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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Sehr spannend

Das Baumhaus von Vera Buck

Zum Inhalt:
Nora und Hendrik fahren mit ihrem Sohn Fynn nach Schweden, um Urlaub zu machen. Kaum dort angekommen, spüren sie, dass hier irgendwas nicht stimmt. Dann wird auch noch ein altes Kinderskelett gefunden, was den Eindruck nur noch bestärkt. Als Fynn dann auch noch verschwindet, drehen Nora und Hendrik bald durch.

Und was hat es mit dem sonderbaren Baumhaus im Wald auf sich? Hat es mit dem ungutem Gefühl zu tun?
Meine Meinung:
Das ist mal ein Thriller, der die Bezeichnung Thriller zu Recht trägt. Schon gleich am Anfang spürt man eine gewisse Beklemmung und die wird sich im Laufe des Buch es auch noch stark steigern. Teilweise weiß man nicht mehr, was stimmt oder auch nicht stimmt und ich habe das Buch als irrsinnig spannend empfunden. Ich hatte die Hörbuchversion und fand alle Sprecher sehr gut. Schade, dass es schon zu Ende ist, hätte gerne noch länger zugehört.
Fazit:
Sehr spannend

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Rezensionen von yellowdog:

Eine Frage der Identität

Der Rabbi und die Braut von Karine Tuil

Der Rabbi und die Braut ist ein alter Roman des französischen Superstars Karine Tuil, schon 2001 geschrieben. Dem Buch ist deshalb nicht die Brillanz im Stil zu eigen, der die neueren Bücher kennzeichnet.
Stattdessen wird auf schelmische Art geschrieben. Das hat eine lange, große Tradition. Hier glückt es nicht durchgehend.

Dieser parodistische Ansatz hat den Nachteil, dass die Figuren Stereotype bleiben.
Das gilt vor allen für die Braut, deren körperliche und charakterliche Schwächen auf drastische, abstoßende Art beschrieben werden. auch unser Held, der um seine jüdische Identität kämpft, bleibt leider eindimensional.
Das Buch ist relativ kurz, dafür aber dicht gestaltet.
Immerhin werden einige heikle Themen bearbeitet und das Ende überzeugt durch die Ironie.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:

Einzigartiges Gedankenexperiment

Das andere Tal von Scott Alexander Howard

Ein phantastisches Buch! Drei idente Täler, eines liegt in der Gegenwart, eines in der Vergangenheit und eines in der Zukunft. Nur in besonderen Ausnahmefällen darf man in das benachbarte Tal wandern und das nur unter strenger Aufsicht. Oberstes Gebot ist, dass bestehende Ereignisse durch Manipulation nicht verändert werden dürfen.

Nur einer kleinen Oberschicht ist bekannt, was tatsächlich passiert. Welche Auswirkungen haben Änderungen in einem Tal auf die Menschen im Nachbartal? Ein phantastisches Gedankenexperiment, das lange nachwirkt.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein gelungener Reihen-Auftakt

Windstärke Tod von Bente Storm

„Windstärke Tod“ ist der erste Krimi der Reihe rund um Agatha Christensen von der WaPo Cuxhaven. Hinter dem Namen Bente Storm, verbirgt sich das Autorenduo Anja Goerz und Eric Niemann. Da ich einerseits Krimis, die an der Nordsee spielen sehr gerne lese und andererseits bereits das Cuxhavener Museum „Windstärke 10“ besucht habe, konnte ich in diesem Buch nicht vorbeigehen.

Worum geht’s?

Agatha Christensen ist Polizistin bei der WaPo Cuxhaven, also der Wasserpolizei, und träumt von einer Karriere bei der Kriminalpolizei. Als sie eine männliche, nur mit einer roten Badehose bekleidete Leiche aus dem Wasser fischt, ist ihre kriminalistische Neugier geweckt und beginnt heimlich zu ermitteln, zumal ihr Vater, ein großer Fan von Agatha Christie, den Toten kannte. Niemals, so der alte Christensen, würde Gunther Fluth, der Tote, einen Fuß in ein Gewässer tauchen.

Für Kommissar Victor Carvalho ist dieser Todesfall, der sich nun als Mord herausstellt, der erste Fall, den er als Leitender Ermittler lösen soll. Während Victor und sein Team das unmittelbare Umfeld von Fluth, der als Mediator in einer heiklen Angelegenheit tätig ist, durchleuchtet, steckt auch Agatha ihre Nase in das Privatleben des Toten.

