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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Eine fesselnde Reise

Graceland – Die Geschichte eines Sommers von Kristen Mei Chase



Die amerikanische Schriftstellerin Kirsten Mei Chase mit asiatischen Wurzeln schreibt in ihrem Debütroman
Graceland über Frauen mit ähnlichem Hintergrund.

Der Roman ist eine stimmungsvolle leichte Lektüre in der auch ernste Themen vorkommen.

Die Autorin zeigt eine Mutter Tochter Beziehung, die nicht immer leicht ist.

Die siebzigjährige Mutermusste viel Schicksalsschläge hinnehmen.
Deshalb flüchtet sie sich in eine Elvis Presley Verehrung. Jetzt will sie mit ihrer Tochter zum Anwesen Presleys fahren, das jetzt ein Museum ist.
Auf dieser Reise erzählt die Tochter Grace , ihre Erinnerungen und Empfindungen, die sie schon als Kind prägten.
Die Mutter ist eine kleine asiatische Frau, die ausgeflippt kleidet und mit Perücken großer erscheinen lässt.
Die beiden Frauen kommen sich jetzt wieder etwas näher.
Eigentlich ist es ein spannendes Buch für Elvisfans, aber auch für die anderen liest es sich wundervoll.
Es ist eine unterhaltsame fesselnde Lektüre, die ich weiter empfehle.

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Rezensionen von Tara:

Sommerlektüre

One last shot - Macht es am Ende doch noch Klick? von Betty Cayouette


One last Shot von Betty Cayouette ist eine gute Sommerlektüre. Das schöne Cover und der Farbschnitt ergänzen das Buch dabei super.

Im Buch geht es um Emerson, die ein erfolgreiches Model ist, und Theo, einen Modefotografen. Als Jugendliche waren beide unzertrennlich aber dann trennten sich ihre Wege plötzlich vor 10 Jahren.

Durch eine Erinnerung auf dem Handy treffen sich die beiden jedoch in Italien bei einem Fotoshooting wieder.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, weshalb man gut in die Geschichte eintauchen konnte. Außerdem haben mir die Perspektivenwechsel zwischen den zwei Protagonisten gefallen und auch der Wechsel zwischen Kapitel in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Beide Protagonisten mochte ich von Anfang an sehr gerne. Auch das Setting der Italienischen Cinque Terre hat mir sehr gut gefallen.

Insgesamt ist das Buch ein gelungenes Debüt. Wer noch eine leichte Sommerlektüre mit einem süßen Cover sucht ist hier gut bedient.

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Rezensionen von LeserinLu :

Passende Beschreibung einer Generation ohne Perspektive

Geile Zeit von Niclas Seydack

Das Sachbuch „Geile Zeit“ befasst sich ausführlich mit der Kindheit, dem Aufwachsen und dem Leben der Millennials. Als Millennial konnte ich mich selbst in vielen Aspekten wiederfinden, was sicherlich eine Stärke des Buches ist. Der Autor schildert die Erfahrungen und Herausforderungen dieser Generation auf eine Weise, die nostalgische und zugleich realistische Erinnerungen wachruft.

Jedoch bleibt das Buch größtenteils auf einer beschreibenden Ebene stehen. Zwar bietet es eine detaillierte Darstellung der Erlebnisse und Gefühle der Millennials, doch fehlt es an einer tiefergehenden Analyse und kritischen Reflexion. Die beschriebenen Phänomene werden selten gebrochen, hinterfragt oder überprüft, wodurch das Buch zwar informativ, aber wenig weiterführend wirkt. In den Abschnitten, die sich mit der Gegenwart auseinandersetzen, zeigt das Buch dann zwar eine wütende und kritische Haltung – insbesondere in Bezug auf die Wohnungsnot, was ich sehr gut nachvollziehen konnte. Diese Passagen spiegeln die Frustrationen vieler Millennials passend wider. Dennoch bleibt auch hier der Blick in die Zukunft aus. Es fehlen konkrete Lösungen oder Ansätze, wie die beschriebenen Probleme bewältigt werden könnten, weshalb diese Passagen sich umso bedrückender lesen.

