Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Sorko:
Ist die Welt noch zu retten?
Tachyon 3 von Brandon Q. Morris
Eine spannende Trilogie mit einem runden Abschluss, der Autor schreibt wirklich spannende Geschichten aus der Zukunft. Allerdings muss gesagt werden, dass man diesen dritten und letzten Teil nicht isoliert lesen sollte. Um die manchmal komplexen Zusammenhänge verstehen zu können, sind die Informationen aus den ersten beiden Teilen notwendig.
Alle drei Teile zusammen ergeben eine schlüssige Story, und alle sind sehr gut lesbar. Das ist man als Leser von Brandon Q. Morris gewohnt.
Die Wandlung von Mike Decker ist traurig, aber nachvollziehbar. Die Wandlung von X7 klingt sympathisch, aber man weiß natürlich nicht, ob sie das wirklich ernst meint. Tsai Yini und Monte stehen vor schwierigen Aufgaben, die sie meistern müssen um die Welt zu retten.
Der Leser sollte meiner Ansicht nach nicht versuchen, die Geschichte an der Realität zu messen. Es ist reine Fantasie, und man muss sich darauf einlassen. Dann wird es ein spannendes Erlebnis in einer fernen Zukunft. Wer dieses Genre mag, der sollte diese Trilogie lesen!
Rezensionen von begine:
Trauerarbeit
Windstärke 17 von Caroline Wahl
Die Schriftstellerin Caroline Wahl
webt in ihrem ersten Roman 22 Bahnen eine Geschichte um Thilda.
In dem Roman,Windstärke 17, geht es um Thildes Schwester Ida weiter.
Auch bei ihr ist Wasser ein Thema.
Nach dem Selbstmord ihrer Mutter ist Ida schwer geschädigt. Die Autorin hat ihre Empfindungen perfekt gestaltet.
Sie hat Ida zu einer liebenswerten Frau entwickelt. Idas Leben verläuft windig.
Jetzt ist sie auf Rügen gestrandet und sie wirft sich gleich in die stürmische Ostsee und gibt alles. Sie fängt bei dem alten Knut in der Bar an. Als sie krank wird, kümmert sich Knuts Frau Marianne um sie. Da wird sie gut umsorgt. Aber dann kommen auch traurige Themen ans Licht.
Sie lernt Leif kennen, was ich von dem halten soll, weiß ich noch nicht. Teils ist zuvorkommend, aber dann hat er es auch mit Drogen.
Der Roman zeigt die Emotionen der Trauer und der Verlustängste, die bei Idas Vergangenheit nachvollziehbar sind. Sie hat die Geschichte wunderbar gestaltet.
Der Roman hat mich total gefesselt.
Rezensionen von MarcoL:
Zwischenmenschliches und idyllische Natur aus dem hohen Norden.
Das Fischerhaus von Stein Torleif Bjella
Norwegen. Der Ich-Erzähler Jon, 47, berichtet von seiner gemeinsamen Woche mit seinem achtzigjährigen Onkel Ivar. Beide machen sich eines Tages im Spätherbst auf den Weg zu Ivars See. Der Onkel redselig bis zum Abwinken, Jon in sich gekehrt und nachdenklich, als Musiker gescheitert, bilden sie ein äußerst ungleiches Gespann.
Ivar möchte seinen See samt Hütte, Bootshaus und alleinigem Fischereirecht an Jon übergeben. Ivar scheint es sehr wichtig zu sein, erklärt vieles, erzählt von der Familiengeschichte, und bittet Jon inständig, sich alles aufzuschreiben. Nicht dass er dann etwas übersieht und vergisst.
Das enge Nebeneinander, Tag wie Nacht, scheint Ivar nichts auszumachen. Aber es bringt Jon an den Rand der Belastung. Denn es geht nicht nur um das Netzfischen. Ivar behandelt Jon wie einen Lehrbuben, scheint dessen Leben zu zerpflücken wie ein welke Blume, lässt an ihm kein gutes Haar und kritisiert seine Existenz nach Strich und Faden. Da helfen auch viele gut gemeinte Ratschläge nicht mehr.
Es entwickelt sich dennoch etwas menschliches zwischen den beiden. Ton und Umgang miteinander bleiben trotzdem rau wie das Wetter. Wechselhaft, mal sonnig und mit einer gewissen Verbundenheit und einem Verstehen. Und dann kippt es wieder um und wird stürmisch und kalt.
