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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Die Suche nach Grace

In den Farben des Dunkels von Chris Whitaker

In den Farben des Dunkels ist ein emotional berührender Roman.
Das liegt zum großen Teil in der Figurengestaltung und -entwicklung.
Die Hauptfiguren Patch und Saint werden beim Lesen für den Leser lebendig.
Die Handlung beginnt in den Siebzigern. Patch und Saint sind Kinder, und Außenseiter. Dann wird Patch verletzt und entführt, weil er ein Mädchen von den Entführer rettete.

In seiner Gefangenschaft befindet sich auch ein Mädchen, Grace, das ihm Trost gibt.
Patch lässt das Erlebnis auch nach seiner Befreiung nicht los. Von Saint hat er sich entfernt. Als er älter wird, sucht er nach Grace, mit allen Mitteln.
Saint leidet darunter. Chris Whitaker wird beiden Figuren gerecht. Und er kann auch Nebenfiguren gut gestalten, zum Beispiel Misty, das Mädchen das Patch damals gerettet hatte. Sie kommt auch nicht los davon.

Die Jahre vergehen. Patch gerät auf schiefe Wege und Saint wird Polizistin.

Als Leser weiß man auch nicht so recht. Gab es Grace wirklich, oder hat Patch sie sich in seiner Not eingebildet?
Ich denke, dass der Autor recht weit geht mit dem psychologischen Aspekt, der seine Figuren so sehr beeinflusst. Aber es ist glaubhaft. Ein so gewaltiges Ereignis, prägt die betroffenen.
Es passiert noch viel in dem Buch, das trotz seines Umfangs vielleicht etwas überfrachtet ist.
Das Buch hat eine Intensität, die man erst einmal aushalten muss, aber es ist ein Leseerlebnis!

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Rezensionen von yellowdog:

gehen oder bleiben?

Lass uns doch noch etwas bleiben von Lionel Shriver

Lionel Shriver hat ein originelles Buch geschrieben über das Thema selbstbestimmtes Sterben. Das geht sie in diversen Variationen durch.

Mir gefällt der Originaltitel „Should We Stay Or Should We Go“ besser als der deutsche.

Das englische Ehepaar Kay und Cyril Wilkinson beschließen, sich nach ihrem 80 Lebensjahr zu töten, um Krankheit oder Demenz zu entgehen.

Ein Pakt, der in mittleren Jahren geschlossen, noch unverbindlich klingt, wird schließlich konkret.
Aber bei Kay schleichen sich Zweifel ein.
Lionel Shriver weicht dann von einem konventionellen Erzählen ab. Es wird ein Buch mit vielen Verästelungen. In den folgenden Kapiteln spielt sie mögliche Situationen durch. Kay zieht es nicht durch, während Cyril stirbt, dann auch andersrum und die Autorin spinnt aus, wie es mit ihnen weitergeht. Schließlich wird es mit diesen Alternativwelten immer abgedrehter, weicht vom realistischen ab, aber überwiegend ist es stimmig und überzeugend. Es bleibt gut lesbar.
Und vielleicht der stärkste Aspekt: bei all dem zeigt Lionel Shriver auch die Nähe des Paars. Und die Zeit spielt eine Rolle. Es ist die Zeit des Brexit und die der Pandemie. Dadurch entsteht nebenbei auch eine gesellschaftliche Analyse.

Lionel Shriver hat wieder bewiesen, was für eine geschickte Autorin sie ist.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Guter Start, aber später dann nicht mehr alles gut

Alles gut von Cecilia Rabess

Der Klappentext klang gut und dann noch eine Empfehlung von Nick Hornby, das Buch wollte ich lesen.

Es geht um Jess, die nach der Uni einen begehrten Job bei Goldman Sachs ergattert hat. Was sich super anhört, ist es aber nicht. Als schwarze Frau hat sie keinerlei Hilfe, Sympathien oder Wertschätzung zu erwarten und das ist noch stark beschönigend ausgedrückt.

Geschlecht und Hautfarbe = massive Diskriminierung, so platt und einfach ist es leider. Es macht wütend, Jess Geschichte zu lesen.