Am Ende des Buches gibt es eine kurze Schlussfolgerung, die mir jedoch nicht ausreicht, um die zuvor aufgeworfenen Fragen und Probleme zufriedenstellend zu beantworten. Insgesamt ist „Geile Zeit“ ein Buch, das sich gut lesen lässt, wenn man die beschriebenen Erfahrungen teilt und wiedererkennt. Für eine tiefergehende und zukunftsorientierte Auseinandersetzung mit den Themen der Millennials bietet es jedoch zu wenig Ansätze und blieb daher für mich letztlich unbefriedigend und etwas deprimierend. Vielleicht bin ich ja aber auch einfach die falsche Zielgruppe und die Generation X sollte das Buch mal lesen?

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein interessantes Sachbuch

Müll von Roman Köster

Wenn heute Archäologen mit glänzenden Augen auf Bruchstücke von Keramik und Glas, Knochenreste oder bearbeitetes Metall stoßen, ist die Freude groß. Dass sie dabei häufig in den Abfallgruben der früherer Generationen stöbern, ist den Fachleuten klar. Denn weggeworfen hat man unnütze oder beschädigte Dinge schon immer.

Das meiste jedoch wurde wieder verwertet. So hat man schon in der Frühzeit Metallteile eingeschmolzen oder zerbrochene Keramik als Straßenbelag verwendet. Intakte Gebrauchsgegenstände oder Schmuck findet man nur mehr selten, als Grabbeigaben etwa. So gesehen, könnten unsere Müllhalden das El Dorado für Archäologen der fernen Zukunft sein, oder?

Historiker und Autor Roman Köster erzählt eine spannende, gut lesbare Geschichte des Mülls von der Vormoderne bis heute, von Knochenresten bis zu Plastikmüllstrudeln. Er zeigt auch, dass Recycling keine neue Idee ist, sondern etwa in der DDR große Bedeutung hatte. Er streift auch das Sammeln von Metallen während der Weltkriege, als man Kirchenglocken, Türbeschläge oder Denkmälern von unliebsamen früheren Helden eingeschmolzen hat, um Kriegsmaterial für den aktuellen Krieg zu fertigen. Auch das groß angelegte Sammeln von Schmuck, das unter dem Motto „Gold gab ich für Eisen“in die Geschichte eingegangen ist, wird erwähnt. Nicht erwähnt wird, das zu allen Zeiten als „Leichenfleddern“ bekannte, Absuchen von Schlachtfeldern, um brauchbare Uniformen und Waffen einer Wiederverwendung zuzuführen. Dass hierbei Geld oder Schmuck den Besitzer gewechselt hat, ist eine andere Geschichte.

Interessantes gibt es auch zur Geschichte der Müllabfuhr zu lesen: Dass viele Städte schon früh Müllsammler beschäftigt haben, um die noch unbefestigten Straßen halbwegs sauber zu halten. Dass die Vereinheitlichung von Müllsammelgefäßen und Müllsammelfahrzeugen einen großen Schritt zur Abfallbeseitigung beigetragen hat. Köster weist darauf hin, dass die Müllabfuhr oft in privaten Händen (und damit manchmal im Argen) lag. Heute ist sie zu überwiegendem Teil unter kommunaler Verwaltung.

Meine Meinung:

Das Buch ist höchst informativ. Allerdings springt der Autor immer wieder durch Zeit und Raum. Und das, wie das Beispiel Stadthygiene zeigt, innerhalb weniger Sätze von Paris zum revolutionären China ins postkoloniale Indien nur um anschließend im Zarenreich zu landen. Das lässt das Buch manchmal unstrukturiert erscheinen.

In seinem letzte Kapitel widmet er sich der Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll. Hier glaubt er den Beginn des Desasters benennen zu können: 1969 hätte der bekannte Forscher und Reisende Thor Heyerdahl bei einer Kajak im Pazifik größere Mengen Kunststoff beobachten können. Woher dieser schwimmende Müll wohl kam?

