonsfolge, die mir viel Kurzweil und Lesefreude bereitete. Der Thriller wurde im Sinne der Leser abwechslungsreich und in einem großen Spannungsbogen bis zum Ende gebracht.

Ich vergebe meine Empfehlung mit der Höchstbewertung!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Hennie

Rezensionen von Ele:

Die wahre Entdeckerin der Doppelhelix

Das verborgene Genie von Marie Benedict

Das verborgene Genie, Romanbiografie von Marie Benedict, eBook, erschienen bei Kiepenheuer &Witsch eBook
Eine weitere tragische Romanbiografie über eine starke Frau im Schatten der Weltgeschichte.
Das Buch besteht aus drei Teilen die in 52 Kapitel aufgegliedert sind, diese sind mit Ort und Datum gekennzeichnet, der chronologische Überblick ist sehr gut möglich.

Gedanken und französische Phrasen sind kursiv hervorgehoben. Die Autorin schreibt sehr flüssig und aus der Sicht von Rosalind, die wissenschaftlichen Zusammenhänge waren mir zu jedem Zeitpunkt klar. Spannung kam erst mit dem Wettrennen um die Veröffentlichung über den Aufbau der DNA, ca. ab der Hälfte des Buches zustande. Insgesamt sind mir alle Charaktere fremd geblieben selbst die Protagonistin.
Dr. Rosalind Franklin entstammte einer angesehenen jüdischen Familie Englands. Schon früh zeichnete sich ihr außerordentlicher Intellekt in den Naturwissenschaften ab. Sie studierte in Cambridge Naturwissenschaften ihr Schwerpunkt lag auf Kristallographie und physikalische Chemie. Als Frau fand sie in den naturwissenschaftlichen Fächern nur schwer Anerkennung. Die Gelegenheit zu kriegswichtiger Arbeit bot sich ihr, als 1942 an der neu eingerichteten „British Coal Utilisation Research Association“ eine Belegschaft aus frisch graduierten Physikern zusammengestellt wurde. Dort forschte sie an der physikalisch chemischen Eigenschaft von Kohle und promovierte 1945.
Das Buch beginnt mit ihrer Arbeit in Paris. Sie wurde zur Expertin für Kristallstrukturanalyse. Schon dort legte sie auf die Strahlenmenge bei ihren Versuchen mit Röntgengeräten wenig Wert, nach einer unglücklichen Liebe und auf das Drängen ihrer Eltern kehrte sie nach England zurück. Die Pariser Jahre waren die glücklichsten ihres Lebens.
Zurück in London arbeitete sie am King‘s College zusammen mit ihrem Assistenten Ray Gosling auf dem Gebiet der experimentellen Röntgenoptik. Dort suchte sie den Aufbau und die Zusammensetzung der menschlichen DNA, Ihr gleichgestellter Kollege Wilkins und auch der Vorgesetzte Randall sowie viele Mitarbeiter behandelten sie wie eine Assistentin. Die Arbeit und Mühe die sie investierte wurden von anderen ausspioniert und für deren Zwecke verwendet. Auch hier ignorierte sie die beachtliche Strahlenmenge die ihr Dosimeter anzeigte. Letztendlich haben die Forscher Watson und Crick, die Lorbeeren die auf ihre aufopfernde Arbeit zurückzuführen sind erhalten, sie gelten als die Entschlüsseler der DNA und haben für das Modell der Doppelhelix den Nobelpreis erhalten. Enttäuscht und frustriert wechselte sie zum Birkbeck College und hat auch dort großartige Forschungen und Erkenntnisse in der Genetik errungen. Sie wurde nur 37 Jahre alt, ihre Krebserkrankung ist auf die Auswirkung von Röntgenstrahlung aufgrund ihrer Forschung zurückzuführen.
Marie Benedict hat mit diesem Roman über das Leben von Dr. R. Franklin einen weiteren aufschlussreichen und fesselnden Lebensweg einer Frau im Schatten der Weltgeschichte und der Männer verfasst. Ich war sehr angetan und auch aufgebracht, auch ich habe in meiner Ausbildung die Information bekommen, dass Watson und Crick die „Väter“ der DNA und der Doppelhelix sind, von Rosalind Franklin hatte ich bis hierhin kein Wort gehört. Da es sich um eine Roman-Biografie handelt ist es jedoch nicht sicher ob sich alles, so wie beschrieben, zugetragen hat.
Trotzdem ist Rosalind Franklin eine von mir bewunderte Frau, die ihre Gesundheit der Wissenschaft geopfert hat, die Wissenschaft, die ihr am Ende leider das Leben nicht verlängern konnte.
Meine Empfehlung für Leser, die sich für das Thema Physik, Chemie, Genetik und die Zusammenhänge oder für Rosalind Franklin interessieren. Von mir 4 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ele