Leider verlor sich das aber im Laufe des Buchs. Jess wirft mit Rassismusvorwürfen inflationär um sich und wurde mir immer unsympathischer. Einhergehend mit schlechtem Gewissen, weil es nun mal Tatsachen sind, die man geneigt ist, zu verharmlosen, nur weil Josh so unsympathisch ist. Oder ist es umgekehrt? Viel Stoff zum Nachdenken gibt es jedenfalls.

Gekoppelt ist das Ganze mit einer Liebesgeschichte, die natürlich auch nicht eitel Sonnenschein ist. Josh, den Jess schon aus Unizeiten kennt und den sie nicht ausstehen konnte. Das ändert sich grundlegend, grundverschieden sind die Zwei trotzdem. Kann eine Beziehung aber auch funktionieren, wenn man politisch völlig unterschiedliche Überzeugungen hat? Spannend! Auch hier viel zum Nachdenken, gerade weil der reiche Karrieremann mit Netzwerk doch „der Böse“ sein müsste und die vom Rassismus Betroffene diejenige mit den Sympathien. Es ist aber genau umgekehrt. Mutiges und ungewöhnliches Stilmittel.

Ich fand das Buch gut im Hinblick darauf, dass es wütend macht und zum Nachdenken anregt.
Aber ein richtig gutes Buch? Nein, für mich definitiv nicht. Ich war auch sehr genervt beim Lesen und fand die Hauptperson unerträglich.

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Rezensionen von nessabo:

Schöne Geschichte über die Heilung einer Mutter-Tochter-Beziehung, die mich aber nicht so recht erreichen konnte

Graceland – Die Geschichte eines Sommers von Kristen Mei Chase

Die Geschichte und ihre Themen haben mir an sich gut gefallen, doch trotzdem haben mich die Figuren nicht so richtig ergreifen können, was ich angesichts des emotionalen Potenzials der Erzählung wirklich schade finde.

Kristen Mei Chase schreibt in „Graceland“ über Grace und ihre exzentrische Mutter.

Das Verhältnis der beiden ist gelinde gesagt angespannt als sie sich auf eine Autoreise nach Graceland begeben - dem Anwesen Elvis Presleys. Während die Mutter ein Elvis-Superfan ist und sich seit jeher entsprechend auffällig kleidet, sind bei Grace Neid und Unverständnis sehr deutlich spürbar.

Auf dem Roadtrip passiert so Einiges und langsam fallen auf beiden Seiten die aufgebauten Schutzmauern. So erzählt „Graceland“ vor allem von (Kindheits-)Traumata und deren Heilung sowie von Schuldgefühlen und der Verantwortung für das eigene Leben. Nach und nach wird verständlich, welche Coping-Mechanismen Grace und ihre Mutter Loralynn über die Zeit entwickelt haben.

Doch obwohl ich solche Familiendramen und das Wachsen sowie Heilen von Figuren sehr gern mag und obwohl es durchaus auch richtig traurige Abschnitte gibt, hat mich der Roman emotional einfach nicht sonderlich erreicht. Zum Teil mag es daran liegen, dass ich mit dem Elvis-Fandom rein gar nichts anfangen kann. Doch auch unabhängig davon hakte es für mich irgendwie in dieser Mutter-Tochter-Beziehung.

Trotz allem ein leicht zu lesender Sommerroman mit wichtigen Impulsen.

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TW: Krebs, Alkoholismus, häusliche Gewalt

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Rezensionen von Goejos:

Mutterbeziehung

Darwyne von Colin Niel

Ein etwa anderes Buch. Das Leben in den Slums des Amazonasdschungels für die arme Bevölkerung. Dazu auch noch mit einem etwas anderem Kind. Sicher nicht einfach für die Mutter. Kein Wunder, dass sie sich mit häufig wechselnden Männerbekanntschaften über Wasser hält. Doch auch die Kinderschutzbehörde interessiert sich für sie und ihren "etwas anderen" Sohn Darwyne.

