Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anndlich:
Die Rache des Tigers
Stadt der bösen Tiere, Band 2 - Die Rettung von Gina Mayer
Die 14-jährige Kickboxerin Lizard möchte bei ihrer Ausbildung auf der Insel der bösen Tiere Jagdtechniken und Kampfkunst erlernen. Sie hat hohe Ansprüche und arbeitet hart, denn alle anderen sind schon viel länger auf der Insel und Lizard möchte Anschluss finden, um auch schnellstmöglich Freunde auf der Insel zu finden.
Außerdem befindet sich Lizard in Sicherheit vor dem Tiger Raj, der sich an ihr rächen möchte. Doch dann erhält Lizard einen beängstigenden Anruf, ihre kleine Schwester Esmeralda schwebt in Gefahr, denn Raj hat es auf sie abgesehen. Um Esmeralda zu retten setzt Lizard alles aufs Spiel und flüchtet mitten in der Nacht von der Insel.
Die Rettung ist der zweite Teil der Stadt-der-bösen-Tiere-Reihe von Gina Mayer. Der Schreibstil der Autorin wird der angesprochenen Altersgruppe gerecht und lässt Kindern ein spannungsgeladenes Abenteuer erleben. Das Buch ist, wie bereits der erste Teil, in drei Abschnitte eingeteilt, die unterschiedliche Schwerpunkte besitzen, jedoch eine vollständige Geschichte ergeben und keine Zeitbrüche enthalten. Alle Abschnitte bestehen aus mehreren, kurzen Kapiteln, sodass auch dies lesefreundlich umgesetzt wurde.
Wie bereits im ersten Band, sorgen die Illustrationen eher für Enttäuschung, da diese sich innerhalb eines Abschnitts wiederholen und somit lediglich drei unterschiedliche Zeichnungen das Buch durchweg begleiten.
Der Start war etwas holprig, was aber nicht am Schreibstil lag, sondern daran, dass das eigene Vorwissen eigenständig aktiviert werden musste und man inhaltlich keinen Einstieg bekam. Das hat aber besonders gut gepasst, denn auch Lizards Gefühlte gingen in diese Richtung. Sie empfand den Start auf der Insel auch als eindrucksvoll und musste erstmal alle Bewohner kennenlernen. Daher hat das eigene Lesegefühl super zu dem der Protagonistin gepasst.
Im laufenden hat sich die Geschichte ähnlich entwickelt wie bereits der erste Teil, auch die Rettung war insgesamt sehr actionreich, wenn auch die einzelnen Sequenzen sehr schnell abgehandelt werden und die Charaktere und Situationen dadurch keine Tiefe entwickeln konnten. Obwohl mit Action nicht gespart wird, ist die Spannung erst gegen Ende des Buchs erhöht.
Allerdings hatte ich einige Probleme mit dem Verhalten von Lizard, die wenig kommunikativ und sehr überstürzt gehandelt hat. Ihre Handlungen und Gedanken selbst schwankten zwischen deutlich jünger und deutlich älter als 14, was insgesamt jedoch eine Unausgewogenheit im Handeln hervorrief. Noch schlimmer war jedoch das Verhalten ihres Vaters und seiner Frau Solveigh, bei denen ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, dass ihnen bewusst ist, dass Esmeralda verschwunden ist.
Insgesamt ist Die Rettung eine gute Fortsetzung, jedoch mit ein paar Schwächen mehr als der Auftakt, weswegen sich das auch auf die Bewertung ausschlägt.
Rezensionen von Marie aus E.:
Schlaflose Nacht
Mörderfinder - Stimme der Angst von Arno Strobel
Max Bischoff ermittelt hier bereits in seinem vierten Fall. Ich bin quereingestiegen und das war überhaupt kein Problem. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, dass mir Vorwissen fehlen würde.
Die Figuren haben mir ausgesprochen gut gefallen, insbesondere Max, der Fallermittler und sein Siez-Freund und Wissenschaftler Dr.
Martin Wagner.
Die Handlung entwickelt sich Stück für Stück und als alte Thriller-Leserin war mir relativ bald klar, wer hier „Dreck am Stecken“ hat. Tja. Wirklich? Oder bin ich damit richtig daneben gelegen? Das verrate ich natürlich nicht, ich will ja nicht spoilern.
Ich fand die Handlung jedenfalls super und das Ende fulminant.
Der Thriller hat mir einen schlimmen Tag beschert, weil ich die Nacht davor leider noch geschwind auslesen musste - mit dem Ergebnis einer sehr kurzen Nacht.
