Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Goejos:
Zufälle
Unter dem Moor von Tanja Weber
Ein Roman, welcher drei Frauenschicksale aus verschiedenen Zeiten zu einer Geschichte verwebt. Kein Wunder, dass man zu Beginn noch etwas unsicher ist, was gehört wohin oder zu wem. Aber das legt sich im Verlauf des weiteren Fortlaufes und man bekommt schließlich den Durchblick und fiebert mit den handelnden Personen mit.
Es wird einem wieder einmal die unmenschliche Vorgangsweise in der ehemaligen DDR vor Augen geführt. Es wird aber auch der Mut und der Lebenswille einiger Gegner beleuchtet, welche für Ihr Engagement alles riskiert haben. Man kann sich heute die damaligen Lebendumstände gar nicht mehr vorstellen, doch sind sie noch nicht solange her. Aber man vergisst halt schnell. Und gerade darum sind solche Bücher, welche uns im Erzählstil in eine Vergangenheit entführen, die wir Alle liebend gerne vergessen wollen. Nur Vergessen löscht das Geschehene nicht aus. Ein wichtiges Buch, welches gerade in der heutigen Zeit gelesen werden muss. Also tun wir es.
Rezensionen von aon.912401633@aon.at:
Zufälle
Unter dem Moor von Tanja Weber
Ein Roman, welcher drei Frauenschicksale aus verschiedenen Zeiten zu einer Geschichte verwebt. Kein Wunder, dass man zu Beginn noch etwas unsicher ist, was gehört wohin oder zu wem. Aber das legt sich im Verlauf des weiteren Fortlaufes und man bekommt schließlich den Durchblick und fiebert mit den handelnden Personen mit.
Es wird einem wieder einmal die unmenschliche Vorgangsweise in der ehemaligen DDR vor Augen geführt. Es wird aber auch der Mut und der Lebenswille einiger Gegner beleuchtet, welche für Ihr Engagement alles riskiert haben. Man kann sich heute die damaligen Lebendumstände gar nicht mehr vorstellen, doch sind sie noch nicht solange her. Aber man vergisst halt schnell. Und gerade darum sind solche Bücher, welche uns im Erzählstil in eine Vergangenheit entführen, die wir Alle liebend gerne vergessen wollen. Nur Vergessen löscht das Geschehene nicht aus. Ein wichtiges Buch, welches gerade in der heutigen Zeit gelesen werden muss. Also tun wir es.
Rezensionen von Goejos:
Zufälle
Unter dem Moor von Tanja Weber
Ein Roman, welcher drei Frauenschicksale aus verschiedenen Zeiten zu einer Geschichte verwebt. Kein Wunder, dass man zu Beginn noch etwas unsicher ist, was gehört wohin oder zu wem. Aber das legt sich im Verlauf des weiteren Fortlaufes und man bekommt schließlich den Durchblick und fiebert mit den handelnden Personen mit.
Es wird einem wieder einmal die unmenschliche Vorgangsweise in der ehemaligen DDR vor Augen geführt. Es wird aber auch der Mut und der Lebenswille einiger Gegner beleuchtet, welche für Ihr Engagement alles riskiert haben. Man kann sich heute die damaligen Lebendumstände gar nicht mehr vorstellen, doch sind sie noch nicht solange her. Aber man vergisst halt schnell. Und gerade darum sind solche Bücher, welche uns im Erzählstil in eine Vergangenheit entführen, die wir Alle liebend gerne vergessen wollen. Nur Vergessen löscht das Geschehene nicht aus. Ein wichtiges Buch, welches gerade in der heutigen Zeit gelesen werden muss. Also tun wir es.
Rezensionen von Hennie :
Do it yourself!
Natürlich sauber von Doris Kern
Schon rein äußerlich ist dieser Ratgeber sehr ansprechend. Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr gut und die handliche Größe des kleinen Büchleins in der gebundenen Ausgabe tut ihr übriges.
Die bewährte Devise lautet: Mach es selbst!
Bereits in der Einleitung kommt die Autorin Doris Kern schnell zur Sache und erläutert, wie einfach es sich gestalten kann, sein Heim umweltfreundlich, natürlich und nachhaltig sauber zu halten.
Mit wenigen natürlichen Zutaten wie Zitrone, Essig, Natron, Seife, Alkohol und Wasser zeigt sie uns, wie es geht, selber Putzmittel herzustellen.