Rezensionen von KimVi:

Einfühlsam und mitreißend erzählt

Im Sommer treffen wir uns wieder von Sarah Morgan

Die erfolgreiche Liebesromanautorin Catherine Swift hat bereits drei gescheiterte Ehen hinter sich und will nun zum vierten Mal vor den Altar treten. Das Verhältnis zu ihrer ältesten Tochter Adeline ist angespannt, da Adeline die Trennung ihrer Eltern nie verarbeitet hat. Tochter Cassie, die aus einer anderen Beziehung stammt, steht Catherine deutlich näher.

Bisher hat sie ihren Töchtern nicht verraten, wer der Mann ist, den sie nun heiraten will. Sie hofft allerdings, dass diese Ehe die Familie zusammenführt. Doch als ihre Töchter erfahren, wen Catherine heiraten will, sind beide fassungslos....

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, in denen Catherine, ihre älteste Tochter Adeline und die jüngste Tochter Cassie, abwechselnd im Zentrum der Ereignisse stehen. Dadurch lernt man die Hauptprotagonistinnen näher kennen, erfährt was sie bewegt, was sie voneinander denken und wie sie aufeinander wirken.

Die drei Hauptcharaktere wirken alle lebendig und ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar. Schnell wird klar, dass in der Vergangenheit einiges passiert ist, was das Verhältnis der drei Frauen belastet. Da die Atmosphäre zwischen den Charakteren zunächst ziemlich angespannt ist, stellt sich das Wohlfühl-Gefühl, das die Romane von Sarah Morgan auszeichnet, bei dieser Erzählung erst später ein. 

Dennoch hat man von Anfang an das Gefühl, dass man mit den Protagonistinnen mitfiebern und sich ganz auf die Handlung einlassen kann. Denn die Autorin versteht es, jede einzelne Perspektive so zu vermitteln, dass sie glaubhaft wirkt. Man beobachtet deshalb fasziniert, wie sich das angespannte Verhältnis im Verlauf der Ereignisse wandelt. Dabei erlebt man einige Überraschungen, die dazu führen, dass man das Buch erst aus der Hand legen mag, wenn man am Ende angekommen ist. 

Ein einfühlsam erzählter Roman, der durch lebendige Charaktere überzeugt. 

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Rezensionen von Gaby 2707:

Kalte Marsch von Nina Ohlandt

Nach seiner Strafversetzung auf eine Ein-Mann-Wache nach Friedrichstadt, einer kleinen Stadt im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein zwischen den Flüssen Eider und Treene, hat es KHK John Benthien momentan mit weniger spannenden Fällen zu tun. Einzig seine Tochter Celine, die sich einer Gruppe Klimaschützern angeschlossen hat, hält ihn hier und da auf Trab.

Doch dann werden Laas Riewerts, der auch sein Vermieter ist, und dessen Frau Mette ermordet in ihrem Haus gefunden. Beide gehörten einer streng nach dem Wort der Bibel lebenden Freikirche an.
Johns ehemaligen Kollegen, die Kommissare Tommy Fitzen und Lilly Valesco, sowie Staatsanwältin Sanna Harmstorf werden für diesen Fall abgestellt. John soll sich vorerst aus dem Fall raus halten. Bis zu dem Zeitpunkt als hinter seinem Haus unter einem Baum die Leiche einer seit 10 Jahren vermissten Frau gefunden wird und John erste relevante Spuren findet.