Trotzdem hat es nicht ganz zu fünf Sternen gereicht, zwischendrin war es mir manchmal etwas zu schleppend und die ignorante Vorgesetzte fand ich zu überzeichnet. Aber das ist jammern auf hohem Niveau, insgesamt ein fesselnder Thriller.
Rezensionen von Gaby 2707:
Eine schicksalhafte Nacht
Girls Night - Nur eine kennt die ganze Wahrheit von Claire Douglas
Es schüttet wie aus Eimern, als die 18-jährige Olivia Rutherford im November 1998 auf dem schnurgeraden Devil´s Corridor auf dem Weg nachhause in die Kleinstadt Stafferbury im beschaulichen Wiltshire geblendet von einem anderen PKW die Gewalt über ihren kleinen Peugeot 205 verliert. In dieser Nacht wird sie schwerst verletzt.
Aber ihre drei Freundinnen Sally Thorne, Katie Burke und Tamzine Cole, die mit ihr im Auto saßen, verschwinden spurlos. Bis heute.
Im November 2018 macht sich die Journalistin Jenna Halliday auf, um durch einem True-Crime-Podcast vielleicht auf neue Hinweise zu den verschwundenen jungen Frauen zu stoßen. In Stafferbury gibt es allerdings wenige Menschen, die mit ihr sprechen wollen.
Nachdem mir Autorin Claire Douglas auf den ersten Seiten einen Einblick in die schicksalhafte Novembernacht 1998 gegeben hat, tauche ich gleich ein in die geheimnisvolle Atmosphäre der Kleinstadt Stafferbury mit ihren Magalithen, um die die verschiedensten Mythen, z.B. Menschenopfer, kreisen. Diese ganz besondere und dichte Atmosphäre hat mich ganz schnell gefesselt, tief in die Geschichte hinein gezogen und mich fest im Griff gehabt, so dass es mir schwer gefallen ist, mal eine Lesepause einzulegen.
Nach und nach lerne ich Olivia kennen, die von den Bewohnern der Stadt immer noch gemieden oder schief angeschaut wird und die sich vollkommen in ihre Welt zwischen dem Pferdehof ihrer Mutter Anastacia und ihrem Freund und Beschützer Wesley Tucker zurück gezogen hat. Sie tut mir einerseits leid, weil sie sich nicht nur körperlich, sondern auch seelisch nicht von dieser schrecklichen Nacht, die ihr ganzes Leben verändert hat, erholt hat. Sie ist mir schon sympathisch, aber beim lesen bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass sie mehr weiß, als sie erzählt. Außerdem wird sie von ihrem Freund Tucker, den ich nicht mochte, total vereinnahmt und kontrolliert. Was bei mir den Eindruck hinterließ, dass auch er irgendetwas weiß oder vielleicht sogar mit der Sache um die verschwundenen jungen Frauen zu tun haben könnte. Die Veränderung, die sie dann durchmacht, hat mir sehr gut gefallen.
Mit Journalistin Jenna, einer sehr sympathischen jungen Frau, die aber auch ihr Päckchen zu tragen hat, habe ich von Anfang an mit gefiebert, ob sie vielleicht mehr aus ihren Interviewpartnern heraus bekommt und den Fall zusammen mit Detective- Sergeant Dale Crawford, der den Cold Case wieder aufgerollt hat, sogar klären kann. Schockiert war ich, als ein Mann, den sie gerade interviewt hatte, erschlagen bei seinem Wohnwagen im Wald aufgefunden wird.
Dass Olivia und Jenna die Geschichte jeweils aus ihrer Sicht erzählen und dass auch zwischendurch immer wieder ein Erzählstrang eingeflochten wird, bei dem es um 8 junge Leute aus England geht, die zu einem Luxusurlaub in Thailand eingeladen sind, macht die Geschichte rasant, sehr spannend und ich hatte lange keine Ahnung, wohin mich das alles führen würde. Es hat etwas gedauert, bis ich hinterblickt habe, wie dieser Thailandurlaub mit den Geschehnissen von heute zusammen hängt. Dann lichtet sich ganz langsam der Vorhang, alle Puzzleteile fallen an ihren Platz und ich kann nicht glauben, was das ganze dann, plausibel aufgedröselt, ergibt.
Ein erstklassiger Thriller mit einem hohen Spannungsbogen, der mich fasziniert, geschockt und sehr gut unterhalten hat.
