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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lilli33:

Einfach nur klasse!

Die Sehenden und die Toten von Sia Piontek

Einfach nur klasse!

Inhalt:
Nach einer unschönen Scheidung will die ehemalige Hamburger Kriminalkommissarin Clara Seidel zusammen mit ihrer siebzehnjährigen Tochter Lana im Wendland Fuß fassen. In der Polizeistation Dannenberg geht es vor allem darum, Verkehrssünder zu ertappen oder mal einen häuslichen Streit zu schlichten.

Doch dann wird ein Jugendlicher ermordet und Clara kann endlich wieder ihre Kernkompetenzen ausspielen.

Meine Meinung:
Sia Piontek ist das Krimi-Pseudonym von Claudia Wuttke. Von „beiden“ habe ich noch nichts gelesen, aber zumindest für das Krimi-Genre werde ich mir den Namen definitiv merken, denn „Die Sehenden und die Toten“ hat mich von vorne bis hinten einfach nur begeistert.

Die Story ist total spannend und der Schreibstil absolut fesselnd. Ich mochte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die polizeilichen Ermittlungen sind authentisch dargestellt und die Figuren durchweg interessant. Natürlich haben es mir vor allem Clara und ihre Tochter Lana angetan. Beide haben einen riesigen Rucksack zu tragen, an dem manch andere Person zerbrechen würde. Doch diese beiden nehmen ihre Situation an und stellen sich ihr. Sie sind auch bereit, über ihren eigenen Schatten zu springen und über sich hinauszuwachsen. Aber sie sind keine unbesiegbaren Heldinnen und so kommt es auch immer wieder zu Schwächen, die man gut nachvollziehen kann.

Der Kriminalfall erscheint zunächst sehr undurchsichtig. Es gibt viele Spuren, doch keine Beweise. Clara ist auf ihren ausgeprägten kriminalistischen Instinkt angewiesen und auf die gute Zusammenarbeit mit ihren Kolleg*innen. Die Ermittlungen führen in verschiedene Richtungen. Dadurch werden im Buch verschiedene aktuelle Themen angesprochen.

Nebenbei habe ich durch die anschaulichen Beschreibungen der Region eine bildhafte Vorstellung vom Wendland bekommen, das für mich bisher ein weißer Fleck auf der Landkarte war.

„Die Sehenden und die Toten“ ist der Auftakt zu einer neuen Reihe. Band 2 ist bereits in Arbeit. Ich freue mich schon darauf!

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Rezensionen von Natalie:

Lesenswert

Die Sehenden und die Toten von Sia Piontek

Carla Seidel hat sich von Hamburg ins ländliche Wendland versetzen lassen - sie will dort mit ihrer hochsensiblen Tochter Lana neu anfangen, es auch beruflich hier bei der Polizei ruhiger angehen. Doch die ehemalige Mordermittlerin bekommt schon bald einen grausamen Mordfall auf den Tisch, der all ihre Fähigkeiten benötigt - ein Jugendlicher wird tot im Wald gefunden, seine Augen durch Spiegelscherben ersetzt.

Carla merkt bald, dass Justus nicht der war, für den er sich in seinem Umfeld ausgab und sie muss tief graben, um den Mord aufklären zu können…

Der Krimi ist für mich ein gelungener Reihenauftakt. Carla ist, neben ihrer Tochter, ein sehr interessanter Charakter, sie ist herrlich normal, hat ihre kleinen Problemchen, Ecken und Kanten. Das Thema Hochsensibilität durch ihre Tochter fand ich toll herausgearbeitet und in der Gesamthandlung integriert. Lange werden falsche Spure gelegt, unerwartete Wendungen kommen hoch, bevor es am Ende nochmal richtig brenzlig wird. Manches fand ich etwas unrealistisch, was der Spannung beim Lesen jedoch keinen Abbruch tat. Mich hat der Krimi sehr gut unterhalten und ich daher eine Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von Lesemama:

Auftaktband

The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1) von Carissa Broadbent

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Buch:

Oraya wächst als Mensch in einer Welt voller Vampire auf. Als ihre Familie komplett ausgelöscht wurde, wird sie von dem Vampirkönig gerettet. Er nennt sie seine kleine Schlange und versucht sie zu beschützen, denn sie ist ständig in Gefahr. Mittlerweile lebt sie seit zwanzig Jahren bei Vincent und um eine Chance gegen die Vampire zu haben belibt ihr nur der Kampf mit ihnen bei der Teilnahme am Kejari, dem legendären Turnier.

