Kunden em pfehlungen
Rezensionen von jam:
Eine lustige Reisegeschichte über ein ungleiches Gespann!
Sommer, Glück und blaues Meer von Lilac Mills
"Ich wünschte meine Großmutter wäre wie sie (Flossi). Meine sitzt den ganzen Tag nur im Sessel und sabbert vor sich hin. Demenz, wissen Sie. Sie haben Glück, dass ihre Gran noch alle Tassen im Schrank hat."
Vermutlich hat er recht, dachte Nina. Obwohl sie sich in diesem Augenblick wünschte, Flossis Tassen wären etwas weniger bunt - oder peinlich.
----------------------------
Ja, bunt ist Ninas Oma Flossi, und etwas durchgeknallt auch. Gemeinsam mit ihrem Mann wollte die 84jährige Flossi noch nach Ägypten reisen. Doch nach seinem Tod beschließt sie, einfach alleine zu fliegen. Geht gar nicht, bestimmen Nina und ihre Mutter Alice. Also muss Nina mit ihr fliegen, denn als Lehrerin hat sie ja gerade Ferien. Und wer wäre besser geeignet, auf eine etwas eigenwillige Dame aufzupassen als die vernünftige Nina?
Widerstrebend begleitet Nina Flossi und es ist eine Katastrophe! Das Hotel ist für Menschen zwischen 30 und 45 und Flossi trinkt, raucht, und will einfach jeden Blödsinn mitmachen! Nina hat alle Hände voll zu tun, sie von gefährlichen Urlaubsvergnügen wie Paragleiten, Tauchen, etc. abzuhalten. So hat sie sich ihren Sommer nicht vorgestellt!
Doch langsam beginnt Nina aufzutauen und die Reise zu genießen!
Ich mochte Flossi von Anfang an! Sie erinnert mich an eine meiner Tanten, die jeden Blödsinn mitmacht und ich fand sie einfach nur lustig! Im knappen, neonpinken Triangelbikini stolziert Flossi lebensfroh über den Strand, herrlich! Mehr als einmal musste ich laut lachen!
Mit Nina tat ich mir anfangs schwer! Da ich keine Großmutter mehr habe, wäre ich über eine Chance wie die, die sie erhält - 14 Tage mit ihrer das Leben zu genießen - mehr als froh. Doch Nina kennt Flossi kaum und ihre Schimpftiraden zu Beginn taten mir etwas weh! Aber je mehr Nina die Reise zu genießen beginnt und auftaut, umso sympathischer wurde sie mir. Sie ist es gewohnt, die strenge, vernünftige Lehrerin zu sein und kann nur langsam aus der Rolle ihres Lebens schlüpfen. Allerdings, als sie es tut, wird sie eine lustige, liebenswerte junge Frau, mit der ich auch gerne eine Reise unternehmen würde!
Die Geschichte ist locker und leicht erzählt, mit lustigen Episoden durchzogen und im Laufe der Geschichte entdeckt Nina nicht nur ihre Liebe zu Flossi, sondern auch zum Leben - und diese Verwandlung war wunderschön!
Eine Reise wie diese fordert auch ihren Tribut und gegen Ende wurde es richtig bewegend ...
Gerne habe ich die beiden auf ihrer Reise begleitet und ganz nebenbei ein paar Sehenswürdigkeiten der Türkei kennenlernen dürfen!
Fazit: Eine lustige Reisegeschichte über ein ungleiches Gespann!
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein leichter Sommerkrimi für Zwischendurch
Syltgold von Sibylle Narberhaus
Als Kulisse für diesen 8. Kriminalfall in dem die Landschaftgärtnerin Anna Bergmann, nun verheiratete Scarren, ihren kriminalistischen Spürsinn einsetzt, dient das legendäre Motorradtreffen, die Harley-Days. Während die einen die knatternden Motorräder hassen, sehen andere wiederum ein sehr gute Einnahmequelle.