Rezensionen von Marie aus E.:
Sympathischste Trickbetrügerin - ein etwas anderer Thriller
Wer zuerst lügt von Ashley Elston
Hach - was für ein Buch!
Um was geht es?
Evie hat alles, was man sich wünschen mag: einen supernetten, gutaussehenden Freund mit Südstaaten-Villa, einen guten Job - was will man mehr? Es gibt nur einen Haken. Evie ist ein kompletter Fake. In Wahrheit ist das alles nur Show, Evie heisst auch gar nicht Evie und ist eine gerissene Trickbetrügerin.
Allerdings eine sehr sympathische und je weiter das Buch voranschreitet, desto mehr wuchs sie mir ans Herz.
Das Buch ist voller rasanter Wendungen und richtig spannend, weil man so gar nicht weiß, wie alles zusammenhängt.
Dazu punktet es bei mir mit den netten Charakteren um Evie, die ich alle sehr mochte.
Es ist als Thriller deklariert, es entspricht aber nicht meiner klassischen Thriller-Klischee-Schublade, weil es weder besonders psycho noch besonders brutal ist. Ich hätte es eher in die "Charmante und spannende Gauner-Schublade" gesteckt.
Gegen Ende hin hatte es für mich ein paar Längen, da hätte dem Buch meines Erachtens etwas Straffung gutgetan - der fulminante Showdown als Abschluss hat das dann aber mehr als wett gemacht.
Ich wäre sehr für eine Verfilmung, das Buch hat auch Leinwand-Potential!
Mein Fazit: ganz großes Lesevergnügen.
Rezensionen von Petra Gruber:
Alleine
Solito von Javier Zamora
Javier Zamora ist 9 als seine Eltern das Geld beisammen haben und ihn alt genug finden, dass er sich mit Hilfe von Schleppern auf die Reise in die USA machen kann, wo seine Eltern bereits illegal leben.
Erwartet wird, dass er in 2 Wochen bei ihnen ist. In Wirklichkeit ist er viel länger unterwegs und seine Eltern wissen nicht, wie es ihm geht.
Unzulässige Schlepper, ein Mitflüchtling aus dem Dorf, der sie beklaut, Anstrengung, aber auch hilfsbereite, freundliche Menschen.
Es ist eine heftige Geschichte. Doch leider hat sie mich in der Erzählweise nicht überzeugt.
Etwas straffer, weniger detailreich hätte dem Text gut getan. Und auch die vielen spanischen Einschübe fand ich too much.
Alles in allem wirkt es für mich eher wie eine therapeutische Aufarbeitung der Erlebnisse des Autors als wie ein literarischer Text. Leider mal wieder ein autobiographisches Buch, das mich nicht überzeugt hat.
Rezensionen von Tara:
Ein sehr persönlicher Fall für Maddalena Degrassi
Grado in Angst von Andrea Nagele
„Grado in Angst“ ist bereits der 10. Fall mit der Protagonistin Commissaria Maddalena Degrassi der Autorin und Psychotherapeutin Andrea Nagele.
Die Fälle sind in sich abgeschlossen und lassen sich unabhängig voneinander ohne Verständnisprobleme lesen. Allerdings ist es interessant die Entwicklung der Charaktere zu verfolgen, so dass es sich durchaus lohnt, die gesamte Reihe zu lesen.
Der Gynäkologe Gianluca Pirandelli führt seine Praxis nahe Grado bereits seit drei Jahren. Nachdem bereits mehrere seiner Patientinnen - unter ihnen auch Maddalenas Freundin Bibiana - an Krebs verstorben sind, steht er unter Mordverdacht.
Fassungslos - und mit Unterstützung von ihrem Team und Pirandellis Ehefrau - stürzt sich Maddalena in die Ermittlungen.
Andrea Nagele hat mit dem Ort Grado eine tolle Kulisse an der Adria gewählt. Ihre Beschreibungen der Schauplätze sind wunderbar bildlich, so dass ich mir alles genau vorstellen und die Atmosphäre des Ortes spüren konnte. Damit ist es ihr gut gelungen mich direkt nach Grado zu bringen.
Aber nicht alles ist so idyllisch wie das Flair von Grado. Mit Gianluca Pirandelli bekommen wir Einblicke in menschliche Abgründe.
Die Handlung hat mich von der ersten Seite an gefesselt, da sich der Schreibstil der Autorin angenehm und spannend liest.
Immer wieder habe ich mitgerätselt, hatte das Gefühl etwas zu wissen und dann kam doch wieder alles ganz anders.
