Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Szenen aus der Stadt
Mein Sachen suchen Wimmelbuch: In der Stadt von Susanne Gernhäuser
Ein Wimmelbuch in dem es viele Dinge zu entdecken gibt und dass dank seiner Klappen zum Mitmachen animiert. Das Cover zeigt eine Lastenrad, mit dem eine Frau zwei Kinder herumfährt. Ein roter voll besetzter Doppeldeckerbus, fährt über eine Brücke, unter der ein Schiff zu sehen ist, im Hintergrund ein Bahnhof, eine Hubschrauber, ein Flugzeug, ein Fernsehturm und eine Kran, um nur einige Dinge zu nennen.
Auf jeder Seite gibt es einen kleinen Text und einige Sachen, die man im Bild finden kann. Hier geht es um ein Lastenrad, einen Lieferdienst per Rad und um einen Dino, den man in einem Museum besichtigen kann, wenn man die entsprechende Klappe öffnet. Die Szene ist eine Erweiterung des Covers.
Am Hauptbahnhof warten viele Menschen, einige steigen in den orangen Bus, ein anderer nutzt einen Elektroroller. Auf der Baustelle wird Beton gegossen, durch das Öffnen einer Klappe ändert der kleine Bagger seine Position. Afrikanische Tiere sehen wir im Zoogehege, am Kanal ist ein Flohmarkt aufgebaut, durch einen Unfall sehen wir einen Abschleppwagen, ein Polizei- und ein Feuerwehrauto, dann liegt schon Schnee und im Hintergrund ist der Weihnachtsmann unterwegs.
Es gibt viel zu sehen und zu finden, Klappen sind zu öffnen und sicher wird man immer wieder etwas Neues entdecken.
Rezensionen von Daggy:
Zweisprachiges Wimmelbilderbuch
Sachen suchen - Englisch lernen von Bea Zorell
Dieses Pappbilderbuch hat eine etwas kleineres Format und dadurch sind die meisten Darstellungen auf den Bildern ebenfalls etwas kleiner. Das System der „Sachen-suchen-Bücher“ bleibt erhalten, nur das hier der Text sehr kurz ist, dafür aber in beiden Sprachen, deutsch und englisch zu lesen ist.
Die Gegenstände und Personen, die in den Wimmelbildern zu suchen sind, sind auch in beiden Sprachen beschrieben.
Nach dem Spielplatzbild auf den Cover, geht es gleich mit einer Spielplatzszene weiter. Sandkasten, Rutsche, spielende Kinder, alles Dinge, die den Kleinen vertraut sind.
Kindergeburtstag, das Geburtstagskind trägt eine Krone und vor ihm sehen wird die vier Kerzen brennen. Oma und Opa sind zu Besuch und es wird gebastelt, danach ein Grillabend im Garten und ein buntes Kinderzimmer mit fröhlichen Kindern. Regen auf dem Markt, ein Bahnhof, eine Baustelle, Kinder in der Kita, eine Streichelzoo und ein Zoo sind die nächsten Stationen.
Vielleicht merken sich die Kinder einige der englischen Begriffe, Zweijährige, die nicht zweisprachig aufwachsen, werden erstmal die Begriffe einer Sprache zeigen und später benennen können.
Einige der Bilder sind schon in anderen Büchern erschienen, aber die elf Doppelseiten sind sicher einer Entdeckung wert.
Rezensionen von Gaby 2707:
Ein düsterer Blick in die Vergangenheit
Mädchenfeuer von Anna Jansson
Kriminalinspektor Kristoffer Bark arbeitet mit seinem Team vom Polizeiposten Örebro in der schwedischen Provinz Örebro län und der historischen Provinz Närke gerade an einer Reihe von Wohnungs- bzw. Kellereinbrüchen, als seine Schwester Kristina Barklöv ihn zusammen mit ihrer Freundin Nana Blymark zu einer Höhle im Naturschutzgebiet Skärmarboda führt.
Hier sollen lt. Andeutungen des Mediums Magdalena Fernåker die sterblichen Überreste eines Kindes liegen. Sie finden die, wie sich später heraus stellt, damals 9-jährige Sofia Arensjö, die vor ihrem Tod schrecklich misshandelt worden sein muss. Als Bark Magdalena Fernåker zu ihrer Aussage weiter befragen will, ist diese verschwunden. Eine weitere Spur führt zu den damaligen Pflegeeltern Konrad und Elvira Gastin. Das soll aber für lange die einzige bleiben.