Für die örtliche Polizei ist das Motorradtreffen eine ziemliche Herausforderung. Daher kann man Annas Ahnung, dass der tödliche Verkehrsunfall, dessen Zeugin sie geworden ist, bewusst herbeigeführt worden ist, so gar nicht brauchen. Man hat zwar mit Hubsy Westermann und Maurizio Ferrara zwei neue Mitarbeiter bekommen, die beiden zunächst ein wenig unerfahren erscheinen und lediglich unbeliebte Recherchearbeiten machen dürfen.
Als dann eine weitere Tote zu beklagen ist, nehmen die Polizisten Ermittlungen auf. Anna kann es auch nicht lassen und schnüffelt parallel dazu herum, findet neben Streichholzbriefchen noch Verträge, die ein ganz anderes Licht auf die Todesfälle der letzten Wochen werfen.
Meine Meinung:
Wenn schon im Titel die Wörter Sylt und Gold zu finden sind, kann es sich nur um Immobilienspekulation handeln, denn Bodenschätze gibt es auf Sylt nicht, dafür wird Grund und Boden, der ja auf einer Insel nicht beliebig vorhanden ist, sprichwörtlich mit dem Edelmetall aufgewogen. Also ist für mich das Motiv gleich klar, die Opfer sind auch leicht ausgemacht. Bleibt nur das WER und das WIE zu erfahren.
Der Krimi selbst kommt ohne Hochspannung aus. Er lebt, wie viele andere Krimis von einem etablierten Team, das mit seinem Chef bzw. Staatsanwalt nicht ganz einer Meinung über die Vorgangsweise ist und daher manchmal, die ein oder andere Anweisung anders als gemeint, interpretiert.
Der Krimi ist, wie alle anderen dieser Reihe rund um die Landschaftsgärtnerin Anna Scarren aufgebaut, die auf Grund ihrer Tätigkeit viel auf der Insel herumkommt und viele Leute kennt. Als Gegensatz sind Hubsy Westermann und Maurizio Ferrara, die beiden Neuen bei der Polizei, recht gut positioniert. Sie müssen sich mit den manchmal verschroben wirkenden Insulanern (zu denen auch die Kollegen zählen) erst anfreunden.
Die Haupthandlung selbst ist auf Grund des Titels recht vorhersehbar. Da hätte es den Handlungsstrang rund um den Arzt Jörg Neritz nicht unbedingt gebraucht.
Schade, dass die Harley-Days nur als Kulisse dienen.
Fazit:
Ein leichter Sommer-Krimi für Zwischendurch, dem ich 3 Sterne gebe.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Fesselnd bis zur letzten Seite
Mord im Landesmuseum von Oliver Thalmann
Wie konnte ich diesen Autor bislang übersehen?
Oliver Thalmann hat mit diesem dritten Band rund um den Zürcher Kommissar Fabio Monti einen fesselnden Krimi, der in der Schweizer Kunstszene spielt, geschrieben. Monti, ein leidenschaftlicher Ermittler steht kurz vor der Hochzeit mit seiner schwangeren Verlobten, als er von seinem zukünftigen Schwiegervater den Auftrag erhält, den Eigentümer eines wertvollen Gemäldes ausfindig zu machen.
Monti zögert, denn solche Nachforschungen verstoßen gegen die diverse Dienstvorschriften. Doch ausgerechnet dieses Bild verschwindet aus dem Zürcher Landesmuseum und der zuständige Kurator gleich mit. Dafür findet man die geheimnisumwitterte Eigentümerin des Gemäldes ermordet auf. Fabio Monti wird mit den Ermittlungen beauftragt und dringt tief in die Geheimnisse der Ermordeten und seines zukünftigen Schwiegervaters ein, deren Wege sich vor langer Zeit gekreuzt haben.
Meine Meinung:
Dieser Krimi, der in der Kunstszene spielt, hat mich bis zur letzten Seite gefesselt.
Der Spannungsbogen ist durchgängig sehr hoch, die Handlung komplex. Wenn viel Geld im Spiel ist, sind die Protagonisten ziemlich skrupellos.