„Grado in Angst“ ist ein ganz besonderer Regionalkrimi, in dem die Autorin es gekonnt versteht die dunklen Seiten hinter der wundervollen Adriakulisse des Ortes zum Vorschein zu bringen.
Mit dem Rezept für „Lachspappardelle“, das Maddalena für ihr Team und Fabrizio zubereitet, hat die Autorin ihren Krimi gelungen abgerundet.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Krimifans, die italienische Atmosphäre und idyllische Beschreibungen lieben. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Fall von Commissaria Maddalena Degrassi.
Rezensionen von froschman:
Zufälliger Zeuge
Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Stoff von Amy Achterop
Der ehemalige Polizist und nunmehriger Gründer der Hausboot-Detektei wird zufällig Zeuge eines Unfalls, bei dem ein Mann von einem Müllwagen überfahren und tödlich verletzt wird. Doch dessen Tochter glaubt nicht wie die Polizei an einen Unfall und beauftragt die Detektei zur Klärung des Falles.
Die Mitarbeiter der Hausboot-Detektei Arie, Maddie, Jack, Jan und Elin finden bald eine Spur zu einem schwedischen Modedesigner und einer 80jährigen Dame, die den Designer mit teuren selbstgestrickten Mützen beliefert, die allerdings in keiner seiner Kollektionen aufscheinen.
Der dritte Teil der Hausboot-Detektei-Serie von Amy Achterop ist wieder flüssig geschrieben, die skurrilen Charaktere der Detektive sind liebenswert, die beiden Haustiere, ein Neufundländer namens Hund und das Eichkätzchen Fru Gunilla sind eine richtige Bereicherung des Teams. So wie Amy das Leben auf dem Detektei-Boot beschreibt, kann man es sich gut vorstellen, es auch selbst einmal zu versuchen.
Rezensionen von Hennie :
Der Mediator
Die Verlierer von Petra Hammesfahr
Petra Hammesfahr gehört seit vielen Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen. Das letzte Buch von ihr – STILLE BEFREIUNG – las ich vor zwei Jahren. Dieses ging mir sehr unter die Haut. Das war hier auch so. Es wurde an einigen Stellen ziemlich emotional. Die wenigen Seiten der Leseprobe machten mich sehr neugierig darauf, wie die Dinge und die Personen miteinander korrespondieren.
Der Ausgangspunkt der Story ist ziemlich verworren. Da gibt es verschwundene Frauen, ebenso ein 13 jähriger Junge, ein Ehemann, der seine Frau erst nach Tagen als vermisst meldet. Die Polizei sieht erst einmal keinen Handlungsbedarf, während die Ermittlerin Rita Voss sogar einen Doppelmord vermutet...
Die Verlierer ist ein Buch, dass mit Psycho und Spannung angekündigt wird. Es ist beides vorhanden, aber nicht in dem Maße wie ich das erwartet hatte. Die Story entwickelt sich eher ruhig mit einer gut durchdachten Handlung. Die Aktivitäten umfassen einen Zeitraum von wenigen Tagen, d.h. vom 5. Juli bis 21. Juli.
Carli, die Polizistin Rita Voss und Daniela sind die wichtigsten Personen, welche die Kapitelüberschriften bestimmen und von denen abwechselnd zu lesen ist. Aus hauptsächlich zwei Perspektiven entwickelt sich das Geschehen. Carli war dabei die interessanteste Figur für mich. Er tat mir leid, wie sich seine Kindheit und die Situation in der Familie drastisch veränderte und sein Vater für ihn nach und nach keine Rolle mehr spielte, schließlich ganz aus seinem Leben verschwand. Die Veränderungen und neuen Konstellationen im familiären Gefüge wurden sehr eindrucksvoll geschildert. Aus Carlis Erzählung wird klar, wer die Verlierer sind und was es mit dem Titel des Buches auf sich hat. Die Autorin führte mich mit Carli auf eine falsche Fährte. Ganz erstaunlich und ziemlich überraschend ist die Entwicklung dieser Person. Damit hatte ich nicht gerechnet, aber da ist am Ende das Unerwartete auch wieder in diesem Roman von Petra Hammesfahr. Auf jeden Fall schließt sich der Kreis vom Prolog bis zum Schluss und ließ bei mir keine Fragen offen.
Fazit:
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir. Ich mag es, wie sie es versteht, Spannung aufzubauen. Es gab für mich einige Längen, aber den Gesamteindruck tut das keinen Abbruch.
