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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Kunde:

Zauberhaft

Alles Gute, Donald! von Disney

Donald Duck feiert seinen Geburtstag. Er möchte mit Daisy gemütlich zum Strand fahren und dort einen schönen Tag verbringen, aber es kommt anders, als er gedacht hat.

Donald wird dieses Jahr neunzig Jahre alt. Das Donald Duck Bilderbuch hat mir sehr gefallen. Der Schreibstil ist einfach und kindgerecht.

Dadurch dass die Schriftgröße etwas größer ist, ist sie für kleinere Leser besonders geeignet. Die Illustrationen sind zauberhaft wie immer. Besonders gefallen hat mir, dass sich der Text sehr angenehm mit zum Teil großformatigen Bildern abwechselt. Dieses Bilderbuch eignet sich sehr zum Vorlesen ab vier Jahren. Aber auch Fans können sich daran erfreuen. Sie können Donald hochleben lassen, den ewigen Pechvogel. In dieser Geschichte ist ein Thema, wie wichtig familiärere Zusammenhalt ist.

Zauberhaftes Bilderbuch, um Donald Ducks Geburtstag zu feiern, für alle ab vier Jahren zu empfehlen.

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Großartige und faszinierende Fortsetzung mitTiefgang

Das erste Licht des Sommers von Daniela Raimondi

Die italienische Schriftstellerin Daniela Raimondi hat mit "Das erste Licht des Sommers" einen Generationenroman über die Familie Casadio geschrieben, der an ihren Debütroman "An den Ufern von Stellata" anknüpft, welcher es 2020 auf Anhieb auf die italienische Bestsellerliste geschafft hatte.

Die Bücher können durchaus unabhängig voneinander gelesen werden, ich denke aber, dass das Lesevergnügen gesteigert wird, wenn man das erste Buch gelesen hat und die Familienstrukturen und Zusammenhänge bereits kennt.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Norma Martiroli, die 1947 geboren wird. Ihre Eltern Guido und Elsa sind erst 20 Jahre alt, als sie aufgrund Elsas unverhoffter Schwangerschaft heiraten. Normas Mutter bringt ihrer Tochter wenig Zuneigung entgegen, während Guido ihr ein herzlicher und liebevoller Vater ist. Ihre Cousine Donata, die Tochter von Guidos Zwillingsbruder Dolfo und dessen Frau Zena, ist ihre liebste Freundin. Regelmäßig verbringt Norma die Sommerferien bei ihren Großeltern in Stellata, wo sie den gleichaltrigen Elia kennenlernt. Die beiden sind als Kinder unzertrennlich und treffen sich während der Ferien jeden Tag zum Spielen. Ihre Wege trennen sich, und erst Jahre später begegnen sie sich in London wieder, wo Norma nach einem Schicksalsschlag auf eine Sprachenschule geht. Norma und Elia verlieben sich ineinander und heiraten ... 

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Wir begleiten Norma über eine Zeitspanne von fast 70 Jahren, vom Tag ihrer Geburt bis 2015. Die zweite Erzählebene erstreckt sich über einen Zeitraum von nur wenigen Monaten. Norma kehrt mit ihrer schwer an Krebs erkrankten Mutter Elsa nach Stellata zurück, um sie während ihrer letzten Lebensphase zu unterstützen und zu begleiten.

Das Buch ist in wunderschöner Sprache geschrieben und liest sich sehr flüssig. Wir begleiten Norma auf ihrem Lebensweg, erleben ihre Kindheit, Liebe und Glück, aber auch ihre Tragödien und ihr Leid. Liebevoll und mit viel Empathie beschreibt Daniela Raimondi neben Norma auch die anderen Familienmitglieder mit ihren Emotionen, Gedanken und Träumen.
Ich konnte in Normas Leben und ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintauchen, habe mich mit ihr gefreut und war traurig über ihre Enttäuschungen und Schicksalsschläge. Es war schön, vielen Personen aus dem ersten Band wieder zu begegnen, neue Menschen kennenzulernen und ihre Wege zu verfolgen. 