Der Schreibstil des Autors ist locker und flüssig und spannt die Leser auf die Folter. Ich wollte unbedingt wissen, wie das alles zusammenhängt und habe das Buch in einem Rutsch gelesen.
Sehr gut ist die Darstellung von Montis Gewissenskonflikt gelungen. Darf er seinen Schwiegervater in spe als Verdächtigen ausschließen? Wie weit würde der für das Gemälde gehen? Muss er, Monti, zwischen seinem privaten Glück und seiner Rechtsauffassung wählen? Keine leichte Entscheidung für den sympathischen Kommissar.
Gut gefällt mir das Lokalkolorit, das durch die Beschreibung von Land und Leuten sowie der örtlichen Kulinarik recht anschaulich dargestellt ist. Zahlreiche Schweizer Begriffe lassen den Krimi authentisch wirken.
Ich besorge mir die beiden Vorgänger, denn von Oliver Thalmann möchte ich mehr lesen.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Schweizer Kunstkrimi, der bis zu letzten Seite fesselt, 5 Sterne.
Rezensionen von Gilasbuecherstube :
Fortsetzung konnte mich nicht wirklich überzeugen
Die Macht aus Nebel und Schatten von Jenny Pieper
Um Ihren Großvater zu retten, ist Myrra weit gegangen. Doch sie hat den Falschen vertraut und muss nun einen hohen Preis dafür zahlen. Die dunkle Gottheit, die aus der Welt verbannt war wurde befreit und deren Schatten nehmen nun das Land ein.
Hinzukommt, dass nicht nur ihre Gefühle für den Hexer Roran.
die auf einen falschen Zauber errichtet worden waren, nun zerstört sind, sondern auch das Vertrauen in ihn.
Doch auch Roran weiß nicht, wem er noch trauen kann.
Obwohl ihre Verbindung zerbrochen ist, kämpfen Myrra und Roran gemeinsam gegen die Finsternis und um eine Welt, in der es eine Zukunft gibt.
Der Drachenmondverlag ist bekannt für seine tollen Cover und auch hier ist Alexander Kopainski seinem Ruf wieder gerecht geworden. Es passt sehr gut zu Band eins und spiegelt die Geschichte perfekt wider. Auch die Innengestaltung des Buches ist wieder wunderbar gelungen.
Es handelt sich um die Fortsetzung und den finalen Teil der Fluchmagie-Reihe. Die Bände schließen nahtlos aneinander an und es ist erforderlich die Bücher der Reihe nach zu lesen.
Der Schreibstil ist angenehm, doch während Band 1 mich noch in den Bann gezogen hat, konnte die Fortsetzung mich nicht mehr richtig überzeugen.
Der Inhalt hat mich nicht richtig gepackt und ich habe das Buch mehrfach zur Seite gelegt.
Mit Schuld daran dürfte die Storyline sein, die für mein Empfinden größtenteils sehr schleppend verläuft.
Zwischendurch hatte ich immer wieder das Gefühl, dass sich die Handlung sehr zog und dem Plot so viel Spannung nahm.
Vielleicht war auch ein Grund, dass wir die Geschichte aus der Sichtweise mehrerer Protagonisten verfolgen und so spannende Situationen durch den Perspektivenwechsel unterbrochen wurden.
Myrra muss sich neuen Herausforderungen stellen, um das Unheil aufzuhalten und den drohenden Angriff der Schatten abzuwehren. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist gut spürbar.
Für Ihre Familie und Freunde opfert sie viel, aber manchmal handelte sie mir auch etwas zu unüberlegt.
Roran kämpft mit seinen widersprüchlichen Gefühlen Myrra gegenüber. Beide müssen erst wieder lernen, sich zu vertrauen.
Die Autorin hat diesen Konflikt und die Achterbahnfahrt der Gefühle zwischen den beiden sehr gut herausgearbeitet.
Das Worldbuilding ist wieder sehr schön beschrieben und es fiel mir nicht schwer, mir die Umgebung bildlich vorzustellen.
Schön eingefangen hat die Autorin auch die düstere Atmosphäre.
Gut gefallen hat mir das Ende der Geschichte, dass mit einem schönen Epilog abschließt.
