Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Nele33:
das ewige Leben?
Wir werden jung sein von Maxim Leo
Der neue dystopische Roman des Autoren Maxin Leo beschäftigt sich mit einem Problem welches heute ganz stark im Fokus der Gesellschaft steht. Krank und aussortiert möchte niemand sein.
An der Berliner Charite forscht Professor Martin Mosländer an einem Medikament gegen Herzinsuffizenz und findet schnell Probanden die an einer Studie.
Diese Probanden sind unterchiedlich alt und wollen die Einschränkungen ihrer Krankheit hinter sich lassen. Nachdem sie die Tabletten genommen haben, zeigt sich jedoch, dass auch diese nicht nur Wirkungen, sondern auch Nebenwirkungen haben.
Die Probanden werden nicht nur wieder fitter, nein, sie werden auch wieder jünger.
Jeder der Probenden haben eine andere Umgehensweise mit diesem Zustand. Nochmal ganz vorne anfangen oder doch lieber wieder rückgängig machen?
Maxim Gorkin hat hier ein Buch geschrieben, was teilweise Wissenschaftsthriller Charakter besitzt. Geichzeitig schafft er durch die unterschiedlichen Perspektiven der Geschichte eine für mich ziemlich realistische Sichtweise auf das Weltgeschehen, wenn die Möglichkeit der Verjüngung plötzlich für alle offen wäre. Die Poltik, die Konzerne und auch der Einzelne Mensch finden einen guten Platz in dem Verlauf des Buches. Dabei sind die einzelnen Charktere gut gezeichnt und authentisch.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
Rezensionen von Vicky:
Ich habe keine Ahnung, wie ich das aushalten soll.
My Brother's Forbidden Friend von Piper Rayne
'My Brother’s Forbidden Friend' ist ein Liebesroman des Autorinnen-Duos Piper Rayne. Außerdem bildet das Buch den siebten Band der Green-Family-Reihe.
Das Cover gefällt mir wieder sehr, es ist schön gestaltet und passt zur Reihe. Der Wiedererkennungswert ist hier auf jeden Fall gegeben, ich habe sofort erkannt, dass das Buch zur Reihe gehört.
Unter 'Das Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Chevelle und Cam, der Beste Freund ihres Bruders Fisher, holen. Seit gefühlt Band eins wird betont wie wenig sich die beiden leiden können – aber wie sagt man so schön? Was sich neckt das liebt sich – oder vielleicht doch nicht? Auf 28 Kapitel sowie einem Epilog dürfen wir die Geschichte der beiden begleiten. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Chevelle und Cameron geschrieben. Das finde ich gut, denn so kann man beide Figuren besser verstehen und deren Handeln nachvollziehen. Vor allem bei den zweien finde ich das sehr wichtig damit man als Leser versteht wie sie doch noch zueinander finden.
Hach, fast schon dachte ich, dass wir dieses Mal nichts von Midge, Dori und Ethel lesen. Aber dann gab es zum Glück doch noch einen Besuch in der Seniorenresidenz, die sind immer wieder mein persönliches Highlight in jedem Band. Ich freue mich immer wieder sehr auf die Bewohner der Einrichtung zu treffen, der kurze Abstecher darf nicht fehlen!
Ich finde den Schreibstil des Autorinnen Duos, wie immer und nicht anders zu erwarten, wunderbar. Die Geschichte ist interessant gestaltet und die Figuren definitiv tiefgründiger als anfangs gedacht. Auch finde ich es schön, zu lesen was bei den Figuren und Pärchen der früheren Bände passiert. In Sunrise Bay, das in der Nähe von Lake Starlight liegt (ein Fun Fact für alle Piper Rayne Reihen Fans), gibt es Emotionen mit Humor gewürzt – eine sehr gelungene Mischung – ich liebe es!
Fazit: Ein toller und sehr gelungener Abschluss der Reihe. Danke Piper Rayne für diesen Genuss!
Nun sitze ich wehmütig hier und frage mich was wir als nächstes vom Autorinnen-Duo serviert bekommen und hoffe es lässt nicht zu lange auf sich warten.
Rezensionen von nil_liest:
Deutschland lebt behaglich nicht visionär – das wird teuer
Angezählt von Markus Preiß
Wer denkt: Langweilig. STOPP! Seriös und etwas langweilig kommt das Buch äußerlich daher, aber es hat es in sich. Wer wie ich momentan das Gefühl hat, dass in Deutschland so einiges politisch nicht ganz so läuft und irgendwie der Zug aus der Spur gesprungen ist, der hat hier erhellende Momente bei der Lektüre.
