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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sheilo:

Eine Geschichte aus dem Leben

Man sieht sich von Julia Karnick

Wie schnell sagt man es zum Abschied - "Man sieht sich", aber ist das dann immer die Realität? Frie und Robert fühlen sich seit ihrer Jugend zueinander hingezogen, doch irgendwie hat es nie mit ihnen geklappt. Doch was passiert, wenn man sich aus den Augen verliert und doch irgendwann wiedersieht?
"Man sieht sich" ist ein wundervoller Roman von Julia Karnick, der von Katrin Daliot als Hörbuch gesprochen wird.

Die Sprecherin nimmt einen mit auf die Reise durch die Zeit, beginnend in der Jugend der Protagonisten. Mir gefiel es dabei besonders gut, wie die Sprecherin die unterschiedlichen Personen herausgearbeitet hat und die Gefühle der Charakter zu mir als Hörerin transportiert hat.
Die verschiedenen Zeitabschnitten im Buch sorgen dafür, dass es über die komplette Geschichte hinweg spannend bleibt. Dabei wird nicht an Plot-Twists in der Geschichte gespart und es werden verschiedene gesellschaftskritische Themen aufgegriffen. Dazu zählen die Hürden, welche junge Eltern überwinden müssen, der Selbstliebe und Akzeptanz des eigenen Körpers, den Umgang mit den älteren Generationen, die Unabhängigkeit der Frau oder auch die Konsequenzen, die wir durch unsere Lebensweise im Alter zu tragen haben. Ein großer und vielfältiger Mix, der sich jedoch sehr gut in die Geschichte einfügt.
Da ich selbst in diesem Umfeld beschäftigt bin, fand ich es super, dass die Autorin auf die Vertragssituationen von, vor allem jungen, Wissenschaftlern aufmerksam macht und natürlich fand ich es sehr interessant, dass die Forschung des Forschungszentrums Desy thematisiert wird.
Alles in allem findet man hier eine Liebesgeschichte die zeigt, dass es oft verpasste Chancen gibt oder die verschiedene Lebensabschnitte von Personen, die einfach nicht immer zueinander passen. Für mich ist das Buch ein echtes Abbild aus dem Leben, in dem leider nicht immer alles rosarot verläuft. Ich bin begeistert und kann das Hörbuch daher sehr empfehlen.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Mango und Keck

InvestiGators (Band 1) - Im Kampf gegen das Böse von John Patrick Green

Comicbücher sind bei uns sehr beliebt und mit den Investigators haben wir eine neue Lieblingsreihe entdeckt.

Im typischen Comicstil mit kräftigen Farben begleiten die Leser die beiden Alligatoren, Ermittler, Geheimagenten Mango und Keck bei ihrem Geheimauftrag. Darüber verrate ich hier nichts, sonst wäre es ja nicht mehr geheim.

;-)
Dabei gibt es viele witzige und skurrile Szenen.
Die Ideen sind regelrecht brillant, so dass nicht nur meine Kinder begeistert waren.
Wortwitz und detaillierte Zeichnungen machen das Buch zu einem lebendigen Leseerlebnis.
Unser Fazit: Eine coole Leicht verrückte Story mit gelungenen Protagonisten, die sich angenehm von den bisherigen Superhelden-Storys abhebt.
Lediglich die Vermarktung „Perfekt für Jungs“ ist uns negativ aufgefallen und hat bei meiner Tochter zu großem Protest geführt. Für Mädchen ist das Buch mindestens genauso perfekt.

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Rezensionen von Ryria:

Der Kreis des Lebens

Das erste Licht des Sommers von Daniela Raimondi

Die Geschichte einer Familie, über knapp 70 Jahre hinweg, mitten drin Norma, die wir von ihrer Geburt an begleiten. Ich habe den Vorgängerband nicht gelesen, konnte jedoch trotzdem gut einen Bezug zur Familie herstellen.
Hierfür war es sehr hilfreich, dass die Handlung nicht komplett auf Norma fixiert ist, sondern immer wieder die Perspektive wechselt und man so viel über die Personen in ihrem Leben erfährt.