Fazit
Eine vielschichtige Story, der es, für mein Empfinden letztendlich hauptsächlich an Spannung fehlte.
Rezensionen von S.:
Im Schlaf
Anna O. von Matthew Blake
Die Idee: „Wenn jemand beim Schlafwandeln einen Mord begeht, ist er dann schuldig oder unschuldig?“, ist spannend und gibt die Ausgangssituation dieses Thrillers von Matthew Blake vor. Ja, wie ist das denn nun?
Dr. Prince, forensischer Psychologe und auf Straftaten spezialisiert, die im Zusammenhang mit Schlaf begangen werden, soll die eines Doppelmordes verdächtige Anna O.
nach vierjährigem Koma aufwecken. Nur im Wachzustand kann sie vor Gericht gestellt werden. Alles bis dahin streng geheim. Vielleicht gelingt das Aufwecken mit einem neuen, anderen Ansatz. Sieht gut aus. Allerdings gibt es eine anonyme Influencerin, die vertrauliches Insiderwissen hat. Und kräftig mitmischt.
Die Buchankündigung fand ich spannend, das Buch nur streckenweise. Annas Tagebuch wirkt authentisch, auch die Bloggerin - diese Stellen sind interessant. Ben ist zunächst verwirrend… . Einige Twists bringen Abwechslung, insgesamt aber ist viel, für mich zu viel, ausschweifend, krampfhaft Zusammenhänge herstellen wollend. Versteckte Andeutungen zielen auf das Ende hin, keine große Überraschung.
Rezensionen von Gaby 2707:
Mr muss ´s nemma wie´s kommt
Ein blitzsauberer Mord von Andreas Suchanek
Das denkt sich auch Reinigungskraft Tilly Blich aus Köln, die die Nase so voll hat, von ihrer Arbeit und noch mehr von ihrem Chef. Auf eine Anzeige hin kauft sie mit ihrem Ersparten einen Reinigungsbetrieb mit Angestellten und angeschlossener Wohnung im schwäbischen Untertannbach. Dort angekommen kommt sie aber vom Regen in die Traufe.
Einfach zum Weinen. Die Reinigung ist eine verdreckte Bruchbude, genau wie die Wohnung. die ein ehemaliger Frisiersalon ist. Ihr „Angestellter“ ist der Schüler Leon, der hier arbeiten will um so Sozialstunden zu umgehen. Auf den Hund kommt sie auch noch. Den Basset Muffin hat der Vorbesitzer der Reinigung schon bestellt und bezahlt, da war der noch gar nicht auf der Welt.
Gleich bei ihrem ersten Reinigungsauftrag in einem Architekturbüro stolpert sie über einen Toten, den Architekten Hans Josef Krumm, und steckt gleich die Tatwaffe, ein Messer mit in die Spülmaschine. Klar, dass das bei Kriminalhauptkommissar Stubs nicht gar so gut und Tilly gleich als Mörderin ankommt. Auch über das zweite Mordopfer, der Bürgermister des Ortes, stolpert sie beim Putzen. Will sie jemand von hier weg haben? Da die Polizei in ihren Augen nur zu ihren Ungunsten ermittelt, macht sie sich zusammen mit Abiturient Leon, der Kommissarin Sarah Kraft und Kuchenbäckerin Gerdy selbst auf die Suche nach dem Mörder.
Autor Andreas Suchanek hat mich mit seinem Kuschel-Krimi sofort gefangen. Ich liebe die etwas ironische, manchmal richtig witzige Erzählweise, die mich zum schmunzeln und lachen bringt; die liebevollen Beschreibungen seiner Protagonisten und auch wie er die Spannung gekonnt immer weiter steigert. Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß beim Lesen eines Buches.