Es ist ein Wechselspiel der Gefühle – starr und stur erzählt, akribisch Tag für Tag. Als Leser fragt man sich, wohin das alles führen mag. Endet es gut oder schlecht, und was nehmen wir genauso wie Jon dabei mit?
Trotz der gefühlten Eintönigkeit des Erzählens bleiben immer wieder diese kleine Fragen offen, man liest und blättert. Der ganz große Aha-Effekt bleibt zwar aus, aber es war nichts desto trotz eine angenehme Lektüre, die versucht, die Sicht auf manche Dinge zurecht zu rücken. Man könnte daraus den Versuch eines Öko-Romans ableiten, überzeugt hat mich diese Sichtweise aber nicht.
Ich habe den Roman dennoch gerne gelesen, und sehe ihn als feine Unterhaltung aus dem Norden an.
Das Buch an sich ist schön gemacht mit feiner Aufmachung und Haptik, das man gerne in die Hand nimmt.
Rezensionen von Tobias Kallfell:
"Wutklumpen"
Windstärke 17 von Caroline Wahl
Zu Beginn des Romans „Windstärke 17“ wird vor allem die Orientierungslosigkeit von Ida, der kleinen Schwester von Tilda, nur allzu deutlich. Ihre alkoholkranke Mutter ist verstorben und sie muss sich darum kümmern, die Wohnung zu kündigen, und sich entscheiden, welche Richtung sie ihrem Leben geben möchte.
Sie schottet sich von ihrer Umwelt ab und sucht nach Halt. Was hat sie nun vor? Wird sie ihr Studium fortsetzen? Wo wird sie wohnen? Viele ungelöste Fragen, die sie und die Leserinnen und Leser gleichermaßen beschäftigen.
Ida wirkt überfordert mit der Situation. Sie will mit sich alleine sein, sich neu ausrichten. Um ihren psychischen Zustand ist es nicht gut bestellt. Das wird gut greifbar. Tildas Hilfsangebote lehnt sie ab. Stattdessen setzt sie sich in einen Zug nach Rügen und quartiert sich in einer Jugendherberge in Binz ein. Sie nimmt einen Job als Kellnerin an, um ihren Unterhalt zu verdienen, und lernt Leif kennen. Als Ida krank wird, kümmert sich ihr Chef Knut zusammen mit seiner Frau Marianne um sie. Sie bieten Ida an, bei ihnen zu wohnen. Wird es den beiden gelingen, Ida aus ihrem Loch herauszuholen? Oder wird Leif sie wieder aufbauen und aus ihrer Krise herausführen? Und wie geht es mit Ida weiter?
Während der Lektüre habe ich Idas Entwicklung mit Neugier begleitet. Ich wollte wissen, ob sie in ihr Leben zurückfindet, wieder auf die Beine kommt und von jemandem aufgefangen wird. Das hat für mich die Spannung des Romans ausgemacht. Hinzu kommen die authentischen Darstellungen des psychischen Zustands von Ida, der zwischenmenschlichen Beziehungen und vertiefende Rückblicke in glücklichere Zeiten. Wir erfahren nun, was aus Ida geworden ist, nachdem Tilda sie im Alter von 11 Jahren bei ihrer Mutter zurückgelassen hat. Anders als in „22 Bahnen“ steht dieses Mal die jüngere Schwester im Zentrum der Handlung, über Tilda erfahren wir zwar auch etwas, aber das immer nur am Rande. Ohne zu viel zu verraten: Es zeigt sich ein klarer Kontrast zwischen beiden Schwestern. Während die eine ihr Leben im Griff hat, steckt die andere in einer tiefen Krise.
Das Werk weist nach meinem Gefühl eine traurig-hoffnungsvoll Stimmung auf. Und es gelingt der Autorin hervorragend, die Stimmung der Leserinnen und Leser mal in die eine, mal in die andere Richtung zu lenken. Was mir auch wieder gut gefallen hat, waren die Passagen mit wörtlicher Rede, die mit redeeinleitenden Vornamen markiert werden. Sie verleihen der Handlung Unmittelbarkeit, Direktheit und Lebendigkeit. Und die Warmherzigkeit von Knut, Marianne und Leif hat mir ebenfalls zugesagt. Sie kümmern sich uneigennützig, ohne Hintergedanken und aufopferungsvoll um Ida. Darin steckt eine hoffnungsfrohe Botschaft, wie ich finde. Letztlich behandelt „Windstärke 17“ die großen menschlichen Themen: Liebe, Tod, Krankheit. Und die Umsetzung dieser Themen hat mir sehr, sehr gut gefallen. Man nimmt Anteil an dem Schicksal der Figuren und die Spannung ergibt sich aus der Handlung von selbst heraus. 5 Sterne von mir.