Dadurch wirkt die Geschichte wunderbar lebendig und authentisch, viele Nebencharaktere wachsen einem ebenso ans Herz wie Norma selbst. Diese erzählt zwischendurch die Handlung in der Gegenwart aus der Ich-Perspektive, was dann noch mehr Emotionen erlaubt und auch mal für das ein oder andere Tränchen beim Leser sorgen kann.
Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen, der Erzählstil ist auf eine unkomplizierte Art poetisch und eignet sich auch für längere Lesesessions ohne zu ermüden. Die Symbolik und die Anspielungen auf magische Ereignisse sind gut gelungen und fügen sich in die Handlung ein, ohne aufdringlich dabei zu sein.
Die Charaktere haben alle ihre Stärken und Schwächen, was sie authentisch erscheinen lässt, ebenso kann man sich selbst in der einen oder anderen Situation wiedererkennen. Kritik üben muss ich hier jedoch an der Verwendung von Seitensprüngen als Konfliktelement: Dies geschah meiner Meinung nach viel zu oft und auch wenn im Buch das Motiv "das Leben ist ein Kreis, die Geschichte unserer Vorfahren wiederholt sich" vermittelt wird, hätte ich mir hier etwas Abwechslung gewünscht.
Insgesamt fand ich es aber sehr unterhaltsam und berührend, in das Leben dieser Familie einzutauchen.

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Rezensionen von Schlafmurmel:

Justizministerin, mit dunkler Vergangenheit, nicht unbedingt mein Fall.. hab mir was anderes vorgestellt...

Dunkler Abgrund von Ruth Lillegraven

Um die Handlung besser zu verstehen, habe ich mir extra den ersten Teil "Tiefer Fjord" gekauft und gelesen. Dennoch konnte mich der zweite Teil "Dunkler Abgrund" nicht vollständig überzeugen. Clara ist inzwischen zur neuen Justizministerin von Norwegen aufgestiegen, kurz nachdem ihr Mann Haavard zu Tode gekommen ist.

Etwa einen Monat später verschwinden ihre achtjährigen Zwillingssöhne Andreas und Nikolai spurlos. Wurden sie entführt? Und hängt dies möglicherweise mit dem Tod ihres Ehemannes zusammen? Oder gibt es ein anderes Motiv? Diese Fragen bleiben zunächst unbeantwortet, da Clara sich in Schweigen hüllt und mehr als nur dieses eine Geheimnis hütet.
Zusammen mit ihrem Leibwächter, der auch ihr Fahrer ist, begibt sich Clara auf die verzweifelte Suche nach ihren beiden Söhnen. Diese Suche war äußerst spannend und bot tiefe Einblicke in Claras dunkle Geheimnisse. Das Ende war überraschend und schockierend, ganz anders als ich es erwartet hatte. Insgesamt war die Suche nach den Jungs fesselnd, aber der zweite Teil konnte meine Erwartungen nicht ganz erfüllen.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Das geheimnisumhüllte Brautkleid

Das kleine Bücherdorf: Sommerzauber von Katharina Herzog

Auf die Geschichte mit dem Hochzeitskleid war ich ja seit Band 1 gespannt. Nun endlich erzählt Ann, wieso dieses Kleid unverkäuflich ist - und auch unausleihbar, denn ihre Tochter Isla, die bald heiratet, würde das gerne in diesem Kleid tun und versteht nicht, wieso sich ihre Mutter nicht umstimmen lässt.

Doch nicht nur Anns Geschichte mit diesem Kleid ist ein Geheimnis, auch, dass Ann heimlich als Autorin arbeitet und unter Pseudonym veröffentlicht. Mit ihrem neuen Buch gelangt sie gleich in die Bestsellerliste und ruft Neid von einer etablierten Autorin hervor. Das ist längst nicht alles, was Ann beschäftigt: dass ihre Jugendliebe Ray Islas Chef ist und nun in Swinton ein Manor als Hotel eröffnet, und sie von einem Verlag angefragt wird, ein Buch über die Geschichten ihrer Kleider zu schreiben.

Anns Umgang mit dieser Anfrage fand ich nicht glaubhaft, bzw. auch das Verhalten des Verlags. Da niemand weiss, dass Ann tatsächlich Bücher schreibt, hätte sie Hintergrundinfos bekommen sollen von der Lektorin. Es wird als selbstverständlich vorausgesetzt, dass Ann weiss, was ein Exposé ist und ähnliches. Das kann sie aber nicht, da sie offiziell ja nur jeweils ein paar Zeilen zu den Kleidern in ihrem Laden schreibt und nicht mehr. Und dann fand ich Isla, die in den vorherigen Büchern sympathisch rüberkam, sehr fordernd und gar nicht mehr sympathisch in diesem letzten Band.