Die meisten Menschen, die ich hier kennenlerne, passen perfekt in die heimelige Atmosphäre des Dorfes. Tilly ist mir mit ihrer fröhlichen, sorglosen, pragmatischen Art sofort sympathisch. Genau so wie ihre allerbeste Freundin Kosmetikerin Antonia, die nebenbei Jura studiert und Tilly mit hilfreichen Tipps versorgt. Auch den schlagfertigen Leon habe ich schnell ins Herz geschlossen. Und Gerdy mag ich nicht nur wegen ihrer tollen Kuchen. Es gibt aber auch einen ganz besonderen Unsympathen – Kriminalhauptkommissar Stubs. Für den wäre es besser man stupste ihn ganz schnell in den Ruhestand und ließe die junge Kommissarin Sarah Kraft ran.
Bei den Mordfällen konnte ich sehr gut mit rätseln und bin genau wie Tilly und ihre Helfer erst ganz zum Schluss darauf gekommen, wer hier seine Finger im Spiel hat – und vor allem warum. Das kann ich dann sehr gut nachvollziehen.
Eine wunderbare Geschichte mit Tilly in der Hauptrolle, Staubwedel schwingend und mit Hund an der Leine. Eine gekonnte Kombi von der ich mir bitte mehr wünsche.
Rezensionen von Natalie:
Roman mit Tiefgang
Ten Thousand Miles to My Heart von Michelle C. Ahrens
Emmi braucht dringend eine Pause. Das erkennt ihre Großmutter ganz richtig, in dem sie ihre Enkelin auf eine gewonnene Trekkingreise durch die schönsten Naturschutzparks in Amerika schickt. Der Abstand kommt nach dem so schwierigen Jahr genau richtig. Auch Sawyer, den Emmi dort kennenlernt und der zufällig genau dieselbe Route wandert, muss sich über so einiges in seinem Leben klar werden.
Beide haben viel „Gepäck“ mit und genau deshalb wirkt die Natur nach und nach trotzdem - sie kommen im Hier und Jetzt an und beginnen aufeinander zuzugehen…
Mit diesem Roman bekommt man mehr als nur eine Liebesgeschichte. Nämlich Authentizität, Emotionen, echte Gespräche und die Wirkung der wunderschönen Natur. Emmi und Sawyer haben keinen guten gemeinsamen Start, merken aber bald, dass sie - wenn auch aus ganz unterschiedlichen Gründen- beide in ihren Leben gerade feststecken und sich was ändern muss. Nach und nach fassen sie zueinander Vertrauen, obwohl sie aus komplett verschiedenen Welten kommen. Genau das macht es aus meiner Sicht so toll - sie können voneinander lernen und neue Sichtweisen einbringen. Wie die Geschichte ausgeht, wird natürlich nicht verraten, aber es gibt eine große Leseempfehlung von mir für diese wunderbare, buchige Trekkingreise, die so viel mehr als nur das ist.
Rezensionen von Lesemama:
Wer Bücher liest, ist selber schuld
Lesen NERVT! - Bücher? Nein, danke! (Lesen nervt! 1) von Jens Schumacher
Zum Buch:
Karoline Kneberwecht lebt ein ruhiges Leben im Kinderbuchregal in der Bücherei. Da kommt eines Tages ein Kind und will ein Buch aus genau ihrem Regal. Mit aller Macht versucht Karoline das Kind zu überzeugen, Lesen nervt!
Meine Meinung:
Ich finde das Cover schon total niedlich und wenn man das Buch aufschlägt, wird man gleich "gewarnt" wie doof und nervig doch Lesen ist.
Karoline hat ihr Haus in das Bücherregal mit Kinderbüchern gebaut und keine Lust, dass es kaputt geht hat sich doch anscheinend bisher niemand für die Bücher interessiert.
Ich fand die Idee witzig, vor allem die tollen Illustrationen von Karoline und ihrem Haus. In der Geschichte werden verschiedene Lesekonzepte vorgestellt. Mal wird das Hauptwort durch ein Bild ersetzt, mal fehlen Buchstaben, mal ganze Worte. Dieses fand ich allerdings echt schwierig, da man ja immer wieder zu den Worten Blättern musste, ich las das Buch als eBook, aber auch im Printbuch finde ich das für Leseanfänger oder junge LeserInnen, die das Buch ja ansprechen will, einfach ein bisschen zu schwierig. Aber ansonsten ist die Idee echt witzig und es hat schon Spaß gemacht, die Leserätsel zu lösen. Und am Ende findet Karoline Lesen gar nicht mehr so nervig.