Der Autor bietet, wie er in seiner Einleitung darstellt, eine globale Geschichte des Müll. Dabei spannt er den zeitlichen Bogen von der Frühgeschichte bis in die Gegenwart. Er erklärt das Wachstum einiger Städte ab dem Mittelalter, dass Stadtmauern Fluch und Segen gewesen sind und welchen Anteil der Müll an Seuchen wie Pest und Cholera hat(te).

Wie mit den Müllbergen umgehen? Deponieren? Verbrennen? Oder doch gar nicht erst entstehen lassen? Leider gibt es hier kein Patentrezept.

Dies ist alles sehr interessant, zumal sich im Anhang dazu ein Literaturverzeichnis von 35 Seiten und Anmerkungen von 60 Seiten finden, um zusätzliche Informationen zu erfahren. Diese Fülle an Informationen überfordert den interessierten Laien möglicherweise ein wenig. Zahlreiche Abbildungen ergänzen dieses Sachbuch zur Geschichte des Mülls.

Fazit:

Ein sehr interessantes Buch zur Geschichte des Mülls von der Frühgeschichte der Menschheit bis zur Gegenwart. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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Rezensionen von Petra:

Nicht so gut wie der erste Band

Signum von John Ajvide Lindqvist

Der zweite Band nach Refugium ist nicht ganz so gelungen wie der Erste, Kim und Julia haben im ersten einen Mordfall geklärt und sind seitdem mehr oder weniger ein Paar. Die ältere Julia hat als Polizistin und jetzt Schriftstellerin viel Lebenserfahrung aber die Erfahrungen die Kim in seinem verhältnismäßig kurzen Leben gemacht hat sind an Grausamkeiten kaum zu toppen.

Dadurch sind die beiden trotz des Altersunterschieds auf Augenhöhe. Dieser Teil hat für mich wenig mit einem Thriller zu tun. Genau so wie die im Klappentext erwähnten Details teilweise nicht zu einem realistischen Ende führten. Aber es gibt ja noch einen dritten Teil.
Wichtiger in diesem Buch waren dem Autor anscheinend die gesellschaftlichen Fragen mit denen wir alle uns zur Zeit beschäftigen. Der Rechtsruck in der Gesellschaft, Fehlinformationen, Veganes Essen und Tierwohl. Außerdem besonders mit Augenmerk auf Kim, gibt es Menschen die das Recht auf Leben verwirkt haben und wenn ja, wer entscheidet darüber. Zu allen Fragen gibt es keine Antworten sondern nur verschiedene Ansichten und Handlungen. Die Entscheidung muss jeder für sich selber treffen.
Die Geschichte war trotz aller Kritik spannend, die Manipulationen teilweise subtil und dann wieder mit brachialer Gewalt haben Aufmerksamkeit gefordert. Einige Szenen waren mir zu brutal obwohl ich Verständnis für das Vorgehen hatte, aber Gewalt ist keine Lösung auch in einem Roman nicht.
Ich hoffe das die losen Fäden im nächsten Band verknüpft werden, denn der Schluss war kein Ende und zum Glück auch kein richtiger Cliffhanger; das Leben eben.








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Rezensionen von Kayli:

Booktokerin schreibt romantisches Buch

One last shot - Macht es am Ende doch noch Klick? von Betty Cayouette

Ich hab sehr lange auf das Buch gewartet. Die TikTokerin hatte schon lange Werbung davon gemacht bzw. von dem Weg bis zur Veröffentlichung erzählt. Von daher war ich sehr gespannt.

Ich hatte am Anfang ein wenig Schwierigkeiten in das Buch hereinzufinden, aber nach ca. 50 Seiten hatte es mich gepackt und ich habe es dann gerade zu vverschlungen.