Auch in seinem 10. Fall hat mich John Benthien wieder voll von sich und vor allem von seiner Fähigkeit Zusammenhänge zu erkennen und damit einen Fall zu lösen überzeugt. Und nicht nur mich.
Auch wenn man die anderen Fälle nicht kennt, die ebenfalls alle in sich abgeschlossen sind, hat man keine Probleme in den neuen Fall einzutauchen. Ich finde es aber immer schöner, wenn ich gerade die Ermittler mit ihrem Privatleben nach und nach immer besser kennenlernen kann.
Auch diesmal habe ich mich mit ihm und Celine und auch mit seinem Vater Ben, der zu Besuch kommt, sehr wohl gefühlt. Auch Tommy und Lilly habe ich im Laufe der jahrelangen Ermittlungen richtig ins Herz geschlossen. Die drei Ermittler der Kripo Flensburg sind aber auch ein unschlagbares Team, das hoffentlich bald wieder zusammen auf Ermittlungstouren geht.
Den Fall, der sich hauptsächlich um eine Freikirche bzw. ich würde sie sogar als Sekte bezeichnen, dreht, finde ich sehr interessant und auch verstörend. Wenn ich mir vorstelle, dass es solche Glaubensgemeinschaften mit solch krassen Verhaltensmustern auch heute noch und vielleicht sogar hier bei uns gibt, bekomme ich Gänsehaut. Wie schnell man in die Fänge einer solchen Gemeinschaft kommen kann, lesen wir hier durch das Beispiel von Jaane Harmstorf, die Schwester von Staatsanwältin Sanne. So toll, wie sie sich für ihre Schwester einsetzt, obwohl sie damit ihrer Karriere massiv schaden könnte. Da zählt Familie halt doch mehr als Karriere.
Sehr spannend und interessant finde ich die verschiedenen Menschen, die ich von der Freikirche kennenlerne. Die Brüder Abbe und Keke Boysen, die von ihrem kranken Vater die Führung der Kirche des wahren Glaubens übernehmen wollen. Und die spirituelle Anführerin Nele Flohr, bei deren Weissagungen sich mir die Haare aufgestellt haben. Sie alle machen diesen Fall zu etwas besonderem.

Ein Fall mit einem hohen Spannungsbogen, einem fesselnden Fall, interessanten Menschen in einer Umgebung in der ich gerne mal Urlaub machen würde.
Meine Empfehlung ist diesem Buch gewiss.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gaby 2707

Rezensionen von Daggy:

Für Fantasy und Rätsel-Freunde

Agentur für magische Wesen: Löse das Rätsel des Seeungeheuers von Amelie Benn

Pipa und Ben sind ziemlich sauer, weil sie die Ferien bei ihrer Tante Esmeralda verbringen sollen. Zudem ist Pipas Cousin Ben auch noch zwei Jahre jünger als sie, was ihr noch weniger gefällt. Doch dann kommt alles anders. Tante Esmeralda wird von der Agentur für magische Wesen mit dem Schiff nach Südamerika geschickt, dort soll sie dort ein magisches Tier vor den Unorden, die diese wundervollen Tiere nur ausnutzen wollen, zu retten.

Schon auf dem Schiff fällen den Kindern zwei Männer auf, die sich sehr verdächtig benehmen. Durch Kombinieren können sie einen dieser Männer als zu den Unorden gehörig ausmachen und ein magisches Wesen vor ihm retten. So nehmen sie das niedliche Marillo mit in ihre Kabine. Diese kleine fuchsähnliche Tier kann fliegen und sich unsichtbar machen.
Die spannende Geschichte über magische Wesen, Tante Esmeralda und die Kinder wird in 20 Kapiteln erzählt, die mit einem Rätsel enden. Diese Rätsel sind in drei Schwierigkeitsstufen eingeteilt und sehr abwechslungsreich gestaltet. Logisches Denken und eine gute Beobachtungsgabe helfen bei der Lösung. Aber notfalls kann man sich auch durch zwei Tipps helfen lassen oder einfach weiterlesen, denn im nächsten Kapitel steht die Lösung ebenfalls. Aber es macht auch Spaß sich die Aufgaben anzuschauen und zu überlegen, wo der Lösungsansatz steckt.
Wieder eine schöne Fortsetzung der „Geheim!-Reihe“, die wie immer mit einem Brief hinter dem Cover beginnt und durch die Rätsel und Illustrationen gut zu lesen ist.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Daggy