Schön war, den einen und anderen Figuren aus den anderen Bänden wieder zu begegnen - da war ja wieder enorm viel los in Swinton! Am allerschönsten allerdings war die Geschichte zu dem Brautkleid, das was passierte, bevor es in der Truhe lag, die Ann erwarb. Das war sehr berührend und dazu hätte ich gerne noch mehr gelesen. Anns eigene Geschichte war okay, hat mich aber nicht so angesprochen, zwischendurch hatte ich Mitleid mit Ray.

Ein grosses Plus ist Katharina Herzogs Schreibstil. Der ist einnehmend wie immer, weshalb man auch trotz der oben genannten Ungereimtheiten schnell durch den Roman fliegt.

Fazit: Kaum zu glauben, dass die Besuche in Swinton nun enden. Auch wenn mich nicht alles überzeugte, "Sommerzauber" ist ein guter Abschluss.
Knappe 4 Sterne.

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Rezensionen von Marianna H.:

Spannende Fortsetzung

Mord stand nicht im Drehbuch − Kriminalroman (Hawthorne ermittelt 4) von Anthony Horowitz

Wie in den Vorgängerbänden fällt Daniel Hawthorne wieder durch seine exzentrische Art auf, mit der er nicht nur Anthony Horrowitz auflaufen lässt. Diesmal ist Horrowitz, der aus der Ich-Perspektive erzählt, ausgerechnet auf Hawthornes Hilfe angewiesen. Eigentlich hatte er gerade die Zusammenarbeit beendet, doch jetzt steht er unter Mordverdacht.

..

Spannend an diesem Teil der Krimireihe um die Beiden ist, dass Hawthorne sich vermehrt sympathisch zeigt. Das Hin und Her zwischen Ermittler und Autor ist wieder unterhaltsam, diesmal sogar mehr, eben weil sich die Beiden scheinbar annähern.
Die Geschichte entwickelt sich spannend und was den Mord angeht unvorhersehbar. Klar ist, dass Horrowitz entlastet werden wird. Nach vielen Ermittlungsgesprächen und -reisen zieht Hawthorne seine Schlüsse. Ich wäre darauf nie gekommen. Das macht vermutlich einen Teil der Spannung aus.
Zusätzlich sind die Charaktere interessant und erstmal schwer zu durchschauen.

Unterhaltsamer neuer Teil aus der Serie um den exzentrischen Ermittler Hawthorne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein herrlich skurriler Ermittler

Der Tote im Pool von Jean-Christophe Rufin

In diesem zweiten Krimi für Aurel Timescu versetzt Autor Jean-Christophe Rufin sowohl Timescu als auch seine Leser nach Mabuto, in die Hauptstadt von Mosambik. Dort soll Aurel Timescu als stellvertretender Konsul Dienst tun. Timescu stammt, wie unschwer an seinem Namen erkennbar ist, aus Rumänien. Auf den ersten Blick wirkt er ziemlich sonderbar: Er kleidet sich in lange Mäntel und aus der Mode gekommen Anzüge.

Auf Grund seiner Erscheinung und seiner Marotten wird er als verschroben angesehen, unterschätzt und bekommt stets in eine Besenkammer als Büro zugeteilt. Er selbst fühlt sich aber zu Höheren berufen. Früher wollte er Polizist werden, doch seine Zeit als Barpianist in anrüchigen Lokalen hat dies vereitelt. So spielt er leidenschaftlich und virtuos auf seinem Klavier, das jede Versetzung mitmacht. Sein Arbeitseifer hält sich in engen Grenzen, doch als Beamter der Republik Frankreich kann ihm wenig passieren. Die wenigen Jahre bis zur Rente sitzt er ab. Das einzige, was ihn aus seiner Lethargie herausreißen kann, ist ein Mord in seinem Umkreis. Wenn es darum geht, einen Mörder zu fangen, läuft er zu ungeahnten Höhenflügen auf.

Diesmal soll er Francoise Béliot, eine französische Staatsbürgerin, aus dem Gefängnis holen, die verdächtigt wird, ihren Ex-Ehemann, Roger Béliot, einen widerlichen Hotelbesitzer, aus Habgier und Rache getötet zu haben. Nach dem Gespräch mit ihr, beginnt Aurel mit eigenen Recherchen, denn der Polizei von Mabuto ist nicht zu trauen, zumal die Vorwürfe vom Polizeichef persönlich kommen, der ausgerechnet mit der aktuellen Ehefrau des Ermordeten erstens verwandt und zweitens ein Verhältnis hat. Und dann gibt es noch eine junge Frau im Haushalt des Toten, die demnächst ein Kind des Hotelbesitzers zur Welt bringen wird.