Meine Meinung:

Der Einstieg ist recht kurz gehalten, man erfährtnicht wirklich was über Oraya und Vincent und ruckzuck ist sie mitten drin im Kampf der Vampire um die Macht.
Sie lernt Raihn, einen Vampir, kennen und die beiden machen gemeinsame Sache, die Gefühle spielen verrückt. Das Buch ist in sechs Teile unterteilt, die aber eigentlich keine Rolle spielen. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, die Story nimmt schnell Fahrt auf, kann aber meiner Meinung nach das Tempo nicht ganz halten und das Ende des ersten Bandes fand ich nicht ganz zufriedenstellend. Wie man bei einem Vampirbuch allerdings auf die Idee kommt es mit Fourthwing, bei dem ja Drachen die Hauptrolle spielen, oder Tribute von Panem zu vergleichen, entzieht sich meiner Logik. Das einzige was sie gemeinsam haben, ist der Kampf um Leben und Tod und eine weibliche Protagonistin.
Trotzdem hat es mir gefallen und mich gut unterhalten können.

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Rezensionen von LeserinLu :

Leicht verständliche Einführung

Das Ende der Erschöpfung von Katharina Mau

"Das Ende der Erschöpfung" ist eine leicht verständliche Einführung zur dringenden Notwendigkeit einer nachhaltigen Umgestaltung des Wirtschaftssystems. Die Autorin präsentiert wichtige Ideen und Weichenstellungen, die in Richtung einer zukunftsfähigen Wirtschaft lenken könnten. Ihre Betrachtungen sind dabei sowohl informativ als auch inspirierend, insbesondere aber für Leser:innen, die sich erstmalig mit diesem Thema auseinandersetzen.

Die Autorin beginnt mit einleuchtenden Alltagsbeobachtungen zu Wachstum und Konsum. Die These, Unzufriedenheit und der Wunsch nach mehr komme erst durch den Vergleich mit anderen, fand ich dabei besonders treffend. Ich wohne in einer sehr reichen Stadt und staune teilweise, was in meinem Viertel die „Norm“ ist, da überkommt mich dann tatsächlich öfter der Wunsch, eigentlich auch eine größere Wohnung mit Balkon haben zu wollen, obwohl meine jetzige Wohnung mein Grundbedürfnis nach einem Dach über dem Kopf eigentlich schon gerecht würde. Auch an weiteren Beispiel zeigt die Autorin, von welchen Vorstellungen und Fehlverständnissen unser Blick auf das Wirtschaften und Wachstum geprägt ist. Darauf aufbauend geht sie dann auf viele konkrete Ideen von Degrowth-Strömungen ein und erläutert sie auch für Laien sehr verständlich. Dabei wird sie teilweise wenig konkret, allerdings ist das auch nicht das Ziel des Buches: Die Autorin möchte erst einmal einen Möglichkeitsraum im Denken aufmachen und eine Diskussion anstoßen. Richtig gut gelingt das jedoch immer, wenn Alltagsbeispiele eingebracht werden, von denen es ruhig noch mehr hätte geben dürfen.

Insgesamt bietet "Das Ende der Erschöpfung" damit eine wichtige Perspektive auf die notwendigen Veränderungen im Wirtschaftssystem. Allerdings liefert es für einige bereits informierte Leser:innen möglicherweise nicht viele neue Erkenntnisse, da vor allem verschiedene Ansätze zusammengefasst und in einen Zusammenhang gebracht werden. Die Autorin baut also stark auf bereits bekannte Konzepte auf, was ich grundsätzlich positiv sehe, sie fügt aber nur begrenzt neue Einsichten hinzu. Ich persönlich kannte mehrere Sachbücher und wissenschaftliche Ansätze, auf die sich die Autorin bezieht (Ulrike Herrmann, Maja Göpel, Kate Raeworth, John Maynard Keynes,…), weshalb es nur einige Kapitel gab, die für mich inhaltlich wirklich neu waren. Und trotzdem: Gerade deshalb ist dieses Sachbuch sicher für viele Leser:innen ein guter Ausgangspunkt für den Einstieg in die Debatte.