Klar, es geht hier um Politik, klar, es geht um das Europäische Parkett, aber es ist journalistisch sehr gut geschrieben und holt alle ab aus meiner Perspektive. Ich würde sogar vielen jungen Leuten raten dieses Buch zu lesen um eine differenziertere Beleuchtung des Ist-Zustandes zu erlangen. Denn vieles was heute greift, wurde in der Vergangenheit entweder strategisch manövriert oder beziehungstechnisch aufgebaut.
Was Markus Preiß durch seine jahrelange Erfahrung und Einblicke hervorragend schafft, ist das was ich „connecting the dots“ nenne. Er lässt Momenten der europäischen und internationalen Politik für uns Revue passieren und kontextualisiert sie und schafft einen Bezug zu heute. Auch an der ein und anderen Stelle eine Forderung postulierend, aber recht neutral im Sinne der Offenlegung von Fakten.
Deutlich wird, dass Deutschlands Stärke einst Nüchternheit und Seriosität war und dem ist Aktionismus gewichen. Deutschland muss intellektuell verstehen, dass die Mittelverwendung anders gestaltet werden muss. Zu komfortabel, zu bequem um Veränderung grundlegender Natur voran zu treiben in Deutschland, in Europa, in der Welt.
In 10 Kapiteln nimmt der Chef des ARD-Hauptstadtstudios uns mit, zeigt klar auf welches strategisch wichtiges Gewicht Deutschland in der EU ist, womit auch eine europäische Verantwortung einher geht und welcher Beziehungsarbeit es mit anderen Ländern bedarf und zeigt die fehlende innovative Kraft die wir alle aufbringen müssen für unsere Demokratie.
Rezensionen von yellowdog:
Die vielen Facetten des Familienlebens
Familienglück von Laurie Colwin
Laura Colwin war eine US-Amerikanische Autorin, die diesen Roman 1982 geschrieben hat.
Die findigen Madga Birkmann und Nicole Seifert haben das Buch für die Reihe Entdeckungen aufgetan und den deutschen Lesern zugänglich gemacht.
Es ist ein etwas harmloser Roman, im plaudernden Stil über eine schräge Familie.
Im Mittelpunkt Polly, Ehefrau und Mutter von 2 Kindern sowie ihren Geschwistern und den Eltern, den Solo-Millers. Fast schon ein Clan, wohlhabend und viele sind Juristen.
Bei den vielen exzentrischen Familienmitgliedern wirkt die vernünftige Polly ausgleichend. Doch auch sie hat ein Geheimnis ihren Geliebten Lincoln.
Es ist ein amüsanter Roman, den ich gern gelesen habe. Er zeigt einen klugen Blick auf die Vielfältigkeit von Beziehungen.
Die Herausgeberin Nicole Seifert hat in ihrem klugen Nachwort auch noch einige Aspekte gefunden, die für den Roman und die jung verstorbene Autorin sprechen.
Rezensionen von Gavroche:
Emotional
Zeit zu verzeihen von Hera Lind
Ich habe bereits einige der Tatsachenromane von Hera Lind gelesen und habe mich schon auf dieses Buch gefreut.
Dieses Mal steht Clara im Mittelpunkt und ihre wechselvolle und zum Teil traurige Geschichte hat mich mitgenommen. Als Kind wird Clara von Flüchtlingen aufgenommen und wächst in der DDR auf.
Viktor hingegen durchleidet viel im Krieg und auf der Flucht, gemeinsam mit seiner Mutter Rosa. Durch ihn erfährt Clara, dass ihre leibliche Mutter noch lebt. Die beiden verlieben sich ineinander, aber das Glück rückt in weite Ferne, als Clara verhaftet wird.
Ich bin immer wieder entsetzt, wie totalitäre Systeme mit den ganz normalen Menschen umgehen, wie der Alltag vom System und von der Angst beherrscht wird.
Da der Roman auf Tatsachen basiert, hat mich das Nachwort sehr interessiert, in dem wir noch ein paar zusätzliche Informationen erhalten.
Wie immer sehr gut recherchiert und mit einem tollen Spannungsbogen, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Ein Buch, das mich noch einige Zeit beschäftigen wird.