Es macht Sinn für die eigene Gesundheit und die der Familie und für die Umwelt beim Reinigen, Putzen, Pflegen auf aggressive Mittel, auf Gifte und Chemie zu verzichten.
Wie das funktioniert? Antworten gibt es in dem Ratgeber jede Menge. Rezepte, Anleitungen und Tips und Tricks für jeden Reinigungsbereich des Hauses, der Wohnung...
Die Vorteile liegen auf der Hand. Ich selbst verwende seit vielen Jahrzehnten Kernseife (am liebsten ganz alte aus Omas Haushaltsauflösungen) für viele Anwendungsbereiche. Das ist mein Universalreinigungsmittel.
Ich gebe gern meine unbedingte Empfehlung für „Natürlich sauber". Das ist ein schönes und nützliches Buch! Kann man auch gut verschenken.
Rezensionen von chabli:
leichte Urlaubslektüre
The Summer of Broken Rules von K. L. Walther
„The Summer of broken Rules“ ist ein Liebesroman von K. L. Walther aus dem Jahr 2024. Darum geht es um die 18-jährige Meredith, die mit ihren Eltern nach Martha’s Vineyard reist, um dort die Hochzeit ihrer Cousine … im Kreis der Großfamilie zu feiern. Dies fällt ihr sehr schwer, da ihre große Schwester Claire vor kurzem verstorben ist und sie sich stark von ihren Mitmenschen zurückgezogen hat.
Im Rahmen der Hochzeitsfeierlichkeiten für ein Spiel namens Killer gespielt und Meredith versucht, es zu Ehren ihrer Schwester zu gewinnen. Sie lernt Wit, den Bruder des Bräutigams, kennen und verliebt sich in ihn. Doch es gibt Geheimnisse, die die junge Liebe beeinflussen könnten.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist eine leichte Sommerlektüre, die man durch den flüssigen und interessanten Erzählstil schnell durchlesen kann. Meredith ist eine sehr sympathische Person, mit Wit konnte ich mich nicht ganz anfreunden. Durch den Stammbaum zu Beginn des Buches konnte man die vielen Personen sehr gut auseinander halten und immer wieder nachblättern, wenn man die Verwandtschaftsverhältnisse vergessen haben sollte. Auch die Umgebung ist sehr gut getroffen und durch die Karte im Einband konnte man alles gut nachvollziehen. Das Cover entspricht nicht unbedingt meinem Geschmack, es hätte noch ein wenig freundlicher gestaltet sein können. Auch fand ich das Verhalten vieler Charaktere nicht unbedingt plausibel. So ist Meredith im Buch 18, kommt mir aber durch ihre Taten und ihre Art viel jünger vor. Während des Lesens hatte ich immer eine viel jüngere Protagonistin vor Augen. Die Durchführung des Killer-Spiels stelle ich mir zwar lustig vor, aber irgendwie kam mir das an den Haaren herbeigezogen vor.
Alles in allem ein leichtes, lustiges Buch, das so vor sich hinplätschert. Ich hätte mir mehr Charaktertiefe gewünscht, aber es hat dennoch Spaß gemacht, das Buch zu lesen.
Rezensionen von Petra:
Die Geschichte wiederholt sich
Das Echo der Gezeiten von Rebekka Frank
Zwei junge Frauen die eine um 1630 die andere um 1960 erleben mehr oder weniger das Gleiche. Frauen sind weniger wert als Männer, die drei K´ sind für ihr Leben bestimmend und wehe wenn sie ausbrechen wollen. In den frühen Zeiten waren sie sogar Freiwild, Ness erlebt es am eigenen Leib, nur weil sie keinen Mann will, glaubt jeder er kann mit ihr machen was er will, aber sie wehrt sich.
Ähnlich ergeht es Tilla erst versucht sie die Aufmerksamkeit ihres Vaters zu erringen, dann will sie die Fachwelt als Archäologin erobern, Hohn und Spott, sogar Mobbing bestimmen ihr Leben. Wenn sie heiraten würde, wären alle Kraftanstrengungen und das Aushalten von der Häme umsonst gewesen. Mich hat der Mut und die Kraft dieser Frauen beeindruckt. Ich bin einen anderen Weg gegangen, für mich war er der Richtige. Aber hätte ich auch dieses Vermögen gehabt wenn ich es anders hätte gewollt. Diese spannende Frage die sich meiner Meinung nach automatisch stellt, wenn man sich in die Figuren hinein versetzen kann, ist nicht leicht zu beantworten.