Natürlich ist das Ende von Anfang an relativ klar, aber der Weg dahin ist witzig, romantisch und aufregend. Einfach eine perfekte Mischung von allem. Was ich großartig finde ist, dass es eine Liebesgeschichte, wo die Charaktere nicht böse sind und andere verletzen, sondern einfach alle total lieb und unterstützend. Das fand ich eine großartige Abwechslung zu anderen Romanen.

Insgeamt hat es die großen Erwartungen, die durch die ganzen Tiktoks von der Autorin geweckt wurden, erfüllt. Es ist echt eine tolle Liebesgeschichte.

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Rezensionen von Kayli:

Lustiges Taschenbuch für Kleine

Alles Gute, Donald! von Disney

Ich wollte das Buch unbedingt haben, weil mein Kind zwar Lustige Taschenbücher sehr mag, aber ihm die Schrift einfach noch zu klein ist.

In dem Buch kommen alle bekannten Charaktere (Donald, Daisy, die Oma ... ) vor mit ihren lieben Eigenheiten - ganz wie man aus den LTB kennt. Die Geschichte selbst ist süß erzählt und hat ein sehr schönes Ende.

Der Zeichenstil ist leider etwas anders als beim Original, etwas plastischer. Das hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Ich mag den typischen LTB Stil sehr gerne.

Aber tatsächlich ist das Buch auch für Leseanfänger recht gut zu lesen. Dadurch dass der Text als Fließtext und eben nicht in Sprechblasen da steht, kann er sehr gut selbst gelesen werden. Von daher alle meine Erwartungen erfüllt. Das Kind mag das Buch auch sehr gerne.

Für den etwas unüblichen Zeichenstil gibt es aber leider einen Stern Abzug.

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Rezensionen von nessabo:

Witzige Idee, die mich in ihrer Umsetzung jedoch nicht ganz überzeugen konnte

Ehemänner von Holly Gramazio

Ich fand die grundlegende Idee und Herangehensweise wirklich witzig. Laurens Verwirrtheit zu Beginn war sehr gut zu greifen und ich habe mit großer Freude schnell loslesen können.

Auch, wenn die Geschichte flüssig vorangeht und ich keine Probleme hatte, im Lesefluss zu bleiben, konnte mich die Umsetzung nicht wirklich überzeugen.

Das liegt unter anderem daran, dass es ab einem gewissen Punkt schlicht zu viele Charaktere gibt, die aber gleichzeitig fast nie ein echtes Profil bekommen. Das mag der Idee dienen, dass die Ehemänner eben wortwörtlich austauschbar sind. Doch ich fand es irgendwann einfach übertrieben und repetitiv.

Lauren wird im Laufe der Handlung zunehmend oberflächlich, was mich ebenfalls zunehmend genervt hat. Eine wirkliche Gesellschaftskritik ob aller Oberflächlichkeit gerade beim Dating konnte ich auch nicht wirklich wahrnehmen. Und etwa ab der Hälfte wird mir der Umgang mit einigen Ehen schlicht zu skurril. Obwohl ich selbst Sarkasmus und schwarzen Humor gern mag, konnte ich damit nichts mehr anfangen. Es passte für mich auch nicht zum bisherigen Ton des Romans.

Mit dem Ende bin ich persönlich auch nicht ganz glücklich. Auch, wenn die Handlung der Protagonistin nachvollziehbar und menschlich ist, war es mir zu kurz, um ins Fühlen zu kommen. Kurz gesagt hätte ich mir die Haupthandlung deutlich kürzer und dafür das Ende etwas ausführlicher gewünscht.

Ich fand „Ehemänner“ nicht direkt schlecht, denn ich konnte das Buch in knapp 2 Tagen schnell durchlesen, hatte eine gute Zeit und wollte auch wissen, wie es nun ausgeht. Doch gerade dieses Warten auf eine Handlungsentwicklung fühlte sich zunehmend vergebens an. Mir fehlte es an echten, tiefen Verbindungen und einer emotional greifbareren Hauptfigur, was mein Leseerlebnis doch deutlich getrübt hat.