„Mädchenfeuer“ ist bereits der 4. Band um den brillanten Ermittler Kristoffer Bark. Für mich ist es das erste Buch, das ich von Autorin Anna Jansson gelesen habe. Ihr großartiger Erzählstil mit kurzen Kapiteln, wechselnden Schauplätzen, Rückblicken in die Vergangenheit, exzellent gesetzten Cliffhangern und einem bildhaften Erzählstil hat mich sofort in die Geschichte hineingezogen und mein Kopfkino angeknipst. Mir ist es sehr schwer gefallen, mal Pausen einzulegen. Die für die Schweden so typischen Zimtschnecken tragen ebenso für das lokalen Flair bei wie die Beschreibungen der Umgebung.
Obwohl ich die ersten drei Fälle nicht kenne, hatte ich nicht den Eindruck etwas Grundlegendes verpasst zu haben. Vieles erklärt sich aus dem Zusammenhang und kleine Rückblenden lassen mich den Ermittler auch immer besser kennenlernen.
Neben den Ermittlungen haben mir die Rückblicke in die Zeit von vor 50 Jahren, als die Pflegeeltern Konrad und Elvira Gastin vier Mädchen bei sich aufgenommen haben, einerseits sehr gut gefallen, andererseits durch die grausamen Vorkommnisse und Details, die hier zutage treten, total schockiert. Das hier zu lesen, hat mich fast an meine Grenzen des Erträglichen gebracht.
Ich finde es toll, wie die Autorin so Vieles, wie das Medium, Drogenprobleme und Einbrüche, Sorgen und Nöte der Polizeikollegen, eine neu erblühende Liebe und vor allem die Geschehnisse aus der Vergangenheit, gekonnt in einer Geschichte unterbringt. Immer wieder gibt es durch die laufenden Ermittlungen kleine Puzzleteile, die die Geschichte voran bringen und langsam zu einem großen Ganzen werden lassen. Die Spannung hält sich auf einem konstant hohen Niveau, schlägt aber immer wieder mit kleinen Spitzen nach oben aus.
Auch die Ausarbeitung der verschiedenen Charaktere gefällt mir sehr gut. Gerade das Team um Bark, wo jeder und er ja selbst auch mit seinen Dämonen in irgendeiner Art zu kämpfen hat, macht sie in meinen Augen sehr menschlich und nahbar.
Ein sehr dynamischer und packender Krimi, der mich ab der ersten Seite gefesselt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen hat. Ein Fall, der mich stark berührt und auch schockiert hat. Der sich vor allem schlüssig auflöst. Auf meiner Liste der Autorinnen, die ich immer wieder lesen möchte, steht nun ein weiterer Name: Anna Jansson.
Rezensionen von stina23:
Gefühle, wild wie das Meer
Was das Meer verspricht von Alexandra Blöchl
Vida lebt auf einer kleinen abgelegenen Insel irgendwo im Norden. Schon immer. Und das wird auch so bleiben. Vida ist zufrieden. Sie hat sich mit ihrem langjährigen Freund verlobt, sie arbeitet im Laden ihrer Eltern, wenn im Dorf Hilfe gebraucht wird, ist sie, wie alle anderen der kleinen Dorfgemeinschaft, zur Stelle.
Vida braucht nicht mehr, will nicht mehr. Ihr älterer Bruder hat die Insel nach seiner Schulzeit verlassen und kommt nur selten zu Besuch. Auch sonst ereignet sich nicht recht viel, bis Marie zuzieht. Die junge Frau in Vidas Alter fällt durch ihr Aussehen, ihren Beruf und einfach deshalb auf, weil sie neu ist. Zwischen Vida und ihr entsteht eine Freundschaft, die nach und nach Vidas Leben auf den Kopf stellt. In ihr werden Fragen wach, die sie sich nie zuvor gestellt hat, sie tut Dinge, die sie sich nie hätte vorstellen können. Diese Veränderungen bringen andere Seiten in Vida hervor, emotionale Seiten, die in verschiedene Richtung wirken.