Ich fühlte mich gut unterhalten und ich vergebe meine Leseempfehlung mit der Höchstbewertung!
Rezensionen von Katharina Grassmugg:
Oranje zal Overwinnen
Wir waren nur Mädchen von Buzzy Jackson
(TW: Antisemitismus, Mord, Folter, Nationalsozialismus, Gewalt)
"Oranje Zal Overwinnen!" Orange soll gewinnen. Das war der Leotspruch der niederländischen Widerstandsgruppe um Hannie Schaft und die Schwestern Turus und Freddie Oversteegen.
Von Hannie Schaft hatte ich bisher leider noch nichts gehört.
Allerdings interessiert mich das Thema Widerstand gegen den Nationalsozialismus schon sehr lange. Daher hatte ich große Erwartungen an dieses Buch und war gespannt auf Hannies Geschichte. Die Widerstandsgruppe um Hannie Schaft und die Schwestern Freddie und Turus Overstoegen finde ich ebenso mutig wie ausgesprochen spannend. Die Geschichte ist mitreißend erzählt und ich finde es von großer Wichtigkeit Geschichten wie diese zu erzählen und zu zeigen das Widerstand gegen totalitäre Regime wichtig ist auch wenn Menschen wie Hannie ihr Leben regelmäßig aufs Spiel setzten für die Freiheit und gegen die Menschenverachtende Ideologie der Nazis. Durch die Authentische Personengestaltung hatte man zueweilen das Gefühl die Figuren im Buch zu kennen und immer wieder erwischte ich nich selbst dabei wie ih den Atem angehalten habe bei spannenden Szenen und wie ich mit der Gruppe mitfiebern. Die Autorin hat es geschafft die Protagonisten sehr authentisch zu gestalten und ihre Geschichte mitreißend und berührend zu erzählen so das ich das Buch schon nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand geben wollte. Ein wirklich sehr wichtiges und toll geschriebenes Buch über die Suche nach dem Licht in einer sehr dunklen Zeit.
Hannie Schaft wurde am 17.4 1945 von den Nazis in denbSandsünen von Bloemendaal ermordet. Ein Soldat schoß auf sie, die Kugel streifte Hannies Kopf worauf sie meinte : Ich schieße besser als ihr." 13 Tage nach Hannis Ermordung nahm sich Hitler das Leben..Am 5. Mai 1945 wurde die Niederlande befreit und am 27. November wurde Hannie in einem Ehrenfriedhof bestattet. Von 422 Widerstandskämpfer die in den Dünen gefunden wurden war Hannie die einzige Frau.
Rezensionen von Meli:
Sie ist nicht wie die anderen Nixen ...
School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe von Jennifer Alice Jager
Devin hatte keine Ahnung, dass sie eine Nixe ist, doch bei ihrem ersten Kuss machen sich gefährliche Fähigkeiten bemerkbar und sie verliert beinahe die Magie, von der sie bisher gar nichts wusste. Nun wird ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt und sie wird die neue, ziemlich ahnungslose neue Schülerin an einer Schule voller magischer Wesen.
Durch ihre Ahnungslosigkeit benimmt Devin sich auch ungewöhnlich, hat Probleme sich anzupassen und schließt Freundschaften, mit denen sie den Großteil der Schülerschaft schockiert. Sie macht ihre eigenen Regeln und lässt sich nicht von Traditionen oder sozialen Hierarchien davon abbringen, zu tun, was sie will. Mich hat dabei gestört, dass es bei ihr schon zum Teil daran lag, dass sie sich auch nie Mühe gibt, sich über irgendetwas zu informieren. So vieles ist ihr egal und sie ist auch einfach „nicht wie die anderen Mädchen“. Sie versucht aber schon, ein wenig mehr über ihre Fähigkeiten zu erfahren, denn sie fühlt sich etwas einsam und hinterfragt auch ihre Vergangenheit.
Die verschiedenen Wesen fand ich schon ganz interessant und auch, dass es innerhalb größerer Gruppen noch einige Unterschiede zwischen den magischen Eigenschaften der Charaktere gab. Aber die Kombination aus allem fand ich doch eher oberflächlich und viele der Charaktere waren für mich eher nervige Ablenkungen, die wenig zur Geschichte beigetragen haben.
Insgesamt fand ich die Handlung zu vorhersehbar und hätte mehr erwartet. Spannung, Humor und Liebesgeschichte gingen total an mir vorbei und konnten mich überhaupt nicht mitreißen.