Rezensionen von _Le4_:
Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen von Jane Austen; Claudia Kühn
Stolz und Vorurteil ist ein absoluter Klassiker und wird oft als das ursprüngliche Enemies to Lovers Buch bezeichnet. Die Geschichte wurde in den unterschiedlichsten Medien aufgegriffen und in diesem Buch wurde es als Graphic Novel verarbeitet.
Ich habe Stolz und Vorurteil gelesen und den darauf basierenden Film von 2005 gesehen.
Dieser hat das Buch meiner Meinung nach gut umgesetzt, da es die Stärken des anderen Mediums, also den visuellen Aspekt, gut genutzt hat, um die Geschichte noch besser darzustellen. Das kann man von dieser Graphic Novel leider nicht sagen. Sie wirkt hauptsächlich am Film orientiert und auch wenn die Illustrationen selbst grundsätzlich sehr schön sind, werden an einigen Stellen moderne Techniken angewendet, die ich für ein historisches Liebesdrama absolut unpassend fand. So wird an manchen Stellen bildlich übertrieben und die Gesichtsausdrücke oder Bewegungen übersteigert dargestellt, wie in einem Manga. Dagegen habe ich grundsätzlich nichts, aber bei dieser eigentlich gediegenen Geschichte finde ich es einfach vollkommen fehl am Platz.
Die Graphic Novel lässt sich nicht besonders viel Zeit mit der Geschichte, stattdessen werden über wenige Seiten Plotpunkte zusammengestaucht, die im Buch wesentlich länger sind. Die ganze Graphic Novel hätte bedeutend davon profitiert, einfach ein gutes Stück länger zu sein und mehr Hintergrund und Charakterisierung zu bieten. Da Stolz und Vorurteil eine Geschichte ist, die sich viel Zeit nimmt, ist das meiner Meinung nach besonders bemerkbar.
Ich habe mich etwas schwer getan, die Graphic Novel zu bewerten, da die Geschichte, die aufgegriffen wird, logischerweise einfach standardmäßig die des Buches ist, aber da ich die Übertragung zu einer Graphic Novel desaströs fand, kann ich das Buch unmöglich gut bewerten.
Wer Jane Austens Stolz und Vorurteil verehrt, findet hier noch einmal die Geschichte bildlich gestaltet. Für Leute, die das Buch noch nicht gelesen oder den Film gesehen haben, finde ich, dass der Geschichte massive Teile fehlen, weshalb ich es ihnen nicht empfehlen würde. Wenn es darum geht, wie gut die Geschichte von Buch zu Graphic Novel übertragen wurde, muss ich sagen, dass ich es schwach fand.
Rezensionen von brauneye29:
Hat was
Die unendliche Reise der Aubry Tourvel von Douglas Westerbeke
Zum Inhalt:
Im Alter von 9 Jahren tritt bei Aubry eine seltsame Krankheit auf. Länger als ein paar Tage kann sie ohne Gefahr für ihr Leben nicht an einem Ort bleiben. So beginnt eine Reise um die Welt, bei der sie immer wieder Menschen zurücklassen muss. Scheinbar gibt es einen Ort, an dem sie eine Weile bleiben kann, eine versteckte Bibliothek.
Immer hat sie die Hoffnung, dass sie eines Tages das Rätsel ihrer Krankheit lösen kann und endlich Ruhe finden wird.
Meine Meinung:
Am besten gefällt mir die Grundidee des Buches, denn die gibt die Freiheit alles mögliche in das Buch an Ereignissen reinzupacken, allerdings auch die Gefahr zu viel zu wollen. Der Spagat ist dem Autoren durchaus gelungen, auch wenn ich die ein oder andere Länge schon empfunden habe. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Die vielen Ereignisse machten das Buch sehr abwechslungsreich.
Fazit:
Hat was