Rezensionen von brauneye29:
Lese-Highlight
Windstärke 17 von Caroline Wahl
Zum Inhalt:
Ida bricht auf, nicht viel mehr dabei als den alten Koffer ihrer Mutter, ihr MacBook und ein paar Lieblingsklamotten. Wahrscheinlich wird es ein -Abschied für immer, wobei sie nicht gut ist im Abschied nehmen. Wohin sie will, ist ihr nicht klar und nimmt schließlich einen Zug nach Rügen.
Sie landet schließlich bei Knut und Marianne, die sie kurzerhand aufnehmen. Sie erlebt eine unbeschwerte Zeit bis sie erfährt, dass Marianne schwer krank ist.
Meine Meinung:
Ich weiß gar nicht so Recht, was ich zu dem Buch sagen soll, denn es ist ein ungewöhnliches Buch, bei dem im Grunde nicht mal so wahnsinnig viel passiert und es einen dennoch packt und durch die Seiten zieht. Man spürt die Zerrissenheit von Ida sehr und gerade auch die Beziehung zu Knut und Marianne berührt sehr, vor allem auch als die Erkrankung von Marianne bekannt wird. Schön fand ich auch das Ende, dass so eine Art Versöhnung oder auch Trauerbewältigung gab. Ich finde, das Buch ist einfach toll.
Fazit:
Lese-Highlight
Rezensionen von spozal89:
hat mich leider nicht mitgerissen
Zeilenflüstern (Sweet Lemon Agency, Band 1) von Kyra Groh
Eine Zusammenfassung der Geschichte findet ihr in meiner Rezension nicht, da ich finde, dass der Klappentext schon alles über die Geschichte aussagt und ich nichts zehntausendmal wiederholen möchte.
Von der Autorin Kyra Groh habe ich bisher nur dieses Buch gelesen. Leider konnte es mich nicht wirklich mitreißen.
Der Schreibstil an sich hätte mir gut gefallen. Sehr ruhig und harmonisch. Aber leider haben mich die beiden Protagonisten nicht überzeugt. Noel konnte ich nicht ernst nehmen und Klara war mir zu naiv. Auch die Liebesgeschichten zwischen den beiden konnte ich nicht fühlen, auch wenn ich es anfangs interessant fand, dass sich Klara vorallem in die Stimme verliebt hatte. Für zwischendurch und wenn man nichts anspruchsvolles lesen will, dann ist das Buch ok, aber die Geschichte wird mir nicht im Kopf bleiben und hatte mir auch zwischendurch zu viele Längen, was ich persönlich einfach nicht mochte. Deswegen werde ich die Reihe auch nicht weiter verfolgen, aber ich bin mir sicher das einige die Geschichte sehr lieben werden. Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so. Daher vergebe ich drei Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Fesselnd bis zur letzten Seite
Das Haus der Lügen von Trude Teige
Dieser Krimi ist der 7. aus der Reihe rund um die Journalistin Kajsa Coren.
Kajsa, deren Privatleben sich nach ihrer schweren Krebserkrankung nun wieder in geordneten Bahnen verläuft, hat sich auf Dokumentarfilme verlegt.
Diesmal weckt die Vergewaltigung ihrer Freundin Anki Kajsas Interesse.
Warum werden Täter zu Tätern, und Opfer zu Opfern. Doch die Recherchen verlaufen ein wenig anders als geplant, denn es gibt kaum Spuren und Ankis Verhalten erscheint eigenartig.