Dieser hat eine außergewöhnliche Beziehung zum Wald, seinen Tieren und sonstigen Bewohnern. Außerdem kämpft er beharrlich um die Liebe zu seiner Mutter und hasst und verachtet die wechselnden Liebhaber von ihr. Alles ändert sich, als die Sozialarbeiterin Mathurine auf den Plan tritt. Ob zum Guten oder zum Bösen wird sich weisen. Im Großen und Ganzen eine ziemlich schleppende Geschichte, welche sich jedoch zum Schluss mit einem fast grandioses Finale verabschiedet. Wer bis dahin durchhält, wird belohnt.

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Rezensionen von aon.912401633@aon.at:

Mutterbeziehung

Darwyne von Colin Niel

Ein etwa anderes Buch. Das Leben in den Slums des Amazonasdschungels für die arme Bevölkerung. Dazu auch noch mit einem etwas anderem Kind. Sicher nicht einfach für die Mutter. Kein Wunder, dass sie sich mit häufig wechselnden Männerbekanntschaften über Wasser hält. Doch auch die Kinderschutzbehörde interessiert sich für sie und ihren "etwas anderen" Sohn Darwyne.

Dieser hat eine außergewöhnliche Beziehung zum Wald, seinen Tieren und sonstigen Bewohnern. Außerdem kämpft er beharrlich um die Liebe zu seiner Mutter und hasst und verachtet die wechselnden Liebhaber von ihr. Alles ändert sich, als die Sozialarbeiterin Mathurine auf den Plan tritt. Ob zum Guten oder zum Bösen wird sich weisen. Im Großen und Ganzen eine ziemlich schleppende Geschichte, welche sich jedoch zum Schluss mit einem fast grandioses Finale verabschiedet. Wer bis dahin durchhält, wird belohnt.

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Rezensionen von Goejos:

M utterbeziehung

Darwyne von Colin Niel

Ein etwa anderes Buch. Das Leben in den Slums des Amazonasdschungels für die arme Bevölkerung. Dazu auch noch mit einem etwas anderem Kind. Sicher nicht einfach für die Mutter. Kein Wunder, dass sie sich mit häufig wechselnden Männerbekanntschaften über Wasser hält. Doch auch die Kinderschutzbehörde interessiert sich für sie und ihren "etwas anderen" Sohn Darwyne.

Dieser hat eine außergewöhnliche Beziehung zum Wald, seinen Tieren und sonstigen Bewohnern. Außerdem kämpft er beharrlich um die Liebe zu seiner Mutter und hasst und verachtet die wechselnden Liebhaber von ihr. Alles ändert sich, als die Sozialarbeiterin Mathurine auf den Plan tritt. Ob zum Guten oder zum Bösen wird sich weisen. Im Großen und Ganzen eine ziemlich schleppende Geschichte, welche sich jedoch zum Schluss mit einem fast grandioses Finale verabschiedet. Wer bis dahin durchhält, wird belohnt.

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Rezensionen von Natalie:

Zurück im eisigen Setting Islands

RAUCH von Yrsa Sigurdardóttir

Fünf Freunde, die seit Studienzeiten noch lose in Verbindung geblieben sind, kommen auf den Westmännerinseln vor der Südküste Islands zusammen. Grund ist das Begräbnis einer ehemaligen Freundin. Als sie im Haus der Verstorbenen einen grausamen Fund machen, werden alte Geschichten wieder ans Tageslicht gerückt.

Was ist damals bei der verhängnisvollen Party passiert? Wer von ihnen weiß vielleicht mehr, als er zugibt? Verdächtigungen kommen hoch, Entscheidungen werden getroffen. Ein Winterfeuer an einem abgelegen Strand auf der Insel gibt eine Leiche frei, die Polizei ermittelt und schon bald geraten auch die Freunde in ihr Visier…