Das Setting für diese Geschichte ist gut gewählt. Die Insel, auf der sich das Geschehen abspielt, strahlt für die einen die große Freiheit aus, unabhängig und bodenständig zu leben, für die anderen ist sie einengend und eher ein Gefängnis. Vida lernt beide Seiten kennen, als sie an sich neue Aspekte entdeckt. Die Insel kann sinnbildlich für viele andere Orte stehen…kleine Dörfer, die ich kenne ähneln ihr.
Die ProtagonistInnen haben viel Tiefe und handeln größtenteils nachvollziehbar. Mit Vidas Entwicklung und den damit einhergehenden Emotionen konnte ich mitfühlen. Die Autorin hat es mit ihrem klaren und angenehm zu lesenden Schreibstil geschafft, mir Vidas nicht alltägliche Situation, nahe zu bringen, ihre Gefühle an meine eigenen anzudocken und so die der Protagonistin nachvollziehbar zu machen.
Mir hat das Buch gut gefallen, es hat mich überrascht und berührt. Es ist leise und doch sehr intensiv.
Für mich eine positive Überraschung, die ich vom Klappentext her nicht erwartet hätte.
Rezensionen von DorMar:
tierisches Leseabenteuer
Schnüffelnase Snow von Lukas Holzer
ab 3 Jahren sehr zu empfehlen; eine kurzweilige Geschichte mit tollen Illustrationen
im Shop ansehen weitere Rezensionen von DorMarRezensionen von Bellis-Perennis:
Fesselnd bis zur letzten Seite
Der Retter von Mathijs Deen
Als Urlauber an der Küste Northumberlands (UK) auf die Überreste einer Leiche stoßen, die eine alte Schwimmweste der „Pollux“, einem Seeschlepper, trägt, beginnen zunächst die englischen Behörden zu ermitteln. Die „Pollux“ ist vor mehr als zwanzig Jahren bei einem Schiffsunglück in der Nordsee gesunken.
Bei der komplizierten Rettungsmission, an der die Seenotretter vom niederländischen Ameland und dem friesischen Norderney beteiligt waren, konnten von den fünfzehn Mann Besatzung vierzehn gerettet werden. Nur vom 15., ausgerechnet dem Kapitän, fehlte bislang jede Spur. Kann es sein, dass dessen Leiche bis an die englische Küste abgedriftet ist? Und warum steckt eine Kugel in seiner Schulter?
Einige Wochen später erhalten das BKA sowie die Holländischen Behörden unter Geeske Bonnenga Anfragen zu dem Skelett.
Für Liewe Cupido, BKA-Mitarbeiter, wegen seiner holländischen Mutter nur »der Holländer« genannt wird, kommen diese Ermittlungen zu diesem Fall zur Unzeit, ist er doch gerade mit seiner eigenen Vergangenheit beschäftigt: dem mysteriösen Verschwinden seines Vaters auf See.
Cupido, der wortkarge, aber scharfsinnige Ermittler wirkt nicht ganz diensttauglich. Er wird von Albträumen geplagt und schläft daher zu wenig. Als eigensinnig bekannt, lässt er sich weder helfen noch irgendwen an sich heran. Halt, stimmt nicht, Vos, die Mischlingshündin ist seine treue Begleiterin. Doch diesmal muss er sie für die Dauer der Ermittlungen in einer Hundepension unterbringen, deren Eigentümerin Miriam schon mit ganz anderen einsamen Wölfen zu tun hatte.
Als wäre das noch nicht genug, bekommt Cupido mit Xander Rimbach einen neuen Partner zugeteilt. Doch als Rimbach während der Ermittlungen auf Norderney vergiftet wird, muss Cupido erneut seinen friesischen Spürsinn unter Beweis stellen.
Das wird nicht die einzige Schwierigkeit sein, die auf Cupido zukommt, denn die damals beteiligten Seenotretter sind, soweit überhaupt noch am Leben, alt, schweigsam und ein wenig wunderlich.
„Was an Bord passiert, bleibt an Bord.“
Da ist Liewe Cupido genau der richtige Ermittler, zumal er ja den passenden Hintergrund hat. Mosaiksteinchen für Mosaiksteinchen setzt Cupido mit Unterstützung seiner Kollegen zusammen und entdeckt eine Gemengelage aus Manipulation, Gewalt und Schuldgefühlen, die ziemlich explosiv ist.