Als Kajsa der verstörten Anki für einige Tage Unterschlupf in ihrem Haus gewährt, benimmt sie sich weniger wie ein Gast, sondern wirkt sehr übergriffig. Sie stöbert in Kajsas Sachen und drängt sich auf unangenehme Weise auf. Das ist dann auch der Grund, warum Kajsa versucht ihren Gast wieder loszuwerden, zumal ihr Mann Karsten die Ermittlungen zu der Vergewaltigung leitet. Die gestalten sich nicht ganz einfach, denn statt Spuren des Täters, findet man etliche Medikamente in Ankis Schrank, die darauf hindeuten, dass Anki am sogenannten Münchhausen-Syndrom leiden könnte. Bei dieser Störung erzwingen die Kranken Aufmerksamkeit durch das Erfinden von Beschwerden, die bis hin zu Amputationen oder anderen unnötigen Operationen gehen.
Dann kommt es zu weiteren Sexualdelikten, die ebenfalls ohne nennenswerten Spuren erfolgen. Auch die Nachbarn geben sich bedeckt, niemand will etwas gesehen oder gehört haben, irgendwie scheinen aber alle etwas zu verbergen. Erst als die Freundin eines der ermittelnden Polizisten betroffen ist, scheint eine Lösung in Sicht.
Meine Meinung:
Trude Teige ist mit diesem Fall wieder ein beklemmender Krimi gelungen. Da ist zum einen die übergriffige Anki, die professionelle Hilfe konsequent ablehnt, dafür Kajsa manipuliert und ausnützt und zum anderen, die Unsicherheit in der die Frauen der Siedlung schweben, solange der Täter nicht gefasst ist.
Die Atmosphäre ist düster und wird durch Ankis Verhalten noch verstärkt. Trotzdem mag der Leser das Buch nicht aus der Hand legen, da es eine Sogwirkung entwickelt, der man sich nur schwer entziehen kann. Trude Teige legt gekonnt Fährten, die sich später als Sackgassen entpuppen. Trotzdem habe ich recht bald einen Verdacht gehegt, der sich letzten Endes als richtig erwiesen hat.
Die Charaktere sind ausgefeilt und der Schreibstil spannend, was aber auch der gekonnte Übersetzung geschuldet ist. Wären nur alle Bücher so gut übersetzt! So, das Lob an Gabriele Haefs und Andreas Brunstermann ist längst fällig.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem komplexen Fall, der die Abgründe mancher Menschen offenlegt, 5 Sterne.
Rezensionen von herrfabel:
Interesssanter Thriller mit spannender Aussage
Notizen zu einer Hinrichtung von Danya Kukafka
Häftling Ansel Packer. 999631. Der Mädchenkiller. Viele Jahre vergingen um ihn zu überführen. Viele Jahre in denen er versuchte wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen. Eine Familie und die Freiheit (wieder) zu finden oder sein Trauma aus der Kindheit zu verarbeiten. Drei Mädchen verschwanden spurlos.
Izzy, Angela, Lila. Und an allem ist nur er schuld. Damals war er gerade mal 17 Jahre alt, als er ihrem Leben ein Ende setzte. Und nun soll ihm das gleiche Schicksal ereilen. In 12 Stunden ist es soweit. In 12 Stunden ist seine Hinrichtung. Doch er will nicht sterben, er möchte nur endlich verstanden werden.
Ich weiß gar nicht, wo ich beginnen, noch wo ich enden soll, denn dieser Thriller über die Vergehen eines Serienmörders ist anders. Der Fokus liegt hier nicht auf einer selbstgefälligen Handlungsbeschreibung eines Täters oder in reiner Ermittlungsarbeit. Danya Kukafkas „Notizen zu einer Hinrichtung“ (Übersetzung von Andrea O'Brien) ist wahrlich eine Sammlung unterschiedlicher ‚Notizen’, die den Blick freiräumen auf die Gefühle, Geschehnisse und Geschichten der Opfer. Die Frauen, die unter Ansel und seinem Wesen gelitten haben, sich selbst Vorwürfe machten, auf ihn hereinfielen, einen Fehler begingen, ihn kränkten, ihm glaubten... Die eigentliche Ursache für seine Taten ist kaum bekannt, ein möglicher Auslöser in der schweren Kindheit zu finden. Eine Entscheidung und Handlung, die binnen weniger Sekunden, das ganze Leben auf den Kopf stellt und doch nie eine Befriedigung. Es ist die Mischung aus Schmerz, Kränkung, Verletzung die auf beiden Seiten tiefe Wunden aufreißt und eine Kommissarin der Mordkommission aufgrund fehlender Beweise alle Regeln übergehen lässt.