Die Autorin beschreibt Normas Beziehung zur Mutter sehr beeindruckend. Ich konnte gut nachfühlen, dass Norma unter Elsas Gefühlskälte sehr gelitten hat und es sie ein Leben lang schmerzte, dass es nie eine herzliche Umarmung von ihrer Mutter gegeben hat. Sehr berührend fand ich, dass sie Elsa trotz des schwierigen Verhältnisses auf dem letzten Stück ihres Weges begleitet hat.

Sehr gut gefallen hat mir, dass die Autorin wie bereits im ersten Buch das Leben der Familienmitglieder mit den jeweiligen geschichtlichen und politischen Gegebenheiten und Ereignissen verknüpft hat. Ich habe das vollkommen kitschfreie Buch, in dem es neben Familie und Freundschaft, Liebe, Verrat und Verzeihen auch um die Offenbarung eines gut gehüteten Geheimnisses sowie seherische Fähigkeiten geht, mit großer Begeisterung gelesen, es hat mich von Beginn an bis zum stimmigen Ende gefesselt und zutiefst berührt. 

Ich war bereits von "An den Ufern von Stellata" sehr angetan und hatte daher hohe Erwartungen an die Fortsetzung - ich bin nicht enttäuscht worden und vergebe sehr gern 5 Sterne.

Absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von Petra Sch.:

Wer seine Zeit verschwendet...

Hast du Zeit? von Andreas Winkelmann

Im neuesten Thriller von Andras Winkelmann steht die Zeit im Mittelpunkt.
Unterschiedliche Personen verschwinden oder werden offensichtlich entführt; die Polizei ermittelt nicht, da Erwachsene Menschen freiwillig verschwinden dürfen. Und bei einigen sah es auch so aus, als wären sie aus eigenen Stücken gegangen.

Bis der pensionierte Bundestagspolizist Grotheer, den seine Tochter engagiert hatte, um auf ihre Arbeitskollegin aufzupassen, da diese sich verfolgt fühlte, nach und nach die Zusammenhänge aufdeckt, die 4 Jahre zurückreichen.
Die Freundin seiner Tochter konnte er nicht retten, und der Täter hatte aus Rache seine Tochter entführt - daher beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Im Prolog liest man aus Sicht des ersten Opfers vor 4 Jahren, danach springt man in die Gegenwart, die aus verschiedenen Handlungssträngen besteht. Als Leser weiß man ja schon, dass alles zusammenhängt; trotzdem ist es spannend zu verfolgen, wie Grotheer diese Zusammenhänge nach und nach aufdeckt.
Die Einschübe aus Sicht des Täters, der stolz auf seine "Wand" ist, lesen sich sehr wirr und ergeben keinen Sinn.
Ebenso die immer gleichen Worte des Entführers über die Zeit (auch der Täter kommt immer wieder auf das Zeit-Thema zurück). Was diese "Wand" ist und welche Bedeutung sie hat, löst sich erst am Schluss auf. Ebenso, was es mit den wirren Gedanken des Täters auf sich hat (wobei ich mir da einiges schon zusammenreimen konnte).
Die unterschiedlichen Charaktere sind gut und authentisch gezeichnet.

Die Auflösung konnte mich nicht so ganz überraschen, das Zeit-Thema hat den Grund eigentlich schon offensichtlich gemacht. Auch war mir der Showdown zu einfach gelöst.
Am liebsten mochte ich die Abschnitte, in denen Grotheer vorkommt, denn er erinnert mich an div. abgehalfterte Ermittler, die einem durch ihre Sonderlichkeiten nahe gehen.


Fazit:
Viele Handlungsstränge; verwirrende Tätergedanken und eine vorhersehbare Auflösung. Dennoch war der Spannungsbogen da und ich wurde gut unterhalten.