Ich habe mich sehr auf den neuen Thriller der Autorin gefreut und wurde sofort wieder in die eisige Atmosphäre Island gezogen. Wie schon bei den vorherigen Büchern wird gekonnt mit dem unaufgeregten Schreibstil der Spannungsbogen hoch gehalten, was auch sehr gut zeigt, dass ein Thriller nicht zwingend enorm blutig sein muss, um der Spannung gerecht zu werden. Allein schon das Setting Islands erzeugt so manches Kopfkino, welches einem beim Lesen nicht mehr loslässt. Schön war auch, wieder ein paar Bekannte aus „Nacht“ zu treffen, wobei aus dem Ermittlerteam diesmal der Fokus auf der Gerichtsmedizinerin Iðunn liegt. Alles in allem wieder ein tolles Buch der Autorin, auch wenn mir die beiden Vorgänger-Bände noch etwas besser gefallen haben. Eine klare Leseempfehlung von mir, wer unblutige, aber dafür atmosphärische Thriller liebt.

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Rezensionen von Anndlich:

Alle gegen Cam

Weil ich an dich glaube - Great and Precious Things von Rebecca Yarros

Camden ‚Cam’ Daniels kehrt nach Jahren wieder in seine Heimat Alba zurück. Eine Heimat, die ihn nicht möchte, denn Camden hat in der Vergangenheit viel Schuld auf sich geladen. Dennoch möchte er seinem kranken Vater helfen und ihm die medizinischen Behandlungen ermöglichen, die sich sein Vater wünscht und das obwohl dieser ihn verachtet.

Camdens größte Herausforderung wird es jedoch sein, seine Jugendfreundin Willow auf Abstand zu halten. Doch Willow möchte genau das Gegenteil und sorgt damit in der ganzen Stadt für Unruhe.

Weil ich an dich glaube von Rebecca Yarros erzählt die Geschichte von Willow und Cam und wechselt stetig zwischen diesen beiden Perspektiven. Ein Stilmittel, das eigentlich vermuten lässt, dass beide Charaktere einen ähnlichen Fokus besitzen, jedoch empfand ich, dass es vor allem um Cam, seine Vergangenheit und seine gegenwärtige Situation in Alba ging. Willow ist der kleine (positive) Zusatz für Cams Leben, der aber eben auch nur in diesen eingeflochten wird. Ihre eigene Vergangenheit, ihr Ansehen und ihre Situation wird eher nebensächlich behandelt. Das finde ich inhaltlich aber gar nicht weiter tragisch.

Doch Camdens Lebensgeschichte war mir etwas zu dramatisch dargestellt. Fast die ganze Kleinstadt stellt sich gegen ihn, überall erfährt Cam Ablehnung und die Auflösung zum Ende war mir auch zu viel.

Ich hätte mir auch ein wenig mehr Szenen mit/zwischen Willow und Cam gewünscht, denn ihre Verbundenheit durch die Kindheit kamen in den wenigen Dialogen gut rüber und dies wirkte harmonisch. Die gemeinsamen Rückblicke wirkten generell sehr nostalgisch und erzeugten im Zusammenhang mit dem Kleinstadtflair, trotz vieler Familiendramen, einen Wohlfühlroman.

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Rezensionen von Kathie:

Herzallerliebstes Kinderbuch

Tierisch krank von Kathrin Lena Orso; Jens Ohrenblicker

Das Buch "Tierisch Krank" fiel mir sofort durch sein süßes und buntes Cover auf. Die liebevollen Zeichnungen in warmen Farben und die kreativen, witzigen Bilder machen sofort neugierig und vermitteln den Kleinen direkt, worum es geht. Die Tiere haben ausdrucksstarke Gesichtsausdrücke.

Dieses lustige Vorlesebuch in Reimen erzählt von kranken Tieren und eignet sich hervorragend, um Kinder abzulenken und aufzumuntern – besonders wenn sie selbst erkältet sind oder Bauchschmerzen haben. Die Reime sind altersgerecht, kurz und einfach gehalten, sodass sie schon von den Kleinsten ab etwa 1,5 Jahren verstanden werden können.

Sowohl der Text als auch die Bilder sind einfach nur niedlich und herzerwärmend. Ob als Buch für die eigenen Kinder/ Enkel oder als Geschenk für kranke Jungen oder Mädchen – "Tierisch Krank" ist sehr zu empfehlen und gefällt sicherlich Klein und Groß.

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