Victor nimmt Agatha und ihre Erkenntnisse nicht wirklich ernst. In Gegenteil, er reagiert unwirsch und verbittet sich jegliche Einmischung, Dabei könnte er jede Info gut brauchen, denn nun gibt es einen zweiten Toten, der ausgerechnet der Ehemann der Oberbürgermeisterin ist ...

Meine Meinung:

Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist kurzweilig und die Charaktere sind sympathisch und gut beschrieben.

Gleichzeitig zeigt der Krimi, dass es in der Politik unterschiedliche Interessen unter einen Hut zu bringen gilt, die oftmals einen Mediator benötigen. Blöd ist nur, wenn der nicht unparteiisch ist. Weiters ist sehr gut dargestellt, dass Macht ziemlich einsam macht und die Neider nicht schlafen.

An Hand der im Anhang beigefügten Karte lässt sich das „Operationsgebiet“ des Falles gut überblicken.

Der nächste Fall „Die Tote am Kai“ klingt auf den letzten Seiten an, denn Ingmar, der mit Agatha Dienst getauscht hat, wird angeschossen.

Fazit:

Ein gelungener Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

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Rezensionen von brauneye29:

Sehr interessant

Windstärke Tod von Bente Storm

Zum Inhalt:
Scham empfinde jeder mal, aber wie kommt es eigentlich, dass Frau sich besonders oft schämen und sich entschuldigen? Und die Scham betrifft viele Dinge, sei des der Körper, weil sie Single sind, weil sie keine Kinder haben oder womöglich auch noch erfolgreich sind. Der Frage, warum ausgerechnet Frauen sich so oft für etwas schämen geht die Autorin auf den Grund.

Meine Meinung:
Das war mal ein Buch, dass eindeutig interessanter war als ich es erwartet hätte. Man erfährt Hintergründe für die Scham, die einem als Frau so gar nicht bewusst waren. Selbst dass die Bezeichnung mancher Körperregionen letztendlich sogar ursprünglich negativ besetzt waren und unterbewusst auch heute noch ihre Wirkung tun hatte ich nicht auf dem Schirm. Mir hat das Buch gefallen. Ich hatte das Hörbuch, dass die Autorin selbst gelesen hat und das hat sie auch gut gelesen.
Fazit:
Sehr interessant

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Rezensionen von Marie aus E.:

Naja...

The Breakup Tour – Der Sound unserer Liebe von Emily Wibberley; Austin Siegemund-Broka

Vorneweg: das Buch wird ja insbesondere für Swifties gehypt - ich bin das nicht und vielleicht hat sich mir deshalb der Reiz des Buches nicht so ganz erschlossen?

Aber von vorne: Es geht um Riley, sie ist ein Superstar und ihr neues Album ein voller Erfolg. Alle Songs gehen über Liebeskummer, denn Riley ist so richtig stark, wenn sie über ihren Kummer schreibt.

Ihre Verflossenen sind im Gegensatz zu ihren Songs keine wirklichen Hits, ausgenommen Max.
Max ist bodenständig und obwohl auch musikaffin, hat er seine Zukunft nicht im Musik-Business gefunden. Es war die ganz große Liebe, doch dann kam die Realität dazwischen.

So weit, so gut.
Anfangs habe ich das Buch auch gerne gelesen, doch mit der Zeit langweilte es mich leider etwas.
Es kam mir so vor, als wäre ich in einer Endlos-Schleife gefangen, es zog sich stellenweise ganz schön.
Dazu kam noch, dass mir Riley nicht besonders sympathisch war - für eine Lovestory, die mit Emotionen punkten sollte, nicht ideal.
Max hingegen mochte ich von Anfang an.
Insgesamt hat mich die Love-Story der Beiden aber leider nicht besonders berührt, bei mir wurden beim Lesen keine großen Emotionen freigesetzt.

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Rezensionen von Sheilo:

Ein perfektes Geschenk zum Schulanfang

Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Box von Emily Wibberley; Austin Siegemund-Broka

Die Leseraben Box fasst verschiedene Spiele und Bücher zusammen, die den Kindern das Lesen lernen vereinfachen. Dazu gehören das Kennenlernen der Buchstaben, das Bilden von Silben und das Erkennen der Wörter, bis schließlich eine Geschichte gelesen werden kann.
Die Box zeichnet sich durch ihre Vielfalt aus, es ist ein Kartenspiel, ein Memory, ein Puzzle, ein Rätselbuch und Bücher enthalten.