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Rezensionen von yellowdog:

Die Frau im Tinyhouse

Die Zeit der Zikaden von Moritz Heger


Moritz Hegers letzter Roman war sehr gelungen und in seinem neuen Buch Die Zeit der Zikaden sind ähnliche Qualitäten zu finden, z.B. die Ruhe und innere Kraft des Textes, die auch durch die Protagonistin Alex transportiert werden.
Alex war Lehrerin und gerade in den Ruhestand gegangen.
Zweite wichtige Figur im Roman ist Johann.

Er ist in einer Phase in seinem Leben, indem er Bilanz zieht. In der zweiten Hälfte des Romans treffen Alex und Johann sich und es gibt ausführliche und intensive Dialoge.

Moritz Hegers Stil besitzt Eleganz
Das spürt man besonders bei den beschreibenden Passagen.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Cosy Crime mit leider etwas wenig Amsterdam-Feeling

Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Stoff von Amy Achterop

Die Hausboot-Detektei lese ich als E-Book und bin tatsächlich am Überlegen, ob ich mir die Reihe nicht doch noch als Print kaufen sollte, weil ich die Cover mit dem Eichhörnchen einfach alle so schön finde. Mal sehen, ob sich die Vernunft durchsetzt oder das "Haben will" Gefühl.

Die ungewöhnliche Detektei stolperte wieder mehr zufällig in ihren neunen Fall: Arie kann nicht schlafen, macht deshalb einen nächtlichen Spaziergang und sieht dabei, wie ein Mann unvermittelt in ein Auto läuft.

Die Tochter des dann Toten glaubt nicht an einen Unfall und schwups, haben unsere Detektive einen neuen Fall.

Der Fall an sich ist eher mäßig spannend - und die Krimi-Handlung an sich ist es auch nicht, die mich immer wieder zum neuen Buch der Reihe greifen lässt. Es sind die Charaktere der Detektei - sie haben alle ihr Päckchen zu tragen und sind einfach ungemein sympathisch. Gerade das Drumherum ist es, was ich hier so mag. Ob Arie Ballett-Tanzen für sich entdeckt oder Maddy und ihre Freunde versuchen, den Weg ins Modebusiness für Maddys zauberhafte Schwester zu ermöglichen, das wärmt mein Herz.
Ein wenig Krimi drumherum ist aber natürlich trotzdem fein.

Etwas schräg finde ich, dass Elin als Krimiautorin im Buch als Autorin der Hausboot-Detektei-Reihe agiert. Aber andererseits auch witzig.

Allerdings: ein wenig mehr Amsterdam-Feeling fände ich aber schön, denn davon bekommt man leider erstaunlich wenig mit.

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Rezensionen von Julia:

Tolle Rezepte

Passion Risotto von Heinrich Gasteiger; Gerhard Wieser; Helmut Bachmann

Ich bin begeistert von diesem Kochbuch! Ich mache gerne Risotto und habe mich eher an Standard Rezepte gehalten und den Reis meistens nur mit ein bisschen Gemüse verfeinert. Die Rezepte in diesem Buch inspirieren auch mal Neues auszuprobieren und ich konnte mich gar nicht entscheiden, welches Risotto ich als erstes zubereiten möchte.

Zu Beginn wird auch der Unterschied der verschiedenen Reissorten erläutert, welche für Risotto verwendet werden können. Das war wirklich interessant und zeigt auch die Vielfalt, wie man eigentlich ein einziges Rezept durch die Auswahl des Reises bereits verändern kann. Außerdem wird auch die optimale Zubereitung erläutert.

Die Rezepte sind unterteilt in: Gemüse und Getreide - Kräuter und Pilze - Käse und Fleisch - Fisch und Meeresfrüchte - Süßes. Außerdem enthalten die Rezepte eine grobe Zubereitungsdauer, Schwierigkeitsgrad, Mengenanzahl und ob es sich bei dem Rezept um vegetarische Gerichte handelt. Wobei auch die meisten der Rezepte ganz leicht vegetarisch zubereitet werden können. Bei den Tipps stehen auch nochmal Hinweise, was man beispielsweise als Alternative nehmen kann.