Rezensionen von Daggy:

Mädchen-Power

Lieschen Radieschen, die rebellische Prinzessin von Martin Auer

In 2024 kam dieses Buch unter einem neuen Titel heraus. Ich habe noch das Exemplar mit dem Namen „Lieschen Radieschen und der Lämmergeier“ bei mir im Regal, denn ich habe es schon sooo viele Male vorgelesen. Denn, wenn es nicht so läuft, wie Lieschen sich das vorstellt, dann „kriegt sie einen roten Kopf“ und schreit ganz schrecklich laut und weil die anderen dieses Geschrei nicht gerne hören, machen sie oft schon bevor es losgeht, was Radieschen will.

Ihre Tante hat ihr zwar mit dem Lämmergeier gedroht, doch als der kommt, um Radieschen zu holen, hat sie auch den schnell im Griff und er muss sie in eine Königreich bringen, statt zur „einsamen Insel, wo zornige Kinder eingesperrt werden!“ So mischt sie noch kurz das Königspaar auf bevor sie sich aufmacht den Prinzen zu retten.
Lieschen ist ein richtig emanzipiertes kleines Mädchen, sie hat vor nichts Angst, aber alle fürchten sie vor ihrem Geschrei. Als sie ein schönes Prinzessinnenkleid bekommen soll, möchte sie lieber „schwarze Lederhosen und schwarze Stiefel“, und schließlich wird sie den Drachen besiegen und den Prinzen befreien.
Ob man das Buch vorliest oder vielleicht schon selbst lesen kann, es ist nicht all zu lang und hat witzige Bilder. Ich könnte bei Vorlesen immer wieder die zuhörenden Kinder mit meiner Begeisterung anstecken.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Daggy

Rezensionen von Claudia R:

orkischstark

Die Krone der Orks von Michael Peinkofer

Klappentext / Inhalt:

Die Drachen kehren zurück!
Und Balbok und Rammar müssen die Welt retten – schon wieder …
»Die Krone der Orks« ist der 8. humorvoll-abenteuerliche High-Fantasy-Roman um die unfreiwilligen Ork-Helden von Michael Peinkofer.
Endlich ist Erdwelt wieder eins – doch statt der wohlverdienten Heimkehr auf ihre Insel wartet auf die Ork-Brüder Balbok und Rammar nur neuer Ärger.

Davon aber dafür jede Menge: Die hinterhältige Lady Aderyn will ein Heer von Drachen aus dem ewigen Eis des Südpols zum Leben erwecken, und aus der alten Welt rückt ein Heer der Menschen in Luftschiffen an. Und da Aderyn auch noch Balboks Erben in sich trägt, begibt sich der Ork auf eine Rettungsmission, die es in sich hat. Währenddessen wird sein Bruder Rammar wider Willen zum diplomatischen Vermittler zwischen Orks und Menschen und gerät mitten hinein ins Mahlwerk politischer Intrigen.
Über Erdwelt brauen sich die dunklen Wolken des Schicksals zu einer gewaltigen, alles entscheidenden Schlacht zusammen …
Zwischen Vaterfreuden, hinterhältigen Elfen und unfreiwilligen Rettungsmissionen: Michael Peinkofer begeistert mit orkischem Humor!