Rezensionen von heinoko:
Ungewöhnliche, erfrischende Geschichte zwischen Wirklichkeit und Zukunft
Nothing but Spies 1: Nothing but Spies von Mario Fesler
Das Lesen dieses nicht ganz ernst zu nehmenden „Agenten“-Romans für 11- bis 14-Jährige war für mich eine Achterbahn mit Hochs und Tiefs und Loopings. Von Lachen, Gespannt-Sein, Staunen und Gähnen war alles geboten.
Wir lernen zunächst Celia kennen, die sich unendlich langweilt im öden Ort Trockenstedt, in dem sie seit kurzer Zeit leben muss.
Sie benimmt sich so, wie man sich Teenager vorstellt, schlecht gelaunt und frech. Erst als Vincent mit Familie in der Nähe einzieht, wird es für Celia interessanter. Denn der überaus souverän wirkende Vincent scheint noch eine andere, eine geheimnisvolle Seite zu haben. Dem will Celia natürlich auf die Spur kommen. Und entdeckt tatsächlich, dass Vincent Undercover-Agent ist mit dem Auftrag, einem geheimnisvollen Erfinder namens Hypnos auf die Spur zu kommen. Celia in ihrer grenzenlosen Neugierde wird zum Problem für Vincent. Sie erpresst ihn schließlich, sodass ihm nichts anderes übrig, als sie einzuweihen…
Zu Beginn der Lektüre fand ich mich erst einmal nicht ganz zurecht zwischen der geschilderten Realität mit Durchmischung mit Fantasy-Elementen. Doch mit der Zeit gewöhnte ich mich daran. Die frechen Antworten von Celia und die Kabbeleien des Agenten-Duos untereinander sorgen immer wieder für Lacher. Schön ist auch beschrieben, wie Celia und Vincent sich während ihrer Mission zunehmend besser verstehen. Den Ideenreichtum des Autors bewunderte ich streckenweise sehr. Spannend und frisch wird die Geschichte insgesamt erzählt, auch wenn mir Ausdrücke wie „schissige Kleinstadt“ nicht gefallen. Was mich persönlich jedoch seitenweise etwas langweilte, waren diese komischen technischen Konstrukte, mit denen ich nichts anfangen konnte. Das hätte man sicher eleganter, verständlicher und weniger theoretisch-abstrakt und damit langweilig beschreiben können. Irritierend empfand ich auch, dass Celia in Ich-Form erzählt, Vincent jedoch aus Autoren-Sicht.
Insgesamt gesehen ist dieser Roman eine erfrischende, lebendige, ungewöhnliche und spannende Geschichte, angesiedelt zwischen Wirklichkeit und Zukunft.
Rezensionen von Lesemama:
Gambit - ein Wettkampf
Thieves' Gambit von Kayvion Lewis
Zum Buch:
Rosalyn Quest wächst in einer Diebesfamilie auf und ist immer alleine, denn Freunde einladen oder zur Schule gehen ist aus Gründen der Geheimhaltung unmöglich. Alleine mir ihrer Mutter, die sie auch unterrichtet und trainiert ist sie für so manchen Coup zuständig gewesen.
Aber Rosalyn träumt von einem normalen Leben, sie möchte auf College, Freunde finden, raus aus dem geheimes Leben. Dann wird ihre Mom entführt und Rosalyn nimmt an einem Wettlampf teil, denn der Sieg bedeutet einen Wunsch.
Meine Meinung:
Ross hat ein furchtbar schlechtes Gewissen, denn gerade als sie sich entschließt dem Familienunternehmen den Rücken zu kehren, passiert das mit ihrer Mom. So lässt sie sich auf Gambit ein, obwohl sie keine Ahnung hat was das ist. Und so bleibt es auch lange, wir Leser haben auch keine Ahnung was Gambit eigentlich ist. Eventuelle Vergleich mit Panem fand ich allerdings unpassend, ist doch was ganz anderes. Es liest sich ganz gut, flüssig und leicht, aber es fehlte mir tatsächlich auch ein bisschen die Tiefe, es blieb alles sehr an der Oberfläche. Trotzdem konnte es mich ab einem gewissen Punkt gut fesseln und ich habe es ganz gerne gelesen und möchte nun auch die Fortsetzung lesen, da muss man aber noch ein wenig warten. Ein ganz gelungenes Jugendbuch.