Zusätzlich gibt es noch kleine "Goodies" wie Aufkleber, ein Buchstabenposter, ein Türschild, Postkarten zum Ausmalen oder aber ein total praktisches Leselineal.
Die Bücher sind perfekt auf Leseanfänger abgestimmt, in dem umfangreicheren Buch sind die Silben hervorgehoben, sodass das Lesen erleichtert wird.
Das Verhältnis vom Text zu den Bildern ist für Einsteiger angemessen. Die Grafiken sind schön gestaltet und unterstützten die Texte hervorragend, wodurch den Erstlesern das Verstehen der Geschichte vereinfacht wird.
Für mich ist diese Box wirklich perfekt für Leseeinsteiger und somit eine tolle Geschenkidee zur Schuleinführung. Wir können sie sehr empfehlen.

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Rezensionen von Daggy:

Temporeich, witzig und mit vielen tollen Zeichnungen gespickt

Kathas Katastrophen - Mein Leben zwischen Knochenjob und Hamsterflop von Johanna Klement

Chaos herrscht auch schon auf dem Cover, viele kleine Bilder zeugen von den Dingen, von denen im Buch berichtet wird.
Greifen wir mal den Begriff „Gyros-Gott“ heraus, mit dem fängt irgendwie alles an. Aber noch davor gibt es die kleine Episode mit den Spuckebläschen, die Katha einfach noch mal ausprobieren muss und dann mit diesem spuckeverschmierten Gesicht dem gutaussehende und klugen Elyas begegnen muss.

Wenn das nicht peinlich ist. Aber zurück zum „Gyros-Gott“ den Katha im Ethiktest zum Schöpfer macht. Als diese Arbeit, für die sie auch nicht gelernt hatte, mit einer fünf benotet wird, muss Katha sich etwas einfallen lassen. Aber ihre Lehrerin mit dem schwierigen Doppelnamen, die alle Schiesi nennen, bietet ein Möglichkeit an eine gute Note zu kommen. Die Kinder sollen Verantwortung übernehmen und über ihre Aktion einen Bericht schreiben. Natürlich käme es besonders gut an, wenn man sich um den Hamster von Schniesi kümmern würde und Katha tut alles, um diese Aufgabe übernehmen zu dürfen. Klar ist, dass auch das wieder mit Katastrophen verbunden sein wird.
Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen, zum einen, weil der Text immer wieder von anderen Schriftarten und vielen kleinen comicartigen Zeichnungen unterbrochen wird, zum anderen, weil die Handlung so temporeich ist, dass ich immer weitergetrieben wurde. Und natürlich ist es auch spannend zu erfahren, wie sich am Ende doch alles auflöst.
Ich bin hier mit dem zweiten Band gestartet und ich werde sicher noch den ersten lesen wollen, was aber für das Verständnis nicht unbedingt nötig ist. Aber am Ende des Textes gibt es schon einen Vorgeschmack auf Band 3, der macht natürlich auch neugierig.
Katha ist ein wenig wie wir alle nur vielleicht noch etwas chaotischer, dabei aber durchaus liebenswert.

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Rezensionen von Petra Sch.:

geheimnisvoll und etwas gruselig

Die Stadt der Schattenschläfer und die Melodie der Albträume von Olivia Vieweg

Elly lebt im idyllischen Quedlinburg, wo jeder Einwohner ein Blasinstrument spielt und in einer Blasmusikkapelle ist. Doch Elly hasst Blasmusik bis aufs Blut und möchte gerne aus dem Ort fliehen, irgendwohin, wo es Heavy Metal Musik gibt.
Als dann der neue Lieblingslehrer verschwindet, entdeckt sie mit einigen anderen Außenseitern das große Geheimnis der Stadt, dass die Kids in große Gefahr bringt.

Aufgrund des außergewöhnlichen Settings, der seltsamen Figuren und des Schreibstils habe ich ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte zu kommen, doch genau das hat mich so an dem Buch fasziniert - diese Andersartigkeit in jedem Sinne!
Schon allein, dass Blasmusik wie eine Religion zelebriert wird, ist unvorstellbar. Dann sind alle immer so aufgesetzt fröhlich, wollen immer Harmonie - außer eben Elly und die anderen Kids, die keine Blasmusik mögen, und die dann zu ihren Freunden werden: Nana, deren Mutter Glasbläserin ist; Lucki, der pyromanische Sohn des Bürgermeisters; Paul, der Lederhosen-Boy aus der anderen Stadt und Chantal aus dem Waisenhaus, die von allen nur Schatten genannt wird.