Cover:

Das Cover ist etwas dunkler gestaltet und macht damit einen geheimnisvollen und abenteuerlichen Eindruck. Es ist optisch und farblich toll gestaltet und verspricht auf jeden Fall Spannung und Abenteuer. Zudem passt es gut zu den anderen Covern der Reihe.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den achten Ork-Band, man kann jedoch ab dem sechsten Band auch sehr gut einsteigen, da die letzen drei Bände eine kleine eigenständige Trilogie sind. An Band 6 und 7 kann ich mich noch gut erinnern und habe mich auch schon sehr auf die beiden Ork-Brüder Balbok und Rammar und ein Wiedersehen mit den Beiden gefreut.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und gut und flüssig lesbar. Schnell kommt man ins Geschehen und die Charaktere hinein. Das Personenverzeichnis zu Beginn ist dabei hilfreich. Auch die Karte ist dabei ein weiteres tolles Extra und sehr hilfreich zur Orientierung. Die Geschichte ist spannend und wendungsreich umgesetzt und auch hier kommt die Unterhaltung und der orkische Humor nicht zu kurz.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme und gute Länge. Das Tempo wird recht hoch gehalten und es bleibt bis zum Ende spannend und Interessant. Die Anfänge sind gut und deutlich erkennbar und die Gliederung und Gestaltung ist hier sehr gut umgesetzt.

Richtig toll ist hier auch das umfangreiche Glossar mit einem detailreichen Wörterbuch der orkischen Sprache. Wer also schon immer mal orkisch lernen wollte, wird hier viele orkische Begriffe und Übersetzung finden.

Mit diesem Band ist dem Autor wieder ein kleines Meisterwerk gelungen und auch die Charaktere sind einfach wieder herrlich. Orkischstarke Geschichte, die begeistert und sich gut lesen lässt. Wundervolle Fantasy, die einen in eine abenteuerliche Welt entführt.

Fazit:

Orkischstarke Geschichte mit einer Menge Spannung, Abenteuer und guter Unterhaltung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R

Rezensionen von Lerchie:

Erst nach der Hälfte spannend

Die Splitterklinge von Jennifer Estep

Gemma, der Kronprinzessin, läuft die Zeit davon. Sie ist eine gerissene Spionin und Magierin, konnte aber den Feind nicht enttarnen. Er bedroht ihr Königreich. Dort finden gerade die Vorbereitungen für ein spektakuläres Gladiatorenturnier statt und Gemma heckt einen gewagten Plan aus. Doch dann gerät alles außer Kontrolle.

Die Macht über ihr Königreich entgleitet ihr, sie muss ihre Beziehung zu Prinz Leonidas retten und das Geheimnis ihrer Magie entschlüsseln. Ihre Familie und ihre Heimat sind in Gefahr.

Meine Meinung
Leider habe ich zu spät bemerkt, dass dieses Buch der letzte Teil einer Trilogie ist. Und natürlich habe ich die beiden Vorgängerbände nicht gelesen. Zwar wird hie und da erwähnt fass mal was Furchtbares geschehen ist, doch machte mich das nicht gleich stutzig. So hat mich die erste Hälfte des Buches nur gelangweilt, denn hier geschah wirklich erst nach der Hälfte etwas, was das Buch dann doch noch spannend machte. Dann allerdings hielt sich diese Spannung bis zum Ende. Dummerweise wurde mit, nach einem blick auf die Titelseite des E-Books, dann erst wirklich klar, dass ich einen dritten Teil lese. Doch nun war es nicht mehr zu ändern. Wie gesagt langweilte mich die erste Hälfte und ich hätte dafür nur zwei magere Sterne gegeben. Doch für die zweite Hälfte waren es dann 5 Sterne geworden. Sicher hätte die Autorin bereits in der ersten Hälfte mehr Spannung einbauen können, so dass es da wenigstens für 3 Sterne (oder sogar mehr) gereicht hätte. Wenn ich also den Durchschnitt für dieses Buch also 3,5 Sterne nehme dann rund ich, wegen der wirklich guten Spannung in der zweiten Hälfte auf 4 Sterne auf, denn letztendlich hat mir das Buch noch gut gefallen und mich ab der Hälfte auch gut unterhalten. So eben dann vier Sterne von mir. Und natürlich die Empfehlung den ersten und zweiten Band vorher zu lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lerchie