Für alle Risotto-Liebhaber ist dieses Kochbuch auf jeden Fall eine Bereicherung in der Küche. Man merkt, dass die drei Autoren mit Liebe daran gearbeitet und einiges an Know-How in das Buch gesteckt haben. Bei mir kommt es regelmäßig zum Einsatz!

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Rezensionen von Julia:

Cozy-Crime in der Provinz

Übung macht den Mörder von Sarah Kempfle

Im kleinen, unscheinbaren, schwäbischen Dorf Grimmingen gab es einen Mord. Der Kommissar Bähr soll den Täter finden, allerdings hat er erst einmal Probleme eine Unterkunft zu finden, weshalb er bei der Lehrerin Isa einquartiert wird. Die beiden könnten fast nicht unterschiedlicher sein und noch dazu hat Isa sowieso ein Problem mit der Polizei.

Kurzerhand fängt Isa selbst an zu ermitteln und bringt der Reihe nach alle Dorfbewohner gegen sich auf.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Band rund um Lehrerin Isa Klein und Kommissar Bähr. Die beiden Charaktere sind so unterschiedlich und sorgen für einige heitere Lesestunden. Isa ist in ihrem Job als Lehrerin sehr unmotiviert und man hätte sie als Schüle wohl nicht gerne als Lehrerin gehabt. Außerdem schafft sie es mit ihrer chaotischen Art wirklich JEDES Fettnäpfchen mitzunehmen. Bähr hingegen ist strukturiert und hat (wie Isa sagt) eher einen Stock im Arsch. Dennoch muss auch er feststellen, dass Isa bei den Ermittlungen oft weiterhelfen kann. Denn obwohl sie sich bei den Dorfbewohnern immer unbeliebter macht, so sind sie ihr doch offener gegenüber, wie dem fremden Kommissar.

Ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung, wer der Täter sein könnte und war begeistert vom Showdown! Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war angenehm zu lesen und hat an den richtigen Stellen ein Lachen oder Spannung erzeugt. Und was bei einem Provinzkrimi natürlich nicht fehlen darf, waren Abschnitte im Dialekt, was dem Ganzen noch mehr Charme verliehen hat.

Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen und freue mich auf weitere Fälle für Isa und Bähr! Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Schöne Urlaubslektüre

Südlich von Porto wartet die Schuld von Mariana da Silva

Mir hat schon der Auftaktband gut gefallen, deshalb habe ich mich gefreut, dass ich mit der ehemaligen Stuttgarter Polizistin wieder nach Portugal reisen konnte.
Ria Almeida ist nun endgültig nach Torreira umgezogen und unterstützt die lokale Polizei. Obwohl es doch südlich von Porto, in dem kleinen Örtchen, so beschaulich zugeht, ist schon wieder ein Mord passiert.

Auch mit Commisário Baptista gibt es ein Wiederlesen.

Mir hat das Buch wieder gut gefallen. Gar nicht so sehr der Krimi an sich, wirklich spannend fand ich ihn ehrlich gesagt ja nicht. Die Handlung plätscherte eher ohne große Spannungsbögen dahin.
Aber das Gesamtzusammenspiel an sich überzeugte mich.

Schöne Portugalatmosphäre, etwas überzeichnete Charaktere (manchmal für mich auch ein Ticken zu viel des Guten), insgesamt macht es einfach Spaß, das Buch zu lesen.

Es ist bereits der zweite Band, man kann ihn aber auch unabhängig vom ersten Teil lesen. Es wird zwar Bezug auf den Vorgänger genommen und es findet auch eine Entwicklung statt, zwingend notwendig ist es m. E. aber nicht, Band eins zu kennen.