Elly ist eine außergewöhnliche, taffe und sympathische Protagonistin, die mich zwar absolut nicht an Wednesday Adams erinnert (auch, wenn sie sogar IM Buch mit dieser vergleichen wird), aber sie ist halt ebenso eine andersartige Außenseiterin.
Mir gefällt die Mischung der "seltsamen" Jugendlichen, die durch einen außergewöhnlichen Lehrer zusammengefunden haben und durch ein schlimmes Ereignis - das Verschwinden des Lehrers - immer enger zusammengeschweißt werden, denn sie haben viele Abenteuer und Gefahren zu bestehen!
Und dass sie durch das gemeinsame Musizieren die Stadt retten können! Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und Mut sind große Themen in diesem Roman. Und natürlich auch, dass eine äußere Fassade (sowohl optisch als auch mit Worten) täuschen kann und man genau hinter jedes Lebewesen schauen soll, um den wahren Charakter festzustellen.

Das Setting und die Atmosphäre sind wirklich düster, beim Lesen hatte ich ein ständig dunkles Ortsbild vor Augen, und die Schattenschläfer sind gruselig dargestellt, auf eine Art. Andererseits kann man sich auch gut in jene hineinversetzen - wenn auch eher gegen Ende des Buches, denn es wird ja Vieles leider nur angedeutet.
Es gibt einige ganzseitige schwarz-weiß Zeichnungen, die perfekt zu der düsteren Stimmung passen.


Fazit:
Ein phantasievolles, geheimnisvolles und leicht-gruseliges Abenteuer in einer Stadt, die ein Geheimnis birgt. Gruselig ist auch, dass in Quedlinburg nur Blasmusik gespielt wird.

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Rezensionen von Lilli33:

Ein Wohlfühlroman

Das Licht in den Birken von Romy Fölck

Ein Wohlfühlroman

Inhalt:
Thea, Mitte 50, hat die letzten Jahrzehnte in Portugal verbracht. Aufgrund gesundheitlicher Beschwerden kehrt sie nach Deutschland zurück. Hier zieht sie mit ihren beiden Ziegen auf dem tief verschuldeten Gnadenhof des griesgrämigen Benno ein. Und bald gesellt sich die junge Juli zu den beiden, die sich beim Wandern verletzt hat und nicht weiter kann.

Zu dritt versuchen sie, den Hof zu retten und nebenbei noch ihre ganz privaten Probleme zu lösen.

Meine Meinung:
Mit ihren Kriminalromanen um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn konnte mich Romy Fölck regelmäßig begeistern. Deshalb wollte ich es auch einmal mit einem ihrer Bücher aus einem anderen Genre versuchen. Leider war dies für mich ein relativer Fehlversuch.

Der Schreibstil ist sehr gefällig, und die Perspektivwechsel zwischen Thea, Benno und Juli gut gelungen. Wir lernen alle drei einigermaßen kennen, allerdings geht die Charakterisierung nicht wirklich in die Tiefe. Ich hätte gerne noch viel mehr über diese drei Personen erfahren.

Die Story empfand ich als ziemlich unrealistisch: Es treffen zufällig drei Menschen aufeinander, die alle von ihrem Kind bzw. als Kind von einem Elternteil getrennt wurden. Daneben gibt es natürlich auch noch weitere Probleme, um die Handlung ein bisschen abwechslungsreicher zu gestalten.

Unsere drei Protagonist*innen sind zunächst einmal so grundverschieden, dass die Fetzen fliegen. Sie raufen sich jedoch ganz schnell zusammen und ziehen dann an einem Strang. Die Geschichte ist leider absolut vorhersehbar, daran ändern auch die kleinen Stolpersteine, die Thea, Benno und Juli in den Weg gelegt werden, nichts. Und am Ende löst sich alles in Wohlgefallen auf. Mit einem tiefen Seufzer und einem wohlwollenden Lächeln im Gesicht klappte ich das Buch nach dem Lesen zu. Und trotz einiger Denkanstöße, die die Autorin mit dieser Geschichte gibt, wird das Buch bei mir wohl leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

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