Die Einblicke in die Gefühlswelten, die unterschiedlichen Charaktere/Protagonistinnen, Sprünge in der Zeit, Ermittlungen, persönlichere Sequenzen, das alles macht diesen Thriller aus und das so lebhaft, so nahbar, die scheinbare Überlegenheit der Männerwelt so befremdlich.
Binnen kürzester Zeit war ich wie in einem Rausch und konnte dieses Buch kaum noch aus der Hand legen. Gut, so zwei/drei Längen gab es und vielleicht hätte etwas mehr Tempo an einigen Stellen sehr gut getan und vielleicht ist die Geschichte auch nicht ganz so erschütternd, wie erwartet, aber die Komposition, die Komplexität und die Einblicke ließen mich, trotz bekanntem Ende, dranbleiben… und das ist für einen Thriller schon so eine Kunst für sich. Ein starkes Buch mit einer mehr als interessanten Aussage: „Niemand ist nur böse. Niemand ist nur gut. Wir alle leben unter Gleichen in der Grauzone dazwischen.“
Rezensionen von Bibibabby:
Zeitreise via Kinderaugen
Kidstory von Tamar Weiss Gabbay
"Kidstory" ist eine wunderschöne Mischung aus Sachbuch und Geschichtenbuch. Das Buch ist aus dem Hebräischen übersetzt und richtet sich an Kinder ab sieben Jahren.
In 20 Erzählungen wird die Menschheitsgeschichte erzählt. Im Mittelpunkt jeder Geschichte steht ein Kind, das der Leser durch sein Alltag folgt.
Was besonders interessant ist, dass nicht nur über dessen Leben erzählt wird. Jedes Kind erlebt auch ein wichtiges Ereignis seiner Epoche, zum Beispiel wie das Feuer "entdeckt" wurde.
Das "Nachwort" ist eine erleuchtende Zugabe. Dort wird die Herangehensweise der Autorin erläutert und erklärt, was wahr und was ausgedacht ist oder warum sie einige Erfindungen Kindern zugeschrieben haben. Die Autorin hat sich bemüht, die Geschichten möglichst vielseitig zu erzählen, aber gibt zu, dass es eine Herausforderung war, über weniger bekannten Kulturen zu reden. Das Buch erzählt also hauptsächlich die "Weltgeschichte" des Abendlandes.
Rezensionen von PMelittaM:
Auch Band 3 wartet wieder mit Überraschungen auf
Die Bastion des Wahnsinns von Matthias Lange
Der Angriff der Gestaltwandler auf Alberdon ist abgewehrt, hat aber einige Schäden hinterlassen, auch solche persönlicher Natur. Diese betreffen insbesondere die Inquisitorin Roslyn. Es gibt aber auch neue Hinweise auf Elmund Rubilon, die nicht nur die Protagonist:innen zu ihm führen, sondern auch die Gegenspielerin Sirala.
Es passiert enorm viel in diesem Band, auch wieder viel Unerwartetes. Der dritte Band der Chroniken der Drachenreiterin führt die beiden Handlungsstränge der ersten beiden Bände und deren Protagonist:innen endgültig zusammen. Außerdem gibt es einige neue Erkenntnisse, es tun sich aber auch weitere Fragen auf.
Die Charaktere haben mit allerhand Problemen zu kämpfen, müssen Entscheidungen fällen, haben Dinge aufzuarbeiten und müssen sich über sich selbst klarer werden. Ein interessanter neuer Charakter kommt hinzu, der Arzt Doktor Ziekwa, Arzt aus Alberdon, den Roslyn seit ihrer Kindheit schätzte und vertraute. Auch Elmund Rubilon ist interessant, von ihm findet sich zudem zu Beginn eine sehr gelungene Zeichnung.
Matthias Lange erzählt weiterhin eine spannende Geschichte, die immer wieder überrascht und gut unterhält. Ich habe tatsächlich nur eine vage Vorstellung, wohin die Reise noch gehen könnte, es bleibt also spannend.
Band 3 der Reihe hat mich erneut gut unterhalten und wieder einige Überraschungen parat. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und vergebe eine Leseempfehlung für die gesamte Reihe, die man unbedingt der Reihenfolge nach lesen sollte.