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Rezensionen von Julia:

Toller Wanderführer, der auf jeden Fall für die Seele ist

In und um Wien. Wandern für die Seele von Christine Gruber

In diesem Wanderführer werden 20 Wanderungen in und um Wien vorgestellt, die direkt einladen loszulaufen. Dabei wird in fünf verschiedene Kategorien unterteilt: Auszeittouren, Panoramatouren, Verwöhntouren, Entschleunigungstouren und Erfrischungstouren. Je nach Stimmung kann man so also entscheiden, auf was man gerade Lust hat.

Die meisten Touren sind in Wien oder am Rand von Wien, nur wenige liegen tatsächlich etwas außerhalb. Bei jeder Tour wird aber auch beschrieben, wie man am besten anreist, sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn.



Die Touren sind zwischen 6 und 13 Kilometer lang und dauern ca. 2 bis 3,5 Stunden. Außerdem handelt es sich bei allen Wegen, bis auf zwei, um Rundwege.Direkt zu Beginn ist eine Karte, auf der zu sehen ist, wo die jeweilige Wanderung ist und eine Übersicht der Wanderungen mit den wichtigsten Fakten (Länge, Dauer, Höhenmeter).



Im Anschluss werden die Touren einzeln beschrieben, mit den jeweiligen Highlights entlang der Strecke. Ergänzt wird das Ganze durch wundervolle Bilder, die direkt die Lust wecken, selbst loszulaufen. Hier werden einige Orte gezeigt, von denen man wohl nicht erwartet, dass sie in Wien liegen, so idyllisch wirken sie auf den Bildern. Am Ende der Wanderung wird noch einmal alles auf einen Blick auf einer Seite zusammengefasst.



Das Buch hat für mich eine optimale Größe, um es in den Rucksack zu packen und wirkt sehr stabil, sodass es nicht nach 3 Wanderungen und 20 mal Umblättern auseinanderfallen wird.

Leider wohne ich nicht in Österreich, komme aber fast jährlich nach Wien, sodass ich mich schon darauf freue, mindestens eine der Wanderungen bei meinem nächsten Ausflug auszuprobieren. So sieht man definitiv auch mal eine andere Seite von Wien, die man bei einem ‘normalen’ Urlaub wohl schnell mal übersehen würde. Übrigens sind die Touren auch fast alle für Familie geeignet. Für Wien-Fans und Wanderfreunde auf jeden Fall ein toller Wanderführer, denn bereits das Lesen ist schon eine Bereicherung für die Seele.

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Rezensionen von Julia:

Wenn unterschiedliche Generationen aufeinandertreffen

Was geht, Annegret? von Franka Bloom

Als Annegrets Mann stirbt und ihr unbekannte Schulden hinterlässt, bleibt ihr nicht viel übrig, als ihr Haus in Ostfriesland zu verkaufen. Ihre Tochter möchte sie direkt in eine Seniorenresidenz stecken, doch soweit ist die fitte 69-jährige noch nicht. Und so zieht sie kurzerhand in die WG ihrer Enkelin.

Mitten in Berlin wird sie plötzlich in eine ihr völlig fremde Welt katapultiert und setzt sich mit Themen auseinander, die sie zuvor nie auf dem Schirm hatte.



Franka Bloom schafft mit ihrem Buch einen wundervollen Generationenmix, der einiges an Konfliktpotential bereithält. Der Schreibstil ist humorvoll und auch wenn das Buch an einigen Stellen zum Nachdenken anregen sollen, so wirkt es doch niemals belehrend. Die einzelnen Charaktere sind so unterschiedlich und wunderbar ausgearbeitet, da findet man sich selbst oftmals in dem ein oder anderen Verhalten wieder.

Wir begleiten hier vor allem Annegret (Granny Änni) und durchlaufen mit ihr eine Entwicklung vom idyllischen Dorfleben hin zum Hippen Großstadtleben, wobei man immer wieder ins Schmunzeln kommt.

Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen, es war herrlich locker und hat schon beim Lesen ein positives Gefühl verbreitet. Für mich war es zwar das erste Buch von Franka Bloom, aber definitiv nicht das letzte! Eine klare Leseempfehlung für freudige Lesestunden.

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