Diesmal kann er nicht in aller Ruhe seinen Ermittlungen nachgehen, sondern muss seinen Chef, den neuen, unerfahrenen Konsul auf Distanz halten. Aurel, der in einer jüdischen Familie unter dem Diktator Nicolae Ceaușescu aufgewachsen ist, kennt zahlreiche Tricks, seinem Chef aus dem Weg zu gehen. Schließlich stellt sich heraus, dass hinter dem Mord an dem Hotelbesitzer etwas ganz anderes steckt ....

Meine Meinung:

Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen! Ein klassischer Krimi ohne Schnickschnack, kein Psychogedöns oder Weltverbesserer, einfach nur ein Kriminalroman pur. Keine actiongeladene Spannung mit quietschenden Reifen, nein einfach nur Zahlen, Daten und Fakten sammeln, sortieren, nachdenken sowie alles Überflüssige weglassen und das Unwahrscheinliche annehmen.

Der Schreibstil ist ruhig, manchmal fast gemächlich. Dennoch (oder vielleicht gerade deswegen?) hat mich der Krimi gefesselt, so dass ich ihn in einem Rutsch durchgelesen habe. Über manche Stellen musste ich herzlich lachen. So über diese hier: Damit seine einzelnen Geschäftspartner nicht zufällig aufeinandertreffen, wird der Pool (aus dem man ihn letztendlich fischt) durch ein Fernbedienung in unterschiedlichen Farben beleuchtet. So ist seinem engsten Vertrauten und Handlanger rot zugeordnet, dem Polizeichef blau, den Jägern grün und der Ehefrau gelb zugeordnet.
Nun stellt sich die Frage, in welcher Farbe hat der Pool geleuchtet, als Béliot ermordet worden ist?

Nebenbei erfahren wir Leser einiges über die postkoloniale Situation von Mosambik, mit einem durchaus kritischen Blick.

Fazit:

Wer einen eher leisen Krimi liebt, der ohne dramatische Verfolgungsjagden, Schießereien, Prügeleien oder ähnlichem auskommt, wird an diesem Krimi, so wie ich, Gefallen finden. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Rezensionen von chabli:

Dornröschen schläft

Anna O. von Matthew Blake

Dr. Ben Prince, auf Schlafpsychologie spezialisiert, soll sich um einen brisanten Fall kümmern. Eine junge Frau, Anna O., hat angeblich ihre zwei Freunde umgebracht und ist danach aus unerklärlichen Gründen in einen Tiefschlaf gefallen. Der Vorfall ereignete sich vor vier Jahren und Anna ist noch immer nicht aufgewacht.

Bei Anna, die zeit ihres Lebens Probleme mit starkem Schlafwandeln hatte, stellt sich die Frage, ab wann man schuldfähig ist und ob man Morde möglicherweise auch im Schlaf begehen könnte.

Das Buch hat mir gut gefallen. Leider konnte die Spannung nicht so aufgebaut werden, wie ich es mir erhofft hätte. Ein Pluspunkt sind die kurzen Kapitel. Die Perspektive wechselt immer zwischen Ben und Annas Tagebucheinträgen, was die Geschichte ein wenig auflockert. Außerdem bekommt man so ein gutes Gefühl für die Figuren und kann sich gut einfühlen. Der Klappentext klang wahnsinnig interessant und auf den ersten Seiten hatte ich noch ein wenig das Gefühl, ich würde auf einen Experten auf seinem Gebiet wie Robert Langdon oder Robert Hunter treffen. Leider konnte diese Erwartungshaltung nicht ganz erfüllt werden. Die Idee dahinter ist wirklich klasse, nur ist die Umsetzung noch ausbaufähig

Leider hatte das Buch einige Längen und ab der Mitte des Buches nahm die Spannung immer mehr ab. Das Ende war auch relativ undurchsichtig und ließ mich mit vielen Fragezeichen zurück.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine gelungene Fortsetzung

Zyprische Geheimnisse von Alexander Oetker; Yanis Kostas

„Wer schon nicht arbeitet, soll wenigstens gut essen.“

Der dritte Fall beschert uns nicht nur ein Wiedersehen mit PO Sofia Perikles, CI Kostas Karamanlis, ihrer Chefin DCI Christina Charalambous und der exzentrischen Lady Gladstone sondern mit den beiden Kotzbrocken Toby Dukas und Petros Matriopolous, dem Innenminister.