Meine Meinung:
Dieser dritte Krimi rund um Liewe Cupido hat es in sich. Zunächst müssen erst einmal die Fakten auf den Tisch: Ein Schiffsunglück, zwei Rettungsboote aus zwei verschiedenen Ländern und ein verschwundener Mann. Warum konnte der Kapitän nicht gerettet werden? Wer ist schuld daran? Oder war es doch nur ein tragischer Unfall?
Autor Mathijs Deen gelingt es wie in den beiden Vorgänger perfekt, die Unbill der rauen See und der ebenso rauen Männer darzustellen. Ich konnte den Krimi gar nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, ob ich mit meinen Hypothesen richtig gelegen bin. Die zahlreichen Beteiligten machen es weder den Lesern noch Cupido leicht, die Übersicht zu bewahren. Doch schlussendlich gelingt es, die zahlreichen losen Taue zu einer schlüssigen Lösung zusammenzufassen.
Die Charaktere sind wieder hervorragen herausgearbeitet. Die beiden neuen Miriam und Xander, sind meine Meinung nach, gekommen um zu bleiben. Xander Rimbach wirkt wie das genau Gegenteil vom wortkargen Cupido, doch haben sie einiges gemeinsam und ergänzen sich ausgezeichnet.
Die nach wie vor offenen Fragen zu Cupido senior werden hoffentlich in einem nächsten oder übernächsten Band beantwortet.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem komplexen dritten Krimi rund um Liewe Cupido, der bis zur letzten Seite fesselt, 5 Sterne.
Rezensionen von Michaela:
Ein Sommer auf Fire Island
Bad Summer People von Emma Rosenblum
Wir verbringen eine Sommer mit wohlhabenden New Yorker Familien auf Fire Island. Wir erfahren wie diese ihre Tage mit Tennis und Cocktail Partys verbringen. Im Laufe des Romans werden mehr oder weniger dunkle Geheimnisse gelüftet und schwierige Beziehungen gezeigt, welche allerdings in der Bussi-Bussi Gesellschaft entsprechend überspielt werden.
Der Schreibstil ist angenehm, dennoch habe ich oft das Gefühl seitenweise über Nebenstränge, von Nebendarstellern zu lesen, welche für die Geschichte wenig bis keine Bedeutung haben - detaillierte Wegbeschreibungen, welche Marken und Kleidung getragen wird, Ansichten und Problem von Personen welche dann kaum mehr erwähnt werden. Auch waren die aufgedecken Geheimnisse für mich nicht besonderes außergewöhnlich oder gar schockierend, irgenwie bleibt man hier dann oberflächlich. Die vielen Namen verwirren ebenso und ich brauchte eine Weile um diese richtig zuzuordnen. Leider konnte mich Bad Summer People nicht richtig überzeugen.
Rezensionen von Lesemama:
Hörbuchrezension
Bad Summer People von Emma Rosenblum
Bewertet mit 4,5 Sternen
Zum Hörbuch:
Meredith kehrt nach zwei Jahren nach Martha's Vineyard zurück und zum erstenmal ohne ihre Schwester Claire. Die ganze Familie Fox ist dort versammelt, ihre Cousine heiratet.
Claire ist vor eineinhalb Jahren bei einem Unfall uns Leben gekommen und Meredith und ihre Eltern versuchen noch ohne sie weiterzuleben.
Da ist eine Familienfeier bei den Großeltern vielleicht der richtige Weg, vielleicht ist es auch Witt, der Stiefbruder des Bräutigams.
Meine Meinung:
Die Gewchxohte wird aus Sicht von Meredith erzählt, die Sprecherin hat eine sehr angenehme Stimme, der ich gerne zugehört habe.