Rezensionen von Claudia R:

Wirtschafts-Polit-Thriller

Der Astrologe - eine gänzlich unwahre Geschichte von Jürgen G. H. Hoppmann

Klappentext / Inhalt:

Großes Europäisches Planetenfest Dresden: Ein Serienkiller verschickt Gifthoroskope.
Polizeistudent Max, schwer gestört durch Kampfeinsätze in Afghanistan, und seine Evi, kleinkriminelle Bäckereifachverkaufsgehilfin aus der Oberlausitz, gehen auf Spurensuche.
Während sie im pulsierenden Elbflorenz Giftmörder jagt, begleitete er den Starastrologen Scultetus als Bodyguard bis ans Ende der Welt.

Jugendstilpalast in Prag, Chinesische Pagode in den Kanaren, Himmelspriester der Sahara, Istanbuler Horoskopgelehrte, Alpenschloss mit Gruselhexe, Planetenalleen am Atlantik,
schottische Druidenkreise, eine Sternenburg im Öresund, Geheimstudien in Warschau, Prüfung durch granitschädelige Logenbrüdern und Irrfahrt durchs Zittauer Bergland,
Flucht und Rückkehr nach Dresden.

Cover:

Teuflisch zwigespalten, wie Sonne und Mond, schwarz und weiß werden hier bereits im Cover verschiedene Elemente geschickt miteinander vereint bzw. in Kontrast gestellt. Die Umsetzung ist interessant gemacht und das Cover auf jeden fall ein Hingucker und man entdeckt mehr und mehr Details beim Betrachten. Auch die Farbwahl ist gut gelungen und umgesetzt.

Meinung:

Kein Standardwerk oder Thriller, der einfach so dahin plätschert, viele verschiedene Aspekte der Astrologie, aber auch der Politik spielen hier mit rein und werden geschickt miteinander verwoben. Eine gänzlich unwahre Geschichte erscheint jedoch nicht immer so und vereint Fiktion, Realität mit Astrologie, Politik und jede Menge Humor.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu sehr ins Detail gehen und halte mich daher mit weiteren Details zum Buch zurück.

Wer Sternenkunst und Horoskope mag, wird bei diesen Ermittlungen sicherlich seine Freude haben und auch so manches Schmunzeln nicht verleugnen können. Anfänglich fand ich es jedoch nicht ganz einfach hinein zukommen und an manchen Stellen auch durchaus etwas langatmig, aber im großen und ganzen ist es gut recherchiert, fantasievoll und kreativ umgesetzt und auch die Ermittlungen eine Mischung aus spannend und humorvoll, was auf jeden Fall für gute Unterhaltungsmomente sorgt. Die Figuren, aber auch das Drumherum ist teils skurril und irgendwie auch herrlich. Man kann es kaum in Worte fassen, da es eine Mischung aus viel Kreativität, aber auch realen Aspekten beherbergt. Eine andere Art von Geschichte, die man so vielleicht nicht erwartet, der einen auch irgendwie nicht loslässt. Auch die Einordnung und Zuordnung fällt einem hier eher schwer, es ist schlecht und schwer in nur ein Genre zu packen.

Die einzelnen Kapitel und Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Auch die Perpektivwechsel machen es sehr spannend und bringen Tempo hinein. Die Orts- und Zeitangaben sind hilfreich. Auch die Anfänge sind sehr schön gestaltet und dadurch deutlich erkennbar. Die Strukturen und Symbole zu Beginn der Kapitel sind toll gewählt. Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen.

Schwierig finde ich hier jedoch die Zuordnung, für mich ist es kein Thriller im eigentlichen Sinne, zumindest nicht derart von blutrünstiger Gänsehaut Natur, sondern eher eine Art Wissenschafts-Polit-Thriller, der auf jeden Fall bewegt und nachdenklich stimmt.

Fazit:

Kein Thriller im eigentlichen Sinne, aber eine bewegende und nachdenkliche Wissenschafts-Polit-Geschichte mit Thrillerelementen, zwischen Fantasie und Realität.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R