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Rezensionen von Lena:

Spannend und fesselnd

Krähentage von Benjamin Cors

Das Team der Gruppe 4, eine Spezialeinheit der Polizei, wurde neu ins Leben gerufen um Serienstraftaten aufzuklären. Die Leiter Mila Weiss und Jakob Krogh haben bereits bei ihrem ersten Fall alle Hände voll zu tun. Die Mordopfer wurden nach ihrem Todeszeitpunkt noch von verschiedenen Zeugen gesehen - von Nachbarn, von Kommilitonen in der Uni oder von Mitarbeitern.

Ein Rätsel das kaum lösbar erscheint - der Täter ist ihnen immer einen Schritt voraus.
Mich hat der Thriller regelrecht umgehauen. Ein Buch voller unvorhergesehener Wendungen. Ich habe mich gegruselt, gefürchtet und ein bisschen geekelt. Der Autor hat alles so detailreich geschildert, dass ich mich richtig in den Thriller hineinversetzen konnte. Ganz besonders gefallen hat mir auch, dass das Buch aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird. So hat man auch Einblicke in das Seelenleben des Mörders.
Krähentage sollten alle gelesen haben, die spannungsgeladene Bücher voller Plottwists und einem psychopathischen Täter mögen. Ich würde es auf jeden Fall nochmal lesen.

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Rezensionen von Arambol:

leichter Sommer-Wohlfühlkrimi

Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording von Tanja Janz


"Ich wollte kein Mörder sein, doch mein Schicksal ließ mir keine andere Wahl."

Nach den ersten beiden Bänden der historischen St. Peter-Ording-Saga ist dies mein erster (insgesamt allerdings bereits der dritte) Teil der St. Peter-(M)Ording-Krimireihe.

Ein Filmteam bringt jede Menge Aufregung nach St.

Peter und als dann noch der Filmbösewicht ermordet wird, nehmen nicht nur die Dorfpolizisten Fred und Ernie die Ermittlungen auf.

Ede Glabotki, ein pensionierter Haupt-Kommissar a. D. aus Gelsenkirchen, schleust sich als "verdeckter Ermittler" zusammen mit seinem Rauhhaardackel Distel beim Drehteam ein. Auch Ute und Ilva, zwei Lehrerinnen an der örtlichen Nordseeschule, stellen zeitgleich ihre eigenen Nachforschungen an.

Ganz Sankt Peter-Ording sucht einen Mörder.

Die Geschichte ist in weiten Teilen (zu) vorhersehbar, schon früh war mir zwar nicht das Motiv, aber sehr wohl der/die Täter/in zu offensichtlich bekannt.

Durchaus humorvoller, aber dann auch ausgesprochen seichter Küstenkrimi ohne nennenswerten Tiefgang, der sich aufgrund des angenehm leicht gewählten Schreibstils flüssig lesen lässt.

Der eigentliche Krimifall kommt ohne größere Überraschungen oder gar Storywendungen aus, ist insgesamt in sich schlüssig.
Wie bei einem Wohlfühlkrimi erwartet, ist der angelegte Spannungsbogen eher flach.

Unterhaltsame Sommer-Lektüre für Zwischendurch.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Düster und sehr rätselhaft

Das Baumhaus von Vera Buck

Urlaub in Schweden klingt irgendwie traumhaft, aber für Henrik und Nora entwickelt sich dieser zum Alptraum.
Gemeinsam mit ihrem 5-jährigem Sohn Fynn fahren sie von Deutschland nach Västernorrland in das Ferienhaus von Henriks verstorbenen Großvater. Was zunächst so traumhaft klang, entpuppt sich als andere als idyllisch.

Das Haus ist verdreckt, Nora erhält beängstigende Nachrichten, Fynn verschwindet, bei Hendrik kommen durch ein altes Baumhaus ungute Erinnerungen hoch und das Skelett einer Kinderleiche taucht auf.
Spätestens jetzt wird jedem Leser klar sein, dass es sich hier nicht um einen Feel-Good-Roman handelt.
Rosa Lundqvist, die hier ermittelt, ist keine gewöhnliche Ermittlerin. Sie steht den Toten näher als den Lebenden und hat ungewöhnliche Fähigkeiten.
Berichtet werden die Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven wodurch ein guter Rundumblick gegeben wird.

Es ist grandios zu erleben, wie die Atmosphäre langsam umkippt und sich während des Lesens langsam aber stetig eine Gänsehaut einstellt, die nicht mehr verschwinden will.
Mich hat dieser Thriller unglaublich gefesselt.