Rezensionen von Gavroche:
Eine Reise in die Vergangenheit
Kidstory von Tamar Weiss Gabbay
Mit diesem Buch unternehmen wir 20 Reisen in die Vergangenheit, danach ist Platz für ein Interview mit den Großeltern, eine Vorlage für die Gegenwart des Kindes und dann noch für ein Kind in der Zukunft.
Es gibt Mädchen und Jungen, oftmals spielen ein Cousin oder eine Cousine eine große Rolle (was mich ein wenig erstaunt hat).
Das erste Mädchen hat noch keinen Namen und vermutlich hatte es auch noch keine Sprache. Doch mit der Reise weiter Richtung Gegenwart gibt es immer mehr Errungenschaften, die wir mittlerweile für selbstverständlich halten. So zum Beispiel das Feuer, das Rad, Haustiere, den Anbau von Getreide und Seßhaftigkeit, von Höhlen hin zu Häusern.
Immer wieder erscheint es so, als ob die Kinder zufällig etwas entdecken, von dem wir nicht wissen, wer und wann es zuerst entdeckt wurde. Auf diese Weise wird es anschaulicher für die Kinder. Im Anhang gibt es hierzu und zu weiteren Aspekten des Buches gute Erklärungen.
Zu Beginn des Kapitels findet man eine Zeichnung des Protagonisten, eine Zeitangabe, wie z.B. vor etwas 30.000 Jahren und eine Weltkarte mit dem Vermerk, wo sich die Geschichte abgespielt haben könnte. In späteren Kapiteln steht dann nicht nur vor xy Jahren, sondern ungefähr vor 500 Jahren o.Ä.
Interessant fand ich auch die letzte Seite des Kapitels, in dem in kurzen Texten und Zeichnungen erwähnt wird, was sonst noch zu dieser Zeit auf der Welt passierte.
Ein interessanter Zugang, allerdings hatte ich mir eine größere Einbindung in historische Kontexte erhofft, aber dafür bietet dieses Buch so viel anderes und eine Überfrachtung wäre auch nicht sinnvoll.
Rezensionen von PFIFF:
Mord an eine Collegeschülerin
Das College von Ruth Ware
Hannah studierte in Oxford, teilte sich mit der reichen, exzentrischen April die Wohnung im College.
April spielte ihren Mitstudenten Streiche, die verletzend und entwürdigend sind. Trotzdem wird sie bewundert und hofiert.
Als sie eines abends von Hannah tot aufgefunden wird, endet die unbeschwerte Studienzeit.
Hannah bricht das Studium ab, heiratet ihren Studienkollegen Will und zieht weg.
Einem Portier des Colleges wird der Prozess gemacht. Er wird verurteilt und stirbt nach 10 Jahren.
Hannah macht sich Vorwürfe, durch ihre Aussage das Urteil bewirkt zu haben. Sie rollt den Fall nochmals auf und befragt alle damaligen Mitstudierenden, um herauszufinden, ob sie die Tatsachen damals richtig gesehen hatte.
Sie ist schwanger, nimmt jedoch keine Rücksicht auf ihren Zustand und auf die Bitte ihres Mannes alles auf sich beruhen zu lassen.
Und wirklich kommt sie auf Ungereimtheiten und begibt sich durch ihre Hartnäckigkeit in Gefahr, den wirklichen Mörder zu entlarven.
Rezensionen von PFIFF:
Allein auf sich gestellt auf der Flucht vor einem unbekannten Feind
Zero Days von Ruth Ware
Jacintha Cross und ihr Ehemann suchen für Unternehmen die Sicherheitsmaßnahmen, um eventuelle Schwachstellen auszumerzen.
Nach einem Auftrag, bei dem sie aktiv in einem Unternehmen nach Lücken sucht, lenkt sie ihr Mann vom Computer aus.
Als sie nach Hause kommt, findet sie ihren Mann tot am Schreibtisch, ermordet.
Sie wird verdächtigt, begibt sich auf die Flucht, um den wahren Mörder zu finden und nicht auch selbst zum Opfer zu werden.
Es ist schwierig, ohne Geld und ohne Bleibe gehetzt unterwegs zu sein und trotzdem Recherchen voranzutreiben. Aber Jacintha ist geschickt und clever. Wem kann sie vertrauen, wer kann sie bei ihrem Unterfangen unterstützen.
Spannung pur bis zum Schluß.