Sofia Perikles und Kollege Kostas Karamanlis schieben in staubigen Bergdorf Kato Koutrafas eine ruhige Kugel, die aktuell von der Freude über die neue Dienststelle und den neuen Dienstwagen dominiert wird. Wenig später könne sie PS-starken Geländewagen können sie gleich ausprobieren, denn im britischen Sektor der Insel, der Sovereign Base Area (SBA) wird eine männliche Leiche gefunden, die in einem kleinen Ort in ihrem Zuständigkeitsbereich gewohnt hat.

Noch bevor sie mit den eigentlichen Ermittlungen beginnen können, werden sie vom Innenminister persönlich zurückgepfiffen. Weder für ihre Chefin DCI Christina Charalambous noch für Sofia und Kostas ist das ein Grund mit den Nachforschungen aufzuhören. Im Gegenteil, dessen Einmischung stachelt das Team noch weiter an, zumal Dorothee Galveston, die Leiterin der britischen Polizei auf Zypern, auf ihrer Seite steht

Bei dem Toten handelt es sich um Karl Schiller, einem Einwanderer aus Leipzig, der als militanter Tierschützer gegen die alte Tradition des Singvogelfanges mit Netzen und Leimruten mobil macht. Als sich Sofia mit der Vergangenheit des Tierschützers befasst, entdeckt sie eine ganz andere Seite des Mannes.

Bei ihren nicht autorisierten Erkundigungen entdecken Sofia und Kostas, zum einen dass der Tote in seinem Wohnort so gar nicht beliebt war, sondern auch eine verschworene Gemeinschaft von Einheimischen, die dem verbotenen Verspeisen von Singvögeln frönen. Und wer ist mitten darunter?

Meine Meinung:

Dieser dritte Band dieser Reihe wartet wieder mit spannenden sowie humoristischen Teilen auf. Wie man ja weiß, ist die Mittelmeerinsel nach einem Militärputsch und der türkischen Invasion von 1974 (!), in ein griechisches Zypern und ein türkisches Nordzypern geteilt. Getrennt durch Zäune und die UN-Truppen, nach wie vor der Insel ihren Dienst verrichten. Der griechische Teil ist EU-Mitglied. Eine Wiedervereinigung ist bislang am Widerstand der diversen türkischen Politiker gescheitert. Es sieht aktuell auch nicht so aus, als ob sich hier etwas ändern könnte. Daneben gibt es auf der Insel die Britischen Überseegebiete, die Sovereign Base Areas (SBA), Akrotiri and Dhekelia. Daher ist auch die Britische Polizei gleich vor Ort als man Karl Schiller, den militanten Tierschützer aus Leipzig, in ihrem Bereich tot auffindet.



Alexander Oetker alias Yannis Kostas widmet sich neben den bekannten Scharmützeln zwischen Sofia Perikles und dem Innenminister auch ernsten Themen wie Vetternwirtschaft, Korruption und in diesem Krimi der alten Tradition des Singvogelfanges, der seit Jahren verboten ist. Verbote haben allerdings noch nie jemanden abgeschreckt, weshalb die Ambelopoulia, ein Gericht aus marinierten und gegrillten Singvögeln als örtliche Delikatesse zu Höchstpreisen kredenzt wird. Die Schilderung, wie die Singvögel gefangen werden, ist nicht für schwache Nerven.

Die Charaktere sind wie immer liebevoll mit allen möglichen Ecken und Kanten ausgestattet. Neu hinzugekommen ist nun Dorothee Galveston, eine toughe Polizistin, die auch Kostas beeindruckt.

Ob es noch einen vierten Fall geben wird?

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Krimi, der durch tolle Charaktere, viel Lokalkolorit sowie das ernste Thema Tierschutz besticht, 5 Sterne.

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Rezensionen von MarPoi:

Ausgezeichnetes Lehrbuch aus der Unterrichtspraxis

Deutsch lesen und schreiben üben Alphabet bis A1 von Martina Hasner

Endlich ein gutes Lehrbuch für Anfänger und leicht Fortgeschrittene
in der Erwachsenenbildung!
- viele Beispielsätze zu wichtigen Themen des Alltags
- Beispiele im Präsens und im Perfekt
- übersichtlich und gut lesbar

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