Die Geschichte von Meredith und ihrer Schwester Claire, die auf Martha's Vineyard allgegenwärtig ist, hat mich sehr berührt. Aber zu Beginn hatte ich auch Schwierigkeiten mit den vielen Namen. Die Hochzeitsgesellschaft spielt ein Spiel zu ehren von Claire, die nicht nur die Cousine sondern auch die beste Freundin der Braut war. Und da fallen extrem viele Namen, die auch oft recht ähnlich klingen und da ich sie nur hörte und nicht las, fiel es mir schwer sie alle richtig zuzuordnen. Dennoch hat mich die Geschichte sehe berührt und sehr gut unterhalten. Das Ende war wunderschön und ich habe sie sehr gerne gehört.
Rezensionen von SalMar:
Einfach gestrickte, aber charmante Geschichte
Kikis kleiner Lieferservice von Eiko Kadono
Zu ihrem dreizehnten Geburtstag zieht die kleine Hexe Kiki von zu Hause aus, um sich eine neue Stadt zu suchen, wie man das als Hexe so macht. In Begleitung ihres Kater Jiji, aber ansonsten ganz auf sich allein gestellt, muss sie sich in der Fremde zurechtfinden und ihren Lebensunterhalt verdienen.
Als kompletter Kiki-Neuling ohne jegliche Berührungspunkte mit dem Anime-Film war ich sehr gespannt auf diese Geschichte und wollte mich gerne überraschen lassen.
Bekommen habe ich eine wirklich zuckersüße Geschichte rund um das erste Jahr der Hexe Kiki in der neuen Stadt. Statt einem durchgehenden Handlungsstrang gibt es eher einzelne zusammenhängende Episoden, die von ihren Erfahrungen erzählen.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass das Buch eher für jüngeres Publikum geeignet ist, da die Erzählungen doch recht einfach gestrickt sind. Trotz allem war die Geschichte um Kiki aber sehr charmant geschrieben und ich habe ihre Erlebnisse gerne verfolgt. Mir persönlich hat ein bisschen Tiefe gefehlt.
Rezensionen von Lerchie:
Das Geheimnis der Madonnenstatue
Die Frauen von Notre Dame von Eva-Maria Bast
Als Notre Dame in Flammen steht, hält die Welt die Luft an. Die Restauratorin Josie will helfen, die Kathedrale wieder aufzubauen. Im Zug dessen findet sie einen Brief und einen Ring, alles sehr geheimnisvoll. Antoine, der Kunsthistoriker, hilft ihr bei der Suche nach Spuren. Diese führen in die Zeit der Französischen Revolution, zu Lucile, die für ihre Liebe Kämpfte.
Da begegnen Josie und Antoine der Madonnenstatue wieder, die Antoine aus den Flammen gerettet hat und sie stoßen auf ein Geheimnis.
Meine Meinung
Ich war bisher einmal in Paris und das (leider) nur für ein paar Stunden. Am Morgen hin und am Abend wieder zurück. Notre Dame habe ich von außen gesehen und ich vermute, dass ich viel versäumt habe, weil wir aus Zeitgründen nicht reingehen konnten. Es ist inzwischen schon etliche Jahre her sehr lange vor dem Brand. Als die Kathedrale vor nunmehr fünf Jahren in Flammen stand, war ich geschockt, denn wirklich so, wie es vorher war, wird es nach einer Restauration doch nicht wieder sein, zwar sicher ähnlich, aber nicht genau so. Doch nun zu dem Buch. Es wechselte immer wieder zwischen den Zeiten, ist aber genau bezeichnet, wann das, was gerade erzählt wird stattfand. Auch handelt es sich nicht um zwei Zeitstränge, sondern noch um viel mehr. Aber das wird der geneigte Leser selbst feststellen. Ich habe zwar viel über die Französische Revolution gewusst, aber hier noch viel mehr erfahren. Ich wusste von Robespierre und Danton, aber es war mir nicht klar, dass er eigentlich die Revolution kaputtgemacht hat. Ja, so möchte ich das ausdrücken was Robespierre getan hat. Von Wegen Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Diese Dinge waren bei ihm nicht gegeben, zumindest gegen Ende nicht, als er sich gegen die eigenen Leute gerichtet hat. Das hat dieses Buch mir erzählt. Die Madonnenstatue spielt in dem Buch eine wichtige Rolle, denn es wird etwas gefunden, das vor vielen, vielen Jahren in ihr versteckt worden ist. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, es hat mich gefesselt und gut unterhalten. Von mir vier Sterne.