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Rezensionen von Linelovesreading :

Leider nichts für mich

Trial of the Sun Queen von Nisha J. Tuli

Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, wurde aber leider enttäuscht.
Die Handlung ist sehr düster und wirft zu Beginn sehr viele Fragen auf, die im Laufe des Buches zum Teil geklärt werden. Die Handlung enthält aber auch sehr viele sexuelle Handlungen, die ich in dem Ausmaß nicht erwartet habe.

Die Brutalität ist ebenfalls sehr hoch. Beides war mir an einigen Stellen einfach zu viel, vor allem zu Beginn des Buches.
Die Charaktere waren sehr unterschiedlich, ich konnte mich aber in keinen Charakter so wirklich hineinversetzen und habe auch zu keinem so wirkliche Sympathien hegen können.
Der Schreibstil ist gut lesbar und hat es erträglich gemacht, das Buch zu lesen. Was mich aber hier gestört hat, war die oftmals sehr derbe Sprache.
Da das Buch als Jugendbuch beworben wird, hatte ich eine völlig falsche Erwartungshaltung.
Für mich war die Geschichte zwar ganz nett, ich werde aber definitiv den zweiten Band nicht lesen.

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Rezensionen von Linelovesreading :

Tolles Buch

Kidstory von Tamar Weiss Gabbay

Das Buch Kidstory ist wunderschön gestaltet und sehr informativ. In jedem Kapitel wird etwas über das Leben von einem Kind zu einer bestimmten Zeit erzählt. So bekommt man einen Einblick in verschiedene Epochen und auch in wichtige Erfindungen aus der jeweiligen Zeit.
Die Kapitel sind relativ kurz, enthalten aber viele wichtige Informationen zur jeweiligen Epoche.

Die Texte beschreiben den Alltag, man erfährt aber auch viele Details über typische Bräuche zur entsprechenden Zeit. Am Ende der Kapitel gibt es noch weitere Informationen, immer passend zu dem, was zu dieser Zeit auf der ganzen Welt passiert ist.
Die Kapitel sind alle sehr schön und bunt illustriert, damit man sich alles besser vorstellen kann. Die Bilder haben viele Details und der Zeichenstil hat mir gut gefallen.
Toll fand ich auch, dass man Ende des Buches selbst etwas über die eigene Kindheit eintragen kann. So kann man seine eigenen Erinnerungen festhalten.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und auch ich konnte noch einige neue Sachen erfahren. Das Buch empfehle ich interessierten Kindern ab etwa 6 Jahren, davor könnten es noch zu viele Informationen sein.

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Rezensionen von Peachy_Bookdreams:

So liebenswerte Charaktere

Bücher und Barbaren von Travis Baldree

Inhalt: Nach einem verheerenden Kampf muss Viv sich eingestehen, dass sie mit einer solchen Verletzung nicht mehr mit Rackams Ravens weiterkämpfen kann. Als Rackam sie in der Küstenstadt Murk zum Auskurieren zurücklässt, lernt Viv eine neue Seite an sich kennen. Aus Langeweile verirrt sie sich in einen ziemlich heruntergekommenen Bauchladen.

Dessen Ladenbesitzerin Fern ist ihr jedoch mit ihrer frechen Art sofort sympathisch, sodass sogar Viv plötzlich die Liebe zum Lesen findet. Weil es nichts Besseres zu tun gibt, hilft ihr Viv den Laden neu zu renovieren. Doch eine gefährliche Nekromantin hat es auf sie und einen besonderen Gegenstand abgesehen.

Fazit: Vorab, ich habe noch nicht Magie und Milchschaum gelesen, aber da dies die Vorgeschichte ist dachte ich, ich starte gleich hiermit. Das Buch lässt sich super auch ohne Vorkenntnisse lesen (ich habe jedoch bis jetzt den Epilog übersprungen, da der etwas Spoilern kann, wenn man Magie und Milchschaum nicht kennt.) Dieses Buch hat so viele Liebenswerte und außergewöhnliche Charaktere, die diese Geschichte so besonders für mich macht. Besonders Ränzel ist mir ans Herz gewachsen. Wer ein Fantasy Buch über Freundschaft, Bücher, einer leichten Romanze und Humor sucht ist hier richtig. Ich werde mir jetzt gleich Magie und Milchschaum holen.

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