Die Autorin hat es geschafft das man Ness und Tilla als Schwestern, als Freundinnen betrachten kann, das man ihnen wünscht das sich alle ihre Hoffnungen erfüllen und am Ende des Buches denkt, das habt ihr gut gemacht, Glückwunsch! Alle drei Frauen ( die Protagonistinnen und die Autorin ) haben für kurze Zeit mein Denken bereichert, ich habe Neues erfahren und die Anregung auch mal eingefahrene Gleise zu verlassen.
Rezensionen von tonton:
Nicht unbedingt das richtige Buch zum Thema
Anton und sein Gewissen von Marlies Bardeli
Es gibt einige komplizierte Themen, die Eltern gerne irgendwann mit ihren Kindern besprechen möchten. Es ist immer schön, wenn man ein Buch findet, das bei solch einer Konversation unterstützen kann.
Allerdings finde ich die Erklärung in diesem Buch einerseits zu kompliziert und andererseits zu simplifizierend.
Kompliziert: die Autorin versucht im Buch das Konzept "Gewissen" zu erklären. Dabei wird Antons Gewissen als geistlicher Doppelgänger gezeichnet, der ihn ständig berät (oder nörgelt). Für kleine Kinder ist die Darstellung zu abstrakt und sie wundern sich, warum es plötzlich zwei Antons gibt. (Die Altersempfehlung des Buches ist ab 3.)
Simplifizierend: bis ein Kind dazu kommt, von einem kaputten Spielzeug davonzulaufen, ist schon eine Menge passiert. Warum hat es Angst, was zu sagen? Wahrscheinlich, weil es weiß, dass es Ärger kriegen wird. Das liegt daran, dass die Erwachsenen in der Vergangenheit kein Verständnis für das Kind gezeigt haben. Und plötzlich versucht man sein Kind zu überzeugen, dass es besser für ihn wäre, seine Fehler zu melden?
Rezensionen von Sheilo:
Ein absolutes Highlight
Anton und sein Gewissen von Marlies Bardeli
Die Autorin hat mich wirklich vom Hocker gerissen. Bei "Schattenwede - Liebe mich nicht" steckt man sofort ab Beginn wieder mitten in der Handlung, die Spannung wird ab dem Prolog aufgebaut und bleibt bis zum Ende erhalten. Der Plot-Twist könnte dabei zu kurzen Schockzuständen führen.
Dieses Buch war wieder absolut fesselnd und der witzige und lockere Schreibstil von Corinna Kalla trägt einen großen Teil dazu bei und bringt einen um die Nächte, weil man einfach wissen möchte wie es weitergeht.
Wie auch schon im ersten Band sind der Prolog und Epilog aus Sicht von Tony geschrieben, wohingegen das restliche Buch Noras Perspektive aufzeigt. Während der Achterbahnfahrt der Gefühle kann man aufgrund der verschiedenen Reaktionen aber immer erahnen, was in Tony vorgeht.
Besonders fasziniert hat mich die persönliche Entwicklung der beiden Protagonisten, auf die ich leider nicht weiter eingehen kann um Spoiler zu vermeiden.
Für mich stellt diese Geschichte von Nora und Tony wirklich ein absolutes Lesehighlight zum Jahresende dar. Ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf den dritten Teil.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein gelungener Reihen-Auftakt
Was der See birgt von Lenz Koppelstätter
Mit Gianna Pitti, der Polizeireporterin der Lokalzeitung Messaggero di Riva, eröffnet Lenz Koppelstätter, nach der Reihe rund Commissario Grauner, eine neue Reihe italienischer Krimis. Statt der Täler im Alto Adige, also Südtirol, ist diesmal die Region rund um den Gardasee Schauplatz mysteriöser Vorgänge und Toter.
Worum geht’s also?
Als im Hafen von Riva die Leiche eines jungen Mannes, in dessen Rachen Keramikfische gefunden werden, auftaucht, ist Gianni Pitti-Sanbaldi, eine investigative Journalistin, persönlich betroffen, und verheimlicht das zunächst der Polizei. Solche Fische werden wenig später noch an anderer Stelle auftauchen und deuten auf einen Geheimbund hin.