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Rezensionen von S.:

Gelungenes Lern- und Beschäftigungsbuch

Das dicke Quatsch-Rätselbuch von Isabel Große Holtforth

Das Rätselbuch umfasst 150 Rätsel und Lösungen auf 112 stabilen Seiten im Din A4 Format. Die Farben sind kräftig bunt, die Zeichnungen niedlich, gut erkennbar. Einfache Aufgaben wechseln sich mit anspruchsvolleren Arbeiten ab. Gern verbindet meine Kleine Farben und entsprechendeGegenstände, kreist bestimmte Themengebiete ein, fährt Linien nach, erkennt Schatten oder beendet angefangene Skizzen.

Schwungübungen, vergleichendes Beobachten und Bilder- Sudoku machen uns allen Spaß. Lustiges findet sich ( Augen bei Nacht, Spinnenbeine), Quatschfehler (Pferd mit Lockenwicklern, Mäuse als Katzenjockey), vielfältige Sprech- und Erzählanlässe gibt es. Zahlen werden geübt, der Wortschatz wird spielerisch erweitert, ungewöhnliche Begriffe werden bei der Bearbeitung verdeutlicht.
Gelungenes Lern- und Beschäftigungsbuch für Kinder ab vier Jahren, aber auch für ältere.

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Rezensionen von Lilli33:

Solide, aber nichts Außergewöhnliches (Hörbuch-Rezension)

Der Totenarzt,2 Audio-CD, 2 MP3 von Chris Carter

Solide, aber nichts Außergewöhnliches (Hörbuch-Rezension)

Inhalt:
Mal wieder ist ein perfider Serienkiller in Los Angeles am Werk. Er entführt seine Opfer und foltert sie wochenlang, bis er ihren Tod als einen Unglücksfall arrangiert. Nur dem genauen Hinsehen der Pathologien Dr. Hove ist es zu verdanken, dass im Falle eines vermeintlichen Unfallopfers herauskommt, dass es sich tatsächlich um Mord handelt, und zwar um einen besonders brutalen.

Daher landet der Fall bei Ultra Violent Crime Unit in Person von Robert Hunter und Carlos Carcia.

Meine Meinung:
Ich habe diese Reihe vom ersten Band an verfolgt. Manche Teile haben mich mehr, andere weniger begeistert. Solide sind sie alle, aber die besonders guten haben das gewisse Etwas, das einem schlaflose Nächte beschert und den Atem stocken lässt. Dies war hier leider nicht der Fall. Zwar werden wie gewohnt die Verbrechen auch aus Sicht der Opfer beschrieben, ihre Schmerzen und ihre Ängste detailliert geschildert, aber im Gegensatz zu manch anderen Bänden schockierte mich das dieses Mal kaum.

Ansonsten alles wie meistens bei Chris Carter: Robert Hunter brilliert wieder mit seinem umfangreichen Wissen. Die Leserschaft wird an den Gedanken der Ermittlungen intensiv beteiligt und so in logischen Schritten zur Lösung geführt.

Der Fall ist in sich abgeschlossen. Das Privatleben der Ermittler wird praktisch vollständig ausgeklammert, alles dreht sich nur um den Fall. So ist dieser Band auch problemlos ohne Vorkenntnisse zu lesen und als Einstieg in die Reihe geeignet, auch wenn es nicht der allerbeste ist.

Ich habe das Hörbuch in der gekürzten Fassung gehört. Von der Kürzung ist nichts zu merken, es fehlt anscheinend nichts Wesentliches. Gelesen wird das Buch von Uve Täschner, der seine Aufgabe ganz hervorragend macht, gut betont und den einzelnen Personen charakteristische Stimmen verleiht.

Die Reihe:
1. Der Kruzifix-Killer
2. Der Vollstrecker
3. Der Knochenbrecher
4. Totenkünstler
5. Der Totschläger
6. Die stille Bestie
7. I am Death. Der Totmacher
8. Death Call. Er bringt den Tod
9. Blutrausch. Er muss töten
10. Jagd auf die Bestie
11. Bluthölle
12. Blutige Stufen
13. Der Totenarzt

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