Da ihr Arbeitsplatz bei der Lokalzeitung Messaggero di Riva wackelt. wittert sie eine große Story und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Damit ist sie nicht die einzige, denn sowohl ihre Chefin Elvira Sondrini, als auch ihr Onkel, der leicht vergessliche und schrullig wirkende Onkel Francesco Marchese Pitti-Sanbaldi, haben ihre Gründe, ihre Nasen in die Ermittlungen zu stecken. Geht es bei Elvira um handfeste, pekuniäre Motive, um die Zeitung am Leben zu erhalten, so hat Francesco Marchese Pitti-Sanbaldi ein ganz anderes Interesse an diesem Kriminalfall. Sein Bruder und Giannas Vater, der legendäre Investigativ-Journalist Arnaldo ist vor etwa einem Jahr spurlos verschwunden. In welches Wespennest hat er gestochen? Lebt er noch? Und wenn ja, wo?
Und welche Rolle spielt der leitende Staatsanwalt aus Trient, Giorgio Foscolo?
Meine Meinung:
Dieser komplexe Krimi entführt uns zu einem der zahlreichen Geheimbünden, die (nicht nur) in Italien ein Netz an Unterstützern für ihre Sache geflochten haben. Dass es dabei auch um handfeste materielle und höchst politische Interessen geht, ist klar.
Geschickt geleitet Lenz Koppelstätter seine Leser in die wenig bekannte Epoche Italiens rund um den Schriftsteller und faschistischen Politiker Gabriele d’Annunzio (1863-1938), der kurz nach dem Ersten Weltkrieg 1919/20 in Fiume (heute Rijeka/Kroatien) ein eigenes Reich ausgerufen hat. Nach dem Scheitern zieht er sich in seine Villa nach Gardone am Gardasee zurück. Diese Villa ist heute ein Museum und spielt in diesem Krimi ebenso eine wichtige Rolle wie eine andere berühmte Villa, nämlich die Rilke-Villa, die angeblich verkauft werden soll.
Immobilienspekulationen, Korruption und ominöse Geheimbünde - das sind die Zutaten für fesselnden Krimi, die in die Kulisse des Gardasees eingebettet sind. Wie schon in seinen Krimis rund um Grauner und Saltapepe, gelingt es Lenz Koppelstätter erneut, seine Leser zu fesseln.
Die Charaktere sind wieder gut gelungen, denn sie haben alle so ihre Ecken und Kanten. Besonders den schrulligen Francesco Marchese Pitti-Sanbaldi Angehöriger des italienischen Alt-Adels, der sein ungeklärtes Familiendrama auflösen will, habe ich ins Herz geschlossen.
Fazit:
Wer Krimis rund um mysteriöse Geheimbünde mag, ist bei diesem Reihenauftakt richtig und wird bestens unterhalten. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
Rezensionen von tonton:
Kurzweilig, original und mit Tiefe
Frieda, Nikki und die Grenzkuh von Uticha Marmon
Das lustige Cover mit der Kuh gibt den Ton für das Buch an. In einem Dorf namens Elend herrscht seit immer Streit zwischen den Nordelendern und Südelendern. Der Streit wurde verschärft, als eine Kuh genau auf der Grenze ihr Kalb auf die Welt bringt.
Im Buch werden Themen wie Freundschaft, Mut und Zusammenhalt besprochen.
Die Handlung bezieht sich auch auf ernste politische Themen wie Krieg, die Umwelt und die Wirtschaft. Die Geschichte ist aber witzig erzählt und passend für das Zielalter (ab 9) geschrieben. Vom Standpunkt eines Kindes aus gesehen, ist diese eine Kinder-gegen-Erwachsene Geschichte, wo Kinder versuchen die Erwachsenen zur Vernunft zu bringen.
Ich mag, dass dieses Buch nicht nur recht unterhaltsam ist, sondern es auch einen Einblick in den komplizierten Strukturen gibt, die das Erwachsenenleben regieren. Für die Zielgruppe sind die Themen sehr zutreffend und in eine kurzweilige, gut lesbare und originale Geschichte verpackt.
Ein lesenswertes Buch!








